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Gesundheit & Wohlbefinden


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Flammschutzmittel erhöht Krebsrisiko: Ältere Büroräume und Fahrzeuge am stärksten belastet

Forscher weisen wahrscheinlich krebserregendes TDCPP im Urin aller untersuchten Angestellten nach

Im Staub der meisten Büroräume finden sich Reste eines gesundheitsschädlichen Flammschutzmittels. Das sogenannte TDCPP gilt als wahrscheinlich krebserregend und neurotoxisch. In einer Stichprobe haben nun US-amerikanische Forscher in 99 Prozent aller untersuchten Bürostaub-Proben TDCPP gefunden. Sie wiesen zudem in allen Urinproben der dort Arbeitenden ein Abbauprodukt dieses Flammschutzmittels nach. Das sei ein Indiz dafür, dass die Arbeitsumgebung zur individuellen Belastung mit TDCPP beitrage, konstatieren sie im Fachmagazin "Environment International".
© Carignan et al.
Flammschutzmittel TDCPP - in vielen Büros geört es dazu
Ob Dämmschichten, Polstermöbel oder die Büroausstattung: Viele Objekte aus Polyurethan-Schaum sind mit Flammschutzmitteln imprägniert, um die Ausbreitung von Feuern in Wohn- und Arbeitsräumen zu hemmen. Ein weit verbreitetes Flammschutzmittel, Tris (dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP), hat sich allerdings in den letzten Jahren immer mehr als gesundheitlich bedenklich erwiesen. "Das Flammschutzmittel Tris (dichlorpropyl)-phosphat (TDCPP) wirkt krebserregend, stört das Hormonsystem und ist potenziell neurotoxisch", so fassen Courtney Carignan von der Boston School of Public Health und ihre Kollegen sehr prägnant das Gesundheitsrisiko des Stoffes zusammen, um den es ihnen geht.
People 2

Erkranken Frauen und Männer unterschiedlich?

Italienische Forscher fordern: Eine geschlechterspezifische Medizin muss Aufgabe für das dritte Jahrtausend sein

Viele Krankheiten und auch Therapien sind nicht geschlechtsneutral: Sowohl Herzinfarkt als auch Darmkrebs äußern sich bei Männern und Frauen ganz verschieden. Und auch Arzneimittel wie Aspirin wirken offenbar geschlechtsspezifisch, indem sie beispielsweise unterschiedliche Nebenwirkungen zeigen. Italienische Forscher von der Universität Padua fordern daher sowohl bei Studien als auch in der Behandlung von Patienten diese Unterschiede künftig stärker zu berücksichtigen. Ihre Untersuchung ist jetzt im Fachmagazin " Clinical Chemistry and Laboratory Medicine" erschienen.
© Würfel / CC-by-sa 3.0
Wirken Medikamente auf Männer und Frauen verschieden?
Bis heute weiß die medizinische Forschung kaum etwas über die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei Erkrankungen und deren Symptomen. Auch über die sozialen und psychologischen Einflüsse und welche Folgen sich dadurch für die Therapie und Prävention bei Männern und Frauen ergeben müssten, ist wenig bekannt. Denn: Die medizinische Forschung der letzten 40 Jahre richtete sich fast ausschließlich auf Männer. Die meisten klinischen Studien werden mit männlichen Probanden durchgeführt, unter anderem, weil bei ihnen weniger hormonelle Schwankungen auftreten, die die Ergebnisse beeinflussen und verfälschen können.
Snakes in Suits

Psychopathie in der Wissenschaft: Wie Psychiater Krankheiten erfinden und jede beliebige Person als psychisch krank bezeichnen können

Die neue Auflage des psychiatrischen Handbuchs DSM-V wird vielleicht auch Sie zu einem Fall für die Psychiatrie machen. Nahezu jede Verhaltensweise kann demnach als psychische Störung diagnostiziert und entsprechend behandelt werden.
Psychiatrie, Psychotherapie

Psychiatrie-Handbuch sorgt für Massendiagnosen
Die fünfte Auflage des psychiatrischen Handbuchs Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-V) wird demnächst (Mai 2013) veröffentlicht werden. Neu darin ist, dass verstärkt ganz normale menschliche Gemütszustände und Gefühle als mentale Störungen bezeichnet werden, die dann auch dringend behandelt werden müssen. Es wird also bald ein Leichtes sein, jede beliebige Person als psychisch krank zu bezeichnen und ihr die entsprechenden Psychopharmaka zu verordnen.

Ist fast jeder psychisch krank?

Sie machen sich Sorgen wegen möglicher finanzieller Probleme? Sie fürchten Ihre nahende Scheidung? Sie leiden unter einer Überlastung am Arbeitsplatz oder in der Schule? Sie sind niedergeschlagen, weil Sie an chronischen Schmerzen leiden? Sie trauern um den Verlust eines geliebten Menschen? Sie ereilt etwa einmal wöchentlich eine Heisshungerattacke? Tja, dann sind Sie ein Fall für den Psychiater und sollten sich dringend Psychopharmaka verschreiben lassen.

Sie sind da anderer Meinung und finden nicht, dass alltägliche Ängste aufgrund finanzieller Notlagen, familiärer Stresssituationen oder infolge von Problemen am Arbeitsplatz psychiatrisch behandelt werden müssten? Sie denken ausserdem, dass weder Niedergeschlagenheit aufgrund von Trauer oder chronischer Schmerzen noch seltene Heisshungerattacken ein psychisches Problem darstellen dürften?

Das zeigt leider, dass Sie nicht auf dem aktuellen Stand der Dinge sind. Während bislang nämlich nur Angststörungen ohne spezifischen Grund zur Diagnose "Generalisierte Angststörung" führten, gehören Sie neuerdings auch mit den oben genannten Alltagsängsten zu den generalisierten Angstgestörten - zumindest dann, wenn Sie einem Psychiater in die Hände fallen sollten, der die neue Auflage des psychiatrischen Handbuchs DSM-V gelesen hat.
Attention

Gefährliches Akne-Medikament verändert die Psyche: Dokumentierte Fälle von Depression und Suiziden

Akne ist eine Hauterscheinung, von der vor allem Jugendliche in der Pubertät betroffen sind. Besonders bei schweren Formen der Akne kann die psychische Belastung der Betroffenen so gross sein, dass sie in ihrer Verzweiflung zu Medikamente greifen, die starke Nebenwirkungen haben.
Depression, Selbstmord, Suizid

Medikament gegen Akne wird mit Selbstmord in Verbindung gebracht.
Ruaccotan® ist eines der am weitesten verbreiteten und wirksamsten Akne-Medikamente. Dessen Wirkstoff Isotretinoin kann jedoch zu massiven Nebenwirkungen beitragen. Neben Entzündungen der Augen und Bindehaut, starker Sonnenlichtempfindlichkeit, Haarausfall, Allergien, Fettstoffwechselstörungen, Leberproblemen und weiteren Symptomen, wird dieses Medikament auch mit Depressionen, suizidalen Tendenzen, und Selbstmord in Verbindung gebracht. Schwangere dürfen Isotretinoin unter keinen Umständen einnehmen, da die Einnahme dieses Medikamentes zu schweren Missbildungen des Embryos führen kann.
Pills

Naturheilkundliches Medikament gegen AIDS: Erfolgsmeldungen aus Gambia und Iran

Viele HIV-infizierte Menschen leiden ständig unter der Angst, zu sterben. Sie ertragen die gravierenden Nebenwirkungen der Medikamente tapfer und ihre Hoffnung auf Heilung geben sie nicht auf.

Natürliches AIDS-Medikament
Aus der Krankheit Aids hat sich mittlerweile ein unglaublich profitables Geschäft entwickelt. Äusserst kostenintensive Medikamente, die eine Vielzahl gravierender Nebenwirkungen aufweisen, müssen nach der Diagnose HIV-Positiv dauerhaft eingenommen werden. Dies lässt die Betroffenen in eine lebenslange Abhängigkeit gleiten, von der nur die Hersteller dieser Medikamente profitieren - dafür allerdings richtig. Diese Medikamente stellen für die Hersteller ein an finanziellem Gewinn kaum zu übertreffendes Geschäft dar. Daher versteht sich von selbst, dass für deutlich günstigere, naturheilkundliche Medikamente kein Platz auf diesem stark umworbenen Terrain sein kann.

Kommentar: Lesen Sie auch folgende interessante Artikel:

Wissenschaftler bezweifeln AIDS-Theorie

Die AIDS-Lüge: Bahnbrechende Dokumentation "House of Numbers" stellt offizielle Sichtweise zu HIV/AIDS in Frage


Hier ein Zitat aus der Dokumentation House of Numbers:
(...) es handelt sich um eine fiktive Krankheitsbezeichnung, die mit einer Auflistung von Symptomen in Zusammenhang gebracht wird, wobei die Anzahl der Symptome ständig zunimmt, da die Pharmakonzerne auf diese Weise versuchen, immer mehr Opfer in die AIDS-Falle zu locken.

(...) Beide Zweige der Gesundheitsbranche hängen praktisch davon ab, dass die entsprechenden Krankheiten, die sie zu behandeln vorgeben, nicht verschwinden. Wo stünden die Pharmakonzerne heute ohne Krebs, AIDS und Impfstoffe? Die Gewinne brächen massiv ein. Bei so vielen Menschen wie möglich AIDS (oder Krebs) festzustellen, ist Teil der zentralen Strategie, die Jahresgewinne der Pharmakonzerne hochzutreiben.

(...) dass die offizielle Mythologie im Zusammenhang mit AIDS ein grausamer Betrug seitens der Pharmakonzerne ist. Das bedeutet keineswegs, dass es keine Menschen gibt, die unter sehr realen Störungen des Immunsystems leiden. Aber ich halte es für zu vereinfachend, die eigentliche Ursache allein dem HI-Virus zuzuschreiben. Die ganze HIV-Erklärung ist lediglich ein schlauer Trick, die Kontrolle über die AIDS-Patienten in die Hände der Pharmakonzerne zu übergeben, die ihnen hochgiftige chemische Substanzen zu überteuerten Preisen verkaufen, ohne dass sie ihnen mit seltenen Ausnahmen wirklich helfen.

(...) Im Prinzip kann AIDS auf die gleiche Weise wie Krebs geheilt werden: durch radikale Änderung der Ernährungsgewohnheiten und der Lebensweise, die ein dynamisches und gesundes Immunsystem unterstützen.

Erinnern wir uns an die Worte Dr. Luc Montagniers in dem Film: »Wir können dem HI-Virus viele Male ausgesetzt sein, ohne dass wir uns ... anstecken. Unser Immunsystem erzeugt innerhalb weniger Wochen [Antikörper], wenn man über ein gutes Immunsystem verfügt.« Die Entwicklung von AIDS ist damit kein Todesurteil, wie uns die Pharmakonzerne gerne glauben machen wollen. AIDS gleicht vielen anderen Virusinfektionen: Ein geschwächtes Immunsystem ermöglicht es dem Virus, im Körper große Schäden anzurichten, aber ein starkes Immunsystem versetzt einen in die Lage, mit AIDS fertig zu werden und innerhalb weniger Wochen eine Immunität zu erwerben.


Beer

Alkohol in der Pubertät verändert Belohnungssystem des Gehirns und macht anfälliger für generelles Suchtverhalten

Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während dieser Phase

Mannheim - Wer in der Pubertät das erste Mal Alkohol trinkt, erhöht sein Risiko, auch später im Leben mehr und öfter Alkohol zu konsumieren. Zu diesem Ergebnis kommen Studien von Wissenschaftlern des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit.

"Das Belohnungssystem des Gehirns verändert sich während der Pubertät stark", erläuterte der Pharmakologe Rainer Spanagel. Damit sei das Gehirn in dieser Phase auch anfälliger für Belohnungen, die von Suchtstoffen geliefert werden. Das wiederum könne Auswirkungen auf den Alkoholkonsum im weiteren Leben haben. Die Ergebnisse werden in der Oktober-Ausgabe des Fachblatts Alcoholism: Clinical & Experimental Research veröffentlicht.
Sheeple

Panikmache und Ablenkung: Nach Pferdefleisch nun auch verbotenes Schaffleisch entdeckt

Ein Lebensmittelskandal jagt den nächsten: Schon bei der Panscherei mit Pferdefleisch stand die französische Firma Spanghero im Zentrum der Ermittlungen - nun wurden die Kontrolleure erneut fündig.

© picture alliance / dpa
In der EU wurden die Vorschriften für Schafsfleisch im Zuge der Rinderseuche BSE und der Schafskrankheit Scrapie verschärft
Schon wieder ein Fall von Lebensmittel-Panscherei: Nach dem Skandal um Pferdefleisch in Fertiggerichten haben die französischen Kontrollbehörden nun auch verbotenes Schafsfleisch bei der Firma Spanghero in Südfrankreich entdeckt.
Bad Guys

Monsanto wird aktiv und umfangreich vom US-Außenministerium unterstützt und gefördert

US-Außenministerium
© Public domain, via Wikimedia Commons
Das US-Außenministerium greift Gentechnik-Konzernen unter die Arme
Ein Viertel des Saatgutmarkts, Branchenprimus bei Gentechnik, Milliardengewinne - alles aus eigener Kraft? Wohl kaum. Der Agrar-Konzern Monsanto kann sich auf offizielle Schützenhilfe verlassen. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten unterstützte das Unternehmen - und seine US-Konkurrenten DuPont und Dow - in den letzten Jahren systematisch, wie von Wikileaks enthüllte Diplomatendepeschen zeigen. Diese wurden von der Organisation Food and Water Watch jetzt umfassend ausgewertet.

Dass die US-Regierungen ihre heimischen Konzerne großzügig fördern, ist nichts Neues. Vereinzelt war auch schon über die Einflussnahme zugunsten der Gentech-Industrie berichtet worden, nachdem die Enthüllungsplattform Wikileaks im Jahr 2010 über 250.000 Diplomaten-Mitteilungen veröffentlicht hatte. Wie weit die Hilfen für die Branche aber gehen, zeigt jetzt erstmals ein gestern vorgestellter Bericht von Food and Water Watch. Die Organisation hat über 900 Depeschen von US-Diplomaten in 113 Ländern unter die Lupe genommen. Sie stammen aus den Jahren 2005 bis 2009. Damals war Condoleezza Rice die zuständige Ministerin der Bush-Administration. Auch unter Präsident Obama hat sich die Praxis nach Einschätzung von Food and Water Watch allerdings kaum geändert.
Arrow Down

Big Pharma testete Medikamente an nichts ahnenden DDR-Bürgern

Die Empörung über das Ausmaß der westdeutschen Medikamententests in der DDR ist enorm. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner, fordert eine vollständige Aufklärung des Skandals. Andere Politiker fordern Entschädigungen und strafrechtliche Verfolgung.
Charité in Berlin
© Kießling
Charité in Berlin: In mehr als 50 DDR-Kliniken wurden Medikamente getestet
Berlin - Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Bergner (CDU), fordert eine vollständige Aufklärung gefährlicher Medikamententests westlicher Firmen in der DDR. "Die vorliegenden Fakten müssen rückhaltlos untersucht und die Hintergründe aufgeklärt werden", sagte Bergner der Mitteldeutschen Zeitung. "Es wäre ein schwerer Skandal, wenn Tausende DDR-Bürger - vermutlich sogar unter Verletzung von Rechtsvorschriften der DDR - zu billigen und wohlfeilen Versuchskaninchen gemacht worden wären."

Nach Informationen des SPIEGEL wurden bis zum Mauerfall in mehr als 50 DDR-Kliniken unter anderem Herzmedikamente und Antidepressiva getestet - oft ohne Wissen der Betroffenen. Das geht aus bislang unbekannten Akten des DDR-Gesundheitsministeriums, der Stasi und des Instituts für Arzneimittelwesen der DDR hervor. West-Pharmahersteller gaben demnach bei DDR-Kliniken mehr als 600 Arzneimittelversuche in Auftrag. Dabei kam es zu zahlreichen Todesfällen, auch wurden Tests wegen Nebenwirkungen abgebrochen.
Info

Was sind Anti-Nährstoffe?

Anti-Nährstoffe, Ernährung
Dieser Artikel ist auch als Podcast bzw. Netcast zum Anhören verfügbar: Urgeschmack-Podcast #13: Was sind Anti-Nährstoffe?

Im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Ernährung ist der Begriff Nährstoff völlig üblich. Doch Anti-Nährstoffe sind den wenigsten Menschen bekannt: Aktuell gibt es dazu nicht einmal einen Eintrag in der deutschen Wikipedia. Was ist das also?

Anti-Nährstoffe sind genau das, was der Begriff nahelegt: Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern teilweise sogar andere Nährstoffe unbrauchbar machen. Diese antinutritiven Substanzen sind Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Eine erhöhte Aufnahme führt zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit. Hier eine kurze Übersicht über einige verbreitete Anti-Nährstoffe: