Extreme Temperaturen
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Hitzerekord in Indien gemessen: 51°C

51 Grad Celsius: In der nordindischen Stadt Phalodi wurde am Donnerstag der höchste Wert seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen.

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© PTIRekordhitze in Indien
In der nordindischen Stadt Phalodi wurden am Donnerstag 51 Grad Celsius gemessen, der höchste Wert seit Beginn der Wetter-Aufzeichnungen, wie die Times of India am Freitag berichtete. Der vorherige nationale Temperaturrekord wurde 1956 gemessen und lag bei 50,6 Grad Celsius. Die Hitzewelle in Indien ist in diesem Jahr besonders stark ausgeprägt. In manchen Städten ist die Wasserversorgung komplett zum Erliegen gekommen, weil die Brunnen ausgetrocknet sind.

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Snowflake

Ungewöhnliche Schneestürme in China - drei Wochen vor Sommeranfang

Snowstorm blocked highway traffic in Northern Xinjiang
© YouTube/CCTV+ (screen capture)Snowstorm blocked highway traffic in Northern Xinjiang May 2016
In vier Provinzen Chinas gab es in den letzten zwei Wochen ungewöhnliche, heftige Schneestürme. Ungewöhnlich ist eine Untertreibung, wenn es kurz vor Sommeranfang geschieht und eine Wüstengegend mit Schneestürmen heimgesucht wird, die momentan eigentlich durchschnittliche Temperaturen von um die 30oC haben sollte.


Cloud Precipitation

Kanton Jura, Schweiz: Hagelmassen bis zu den Oberschenkeln

Ab Mittwoch macht der Frühling Pause, Meteorologen erwarten eine Wetter-Kehrtwende. In der Westschweiz zieht das Unwetter bereits jetzt auf.
hagel jura
© Leserreporter/20min
Riesige Hagelkörner und weisse Strassen: Bilder, die man sich nach dem Traumwochenende nach Auffahrt nur schwer vorstellen kann.

Ab morgen Mittwoch erwartet uns ein Wetterumschwung. Bereits jetzt macht sich die Kehrtwende in der Westschweiz bemerkbar. Und diese fällt nicht zu knapp aus: In der Region Ajoie im Kanton Jura steht den Lesern der Hagel bereits jetzt zwar nicht zum Hals, aber immerhin bis zu den Oberschenkeln.

Sun

Schwächelnde Sonne: Eine Abkühlung unserer Erde ist sehr wahrscheinlich

sonnenfleck
© SpaceweatherDie Sonne hat am 30.3.2016 nur einen einzigen von der Erde gut sichtbaren Sonnenfleck knapp nördlich des Sonnenäquators. Der Fleck Nr. 2526 besitzt ein stabiles Magnetfeld und neigt deshalb nicht zu Flares oder Masseauswürfen (CME). Die Sonnenaktivität ist sehr gering.
Dass die schwankende Aktivität unseres Zentralgestirns Wetter, Witterung und Klima beeinflusst, ist lange bekannt. Allerdings verweisen Verfechter des „anthropogenen Klimawandels“ stets auf die geringen Schwankungen der Solarkonstanten, welche unmöglich zu wesentlichen Klima- und Witterungseinflüssen führen könne. Es gibt aber auch andere Meinungen, zumal der solare Magnetismus, die Teilchen- und die Röntgenstrahlung Einflüsse auf klimatische Parameter ausüben. Im Rahmen dieser Untersuchung wird, unter anderem anhand von Daten aus höheren Luftschichten, der wichtigen Frage nachgegangen, ob sich Zusammenhänge zwischen Sonnenaktivität und den Zirkulationsverhältnissen über Deutschland erkennen lassen.

Einleitung

Die Sonnenaktivität unterliegt kurz-, mittel- und langfristigen Schwankungen. Ein sehr grobes, aber mit geringem Aufwand zu beobachtendes und daher das einzige über längere Zeiträume verfügbare Maß der Sonnenaktivität ist die Anzahl der Sonnenflecken (dunklere und damit etwas kühlere Bereiche auf der Sonnenoberfläche, die meist auf einen erhöhten solaren Magnetismus und Teilchenauswurf hindeuten). Da für diese Arbeit nur Daten im Zeithorizont von knapp 70 bis 135 Jahren verfügbar waren, sollen als wichtigste Aktivitätszyklen nur der SCHWABE- Zyklus (etwa 11jährig), der HALE- Zyklus (22jährig), der BRÜCKNER- Zyklus (etwa 35jährig, strittiger, von vielen Forschern angezweifelter Zyklus), der GLEISSBERG- Zyklus (knapp 90jährig) und der DE- VRIES- SUESS- Hauptsonnenzyklus (etwa 200jährig) genannt werden. Es gibt auch noch längere Zyklen von 1000 bis über 2000 Jahren Länge, deren Existenz mittels Proxydaten, unter anderem der Konzentration bestimmter Isotope, nachgewiesen wurde. Den ähnlichen Verlauf zwischen der Sonnenaktivität und den mittleren Temperaturabweichungen in Mitteleuropa verdeutlichen die folgenden 2 Abbildungen:

Kommentar:

  • Das Elektrische Universum - Teil 20: Einfluss der geringeren Sonnenaktivität auf die Erde



Snowflake Cold

200 Millionen Euro Schaden nach Wintereinbruch in Österreich

snow austria
Wien. Schnee und Hagel haben große Schäden in Österreich angerichtet. In Kärnten und der Steiermark sei auf den Feldern nach Berechnungen der Österreichischen Hagelversicherung ein Gesamtschaden von mehr als 200 Millionen Euro entstanden.

Die Winterstürme der vergangenen Tage haben Landwirten in Österreich enormen Schaden zugefügt. Es seien etwa 1400 Schadensmeldungen eingegangen, teilte die Hagelversicherung am Freitag mit. Auf einer Fläche von mehr als 50.000 Hektar - das entspricht etwa der Fläche des Bodensees - seien Wein-, Obst-, aber auch Spezialkulturen wie Christbäume und Spargel massiv geschädigt worden. Das genaue Ausmaß des Schadens werde erst in einigen Wochen feststehen. Zur Wochenmitte hatten starker Frost und heftiger Schneefall von bis zu einem Meter den Süden Österreichs getroffen.

(dpa)

Snowflake Cold

Der Winter kehrt mit Macht zurück nach Island

Snow in Iceland
© Rax / Ragn­ar Ax­els­son
Letze Nacht kehrte der Winter mit Macht zurück nach Island und brachte schwere Schneefälle in Teilen des Nordostens.

Polizeikräfte wurde in der Nacht mehrfach zu Einsätzen gerufen, um Autofahrern zu helfen, die auf unpassierbar gewordenen Straßen fest saßen. Die national ring road nahe Mývatn wurde geperrt.

Die Temperaturen fielen in der nördlichen Stadt Akureyri weit unter den Gefrierpunkt und die Verhältnisse wurden an diesem Morgen als winterlich bezeichnet.

Sie können die Straßensituationen in Echtzeit auf der Webseite der isländischen Road and Coastal Administration hier einsehen. Iceland Monitor hat ebenfalls eine Wettervorhersage für seine Leser, den sie hier einsehen können.

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Snowflake

Schneesturm im späten April trifft Bosnien

snow in Spring
Nach einer Woche mit schönem und mildem Wetter, traf am Montag überraschend ein Schneesturm im späten April Bosnien (25. April).

Übersetzt aus dem Englischen von Sott.net

Sherlock

Schneefall in Österreich: Tausende ohne Strom und Verkehrsbehinderungen

Die Schneefälle im Südwesten und Südosten der Steiermark haben am Mittwoch zahlreiche Bäume zum Umknicken gebracht, die wiederum auf Stromleitungen stürzten. Demnach waren zwischenzeitlich bis zu 6.500 Haushalte ohne Strom.
schneefall kärnten
© privat
Etliche Bäume hielten der Last des nassen Schnees nicht stand und kappten beim Sturz Stromleitungen; über 230 Transformatoren fielen dadurch ausgefallen, bis 6.500 Haushalte waren ohne Strom. Laut Energie Steiermark sind die Entstörtrupps seit Stunden unterwegs, um die Verbindungen wieder herzustellen.

Die Ausfälle im Stromnetz konzentrierten sich auf den Raum Deutschlandsberg, St. Johann im Saggautal, St. Oswald ob Eibiswald, St. Johann im Sausal, Wies, Oberhaag Wettmannstätten, Tillmitsch, Söding, St. Johann-Köppling und Krottendorf-Gaisfeld sowie im Grazer Umland. „Haben wir die eine Leitung repariert, kommt schon die nächste Schadensmeldung rein“, so ein Sprecher.

Snowflake Cold

Mitten im Frühling: Moskau von starkem Schneetreiben überrascht

Moskau Snow
Mitten im Frühling ist überraschend der Winter in die russische Hauptstadt zurückgekehrt. Zwar haben die Wettervorhersager viel Regen am Samstag versprochen, aber einen Schneesturm hat wohl niemand erwartet, vor allem weil erst vor einigen Tagen sonniges Frühlingswetter in Moskau herrschte.

Snowflake Cold

In Spanien teils kälter als in Grönland - Temperaturanomalien im Weltwetter

Das Wetter weltweit ist in der kommenden Woche vor allem von Temperaturanomalien geprägt - mit recht merkwürdigen Ergebnissen. Alle Details wie jeden Sonntag in unserem Weltwetter:

Weltwetter 10.4.2016
© MeteogroupUngewöhnliche Temperaturverteilung ist heute das Thema
Wie jeden Sonntag blicken wir auch heute wieder auf markantes und ungewöhnliches Wetter, das in der kommenden Woche weltweit auftreten kann. Dabei fällt vor allem auf, dass es häufig zu ungewöhnlichen Temperaturen für die jeweilige Region kommt. Wie ist das zu erklären?

Von meridionaler und zonaler Wetterlage

Tritt man vor der Wetterkarte etwas weiter zurück und betrachtet auch mal einen größeren Kartenausschnitt, so fällt nicht nur aktuell, sondern bereits seit geraumer Zeit auf, dass in unseren Breiten einerseits polare Luftmassen häufig sehr weit nach Süden vorstoßen, während weiter stromabwärts subtropische Luftmassen sehr weit nach Norden vorankommen. Man spricht dabei von einer meridionalen Wetterlage. Das heißt, die Höhenströmung in der Atmosphäre verläuft nicht in etwa parallel zu den Breitengraden, sondern orientiert sich häufig an den Meridianen, den Längengraden. Wir hier in Mitteleuropa sind etwa aus den 80er oder 90er Jahren häufig zonale Wetterlagen gewohnt. Das heißt, dass die Westdrift ausgeprägt vorhanden war. Mit dieser kräftigen westlichen Höhenströmung konnte sich damit die Polarluft nördlich von uns aufhalten und die subtropische Luft südlich. Dazwischen verschob sich die Frontalzone im Winter tendenziell nach Süden und im Sommer tendenziell nach Norden. Die Tiefs zogen vom Atlantik her durch und brachten den üblichen Wetterablauf, wie wir ihn auch in der Schule lernen: Auf der Vorderseite eines Tiefs zieht dann mit der Warmfront häufig Regen auf, dann folgte der Warmsektor und die Kaltfront und mit ihr kam es zu Schauerwetter. Dazwischen folgten Hochdruckphasen mit Sonnenschein. Die Temperaturen schwankten dabei etwas um die jahreszeitlichen Normalwerte - es kam aber deutlich seltener zu extremen Temperaturabweichungen.
Temperaturanomalien in ca. 1 - 1,5 km Höhe am Montag
© MeteogroupTemperaturanomalien in ca. 1 - 1,5 km Höhe am Montag

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