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Oettinger warnt vor "Gaskrise" in Europa, ist für gute Beziehung mit Russland, jedoch auch für Atomkraft und Fracking

Günther Oettinger
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EU-Kommissar Oettinger forderte die europäischen Staats- und Regierungschefs auf, eine Energiestrategie für die nächsten Jahrzehnte zu entwerfen
Die Entwicklung in der Ukraine kann Folgen für die Energieversorgung in Europa haben, fürchtet EU-Kommissar Günther Oettinger. Er ruft zum Energiesparen auf - und setzt auf Fracking in Deutschland.

EU-Energiekommissar Günther Oettinger hat vor möglicherweise gravierenden Auswirkungen der Ukraine-Krise auf die Gasversorgung in Europa gewarnt. Es gehe jetzt darum, "eine Gaskrise zu vermeiden und Versorgungssicherheit für den nächsten Winter zu gewährleisten", sagte Oettinger der Welt am Sonntag.

"Wenn wir Kiew nicht in die Lage versetzen, offene Gasrechnungen von mehr als zwei Milliarden Dollar zu bezahlen, besteht die Gefahr, dass Russland die Ukraine nicht mehr versorgt." Und weil die Ukraine das wichtigste Transitland nach Europa sei, könne es "zu einem schwer kontrollierbaren Prozess kommen, der auch Deutschland betrifft".
Bomb

Ukraine habe Friedensplan "falsch verstanden"

Putin
© dpa
Russland stimmt einer Entwaffnung zwar zu – allerdings müsse Kiew erstmal ein paar Bedingungen erfüllen, heißt es
Moskau hat zugestimmt, prorussische Milizen in der Ukraine zu entwaffnen. Allerdings heißt es plötzlich, sei zunächst Kiew am Zug. Man habe dort den Genfer-Friedensplan wohl "falsch verstanden".

Angesichts der Genfer Einigung auf eine Lösung der Ukraine-Krise hat Russland klargestellt, dass zunächst die Regierung in Kiew am Zuge sei. "Selbstverständlich haben wir, wenn wir über Entwaffnung sprechen, als erstes die Abgabe von Waffen der Milizen des Rechten Sektors und anderer faschistischer Gruppen im Auge, die an dem Februarumsturz in Kiew teilgenommen haben", erklärte das Außenministerium in Moskau am Freitag.

Diese Unterstützer der prowestlichen Proteste müssten zudem besetzte Regierungsgebäude und andere Objekte in der Ex-Sowjetrepublik räumen.
Blackbox

Rätsel um Privatjet mit US-Flagge am Teheran-Airport:

Mystery Plane in Tehran
© Flickr
Wer steckt hinter Geheimmission im Iran? Privatjet, der in Teheran landete, gehört Konsortium anonymer Investoren. An Bord war laut Iranern eine VIP.

Verschwörungstheoretiker werden ihre Freude haben mit dieser Story: Die NYT berichtete über die Sichtung eines Privatjets am Flughafen in Tehran - sogar mit einer kleinen US-Flagge am Heck. Es stieg ein Passagier aus, der offenbar viel Wert darauf legt, anonym zu bleiben. Alle Spuren bei der Suche nach der Identität verliefen im Sand.

Der Grund ist einleuchtend: Wegen der Sanktionen unterhält die USA keinerlei politische wie wirtschaftliche Beziehungen zum Iran. Der Flug eines Privatjets nach Teheran bedarf der Genehmigung durch das Handelsministerium in DC. Allein das Düsentriebwerk von "General Electric" dürfe laut den komplexen Handelsembargo nicht in den Iran gelangen.
Stock Down

EZB zündet Billionen-Bombe

Hyperinflation - Weimar republic
© Unknown
Zinsen Null, Schulden unendlich. Droht das Finale im Geldsystem? EZB: Das Volumen der Bond-Käufe könnte prinzipiell unbegrenzt sein. Wenn sich ein erstes Programm von einer Billion Euro als unwirksam erweise, könne ein neues aufgelegt werden. - Fragt sich nur: wie lange noch?

In der Endphase eines Geldsystems ist eine Deflation nichts Außergewöhnliches. Doch das wollen Notenbanken mit allen Mitteln verhindern. Das Gegensteuern kann allerdings leicht zur Übersteuerung führen. Und diese scheint programmiert. Mit aller Gewalt werden die Notenbanken die Geldhähne aufdrehen, um die Wirtschaftsaktivität zu erhöhen und Inflation zu erzeugen. Problem nur: "Die Pferde saufen nicht mehr".

Das ist genau der Punkt, an dem das Geldsytem droht, in einer hyperinflationären Supernova zu verglühen: Die Notenbanken drucken Billionen - aber es hilft nichts mehr. Es ist nicht anzunehmen, dass in gesättigten Gesellschaften die obendrein noch ein demographisches Problem haben, Gelddrucken noch Wirkung zeigt. Damit spielen die Notenbanken die letzte Karte im Geldsystem, bevor das Kartenhaus zusammen bricht - sprich: die Menschen das Vertrauen ins Geld verlieren.
Family

Putin spricht über Verhandlungslösung für Ukraine-Konflikt

Putin
© Alexey Druzhinyn/Archiv
Es ist Putins insgesamt zwölfte Fernsehsprechstunde dieser Art
Kremlchef Wladimir Putin hat sich nach dem Einsatz von ukrainischen Regierungstruppen in der krisengeschüttelten Ostukraine für Verhandlungen zur Lösung des Konflikts ausgesprochen.

Weder Flugzeuge noch Panzer könnten die Krise dort beenden, sagte Putin am Donnerstag in Moskau. In der landesweiten Fernsehsendung «Direkter Draht» verurteilte er die Gewalt der nicht gewählten neuen ukrainischen Führung gegen die eigene Bevölkerung. «Das ist noch ein schweres Verbrechen der heutigen Machthaber in Kiew», sagte Putin.
Snakes in Suits

Das bleibt kleben Herr Kleber! Klaus Kleber: Der Lügenbaron vom ZDF

"Seine Arroganz" Claus Kleber hat im heute-journal am 15. 4. 2014 zugeben müssen, dass er tags zuvor im ZDF ein Propaganda-Fake der Putschisten gesendet hatte.

Schon Tradition - Fakes bei ARD und ZDF
Am 14. 4. 2014 hatten ARD und ZDF ein Video gezeigt, dass angeblich einen „russischen Hauptmann“ zeigte, der ukrainischen Dorfpolizisten ihren neuen Kommandeur vorstellt. In der ARD-Tagesschau wurde das Video übrigens von der mittlerweile fragwürdigen Golineh Atai verbreitet. Bei ihr war das grüne Männchen sogar Oberstleutnant. Wir berichteten gestern über ihre sonstigen Halluzinationen.

Bell

Beweise können begraben werden: Angeblicher "Russischer" Kommandeur ist ukrainischer Friedhofsdieb

Der Mann, der sich nach der Besetzung des Polizeireviers in der ostukrainischen Stadt Gorlowka durch die Selbstverteidigung Mitte April als ein „Oberstleutnant der russischen Armee“ vorgestellt hat, ist ein ukrainischer Friedhofsdieb. Das meldete die ukrainische Agentur UNIAN am Mittwoch unter Berufung auf das Internetportal Ostrow.
friedhofsdieb besler

Ukraine-Krise: „Russischer Oberstleutnant“ entpuppt sich als ukrainischer Friedhofsdieb
Es handele sich um einen gewissen in Gorlowka bei Donezk ansässigen Igor Besler. 2012 sei er aus einer örtlichen Bestattungsfirma gefeuert worden, nachdem Besler 38 Grabsteine gestohlen und älteren Menschen Geld für einen Friedhofsplatz erpresst hatte.

Am vergangenen Montag hatte der Abgeordnete des Stadtrates von Odessa und Mitglied der Partei UDAR Alexej Gontscharenko, in einem RIA-Novosti-Gespräch gestanden, dass das provokante Video, auf dem ein „russischer Oberstleutnant“ Befehle erteilt, vom Maidan-Aktivisten Alexej Krawzow gedreht worden war. „Auf dem Video spricht ein Mann, der sich als ‚Oberstleutnant der russischen Armee‘ vorgestellt hat, vor Angehörigen der örtlichen Polizei in Gorlowka nach der Besetzung des Polizeireviers durch die Kräfte der Selbstverteidigung“, sagte der Koordinator der Bewegung Russischer Sektor-Ukraine, Wladimir Karassjow.
Dominoes

Ukrainische Soldaten sind übergelaufen und Nato möchte deutsche Einheiten in Richtung Osten schicken

Ex-Generalinspekteur der Bundeswehr: NATO hat «keinen Beitrag zur Deeskalation» geleistet / Ostukraine: Kiew meldet zwei entführte Soldaten / Medien: Regierungseinheiten sollen mit Panzern übergelaufen sein

Berlin. Deutschland wird sich zunächst mit einem Schiff und sechs Kampffliegern an der Verstärkung der NATO-Präsenz in den östlichen Bündnisstaaten beteiligen. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch in Berlin. Der Tender «Elbe» mit rund 45 Soldaten Besatzung soll von Ende Mai bis Anfang August ein Minenräum-Manöver in der Ostsee leiten. Bis zu sechs Kampfflieger vom Typ «Eurofighter» sollen sich ab September für vier Monate an der Luftraumüberwachung über dem Baltikum beteiligen. Ob Deutschland darüber hinaus zur stärkeren NATO-Präsenz im Osten als Reaktion auf die Ukraine-Krise beitragen wird, blieb zunächst unklar.

Die NATO hatte am Mittwoch eine Stärkung ihrer Streitkräfte in den osteuropäischen Mitgliedstaaten angekündigt. NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte in Brüssel nach einem Treffen der Botschafter der 28 Mitgliedstaaten der Allianz, angesichts der Krise in der Ukraine würden die Kräfte an Land, zur See und in der Luft verstärkt. Falls nötig, werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Maßnahmen folgen.« Rasmussen sagte, die Schiffe würden »in die Ostsee, in das östliche Mittelmeer und nötigenfalls anderswohin« in Marsch gesetzt. Die Verteidigungspläne der NATO würden »überarbeitet und gestärkt«. »Wir werden mehr Flugzeuge in der Luft haben, mehr Schiffe im Wasser und wir werden auf dem Land eine erhöhte Bereitschaft haben«, sagte er. Vor Journalisten machte er keine Angaben zur Zahl der Soldaten, die in die östlichen NATO-Länder geschickt werden: »Es werden genug sein, um unsere Bereitschaft zu verbessern und um nötigenfalls für mehr vorzubereiten.« Der NATO-Rat reagierte mit der demonstrativen Entsendung von Militärs auf Bitten der drei baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie Polens und Rumäniens.
Ambulance

Putschisten-Regierung erschießt Russen in der Ukraine - Einmischung der CIA

Die nicht demokratisch gewählte, sondern auf Grund eines gewaltsamen Putsches an die Macht gekommene neue ukrainische Regierung geht militärisch gegen aufständische ukrainische Russen im Osten der Ukraine vor. Nach Angaben sowohl der ukrainischen aufständischen Russen sowie dem Putschisten-Innenminister Arsen Avakov habe es bereits Tote und Verwundete gegeben. In Kiew sei zudem, heißt es offiziell, der amerikanische CIA-Direktor John Brennan eingetroffen. Er gilt als Koordinator der militärischen Aktionen gegen die Russen im Osten der Ukraine.


Der Westen unterstützt die Gewaltaktionen gegen die Russen nicht mehr nur im Hintergrund sondern aggressiv an vorderster Front und mit allen Mitteln: Rhetorisch durch klassische Kriegs-Agitation gegen Russland, als auch finanziell, logistisch und - inoffiziell - militärisch. Es heißt, wonach die ukrainische militärische Sonder-Einheit SGE derzeit dabei sei, in der ost-ukrainischen Stadt Slovyansk mit Maschinengewehren bewaffnet gegen die aufständischen Russen, die in der Region die Mehrheit bilden, vorzugehen.

Bekannt ist, dass der Bürgermeister der mehrheitlich von russischen Bürgern bewohnten Stadt Slovyansk, Nelia Shtepa, die Region bereits verlassen habe. Es wird berichtet, wonach sich die Bürger der Stadt versuchen würden mit Holz-Barrikaden und Autoreifen gegen die gewaltsamen Aktionen der Putschisten-Militärs der ukrainischen Interims-Regierung zu schützen.

Kommentar: Die CIA und insgesamt der Westen waren von Anfang an beteiligt und folgten dem üblichen Vorgehen, um ein Land zu destabilisieren:

Stormtrooper

Boston Bombing Angstverbreitung: Zur einjährigen Gedenkfeier wurden verdächtige Rucksäcke gesprengt

© dpa
Zwei verdächtige Rucksäcke haben am Jahrestag des Anschlags auf den Marathon in Boston einen Bombenalarm ausgelöst.

Boston - Die beiden Taschen wurden am Dienstag nur wenige Stunden nach den Feierlichkeiten zum Gedenken an die Opfer des Attentats im Zielbereich der Strecke entdeckt - genau dort, wo vor einem Jahr zwei Sprengsätze in Rucksäcken detonierten.

Wie die Polizei der Stadt beim Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte, zerstörten Experten eines Bombenentschärfungskommandos die Rucksäcke. Die Polizei sprach von einer Vorsichtsmaßnahme. Ein verdächtiger Mann wurde den Angaben zufolge festgenommen. Die Gegend wurde abgesperrt.

US-Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, einer der gefundenen Rucksäcke sei gesprengt worden. In einem wurde offenbar ein Reiskocher gefunden. Der zweite gehörte demnach einem Medienvertreter. Bei dem Festgenommenen handelt es sich demnach offenbar um einen psychisch gestörten Mann.

Kommentar:

Was steckt wirklich hinter den Anschlägen in Boston?

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