Wissenschaft und Technologie
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Moon

Rätselhafte Landschaften: Vulkane auf dem Mond sind jünger als man dachte

Wissenschaftler gingen lange davon aus, dass sich auf dem Mond schon seit ewigen Zeiten fast nichts verändert: Große Meteoriteneinschläge sind selten und Vulkanausbrüche dürfte es dort seit einer Milliarde Jahre nicht mehr geben, so die herrschende Meinung. Doch die muss jetzt klar revidiert werden.

Mondflecken
© NASA
Von allen Himmelskörpern erweckt der Mond den wohl vertrautesten Eindruck. Er leuchtet längst nicht so hell wie die Sonne und lässt schon mit bloßem Auge einige Einzelheiten erkennen. Bereits im Feldstecher sind große Einschlagkrater zu sehen, Teleskope zeigen faszinierende Details. Nur ändert sich dort oben offenbar nicht gerade viel, bis auf den Beleuchtungswinkel. Der Mond erscheint als kosmische »Konservendose«.

Uralte Krater sind dort perfekt erhalten geblieben, Erosion ist beinahe ein Fremdwort, auf dem Erdbegleiter läuft sie im Schneckentempo ab. Mondbeben fallen meist nur schwach aus, Wind und Wetter sind auch kein Thema, eher schon starke Temperaturwechsel. Die Wirkung von solarer und kosmischer Strahlung führt zu nachweisbarer Verwitterung, der Mondboden dunkelt mit der Zeit nach. Kleinere Meteoriten stürzen immer wieder mal ab, große Brocken nur sehr selten. Vulkane sind längst erloschen. So herrscht meist absolute Stille. Oder doch nicht?

Tatsächlich haben Astronomen über die Jahre so einige rätselhafte Erscheinungen auf der Mondoberfläche beobachtet, die zunächst für reine Täuschungen gehalten wurden. So vor allem auch die bis heute geheimnisvollen »Moonblinks«, etwas korrekter: »Transient Lunar Phenomena« (TLPs), vorübergehende Mondphänomene also. Mittlerweile sind sie als reale Erscheinung anerkannt, aber das hat ziemlich lange gedauert.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell kann einige der Phänomene, die wir beobachten können besser erklären. Vermutlich wissen wir von unserem Nachbarn dem Mond weniger als wir annehmen.

Galaxy

Wissenschaftler verwirrt über neu entdecktes Star Trek-ähnliches planetares Schutzschild Tausende Kilometer über der Erde

Wissenschaftler haben einen bislang unbekannten, natürlichen Schutzschild entdeckt, der die Erde in rund 11.500 Kilometern Höhe umgibt und sogenannte "Killer Elektronen" blockiert, die unseren Planeten mit annähernder Lichtgeschwindigkeit umkreisen und dafür bekannt sind, gerade während intensiver Sonnenstürme eine Gefahr für Astronauten und Satelliten darzustellen.
planetarer Schutzschild Erde
© Credit: Andy Kale, University of Alberta
Wissenschaftler haben einen unsichtbaren planetaren Schutzschild entdeckt, der die Erde in etwa 11.500 km Höhe umgibt.
Boulder (USA) - Wie die Forscher um Professor Daniel Baker vom Laboratory for Atmospheric and Space Physics (LASP) an der University of Colorado aktuell im Fachjournal Nature (DOI: 10.1038/nature13956) berichten, entdeckten sie die Teilchenbarriere innerhalb der sogenannten Van-Allen-Strahlungsgürtel und damit zweier donut-förmiger Ringe, die unsere Erde umgeben und angefüllt sind mit hoch-energetischen Elektronen und Protonen. Die Van-Allen-Srahlungsgürtel selbst werden vom Magnetfeld der Erde in Position gehalten, schwellen an und ab in Interaktion mit der Sonnenaktivität.

Mit Hilfe der 2012 gestarteten Satelliten der Van-Allen-Probes-Mission der NASA hatte Baker schon zuvor einen dritten Ring zwischen dem inneren und dem äußeren Gürtel des Van-Allen-Gürtelsystems entdeckt, der jeweils mit zunehmender Sonnenaktivität entsteht und damit einhergehend auch wieder verschwindet (...wir berichteten: 1, 2).

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell erklärt deutlich besser viele der Phänomene, die wir beobachten können. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben. Im Abschnitt "Kometen", auf Via Veto, können Sie mehr über die elektrischen Eigenschaften von Kometen erfahren.

Im Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die menschlich-kosmische Verbindung) finden Sie eine ausführliche und umfassende Erklärung über die sich bestätigende Theorie des elektrischen Universums, über Plasma (dessen eines Charakteristikum die Entstehung einer 'abschirmenden Blase' um geladene Körper ist), Entladungsarten und noch viel mehr.

Bulb

Sternennacht - Solarbetriebener van Gogh Fahrradweg

van Gogh Fahrradweg
© Unbekannt
Rund 600 Meter erstreckt sich das neueste Projekt des niederländischen Designers Daan Roosegaarde durch Nordbrabant, die Region in der Vincent van Gogh von 1883 bis 1885 lebte und arbeitete. Es handelt sich um einen solarbetriebenen Fahrradweg, der in Dämmerung und Nacht Licht für seine Nutzer spendet. Tausende luminiszente Steine hat der Designer auf dem Pfad so angeordnet, dass sie bei Nacht van Goghs “Sternennacht” nachempfinden. “Es ist das bekannteste Bild des Künstlers”, sagt Roosegaarde, “ich wollte etwas schaffen, das die Leute kennen und ihm einen besonderen Twist geben. Ein innovatives Verfahren erlaubt es, dass sich die Steine bei Sonnenlicht aufladen und bei Nacht Radfahrern Orientierung spenden - und ein besonderes, durch den berühmten ehemaligen Bewohner inspiriertes Erlebnis. Roosegaarde weiter: “Es ging bei dem Projekt vor allem um das Erlebnis. Den technischen Aspekt mit dem Erleben von Kunst zu vereinen.” Der Pfad verbindet spezielle Orte aus dem Leben des Künstlers, wird also auch oft von Van-Gogh-Touristen in der Region genutzt. Simt verbindet Roosegaarde auf einmalige Weise kulturelles Erbe mit modernem Design, nutzbar von jedermann.
Beaker

Immun gegenüber Ebola: Bestimmte Gene könnten beeinflussen, wer Ebola überlebt

Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt: Ihr Erbgut könnte als natürliche Barriere gegen das tödliche Ebola-Virus dienen. Im Rahmen einer vor wenigen Tagen in der Fachzeitschrift Science veröffentlichten neuen Studie infizierten Forscher speziell gezüchtete Mäuse mit dem Ebola-Virus. Sie beobachteten »unterschiedliche Reaktionen, von symptomfrei bis Tod durch hämorrhagisches Fieber«, wie die Washington Post meldet.
ebola
© niaid
Wandelbar und hoch ansteckend: der Ebola-Erreger mit einem Elektronen-Mikroskop aufgenommen.
Die Wissenschaftler studierten die unterschiedlichen Reaktionen auf die Krankheit, besonders untersuchten sie, wie verschiedene Gene der Mäuse den Verlauf der Infektion veränderten. Das verschaffte ihnen Einsichten darüber, welche Gene den Menschen anfälliger machen, dem Virus zu erliegen.

Die Studie ist die erste wirklich brauchbare Mäusestudie über das Ebola-Virus, das in Westafrika und anderen Ländern bereits rund 5000 Menschenleben gefordert hat - der schlimmste Ausbruch der Krankheit, seit das Virus 1976 entdeckt wurde. Die Studienergebnisse können die Grundlage für die Entwicklung lebensrettender Behandlungsmethoden oder eines wirksamen Impfstoffs liefern oder sie sind, wie die Post berichtet, wichtig »um zu verstehen, wie es funktioniert«.

Dafür müssen Forscher Tiere mit ähnlicher DNS und ähnlichem Erbgut infizieren, um deren Reaktion beobachten zu können.

Kommentar: Eines ist klar: Welche Gene bei einer Person an- oder ausgeschaltet sind, hängt zu einem großen Teil von ihrem Lebensstil ab (bspw. eine gesunde Ernährung, Schlafen in vollständiger Dunkelheit/ohne künstliches Licht, kaltes Duschen). Anders ausgedrückt, man kann seinen Lebensstil so verändern, dass man nicht nur besser vor einer Reihe von Krankheiten geschützt ist, sondern auch eine bessere Lebensqualität hat.

In diesem Sinne: Alles, was Sie über Ebola wissen müssen

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Galaxy

"Viele-Interagierende-Welten": Wissenschaftler postulieren Existenz und Interaktion von Paralleluniversen

Mit einer neuen und radikalen Theorie stellen drei Physiker die Grundlagen des bisherigen Standardmodells der Quantenphysik in Frage. In Ihrer Theorie postulieren Professor Howard Wiseman und Dr. Michael Hall vom Centre for Quantum Dynamics an der Griffith University in Brisbane und Dr. Dirk - André Deckert von der University of California und der Ludwig-Maximilians-Universität München die Existenz einer Vielzahl von teilweise mit unserer eigenen Realität interagierenden Paralleluniversen, wodurch einige der immer noch rätselhaften Quantenphänomene erklärt werden können.
Multiversum
© crossvalley-design.de
Brisbane (Australien) - Wie das Forscher-Trio aktuell im Fachjournal Physical Review X (DOI:10.1103/PhysRevX.4.041013) berichten, würden sich einander nahe liegende Universen nicht gänzlich unabhängig voneinander entwickeln, sondern sich gegenseitig durch eine leichte Abstoßungskraft beeinflussen. Laut den Autoren könnte eine solche Interaktion die bizarren Phänomene der Quantenmechanik erklären.

Mittels der Quantentheorie versuchen Wissenschaftler zu erklären, wie das Universum auf mikroskopischer Ebene funktioniert, die sich jedoch rückwirkend auf alle Arten von Materie auswirkt. Doch gerade in der Welt der Quanten stoßen Forscher immer wieder auf Phänomene und das Verhalten von Teilchen, für die die Newton'sche Physik keine Erklärung hat liefert.

Der nun jedoch von Wiseman, Hall und Deckert entwickelte Ansatz knüpft an dem schon seit 1957 von dem Physiker Hugh Everett vorgeschlagenen Konzept der "Viele-Welten-Interpretation" (Many Worlds Interpretation) an, unterscheidet sich jedoch zugleich davon grundlegend. Dieses sieht vor, dass sich jedes Universum selbst wieder in eine Vielzahl von neuen Universen aufspaltet, sobald eine Quantenmessung durchgeführt wird. "Auf diese Weise werden alle sich daraus ergebenden Möglichkeiten Realität", zitiert die Pressemitteilung der Griffith University Wiseman und führt weiter aus: "In einigen Universen verfehlt der die Dinosaurier ausrottende Asteroid die Erde. In anderen wurde Australien von den Portugiesen kolonialisiert."
Fireball 2

Vor 6 Tagen entdeckter Asteroid könnte Europa verheeren: Zusammenstoß ist nicht auszuschließen, Himmelskörper kreuzt die Erdbahn

Falls der kürzlich von russischen Forschern entdeckte Asteroid mit unserem Planeten kollidiert, werden die Folgen wahrscheinlich katastrophal sein. Das bestätigt ein Astronom. Ein Zusammenstoß ist nicht auszuschließen, weil der Himmelskörper die Erdbahn kreuzt.
© East News/Detlev van Ravenswaay
Von drei Planeten beeinflusst

Wladimir Lipunow, Professor an der Staatsuniversität Moskau und Leiter des russischen Teleskop-Netzwerkes MASTER, sagte im Gespräch mit der Zeitung „Iswestija“, der Asteroid 2014 UR116 sei Ende Oktober in rund 1,5 Millionen Kilometer Entfernung an der Erde vorbeigeflogen. Der 370 Meter breite Himmelskörper sei 20-mal so groß wie jener Meteorit, der im Februar 2013 im Ural-Gebiet Tscheljabinsk niedergegangen war. Der neu entdeckte Asteroid kreuze die Erdbahn und könne deshalb theoretisch mit unserem Planeten kollidieren, hieß es.

Kommentar: Versuche, die darauf abzielen alle diese Himmelkörper rechtzeitig zu orten und von ihrem Kollisionskurs abzulenken, sind mehr als idiotisch, denn viele diese Objekte sind so dunkel, dass sie unmöglich geortet werden können, was dazu führt, dass sie meistens erst kurz vor dem Aufprall entdeckt werden, wenn überhaupt. Zudem macht die schiere Menge an Feuerbällen, die gerade auf unseren Planeten niederprasseln, diese Aufgabe unmöglich. Wahrscheinlich soll es die Illusion wecken, dass die Forschung und Regierung etwas gegen Bedrohungen aus dem All tun können. Das ist nicht der Fall!

Nebula

Nicht Gravitation, sondern elektrische Felder halten hauptsächlich Galaxien zusammen: Plausible Alternative zur "Dunklen Materie"

Sogenannte Dunkle Materie soll zwar 25 Prozent der Gesamtmasse unseres Universums ausmachen. Da sie aber unsichtbar ist und mit nichts als durch ihre Schwerkraft mit der normalen - sichtbaren - Materie interagiert, ist es bislang noch nicht gelungen, ihre Existenz tatsächlich nachzuweisen. Tatsächlich handelt es sich also bislang um ein rein theoretisch postuliertes Produkt im Standardmodell der Kosmologie, für dessen Existenz es bislang zwar Indizien aber noch keine eindeutigen Beweise gibt. Ein US-Wissenschaftler schlägt nun alternativ zur Dunklen Materie gewaltige elektrische Felder von der Ausdehnung ganzer Galaxien vor, um die offenen Stellen in der kosmologischen Gleichung zu füllen.


Kommentar: Das Standardmodell des Universums entspricht in großen Teilen nicht den beobachteten Fakten. Viele Pseudo - Theorien, die aus falschen Grundlagen heraus resultieren, sind demnach wahrscheinlich nichts anderes als Hirngespinste. In der Tat handelt es sich bei der sogenannten "dunklen Materie" um ein rein theoretisch postuliertes Produkt, welches dafür konstruiert wurde, um Verhaltensmuster in unserem Universum, die nicht in das rein materiellen Standardmodell des Universums passen, auch weiterhin mit Standardmodellen erklären zu können. In anderen Worten: Diese theoretischen Berechnungen basieren auf Modellen, die die primären elektrischen Kräfte im Universum ignorieren, obwohl diese direkt im Labor nachprüfbar und falsifizierbar sind, im Gegensatz zu diesen theoretischen Modellen.


© NASA/ESA
Symbolbild: Hubble-Aufnahme der Spiralgalaxie Messier 101.
Boston (USA) - Ein Hinweis auf eine noch unbekannte und unsichtbare, treibende Kraft bzw. Masse ist die Rotationsrate von Galaxien - rotieren diese doch angesichts der bekannten Masse an normaler Materie zu schnell, um erklären zu können, wie dabei auch die Sterne, Planetensysteme und anderen stellaren Objekte in den äußersten Randregionen dieser Galaxien auf Kurs gehalten werden. Irgendetwas muss diese Galaxien also zusammenhalten. Doch niemand weiß so genau, um was es sich dabei handelt.

Kommentar: Es ist mittlerweile unbestreitbar, dass das Standardmodell unseres Universums und damit auch unseres Sonnensystems so nicht stimmen kann. Das elektrische Modell kann einige der Phänomene, die wir beobachten können, dazu zählen auch Kometen und Asteroiden, besser erklären. Einige Artikel von elektrisches-universum.de und thunderbolts.info können Ihnen einen guten ersten Einblick in diese Materie geben.
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc
Pierre Lescaudron erklärt in seinem neuen Buch ausführlich, warum die Mainstream Annahmen über die Beschaffenheit unseres Sonnensystems und somit auch unseres Universums (und damit auch wie Körper in ihm agieren und reagieren), fast alle falsch sind. Das Universum wird fundamental durch Elektrizität geprägt.

Crusader

Hexen, Kometen und planetare Kataklysmen

Dieser Artikel wurde erstmals im "The Dot Connector Magazine" veröffentlicht, einer offiziellen Veröffentlichung von Sott.net.

Wenn Sie an Halloween denken, was kommt Ihnen zuerst in den Sinn? Ich startete eine kleine Umfrage unter meinen Freunden, meiner Famile und meinem Mitarbeiterstab. Raten Sie, was zuerst erwähnt wurde? Kürbis-Laternen! Ich wette, Sie dachten, ich würde Hexen erwähnen, aber sie kamen nur an zweiter Stelle bei meiner Umfrage!
hexen, dot connector, zauber
© Dot Connector Magazine
Wenn ich an Halloween denke, denke ich an Schulprojekte, wo wir aus Papier die Umrisse von Hexen ausschnitten und auf große halbkreisförmige Halbmonde aus Karton klebten. Die Hexen waren von einer schwarzen Katze begleitet, die hinten auf dem Hexenbesen mitritten. Ich fragte mich, wie eine Katze es schaffen könne, dort das Gleichgewicht zu halten und wie man denken könne, dass das Sitzen auf einem Besen überhaupt bequem ist.
Question

Warum gehen Bigfoot & Co nicht in Kamerafallen? Studie offenbart visuelle und akustische Schwachstellen von Wildtierkameras

Seit einigen Jahren sorgen versteckt und getarnte Kamerafallen immer wieder für zoologische Sensationen, wenn die automatisierten Wildtier-Kamerafallen exotische, vom Aussterben bedrohte oder sogar schon ausgestorben geglaubte Tierarten in freier Wildbahn dokumentieren (...wir berichteten 1, 2). Auch in der Kryptozoologie - also dem Forschungszweig, der nach Tieren sucht, die zwar bereits vielfach von Legenden und Augenzeugen, jedoch noch nicht wissenschaftlich beschrieben wurden - kommen Kamerafallen zum Einsatz. Besonders bei der Suche nach angeblichen noch unbekannten Großprimaten wie dem nordamerikanischen Waldmenschen. Bislang jedoch mit kaum nennenswertem Erfolg. Eine aktuelle Studie könnte nun erklären, warum die Fotofallen an Bigfoot und Sasquatch scheitern.
Für Wissenschaftler wie dem Anthropologen und international anerkannten Experten für den aufrechten Gang, Dr. Jeffrey Meldrum von der Idaho State University, sind die Indizien und Beweise in Form von Hinterlassenschaften der kryptiden Primaten wie u.a. Fuß- und Handabdrücke sowie die unzähligen Augenzeugenberichte mehr als ausreichend, um von der Existenz der immer noch mysteriösen Wesen auszugehen.
© Boar
Bigfoot vor der Kamerafalle?
Coffs Habour (Australien) - Doch auch Meldrum weiß um die Problematik, dass Foto- und Filmbeweise für die Existenz des Bigfoot selten sind und diese - mit Ausnahme einer kontrovers diskutierten Filmsequenz aus den 1960er Jahren - meist nur in Form unscharfer und verwackelter, aus der Ferne aufgenommener und zudem meist vielfach interpretierbarer Aufnahmen vorliegen.

Auch der Einsatz von automatisierten Wildtierkameras in Gegenden, in denen es gehäuft zu Bigfoot-Sichtungen kommt oder Regionen wie der Olympic-Halbinsel im US-Bundesstaat Washington, die von Bigfoot-Forschern sogar als "Habitate" der legendären Wesen bezeichnet werden, änderte an dieser Situation bislang nur wenig. Zwar liegen zahlreiche Aufnahmen von Kamerafallen vor, die einen Bigfoot zeigen könnten - doch auch angesichts dieser Bilder ist eine eindeutige Bestimmung dessen, was genau die Kamerafallen ausgelöst hatte und auf den Aufnahmen zu sehen ist, nicht möglich.

Kommentar:

Roses

700 Jahre alter Virus wiederbelebt

Forscher machen Jahrhunderte im Arktiseis konserviertes Virus wieder infektiös

700 Jahre lang schlummerte ein Pflanzenvirus in gefrorenem Karibu-Kot. Jetzt haben Forscher es wieder auferweckt und damit eine Pflanze infiziert. Im Eis können Viren demnach sogar Jahrhunderte lang erhalten bleiben. Der abtauende Permafrost der Arktis könnte künftig auch noch andere Viren freisetzen, konstatieren die Forscher im Fachmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences".

© Brian Moorman
Eisbohrkern mit gefrorenem Karibu-Kot: In diesem fanden die Forscher die Viren-DNA
Viren bestehen aus nicht viel mehr als ihrem Erbgut, einer Hülle und einigen Oberflächenproteinen. Selbst für ihre Vermehrung benötigen sie die Hilfe ihrer Wirte und deren Zellmaschinerie. Bisher allerdings sind Funde von alten, in Geweben oder anderen Materialien konservierten Viren rar, selten überstehen die Erreger die Zeit unzerstört.

Virales Erbgut im 700-jährigen Eis

Für ihre Studie machten sich Terry Fei Fan Ng von der University of California in San Francisco und seine Kollegen in den Selwyn Mountains der kanadischen Northwest-Territories auf die Suche nach möglicherweise im Eis erhaltenen alten Viren. Dafür analysierten sie Proben von Karibu-Kot, den die Tiere im Laufe der letzten 4.000 Jahre in dieser Gegend abgegeben hatten und der in den Eisschichten eingefroren worden war.

Kommentar: Ob der Permafrost wirklich in näherer Zukunft, wegen der "Klimaerwärmung" ,abtauen wird, ist eher zweifelhaft...

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