Erdveränderungen
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Phoenix

Vulkan Bárdarbunga stößt historische Lavamenge aus

Stuttgart - Der Vulkanausbruch in Island hat für die Einwohner zunehmend unangenehme Folgen. Aus der Spalte am Bárdarbunga quillt nicht nur Lava, sondern auch Schwefeldioxid. Am 12. September wurde in einem östlichen Fjord eine Konzentration von 4000 Mikrogramm pro Kubikmeter erreicht. So viel Schwefeldioxid ist in einer isländischen Siedlung seit Beginn der Messungen im Jahr 1970 noch nicht erfasst worden.
vulkan bardabunga
Die Einwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Gemäß einem Bericht des staatlichen Fernsehsenders roch die Luft wie hinter einem Dieselmotor. Selbst für gesunde Menschen sind die hohen Konzentrationen gefährlich. Mit Wasser wird das Gas zu schwefliger Säure, welche die Atemwege angreift. Am Montag zogen Schwaden der Gaswolke über Mitteleuropa hinweg. Im Alpenraum wurde das Gas von Messstationen im Schwarzwald, in Österreich und der Schweiz registriert. Die Konzentration lag jedoch unterhalb der offiziellen Alarm-Grenzwerte.

Zuletzt war viel von einer anderen Gefahr am Bárdarbunga die Rede gewesen: Die Caldera sackt ab, was ein Vorzeichen eines explosionsartigen Ausbruchs sein könnte. Doch das Absacken könne auch wieder stoppen, meinen die Experten des Isländischen Meteorologischen Instituts (IMO). Momentan ist das Schwefeldioxid das drängendere Problem. Bei der Stärke des Lavastroms ist das keine Überraschung. Laut dem IMO sind schon mehr als 400 Millionen Kubikmeter Lava aus der Spalte geströmt, eine im historischen Vergleich selten große Menge.

Kommentar: Die Erde ist in den letzten Monaten geologisch sehr aktiv, wie Sie es mit der Sott-Worldview-Karte sehen können:



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Serbien: Sintflut nach heftigen Regenfällen

Serbia flood Sept 2014
© Screenshot
Schweres Hochwasser in Serbien - Nach heftigen Regenfällen haben sich in Serbien einige Flüsse in reißende Ströme verwandelt. Die Fluten rissen sogar Autos mit.
Video

Kräftiges Unwetter im Ruhrgebiet bringt "Land unter"

Hamm flood Sept 2014
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Unwetter im Ruhrgebiet - Nach einem kräftigen Unwetter haben Teile der Kleinstadt Hamm am Ostrand des Ruhrgebiets bis zu einen Meter unter Wasser gestanden. Die Feuerwehr evakuierte Anwohner einer Straße mit Booten aus ihren Häusern.
Cloud Precipitation

Tropensturm trifft Zehntausende auf den Philippinen

Fast 30.000 Menschen mussten sich in Sicherheit bringen, weil Flüsse anschwollen und über die Ufer traten

Flood Manila 2014-Sept
© Francis R. Malasig
In Manila kämpfen sich Einwohner durch die überfluteten Straßen.
Manila - Schwere Überschwemmungen nach einem heftigen Tropensturm haben auf den Philippinen am Freitag Zehntausende Menschen in die Flucht getrieben. Ein zweijähriges Mädchen ertrank in der Hauptstadt Manila, als seine Eltern ihre Habseligkeit vor einer Überschwemmung retten wollten, berichtete der Zivilschutz.

Allein im Großraum Manila mussten sich fast 30.000 Menschen in Sicherheit bringen, weil Flüsse anschwollen und über die Ufer traten. In einigen Straßen stand das Wasser eineinhalb Meter hoch, berichtete das Wetterbüro. In Manila und 15 Provinzen blieben Verwaltungen und Schulen geschlossen. In der Hauptstadt wurden 40 Flüge gestrichen. Tropensturm Fung-Wong zog über die gesamten nördlichen Philippinen.
Bad Guys

Heftiger Hagelschauer in Florenz, Italien

© Screenshot
Heftige Gewitter in Italien - Auch bei unseren südlichen Nachbarn haben Unwetter gewütet. In Florenz gab es ein heftiges Hagelunwetter.


Kommentar:



Life Preserver

Tornado in den Niederlanden gesichtet

tornado niederlande
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Höhepunkt der Gewitterlage - Unweit der deutsch-niederländischen Grenze wurde ein Tornado gesichtet. Die Aufnahmen stammen aus Klazienaveen, rund 20 Kilometer westlich von Meppen im Emsland.


Kommentar: Tornados werden in letzter Zeit immer häufiger aufgezeichnet. Dazu können Sie sich die Sott-Zusammenfassung vom Monat August anschauen, wo auch andere extreme Wetterphänomene zu sehen sind, oder schauen Sie sich die weltweiten Phänomene in den letzten Monaten an.



Pumpkin 2

Philippinischer Vulkan treibt Tausende in die Flucht

Es brodelt, glühend heiße Lava strömt bereits ins Tal, im Krater bildet sich Magma: Auf den Philippinen könnte einer der gefährlichsten Vulkane der Welt ausbrechen. Die Einheimischen fliehen, für Touristen werden Aussichtsplattformen aufgebaut.

Rund 60.000 Menschen leben in der unmittelbaren Gefahrenzone des Mayon. Hunderttausende im weiteren Umkreis könnten von einer großen Eruption betroffen sein. Jetzt könnte es ernst werden: Der Vulkan auf den Philippinen brodelt immer stärker, die Erde bebt.

Das Militär hat damit begonnen, Zehntausende Menschen in der Provinz Albay in Sicherheit zu bringen, nachdem Experten vor einem Ausbruch gewarnt hatten. Wann die Menschen zurückkehren dürfen, ist unklar.

Lavaströme bahnten sich am Mittwoch einen glühenden Weg ins Tal. Die Vulkan- und Erdbebenwarte registrierte innerhalb von 24 Stunden etwa 45 merkliche Erdstöße und mehr als 250 Gesteinslawinen am Krater, wie die Behörde mitteilte. Offenbar ströme Magma auf.

"Im Krater befindet sich Magma, und ein gefährlicher Ausbruch ist innerhalb der nächsten Wochen möglich", berichtete die Erdbebenwarte. Die Behörde hat Alarmstufe drei ausgerufen; die Skala geht bis fünf. Der knapp 2500 Meter hohe Vulkan liegt rund 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila.
Cloud Lightning

SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im August 2014

Zeichen der Zeit im August 2014
Dies ist der achte Teil unserer monatlichen Serie. Das folgende Filmmaterial umfasst die "Zeichen der Zeit" aus der ganzen Welt im August 2014 - "Erdveränderungen", extremes Wetter und planetarische Umwälzungen.

Während die westlichen Führer noch mehr Kriege der Ablenkung vom Zaun brechen, hat Mutter Natur ihren Unmut in Form von sintflutartigen Regenfällen und zerstörerischen Erdrutschen auf allen Kontinenten zum Ausdruck gebracht. Von den USA bis nach Nigeria und vom Balkan bis nach Japan haben Blitzfluten Straßen in Flüsse und Berge zu "Fontänen" aus Fels und Schlamm verwandelt. Drei Wasserhosen erschienen vor der schwedischen Küste; sechs Wasserhosen (von denen einige auf das Land übergingen) versetzten Menschen in Genua in Angst und Schrecken; und WIEDER trafen Tornados auf Istanbul und San Cristobal in Südmexiko.
© SOTT.net
Die rekordbrechende Waldbrand-Saison in Nordamerika hält weiterhin an
Waldbrände und "schwere Dürren" wechselten sich mit "Monsun"-Regenfällen in den westlichen Staaten der USA ab. Die extremsten Walbrände wüteten in den nördlichsten Gebieten unserer Erde: In Kanada und Sibirien. Noch mehr Taifune trafen auf Japan und China und brachten Unmengen an Wasser mit sich, was dazu führte, dass Hundertausende ihre Häuser verlassen mussten. Währendessen verursachten Hurrikans im Atlantik sowie im Pazifik Schäden an den Küsten von Kalifornien und Hawaii. In Hawaii war es der erste Hurrikan seit 22 Jahren, der die Insel direkt traf und noch am gleichen Tag gab es dort ein Erdbeben.

Erinnern Sie sich noch and die "Krater-Löcher" in Sibirien? Etwas Ähnliches geschah diesen Monat in Utah, während noch mehr Erdfälle Autos verschluckten und ein 1km langer und 8 Meter tiefer Graben sich in Nordmexiko öffnete. Die Entdeckung von Hunderten Methan-Schloten vor der US-Nordostküste geschah zur gleichen Zeit, an der man feststellte, dass der Methan-Ausstoß in der Arktis stark angestiegen ist. Während Südafrika durch das stärkste Erdbeben seit 45 Jahren getroffen wurde, rückte Kalifornien dem "großen Erdbeben" einen Schritt näher, als dort das schwerste Erbeben seit 25 Jahren auftrat, 200 Menschen verletzte und Häuser zerstörte.

Wie oben, so unten: Oben am Himmel wurden spektakuläre "Jet-Blitze", "Erdbebenlichter", Feuerbälle und "UFOs" gesichtet und auf Kameras festgehalten... Dies sind die Zeichen der Zeit für den August 2014:

Comet 2

Schwere Unwetter in Deutschland: Schlammlawinen, Dauerregen und Blitzeinschläge

Während die Norddeutschen zum Start des Wochenendes einen warmen Spätsommertag erlebten, kämpften viele Menschen im Süden und Osten mit Wolkenbrüchen und Gewittern. An mehreren Orten gingen Schlammlawinen ab.
© dpa
Heftige Regenschauer haben in mehreren Teilen Deutschlands die Feuerwehren in Atem gehalten und an einigen Orten Schlammlawinen ausgelöst. Im rheinland-pfälzischen Waldgrehweiler stürzte ein Zirkuszelt auf einer Kirmes ein.
Hamburg - Heftige Unwetter haben in weiten Teilen Deutschlands die Feuerwehren in Atem gehalten, in mehreren Bundesländern lösten sich Schlammlawinen. Auch am Sonntag muss in einigen Regionen mit Schauern und schweren Gewittern gerechnet werden.

In Thüringengab es zahlreiche Überschwemmungen. Eine Schlammlawine rutschte auf die Bundesstraße 85 nahe Rudolstadt. Bei Blankenhain entzündete ein Blitz 600 Strohballen. Auch in ein Stellwerk der Bahn in Neudietendorf bei Gotha schlug ein Blitz ein und beeinträchtigte den Regional- und Fernverkehr. Betroffen waren etwa zahlreiche Reisende am Erfurter Hauptbahnhof. Bereits am Freitagabend hatten starke Niederschläge im Raum Erfurt und rund um Gera für Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Viele Keller liefen mit Wasser voll.
Bad Guys

Schwere Unwetter in Südfrankreich: Mehrere Tote und Stromausfälle

Nach heftigen Gewittern hat ein Fluss einen Campingplatz bei Montpellier überflutet und mehrere Wohnmobile mit sich gerissen. Fünf Camper ertranken. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

flash flood in Lamalou-les-bains
© Photo: EPA
Rettungskräfte bringen einen betagten Mann aus seinem Haus in Lamalou-les-Bains weg, das von der Flutwelle getroffen wurde
Mindestens fünf Camper sterben

Mindestens fünf Menschen sind bei schweren Unwettern mit Überschwemmungen auf einem Campingplatz in Südfrankreich ums Leben gekommen. Starke Regenfälle hatten in der Nacht zum Donnerstag in Lamalou-les-Bains in der Nähe von Montpellier einen kleinen Fluss plötzlich zu einer Flut anschwellen lassen.

Wohnmobile und Wohnwagen auf dem Gelände am Fluss wurden mitgerissen, wie Medien berichteten. Mehrere Menschen wurden in Südfrankreich nach den schweren Unwettern und Gewittern am Donnerstag noch vermisst.
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