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Di, 01 Dez 2020
Die Welt für Menschen, die denken

Seltsamer Himmel


Bulb

Extreme Lichtershow: 100.000 Blitze sorgen für Brände und Stromausfälle in Australien

In Australien beginnt der Sommer - und damit die Unwettersaison. Im Süden des Landes gingen nun besonders viele Blitze nieder, ein TV-Sender sprach von einer "spektakulären Lichtershow".
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© Twitter/ ABC Adelaide
Bei Unwettern im australischen Bundesstaat South Australia sind binnen kurzer Zeit rund 100.000 Blitze niedergegangen. Der Sender "ABC" sprach von einer "spektakulären Lichtershow", die aber in vielen Gebieten zu Stromausfällen geführt habe. Zudem wurden lokalen Medien zufolge mehr als 140 Buschbrände registriert.

Das schlimmste Feuer habe in Lake Gilles nordwestlich der Hauptstadt Adelaide gewütet, wo 95 Hektar in Flammen gestanden hätten, teilte die Feuerwehr mit. Die Brände seien bei Hitze von der Trockenheit angefacht worden, aber weitgehend unter Kontrolle.

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Unwetter über Ostbayern: Straßen überflutet - Blitz trifft Haus

Heftige Regenfälle und Gewitter sind am Mittwochvormittag über Teile Ostbayerns gezogen. Laut Polizei wurden mehrere Straßen überflutet. Ein Blitzschlag verursachte wohl einen Hausbrand.
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© fib/Eß
Der Dachstuhl eines Hauses bei Neumarkt-Sankt Veit steht in Flammen. Als Ursache wird ein Blitzschlag vermutet.
Schon am Morgen gegen 7 Uhr brach im Schönberger Ortsteil Groislmühl (Landkreis Mühldorf am Inn) ein Feuer in einem Haus aus. Als Ursache werde ein Blitzschlag vermutet, da zu dem Zeitpunkt eine Gewitterfront über den Ort zog, berichtet ein Polizeisprecher auf Nachfrage der PNP. Verletzt worden sei bei dem Brand niemand. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf einen mittleren sechsstelligen Bereich. Das Haus sei momentan nicht bewohnbar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Besonders vom Unwetter betroffen waren auch die Bereiche von Allkofen und Laberweinting, über Mallersdorf-Pfaffenberg (Landkreis Straubing-Bogen) in Richtung Wörth an der Isar sowie der Bereich Ergoldsbach im Landkreis Landshut und Neufahrn in Niederbayern, sagte ein Polizeisprecher auf PNP-Nachfrage. Dort wurden mehrere Straßen überflutet. Bei Oberellenbach ist zudem teilweise die Böschung in Richtung Straße gerutscht. Die B15 neu war zwischen Essenbach und der Anschlussstelle der A93 bei Saalhaup zeitweise gesperrt.

Cloud Lightning

Schweiz: 14 Jugendliche in Schweiz nach Blitzeinschlag in Klinik gebracht

In Abtwil (Schweiz) sind am Dienstagabend nach einem Blitzschlag in einen Beleuchtungsmasten 14 Jugendliche in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Unfall geschah auf einem Fußballplatz.
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© AFP 2020 / Yasser Al-Zayyat
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Der Blitzeinschlag ereignete sich nach Angaben der örtlichen Polizei gegen 20.40 Uhr.

Der Blitz bewegte sich demzufolge zu Boden und dehnte sich auf dem Spielfeld aus, nachdem er in einen Beleuchtungsmast eingeschlagen war. Dabei wurden mehrere junge Leute durch den Stromfluss getroffen. Alle Spieler sind laut der Polizei zwischen 15 und 16 Jahre alt.

Cloud Lightning

Russischer Jugendtorwart wird von Blitz getroffen und überlebt - Mehrere Wochen später erhält er Profivertrag

In Orechowo-Sujewo in Russland, nahe Moskau, wurde ein 16-jähriger Torwart beim Training vom Blitz getroffen. Drei Wochen später stand er wieder auf dem Platz.
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© Screenshot
  • Ivan Zaborovskiy wurde beim Training seiner Jugendmannschaft in der Nähe von Moskau vom Blitz getroffen.
  • Der 16-jährige Torwart stand nur drei Wochen nach dem Vorfall wieder auf dem Fußballplatz.
  • Zaborovskiy erhielt bei seinem Verein FC Znamya Truda einen Profi-Vertrag.
München/Moskau - Anfang Juli erschien der 16-jährige Nachwuchstorwart Ivan Zaborovskiy zu einer vermeintlich ganz normalen Trainingseinheit seiner Jugendmannschaft des FC Znamya Truda in der Nähe von Moskau. Dass dieser Trainingstag sein Leben verändern würde, hätte der junge Russe sicherlich nicht gedacht.


Russland: 16-jähriger Torwart wird vom Blitz getroffen

Während des Trainings der Juniorenmannschaft braute sich ein Gewitter zusammen. In einem Video des Vorfalls sieht man, wie Zaborovskiy gerade zu einem Schuss auf das Tor ausholen wollte, als er plötzlich von einem Blitz getroffen wurde. Der junge Torwart sank sofort zu Boden und blieb regungslos liegen. Mehr als 100.000 Volt schossen mit dem Blitz durch seinen Körper. Seine Mannschaftskollegen befürchteten das Schlimmste und eilten ihm sofort zur Hilfe.

Cloud Grey

Mammatuswolken über Stuttgart aufgenommen

Auf manchen wirken die beutelartigen Wolken am Himmel unheimlich, andere finden sie romantisch. Das Wetterphänomen, das am Stuttgarter Abendhimmel zu sehen war, ist für Forscher noch ein Rätsel.
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© SDMG/Boehmler
Stuttgart - Viele Stuttgarter haben am Sonntagabend erstaunt auf den Stuttgarter Himmel geblickt und sich die Frage gestellt: Was sind das nur für seltsame Wolken? Wie Beulen hingen diese vom Himmel - angestrahlt von der untergehenden Abendsonne. Wie ein Experte des Deutschen Wetterdienstes in Stuttgart am Montag bestätigte, handelte es sich dabei um rätselhafte Mammatuswolken. Auch anderswo, wie etwa im Kreis Esslingen, bot sich das spektakuläre Phänomen am Himmel.

Gegen Abend war es am Ostersonntag plötzlich etwas stürmisch in und um Stuttgart geworden. Windböen und Regenergüsse verdrängten die Sonne kurzzeitig. Zum Vorschein kam ein toller Regenbogen - und ebenso die seltsam anmutenden Wolkenformationen.

Kommentar:




Cloud Grey

Beeindruckende irisierende Wolken in Sibirien aufgenommen

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© Svetlana Kazina
In dem Altai-Gebirge wurden von der Fotografin Svetlana Kazina beeindruckende irisierende Wolken aufgenommen. Die Wolken wurden über den höchsten Gipfel des Gebirges - den Belucha-Berg - aufgenommen.

Bizarro Earth

Unwetter in Polen: Mehrere Menschen von Blitz getroffen

Im Tatra-Gebirge im südlichen Polen sind am Donnerstag nach heftigen Unwettern mehrere Menschen ums Leben gekommen. Zehn weitere seien in der Nähe des fast 1900 Meter hohen Giewont im Touristenzentrum Zakopane vom Blitz getroffen worden, teilten Rettungskräfte der polnischen Presseagentur PAP mit. Zwei Rettungshubschrauber seien ausgesendet worden, um die Verletzten zu bergen. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
hubschrauber
© REUTERS/Bartlomiej Jurecki
Die Wetterbedingungen in dem Gebirge zwischen Polen und der Slowakei waren am Donnerstagmorgen demnach gut, verschlechterten sich jedoch im Laufe des Tages.

In der Westtatra in der Slowakei wurden zwei Touristen, ein Mann und eine Frau, von einem Blitz getroffen. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät, wie die Bergwacht am Donnerstag mitteilte. Er sei aufgrund der Druckwelle mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt. Die Frau, die aus Tschechien stamme, sei am Bein verletzt. Sie wurde demnach mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen und kam in eine Klinik. Wenig später rückte die Bergwacht zu einem weiteren Einsatz wegen eines Blitzschlags aus. Ein slowakischer Wanderer sei kurzzeitig bewusstlos und gelähmt gewesen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Cloud Lightning

Indien: Mindestens 39 Menschen durch Blitze ums Leben gekommen

In Südasien ist Monsunzeit. Bei Gewittern in Indien sind durch Blitzeinschläge mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen, berichtet der Katastrophenschutz.
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© Fir0002 (via WikimediaCommons), GDFL
Symbolbild: Gewitterwolke mit Blitz.
Blitze haben mindestens 39 Menschen im ostindischen Bundesstaat Bihar getötet. Viele der Todesopfer seien Bauern oder Obdachlose, die sich im Freien aufgehalten hätten, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes.

Damit stieg die Zahl der Toten als Folge von Unwettern während der Monsunzeit in Bihar auf über 100. In ganz Indien sind seit Juli mehr als 250 Menschen bei Unwettern und Überschwemmungen ums Leben gekommen - die meisten davon in Bihar und im nordöstlichen Bundesstaat Assam.

dpa

Bizarro Earth

Blitzeinschlag in den Niederlanden: 14 Jugendliche wurde verletzt

Bei einem Gewitter sind auf einem militärischen Übungsgelände im Südwesten der Niederlande 14 Jugendliche vom Blitz getroffen worden.
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© picture-alliance/dpa/Arno Balzarini
Symbolbild
Ossendrecht - Bei einem Gewitter sind auf einem militärischen Übungsgelände im Südwesten der Niederlande 14 Jugendliche vom Blitz getroffen worden. Ein 18-Jähriger sei schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte die Militärpolizei am Mittwoch über Twitter mit.

Die übrigen seien nur sehr leicht verletzt worden. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren nahmen an einem Vorbereitungstraining für den Militärdienst in Ossendrecht nahe der belgischen Stadt Antwerpen teil. Sie seien vom Gewitter überrascht worden, hieß es.

lha/dpa

Kommentar:




Bulb

Zeichen? Staubteufel erscheint vor Kukulcán-Pyramide zur Tagundnachtgleiche, während Schlangen-Schatten vom Himmel hinabsteigt

Kukulcán Dustdevil Staubteufel
© Youtubekana: Carlos López de la Osa García
Standbild aus dem Video vom 22. März 2019.
Vor der Pyramide des Kukulcán in Chichén Itzá hat sich am 22. März ein unglaubliches Schauspiel zugetragen. Einen Tag nach der jährlichen Tagundnachtgleiche ist direkt vor dem Aufstieg der Pyramide bei sonnigem Wetter ein Staubteufel (ein kleiner Staubtornado, auch "Windhose" genannt) erschienen, der von zahlreichen Touristen auf Video festgehalten wurde.


Das Phänomen fand also zeitgleich mit dem Abstieg des Schlangengottes statt, den man auf der Nordseite der Pyramide zweimal im Jahr abends beobachten kann, dank der astronomischen Bauweise dieses Tempels:
Alljährlich zur Tagundnachtgleiche (20./21. März und 22./23. September) zeigt sich auf der Nordseite der Pyramide auch ohne den diesjährigen Wirbelwind ein beeindruckendes Schauspiel, wenn der Schatten der gestuften Pyramidenkanten auf die Seitenwand einer der Treppen fällt und dabei der Eindruck entsteht, als würde sich eine Schlange hinabwinden.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Im folgenden Video sieht man dieses Schauspiel:


Diese Bauweise war nicht nur Zufall, sondern genau astronomisch ausgerichtet, so wie viele andere antike Bauwerke auch:
Tatsächlich enden denn auch nur die Seiten der nördlichen Treppe in zwei steinernen Schlangenköpfen, während die anderen Treppen diese Köpfe nicht aufweisen. Nicht zuletzt aus diesem Grund gehen die meisten Archäologen davon aus, dass dieser Effekt nicht nur schon den Erbauern der Pyramide bekannt war, sondern diese das Spiel aus Licht und Schatten mit der Wahl der unterschiedlichen Neigungswinkel von Pyramide und Treppe absichtlich herbeigeführt hatten.
Hintergrund

Kukulcán selbst ist der Maya-Name für Quetzalcoatl und damit für eine bedeutende Gottheit gleich mehrerer mesoamerikanischer Kulturen, etwa der Tolteken, der Azteken und Maya.
Quetzalcoatl
© Gemeinfrei
Abbildung des Quetzalcoatl im Codex Telleriano-Remensis aus dem 16. Jahrhundert.
Besonders in frühen Darstellungen wird Quetzalcoatl als Mischwesen (Zoomorph) aus Klapperschlange mit den Federn des heiligen Quetzalvogels dargestellt. Darstellungen der Gottheit finden sich auf Zahlreichen Monumenten, etwa in der Olmeken-Stadt La Venta, In Teotihuacán, oder als Reliefs auf der Fassade der Hauptpyramide von Xochicalco. Die Azteken selbst sahen Quetzalcoatl zudem als bärtigen und hellhäutigen Mann.

Während er bei den Tolteken als Haupt- und Schöpfergott verehrt und auch durch den Morgenstern als sein Herz symbolisiert wurde, galt Quetzalcoatl in der aztekischen Mythologie als der Gott des Windes, des Himmels, der Erde und ebenfalls als einer der Schöpfergottheiten. Er symbolisiert den Ozean. In Teotihuacán wurde er früh als Naturgott verehrt (Tempel des Quetzalcoatl). Sein wichtigstes Heiligtum lag in Cholula. Er galt als Herrscher des zweiten Weltzeitalters.
~ Grenzwissenschaft Aktuell