Erdveränderungen
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Cloud Lightning

Mehrere Schwere Unwetter nach Hitzeperiode in Deutschland

Nach der noch andauernden schweren Hitzeperiode in Deutschland gab es vereinzelt sehr starke Unwetter.
Zum Beispiel kam es zu einer Orkan-Böe in Werl:


Oder während eines Unwetters über Bonn wurde durch eine weitere Orkan-Böe ein Übersee-Container in den Rhein geblasen. Oder es kam in der Nähe von Gotha zu einem starken Hagelniederschlag:


Fish

Florida: Stör springt auf Boot, tötet Mädchen und verletzt Bruder und Mutter

Ein Stör ist in Florida auf ein Boot gesprungen und hat dabei ein fünfjähriges Mädchen getötet. Mutter und Bruder des Kindes wurden verletzt. Die Familie war auf dem Fluss Suwannee unterwegs.

© Florida Fish and Wildlife
Mehrere Medien berichteten am Wochenende von dem Unglück in Florida. Die Mutter und der neunjährige Bruder des Mädchens, die mit im Boot saßen, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Es ist nicht der erste Unfall mit aus dem Wasser springenden Stören in diesem Jahr. Ein Vertreter der Naturschutzkommission des US-Staates Florida sagte, es komme in den vergangenen Jahren aufgrund des niedrigen Wasserstands immer öfter vor, dass ein Stör aus dem Wasser springt und auf einem Boot landet. Störe können mehrere Meter lang werden und bis zu zwei Meter hoch springen. Verwandte des toten Mädchens haben ein Spendenkonto für die Hinterbliebenen eingerichtet.

Blue Planet

Hitzegewitter: Doppelte Menge an Regenwasser eines Monats an einem Tag

Eine Unwetterfront mit heftigen Gewittern ist am Samstag über Sachsen-Anhalt hinweggezogen. Nach einer ersten Bilanz der Polizei gab es vielerorts Schäden. Die Gewitter zogen von Norden nach Süden durchs Land.

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Schäden Altmark und Börde

Besonders betroffen waren Orte in Altmark und Börde. In Tangermünde war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Der Ortsteil Bellingen musste zeitweise gesperrt werden. Dort stand eine Straße voller Wasser. Im Tangerhütter Ortsteil Demker gingen 120 Liter Regen nieder - etwa die doppelte Monatsmenge. In Stendal setzte ein Blitzeinschlag den Dachstuhl eines Doppelhauses in Brand. Verletzt wurde aber niemand. In Haldensleben im Landkreis Börde stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus, in Wanzleben auf eine Telefonleitung. Die Polizei will am Sonntag eine Bilanz ziehen. Das Ausmaß der Schäden war am Samstagabend noch nicht zu überblicken.

MDR MUSIKSOMMER trotzdem eröffnet

In Magdeburg erschwerte das Unwetter die Eröffnung des MDR MUSIKSOMMERS. Zwei Mal musste das Konzert mit dem MDR-Sinfonieorchester und dem MDR-Rundfunkchor unterbrochen werden.

Solar Flares

Anhaltende Trockenheit: Erste Wasserversorger rät zum Wassersparen in Deutschland

Deutschland ist ein wasserreiches Land, aber bei langer Trockenheit kann es selbst hierzulande Versorgungsengpässe geben. Jetzt ruft der erste Wasserverband seine Kunden zum Wassersparen auf.
© mineralwasser.com
Morgens nach dem Aufstehen eine kalte Dusche, nachmittags ins Freibad, abends die Blumen auf der Terrasse gießen und zwischendurch regelmäßig viel trinken. Die gegenwärtige Sommerhitze lässt den Wasserverbrauch rapide ansteigen - bisweilen so stark, dass die Wasserversorgung gefährdet ist.

Der erste Wasserversorger schlägt jetzt Alarm: Nach einem Versorgungsengpass wegen Hitze und Trockenheit hat der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) die Verbraucher aufgefordert, Leitungswasser sparsam zu verwenden. Am Donnerstag zapften Bürger und Unternehmen 311.029 Kubikmeter Trinkwasser aus dem Leitungsnetz des OOWV - ein Tagesrekord. In Teilen von Lohne und Steinfeld im Landkreis Vechta kam es zu Engpässen. In der Nacht habe sich die Lage entspannt.

Der Verband bittet die Kunden, auf unnötiges Rasensprengen zu verzichten und Wasser in Pools nicht vorschnell auszutauschen. Zum Duschen empfiehlt der Wasserversorger den späteren Abend. OOWV-Bereichsleiter Axel Frerichs sprach mit Verweis auf die lange Trockenheit von einer außergewöhnlichen Situation. "Derzeit wird besonders in den Spitzenzeiten, also morgens und abends, ein Vielfaches des normalen Tagesbedarfs verbraucht", sagte er. Bei anhaltender Hitze und gleichbleibendem Verbrauch könne es in Lohne und Steinfeld auch in den kommenden Tagen zu Versorgungsengpässen kommen.

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Cloud Lightning

Nach der Hitze erste Unwetter über Norden Deutschlands: Mehrere Blitzeinschläge und leichte Überschwemmungen

Am Freitagvormittag zog eine Gewitterfront über den Norden Deutschlands. Auch im Bereich Göttingen waren die Auswirkungen zu spüren.
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© Rampfel
Auf der Autobahn 38 musste gegen 10 Uhr der Heidkopftunnel gesperrt werden. Grund: Ein Blitz hatte eingeschlagen und die Stromversorgung im Tunnel lahmgelegt. Erst kurz nach 12 Uhr wurde der Verkehr wieder freigegeben. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich über die Bundesstraßen 27 und 80 umgeleitet. Größere Behinderungen gab es nicht.

In Bovenden schlug ein Blitz in ein Wohnhaus in der Straße „Am Weinberge“ ein, es kam jedoch zu keinem Brand. Die Feuerwehr Bovenden war vor Ort.

Unter anderem bei Harste, Lödingsen und Bilshausen stürzten Straßenbäume um. Die Freiwilligen Feuerwehren beseitigten diese.

Auch in einem Einkaufsmarkt an der Annastraße in Göttingen stand das Wasser einige Zentimeter hoch. Zudem lief der dortige Keller voll Wasser. Die Göttinger Berufsfeuerwehr beseitigte mit einem Wassersauger das Wasser. Ein Keller in der Tilsiter Straße im Göttinger Süden stand 15 Zentimeter unter Wasser.

(ysr)

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Sun

Die Schattenseiten der Hitze - Die 40 Grad sind im Anmarsch

Die Hitzewelle in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt - mit Temperaturen von um die 40 Grad. Dazu kommen Gewitter, die zu regelrechten Unwettern anschwellen könnten. Echte Abkühlung soll es erst Mitte kommender Woche geben.

© DPA
Die anhaltende Hitze verursachte Schäden auf Autobahnen: In Baden-Württemberg traf es laut dortigem Innenministerium die A5 bei Heidelberg. Dort platzte am Donnerstagabend die Fahrbahn auf. Rund 50 Meter vor einer Baustelle hob sich der Beton auf einem Fahrstreifen an und brach auf.
Die Temperaturen in Deutschland könnten einen Hitzerekord erreichen. Der Samstag werde der heißeste Tag des Jahres, sagte Meteorologe Adrian Leyser vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Der Rekord von 40,2 Grad - gemessen 1983 und 2003 - könnte fallen. Im Westen und Südwesten seien Werte bis 40 Grad möglich. Aber auch ohne Rekord sei die Wärmebelastung fast überall hoch und mancherorts sogar extrem. Für ganz Deutschland gilt weiterhin die DWD-Hitzewarnung.

Die anhaltende Hitze verursacht Schäden auf Autobahnen. Auf der A7 in Hamburg kam es zu Verkehrsbehinderungen, weil die Hitze im Belag auf der Langenfelder Brücke Risse verursachte. In Baden-Württemberg platzte auf der A5 bei Heidelberg die Fahrbahn rund 50 Meter vor einer Baustelle auf. Das baden-württembergische Verkehrsministerium ordnete ein Tempolimit von 80 auf allen Autobahnen mit Betonbelag an.

Wegen der großen Hitze ruft das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die Bürger dazu auf, Straßenbäume zu wässern. "Wenn es möglich ist, gießen Sie bitte jeden Tag zwei bis drei Eimer Wasser an den Stammfuß der Straßenbäume", sagte BfN-Präsidentin Beate Jessel. Die Versiegelung verhindere eine ausreichende Wasserversorgung vieler Straßenbäume. "Ihre Lebensbedingungen sind teilweise wüstenähnlich."

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Windsock

Zeichen von Veränderungen: Erdbeben und Sandsturm an einem Tag in Ägypten

Berichten der NZZ zufolge, kam es letzten Samstag zu einem Erdbeben auf der Sinai-Halbinsel und über dem Norden des Landes zog ein Sandsturm vorüber.
© AP Photo/Hassan Ammar
Das Erdbeben hatte laut NZZ eine Stärke von 5.8 und Touristen und Anwohner gerieten in Panik. Berichte über Verletzte und Tote gab es nicht. Ein Sandsturm hingegen fegte durch Kairo.


Blue Planet

Großer Krater in Potsdam entstanden

Zuerst war es nur eine Delle in der Fahrbahn am Brauhausberg. Nun klafft ein mehrere Meter großes Loch in der Straße. Noch ist unklar, wie es dazu kommen konnte.
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© Björn Stelley
Potsdam - Auf der Langen Brücke stauten sich am Mittwochmorgen die Autos Richtung Süden. Grund dafür war die Sperrung der Straße Am Brauhausberg. Dort klaffte seit dem Morgen ein sechs Quadratmeter großes und drei Meter tiefes Loch in der Fahrbahn - so groß, dass ein Auto darin Platz hätte. Die Polizei sperrte die Einfahrt für den Durchgangsverkehr am Leipziger Dreieck. Nur Anlieger und die Lkws für die Badbaustelle am Brauhausberg wurden durchgelassen.

An der Einmündung der Templiner Straße waren rot-weiße Warnbaken aufgestellt. Polizei und Mitarbeiter der Straßenbaubehörde sicherten dort den Krater mitten auf der Bundesstraße und baten interessierte Anwohner, nicht näher zu kommen. Ein Anwohner soll am Montag auf eine Delle in der Fahrbahn hingewiesen haben. Daraufhin war eine Fahrspur abgesperrt worden. Eine Gefahr für den Autoverkehr habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, sagte Ramona Löser-Fimmel, Leiterin der Bauabteilung der Energie und Wasser Potsdam, den PNN. Am Mittwochmorgen sei die Stelle genauer untersucht worden. Die Fahrbahn wurde aufgesägt. Dabei stürzten die Asphaltteile in die Tiefe.

Kommentar: Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Ausbrüchen von Erdbeben, Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich auf Grund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?

Sicher, der Planet ist durch Gifte und Abfälle verschmutzt - was hier aber vor sich geht, hat weitreichendere Zusammenhänge.

Um mehr darüber zu erfahren, können Sie unser neues Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung) lesen.



Info

Kräftiges Gewitter setzte Straßen in Mainz unter Wasser

Ein kurzes, aber heftiges Gewitter hat am Samstagnachmittag in Mainz eine große Hauptstraße und mehrere Keller überflutet. „Die Saarstraße musste stadteinwärts am Uni-Campus zeitweise gesperrt werden, stadtauswärts kam es auch zu Verkehrsbehinderungen“, sagte eine Polizeisprecherin. Das Wasser habe in der Straße kurzzeitig rund 40 Zentimeter hoch gestanden, teilte die Mainzer Feuerwehr mit. Nach dem Ablaufen blieb eine etwa 25 Zentimeter hohe Schlamm- und Geröllschicht zurück, die das Technische Hilfswerk mit einem Radlader beseitigen musste.
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© dpa
„Das war ein kurzes, heftiges Unwetter, mit Hagel und Gewitter. Nach ein paar Minuten war alles vorbei“, berichtete die Sprecherin der Polizei. Dennoch seien einige Gullideckel herausgedrückt worden und Äste auf die Straße geflogen.

„Es ist ziemlich viel Wasser auf einmal runtergekommen. Das hat die Kanalisation nicht gepackt“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr, die zu rund 70 Einsätzen ausrücken musste. Auch ins Arbeitsamt sei Wasser eingedrungen. Rund 100 Rettungskräfte der beiden Berufsfeuerwehren sowie mehrerer Freiwilliger Feuerwehren waren im Einsatz. Verletzt wurde durch das Unwetter niemand.

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Bulb

Seltenes und massives Schwarmbeben trifft Island

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Update 02.07.2015: Bisher fanden 553 Einzelbeben statt. 36 brachten es auf Magnituden größer als 3. Das Stärkste hatte eine Magnitude von 5,0. In den letzten Stunden ist die Bebenhäufigkeit stark rückläufig.

Update 23.00 Uhr: IMO hat heute Abend den Alarmstatus der Vulkaninsel Eldey auf „gelb“ angehoben. Sie liegt 15 km offshore der Reykjanes-Halbinsel und im Randgebiet des massiven Schwarmbebens. Eldey besteht aus Palagonit und ist wahrscheinlich während eines Vulkanausbruches auf dem Reykjanes-ridge im Jahre 1210 entstanden. Die kleine Insel ist Vogelschutzgebiet und darf nur mit Sondergenehmigung betreten werden. Es kann also angenommen werden, dass das Schwarmbeben im Zusammenhang mit einer Magmenintrusion steht.

Originalmeldung: Vor der isländischen Küste manifestiert sich seit gestern Abend ein massives Schwarmbeben mit (bisher) 307 Einzelevents. 15 Beben hatten eine Magnitude größer als 3. Die Hypozentren liegen unter dem „Reykjanes ridge“ gut 40 km vor der Südwestküste Islands. Die Tiefen der Erdbebenherde streuen zwischen 15 und 1 km.

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