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Do, 20 Jan 2022
Die Welt für Menschen, die denken

Extreme Temperaturen

Ice Cube

Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi

Im russischen Autonomen Kreis der Chanten und Mansen wurde am Mittwoch die Rekordminustemperatur von-62 Grad Celsius registriert, berichtet RIA Nowosti. Wegen abnormer Kälte fielen die Unterrichtsstunden in örtlichen Schulen aus, mehrere Flüge mussten verschoben werden. Trotz des Unwetters ließ sich die einheimische Bevölkerung zu bildhaften Winter-Aufnahmen und Experimenten an der frischen Luft inspirieren.

Frost
© vk.com
Russland friert ein – Rekord-Frost von -62 Grad im Föderationskreis Ural aufgezeichnet
Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.

Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Cloud Precipitation

Die Klimaerwärmung schlägt zu: Erstmals Schnee in der Sahara seit 37 Jahren

Weiße Flocken, roter Sand - in der algerischen Sahara ist der Winter eingebrochen. Zum ersten Mal seit fast 40 Jahren hat es in dieser Region der Wüste geschneit.
schnee sahara
© action press
In Deutschland ist an weiße Weihnachten nur in den Bergen zu denken. Doch dort, wo es tagsüber zurzeit noch sommerlich warm ist, hat es geschneit: in der Sahara. In der Nähe von Aïn Séfra, im Nordwesten Algeriens, fielen am Montag die ersten Flocken auf die roten Dünen.

Hier im Saharaatlas, einer Gebirgskette, die die Nordgrenze der Sahara bildet, soll es seit 37 Jahren nicht mehr geschneit haben. Und laut der Erinnerung der Einheimischen nur ein einziges Mal: Am 18. Februar 1979 tobte sich ein Schneesturm aus - für eine halbe Stunde.

Diesmal dauerte es einen Tag. Dann war die weiße Pracht in den Hügeln in rund 1000 Meter Höhe wieder geschmolzen. Vorher jedoch konnte der Hobbyfotograf Karim Bouchetata mit seinen Fotos den Winter in Afrika dokumentieren.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Rekordschneefall trifft Sotschi - So viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr

Im südrussischen Kurort Sotschi gibt es so viel Schnee wie seit fünf Jahren nicht mehr. Ein rekordmäßiger Schneefall hat die Stadt am Samstag heimgesucht. In manchen Bezirken misst nun die Schneedecke 63 Zentimeter. Momentan werden an der Schwarzmeer-Küste die Folgen des schneereichen Wetters behoben. Von der Naturgewalt sind auch die Wintersportgebiete in den anliegenden Bergen betroffen.
sotschi schnee
© Sputnik
Erst vor einer Woche musste der beliebte Kurort gegen heftige Regenfälle und starke Windböen kämpfen. Der Sturm riss ungefähr 160 Bäume um. Es kam auch zu Pannen bei der Strom- und Gasversorgung.

Kommentar:
  • Video: Spektakuläre Aufnahmen von "Monsterwellen" in Sotschi verbreiten sich im Netz



Snowflake

Eiseskälte trifft auf USA - Und es wird ein neuer Polarwirbel erwartet

Im Norden der USA herrscht derzeit Eiseskälte. Bei minus 31 Grad Celsius im US-Staat Wyoming musste auch das an Minustemperaturen gewöhnte Staatliche Russische Ballett Moskau passen: Die Fahrzeuge der Tanzkompanie sprangen nicht an. Sie mussten mehrere Stunden lang entfrostet werden.
Chicago skyline with icicles
© Jim Young/Reuters
Chicago, Illinois skyline framed by icicles.
Die russischen Tänzer, die berühmt sind für ihre weltweiten "Nussknacker"-Aufführungen zu dieser Jahreszeit, kennen frostige Nächte nur zu gut aus der Heimat. Doch selbst die minus 18 Grad, die kürzlich in Moskau herrschten, kamen nicht an die Temperaturen des Ortes Casper in Wyoming heran. Nach einer Nacht mit minus 31 Grad Celsius quittierten Tourbus und Transporter den Dienst.

Das Ballett sagte vorsichtshalber einen für Donnerstagabend geplanten Auftritt in Grand Junction im Staat Colorado ab. Die verspätete Abfahrt und Sorgen wegen der verschneiten Bergpässe in Colorado hätten dies nahegelegt, hieß es. Doch will das Ballett wie geplant am Freitag und Samstag in Denver auftreten.

Kommentar: Es wird befürchtet, dass der Polarwirbel so heftig werden könnte wie im Jahr 2014.


Clock

Kein Beweis für Erwärmung: Extreme Hitze am Nordpol liegt im Normbereich

Welche Konsequenzen diese „Hitzewelle“ für die Region und das Weltklima haben wird, sei kaum absehbar.
nordpol hitzewelle
© WELT N24
Bild 1: „Hitzewelle“ am Nordpol.
Eine Schreckensmeldung raste im November durch die Medien: Dramatische Wärme am Nordpol, ergänzt mit der schlimmen Vorahnung von Klimaexperten: Welche Konsequenzen diese „Hitzewelle“ für die Region und das Weltklima haben wird, ist kaum absehbar.
WELT N24, 20.11.2016: [1] Eismassen verschwunden - Am Nordpol ist es 20 Grad wärmer als sonst

Dramatische Wärme am Nordpol: Die Temperaturen liegen mehr als 20 Grad höher als üblich. Auch in anderen Regionen der Nordhalbkugel herrschen rekordverdächtige Extreme. Konsequenzen? Kaum absehbar.

... Auch wenn manche Politiker wie Donald Trump unbeirrt den Klimawandel anzweifeln: Die Zahlen der meteorologischen Messstationen sprechen eine deutliche Sprache. Die jüngsten Messdaten vom Nordpol belegen, dass es derzeit dramatische 20 Grad Celsius wärmer in der Arktis ist, als es der langjährige Durchschnittswert erwarten ließe.
Ein Student darf dazu auch sein geballtes Wissen in die Waagschale werfen:
[1] „Das ist nicht normal“: So dramatisch beschreibt ein Student von der Universität Berkeley in Kalifornien die Entwicklung in der Arktis. Zack Labe studiert Klimawissenschaften ...
Am Ende dann doch noch zumindest eine Erwähnung, dass es sich um eine Wetterverschiebung handelt, somit im „Mittel“ eigentlich alles beim Alten geblieben ist (der eine „verkocht“, der andere „erfriert“, im statistischen Mittel geht es beiden super gut - um den Nordpol herum allerdings eben „natürliches Wetterverhalten“):

[1] ... Einen weiteren extremen Temperatureffekt haben die aktuellen Verhältnisse tief im Osten Russlands: In Sibirien ist es gerade außergewöhnlich kalt. Auch diese Wetteranomalie versuchen die Meteorologen mit dem unüblichen Verhalten des Jetstream zu erklären ...
„Vergessen“ wurde jedoch, darauf hinzuweisen, dass diese Extreme - vor allem in den „Jetstream“-Luftschichten der Nordpolarregion „üblich“ sind, nur in der Vergangenheit wenig beachtet (und publiziert) wurden, da die Stationsverteilungen damals zu dünn waren und diese Analysen deshalb erst seit den Satellitenmessungen und vor allem auch seit dem Aussetzen von Messbojen im Nordmeer in den Beobachtungsfocus traten. Aber „unüblich“ ist eben alles, was man bisher nicht beachtet hat.


Kommentar: Vielleicht lassen sich diese Extremtemperaturen auch sehr vereinfacht erklären, wenn es an einem Ort sehr Kalt ist (Beispiel Sibirien), ist es an einem anderen Ort Warm (Beispiel Nordpol).




Ice Cube

Erster Schnee seit 54 Jahren: Jahrhundertwinter in Tokio?

Japanische Meteorologen haben erstmals seit 1875 im Zentrum Tokios im November Schneefall registriert, wie die Nachrichtenagentur Kyodo News am Donnerstag meldet.

Tokio
© REUTERS/ Toru Hanai
Demnach führte dieser erste Novemberschnee seit 54 Jahren zu großen Verkehrsproblemen in der japanischen Hauptstadt.

Laut Japans meteorologischen Agentur wurde der erste Novemberschnee in Tokio am Donnerstagmorgen um 06.15 Uhr (Ortszeit, 00.15 Uhr MEZ) aufgezeichnet. Auch in Yokohama, Kofu, Utsunomiya, Maebashi und Mito soll es Schnee gegeben haben.

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Extreme Kälte in Russland: Gasversorgung teilweise lahmgelegt: - 34°C

In der Hauptstadt der russischen Region Altai, Barnaul, bleiben derzeit mehr 120 Hochhäuser ohne Gasversorgung. Die Ursache sind extrem niedrige Temperaturen, die momentan in Südsibirien registriert werden. Der Brennstoff, mit dem gekocht und geheizt wird, verflüssigt sich und kann nicht in die oberen Stockwerke befördert werden.

Russland Altai
© Sputnik
Russland: Extreme Kälte in Region Altai legt Gasversorgung in Hochhäusern lahm
Nach Angaben der Stadtverwaltung von Barnaul wird in der Stadt eine Mischung aus Buthan (60 Prozent) und Propan (40 Prozent) zum Kochen und Heizen benutzt. Die Stadt hat nun zusätzlich 100 Tonnen Propan gekauft, das bei viel niedriegeren Temperaturen flüssig wird. In der Nacht zum Freitag ist die Temperatur in Barnaul auf -34°C gesunken. Das war die kälteste Nacht seit dem 19. Jahrhundert.

Kommentar:
  • Sibirien trifft Kälte besonders früh



Book

Klimaerwärmung? Schweden erlebt Schneerekord - So etwas gab es nicht seit mehr als hundert Jahren

Da können Stuttgarter nur Staunen: Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm bereits im November ins Schneechaos gestürzt. Die Bilder einer Stadt, die im Weiß versinkt.
Snow bicycles
Stockholm - Ein rekordverdächtiger Wintereinbruch hat Stockholm ins Schneechaos gestürzt. Die Polizei riet Pendlern am Donnerstag, ihr Auto stehen zu lassen und die U-Bahn zu nehmen, nachdem sich am Mittwoch eine 39 Zentimeter dicke Schneedecke über die schwedische Hauptstadt gelegt hatte.

Soviel habe es seit mehr als hundert Jahren nicht auf einmal geschneit, berichtete die Zeitung Dagens Nyheter. Zahlreiche Züge konnten nicht aus den Bahnhöfen rollen, am Mittwochabend hatten verspätete Flughafenbusse Urlauber an den Rand der Verzweiflung getrieben.


Snowflake

Sibirien trifft Kälte besonders früh

Die sibirische Kälte bricht dieses Jahr über Russland besonders früh ein: Seit Wochen liegen die Temperaturen in Sibirien bis zu zwanzig Grad tiefer als sonst zu dieser Jahreszeit. Das bedeutet Höchstwerte von teils um minus 35 und Tiefstwerte von bis zu minus 45 Grad. Interessant ist dabei, dass sich die extreme Kälte bereits besonders weit nach Westen bis zum Ural ausgeweitet hat. In dieser Region werden derzeit die größten Abweichungen vom Klimamittel registriert. In der Arktis ist es dagegen bis zwanzig Grad wärmer als sonst.
kälte russland
© Climate Reanalyzer
Während diese Woche in Mitteleuropa und Skandinavien bis fünf Grad wärmer als im Klimamittel wird, liegen die Temperaturen östlich vom Ural gut zwanzig Grad unter dem Mittel.
Ursache für die außergewöhnliche Temperaturverteilung sind frühe und großflächige Schneefälle im Oktober und eine anschließend ungewöhnlich frühe Ausbildung eines mächtigen Kältehochs gewesen. Hinzu kommt ein schwächelnder Polarwirbel, wodurch die Frostluft bereits weit nach Westen vorankommen konnte.
kälte russland

Prognose der Höchstwerte in Asien am Mittwoch: Gut ist die Lage des Kältepols über Sibirien zu erkennen.
Die sibirische Frostluft liegt nun in Lauerstellung. Bildet sich in den nächsten Wochen ein Hoch über Skandinavien aus, könnte sie angezapft werden. Ein womöglich zusammenbrechender Polarwirbel macht dieses Szenario in der Adventszeit wahrscheinlicher.

kälte russland
© dpa
Wie hier auf dem Roten Platz in Moskau präsentiert sich fast ganz Russland tief verschneit. Nördlich von Moskau liegen bereits 40 Zentimeter Schnee.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Erster Schnee fällt auf dem Fichtelberg in Sachsen

Erster Schnee auf dem Fichtelberg
schneemann
© Bernd März
Oberwiesenthal. Die ersten Schneeflocken in diesem Herbst sind am Mittwoch auf dem Fichtelberg gefallen. Bei -0,5 Grad Celsius setzte am Vormittag leichter Schneefall ein. Binnen weniger Minuten war die Landschaft weiß gezuckert.

Bei eisigem Wind, Graupel und Schneeschauer war es sehr ungemütlich auf dem höchsten Berg Sachsens. Für einen kleinen Schneemann, den Claudia Hinz, Wetterbeobachterin auf der Wetterwarte Fichtelberg baute, reichte es. "Der erste Schnee fällt im Schnitt Mitte Oktober auf dem Fichtelberg. Wir hatten aber auch schon Mitte September den ersten Schnee", so Claudia Hinz.


Kommentar: Damit befindet sich der Schneefall nicht im Durchschnitt und er passt ebenso nicht in die globale Klimaerwärmung, die von den Medien seit vielen Jahren propagiert wird.