Die Welle 3
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Die Vereinten Nationen sind am Mittwoch in der somalischen Hauptstadt Mogadischu Ziel eines Anschlags von Islamisten geworden. Dabei kamen mindestens 15 Menschen ums Leben, darunter vier ausländische Mitarbeiter des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) und vier somalische Sicherheitskräfte, sagte Innenminister Abdikarim Husien Gulled am Nachmittag.
Auch mehrere Attentäter kamen ums Leben. Zudem wurden mindestens zehn Zivilisten verletzt. Die radikalislamische Al-Schabaab-Miliz wird für den Anschlag verantwortlich gemacht. Am Morgen hatte sich zunächst ein Selbstmordattentäter vor dem Gebäudekomplex des UNDP in die Luft gesprengt. Es habe dort eine schwere Explosion gegeben, sagte Ahmed Hassan, ein Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen.
Anwohner fliehen in Panik
Anschließend seien mehrere Islamisten, die Militäruniformen trugen, in das Gebäude gestürmt. Dort kam es zu einem heftigen Schusswechsel mit den Sicherheitsbeamten des UNDP. Nach Angaben eines Militärsprechers, der namentlich nicht genannt werden wollte, waren sieben oder acht Angreifer an der Tat beteiligt. Auch mehrere Zivilisten wurden verletzt. Viele Anwohner flohen in Panik, und mehrere Gebäude in dem Gebiet wurden beschädigt, berichtete der britische Sender BBC.
In der Anhörung nannte FBI-Chef Sean Joyce Details zu Fällen, in denen die NSA-Programme geholfen hätten, Anschläge zu verhindern. So sei ein Mann festgenommen worden, der gestanden habe, einen Anschlag auf die New Yorker U-Bahn geplant zu haben. Er sei dank einer E-Mail an einen Kontakt in Pakistan aufgespürt worden. Buzzfeed hatte jedoch schon vor einigen Tagen darauf hingewiesen, dass der britische Scotland Yard diesen Erfolg als den eigenen ausgegeben hat. Ein anderes Ergebnis der NSA-Spionage sei die Festnahme eines Mannes, der unter anderem an der Vorbereitung eines Bombenanschlags auf die New Yorker Börse mitgearbeitet haben soll. In seinem Prozess ging es dann jedoch nur um Geldüberweisungen an Al-Quaida, wie die New York Times berichtet hatte.
Zur Sammlung der Telefondaten von US-Bürgern durch die NSA erklärte deren stellvertretender Direktor John Inglis, die Anzahl der Abfragen an diese Datenbank würden an das zuständige Gericht gemeldet, der Prozess für die Suche sei immer gerichtlich abgesegnet. Im Jahr 2012 seien etwa 300 Telefonnummern für eine solche Suche freigegeben worden. Mehrmals verwies er dabei darauf, dass Telefonnummern in der Datenbank nicht mit Personen verbunden seien. NSA-Chef Alexander versicherte außerdem, dass die NSA mit großer Sorgfalt bürgerliche Freiheiten und nationale Sicherheit abwäge: "Ich bin viel lieber hier, um über diesen Punkt zu diskutieren, als zu erklären versuchen, warum wir einen weiteren 11. September nicht verhindern konnten."
Schuldenkrise und Rekordarbeitslosigkeit in Europa zum Trotz: Der Club der Dollar-Millionäre wächst. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Reichen in Europa um 7,5 Prozent auf 3,4 Millionen Menschen gestiegen, wie aus dem Wohlstandsbericht des Beratungsunternehmens Capgemini und der Royal Bank of Canada hervorgeht. Weltweit verfügten sogar zwölf Millionen Menschen über ein Anlagevermögen von jeweils mehr als einer Million US-Dollar - so viele wie nie zuvor. Deutschland lag mit gut einer Million Wohlhabenden weltweit auf Rang drei hinter den USA und Japan.
Das Vermögen des deutschen Geldadels stieg dabei um 7,7 Prozent auf 3,7 Billionen Dollar. Die Studie berücksichtigt Menschen, die mehr als eine Million Dollar (umgerechnet rund 747 000 Euro) Finanzvermögen besitzen. Werte wie etwa selbstgenutzte Immobilien, Luxusautos oder Kunstschätze blieben bei der Auswertung außen vor.
Die Polizei verwendete im Laufe der mehr als zwei Wochen anhaltenden Unruhen rund 130.000 Gasgranaten.
Die Angreifer sprengten sich den Angaben zufolge nach dem Mittagsgebet in einem schiitischen Gebetsraum im Norden Bagdads in die Luft. Durch die beiden Explosionen wurden mindestens 31 Menschen getötet und 57 verletzt.
Der Doppelanschlag hat sich im Stadtviertel Kahira ereignet. Der Gebetesraum lag neben einer Universität, unter den Opfern waren zahlreiche Studenten.
Der Irak wird seit Monaten von einer Welle der Gewalt überrollt. Allein im Mai wurden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 1.000 Menschen bei Anschlägen getötet. Betroffen sind vor allem von Schiiten bewohnte Gegenden. Für die Anschläge werden überwiegend radikale Sunniten verantwortlich gemacht. Sie lehnen die von Schiiten dominierte Regierung ab und heizen den Konflikt zwischen den Religionsgruppen an.
Das Land wird von der politischen Krise völlig gelähmt. Alle Versuche, die Spannungen zwischen den Glaubensgemeinschaften abzubauen, blieben bislang erfolglos. Auch im benachbarten Syrien kämpfen Schiiten und Sunniten gegeneinander.
Bei Anschlägen und Angriffen von Extremisten in der pakistanischen Unruheprovinz Baluchistan sind heute 31 Menschen getötet worden, darunter vier Angreifer. In der Provinzhauptstadt Quetta explodierte eine Bombe in einem Bus für Studentinnen der einzigen Frauenuniversität der Provinz, Sardar Bahadur Khan. Dabei wurden 14 Frauen getötet und 19 weitere verletzt, wie die Polizei mitteilte.
Ein Sprecher der Sicherheitskräfte sagte, möglicherweise habe eine Selbstmordattentäterin, die sich als Studentin ausgab, den Sprengsatz gezündet. Nach der Explosion ging der Bus in Flammen auf. Viele der verletzten Frauen schwebten nach Polizeiangaben in Lebensgefahr.
Neunzig Minuten später griff ein Selbstmordattentäter mit einer zweiten Bombe das größte Krankenhaus der Stadt an, in das die Opfer des ersten Anschlags eingeliefert worden waren. Parallel eröffneten fünf Angreifer dort das Feuer auf Polizisten und nahmen einige Dutzend Menschen als Geiseln.
CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl unterstützt das Vorhaben von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), dass Fluggäste aus dem Ausland künftig vor der Einreise in die Europäische Union einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Uhl sagte der Welt: „Einreisekontrollen sind eine wirksame und damit hinzunehmende Maßnahme, um Terroristen und Straftäter an der Einreise zu hindern.“ Uhl sprach sich zugleich für die Speicherung von Fluggastdaten aus. Denn es gebe gesicherte Erkenntnisse, dass deutsche Gefährder nach Ägypten, Libyen, Syrien und ins Grenzgebiet von Pakistan und Afghanistan geflogen seien. „In diesen Ländern werden sie geschult und in Terrorcamps ausgebildet. Deshalb ist es sehr wichtig, die Rückkehr solcher Kämpfer von dort nach Deutschland zu erfassen“, sagte Uhl.
Damaskus - Der syrische Staatschef Baschar al-Assad hat europäische Staaten davor gewarnt, den Rebellen in seinem Land Waffen zu schicken. "Wenn die Europäer Waffen liefern, wird der Hinterhof Europas terroristisch, und Europa wird den Preis dafür zahlen", sagte Assad in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung laut einer Vorabmeldung. Eine Folge von Lieferungen an die Rebellen wäre der Export des Terrorismus nach Europa, warnte Assad.
"Terroristen werden kampferfahren und mit extremistischer Ideologie ausgerüstet zurückkehren." Er wies zudem Vorwürfe zurück, wonach seine Truppen Giftgas eingesetzt haben. Hätten Frankreich, Großbritannien und die USA nur einen Beweis für ihre Behauptungen, hätten sie diesen der Weltöffentlichkeit vorgelegt, sagte der Staatschef. Assad versucht seit mehr als zwei Jahren, einen Aufstand gegen seine Herrschaft niederzuschlagen.
Der syrische Machthaber nannte die Aufständischen Terroristen und bestritt jede Mitschuld an der Eskalation des syrischen Bürgerkriegs. Er verteidigte die Zusammenarbeit mit Russland und mit Iran als legitime Unterstützung.
Um die Proteste niederzuschlagen, würden notfalls "Elemente der Streitkräfte" abkommandiert, sagte Vize-Ministerpräsident Bülent Arinc. Auch am Montag gingen die Proteste weiter, es beteiligten sich jedoch deutlich weniger Menschen. Der angekündigte Generalstreik zeigte kaum Wirkung. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich erschrocken über die Entwicklung in der Türkei.
Sollte der Einsatz der Polizei nicht ausreichen, werde die Militärpolizei eingreifen, sagte Arinc im Staatsfernsehen TRT. "Wenn das nicht ausreicht, ... könnten wir sogar Elemente der türkischen Streitkräfte einsetzen." Der Einsatz der Armee hätte in der Türkei eine besonders dramatische Bedeutung: Das dortige Militär hat in den vergangenen vier Jahrzehnten bereits vier Mal die jeweils amtierende Regierung gestürzt. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan dagegen hatte demokratische Reformen durchgesetzt und die Rolle der Armee beschnitten.
In der Hauptstadt Ankara standen sich rund 1000 Streikende und Polizisten gegenüber. Die Polizisten brachten Wasserwerfer in Stellung und forderten die Menschen auf, eine große Straße freizugeben. Es kam jedoch nicht zu Zusammenstößen. Auch in Istanbul gingen mehrere hundert Gewerkschafter friedlich auf die Straße. In den beiden Städten wurden Anwaltskammern zufolge am Sonntag rund 500 Menschen festgenommen. Mehrere Gewerkschaften hatten zu einem eintägigen Generalstreik und zu Kundgebungen in Istanbul und Ankara aufgerufen. "Es wird Versuche geben, Menschen durch Streiks und Arbeitsniederlegungen auf die Straße zu bringen", sagte Innenminister Muammer Güler vor Journalisten. "Das wird nicht gestattet werden."
Farhad Vladi, dessen Immobilienunternehmen "Vladi Private Islands" die Insel begutachtet hatte, erklärte gegenüber der britischen Tageszeitung Daily Mail, er wisse nichts von dem Verkauf, aber es sei durchaus möglich, dass Athina Onassis sich entschieden habe, die Insel zu verkaufen. »Die russischen Oligarchen verfügen über Milliarden, vielleicht kam einer von ihnen einfach vorbei und sagte, er biete ihnen 100 Millionen oder 200 Millionen. Alles ist möglich«, sagte er.














