Erdveränderungen
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Better Earth

China: Starkes Erdbeben der Stärke 5,5 in Guizhou - Mindestens eine Verletzte

Eines der stärksten Erdbeben der letzten Jahrzehnte traf am Montagmorgen um 3.47 Uhr MESZ die chinesische Provinz Guizhou im Süden des Landes. Es erreichte nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes Magnitude 5.5, das Hypozentrum lag in 7 Kilometern Tiefe.

Das Epizentrum des Erdbebens lag im Osten von Guizhou, nahe der Grenze zu Hunan. Dort befindet sich auch die Sanbanxi Talsperre. Es ist möglich, dass der vor neun Jahren fertig gestellte Stausee dieses Erdbeben ausgelöst hat.

© Google Eartth
Hunderte Rettungskräfte wurden in die Epizentralregion gechickt. Erste Berichte geben an, dass viele Häuser in umliegenden Dörfern beschädigt wurden. Erdrutsche zerstörten einige Straßen. Details zu möglichen Opfern gibt es noch nicht. Der Staudamm ist vom Erdbeben nicht beschädigt worden.

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Bizarro Earth

Starkes Erdbeben der Stärke 7,5 im Südpazifik vor Neuguinea - Tsunamiwarnung

Vor der Küste von Papua-Neuguinea hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 ereignet. Für einen Umkreis von tausend Kilometern um das Epizentrum des Bebens wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben.

© Twitter/US-Erdbebenwarte USGS
Der US-Erdbebenwarte zufolge lag das Zentrum des Bebens in 65 Kilometern Tiefe und 54 Kilometer von der Stadt Kokopo auf der Insel Neubritannien und etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Cairns an der australischen Nordostküste entfernt.

Tsunami-Warnung

Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik auf Hawaii schloss Tsunamiwellen in der Region zunächst nicht aus. Tsunamiwellen von einem bis drei Metern seien an den Küsten von Papua-Neuguinea möglich, hieß es. An anderen Küsten seien Wellen von höchstens bis zu 30 Zentimetern zu erwarten. Nach Angaben des Katastrophenschutzdirektors in Port Moresby auf Papua-Neuguinea, Martin Mose, wurden bislang jedoch weder verdächtige Wellenbewegungen noch Schäden registriert. Australien und Neuseeland gaben für ihre Küsten schnell Entwarnung. Die US-Geologiebehörde schätzte die Stärke des Bebens zunächst auf 7,7, korrigierte aber später auf 7,5.

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Mexiko: Ein heftiger Vulkanausbruch des Colima mit pyroklastischen Strömen

In den letzten Wochen sind die explosiven Eruptionen am mexikanischen Vulkan immer stärker geworden. Nun generieren die kollabierenden Aschewolken kleine pyroklastische Ströme. Die Aschewolken der vulkanischen Eruptionen steigen mehrere Kilometer hoch auf und fördern relativ viel Tephra.
© Organización Editorial Mexicana
Vulkanausbruch des Colima am 27. März 2015

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Verschmutzung durch die Holuhrauneruption in Island

Die Holuhrauneruption hat bekanntlichermaßen erhebliche Mengen an Schwefeldioxid freigesetzt, je nach Eruptionsphase von 20-60.000 Tonnen (am Anfang mehr, am Ende dann weniger). Verglichen damit setzt die gesamte EU (und das beinhaltet dann den gesamten Verkehr, Industrie, Kraftwerke usw.) nur 14.000 Tonnen/Tag in allen ihrem Mitgliedsländern frei. Während der 182 Tage der Eruption belastete dies die Luft besonders in Island erheblich, so wurden in Höfn die Luftgrenzwerte an 107 Tagen überschritten, die höchsten Belastungen erreichten hier 21.000 Mikrogramm Schwefeldioxid pro Kubikmeter (der Grenzwert liegt bei 350 Mikrogramm/Kubikmeter).

© Holuhraun Webcam
Paradoxerweise hat wohl ein anderes Wetterphänomen dafür gesorgt, das es keine grösseren Langzeitschäden durch die Eruption geben wird: Die zahlreichen Stürme dieses Winters. Sie verbliesen grosse Mengen an Schwefeldioxid und vulkanischer Asche in die Meere und verhinderten so, das sie sich im Schnee ablagern. Dort wären sie nach Ansicht des Geochemikers Sigurður Reynir Gíslason im Frühjahr in kurzer Zeit freigesetzt worden, was katastrophale Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt gehabt hätte.

Kommentar: Was ist bisher geschehen - die Geschichte dieser außergewöhnlich langen Eruption:


Bizarro Earth

„Die Lage ist verheerend”: Viele Tote bei Unwettern in Südamerika

Bei Unwettern in Südamerika sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen zerstörten Ortschaften in Chile, Ecuador und Peru.

© Felipe Trueba
Schwere Regenfälle haben im Norden Chiles für massive Überflutungen gesorgt.
Am schlimmsten traf es den trockenen Norden von Chile. Hier starben bei den schweren Unwettern mindestens zwölf Menschen, weitere 20 werden noch vermisst, wie das Innenministerium bekanntgab. In den Regionen Antogasta, Atacama und Coquimbo hatten am Dienstagabend heftige Niederschläge eingesetzt, die zu Sturzfluten und Erdrutschen führten. Die Behörden sprachen von den schlimmsten Regenfällen seit 80 Jahren. Mehrere Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 5500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, mehr als 4000 Häuser wurden beschädigt.

Chiles Präsidentin ruft den Notstand aus

"Die Lage ist verheerend, wie müssen uns beeilen, um isolierte Orte zu erreichen, in denen Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind", erklärte Chiles Präsidentin Michelle Bachelet nach einem Besuch in dem Katastrophengebiet. Bachelet rief in dem Gebiet den Notstand aus und entsandte das Militär, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen und Plünderungen vorzubeugen.

Kommentar: Das Leben ist momentan sehr "abwechslungsreich" bezüglich Naturkatastrophen in Chile und einigen Nachbarländern:


Better Earth

Erdbeben der Stärke 6,0 in Chile

Im südamerikanischen Land Chile hat sich am Samstag (28.) ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat um 16:36:52 (UTC) in einer Tiefe von 109,3 Kilometern auf und wurde auch im Nachbarland Bolivien registriert. Berichte über Verletzte oder materielle Schäden liegen im Moment nicht vor.

© Earthquake
Epizentrum des Bebens
Das Epizentrum des Bebens lag 40 km (25 Meilen) nordöstlich von Calama, 159 Kilometer (99 Meilen) östlich von Tocopilla, 240 Kilometer (149 Meilen) nordöstlich von Antofagasta, 268 Kilometer (167 Meilen) südöstlich von Iquique und 633 Kilometer (393 Meilen) südlich des bolivianischen Regierungssitzes La Paz.

Kommentar: Dieses Erdbeben war nicht das einzige in letzter Zeit in Chile - Was sonst noch geschah:


Blue Planet

Erdbeben der Stärke 5,3 in Ecuador

Im südamerikanischen Land Ecuador hat sich am Freitag (27.) um 21.59.39 (UTC) ein Erdbeben der Stärke 5,3 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von 192,4 Kilometern auf, Berichte über Verletzte oder materielle Schäden liegen nicht vor.

© Earthquake
Epizentrum des Bebens in Ecuador
Das Epizentrum des Bebens lag 33 Kilometer (21 Meilen) südöstlich von Tena, 51 Kilometer (32 Meilen) nordöstlich von Puyo, 74 Kilometer (46 Meilen) südwestlich von Boca Suno, 104 Kilometerm (65 Meilen) östlich von Pelileo und 148 Kilometer (92 Meilen) südöstlich der ecuadorianischen Hauptstadt Quito.

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Phoenix

Südthailand: Waldbrände wüten seit mehreren Tagen

Narathiwat - Waldbrände in den Distrikten Sungai Kolok und Sungai Padee wüten seit nunmehr drei Tagen. Aufgrund von Winden entfachen sich die Flammen immer weiter. Betroffen waren vor allem die Regionen Ban Sara Mayo (Sungai Kolok) und Ban Bue Jor Buesa (Sungai Padee).

© Unbekannt
Auch im Grenzgebiet zu Malaysia beklagt man sich über Brände auf Kautschukplantagen, die bereits eine Fläche von mehr als 30 Hektar vernichteten. Die Rauchentwicklung aus Malaysia belastet zudem das Grenzgebiet in Thailand. Der entstehende Smog macht sich bereits in den Distrikten Sungai Kolok, Sungai Padee, Takbai und Waeng Bang Suan bemerkbar.

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Hiliter

Eine Reihe von Wirbelstürmen wüten in der USA - Teilweise gingen baseballgroße Hagelkörner nieder

Bei einer Reihe von Wirbelstürmen im US-Bundesstaat Oklahoma ist ein Mensch ums Leben gekommen. Außerdem wurden bei den Unwettern 20 Menschen verletzt - vier davon schwer.
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© dpa
Bei einer Reihe von Wirbelstürmen im US-Bundesstaat Oklahoma hat es einem Medienbericht zufolge einen Toten und zahlreiche Verletzte gegeben.

Bei den Unwettern seien 20 Menschen verletzt worden, 4 davon schwer, berichtete das Nachrichtenportal "NewsOK". Die Tornados seien durch die Region um Tulsa im Osten des Bundesstaats gefegt. Sie seien von schweren Gewittern begleitet worden. Mancherorts fielen den Angaben zufolge baseballgroße Hagelkörner. Bei starkem Wind wurden Dächer abgedeckt und Bäume entwurzelt.

vwe, DPA

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Blackbox

Ungewöhnliche Wasserfluten für den Norden Chiles - Notstand ausgerufen

Die Regierung ruft für die nördliche Region Atacama den Notstand aus. Tausende Menschen sind ohne Strom und Trinkwasser.
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© APA/EPA/JUAN LEONEL
Die Straßen in Nordchile wurden zum Teil zu Sturzbächen.
Heftige Unwetter haben im Norden Chiles mindestens zwei Menschen in den Tod gerissen. Weitere 24 Menschen wurden am Donnerstag zunächst noch vermisst, weshalb die Opferzahl vermutlich noch höher liegen dürfte. Die Regierung rief angesichts der äußerst ungewöhnlichen Wasserfluten für die Region Atacama den Notstand aus.

"Wir haben zwei bestätigte Todesfälle", sagte Vize-Innenminister Mahmud Aleuy am Mittwochabend vor Journalisten. Es handle sich um einen 34-jährigen Mann und eine 45-jährige Frau. Mehr als 2000 Menschen flüchteten in Notunterkünfte.

Soldaten in der Region

Die sintflutartigen Regenfälle und Stürme hatten am Dienstagabend begonnen - für die trockene Region Atacama sind sie relativ untypisch. Durch die Unwetter wurden zahlreiche Straßen überschwemmt, außerdem gab es Stromausfälle. Nach Angaben der Behörden hatten rund 38.500 Menschen keinen Strom, insgesamt 48.500 Menschen fehlte es an Trinkwasser. In den Schulen der Stadt Copiapo und in Antofagasta in der Nachbarregion fiel der Unterricht aus.

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