Erdveränderungen
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Cloud Grey

Nach Baumsturz: 200 Skifahrer steckten in Seilbahn fest

  • Etwa 200 Skifahrer müssen aus Seilbahngondeln befreit werden, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.
  • Ein schweres Unwetter sorgt für Chaos in Norditalien. Drei Menschen sterben.
  • Bei Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde bleiben Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen.
© dpa
Ein Baum ist auf das Fördeseil einer Seilbahn in den Dolomiten gestürzt.

200 Skifahrer müssen aus Seilbahn gerettet werden


In einem Skigebiet in den Dolomiten mussten 200 Urlauber aus einer Seilbahn gerettet werden. Sie steckten in Gröden in etwa 20 Kabinen fest, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.

Die Einsatzkräfte der Bergrettung und der Feuerwehr seilten sich aus Hubschraubern zu den Skifahrern ab, während befürchtet wurde, dass das Seil jeden Moment unter der Last reißt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, die Skifahrer ohne größere Verletzungen aus den Kabinen in Sicherheit zu bringen.
Cowboy Hat

Unwetter in Italien forderte Tote und Verletzte

Bei schweren Unwettern in Italien sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen, weitere fünf wurden verletzt.
unwetter
© apa/epa
Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, berichteten italienische Medien.

In der Toskana wurden fünf Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Zementpfeiler getroffen wurden. Mehrere Flüge mussten auf dem Airport Florenz gecancelt werden.

Kommentar:



Heart - Black

Methangasexplosion in einem Bergwerk im Osten der Ukraine forderte 33 Tote

Gestern ereignete sich eine gewaltige Gas-Explosion in der Zasjadko-Mine in der Ost-Ukraine, die in den letzten Jahren mehrmals wegen tragischer Unfälle in die Schlagzeilen geriet. Heute wird die traurige Bilanz bekannt; 32 Tote, 16 Verletzte und einer, der noch vermisst wird.
© Ruptly

Kommentar: Es ist nur eine Vermutung, doch vielleicht gibt es einen Zusammenhang:

Pumpkin 2

Holuhrauneruption in Island nach monatelangen Ausbrüchen zu Ende

Die Holuhrauneruption ist erst seit dem 27. Februar zu Ende und bereits heute war ein Team von Geowissenschaftlern im Ausbruchskrater unterwegs, um Proben zu sammeln. Das sind neben Gesteinsproben vor allem Gasproben, die noch aus der Lava aufsteigt. Da mittlerweile die starke Thermik fehlt, die diese Gase weiter nach oben trägt, entwickelt sich das zu einem lokalen Problem an der Eruptionsstelle die deshalb wohl noch eine Weile gesperrt sein wird.

Die Wissenschaftlerin Evgenia Ilyinskaya (von der auch die untenstehenden Bilder stammen, die ich hier mit Genehmigung zeige), schrieb, das die höchsten gemessenen Temperaturen bei etwa 600 Grad lägen, die Gasbelastung im Krater aber noch relativ hoch sei, so dass das Tragen von Gasmasken und zusätzlicher Notfallsauerstoff notwendig seien.

Die Ausmaße des Kraters sind ziemlich gewaltig, wie das untenstehende Bild zeigt (und das ist noch nicht mal der ganze Krater).

Baugurkrater Holuhraun Lavafeld Island
© Evgenia Ilyinskaya / British Geological Survey, NERC
Bild des Baugurkraters im Holuhraunlavafeld.

Kommentar: Die Vorgeschichte dieser Vulkaneruption können Sie hier nachlesen:

Bizarro Earth

Schweres Erdbeben in der Floressee südlich von Indonesien - Hunderte Gebäude beschädigt

Earthquake Erdbeben Indonesien Feb 2015
© Google Earth
Um 14.45 Uhr MEZ traf ein schweres Erdbeben den Süden von Indonesien. Nach vorläufigen Angaben von Geofon und USGS erreichte es Magnitude 6.9. Von der Indonesischen Meteorologie- und Geophysikbehörde wird Magnitude 7.1 angegeben. Das Epizentrum lag in der Floressee zwischen der gleichnamigen Insel Flores und Sulawesi im Norden. Das Hypozentrum lag in etwa 560 km Tiefe. Damit zu tief, um größere Schäden oder einen Tsunami zu verursachen, da die Intensität deutlich geringer ist, als bei oberflächennahen Erdbeben. Im Westen wurden die Erschütterungen bis nach Bali, 800 km entfernt, wahrgenommen. Auch weite Teile von Sulawesi, sowie Osttimor mit der Hauptstadt Dili lagen im Schüttergebiet. Frühere Erdbeben in dieser Region waren meist bis in den Norden vor Australien spürbar. Aktuell gibt es noch keine Meldungen dazu.

Wir rechnen nicht damit, dass es infolge des Bebens zu schweren Schäden kommt. Einzelfälle auf Flores und Nachbarinseln können nicht ausgeschlossen werden.

Update 28. Februar

Mehrere hundert Gebäude wurden nach ersten Meldungen auf der Insel Flores beschädigt. Einige schwer. Eingestürzt ist kein Gebäude. Meldungen über Verletzte gibt es nicht.

Kommentar: Finden Sie heraus an welchen Orten im letzten Monat die Erde gebebt hat:



Cloud Precipitation

Mindestens neun Tote und 5000 Evakuierte durch Fluten in Argentinien

Buenos Aires. Nach erneuten heftigen Regenfällen haben sich die Überflutungsgebiete in Argentinien weiter ausgeweitet. Weite Teile der zentralargentinischen Provinzen Córdoba, San Luis, Santa Fe, Santiago del Estero und Catamarca stehen unter Wasser.

Bisher kamen nach Angaben der Behörden vom Dienstag (Ortszeit) mindestens neun Menschen ums Leben. Mehr als 5.000 Menschen wurden evakuiert. Landstraßen und Autobahnen verwandelten sich in fließende Gewässer, Stauseen sind bis zum Rand gefüllt. Die Kleinstadt Jesús María in der Provinz Córdoba ist von den Wassermassen eingeschlossen, nachdem die einzige Brücke weggeschwemmt wurde.

Kommentar: Bilder sagen mehr als Worte:



Magnet

Vulkan Villarrica in Chile stößt Lava aus: 3000 Menschen wurden evakuiert

Bei einer Eruption am Dienstag hat der Vulkan im Süden Chiles Asche und Lava in die Höhe geschleudert. Hunderte Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen.
Eine heftige Eruption erhellt den Nachthimmel über dem Vulkan Villarrica im Süden Chiles. Lava, Asche, und Gesteinsbrocken schießen am frühen Dienstagmorgen Hunderte Meter in die Höhe. Was abstrakt nahezu schön aussieht, kann für die Einwohner der umliegenden Dörfer im Ernstfall eine Katastrophe bedeuten. Der Vulkan, der sich in der Nähe eines Fremdenverkehrsortes und rund 750 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago befindet, ist einer der aktivsten in Südamerika.


Vorsorglich wurde Behausungen in der betroffenen Gegend evakuiert, nach Angaben des chilenischen Innenministeriums wurden weit über 3.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Ein erschreckendes Erlebnis für manch einen der Betroffenen.

Kommentar:



Cloud Precipitation

Mehr als tausend Menschen wegen Fluten in Spanien evakuiert

Anhaltende Regenfälle in Nordspanien haben den Ebro über die Ufer treten lassen und ganze Landstriche unter Wasser gesetzt. In der Region Navarra waren in der Kleinstadt Tudela (35.000 Einwohner) und in der Ortschaft Bunuel (2.300 Einwohner) die Ortszentren überschwemmt. Wie die Regionalregierung mitteilte, ging das Hochwasser am Sonntag nur langsam zurück.

Floods in Aragonija, river Ebro rising
© EPA
In der Nachbarregion Aragonien mussten etwa 1.000 Bewohner der - vom Wasser eingeschlossenen - Ortschaften Boquineni und Pradilla ihre Wohnungen verlassen. Sie wurden in Nachbarorten in Turnhallen untergebracht. "Das ist das schlimmste Hochwasser, an das wir uns hier erinnern können", sagte der Bürgermeister von Boquineni, Miguel Angel Sanjuan. "Dass das Ebro-Wasser in unser Dorf eindringen würde, hatte bisher als undenkbar gegolten."

Kommentar: Ereignisse in der Folge von extremen Niederschlägen häufen sich in letzter Zeit. Es gibt viel Schnee an Orten an denen es normalerweise wenig schneit, wie in der Türkei und im Nahen Osten. Im diesem Winter hatten wir im Nordosten der USA, Afghanistan, Russlands fernem Osten, China, Norwegen und Japan schon meterweise Schnee. Finden Sie heraus, an welchen Orten es in den letzten vier Wochen Fluten gegeben hat:



Cloud Lightning

Sinnlose Zukunftstechnik Windenergie - Blitzschlag lässt Flügel abbrechen

Das Unwetter am frühen Montag hat an einem Windrad auf dem Knüllköpfchen schweren Schaden angerichtet, einer der Flügel brach zur Hälfte ab.
© privat/nh
Das Windrad steht still: Ein Blitzeinschlag hat in der Nacht auf Montag vermutlich dafür gesorgt, dass ein Flügel abgebrochen ist. Es zeigt einfach die Anfälligkeit solcher Geräte, da sie Wind und Wetter ausgesetzt sind, wofür sie eigentlich gebaut wurden.
Schwarzenborn. Das abgebrochene Stück landete etwa 30 Meter weiter auf einem Feld. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, öffentliches Eigentum wurde ebenfalls nicht beschädigt.

Das Windrad gehört den Gesellschaftern Burghard Kurz und Frank Martach aus Bad Hersfeld sowie Helmut Schierl aus Rietberg. Laut Burghard Kurz verursachte ein schwerer Sturm die Schäden an dem Windrad: „Zwischen 3.30 und 4 Uhr fegte ein Unwetter über das Knüllköpfchen. Zeugen meldeten in dieser Zeit einen Blitzschlag gefolgt von einem Knall.“ Der Bischof der Reformierten Episkopalkirche Gerhard Meyer, der dort oben wohnt, berichtete von heftigem Sturm, Hagel und einem Knall gegen 3.30 Uhr.

Kommentar: Hier ein ausführlicher Hintergrund zum Ökostrom und warum er einfach nur sinnlos ist:

Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug

Bad Guys

Windhose deckt mehrere Dächer im Vogelsbergkreis ab

In Osthessen hat in der Nacht zum Montag ein schweres Unwetter gewütet. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, Bäume fielen um. Auch die A 5 war betroffen.
© Philipp Weitzel
Vogelsbergkreis - Ein Unwetter zog in der Nacht zum Montag durch den Vogelsbergkreis und wütete im Gemündener Ortsteil Otterbach mit einer Windhose. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Feuerwehr wurden sechzehn Dächer beschädigt, ein Hausbewohner wurde durch herabstürzende Ziegeln verletzt. Besonders stark beschädigt wurde das Dorfgemeinschaftshaus, getroffen wurde auch das Gerätehaus der örtlichen Feuerwehr. Zahlreiche Bäume stürzten um und blockierten Straßen, ein Telefonmast knickte ab und das Stromnetz brach durch herumfliegende Trümmer zusammen. Durch abstürzende Ziegeln wurden auch Autos beschädigt und Glasscheiben gingen zu Bruch. Ein kompletter Carport wurde durch die Windhose zum Einsturz gebracht. Die Feuerwehren der Gemeinde Gemünden (Fulda) und der Stadt Homberg (Ohm) waren zur Absicherung der Gefahrenstellen im Einsatz. Unter anderem mit einer Drehleiter wurden Trümmerteile beseitigt.

Kommentar:



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