Erdveränderungen
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Life Preserver

Schwerer Wolkenbruch in Genua, Italien führte zu Überschwemmungen

Ein Wolkenbruch hat in der ligurischen Küstenstadt Genua Chaos ausgelöst: Das Wasser stand meterhoch, ein Mann ertrank. Erinnerungen an ein verheerendes Unwetter vor drei Jahren werden wach. Eine Warnung gab es dennoch nicht.
© dpa
Die Situation in Genua bleibt kritisch, es regnet immer noch.
Die Stadt Genua im Nordwesten Italiens ist von einem verheerenden Unwetter heimgesucht worden. Am Donnerstagabend ließ ein stundenlanger Wolkenbruch innerhalb kürzester Zeit drei Flüsse der Stadt über ihre Ufer treten.

Autos wurden fortgerissen und treiben in den Straßen. Ein 57-jähriger Mann ertrank in einer Unterführung. Der Sachschaden geht in Millionenhöhe.

Kommentar:



Pumpkin 2

Mexiko: Starkes Erdbeben der Stärke 6,2

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© USGS
Im Golf von Kalifornien hat sich am Mittwoch (8.) um 02.40.54 UTC ein Erdbeben der Stärke 6,2 auf der Momenten-Magnituden-Skala ereignet. Die Erschütterung trat in einer Tiefe von 10 Kilometer (6,2 Meilen) auf, Berichte über Verletzte oder materielle Schäden liegen nicht vor.

Das Epizentrum des Bebens lag 121 Kilometer (75 Meilen) west-südwestlich von El Dorado, 128 Kilometer (80 Meilen) süd-westlich von Navolato, 128 Kilometer (80 Meilen) südwestlich von Campo Gobierno, 135 Kilometer (84 mi) südwestlich von Costa Rica (Mexiko) und 1.077 Kilometer (669 mi) west-nordwestlich von Mexiko-Stadt, Mexiko

Kommentar: In den letzten Tagen gab es viele Erdbeben - sehen Sie selbst:



Bizarro Earth

Starkes Erdbeben in China - Mindestens ein Todesopfer

yunnan quake
© Steve Herman Twit
Ein schweres Erdbeben hat die chinesische Provinz Yunnan erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 6,0 ereignete sich in einer für ihre Teeplantagen bekannten Bergregion im Südwesten des Landes, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Chinesischen Medien zufolge wurden bei dem Beben, das auch in der Provinzhauptstadt Kunming die Einwohner in Panik auf die Straße trieb, mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt.

Während die US-Erdbebenwarte die Stärke zunächst mit 5,8 angab und diesen Wert kurz darauf auf 6,0 erhöhte, gab das chinesische Erdbebenzentrum die Stärke mit 6,6 an. Laut der USGS ereignete sich das Beben am Dienstag um 21.49 Uhr (Ortszeit, 15.49 Uhr MESZ). Demnach lag das Epizentrum 85 Kilometer von der Stadt Pu'er entfernt nahe der Grenze zu Myanmar und Laos. Die Provinz Yunnan war erst Anfang August von einem verheerenden Erdbeben erschüttert worden.

Die "Volkszeitung" berichtete von einem Toten und drei Verletzten. Auf das Hauptbeben folgten ein Dutzend kleinere Nachbeben. Die Behörden aktivierten einen Notfallplan und entsandten Rettungskräfte und Feuerwehrleute in die betroffene Region. Zudem wurde die Armee mobilisiert. Laut der Nachrichtenagentur Xinhua schwankten die Gebäude minutenlang. Eine Frau in der Stadt Weiyuan sagte, in der Küche seien Kacheln abgefallen, alle seien in Panik auf die Straße gerannt.

Kommentar: Finden Sie heraus an welchen Orten in den letzten Tagen die Erde gebebt hat:



Cloud Precipitation

Starkregen und Überflutung in Südfrankreich: Fußball-Stadion in Montepellier ist nicht mehr bespielbar

Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen.
Montpellier - Der französische Fußball-Erstligist HSC Montpellier muss sich nach heftigen Unwettern in Südfrankreich bis auf Weiteres wohl eine neue Spielstätte suchen. Heftige Regenfälle und starke Winde richteten im heimischen Stade de la Mosson schwere Schäden an, Klubpräsident Laurent Nicollin sprach von einem "Bild der Verwüstung". Der Wechsel in einen Ausweichspielort werde in Betracht gezogen.

Auf seiner Internetseite präsentierte der Verein Bilder der Unwetterfolgen. So waren die unteren Sitzreihen des knapp 33.000 Zuschauer fassenden Stadions mit Schlamm bedeckt, Fensterscheiben und Glastüren gingen zu Bruch, Räume im Inneren waren stark verschmutzt.

Kommentar: Erst am Wochenende musste das Formel-1-Rennen in Suzuka, Japan wegen Starkregen abgebrochen werden, als ob uns die Natur damit etwas mitteilen möchte.

Stock Up

Deutscher Wetterdienst: Unwetter nehmen immer mehr zu

Extreme Starkregen, viele Gewitter, Hagel und Sturm: Ist das bereits eine Folge des Klimawandels? Gibt es zukünftig häufiger solche Unwetter? Saskia Pietzsch vom Deutschen Wetterdienst weiß mehr.

leuchtturm, sturm
© dpa
Wir haben die eingangs gestellte Frage an Saskia Peitsch vom Deutschen Wetterdienst gestellt. Ihre Antwort:

"Eine Voraussage zum Klimawandel lautet ja bekanntlich, dass Extremereignisse zunehmen werden. Bezogen auf Niederschlag und Gewitter bedeutet das eine erhöhte Überschwemmungsgefahr (was unter anderem auch unterdimensionierten Entwässerungssystemen geschuldet ist) sowie erhöhte Risiken durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Kommentar: Erdveränderungen haben uns erfasst und das bereits seit einigen Jahren - Tendenz steigend. Vermutet werden kann, dass die sich verändernde Sonnenaktivität dabei eine Rolle spielt und Erdveränderungen beschleunigt. Schauen Sie sich die Video-Serie von Sott.net an, um einen Überblick der weltweiten extremen Wetterphänomene zu erhalten:



Bizarro Earth

Tropensturm "Phanfone" trifft auf Japan: Bergungsarbeiten um Vulkan Ontake müssen eingestellt werden

Sturmböen und heftiger Regen gingen über Tokio nieder. Durch den starken Taifun „Phanfone“ waren in anderen Teilen Japans bereits mehrere Menschen ums Leben gekommen.
© dpa
Mit schweren Regenfällen und heftigen Böen hat der Taifun „Phanfone“ am Montag Tokio und andere Gebiete Japans überzogen. Der öffentliche Bahn- und Flugverkehr in der Hauptstadt des Landes wurde stark behindert. In der Nachbarstadt Yokohama wurde ein Tempel durch einen Erdrutsch beschädigt. Auch in anderen Regionen des Landes sorgte der Tropensturm für Überschwemmungen. Hunderttausende Menschen wurden aufgerufen, sich in Sicherheit zu bringen. In Zehntausenden Haushalten fiel zeitweise der Strom aus. Der 18. Taifun der Saison hatte zuvor den Westen und Süden Japans erreicht. Mindestens zwei Menschen starben durch den Taifun, drei Personen werden noch vermisst, wie Medien meldete.

Die Wetterbehörde warnte in weiten Gebieten vor Erdrutschen, anschwellenden Flüssen und hohen Wellen. Hunderte von Flügen wurden gestrichen. Auch Hochgeschwindigkeitszüge fielen teils aus. Der Taifun zog unterdessen weiter Richtung Nordosten. Er erreicht Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Kilometern in der Stunde im Zentrum.

Kommentar:



Windsock

Gewittersturm auf Kreta wirbelt Gegenstände auf Straße

Gewittersturm auf Kreta
© Unbekannt
Autofahren wird gefährlich - Ein starker Gewittersturm hat im Ferienort Gouves auf Kreta unzählige Gegenstände eines Baumarktes auf eine Straße geweht. Die Autofahrer kamen glimpflich davon und amüsierten sich sogar über die nicht ganz ungefährliche Situation.

Kommentar: Die "Herbststürme" begannen früh dieses Jahr - sehen Sie selber:



Bizarro Earth

Vulkanausbruch des Ontake-san: Über 30 Wanderer sterben

Nach dem Ausbruch des japanischen Vulkans Ontake werden dutzende Tote befürchtet. Rund 250 Wanderer und Pilger sind von der Aschewolke und den giftigen Dämpfen überrascht worden. Laut Behörden sollen die Eruptionen nicht vorherzusehen gewesen sein

Ontake Eruption
© foto: reuters/kyodo
Die Besucherstation ist wie alles unter dem Gipfel des japanischen Vulkans Ontake mit Asche bedeckt.
Tokio - Es gab keine Vorwarnung: Als der Vulkan Ontake in der japanischen Präfektur Nagano am Samstag ausbrach, sollen sich rund 250 Wanderer und Pilger unter dem Gipfel in rund 3000 Meter Höhe aufgehalten haben. Auf sozialen Online-Netzwerken verbreitete Handyvideos zeigen Menschen auf der Flucht vor dicken Rauchwolken, die sich sehr schnell den Berghang herunterwälzen. Die Besucherstation samt Berghütte war zentimeterdick von Asche bedeckt. Am Sonntag ging man davon aus, dass dutzende Menschen in den giftigen Schwaden erstickt sein könnten und rund 40 teils schwere Verletzungen erlitten haben.

Hunderte Rettungskräfte haben am Montag ihren Bergungseinsatz fortgesetzt. Zwölf Leichen haben die Bergungskräfte bereits vom Berg geholt. Die Bergungsarbeiten waren am Sonntag wegen der Gefahr weiterer Eruptionen und starker Schwefelschwaden abgebrochen worden.

Lebendig begraben

540 Bergungskräfte kämpften sich inzwischen am Montagmorgen erneut auf den Berg vor, der weiter bebte und Rauch ausstieß. Das Marschieren ist für die Einsatzkräfte wegen der dicken Ascheschicht auf den Hängen des 3067 Meter hohen Vulkans extrem anstrengend, wie der Fernsehsender Nihon TV berichtete. Um leichter voranzukommen, tragen die Männer keine schweren Sauerstoffflaschen mit sich.

Augenzeugen berichteten, manche der Opfer seien lebendig begraben worden. Andere hätten verzweifelt versucht, sich einen Fluchtweg durch die kniehohe Asche zu bahnen. Mehr als drei Dutzend Menschen kamen Behördenangaben zufolge mit Verletzungen davon. Über die Nationalität der Opfer lagen zunächst keine Angaben vor.

Kommentar: Ein Video des ausbrechenden Vulkans Ontake-san:


Ein Bericht über die Rettung der vom Vulkan überraschten Wanderer:


Auch wenn man nicht in die Nähe von Vulkanen geht, können einem unverhofft Gefahren in einer harmlos erscheinenden Umgebung begegnen. Wie beispielsweise in Frankreich, wo schwere Regenfälle mit Überschwemmungen dazu führten, dass 4000 Menschen in Notunterkünften übernachten müssen. Oder auf der Krim, wo sich mitten auf der Straße ein Erdfall auftat und sechs Menschen das Leben kostete. Inzwischen ist der erste Schnee gefallen; nicht nur in den Alpen, sondern auch südlicher in Griechenland und Bulgarien. Dies waren nur einige wenige Beispiele aus den allerletzten Tagen. Sind wir wirklich auf die potenziell tödlichen Überraschungen des Lebens vorbereitet?

Schauen Sie sich an, auf welche vielfältige Art und Weise uns die Natur allein im August diesen Jahres sonst noch so überrascht hat:
SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im August 2014

Ambulance

Explosion eines Kleinvulkans auf Sizilien tötet 2 Kinder

Zwei Geschwister starben durch eine Explosion in einem Naturschutzgebiet. Die Polizei ermittelt, ob der Park alle Sicherheitsvorschriften eingehalten hat.

Explosion eines Kleinvulkans bei Agrigent
© Unbekannt
Bei der Explosion eines kleinen inaktiv geltenden Vulkans in einem Naturschutzgebiet nahe der sizilianischen Stadt Agrigent sind am Samstag zwei Geschwister im Alter von sieben und neun Jahren ums Leben gekommen. Der Vater der Kinder konnte sich retten, berichteten italienische Medien.

Durch die Explosion wurde eine Masse aus Gas und Schlamm in Bewegung gesetzt, die das sieben Jahre alte Mädchen mitriss und tötete. Die Leiche ihres neun Jahre alten Bruders konnte erst nach einer längeren Suchaktion mit Hunden geborgen werden.

Kommentar: In letzter Zeit gab es immer mehr Ausbrüche von Vulkanen, die lange Zeit ruhig waren. Solch ruhige Zeiten veranlassen Viele, die Gefahren unserer Umwelt zu unterschätzen. So wie in diesem Fall, der zwei Kindern das Leben kostete oder in Japan, wo ein ähnlicher Irrtum Viele in tödliche Gefahr brachte. Da sollte man sich fragen, wieviele von uns wirklich auf diese und andere Überraschungen von Mutter Natur vorbereitet sind?

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Schwere Regenfälle in Montpellier, Südfrankreich: Gegend zum Katastrophengebiet erklärt

  • In der südfranzösischen Stadt Montpellier haben starke Regenfälle in der Nacht zum Dienstag Überschwemmungen verursacht.
  • Etwa 4000 Menschen verbrachten die Nacht aufgrund des Unwetters in Notunterkünften oder an Bahnhöfen.
  • Innenminister Bernard Cazeneuve erklärte die betroffene Gegend zum Katastrophengebiet.
  • © AFP
    Überflutete Straßen nahe eines Flussufers in der südfranzösischen Stadt Montpellier.
4000 Menschen fliehen vor Überschwemmungen

Wegen sintflutartiger Regenfälle und Überschwemmungen haben etwa 4000 Menschen in Südfrankreich die Nacht zum Dienstag in Notunterkünften oder an Bahnhöfen verbringen müssen. Die Stadt Montpellier stand in der Nacht zum Dienstag weitgehend unter Wasser, das Rote Kreuz und französisches Militär stellten 1600 Notbetten zur Verfügung, wie die Präfektur des Départements Hérault berichtete.

Allein im Bahnhof der Stadt strandeten hunderte Reisende, weil wegen der Regenfälle der Zugverkehr teilweise zum Erliegen gekommen war. Sie übernachteten in dort stehenden Eigenbahnwaggons. Auch in Schulen, Sporthallen und in der Konzerthalle Zénith wurden Notunterkünfte eingerichtet.

Kommentar:


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