Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Kleiner Krater in Ludwigshafen - Waren Ratten oder gab es eine andere Ursache?

© Prosswitz
Direkt neben den Straßenbahngleisen brach die Fahrbahn der Wredestraße ein. Der Bereich um das etwa 30 Zentimeter große Loch wurde gestern repariert.
Mitten in Ludwigshafen hat sich eine Straße abgesenkt. Dabei ist ein Krater von einem halben Meter Durchmesser entstanden. Ursache waren möglicherweise Nagetiere.

Die Wredestraße am zentral gelegenen Berliner Platz in der Ludwigshafener Innenstadt muss urplötzlich eingebrochen sein. Die Polizei sperrte das Loch am Montagabend ab; Bauarbeiter begannen am Dienstag mit den Reparaturarbeiten. Die Straße wurde für den Autoverkehr abgeriegelt. Die Straßenbahnlinien 6, 7 und 10 wurden bis zum Dienstagmorgen über die Berliner Straße umgeleitet.

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Ice Cube

Regen für einen gesamten Monat an zwei Tagen in Tirol und Kärnten

Feuerwehren im Dauereinsatz. Zahlreiche Keller unter Wasser. Hagelschäden in Millionenhöhe.
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© APA/LFV/MEIER
Zum zweiten Mal in zwei Tagen haben am Mittwoch Unwetter und Hagel in der Oststeiermark Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen und an Objekten angerichtet, wie Feuerwehren und die Hagelversicherung berichteten. Betroffen waren die Bezirke Hartberg-Fürstenfeld, Südoststeiermark und Weiz. Schäden entstanden vor allem an Obstkulturen - etwa Heidelbeeren, Erdbeeren, Holunder, Birnen - bei Gemüse, Mais und Kürbissen.

Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen rund 1,5 Millionen Euro auf einer Fläche von mehr als 2.500 Hektar. Bereits am Dienstag waren Kulturen im Wert von 2,5 Millionen Euro auf rund 2.000 Hektar vernichtet worden. In Tirol und in Kärnten hat es innerhalb von ein bis zwei Tagen so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Jahr im gesamten Mai.

Im Bezirk Hartberg setzten Regen und Hagel zahlreiche Keller unter Wasser und verunreinigte und blockierte durch mitgeschwemmte Erde und Pflanzen etliche Straßen. Auch die Bezirke Graz-Umgebung und Leibnitz sowie die Südoststeiermark im Raum Kirchbach und St. Stefan sowie Feldbach und entlang des Raabtals Kanäle und Wasserläufe sind betroffen. Viele Gemeinde- und Landesstraßen wurden überflutet oder mit Schlamm bzw. Erdmassen von den Äckern überspült.

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Pirates

Öl-Pipeline zerbricht: 400.000 Liter Öl verseuchen kalifornisches Gewässer

Eine gebrochene Pipeline bedroht einen über 14 Kilometer langen Küstenstreifen in Kalifornien. Bis zu 400.000 Liter Öl sollen in den Pazifik geflossen sein. Unzählige Seevögel sind der Ölpest bereits zum Opfer gefallen.
© Reuters
Freiwillige beginnen nach dem Bruch einer Pipeline im Pazifik in Kalifornien mit den Aufräumarbeiten.
Goleta - Notfallteams der Marine und von Hilfsorganisationen versuchen in Kalifornien einen 14,5 Kilometer langen Küstenstreifen am Pazifik von Zehntausenden Litern Öl zu befreien. Arbeiter in Schutzausrüstungen schaufelten am Mittwoch stinkende schwarze Ölflecken von den Stränden, während Boote auf dem Wasser versuchten, zwei große Ölteppiche an ihrem Ausbreiten zu hindern.


Das Öl war am Dienstagabend nach dem Bruch einer Pipeline zunächst in einen Kanal und von dort aus in den Pazifik geflossen. Bis zu 400.000 Liter traten laut Behördenschätzungen in der Folge aus. Etwa ein Fünftel davon, rund 79.500 Liter, erreichte den Ozean.

Die Pipeline war nahe Refugio State Beach rund 35 Kilometer nordwestlich von Santa Barbara leckgeschlagen. Sie wurde abgeschottet. Die Betreibergesellschaft Plains All American Pipeline LP erklärte, sie bedauere den Vorfall zutiefst. „Plains übernimmt die Verantwortung und zahlt für alles, das mit diesem Austritt verbunden ist“, sagte ein Manager des Konzerns, Darren Palmer. Wie hoch die Kosten für die Aufräumarbeiten sind, lässt sich bislang nicht abschätzen.

Kommentar: Gab es Veränderungen unterhalb der Erde, die die Pipeline zerbrechen ließen?


Ice Cube

Griechenland: Hagelunwetter in Kastoria - Riesige Hagel- und Regenmengen fallen vom Himmel

Griechenland lädt aktuell mit sommerlicher Wärme zu einem Urlaub ein. Aber nicht überall spielt das Wetter mit. Jüngstes Beispiel ist die Stadt Kastoria, wo am Dienstag ein Unwetter wütete.

© Unbekannt
Während eines kräftigen Gewitters über Kastoria fielen riesige Regenmassen und es kam zu massivem Hagelschlag.

Da der Hagel in solch enormen Mengen fiel, dass Gullys verstopft wurden, wurden mehrere Straßen in der gut 35.000 Einwohner zählenden Stadt im Nordwesten Griechenlands überflutet. Es kam zu teils chaotischen Verhältnissen.

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Cloud Precipitation

Schnee brachte Chaos auf die Brennerautobahn

Regen und in höheren Lagen Schnee haben am Mittwoch in Tirol zu Problemen auf den Straßen geführt. Auf der Brennerautobahn (A13) kam der Verkehr wegen der winterlichen Fahrverhältnisse großteils zum Erliegen. Viele der Verkehrsteilnehmer waren - der Jahreszeit entsprechend - mit Sommerreifen unterwegs.
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Der Lkw-Stau reichte laut ÖAMTC in Fahrtrichtung Süden bis auf die Inntal Autobahn (A12) bei Wattens zurück. Auch auf Südtiroler Seite kam es in Fahrtrichtung Innsbruck zu Problemen. Auf der Ausweichroute für Pkw, der Brennerbundesstraße (B182), kam es ebenfalls zu massiven Behinderungen.

Selbst auf Bayerischer Seite bildete sich auf der Inntalautobahn (A93) ab der Landesgrenze nach Mittag ein Rückstau. Lkw-Fahrer, die nach Italien weiterfahren wollten, mussten sich hier aufreihen und warten, teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in einer Aussendung mit. Zwischen München und der Landesgrenze bei Kiefersfelden gab es für Lkw an den Tank- und Rastanlagen keine freien Plätze mehr, hieß es. Lkw-Fahrer mit Zielrichtung Italien wurden gebeten, die Brennerroute großräumig zu umfahren und über die Tauernautobahn (A10) auszuweichen.

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Bad Guys

Strommast knickte wie ein Streichholz um - Auswirkungen der Tornados in Süddeutschland

Durch den Tornado, der kürzlich über die Region hinwegfegte, wurden 9000 Meter Festholz umgeknickt. Die Förster in Stühlingen rechnen mit Ertragseinbußen. Aber der Ertrag von 2014 ist spitze.

Wie umgeknickte Streichhölzer sah zwischen Fützen und Grimmelshofen dieser Strommast nach dem Tornado aus.
232 800 Euro Reingewinn aus dem Stadtwald darf Rechnungsamtsleiterin Kristin Schippmann aus dem Jahr 2014 verbuchen. Forstamtsleiter Josef Frommherz stellte dieses erfreuliche „Spitzenergebnis“ detailliert vor. Der Planansatz von ursprünglich 131 000 Euro wurde um 100 000 Euro überschritten. Zeitgleich wies Frommherz aber auch daraufhin, dass in 2015 aufgrund der Schneebrüche und des kürzlich über die obere Region hinweggefegten Tornados voraussichtlich mit Ertragseinbußen gerechnet werden muss. Die Aufarbeitung sei aufgrund der Topografie teilweise schwierig.

Kreisweit verursacht der Tornado 60 000 Festmeter Einschlag. In der Region Stühlingen rechnen die Fachleute mit 9000 Festmetern, die man aber im Jahreshiebplan unterbringen könne. Betroffen sind Stadt- und Privatwald. Nachfrage und Preis nach dem Rohstoff Holz sei seit 2010 anhaltend gut. 56 Prozent des Einschlages erledigten die vier Waldarbeiter. In die Waldpflege wurden 155 300 Euro investiert. Der Erlös aus dem Hackschnitzelverkauf belief sich auf 50 500 Euro. Die Jagdverpachtung brachte 15 100 Euro.

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Map

Nach Murenabgang vor 10 Tagen besteht immer noch Lebensgefahr - sie ist noch nicht zum Stillstand gekommen

Grafenaschau - Richard Baur redet nicht lange um den heißen Brei: „Es besteht Lebensgefahr." Die massive Mure, die sich vor rund zehn Tagen nahe Grafenaschau in Bewegung gesetzt hat und noch immer nicht zum Stillstand gekommen ist, bezeichnet der stellvertretende Leiter des Forstbetriebs Oberammergau als „akutes Sicherheitsproblem für Radler und Wanderer".

© FKN
Nach einer längeren Regenphase hat sich die Mure in Bewegung gesetzt . Sie ist noch nicht zum Stillstand gekommen.
Vorletzte Woche, als es eine längere Regenphase gab, ging es los im Bereich zwischen Stierkopf und Rehbreinkopf. Die fünf bis acht Hektar große Mure löste sich im Bereich der Angerl-Forststraße. Diese ist inzwischen auf einer Länge von 150 Metern unterbrochen. Auch die Forststraße, die die Verbindung Richtung Schwaigen bildet, ist laut Baur zerstört.

Eine Mischung aus Erdreich, Gestein und jungen Bäumen begrub die Wege unter sich. Das Geröll ist teilweise acht bis 15 Meter tief. Risse, Spalten und Hohlräume haben sich gebildet. Daher ist nach Baurs Einschätzung höchste Vorsicht geboten. Radler und Wanderer werden zwar mittels Schildern auf die Gefahrenlage hingewiesen. „Doch die Akzeptanz ist mäßig“, bedauert der Vize-Forstbetriebsleiter. Ein kleiner Trampelpfad zeugt von uneinsichtigen Wanderern.

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Windsock

"Dolphin" verwüstet Guam - Schon der fünfte Super-Taifun dieses Jahr

© NOAA.gov
Taifun Dolphin nahe Guam
RGB Satellitenbild vom Freitag 15. Mai 2015.
Der Supertaifun "Dolphin" hat auf der westpazifischen Insel Guam schwere Verwüstungen angerichtet. Am vergangenen Freitag erreichte der Taifun mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 170 Kilometern in der Stunde die Inseln des Marianen-Archipels östlich der Philippinen, zu dem auch Guam gehört. In den Folgetagen verstärkte sich der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von 260 Kilometern je Stunde bis zur höchsten Taifun-Kategorie. "Dolphin" bewegt sich weiter in Richtung Japan und wird noch einige Inseln treffen, bevor er sich ab Mitte der Woche abschwächt. Den Prognosen zufolge wird der Taifun diesmal dicht besiedelte Gebiete nicht streifen. Der letzte schwere Tropensturm "Noul" hatte im Mai die Philippinen getroffen.

Die größte und südlichste Insel des Marianen-Archipels hatte allerdings Glück: Die Schäden auf Guam sind nicht so schlimm wie im Inselstaat Vanuatu östlich von Australien: Dort hatte der Zyklon "Pam" im März das Leben von 260.000 Menschen verwüstet. Auf Guam sind mittlerweile 90 Prozent der Stromversorgung wiederhergestellt. "Wir müssen realistisch sein. Es gibt sehr viele Schäden im System", sagte der Leiter der staatlichen Energiebehörde John Benavente. Derzeit sind noch 4.500 der 185.000 Inselbewohner ohne Wasser.

Kommentar: Wenn man genauer hinschaut gab es in den letzten Jahren keine steigenden Temperaturen:




Mars

Die Erde öffnet sich in der Konya-Provinz, Türkei

Inmitten eines Feldes öffnete sich ein 7 m breiter und ca. 30 m tiefer Krater in der Konya-Provinz, Türkei. Als Arbeiter auf dem Feld arbeiteten und der Krater urplötzlich entstand, hörten sie lautes Geräusch. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.


Blue Planet

Kleinere Erdfälle in Deutschland - Gifhorn und Ludwigshafen

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© Photowerk (cc)
Zwei kleinere Erdfälle öffneten sich in Ludwigshafen und in Giffhorn. Zuerst der Erdfall aus Ludwigshafen:
Ludwigshafen - In der Innenstadt von Ludwigshafen ist eine Straße wegen eines Kraters gesperrt worden. Verantwortlich für das Loch sind wahrscheinlich Ratten. „Die Tiere könnten die Straße unterhöhlt haben“, berichtete die Stadtverwaltung am Dienstag. Leitungen und Kanäle seien nicht beschädigt worden. Die Straße war am Montagabend gesperrt worden, am nächsten Morgen durften Straßenbahnen wieder fahren. Für den Autoverkehr sollte sie am Dienstagabend freigegeben werden. „Staus gab es wegen der Sperrung bislang nicht“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Nachmittag.
Sehr oft liest man von Unterspülungen, die Erdfälle verursachen sollen, jedoch sind Ratten als Ursache vollkommen neu und zugleich eine irrsinnige Erklärung. Der andere Erdfall war in Gifhorn:
Ein Loch klafft auf der Wolfsburger Straße. Die Gefahrenstelle ist umzäunt. Am Montag werden Bauarbeiter anrücken. Denn: Es handelt sich offensichtlich nicht um eine normales Schlagloch.

„Es gibt dort einen Hohlraum“, erklärte Astrid Behrens, stellvertretende Leiterin des städtischen Fachbereichs Tiefbau. Sie vermutet, dass es sich um eine Defekt an einem Gulli handelt. „Da ist vermutlich eine Verbindung nicht mehr dicht“, so Behrens. Dadurch sei die Asphaltdecke womöglich unterspült worden - wie es schon einmal im Oktober 2013 auf der Wolfsburger Straße geschehen war.
Mögliche Ursachen für Erdfälle aus einem anderen Sott-Artikel: