Erdveränderungen
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Ambulance

Vier Skifahrer von Lawine getötet in Norwegen

Bei einem Lawinenabgang im nördlich der Hauptstadt Olso gelegenen Sunndalsfjell sind am Montag vier Skifahrer tödlich verunglückt. Erst am Mittwoch fanden Helfer die Verschütteten.
© dpa
Von der Wucht der Lawine zertrümmerte und zerstörte Autos in Österreich. In Norwegen forderte eine Lawine mindestens vier Totedopfer.
Oslo - Eine Lawine hat in Norwegen vier Skifahrer verschüttet und tödlich verletzt. Das berichtete der norwegische Rundfunk (NRK) am Mittwoch. Die Männer hatten zu einer Gruppe von sechs Skifahrern gehört. Ihre Begleiter hatten sie am Montag als vermisst gemeldet, nachdem sie nicht an einem verabredeten Treffpunkt aufgetaucht waren. Schlechtes Wetter und viel Schnee hatten die Suche nach den Vermissten am etwa 350 Kilometer nördlich von Oslo gelegenen Sunndalsfjell erschwert. Rettungshubschrauber waren über dem Gebiet gekreist.

Am Mittwochmorgen waren zunächst drei der vier Verunglückten gefunden worden. Lawinenhunde hatten den vierten Skifahrer kurze Zeit darauf aufgespürt, wie der Sender NRK berichtete. Schon am Dienstag hatte ein Polizeisprecher die Chancen, die Vermissten noch lebend unter dem tiefen Schnee zu entdecken, im Rundfunk als „mikroskopisch klein“ eingeschätzt.

dpa
Blackbox

Nach Erdbeben in Nicaragua: Erwacht jetzt der Vulkan?

Vulkan Momotombo
© AP
Der Vulkan Momotombo liegt am Managua-See
Managua - Seit Tagen erschüttern immer wieder Erdbeben Nicaragua. Ein Forscher am Institut für Geologische Studien des Landes befürchtet nun, dass sie den Vulkan Momotombo wecken könnten.

Nach einer Reihe von Erdbeben in Nicaragua haben Forscher vor einem drohenden Vulkanausbruch in dem mittelamerikanischen Land gewarnt. Vor allem am Berg Momotombo am Managua-See drohen gemäss dem Nicaraguanischen Institut für Geologische Studien (Ineter) Eruptionen.

«Normalerweise kündigen sich Vulkanausbrüche durch Erdbeben an, deshalb gibt uns die seismische Aktivität Anlass zur Sorge», sagte der Leiter der Seismologie am Ineter, Wilfried Strauch, gestern im Fernsehen. «Wir glauben, dass die Beben nahe dem Momotombo den Vulkan aktivieren könnten. Wir beobachten die Situation ständig.»
Phoenix

Feuerwalze in Chile überollt Hafenstadt Valparaíso: Feuer wandert von Haus zu Haus

Eine gigantische Feuerwalze hat in der chilenischen Hafenstadt Valparaíso schwere Schäden angerichtet. 16 Menschen starben, Hunderte Häuser wurden zerstört. Heftige Winde erschweren den Einsatz der Löschfahrzeuge. Nur schwer lässt sich das Feuer unter Kontrolle bringen.

feuer hafenstadt valparaiso
© AFP
Bei einem Großbrand in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso sind nach offiziellen Angaben elf Menschen umgekommen und mindestens 500 Häuser zerstört worden. Ein am Samstagabend in den Hügeln am Stadtrand ausgebrochenes Buschfeuer breitete sich rasend schnell aus und fraß sich auch am Sonntag immer weiter ins Stadtinnere. Ganze Straßenzüge wurden Opfer der Flammen, stets gab es neue Explosionen. Auf Fernsehbildern war eine riesige Flammenwand zu sehen, die Haus für Haus verschlang.

Am Sonntag regnete es dann die heiße Asche aus dem Wald auf die Stadt ab. Atemprobleme waren die Folge, vor allem bei älteren Menschen und Kindern. "Das ist die schlimmste Katastrophe, die ich je gesehen habe. Nun befürchten wir, dass sich das Feuer in das Zentrum der Stadt bewegt, was die Notsituation noch einmal verschlimmern würde", so der Gouverneur der Region, Ricardo Bravo.
Bad Guys

Zeichen der Veränderung im März 2014: Extremwetter, Erdbeben und andere Ereignisse

Ereignisse von extremen Wetter im Monat März und Anfang April.

Airplane Paper

Zyklon "Ita" traf auf Australien: Weniger Schäden als erwartet

Der gefährliche Zyklon "Ita" ist mit schweren Sturmböen über die australische Nordostküste hereingebrochen. Er habe aber nach erstem Augenschein weniger Schäden angerichtet als befürchtet, berichteten die Behörden.
© Dan Peled/dpa
Zyklon "Ita" hinterließ an manchen Orten ein Bild der Verwüstung.
Sydney - Der Zyklon wirbelte in der Nacht zum Samstag (Ortszeit) mit Windgeschwindigkeiten von 230 Kilometern in der Stunde. Er kam mehr als 2700 Kilometer nördlich von Sydney an Land. "Auf der Straße liegt Vegetation und ein paar Häuser sind beschädigt worden", sagte der Bürgermeister von Cooktown, Peter Scott, der Nachrichtenagentur AAP. "Aber die Gebäudeschäden halten sich in Grenzen." Es war der gefährlichste Zyklon seit "Yasi" 2011.
Bizarro Earth

Erneutes Beben in Nicaragua: Stärke 6,6 auf der Richterskala

Der Westen von Nicaragua ist erneut von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 auf der Richterskala lag südöstlich der Hauptstadt Managua. Dort verließen Menschen in Panik ihre Häuser und Büros, wie das lokale Fernsehen berichtete.

Erst am Donnerstag hatte ein Beben der Stärke 6,1 das mittelamerikanische Land erschüttert. Eine Frau kam dabei ums Leben, 33 weitere Menschen wurden verletzt.

In der vergangenen Woche hatte auch in Chile und Panama die Erde gebebt. Wie die beiden Länder liegt auch Nicaragua am sogenannten
pazifischen Feuerring, wo es regelmäßig zu heftigen Erdbeben kommt.

Kommentar: In den letzten Wochen kommt es sehr regelmäßig zu Beben und ist eventuell etwas besorgniserregend:



Better Earth

Erneut starkes Erdbeben der Stärke 7,4 vor den Salomon Inseln

Wieder hat ein sehr starkes Erdbeben die Region der Salomon Inseln erschüttert.


Am 13.04.2014 um 12:36 UTC lag das Epizentrum eines sehr starken Bebens ca. 111 km von Kirakira (Salomon Inseln), ca. 321 km von Honiara (Salomon Inseln) und ca. 713 km von Luganville (Vanuatu) entfernt. Bis nach Arawa auf Papua-Neuguinea waren es ca. 922 km.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,4 und die Bebentiefe lag bei ca. 35,0 km.

Eine Tsunami Warnung wurde um 13:18 UTC vom PTWC für die Salomon Inseln, für Vanuatu und für Papua-Neuguinea herausgegeben.

Im Umkreis von ca. 100 km zum Epizentrum leben zirka 13.776 Menschen.

Die Salomon-Inseln sind eine südöstlich von Neuguinea gelegene Inselgruppe im Südpazifik.

Es liegen keine Berichte über Verletzte vor.

Better Earth

Starkes Erdbeben der Stärke 7,6 vor den Salomon Inseln löst Tsunami-Warnung aus

Starke Erdbeben erschüttern zur Zeit die Region der Salomon Inseln.
© dpa
Die Salomonen sind von einem heftigen Erdbeben erschüttert worden
Am 12.04.2014 um 20:14 UTC lag das Epizentrum eines sehr starken Bebens ca. 100 km von Kirakira (Salomon Inseln), ca. 323 km von Honiara (Salomon Inseln) und ca. 711 km von Luganville (Vanuatu) entfernt. Bis nach Arawa auf Papua-Neuguinea waren es ca. 925 km.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,6 und die Bebentiefe lag bei ca. 29,3 km.

Eine Tsunami Warnung wurde vom PTWC herausgegeben und um 21:36 UTC wieder storniert.

Im Umkreis von ca. 100 km zum Epizentrum leben zirka 17.954 Menschen.

Diesem Erdbeben folgten in der Region bereits weitere Beben, die Stärken von bis zu 5,1 aufwiesen.

Die Salomon-Inseln sind eine südöstlich von Neuguinea gelegene Inselgruppe im Südpazifik.

Es liegen keine Berichte über Verletzte vor.

Quelle: USGS, iris.edu, PTWC, Wikipedia


Kommentar: Erbeben erfasst Weltweit durch unserer neues System, seit dem 01.01.2014:




Cloud Grey

Gespenstische Wolke zieht über Alicante, Spanien

Ein besonderes Naturspektakel in der spanischen Stadt Alicante: Eine riesige weiße Wolke legt sich plötzlich über den gesamten Ort. Touristen geraten in Angst und vermuten eine Katastrophe.

wolke spanien
Cova del fum heißt die älteste Gegend der spanischen Mittelmeerstadt Alicante, im dritten Jahrtausend vor Christus haben hier bereits Menschen gewohnt. Etwas frei könnte man den Namen wohl als "rauchende Höhle" übersetzen. Ein Hinweis darauf, dass man in dieser Gegend seit langer Zeit schon ein ganz besonderes Schauspiel kennt?

Am Donnerstag war es wieder so weit: Urplötzlich war die ganze Stadt verschwunden, geradezu verschluckt. Von einer dichten Wolke. Ein Großfeuer? Explosion in der Zementfabrik? Nebelwerfer für großes Kino? Vor allem Auswärtige waren ratlos, dachten an irgendeine Katastrophe, obwohl alles eigentlich in aller Stille ablief. Menschen, die an der Costa Blanca schon länger wohnen, blieben unbesorgt.
Frog

Folgen des Klimawandels: Frösche quaken höher

Frosch
© DPA
Die Tonlage und die Größe der Frösche ändert sich mit der Höhe und damit mit der Temperatur
Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf die Laute der Tiere. Das behaupten Forscher in einer neuen Studie. Der Gesang des Höhlen-Pfeiffroschs soll in den letzten Jahrzehnten höher geworden sein.

Die Erderwärmung lässt männliche Frösche aus der Karibik nach Forscherangaben höher quaken. Zugleich habe die Tondauer in den Werbegesängen um die Weibchen abgenommen, berichten Wissenschaftler um Peter Karins von der University of California im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B. Für ihre Studie verglichen sie Tonaufnahmen von Höhlen-Pfeiffröschen aus den Jahren 1983 und 2006 mit der Temperaturentwicklung in diesem Zeitraum.
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