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Wie das Ebola-Virus funktioniert: Immunantwort wird unterdrückt

Raffinierte Blockade: US-Forscher haben entschlüsselt, wie das Ebolavirus die Immunantwort der Zellen hemmt. Demnach blockiert ein Virenprotein gezielt eine "Notfall-Route" in den Zellkern - und das verhindert die Abwehrreaktion. Die Identifizierung dieses Blockadeweges eröffnet nun neue Ansatzstellen für antivirale Medikamente gegen das tödliche Ebolafieber - für die Menschen in Westafrika kommt dies allerdings zu spät.

ebola virus

Komplexe genetische Maschine: Ebola
Ice Cube

Eiszeitliche Klimaschwankungen: Kleine Änderungen mit großen Auswirkungen

Eiszeit Klima
© awi
Die heutigen Klimabedingungen auf der Nordhalbkugel:
In der Gegenwart ist die Ausdehnung des arktischen Meereises sehr viel geringer als in der letzten Eiszeit. Gleichzeitig verschwand der Laurentidische Eisschild als wichtigster Taktgeber für die eiszeitliche Ozeanzirkulation. Das heutige Klima verhält sich in Modellsimulationen deshalb sehr viel robuster gegen graduelle Veränderungen als in den Phasen mittlerer Vereisung und mittlerer Meersspiegelhöhen, in denen es während der letzten Eiszeit die rasanten Temperatursprünge auf der Nordhalbkugel gab.

Schon geringe Änderungen in der Größe des arktischen Eisschildes konnten zu abrupten Temperaturwechseln führen


Bremerhaven - Während der letzten Eiszeit bedeckte ein dicker Eispanzer weite Teile der Nordhalbkugel. Das über den Landmassen gespeicherte Wasser sorgte dafür, dass der Meeresspiegel zur Zeit der maximalen Vergletscherung um bis zu 120 Meter tiefer lag als heute. Insgesamt herrschte das Eis mehr als 100.000 Jahre, das allerdings mit Unterbrechungen: Rasante Klimaumbrüche, die innerhalb weniger Jahrzehnte zu drastischen Temperatursprüngen von bis zu zehn Grad Celsius führten, charakterisierten diese Kaltzeit.


Kommentar: Mit diesem Detail im Kopf könnte man sich wundern, ob auch eine drastische Abkühlung -- nicht nur Erwärmung -- innerhalb nur weniger Jahrzehnte stattfinden kann? Bisher haben wir in den Medien gehört, dass Eiszeiten nur sehr langsam auftreten, z.B. über einen Zeitraum von 10.000 Jahren. Wie dem auch sei, der Mensch scheint nur eine geringe Rolle im globalen Klima zu spielen. Auf lange Sicht herrschen hier Gesetze, die der Mensch nur schlecht versteht, und daher auch keinen Einfluss auf sie haben kann.


Die Ursachen für die als "Dansgaard-Oeschger-Ereignisse" bekannten schnellen Klimawechsel in einem Zeitraum von 110.000 bis 23.000 Jahren vor unserer Zeit waren lange Zeit unklar. Eine Forschergruppe des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven hat nun möglicherwiese das Rätsel gelöst: Vermutlich reichten nur geringe Änderungen im Klimasystem, um die Klimasprünge auszulösen.

"Abrupte Temperatursprünge fanden weder bei den extrem tiefen Meeresspiegeln maximaler Vergletscherung vor etwa 20.000 Jahren statt noch bei hohem Meeresspiegel wie heute. Sie waren auf Zeiten mittleren Eisvolumens und mittlerer Meeresspiegelhöhen begrenzt," berichtet der Leitautor der Studie, Xu Zhang.
Blue Planet

Panspermien? Spuren von Meeresplankton an ISS-Außenseite entdeckt

Russische Raumfahrer platzieren bei Weltraumspaziergang Nanosatelliten per Hand im Orbit

Moskau/Washington - Zwei Kosmonauten der Internationalen Raumstation ISS haben am Montag im Rahmen eines mehrstündigen Außeneinsatzes einen Minisatelliten ausgesetzt. Rund 400 Kilometer über der Erde schickten die Russen Oleg Artemjew und Alexander Skworzow den 1,5 Kilogramm leichten sogenannten Nanosatelliten Chasqui 1 auf seine Umlaufbahn um die Erde, wie russische Nachrichtenagenturen meldeten.

Der peruanische Satellit Chasqui 1 soll unter anderem mit zwei Kameras Bilder von der Erde aufnehmen und diese an eine Bodenstation schicken. Nach etwa fünf Stunden, mehr als eine Stunde früher als erwartet, kehrten die Kosmonauten nach getaner Arbeit zurück an Bord der ISS.
Sun

Sie schwächelt weiter: Sonne beeinflusst das Klima - Mögliche Eiszeit kommt

Es kann sein, dass wir die letzten absterbenden Muckser der Sonne sehen, bevor sie in einen langen Schlummer fällt. Die Auswirkung dieses Schlummers auf das Klima der Erde bleibt Gegenstand einer zunehmenden wissenschaftlichen Spekulation.
Sun
© AFP Photo / Fabrice Coffrini
Die Sonne beeinflusst unser Klima
Im Jahre 2008 haben William Livingston und Matthew Penn vom National Solar Observatory in Tucson in einer kontroversen Studie, die konventionellem Wissen widerspricht und Theoretiker der globalen Erwärmung auf die Palme gebracht hatte, vorhergesagt, dass die Sonnenflecken nach 2015 mehr oder weniger verschwinden könnten, was möglicherweise auf das Einsetzen einer neuen Kleinen Eiszeit hinweist. [Immer diese Konjunktive! Aber wie man bei www.spaceweather.com sehen kann {ist täglich auf der EIKE-Homepage gezeigt} scheinen die Flecken jetzt tatsächlich auf dem Rückzug! Anm. d. Übers.] Sie stellten fest: „Das Auftreten längerer Perioden ohne Sonnenflecken ist für Klimastudien wichtig, seit gezeigt wurde, dass das Maunder-Minimum mit niedrigeren mittleren globalen Temperaturen der Erde korrespondiert“. Das Maunder-Minimum dauerte etwa 70 Jahre von 1645 bis 1715 und war gekennzeichnet durch bittere Kälte, weit verbreitete Ernteausfälle und erhebliche Entbehrungen für die Menschen.

Es gab während der letzten Jahre zunehmende Beweise, die diese Annahme stützen, dass nämlich globale Erwärmung mit der Sonnenaktivität verknüpft ist.

Kommentar: SOTT Redakteur Pierre Lescaudron versucht in seinem neuen Buch, die sogenannte "Human-Cosmic Connection" (menschlich-kosmische Verbindung) zu ergründen. Der kollektive Zustand unserer Gesellschaft spiegelt sich direkt in unserer Umwelt wieder. Dabei behandelt er ebenso ausführlich das Klima und welche Rolle die Sonne einnimmt.

In vergangenen Zeiten verstanden die Menschen, dass der menschliche Geist und die Zustände der kollektiven menschlichen Erfahrung sowohl den Kosmos als auch Phänomene auf der Erde beeinflussen.

Historische Aufzeichnungen enthüllen eine starke Wechselwirkung zwischen Perioden von autoritärer psychopathischer Unterdrückung und vernichtenden, kosmisch induzierten Naturkatastrophen. Ein wahrhaft bahnbrechendes Werk!

© SOTT.net/Red Pill Press


Rose

"Sprache" auf molekularer Ebene: Neue Kommunikationsform zwischen Pflanzen entdeckt

US-Forscher haben eine bislang unbekannte Form der Kommunikation von Pflanzen untereinander entdeckt. Mit der "Sprache" auf molekularer Ebene können Pflanzen erstaunlich große Mengen an genetischer Information miteinander austauschen.
© Virginia Tech College of Agriculture and Life Sceinces
Nahaufnahme: Die Ranken des Teufelszwirn umschlingen ein Z.ckerrübenpflanzen
Blacksburg (USA) - Im Fachjournal Science berichtet der Pflanzenpathologe Professor Jim Westwood vom College of Agriculture and Life Sciences an der Virginia Tech, dass die Entdeckung neue Einblicke in die Art und Weise ermöglicht, wie Lebensmittelpflanzen beispielsweise von parasitären Unkräuter dominiert werden.
Laptop

Moderne Autos leichtes Ziel für Hacker

hacked car auto
© University of Washington
Hacker-Angriffe auf Autos: Besonders gefährdet sind Fahrzeuge, bei denen Internet und andere Funkverbindungen auf dem gleichen Software-Netzwerk laufen wie die Steuerung für Motor, Bremsen und Lenkung. Bild aus der verlinkten Studie: Eine beliebige Meldung wird auf der Anzeige ausgegeben und eine falsche Geschwindigkeit angezeigt. Das gehackte Auto befand sich im Stillstand.
Moderne Autos werden immer mehr zu rollenden Computern - und damit zu potenziellen Angriffszielen für kriminelle Hacker. Vor drei japanische und amerikanische Modelle bieten offenbar ein leichtes Ziel.

Beim Jeep Cherokee haben es kriminelle Hacker nicht besonders schwer. Auch das Luxus-SUV Cadillac Escalade und die Mittelklasselimousine Infiniti Q50 sind bei elektronischen Angriffen von außen verwundbar. Das geht aus einer Untersuchung der IT-Spezialisten Charlie Miller und Chris Valasek hervor, die nun auf der Hacker-Konferenz Black Hat in Las Vegas vorgestellt wurde.

Die beiden Forscher haben die Hackbarkeit von insgesamt 21 aktuellen Fahrzeugen theoretisch untersucht. Ausgewertet wurden dabei mehr oder weniger frei zugängliche Informationen wie technische Dokumentationen oder Reparaturanleitungen für Kfz-Werkstätten. In die Praxis umgesetzt wurden die Ergebnisse zunächst nicht.

Kommentar: Studie zum Thema: "Experimental Security Analysis of a Modern Automobile" (PDF) Die Forscher schafften es unter Laborbedingungen, ein modernes Auto zu 'hacken': Sie schafften sich Zugriff auf den internen Computer und konnten sicherheitskritische Systeme verändern, ja sogar die Bremsen abschalten bzw. einzelne Räder bremsen.

Pyramid

Mumifizierung im alten Ägypten ist viel älter als gedacht: Einbalsamierung existierte schon lange bevor es die ersten Pharaonen gab

Tote wurden schon in der Jungsteinzeit einbalsamiert - nach gleichen Rezept wie später die Pharaonen

Die Kunst der Mumifizierung in Ägypten ist 1.500 Jahre älter als gedacht: Schon in der Jungsteinzeit wurden Tote mit einer komplexen Tinktur einbalsamiert, wie chemische Analysen von Harzresten an oberägyptischen Mumien zeigen. Das Rezept dieser Tinkturen glich schon damals dem, das später auch bei den Pharaonen genutzt wurde, wie Forscher im Fachmagazin "PLOS ONE" berichten.
© Ron Oldfield und Jana Jones
Gewebe aus einem Mumiengrab in Mostagedda aus der Jungsteinzeit
Eine der ältesten bekannten Grabstätten Ägyptens liegt in Mostagedda in Oberägypten. In dieser trockenen Wüstengegend begruben die Menschen in der Zeit von 4500 bis 3350 vor Christus ihre Toten in einfachen ovalen Gruben, die durch Holzlatten oder Steine abgedeckt wurden. Die Leichen wurden dabei bereits mit Leinenbinden umwickelt und von Grabbeigaben begleitet. Ausgrabungen zeigen, dass die Toten nicht verwesten, sondern als ausgetrocknete Mumien erhalten blieben.
Fish

Siamesische Zwillinge: Delfin mit zwei Köpfen verblüfft Forscher

delphine siamesische zwillinge
© AP/ Tugrul Metin
Siamesische Zwillinge: Toter Delfin mit zwei Köpfen angespült
An einem Strand in der Türkei wurde ein Delfin mit zwei Köpfen angespült. Offenbar hatte das Jungtier nach der Geburt etwa ein Jahr gelebt - was äußerst überraschend wäre.Hamburg - An einem Strand im Westen der Türkei wurde ein toter Delfin entdeckt - oder genauer: ein Tier mit zwei Köpfen. Wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, hat ein Sportlehrer den Kadaver bei Dikili nahe der Großstadt Izmir gefunden. "Ich konnte es zunächst kaum glauben", zitiert die britische Zeitung Daily Mail den Finder Tugrul Metin. "Ich habe noch nie von einem solchen Delfin gehört, geschweige denn einen gesehen. Ich war total geschockt."
Solar Flares

Neue Studien: Sonne steckt hinter dem Klimawandel, nicht menschengemachte Erwärmung

Sonneneruption 25. April
Mal wieder zum Thema: “Alle Klimawissenschaftler sind sich einig”

Der Fluss wissenschaftlicher Studien, laut derer die Wirkung der Sonnenaktivität in der Klimadebatte weit unterschätzt wird, reißt nicht ab. Der Blog “Die kalte Sonne” macht auf zwei neue einschlägige Papiere (peer reviewed) aufmerksam, von denen eines an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Die beiden chinesischen Autoren Zhao Xin Hua und Feng Xue Shang schreiben in der Zusammenfassung ihrer Studie (“Periodicities of solar activitiy and the surface temperature variation of the Earth and their correlations”), die kürzlich im Chinese Science Bulletin erschienen ist: “Während der letzten 100 Jahre zeigen die Sonnenaktivitäten ein klar steigende Tendenz die sehr gut mit der Erderwärmung (an Land und auf dem Meer) korrespondiert. Die Ozeantemperatur zeigt einen etwas stärkeren Zusammenhang zur Sonnenaktivität als die Landtemperatur. All dies macht deutlich, dass die Sonnenaktivität eine nicht zu vernachlässigende treibende Kraft für die Erderwärmung darstellt, wenn man den Verlauf über die Jahrhunderte betrachtet.”


Kommentar: Was in weiterer Folge bedeutet, dass die "Menschengemachte Globale Erwärmung" falsch ist. Aber was ist dann der wahre Grund für die internationalen CO2-Steuern, und die ganze Erwärmungs-Propaganda in den Massenmedien? Möglicherweise nur die Bereicherung und Machtsteigerung einer kleinen Elite zu den Kosten Aller?


Kommentar: Verwandte Artikel:

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Der Wärmeinseleffekt als maßgeblicher Treiber der gemessenen Temperaturen - Update 2012

Frog

Raffinierter Mechanismus: Geckos können die Haftung an - und abschalten

Raffinierter Mechanismus ermöglicht das schnelle und energiesparende Loslassen

Patent der Natur: Wie schaffen es Geckos, dass ihre Haftfüße nur dann kleben, wenn sie es sollen? Das haben US-Forscher nun herausgefunden. Die Geckos schalten ihre Haftkraft gezielt an und aus, indem sie den Winkel und Flexibilität der winzigen Hafthärchen minimal verändern. Dadurch können die Tiere ihre Füße ohne Gezerre vom Untergrund lösen - und gewinnen dabei sogar noch einen Teil der Energie zurück, wie die Forscher im Fachmagazin "Journal of Applied Physics" berichten.
© Brian Gratwicke / CC-by-sa 2.0 gen
Der Fuß des Geckos trägt das Haftsytem: hierarchisch gegliederte Haare und Läppchen
Die Haftkraft der Gecko-Füße ist legendär. Sie ermöglicht es den flinken Echsen, problemlos an senkrechten Flächen und selbst an der Decke entlang zu laufen. Möglich wird dies durch ein System von hierarchisch gegliederten Hafthaaren an ihren Füßen. Die zwischen der Oberfläche und den Härchen wirkenden Van der Waals-Kräfte halten den Geckofuß fest. "Die Härchen deformieren sich und bilden Millionen von Kontaktpunkten, von denen jeder eine kleine Last trägt", erklärt Koautor Alex Greaney von der Oregon State University. Dadurch haftet der Gecko selbst an sehr rauen Oberflächen.
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