Erdveränderungen
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Erdrutsch verschüttet Dorf in Sri Lanka - Mindestens 16 Tote und 150 Verschüttete

Nach einem Erdrutsch in Sri Lanka ist die Zahl der Vermissten deutlich nach unten korrigiert worden. Es wird nicht mehr von 300, sondern von 150 Verschütteten ausgegangen. Überlebt hat wahrscheinlich keiner von ihnen.

Sri Lanka Erdrutsch,Koslanda
© ASP
Retter kämpfen sich durch die Schlammwüste
Laut Katastrophenschutz kam der Berghang oberhalb eines Dorfes im Landesinneren von Sri Lanka gegen 07.45 Uhr Ortszeit ins Rutschen und hat Teile der Ortschaft unter sich begraben. Anders als zunächst vermutet seine viele Bewohner des Dorfes bereits unterwegs zur Arbeit und viele Kinder in der Schule gewesen, hieß es.

Etwa 150 Dorfbewohner würden noch unter den Schlamm- und Geröllmassen vermisst, sagte Katastrophenschutzminister Mahinda Amaraweera. In ersten Berichten war von rund 300 Verschütteten die Rede. Nach Krankenhausangaben wurden bislang 16 Tote und drei Überlebende geborgen. Bei den meisten der Vermissten handelt es sich demnach um Arbeiter von nahe gelegenen Teeplantagen und ihre Angehörigen. Rund 140 Häuser wurden den weiteren Angaben zufolge von den Massen mitgerissen. Der Erdrutsch ereignete sich im Dorf Koslanda, etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo.

Kommentar: Erdrutsche in der Monsunperiode sind eine von vielen Möglichkeiten, welche derzeit Tod oder Zerstörung über uns Menschen bringt. Dieses Video gibt einen Überblick über die extremen Wetterereignisse im September:


Anfang Mai 2014:
Mehr als 2100 Tote: Gewaltige Schlamm-Lawine in Afghanistan begräbt gesamtes Dorf unter sich - Suche nach Überlebenden aufgegeben

Ende Mai 2014:
Größte Schlammlawine unserer Zeitgeschichte, begräbt ganzes Dorf im Bundesstaat Colorado, USA unter sich: 6 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und bis zu 75 Meter tief

Bizarro Earth

Senkloch zwischen Drebsdorf und Großleinungen

Am Montag hat es zwischen Großleinungen und Drebsdorf einen Erdfall gegeben. Am Rand der Landesstraß tat sich plötzlich ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Loch auf.
© M. Schumann
Erdfall zwischen Großleinungen und Drebsdorf
Am Rand der Landesstraße zwischen Großleinungen und Drebsdorf hat es am Montagmittag einen Erdfall gegeben. Etwa 250 Meter nach dem Großleinunger Ortsausgang tat sich plötzlich ein etwa 40 mal 40 Zentimeter großes Loch auf. Wie erste Messungen ergaben, ist es 80 Zentimeter tief. Die zuständige Landesstraßenbaubehörde hat die Stelle absperren lassen.

Der Verkehr wird halbseitig vorbeigeführt. Die Gegend um Großleinungen liegt mitten im Südharzer Karstgebiet, wo es immer wieder Erdfälle gibt, da der Gips im Untergrund ausgewaschen wird. Andererseits geht wenige Meter von der Stelle entfernt ein uralter Kanal unter der Straße entlang, dessen Decke schon einmal eingebrochen ist. Experten sollen heute den Erdfall untersuchen. Danach wird entschieden, wie weiter verfahren wird.

mz

Kommentar: Diese Erklärungen könnten stimmen, jedoch handelt es sich um ein weltweit vermehrt auftretendes Phänomen, wo nicht überall solche Erklärungen Sinn machen.



Cloud Precipitation

Erben des Hurrikan "Gonzalo": Sintflutartige Regenfälle in Bulgarien

Wiesbaden - Ex-Hurrikan Gonzalo trägt sich mit Vehemenz in die Geschichtsbücher ein, sein langer Weg der Verwüstung reicht von den Bermudas über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis nach Griechenland und an den westlichen Schwarzmeerraum.

Nachdem der Sturm unser Land überquert hat, zog er weiter nach Südosten und hinterließ eine Spur der Verwüstung, denn gleichzeitig wanderte auch das Gebiet höhenkalter Luft in den östlichen Mittelmeerraum. Das rief nicht nur in Griechenland schwere Unwetter hervor, sondern auch in Bulgarien.

In höher gelegenen Teilen im Norden Bulgariens fielen am Wochenende sogar bis zu 30 Zentimeter Schnee. Zahlreiche, teils noch belaubte Bäume hielten den Schneemassen nicht stand. Verkehrsverbindungen waren unterbrochen, Stromausfälle mussten verkraftet werden.

Kommentar:



Windsock

Ex-Hurrikan „Gonzalo“ brachte Sturm und Tote in Großbritannien

Berichte über starke Winde und sintflutartigen Regen.

Gonzalo UK Okt 2014
© Keystone/AP/John Giles
Die Fahrt der Küste entlang in der Nähe von Blackpool war nervenaufreibend.
London - Eine Frau ist in der Londoner Innenstadt von einem umstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt worden. Die Notärzte hätten vergeblich versucht, die Frau wiederzubeleben, sagte eine Sprecherin des Rettungsdiensts.

Ein umstürzender Baum verletzte am Vormittag auch in Southwick am Ärmelkanal drei Menschen, sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" waren am Dienstag über Großbritannien hinweggefegt.

Westküste besonders betroffen

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde traf der Sturm besonders die Westküste Großbritanniens. Wegen überfluteter Gleise fielen in Wales Züge aus. 350 Haushalte waren ohne Strom. In Schottland blieben Fähren in den Häfen, Brücken wurden geschlossen.

Kommentar:

Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" bringt Unwetter nach Deutschland: Entgleister Zug, Schneefall und Stromausfälle

Sturm “Gonzalo”: Felsstürze, Behinderungen und Stromausfälle in Tirol

Ice Cube

"Doppelt so viele Kältewinter durch Klimaerwärmung": Wie bitte? Erwärmungs-Sekte kann der Realität immer noch nicht ins Auge blicken

Zentralasien erlebt dank schwindendem Meereis doppelt so viele Kälteeinbrüche
© Jeremy Potter NOAA/OAR/OER
Das arktische Meereis schwindet - und das beeinflusst das Klima auch anderswo
Doppelt so viele Kältewinter trotz Klimaerwärmung - klingt paradox. Doch zumindest in naher Zukunft könnte Eurasien genau dies bevorstehen. Denn das Abtauen des arktischen Meereises verändert die atmosphärische Zirkulation so, dass im Winter vermehrt extrem kalte Luft nach Süden strömen kann. Nimmt wie Erwärmung dann noch weiter zu, wird sie allerdings irgendwann diesen Kälteeffekt wieder ausgleichen, wie japanische Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience" berichten.


Kommentar: Diese berühmt berüchtigten Simulationen schon wieder.. Langsam wird es peinlich...

Binoculars

Schwere Stürme in Griechenland stapelten Autos übereinander

In Athen standen nach heftigen Stürmen ganze Straßen unter Wasser. Einwohner mussten sich in Sicherheit bringen. Laut Informationen des griechischen Wetterdienstes, sollen die Unwetter noch den gesamten Samstag über anhalten.



Ein heftiger Sturm hat in Athen schwere Schäden hinterlassen. Autos wurden zuhauf aufeinander geschoben, Geschäfte und Wohnungen liefen mit Wasser voll.

Die Feuerwehr stellte über 150 Leute ab, um in Autos eingeschlossene Personen zu befreien oder Keller auszupumpen. Über 500 Notrufe seien eingegangen, so die Feuerwehr. Verletzte gab es aber offenbar keine. Obwohl es viele brenzlige Situationen gab, wie dieser Restaurantbesitzer berichtet.

Kommentar:



USA

Historischer Präzedenzfall: Kalifornien droht Massenflucht, wegen extremer Dürre. 14 Gemeinden nun fast völlig ohne Wasser

Kalifornien benötigt Starkregen, und zwar schon bald, ansonsten sitzen die 38 Millionen Bürger des US-Bundesstaates buchstäblich auf dem Trockenen. Laut jüngsten Medienberichten stehen inzwischen 14 Gemeinden in Kalifornien fast völlig ohne Wasser da. Ändert sich die Situation nicht grundsätzlich, könnten im kommenden Jahr viele weitere folgen.

Screenshot
Vor wenigen Monaten waren es Kaliforniens Wasserwächtern vom State Water Resources Control Board (SWRCB) zufolge noch 28 Gemeinden gewesen, denen das Wasser fast vollständig ausging. 14 gelang es, sich zumindest temporär etwas Luft zu verschaffen. Den anderen 14 Gemeinden jedoch droht ein beispielloser Notstand, der Tausende kalifornischer Familien zwingen könnte, ihre Zelte abzubrechen und sich saftigere Weiden zu suchen.

Dass derzeit drastische Maßnahmen ergriffen würden, sei »ein Signal dafür, wie schwer diese Dürre ist«, sagte Bruce Burton der Los Angeles Times. Burton ist stellvertretender SWRCB-Direktor. Erstmals überhaupt überwacht das Board Gemeinden im Staat, denen das Wasser vollends auszugehen droht - eine Situation, für die es keinerlei historische Präzedenzfälle gibt.
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Sturm “Gonzalo”: Felsstürze, Behinderungen und Stromausfälle in Tirol

Der Wettersturz mit starken Sturmböen über 100 Stundenkilometern hat in der Nacht auf Mittwoch in Tirol zu teils massiven Behinderungen, Beschädigungen, Felsstürzen sowie Stromausfällen geführt. Vor allem in den Bezirken des Tiroler Unterlands verzeichneten die Feuerwehren zahlreiche Einsätze. 30.000 Haushalte waren zwischenzeitlich ohne Strom. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gonzalo Tirol Oktober 2014
© APA/Gindl
In Tirol waren am Mittwochmorgen einige Straßen nicht passierbar.
Zwischen 22 Uhr und Mitternacht seien vor allem die Bezirke Kufstein und Schwaz von den Stromausfällen betroffen gewesen, sagte Klaus Schüller von der “Tinetz-Stromnetz Tirol AG” der APA. Um 2 Uhr nachts waren noch 1.000 Haushalte ohne Strom. Mittwochfrüh verzeichnete die Tinetz nur mehr 250 Haushalte im Bezirk Kufstein ohne Strom, teilte Schüller mit. Zahlreiche Stromleitungen waren durch abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume beschädigt worden.

Straßen in Tirol teilweise nicht befahrbar

Auch etliche Straßenzüge im Bundesland waren nach Angaben der Polizei zeitweise unbefahrbar. So musste etwa die Inntalautobahn zwischen Wattens und Wörgl kurzzeitig gesperrt werden. In Silz im Tiroler Oberland stürzte ein Baum auf ein Haus. Die Stubaitalbahn konnte Mittwochfrüh zwischen Fulpmes und Kreith nicht verkehren.

Kommentar: Früher gab es ebenfalls Hurrikane, welche in Europa als Sturm endeten. Die wenigsten verursachten in Europa von England bis Österreich Chaos wie Gonzalo jetzt. Finden Sie heraus an welchen Orten Hurrikan Gonzalo wütete und welche Stürme es sonst noch gab:



Windsock

Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" bringt Unwetter nach Deutschland: Entgleister Zug, Schneefall und Stromausfälle

Regen, nichts als Regen - oder? Nicht ganz: Ein bisschen Schnee ist mittlerweile auch gefallen. Schuld daran sind die Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo", der in der Nacht den Süden heimsuchte. Jetzt ist der Norden dran: Eine Sturmflut droht.
© dpa
Nicht nur auf dem Brocken hat es geschneit - auch auf anderen Bergen wie dem Feldberg oder dem Fichtelberg blieben die Flocken liegen.
Gerade war noch T-Shirt-Wetter, jetzt hat der erste Herbststurm Millionenschäden angerichtet und den ersten Schnee gebracht. Nach dem goldenen Oktober rauschten in weiten Teilen des Landes die Temperaturen in den Keller. Die Ausläufer von Hurrikan "Gonzalo" richteten vor allem im Süden massive Schäden an und sorgten für Verkehrsbehinderungen. Mehrere Menschen wurden verletzt. In den Mittelgebirgen fielen die ersten weißen Flocken.

Süddeutschland: Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg richteten Unwetter Schäden in Millionenhöhe an. Feuerwehr und Polizei rückten zu Hunderten Einsätzen aus, Bahnverbindungen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Zwischen Sankt Georgen und Hornberg im Schwarzwald kollidierte ein Regionalexpress mit einem Baum. In Aalen durchschlug eine umfallende Eiche die Windschutzscheibe eines vorbeifahrenden Autos. Der 45-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.

Kommentar:



Sun

Gewaltiger Sonnenfleck dreht sich Richtung Erde: Risiko von Flares über X10 besteht

Seit dem vergangenen Wochenende schiebt sich eine gewaltige aktive Sonnenfleckenregion, AR 2192, nach und nach auf das Zentrum der Sonnenscheibe zu. Nachdem sie schon vor Tagen einen Sonnenausbruch der höchsten Kategorie X ins All, damals jedoch noch an der Erde vorbei gefeuert hat, birgt der riesige Sonnenfleck weiterhin ein hohes Risiko für schwere Ausbrüche. Noch bis zum Wochenende wären solche sogenannten Flares dann direkt Richtung Erde gerichtet.
Sonne
© Philippe Tosi, spaceweather.com
Größenvergleich zwischen Erde und AR2192 am 18. Oktober 2014. Seither hat die Sonnenfleckenregion an Größe noch zugelegt.
Washington (USA) - Alleine die Kernregion von AR 2192 ist so groß, dass unser Planet mehrfach hineinpassen würde (s. f. Abb.). Sonnenforscher der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), schätzen das Risiko für mittelschwere Ausbrüche der Kategorie M derzeit auf 60 Prozent, das für schwere Ausbrüche der Kategorie X auf rund 20 Prozent. Tatsächlich gab es bereits gestern zwei Ausbrüche mit Stärken von M3,9 und M4,5.
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