Erdveränderungen
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Bad Guys

Knapp 5 Meter Schnee auf dem höchsten Berg Deutschlands

Liebe Skifahrer, die Saison ist doch noch nicht beendet. Seit Dienstag schneit es in den Alpen. Bereits jetzt liegen mehr als vier Meter auf der Zugspitze. Und der Schnee fällt unaufhörlich weiter.
© Facebook/Claudia Hinz
Dauerregen und Fröstelwind bestimmen das Wetter in weiten Teilen Deutschland. Nach hochsommerlichen Temperaturen in der vergangenen Woche wurden vielerorts motzend Schal, Handschuhe und Winterjacke wieder herausgekramt.

Vom Schnee haben sich Wintersportler zwar bereits vor Wochen verabschiedet. Bis auf wenige Gletscher-Skigebiete sind die Pisten dicht. Traditionell wird das Ende der Skisaison in den Alpen mit Winter-Closing-Partys gefeiert. Doch das könnte vorschnell gewesen sein: Die Saison scheint noch gar nicht vorbei. So unaufhörlich wie es jetzt im Tal regnet, schneit es in den Alpen. Seit Dienstag ist in den Hochlagen mehr als ein Meter Neuschnee zusammengekommen. Auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg (2962 Meter) liegen übereinstimmenden Berichten von Wetterdiensten zufolge 4,6 Meter Schnee.


Wenn es so weitergeht, können die Lifte von Deutschlands höchstem Skigebiet bald wieder öffnen. Bis Samstag erwarten Meteorologen bis zu 50 Zentimeter Neuschnee. Ungewöhnlich sei ein Wintereinbruch um diese Jahreszeit aber nicht, heißt es vom Deutschen Wetterdienst.

Kommentar: Das liest sich wie eine Beruhigung des Wetterdienstes und das 5 Meter Schnee nichts besonderes sind, zumal es minimal außerhalb des Termins der Eisheiligen lag, als es kräftig in den Alpen schneite.



Sun

Sonnenring am Himmel über Mexiko aufgenommen, der von drei Städten aus sichtbar war

© RT
Ein kreisförmiger Halo erschien am 21.Mai.2015 am mexikanischen Himmel. Laut lokalen Medien wurde er in drei Städten beobachtet.


Display

Überschwemmung in China zerstörte hunderte Audi A6 Fahrzeuge

Ein schweres Unwetter am Audi-Produktionsstandort im chinesischen Changchun hat 283 Fahrzeuge im Wert von 17 Millionen US-Dollar zerstört.
Die 283 brandneuen Langversionen des A6 standen auf einem Parkplatz zur Auslieferung bereit, als das Unwetter über Changchun herein brach. Im Gefolge eines schweren, 12 Stunden andauernden Sturms wurde der Auslieferungsplatz durch Regenfälle geflutet und die Autos unter Wasser gesetzt. Dabei wurden die Fahrzeuge im Wert von umgerechnet rund 17 Millionen US-Dollar zerstört, wie das Audi Joint-Venture auf seiner Website mitteilte. Die A6 wurden als Totalschäden eingestuft und werden nicht mehr verkauft, heißt es seitens des Unternehmens. Der Vorfall ereignete sich am 17. Mai.

fv

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Bizarro Earth

Kleiner Krater in Ludwigshafen - Waren es Ratten oder gab es eine andere Ursache?

© Prosswitz
Direkt neben den Straßenbahngleisen brach die Fahrbahn der Wredestraße ein. Der Bereich um das etwa 30 Zentimeter große Loch wurde gestern repariert.
Mitten in Ludwigshafen hat sich eine Straße abgesenkt. Dabei ist ein Krater von einem halben Meter Durchmesser entstanden. Ursache waren möglicherweise Nagetiere.

Die Wredestraße am zentral gelegenen Berliner Platz in der Ludwigshafener Innenstadt muss urplötzlich eingebrochen sein. Die Polizei sperrte das Loch am Montagabend ab; Bauarbeiter begannen am Dienstag mit den Reparaturarbeiten. Die Straße wurde für den Autoverkehr abgeriegelt. Die Straßenbahnlinien 6, 7 und 10 wurden bis zum Dienstagmorgen über die Berliner Straße umgeleitet.

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Ice Cube

Regen für einen gesamten Monat an zwei Tagen in Tirol und Kärnten

Feuerwehren im Dauereinsatz. Zahlreiche Keller unter Wasser. Hagelschäden in Millionenhöhe.
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© APA/LFV/MEIER
Zum zweiten Mal in zwei Tagen haben am Mittwoch Unwetter und Hagel in der Oststeiermark Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und an Objekten angerichtet, wie Feuerwehren und die Hagelversicherung berichteten. Betroffen waren die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark und Weiz. Schäden entstanden vor allem an Obstkulturen - etwa Heidelbeeren, Erdbeeren, Holunder, Birnen - bei Gemüse, Mais und Kürbissen.

Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen rund 1,5 Millionen Euro auf einer Fläche von mehr als 2.500 Hektar. Bereits am Dienstag waren Kulturen im Wert von 2,5 Millionen Euro auf rund 2.000 Hektar vernichtet worden. In Tirol und in Kärnten hat es innerhalb von ein bis zwei Tagen so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Jahr im gesamten Mai.

Im Bezirk Hartberg setzten Regen und Hagel zahlreiche Keller unter Wasser und verunreinigte und blockierte durch mitgeschwemmte Erde und Pflanzen etliche Straßen. Auch die Bezirke Graz-Umgebung und Leibnitz sowie die Südoststeiermark im Raum Kirchbach und St. Stefan sowie Feldbach und entlang des Raabtals Kanäle und Wasserläufe sind betroffen. Viele Gemeinde- und Landesstraßen wurden überflutet oder mit Schlamm bzw. Erdmassen von den Äckern überspült.

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Pirates

Öl-Pipeline zerbricht: 400.000 Liter Öl verseuchen kalifornisches Gewässer

Eine gebrochene Pipeline bedroht einen über 14 Kilometer langen Küstenstreifen in Kalifornien. Bis zu 400.000 Liter Öl sollen in den Pazifik geflossen sein. Unzählige Seevögel sind der Ölpest bereits zum Opfer gefallen.
© Reuters
Freiwillige beginnen nach dem Bruch einer Pipeline im Pazifik in Kalifornien mit den Aufräumarbeiten.
Goleta - Notfallteams der Marine und von Hilfsorganisationen versuchen in Kalifornien einen 14,5 Kilometer langen Küstenstreifen am Pazifik von Zehntausenden Litern Öl zu befreien. Arbeiter in Schutzausrüstungen schaufelten am Mittwoch stinkende schwarze Ölflecken von den Stränden, während Boote auf dem Wasser versuchten, zwei große Ölteppiche an ihrem Ausbreiten zu hindern.


Das Öl war am Dienstagabend nach dem Bruch einer Pipeline zunächst in einen Kanal und von dort aus in den Pazifik geflossen. Bis zu 400.000 Liter traten laut Behördenschätzungen in der Folge aus. Etwa ein Fünftel davon, rund 79.500 Liter, erreichte den Ozean.

Die Pipeline war nahe Refugio State Beach rund 35 Kilometer nordwestlich von Santa Barbara leckgeschlagen. Sie wurde abgeschottet. Die Betreibergesellschaft Plains All American Pipeline LP erklärte, sie bedauere den Vorfall zutiefst. „Plains übernimmt die Verantwortung und zahlt für alles, das mit diesem Austritt verbunden ist“, sagte ein Manager des Konzerns, Darren Palmer. Wie hoch die Kosten für die Aufräumarbeiten sind, lässt sich bislang nicht abschätzen.

Kommentar: Gab es Veränderungen unterhalb der Erde, die die Pipeline zerbrechen ließen?


Ice Cube

Griechenland: Hagelunwetter in Kastoria - Riesige Hagel- und Regenmengen fallen vom Himmel

Griechenland lädt aktuell mit sommerlicher Wärme zu einem Urlaub ein. Aber nicht überall spielt das Wetter mit. Jüngstes Beispiel ist die Stadt Kastoria, wo am Dienstag ein Unwetter wütete.

© Unbekannt
Während eines kräftigen Gewitters über Kastoria fielen riesige Regenmassen und es kam zu massivem Hagelschlag.

Da der Hagel in solch enormen Mengen fiel, dass Gullys verstopft wurden, wurden mehrere Straßen in der gut 35.000 Einwohner zählenden Stadt im Nordwesten Griechenlands überflutet. Es kam zu teils chaotischen Verhältnissen.

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Cloud Precipitation

Schnee brachte Chaos auf die Brennerautobahn

Regen und in höheren Lagen Schnee haben am Mittwoch in Tirol zu Problemen auf den Straßen geführt. Auf der Brennerautobahn (A13) kam der Verkehr wegen der winterlichen Fahrverhältnisse großteils zum Erliegen. Viele der Verkehrsteilnehmer waren - der Jahreszeit entsprechend - mit Sommerreifen unterwegs.
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© ZEITUNGSFOTO.AT
Der Lkw-Stau reichte laut ÖAMTC in Fahrtrichtung Süden bis auf die Inntal Autobahn (A12) bei Wattens zurück. Auch auf Südtiroler Seite kam es in Fahrtrichtung Innsbruck zu Problemen. Auf der Ausweichroute für Pkw, der Brennerbundesstraße (B182), kam es ebenfalls zu massiven Behinderungen.

Selbst auf Bayerischer Seite bildete sich auf der Inntalautobahn (A93) ab der Landesgrenze nach Mittag ein Rückstau. Lkw-Fahrer, die nach Italien weiterfahren wollten, mussten sich hier aufreihen und warten, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Aussendung mit. Zwischen München und der Landesgrenze bei Kiefersfelden gab es für Lkw an den Tank- und Rastanlagen keine freien Plätze mehr, hieß es. Lkw-Fahrer mit Zielrichtung Italien wurden gebeten, die Brennerroute großräumig zu umfahren und über die Tauernautobahn (A10) auszuweichen.

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Bad Guys

Strommast knickte wie ein Streichholz um - Auswirkungen der Tornados in Süddeutschland

Durch den Tornado, der kürzlich über die Region hinwegfegte, wurden 9000 Meter Festholz umgeknickt. Die Förster in Stühlingen rechnen mit Ertragseinbußen. Aber der Ertrag von 2014 ist spitze.

Wie umgeknickte Streichhölzer sah zwischen Fützen und Grimmelshofen dieser Strommast nach dem Tornado aus.
232 800 Euro Reingewinn aus dem Stadtwald darf Rechnungsamtsleiterin Kristin Schippmann aus dem Jahr 2014 verbuchen. Forstamtsleiter Josef Frommherz stellte dieses erfreuliche „Spitzenergebnis“ detailliert vor. Der Planansatz von ursprünglich 131 000 Euro wurde um 100 000 Euro überschritten. Zeitgleich wies Frommherz aber auch daraufhin, dass in 2015 aufgrund der Schneebrüche und des kürzlich über die obere Region hinweggefegten Tornados voraussichtlich mit Ertragseinbußen gerechnet werden muss. Die Aufarbeitung sei aufgrund der Topografie teilweise schwierig.

Kreisweit verursacht der Tornado 60 000 Festmeter Einschlag. In der Region Stühlingen rechnen die Fachleute mit 9000 Festmetern, die man aber im Jahreshiebplan unterbringen könne. Betroffen sind Stadt- und Privatwald. Nachfrage und Preis nach dem Rohstoff Holz sei seit 2010 anhaltend gut. 56 Prozent des Einschlages erledigten die vier Waldarbeiter. In die Waldpflege wurden 155 300 Euro investiert. Der Erlös aus dem Hackschnitzelverkauf belief sich auf 50 500 Euro. Die Jagdverpachtung brachte 15 100 Euro.

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Nach Murenabgang vor 10 Tagen besteht immer noch Lebensgefahr - sie ist noch nicht zum Stillstand gekommen

Grafenaschau - Richard Baur redet nicht lange um den heißen Brei: „Es besteht Lebensgefahr." Die massive Mure, die sich vor rund zehn Tagen nahe Grafenaschau in Bewegung gesetzt hat und noch immer nicht zum Stillstand gekommen ist, bezeichnet der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Oberammergau als „akutes Sicherheitsproblem für Radler und Wanderer".

© FKN
Nach einer längeren Regenphase hat sich die Mure in Bewegung gesetzt . Sie ist noch nicht zum Stillstand gekommen.
Vorletzte Woche, als es eine längere Regenphase gab, ging es los im Bereich zwischen Stierkopf und Rehbreinkopf. Die fünf bis acht Hektar große Mure löste sich im Bereich der Angerl-Forststraße. Diese ist inzwischen auf einer Länge von 150 Metern unterbrochen. Auch die Forststraße, die die Verbindung Richtung Schwaigen bildet, ist laut Baur zerstört.

Eine Mischung aus Erdreich, Gestein und jungen Bäumen begrub die Wege unter sich. Das Geröll ist teilweise acht bis 15 Meter tief. Risse, Spalten und Hohlräume haben sich gebildet. Daher ist nach Baurs Einschätzung höchste Vorsicht geboten. Radler und Wanderer werden zwar mittels Schildern auf die Gefahrenlage hingewiesen. „Doch die Akzeptanz ist mäßig“, bedauert der Vize-Forstbetriebsleiter. Ein kleiner Trampelpfad zeugt von uneinsichtigen Wanderern.

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