Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Autos und Busse wurden bei Überflutungen in der Türkei mitgerissen - Mindestens acht Tote

Zwei weitere Menschen werden in der Provinz Artvin noch vermisst. Fernsehbilder zeigen chaotische Szenen, sogar Lkw und Autobusse wurden von den Fluten mitgerissen.

© APA/EPA/ZEKERIYA SARIHAN
Bei schweren Überschwemmungen sind im Osten der Türkei den Behörden zufolge mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Drei der Todesopfer habe es beim Einsturz eines Hauses in der Stadt Hopa in der Provinz Artvin am Schwarzen Meer gegeben, sagte Gouverneur Kemal Cirit am Montag. Zwei Menschen wurden noch vermisst.

Die Provinz Artvin an der Grenze zu Georgien ist bekannt für große Niederschlagsmengen, die dort niedergehen. Immer wieder gibt es dort heftige Überschwemmungen. Fernsehbilder zeigten am Montag chaotische Szenen: Flüsse traten über die Ufer, Straßen standen unter Wasser, Autos und Busse wurden fortgespült.

Kommentar: Überschwemmungen sind derzeit eine sehr häufig auftretende Erscheinung, genau wie Stürme, Unwetter, Vulkanausbrüche und Meteore.


Blue Planet

Erdfall in Hamburger Spaldingstraße

Ein Riesen-Krater klafft in der Spaldingstraße auf Höhe der Kreuzung Hammerbrookstraße. Bei einem Wasserrohrbruch ist die Straße abgesackt, die Kreuzung ist weiträumig abgesperrt.
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© RÜGA
Ein Hauptversorgungsrohr war am Sonntagmorgen gebrochen, hatte die Straße überschwemmt. Die Überschwemmung ist inzwischen beseitigt, das Loch in der Straße geblieben: Es hat einen Umfang von etwa zehn Metern.

Die Kreuzung auf Höhe der Aral-Tankstelle wurde komplett gesperrt. Wie lange die Reparatur dauert, ist noch unklar, der Kreuzungsbereich soll vorerst komplett gesperrt bleiben. Das Verkehrs-Chaos scheint vorprogrammiert.

Kommentar: Rohrbrüche werden immer für Erdfälle verantwortlich gemacht, doch was ist, wenn die Erdfälle eigentlich Rohrbrüche verursachen?




Bad Guys

Schwere Unwetter forderten mehrere Opfer in Südfrankreich

Im Süden Frankreichs haben heftige Unwetter für Chaos gesorgt: Zwei Senioren kamen in ihrem Auto ums Leben, ein Camper wurde von seinem Wohnwagen erschlagen. Der Zugverkehr in der Region war unterbrochen.
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© AFP
Autowrack in Montpellier: Starker Regen spülte den Wagen von der Straße
Nach heftigen Regenfällen sind in Südfrankreich drei Menschen gestorben. Ein Mann und eine Frau, beide um die 80 Jahre alt, waren am Sonntag auf einer Straße bei Montpellier unterwegs, als ihr Auto von den Wassermassen weggerissen wurde. Behördenangaben zufolge stürzte der Wagen eine Böschung hinab und landete auf dem Dach.

Außerdem wurde ein Camper in der Region Auvergne von seinem eigenen Wohnwagen erschlagen. Der Bürgermeister des Ortes Thiézac sagte dem Sender France Bleu Auvergne, heftige Windstöße hätten den Wohnwagen des 71-Jährigen umgekippt.

Durch den Regen wurde auch der Zugverkehr in Südfrankreich beeinträchtigt: Schlamm auf den Gleisen blockierte die Trassen. Seit Sonntagabend können keine Bahnen aus Paris und Lyon in die südfranzösische Region Languedoc-Roussillon fahren, wie die Bahngesellschaft SNCF mitteilte. Auch den Zugverkehr zwischen Nîmes und Montpellier legte das Unwetter lahm.

kop/AFP/dpa

Kommentar:




Cloud Lightning

Flugzeug wurde direkt von Blitz getroffen

Am Flughafen von Atlanta wurde diese spektakuläre Aufnahme gemacht.
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© Jack Perkins / YouTube
Der US-Amerikaner Jack Perkins hat wohl das Video seines Lebens aufgenommen. Perkins befindet sich während eines Gewitters auf dem Hartsfield-Jackson International Airport in Atlanta und wartet auf seinen Flug. Dabei filmt er einen anderen Flieger und macht dabei diese sensationellen Aufnahmen.

Eine Boeing der Fluggesellschaft Delta Air bereitet sich gerade auf den Start vor, als es von einem Blitz getroffen wird. Im Flieger befinden sich zu diesem Zeitpunkt 111 Passagiere, die auf dem Weg nach Las Vegas sind. Wie Delta Air in einer Aussendung mitteilte, wurde durch den Blitzeinschlag keine Person verletzt.


Das auf Youtube online gestellte Video wurde inzwischen zum wahren Internet-Hit. Innerhalb von nur 24 Stunden haben es beinahe 1 Million User angeklickt.

Cow Skull

Rekorddürre führt zu Wassermangel und Ernteausfällen in vielen Regionen Europas

In vielen Regionen ist es so trocken wie seit 2003 nicht mehr
© Bloomberg
Ausgetrocknet: Die Dürre sorgt in weiten Teilen Europas für Wassermangel.
So trocken wie lange nicht mehr: Die Hitze der vergangenen Monate hat Mittel- und Südeuropa ausgetrocknet. In vielen Regionen herrscht die schwerste Dürre seit der Hitzewelle von 2003. Fehlender Regen und viel Sonne machen besonders der Landwirtschaft zu schaffen, die Ernte wird in diesem Jahr geringer ausfallen. Weltweit gesehen macht die Hitze den Juli 2015 zudem zum Rekordmonat und ein neues Rekordjahr zeichnet sich ebenfalls bereits ab.

Das heiße Wetter der letzten Monate hat vielen Menschen traumhafte Sommerferien beschert. Seit April lagen die Regenfälle in Mittel- und Südeuropa weit unter dem Durchschnitt, wie auch Satellitendaten bestätigen. Doch mit dem schönen Wetter kommt nun auch die Trockenheit: Die schwere Dürre, die sich Anfang Juli bereits abzeichnete, ist eingetreten.

Kommentar: Nicht nur Europa ist von rekordbrechenden Hitzewellen betroffen:



Fire

Extreme Trockenheit und Sanktionen gegen Russland bringen Millionenverluste bei Ernte in Deutschland

Hohe Temperaturen, wenig Niederschläge - das Wetter verhagelt den Bauern die Erntebilanz. Doch nicht nur die Trockenheit, auch ein politischer Faktor macht den Landwirten zu schaffen.
© picture alliance / dpa
Wegen der extremen Trockenheit fällt die Erntebilanz der deutschen Bauern in diesem Jahr mager aus. Sie ernteten elf Prozent weniger als im vergangenen Jahr, wie der Präsident des Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, im ZDF sagte. Demnach belief sich die Getreideernte auf 46,5 Millionen Tonnen, die Rapsernte lag bei unter fünf Millionen Tonnen.

Im äußersten Süden Baden-Württembergs und Bayerns sowie in Schleswig-Holstein hätten die Bauern "eine ordentliche Ernte einfahren können", sagte Rukwied. Im übrigen Land sei die Ernte wegen der starken Trockenheit "deutlich unterdurchschnittlich" ausgefallen. In manchen Regionen Deutschlands müssten die Landwirte 40 bis 50 Prozent Einbußen hinnehmen.


Kommentar: Und viele Politiker wollen nicht einsehen, dass die Sanktionen gegen Russland ein Schnitt ins eigene Fleisch sind. Das liegt daran, dass viele Politiker Psychopathen sind und sie nicht vorausschauend denken und handeln können und Präsident Putin einfach schlecht machen wollen.
  • Feindbild Putin: Vernichtung von Lebensmitteln in Russland - Kommentar



Bad Guys

Erdfall in Budapest, Ungarn aufgetaucht

Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben in Budapest ein Strassenstück einbrechen lassen. Glücklicherweise ist niemand bei diesem Vorfall zu Schaden gekommen.
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© Keystone
Starke Regenfälle haben nach einer wochenlangen Hitzewelle in Ungarn schwere Schäden verursacht. Vor der «Grossen Markthalle» in Budapest brach die vom Wasser unterspülte Kleine Ringstrasse ein. Ein metertiefes Loch klaffte am Dienstag im Boden. In rund 40'000 Haushalten fiel der Strom aus, weil die Transformatoren überschwemmt wurden. Auch aus den Urlaubsorten am südlichen Plattensee wurden überschwemmte Strassen gemeldet.

fro

Kommentar:




Better Earth

Erdfall in Florida - 2 Jahre nach Todesfall hat er sich an der gleichen Stelle wieder geöffnet

Es sind grausame Nachrichten für die Angehörigen von Jeff Bush. Der Mann aus Seffner im US-Bundesstaat Florida kam 2013 ums Leben, als sich unter seinem Haus ein riesiges Erdloch auftat. Bis heute wurde Bushs Leiche nicht gefunden.
© ABC News
Nach dem Todesfall wurde das Erdloch zugeschüttet und das Haus abgerissen. Der Bezirk Hillsborough kaufte das Grundstück und das angrenzende Haus - um sicherzugehen, dass niemand zu nah an der Unglücksstelle lebt. Jetzt hat sich das Loch wieder aufgetan, wie der US-Sender CNN berichtet.

Die Behörden haben demnach einen Ingenieur an die Stelle geschickt, um etwaige Sicherheitsrisiken festzustellen. Er gab Entwarnung: Anwohner seien nicht in Gefahr. Das Loch habe einen Durchmesser von rund sechs Metern und sei etwa genauso tief.

Es handele sich um die selbe Ingenieursfirma, die das Loch bereits 2013 in Augenschein genommen habe, berichtet die "Tampa Bay Times". Der Zeitung zufolge sollen Kies und Wasser gleichzeitig ins Loch gegossen werden. Man hoffe, dass das Füllmaterial sich dadurch besser verdichte und die Wahrscheinlichkeit eines späteren Abrutschens verringert werde.

Kommentar: Erdlöcher und Erdfälle sind inzwischen ein häufig auftretendes Phänomen wie Erdbeben, Waldbrände, Fluten oder Stürme. Wasser in Form von Dauerregen, unterirdischem Wasser oder Wasserrohrbrüchen wird häufig als Ursache für Erdfälle genannt, doch ist das wirklich so? Weshalb traten Erdfälle erst in den letzten Jahren auf und waren vorher weitgehend unbekannt? Oder sollen wir nur eine einfache Erklärung bekommen, damit wir nicht weiter nachdenken?

Lesen Sie dazu den folgenden Artikel:


Fire

Waldbrände in Washington - Obama ruft Notstand aus und bekommt Verstärkung aus Australien und Neuseeland

653 Quadratkilometer Land stehen in Brand - Feuerwehrleute aus Australien und Neuseeland unterstützen USA
© Noah Berger/DPA
Los Angeles - Angesichts zahlreicher Waldbrände hat US-Präsident Barack Obama im westlichen Bundesstaat Washington den Notstand ausgerufen. Mit der am Freitag (Ortszeit) unterzeichneten Anordnung wird die Freigabe von Bundesmitteln für die Katastrophenhilfe in dem Staat erleichtert. Unterdessen entsenden Australien und Neuseeland Feuerwehrleute zur Unterstützung in die USA.

In zehn US-Bundesstaaten wüten derzeit zahlreiche Waldbrände. Besonders kritisch ist die Lage in der Region von Okanogan in Washington, wo fünf Waldbrände außer Kontrolle sind. Laut dem Fernsehsender KING-TV sind dort mehr als 5.100 Wohnhäuser von den Flammen bedroht, 653 Quadratkilometer Land stehen in Brand.

Kommentar: Die Waldbrände sind ein immer größeres und länger andauerndes Problem in den USA. Schauen Sie sich hierzu unser Video an:




Windsock

Schwere Unwetter, Erdrutsche und 9 Tote durch Taifun «Goni» auf den Philippinen

Taifun „Goni” hat auf den Philippinen schwere Unwetter und Erdrutsche verursacht. Mindestens neun Menschen kamen nach Behördenangaben vom Samstag bisher ums Leben. Mehrere Menschen werden noch vermisst.

© epa/Bernie Sipin Dela Cruz
Der Sturm kappte Überlandstromleitungen und riss Strommasten und Bäume um. Das Unwetter schwächte sich am Samstag ein wenig ab und zog langsam in nordnordöstliche Richtung weiter, wie das Wetteramt mitteilte. Der Taifun erreichte in Spitzenböen Windgeschwindigkeiten von 195 Stundenkilometer.

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