
Laut dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union (IAU) besitzt "2013 FY27" einen Durchmesser von rund 900 Kilometern und wird dadurch aller Wahrscheinlichkeit nach von seiner eigenen Schwerkraft zu einer Kugel geformt. Derzeit befindet sich der Zwergplanet etwa 80 Astronomische Einheiten (AU = Abstand Erde-Sonne) von der Sonne entfernt und ist damit derzeit gemeinsam mit "2012 VP113" das am weitesten von der Sonne entfernte, aber immer noch beobachtbare Objekt in unserem Sonnensystem.
Doch warum wird dann nicht auch um die Entdeckung von "FY27" so viel Aufsehen gemacht wie um jene von "VP113?", fragt die Astronomin Emily Lakdawalla in ihrem Blog auf "planetary.org" und erläutert zugleich:
"Es war und ist die Tatsache, dass 'VP113' der Sonne niemals näher kommt (Perihel) als 80 AU, während 'FY27' mit dieser Distanz derzeit seinen sonnenfernsten Punkt überhaupt (Aphel) erreicht hat. (...) Vergleichbar mit dem Zwergplaneten Eris wird sich 'FY27' nach und nach zusehends in die Nachbarschaft der Umlaufbahn des Neptun bewegen. Seine Umlaufbahn geht also nicht über das bislang definierte Sonnensystem hinaus."
Derzeit werten Sheppard und Trujillo zudem Daten zu einem weiteren fernen Objekt aus: "2013 FZ27". Mit einer Helligkeit von 4.1 ist es zwar lichtschwächer als die bisherigen Objekte, dennoch dürfte auch dieses Objekt groß genug sein, um unter seiner eigenen Schwerkraft zu Kugel geformt worden zu sein und wäre, da es zudem die Sonne umkreist, ein weitere Zwergplanet.
Auf Anfrage bestätige Scott Sheppard gegenüber der GreWi-Redaktion die Entdeckung: "Ja, wir haben einige weitere zwergplanetengroße Objekte in der Region des Kuiper-Gürtels gefunden. '2013 FY27' ist etwa 1000 Kilometer, '2013 FZ27' wohl etwas 600 Kilometer im Durchmesser."
Quelle: planetary.org, minorplanetcenter.net



Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Wie enstehen Planeten und Zwergplaneten wirklich? Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.