Erdveränderungen
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Fire

Vulkanausbrüche versetzen Chile in Ausnahmezustand

Calbuco speit zehn Kilometer hohe Aschewolke aus

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Zwei Ausbrüche eines Vulkans binnen wenigen Stunden haben den Süden Chiles in den Ausnahmezustand versetzt. Der Vulkan Calbuco spie eine Aschewolke zehn Kilometer in die Höhe, woraufhin die Behörden die Evakuierung der Region in einem Umkreis von 20 Kilometern anordneten. Für die Gegend wurde der Notstand ausgerufen, zudem wurde die Armee entsandt. Auch über die grenznahe Region im benachbarten Argentinien wurde der Ausnahmezustand verhängt. Am frühen Donnerstag folgte ein zweiter Ausbruch des Vulkans.

Schmelzwasser von dem Vulkan mit seiner schneebedeckten Spitze ließ nach der Eruption den Pegel des Flusses Blanco stark ansteigen. Von der Evakuierung sind offiziell etwa 270 Familien betroffen. Auf den Straßen und an Tankstellen bildeten sich lange Staus, wie Fernsehbilder zeigten. Die Region, deren größte Stadt Puerto Montt ist, ist von einer Ascheschicht bedeckt. Der Schulunterricht wurde für Donnerstag vielerorts abgesagt, Flüge über die Region wurden gestrichen. Zuletzt war der Calbuco vor 43 Jahren ausgebrochen.

Kommentar: Unsere SOTT WorldView Karte und die Vulkanaktivität in den letzten Jahren auf der Erde:




Cow

Ich glaub es hackt: Kühe sind mitverantwortlich für Klimaerwärmung, denn "Sie pupsen zu viel"

© dpa

Eine fleischarme Ernährung dient dem Klimaschutz. Darauf weist Lisa Josef, Pressesprecherin des Zoos Osnabrück, in ihrem Nachhaltigkeitstipp, hin.



Osnabrück. Sind tatsächlich Kuhpupse mitschuldig am Klimawandel? Ja, denn dabei tritt auch Methan aus, das den Klimawandel mitverursacht. Doch noch schädlicher ist der Kunstdünger, der für den Futteranbau für Masttiere produziert und verwendet wird. Dabei entsteht nämlich Lachgas, das für das Klima 300-mal schädlicher ist als CO2.


Was vielen auch nicht bewusst ist: Für die Masttiere werden Unmengen an Futter benötigt. Dafür wird der Regenwald in Südamerika abgeholzt, damit dort Soja angebaut werden kann. Dieses wird zu circa 80 Prozent für die Tiermast in Nordamerika und Europa genutzt. Öfter einen Veggie-Tag einzulegen lohnt sich also doppelt und dreifach!

Kommentar: Der Artikel ist eher eine "heilige Kuh" ("etwas Unantastbares; etwas, was nicht angegriffen, woran nicht gerüttelt werden darf") als wissenschaftlich fundamentiert.
Schließlich aber wurde ihr die Wahrheit über die Landwirtschaft bewusst. Ihr wurde klar, dass die bernsteinfarbenen Wogen des Getreides genauso todbringend waren wie jedes Schlachthaus.
Bei der Landwirtschaft kann man nicht gerade von einem Krieg sprechen, weil sich die Wälder, Feuchtgebiete und Prärien, der Regen, der Boden und die Luft nicht wehren können. Landwirtschaft ist tatsächlich mehr mit Ethnischer Säuberung zu vergleichen, indem die einheimischen Siedler ausradiert werden, damit die Invasoren das Land übernehmen können. Wir sprechen hier von biotischer Säuberung, Biozid. ... Das geht keineswegs gewaltfrei vonstatten. Es ist nicht nachhaltig. Und jeder einzelne Bissen ist erfüllt von Tod.

Es bleibt kein Ort mehr, an dem der Büffel umherwandern kann; nur Mais, Weizen und Soja. Kleine Tiere wie Mäuse und Hasen sind so ziemlich das Einzige, das der biotischen Säuberung entgeht; und sogar diese Tiere fallen jedes Jahr millionenfach den Erntemaschinen zum Opfer. Wenn du nicht gerade mit einer Sichel zugange bist, solltest du nicht vergessen, auch sie zu den Opfern deiner vegetarischen Mahlzeit zu zählen. Diese Tiere zählen und sie starben für dein Mittagessen...

Boden, Spezies, Flüsse. Das ist der Tod in deinem Essen. Landwirtschaft ist ein Fleischfresser: Es ernährt sich von Ökosystemen und verschlingt sie im Ganzen.



Bizarro Earth

Sumatra: Zwei starke Erdbeben der Stärke 5.7 innerhalb von 2 Tagen

Um 11.05 Uhr trat ein starkes Erdbeben vor der Küste der Südhälfte von Sumatra auf. Nach Angaben der Indonesischen Erdbebenbehörde hatte das Beben Magnitude 5.7. das Epizentrum lag 150 km vor der Küste im Indischen Ozean, nahe der kleinen Insel Enggano. Mit Schäden muss aufgund der Distanz zur Küste nicht gerechnet werden.
© Google Earth
Bereits gestern erschütterte ein Erdbeben der Stärke 5,7 den Norden von Sumatra. Aufgrund einer Tiefe von über Hundert Kilometern war dieses ebenfalls ungefährlich. Das Epizentrum lag dabei südlich des Tobasees.

Kommentar: Neben Erdbeben gab es unter anderem einen extremen Sturm vor Australien, einen Riesenkrater in Sibirien und ein riesiges Gebiet mit wärmeren Wasser im Pazifik. Es tut sich so einiges zur Zeit.




Nuke

Fukushima erlebt massives und ansteigendes Vogelsterben

Trotz sinkender Radioaktivität nimmt die Zahl der Singvögel im Sperrgebiet immer stärker ab
© Lip Kee/ CC-by-sa 2.0
Rauchschwalben waren um Fukushima einst häufig, heute gibt es sie dort kaum noch
Kein Zwitschern mehr: Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima zeigen sich deutliche Folgen in der Vogelwelt der Region. Die Zahl der Singvögel im Sperrgebiet ist stark geschrumpft, einige einst häufige Arten sind fast ganz verschwunden. Der Rückgang ist klar dosisabhängig und hat sich trotz sinkender Radioaktivität in den letzten Jahren sogar noch verstärkt, wie die Forscher im Fachmagazin Journal of Ornithology berichten.

Kommentar: Hier stellt sich natürlich die Frage inwieweit die Vögel in Japan neben den Folgen des radioaktiven Fallouts nicht genauso vom Massensterben betroffen sind, wie zahllose Tierarten auf dem gesamten Globus - und daher mit den generellen, massiven Erdveränderungen in Verbindung stehen.


Bulb

Mehr als zehn Meter hohe Wellen in Australien: Massiver Sturm trifft auf Sydney

Ein schweres Unwetter in Australien flutet Städte und entwurzelt Bäume. Drei Menschen starben. Betroffen ist auch die Millionenmetropole Sydney - und ihr weltberühmter Strand.
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© AFP
Der weltberühmte Surfer-Strand wurde geschlossen. Die Wellen türmten sich zum Teil mehr als zehn Meter hoch.
Ein Wirbelsturm hat die Ostküste Australiens getroffen und schwere Verwüstungen angerichtet. Drei Menschen wurden getötet, ganze Häuser fortgeschwemmt. Mehr als 200.000 Haushalte waren ohne Strom. Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 135 Kilometern pro Stunde entwurzelten Bäume und zerquetschten Autos.

In der Millionenmetropole Sydney standen Straßen unter Wasser. Die Wellen an den Stränden, etwa am beliebten Bondi Beach, türmten sich mehr als zehn Meter hoch. Der Premierminister des betroffenen Bundesstaates New South Wales warnte davor, dass sich die Zustände noch verschlimmern könnten.

Kommentar:




Bad Guys

Riesiger Krater öffnet sich in Sibirien

Erneut hat sich ein riesiger Krater in Sibirien aufgetan. Nach RT zufolge hat er ein Radius von 20 m und ist ca. 30 m tief.

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© Gorod Novostei
Erst im letzten Jahr wurde ein riesiger Krater in Sibirien entdeckt, wo zwei Helikopter gleichzeitig hineinfliegen könnten:

Erdfälle sind ein weltweites und fast tägliches Phänomen auf unserer Erde. Das Phänomen nimmt weltweit zu. Die Inaktivität der Sonne könnte verstärkt Himmelskörper anziehen und beeinflusst das Wetter der Erde, verlangsamt die Erdrotation, was zu einem Öffnen der Erdkruste führen kann: Beispiele sind dafür die unzähligen weltweiten Erdfälle, die Unterwasser-Vulkanaktivität und Vulkanaktivität und Methangasblasen und seltsames Massentiersterben.

Better Earth

Schweres Erdbeben erschüttert Taiwan und Japan - Ein Toter in Taipeh

Mit Magnitude 6.3, laut Taiwanesischer Meteorologiebehörde, bzw. M6.8 laut Japanischer Meteorologiebehörde war es das stärkste Erdbeben, das Taiwan in diesem Jahr traf. Das Epizentrum des Erdbebens lag im Pazifik zwischen Taiwan und der japanischen Insel Yonaguni, jeweils 70 km von der Küste entfernt.
Auf ganz Taiwan war das Erdbeben deutlich spürbar. Die höchste Intensität 4 wurde rund im Taipeh, sowie in der Region Yilan aufgezeichnet. Auch auf der japanischen Insel wurde Intensität 4 registriert.

© Google Earth
Das Erdbeben dauerte etwa 30 Sekunden. An mehreren Stellen kam es zu Störungen bei Bahnlinien. Wasserrohrbrüche und gebrochene Gasleitungen verursachten Schäden. Viele Gebäude, vor allem Schulen wurden evakuiert. Stellenweise standen Straßen unter Wasser. In Neu Taipeh kam es wegen einer Explosion eines Stromverteilers zu einem Brand, bei dem eine Person getötet und eine weitere verletzt wurde.

Gebäudeschäden waren relativ gering. Bisher meldet die Feuerwehr oberflächliche Schäden an mehreren Schulgebäuden, sowie einem Parkhaus in Taipeh. Durch technische Störungen wurden zudem mehrere Fahrzeuge zerstört. Die Untersuchung der Schäden ist weiter im Gange.

Kommentar: Die Erde ist diese Woche wieder recht aktiv:




Bizarro Earth

Erdbeben vor Zypern und östlich von Kreta

Ein Erdbeben mit Magnitude 6.1, nach Angaben der Erdbebenbehörde in Athen, erschütterte am Donnerstagabend um 20.07 Uhr MESZ die griechische Insel Kreta. Auch USGS und Geofon geben Magnitude 6.1 an. Das Epizentrum lag etwa 60 km östlich der Insel, nahe der Südspitze der Nachbarinsel Karpathos. Das Hypozentrum lag in 37 km Tiefe. An gleicher Stelle kam es in den vergangenen Wochen bereits zu mehreren moderaten Erdbeben, teilweise weit über M4. Nach Angaben von Zeugen war das Erdbeben auf der ganz Kreta, sowie auf Karpathos und Rhodos spürbar. Auch vom türkischen Festland (Provinz Mugla), dem Libanon sowie aus der Ägyptischen Hauptstadt Kairo gibt es erste Meldungen. Die Intensität war aufgrund der Distanz zur Küste eher moderat. Mit größeren Schäden muss dabei nicht gerechnet werden.
Erdbeben um Magnitude 6.5 bei Kreta führten in der Vergangenheit zu kleinen, nicht zerstörerischen Tsunamis von wenigen Zentimetern Höhe.

Erste Nachbeben mit knapp Magnitude 4 folgten binnen weniger Minuten.
© Google Earth
Es ist bereits das zweite starke Erdbeben entlang der Subduktionszone im östlichen Mittelmeer binnen zwei Tagen. Zuletzt hatte es gestern ein Erdbeben der Stärke 5.5 vor der Küste von Zypern gegeben. Entlang eines Bogens von der italienischen Region Kalabrien bis in den Westen von Zypern erstreckt sich die Subduktionszone, an der die Afrikanische Platte unter die Eurasische Platte taucht. Dies führt häufig zu teils schweren, zerstörerischen Erdbeben.
© Google Earth
Das letzte große Erdbeben im Umfeld von Kreta trat im August 2014 auf und hatte Magnitude 5.8. Magnitude 6 wurde zuletzt im Oktober 2013 erreicht. Damals betroffen: Der Westen der Insel um die Stadt Chania, wo eine Person verletzt wurde.

Kommentar: Finden Sie heraus, wo letzte Woche sonst noch die Erde gebebt hat:




Fish

Ist der riesige »Warmwasserfleck« im Pazifik die Ursache für Massensterben von Meereslebewesen?

Ein über 1600 Kilometer langes Gebiet des Pazifischen Ozeans ist derzeit mehrere Grad wärmer als normal. Das geht aus zwei wissenschaftlichen Arbeiten hervor, die die Universität von Washington kürzlich veröffentlichte. Was zu der Erwärmung geführt hat, kann niemand mit Gewissheit sagen.
© Unbekannt
Erstmals wurde dieser riesige »Warmwasserfleck« Ende 2013 beobachtet und er stellt unser Klima auf den Kopf. Seit dem ersten Auftauchen sterben zudem Fische und andere Meereslebewesen in atemberaubenden Mengen. Besteht da womöglich ein Zusammenhang? Und was geschieht, wenn sich der Pazifik weiter erwärmt? Stehen wir vor dem größten Massensterben, das der Pazifische Ozean jemals erlebt hat? Was würde das für die Nahrungskette und unsere Lebensmittelversorgung bedeuten?

Es ist keine Kleinigkeit, wenn sich ein großes Stück des Pazifiks mal eben so aufwärmt, ohne dass es einen triftigen Grund dafür gibt. Hier ist, was die Universität von Washington dazu zu sagen hat:
 »Im Herbst 2013 und Anfang 2014 registrierten wir eine große, nahezu kreisrunde Wassermasse, die schlichtweg nicht abkühlte, wie es normalerweise der Fall wäre. Im Frühjahr 2014 war sie also wärmer, als wir sie sonst für diese Jahreszeit beobachten«, sagte der Klimaforscher Nick Bond vom Joint Institute for the Study of the Atmosphere and Ocean,einem Forschungszentrum, das die Universität von Washington und die NOAA betreiben, das amerikanische Amt für Wetter und Ozeanografie.

In seinem monatlichen Rundschreiben als Klimatologe des US-Bundesstaats Washington prägte Bond vergangenen Juni den Begriff »Blob« (»Fleck«) für diese Warmwasserzone. Der Bereich erstreckt sich über 1600 Kilometer in alle Richtungen und bis zu 100 Meter in die Tiefe. Dieser »Blob« sei dafür verantwortlich, dass 2014 der Winter in Washington mild ausfiel, und werde möglicherweise für einen wärmeren Sommer sorgen, so Bond.

Kommentar: Nicht nur in den Meeren geht Merkwürdiges vor, sich sondern auch an Land und im Himmel:


Footprints

Fast schon menschlich: Schimpansen stellen Speere her und jagen damit

Ames (USA) - Verhaltensforscher haben wilde Schimpansen nicht nur beim Herstellen sondern auch bei der Jagd mit Speeren beobachtet. Darüber hinaus stellten die Forscher fest, dass weibliche Schimpansen öfter mit diesen Werkzeugen jagen als ihre männlichen Artgenossen. Bei der beobachteteten Schimpansengruppe handelt es sich weltweit um die einzige nicht-menschliche Population von lebenwesen, die für die Jagd eigens hergestellte Werkzeuge gezielt nutzt. Bislang galt dieses Verhalten als ausschließelich für Menschen typisch.

© Frans Lanting
Wie die Forscher um Professor Jill Pruetz von der Iowa State University aktuell im Fachjournal "Royal Society Open Science" (DOI: 10.1098/rsos.140507) berichten, hatten sie schon 2007 erstmals Savannen-Schimpansen in Fongoli im Senegal bei der Jagd mit Werkzeugen beobachtet (s. Video). Schon damals stellten die Wissenschaftler fest, dass es mehrheitlich die Weibchen waren (60:40%), die diese Jagdmethode benutzten. Seither haben Pruetz und Kollegen mehr als 300 Fälle von mit Werkzeugen jagenden Schimpansen dokumentiert.

Kommentar: Menschenähnliches Verhalten bei Schimpansen und anderen Tieren: