Bacon n Eggs

Fett und Fleisch sind gesund: Wie Pseudo-Studien von sogenannten "Wissenschaftlern" uns vom Gegenteil überzeugen wollen

Vor kurzem habe ich einen Artikel veröffentlicht, in dem ich über die Tatsache berichtete, dass Ungesundes als gesund verkauft wird und die Medien dabei ganze Arbeit leisten. Aber auch das Gegenteil trifft zu; Gesundes wird als ungesund dargestellt. Zum Beispiel kursiert die Behauptung: "Fleisch, Milch und Käse so ungesund wie Rauchen".
bacon
© thismanskitchen.wordpress.com
Überschriften wie diese begegnen uns immer wieder, und der Reiz solche absoluten Aussagen für bare Münze zu nehmen, d.h. kritiklos zu akzeptieren, da sie von "Autoritäten" stammt, scheint für viele Menschen sehr groß zu sein. Immerhin ist es doch viel bequemer, anderen einfach zu glauben, anstatt selber zu recherchieren. Was vielen nicht klar ist, dass dieser "blinde Glaube" sehr negative und schädliche Auswirkungen auf sie haben kann und letztendlich auf ihre Gesundheit. Denn sobald man solche Studien näher betrachtet und wie genau sie zu ihren Ergebnissen gekommen sind, und vor allem, wer solche Studien finanziert, wird das Ausmaß offensichtlich, in dem unser aller Wohlergehen aufs Spiel gesetzt wird.

Die Überschrift basiert auf einer Studie, die im Fachmagazin Cell Metabolism veröffentlicht wurde. "Geringe Protein-Aufnahme wird assoziiert mit einer großen IGF-1 Reduzierung, Krebs und einer allgemein geringeren Sterblichkeit von unter 65jährigen, jedoch nicht älteren Population" (freie Übersetzung des Titels). Auf diese Meldung stürzten sich einige Medien (The Telegraph, Forbes, Apo-Net...) und verallgemeinerten es mit der Aussage: "Fleisch essen ist so ungesund wie Rauchen", "Proteinreiche-Ernährung könnte erhöhtes Krebsrisiko haben".

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Wissenschaftlicher Artikel: Es ist in Ordnung über das Klima zu lügen und zu übertreiben

Sie haben, lieber Leser, in den letzten Jahren auch das Gefühl gehabt, Umweltorganisationen und Medien übertreiben gehörig das Problem mit dem Klimawandel? Jetzt haben wir es schwarz auf weiß und sogar wissenschaftlich überprüft: Die Scharfmacher können sich auf eine Empfehlung aus dem Bereich der Forschung selbst berufen. Zwei Professoren haben in einem Planspiel herausgefunden: “Unseren Erkenntnissen zufolge hat die Manipulation von Informationen einen instrumentellen Wert, weil es im Nachhinein mehr Länder zur Teilnahme an einem Internationalen Umweltprogramm veranlasst hat, woraus sich schließlich ein globaler Wohlfahrtsgewinn ergibt.” Der Satz stammt aus der Zusammenfassung der Studie “Information Manipulation and Climate Agreements” von Fuhai Hong und Xiaojian Zhao, veröffentlicht im American Journal of Agricultural Economics, das immerhin zum Imperium der Oxford University Press gehört, dem größten wissenschaftlichen Verlagskonzern der Welt - und eigentlich doch auch einem der angesehensten. Ob das so bleibt?

klimalügen hong, zhao
Die beiden Forscher bekennen ganz offenherzig: “Dieser Artikel liefert eine Begründung” für das Überbetonen und Übertreiben. Immerhin schreiben sie auch: “Aus der Sicht “ex ante” ist die Auswirkung der Manipulation von Informationen allerdings nicht eindeutig”. Das kann man wohl sagen: Vorerst haben die notorischen Übertreibungen, die künstliche Schaffung einer Weltuntergangsstimmung nämlich, eher kontraproduktiv gewirkt. Die Menschen können und wollen unsinnige Apokalypsen nicht mehr hören, allzu hektisch eingesetzte “große Transformationen” beziehungsweise Energiewenden lassen der Politik gar keine andere Wahl, als nach und nach zurückzurudern und das Unternehmen auf vernünftige Bahnen zu lenken. Ob man damit in der Öffentlichkeit für einen sinnvollen Umbau der Energieversorgung auf mehr Erneuerbare werben kann, darf man getrost bezweifeln, “nicht eindeutig” ist da noch vornehm ausgedrückt. Und ob das dann “ex post” alles so funktioniert haben wird, muss sich außerhalb der wissenschaftlichen Planspiele (“Modelle”, um im Jargon zu bleiben) auch erst noch erweisen.
TV

Medienmanipulation: Wie das ZDF Fakten verzerrt - Demonstrationen in der Ost-Ukraine

Wenn gebührenfinanzierte deutsche Medien aus der Ukraine berichten, so sind das keine Lügen, aber auch meistens nicht die ganze Wahrheit.


Spezialeinheiten verweigern den Eingriff und laufen zu FRIEDLICHEN Demonstranten über.
russland.RU zeigt an einer simplen Meldung der Tagesschau über ein “großzügiges” Angebot der Euromaidan-Regierung wie das funktioniert und anhand des ZDF, woher öffentlich-rechtliche Meinungsmacher so ihre Informationen beziehen. Wir nutzen dafür auch Originalmaterial aus Charkow des dortigen Amateufilmers "Wish Maker", dessen Channel Ihr hier findet und wo es viele unkommentierte Originalaufnahmen aus der Ostukraine gibt - ohne öffentlich-rechtlichen Filter. Einen ausführlicheren Artikel zum Ukrainian Crisis Media Center findet Ihr auch hier bei russland.RU mit Link zur Originalquelle von Freitag.de.

Control Panel

Der Wärmeinseleffekt (WI) als maßgeblicher Treiber der Temperaturen

Wärmeinseleffekt Infrarot Stadt
Was ist der Wärmeinseleffekt eigentlich und warum wird er überhaupt benötigt, wo doch Temperaturreihen stets die gemessenen, also die realen Ortstemperaturen wiedergeben? Der WI wird immer dann benötigt, wenn Temperaturvergleiche mit früher angestellt werden. Je größer der Zeitraum zwischen den Vergleichen ist, umso notwendiger ist der WI, da er sozusagen den Ausgleichsfaktor darstellt, damit überhaupt richtig verglichen werden kann und nicht die bekannten Äpfel mit Birnen verglichen werden. So ist es in der Wissenschaft stets üblich, für einen Vergleich, auch die gleichen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies ist jedoch bei Temperaturmessungen ohne den Korrekturfaktor WI nicht möglich, weil keine heutige Rahmenbedingung einer Messung, mit der von z.B. vor 100 Jahren identisch ist. Die Zeit verändert bekanntlich den Raum und so ist das Messraumgebiet von heute ein anderes als vor 100 Jahren. Für einen Vergleich müssen jedoch beide „Räume“ gleich sein und dies geht nur über den Korrekturfaktor WI. Ohne diesen Faktor zu kennen und ihn dann auch zu berücksichtigen, sind sämtliche Temperaturvergleiche wertlos.

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