Gesundheit & Wohlbefinden
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Smoking

Häufiger Griff zum Glimmstängel genetisch bedingt

Ketten-Raucher dürfen sich über eine neue Ausrede freuen. Wie Forscher herausfanden, ist der Griff zum Glimmstängel genetisch vorherbestimmt.

Die Forscher stellten fest, dass Raucher wesentlich häufiger als Nichtraucher über ein bestimmtes aktives Leberenzym, das so genannte CYP2A6, verfügen. Das Enzym sei zu 80 Prozent für den Abbau von Nikotin im Blut verantwortlich. Da Raucher jedoch bestrebt seien, einen konstanten Nikotinspiegel im Blut aufrechtzuerhalten, werde immer wieder eine Zigarette geraucht.
Evil Rays

Regierung von Guinea meldet 61 Ebola-Todesfälle, 197 Verdachtsfälle

Der Ebola-Epidemie sind nach Regierungsangaben alleine in Guinea seit Januar 61 Menschen zum Opfer gefallen. Von den 109 laborbestätigten Fällen seien 61 tödlich verlaufen, erklärte Regierungssprecher Damantang Albert Camara. Insgesamt gibt es demnach 197 Verdachtsfälle in dem verarmten westafrikanischen Land.

Am schlimmsten betroffen ist die Stadt Gueckedou im Süden, dort starben 34 Menschen an dem aggressiven und unheilbaren Virus. In der Hauptstadt Conakry gab es 15 bestätigte Ebola-Todesfälle. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO haben sich auch 24 Gesundheitsmitarbeiter infiziert, von denen 15 starben.
Syringe

Über 2.000 Phiolen mit SARS-Viren aus Pariser Pasteur Institut verschwunden

phiolen medizin forschung
© www.ibtimes.co.uk
Unklar ist, wie die Reagenzgläser aus einem der sichersten Labore des Instituts verschwinden konnten. Die Geschäftsleitung sei bereits seit Januar darüber informiert, schrieb die Zeitung "Le Monde". Wochenlang habe das Personal versucht, die fehlenden Phiolen zu finden.

Die Öffentlichkeit könne jedoch beruhigt sein, da der Inhalt der Phiolen nicht ansteckend sei. In den Phiolen seien lediglich Teile des SARS-Virus enthalten, die sich nicht weiterverbreiten können.

Die Phiolen seien bereits seit Monaten verschwunden, was die Frage aufwirft, ob eventuell andere Behälter mit ansteckenden Krankheiten spurlos verschwunden seien könnten.
Pills

Erstmals seit 26 Jahren keine Grippewelle in Wien

Krankheit, Medikamente, Medizin, Grippe
© Ilya Andriyanov/Shutterstock
10.000 Neuerkrankungen pro Woche wurde nie erreicht - Influenza-Saison mit über 20 Prozent weniger Gesamterkrankungen im Vergleich zu 2013/14.

In der Influenzasaison 2013/14 hat der Wiener Grippemeldedienst erstmals seit 26 Jahren keine Grippewelle verzeichnet. Ein milder Verlauf wurde in ganz Europa verzeichnet. "Dass nicht einmal die Schwelle erreicht wird, die zur Ausrufung der Grippewelle führt, ist äußerst selten", sagte Ursula Karnthaler, die Leiterin des Bereichs Infektionsvorsorge in der MA 15 (Gesundheitsdienste) am Donnerstag.

So wurde in Wien die Marke von 10.000 Neuerkrankungen pro Woche - ab da wird eine Grippewelle ausgerufen - in dieser Influenzasaison nicht überschritten, was in der 42-jährigen Geschichte des Wiener Grippemeldedienstes zuletzt vor 26 Jahren der Fall war. Der stärkste Anstieg der registrierten Neuerkrankungen wurde mit 9.900 Erkrankten Mitte Februar erreicht.

Stark gesunken ist ebenso die Zahl der Gesamterkrankungen im Zeitraum von Oktober 2013 bis April 2014. Mit 193.300 ist es ein Rückgang von rund 23 Prozent im Vergleich zur Saison 2012/13, wo noch 250.000 Fälle an Grippe und grippalen Infekten verzeichnet wurden.
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Ebola-Virus in Westafrika nicht unter Kontrolle, unbekannter Ursprung

Ebola Virus
© Wikimedia Commons
Das Ebola -Virus ist hoch ansteckend
Die Ebola-Epidemie mit bisher mehr als 120 Toten ist mitnichten unter Kontrolle, wie es Guineas Regierung behauptet. Forscher weisen zudem nach, dass ein neuer Erregerstamm das Sterben verursacht.

Für den jüngsten Ebola-Ausbruch im westafrikanischen Staat Guinea ist ein neuer Erregerstamm verantwortlich. Damit gebe es Beweise, dass die meist tödlich verlaufende Krankheit sich nicht von anderen afrikanischen Ländern verbreitet habe, erklärten Wissenschaftler am Mittwoch.

Der Ursprung des Virus sei zwar weiter unklar, aber es sei wichtig zu wissen, dass es nicht aus anderen Ländern nach Guinea eingeschleppt worden sei, erklärte Stephan Gunther vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. Er leitete eine internationale Forschergruppe, die das Virus untersucht und ihre Ergebnisse online im New England Journal of Medicine veröffentlicht hatte.
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Ebola-Ausbruch in Westafrika wurde durch neuen, bisher unbekannten Erreger verursacht

Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Westafrika geht offenbar auf einen bislang unbekannten Erregerstamm zurück. Er existiert vermutlich schon seit längerem in den Urwäldern von Guinea.
Ebola
© AFP
Ein Helfer erklärt, wie man sich vor einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus schützt. Forscher haben jetzt einen neuen Erregerstamm nachweisen können.
New York. Für den jüngsten Ebola-Ausbruch im westafrikanischen Staat Guinea ist ein neuer Erregerstamm verantwortlich. Damit gebe es Beweise, dass die meist tödlich verlaufende Krankheit sich nicht von anderen afrikanischen Ländern aus verbreitet habe, erklärten Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) in Hamburg.

Der Ursprung des Virus sei zwar weiter unklar, aber es sei wichtig, dass er nicht aus anderen Ländern nach Guinea eingeschleppt worden sei, erklärte Stephan Gunther vom BNITM. Er leitet eine internationale Forschergruppe, die das Virus untersucht hat. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher am Mittwoch online im New England Journal of Medicine.
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Mehr Feinstaub durch Trockenheit

Autoabgase, Feinstaub
© BMU/H.-G. Oed
Autoabgase
Wegen andauernder Trockenheit ist die Feinstaubbelastung in den ersten Monaten dieses Jahres ungewöhnlich hoch. An der Kontrollstelle Parcusstraße wurde seit Jahreswechsel der Grenzwert bereits 15 Mal überschritten. Laut EU-Richtlinie ist eine Überschreitung höchstens bis zu 35 Mal pro Jahr erlaubt. Die Einführung der Umweltzone beugt Klagen vor, da die Kommunen etwas gegen die gesundheitliche Belastung ihrer Bürger tun müssen. Ein tatsächlicher Nutzen durch die Einführung der Umweltzone lässt sich anhand der Messwerte bislang nicht nachweisen. Trotzdem wirbt Katharina Binz, Ratsmitglied der Grünen dafür: „Ohne diese Maßnahme wären die Schadstoffkonzentrationen in der Luft gerade bei der Witterung der letzten Wochen noch höher“, meint sie. Ein Teil der Belastungsspitzen sei zwar auf das Wetter zurückzuführen, jedoch habe der Autoverkehr erheblichen Anteil. „Dies ist schon daran zu erkennen, dass Stationen an viel befahrenen Straßen wie der Parcusstraße viel höhere Konzentrationen aufweisen.“ Dagegen hält David Dietz (FDP), trotz Umweltzone werde die belastende Feinstaubmenge nicht weniger. Auch in Mainz seien die Werte an den Messstellen im Schnitt eher gestiegen als gesunken. Das belegten schon die Daten aus 2013. In Mainz sei der Grenzwert von 50 Mikrogramm an der Messstelle Zitadelle statt an 7 Tagen 2012 an 13 Tagen 2013 überschritten worden und in der Parcusstraße statt an 9 an 19 Tagen im Jahr 2013.
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Glutenfreie Hostien erhältlich

hostie
© SN/KARRENBROCK/PIXELIO.DE
Der "Leib Christi"
Das letzte Abendmahl: Im Salzburger Dom werden jeden Monat mehr als 7000 Hostien an Gläubige gereicht.

Am Gründonnerstag dreht sich alles um den "Leib Christi". Denn am Gründonnerstag denken die Christen an das letzte Abendmahl Jesu. Also an das Abendmahl mit den zwölf Aposteln am Tag, bevor Jesus gekreuzigt wurde.

Bei diesem letzten Abendmahl gab es ungesäuertes Brot. Das ist der Grund, warum auch heute bei der Kommunion in der Kirche ungesäuertes Brot gereicht wird - die Hostie. Die besteht nur aus zwei Zutaten: Weizenmehl und Wasser. Sonst nichts. Während der Eucharistiefeier in der Kirche wird die Hostie in den "Leib des Herrn" verwandelt. Das soll heißen: Jesus schenkt sich den Menschen als Speise.
Pills

Parasitäres Milliardengeschäft: 25% aller Plasmaspenden an Big Pharma verkauft

Plasmaspenden
© CSL PLASMA
CSL Behring, der Marktführer im Geschäft mit Blutplasma, wirbt für Plasma-Spenden in den USA
Impfstoffe und Medikamente gegen die Bluter-Krankheit, Krebs und Aids - für all diese überlebenswichtigen Therapien ist das menschliche Blutplasma der entscheidende Rohstoff. Unternehmen machen damit ein Milliarden-Geschäft. Die Herkunft der Spenden ist umstritten.

Unser Immunsystem schützt den Körper gegen Viren und Bakterien von aussen. Produziert der Körper nicht genügend eigene Antikörper, um sich gegen Angriffe zu schützen, kann die Firma CSL Behring in Bern zum Zug kommen. Sie produziert pharmazeutische Produkte, die ihren Ursprung nicht etwa im Chemie-Labor haben, sondern in den menschlichen Blutgefässen.
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EU-Parlamentsdebatte: Das Aus unabhängiger Lebensmittelkontrollen

Lebensmittelkontrollen
© Flickr / agrilifetoday CC-BY-NC-ND 2.0
Wir sind nicht nur was wir essen.

Sondern viel zu viele Menschen haben immer noch nicht begriffen, wie wichtig Ernährung generell unser Leben beeinflußt. Vielleicht darf man unter diesem Aspekt davon ausgehen, daß erst recht jede Menge Lebensmittelskandale uns bervorstehen werden, solange weder ein entsprechendes Bewußtsein noch Verbesserungen der Lebensmittelkontrollen greifen.

Heute in der EU-Parlamentsdebatte geht es um die Novellierung der EU-Kontrollverordnung, wonach das Aus unabhängiger Lebensmittelkontrollen deutlich näher rückt, wenn denn Behörden in der Zukunft keine Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen mehr veröffentlichen dürfen, obendrein eher private Unternehmen statt staatliche die Kontrollen überwachen.
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