Erdveränderungen
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Windsock

Tornado in Sizilen hinterlässt Verwüstungen

Das aktuelle Italien-Tief ist so massiv, dass sogar ein Tornado entstand.
Tornado Catania November 2014
© Unbekannt
Ein ganzes Dach wirbelte die Windhose einfach weg. Erschreckt, verängstigt und erstaunt zugleich zeigten sich die Bewohner der sizilianischen Stadt Catania, als am Mittwochmorgen ein Tornado über die Stadt zog. Anstatt sich in Sicherheit zu bringen zückten hunderte ihre Handys und Kameras. Dieses Video zeigt wie mächtig die Windhose war:

Kommentar: Etwa zeitgleiches Wetter in anderen Teilen Südeuropas:

Cloud Precipitation

Chaos nach Unwettern in Italien: Rom und Venedig standen teilweise unter Wasser

Schwere Unwetter haben erneut die Menschen in vielen Regionen Italiens in Atem gehalten.

Unwetter Rom November 2014
© APA/EPA
Besonders betroffen war am Donnerstag die Hauptstadt Rom, wo nach heftigen Regenfällen zahlreiche Schulen und Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum geschlossen blieben.

Straßen standen teils zentimeterhoch unter Wasser. Die Menschen wurden aufgerufen, möglichst in ihren Häusern zu bleiben und nicht das Auto zu benutzten, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Auch in Regionen wie Sizilien und Kalabrien galt die höchste Alarmstufe.

In Rom mussten mehrere Metro-Stationen geschlossen werden, Straßen und Unterführungen wurden gesperrt. Wegen des schlechten Wetters konnten sechs Maschinen nicht am Flughafen Rom-Ciampino landen und wurden nach Rom-Fiumicino umgeleitet, darunter laut Ansa auch ein Flug aus Düsseldorf-Weeze. In der Hauptstadt wurden weiter heftige Regenfälle erwartet.


Kommentar: Dieses Unwetter im Süden Europas kommt herum. Erst gab es zentimeterhoch Hagel in Spanien, Sturmböen und Überschwemmungen in Frankreich, Föhnsturm und Erdrutsche in der Schweiz und jetzt ist auch Italien betroffen. Massive Starkregenfälle mit Überschwemmungen kommen in letzter Zeit immer häufiger vor: 



Bizarro Earth

Schwere Unwetter in Südfrankreich und in der Toskana - 2 Personen starben und eine weitere wird vermisst

Bei schweren Unwettern ist in Südfrankreich eine junge Frau ums Leben gekommen. In der Toskana kam als Folge schwerer Überschwemmungen ebenfalls eine Person um, eine Person galt zudem als vermisst.

southeast france storms and floods
© France TV
Eine 32-jährige Krankenschwester kam am Dienstagabend durch einen Erdrutsch hinter ihrem Haus ums Leben. Dies wegen der heftigen Regenfälle in dem französischen Dorf Saint-Blaise in den südlichen Alpen. Zahlreiche Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten.

Wegen der Unwetter mussten in der Nacht auf Mittwoch mehrere Campingplätze bei Avignon und 110 Häuser in Ortschaften nördlich davon geräumt werden. Mehr als 6000 Haushalte im Département Ardèche im Süden Frankreichs waren am Dienstag ohne Strom.

In Nizza war der Flughafen zeitweise wegen der Wassermassen lahmgelegt. Dort wurde auch die berühmte Strandpromenade wegen starker Brandung am Dienstagabend gesperrt. Auch der Verkehr auf der Autobahn entlang der Mittelmeerküste war wegen eines Erdrutsches in einer Richtung zeitweise unterbrochen. Die Lage sollte sich am Mittwoch wieder entspannen.

Kommentar:  Letzten Monat hat "Gonzalo" unter anderem halb Europa "besucht". Damit sich die andere Hälfte nicht "benachteiligt fühlen" kann, zieht jetzt dieses Unwetter durch Südeuropa und hinterlässt Zerstörungen. Dieses war der dritte Streich und der nächste folgt sogleich.

Ice Cube

Wetterextreme in Südeuropa: Starkregen, Überflutungen, Sturmböen und zentimeterhoch Hagel

Teils massiver Regen mit Überflutungen, Sturmböen und örtlich zentimeterhohe Hageldecken in Spanien und Frankreich - das ist das Resultat von Randtief 'Qendresa' bisher. Am Dienstag ist die Gefahr vor allem auf der Alpensüdseite akut, sie verlagert sich weiter ostwärts. Die Details:

© Unbekannt
Extremer Regen, Hagel und schwere Orkanböen

Im Südwesten Europas kommt es seit Sonntag bereits zu schweren Unwettern. Besonders betroffen waren Spanien und Frankreich. Dabei kam es in Teilen Spaniens zu extremen Regenfällen, teils auch Gewittern mit Hagel und Sturmböen. Besonders schwer traf es am Sonntag Trujillo in der Extremadura im Südwesten des Landes. Dort wurden nach Starkregenfällen Ackerflächen und Straßen überflutet. Gleichzeitig fiel dabei extrem viel Hagel. Fotos lokaler Medien zeigen eine etwa 10 cm mächtige Hagelschicht, sodass es dort teils winterlich aussah.

Am Montag traf es dann vor allem Frankreich. Die meisten Schäden ereigneten sich dabei durch schwere Sturmböen. So stürzten in Busigny in der Region Nord-Pas-de-Calais am Montag nach Sturmböen Bäume um, und es wurden Dächer abgedeckt. Aber gleichzeitig melden die Wetterstationen vom Südrand der dortigen Gebirge teils beachtliche Niederschlagsmengen. Spitzenreiter ist die Gemeinde Barnas am Südostrand des Zentralmassivs gelegen. Dort prasselten von Montag auf Dienstag in 24 Stunden 307,5 Liter Regen auf den Quadratmeter, das entspricht etwa dem Niederschlag, der in Berlin in einem halben Jahr fällt.

Föhnsturm bis 187 km/h

Ebenfalls beeindruckend zeigen sich die Spitzenwerte in Sachen Föhnsturm, der sich in der strammen südlichen Höhenströmung vor allem ab dem Montagabend bis in die Nacht zum Dienstag auf den Alpengipfeln einstellte (wir berichteten gestern darüber). Häufig kam es dabei zu Orkanböen - den Spitzenwert stellte der Berg Titlis in der Zentralschweiz auf, von dort wurde ein Maximalwert von 187 km/h gemeldet. Zum Teil kommt es auf der Nordseite des Alpenhauptkammes dabei auch noch bis in die Täler zu örtlich schweren Sturmböen. Auf der Alpensüdseite sind dagegen vor allem extreme Regen- bzw. Schneemengen der Hauptfokus unserer Unwetterzentrale, die dort teils die höchste Warnstufe ausgerufen hat.
Snowflake

Föhnsturm in der Schweiz: Erdrutsche durch Dauerregen und Neuschnee

Föhnsturm in der Schweiz: Im Bündnerland sorgt Dauerregen für Erdrutsche, in Sevelen bläst der Wind einen Mann vom Dach. Er wurde schwer verletzt.
© 8989 Leserreporter
Schon schneits auf Les Haudères im Wallis.


Bern - Der Föhnsturm fordert einen Schwerverletzten: Böen haben in Sevelen SG einen 67-Jährigen von einem Gartenhaus gefegt. Der Mann wollte das Wellblechdach des Hauses wieder montieren, welches in der Nacht zuvor herunter geweht wurde. Die Rega hat den Schwerverletzten ins Spital geflogen.

Der Dauerregen hat in Vals GR zu Erdutschen geführt. Die Feuerwehr musste mit Schläuchen Strassen und Häuser schützen, die Rüfen haben das Dorf dennoch zum Teil erreicht. Wie die Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage mitteilte, handelt es sich aber bisher um den einzigen Einsatz der Feuerwehr.
Cloud Precipitation

Schlimmste Überschwemmungen in Norwegen seit 100 Jahren - ganze Häuser einfach weggespült

Der Dauerregen geht weiter

Norwegen erlebt derzeit die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren. Viele Häuser wurden im Süden des Landes bereits von den Fluten mitgerissen.
Norway Flood oct 2014
© AFP
Nach gewaltigen Regenschauern stürzen ganze Häuser in die Fluten.
Seit Tagen regnet es in Norwegen und ein Ende des Dauerregens ist nicht in Sicht. Auch für dieses Wochenende muss wieder mit sehr großen Niederschlagsmengen gerechnet werden. 100 l/qm, wie in den vergangenen Tagen, werden wohl nicht mehr erreicht, es muss aber durchaus mit Niederschlagsmengen von 40 bis 60 l/qm gerechnet werden.

Erst am kommenden Dienstag zeichnet sich eine Regenpause ab, bevor es zum Ende der Woche erneut Niederschläge aufkommen. Diese werden aber wohl deutlich geringer ausfallen.

Kommentar: Wir "gewöhnen" uns in letzter Zeit daran, dass sich Straßen und Plätze gelegentlich in Seen oder Bäche verwandeln oder Autos auf reißenden Fluten einfach "wegschwimmen" wie in letzter Zeit zum Beispiel in Serbien, Griechenland, und Grosseto bzw. Genua in Italien. Jetzt gesellen sich in Norwegen "reiselustige" Häuser dazu. Regen kann natürlich auch dafür sorgen, dass Erdmassen in Bewegung geraten, wie erst diese Woche in Sri Lanka, wo gleich ein ganzes Dorf mitsamt Bewohnern verschüttet wurde. Dinge können ersetzt werden, wenn jedoch Menschen und Tiere sterben hört der Spaß auf. Und die Unwetter nehmen immer mehr zu.

Schon bis jetzt gab es 2014 mehr Fluten als im ganzen Jahr 2011:



Pumpkin 2

Lava des Vulkan Kilauea auf Hawaii bedroht die Ortschaft Pahoa - Evakuierung hat begonnen

Ein rot glühender Lavastrom frisst sich langsam durch die grüne Landschaft von Hawaii - für die Bewohner der kleinen Ortschaft Pahoa ist er eine bedrohliche Gefahr.

Kilauea Ausbruch Oktober 2014
© Reuters
Am Dienstag hat die Lava aus dem Vulkan Kilauea den Rand der Ortschaft erreicht und ist mehrere Meter auf ein Grundstück vorgedrungen, wie die Behörden mitteilten.

Der Strom bewegt sich nach Angaben der Bezirksleitung von Hawaii im Schnitt mit einer Geschwindigkeit von fünf bis neun Metern pro Stunde. Mehrere Häuser sind von der Zerstörung bedroht.

Einige der rund 950 Einwohner haben die Gemeinde bereits verlassen. Die Menschen wurden aufgefordert, sich auf eine Evakuierung vorzubereiten. Manche wollen bis zuletzt ausharren. Charlene Ewing, Besitzerin eines Cafés in Pahoa, sagte dem Lokalsender KITV4: "Wir haben so lange geöffnet, bis der Rauch kommt."

Der über 1.200 Meter hohe Kilauea liegt auf Big Island im Vulkan-Nationalpark des 50. US-Bundesstaates. Er ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Seit den 1980er-Jahren werden regelmäßig Ausbrüche verzeichnet. Viele der Lavaströme fließen allerdings an den Flanken des Berges durch unbewohnte Gebiete in den Pazifik.

Der über 1.000 Grad heiße Lavastrom, der nun den Ort Pahoa bedroht, ist seit Ende Juni auf dem Vormarsch. Er hat seither mehr als 20 Kilometer zurückgelegt. Nach Angaben der Wissenschaftler des Hawaiian Volcano Observatory ist der zerstörerische Strom an seiner Spitze rund 50 Meter breit.

Kommentar: Dieser Lavastrom ist gemächlich genug um Bewohnern von Pahoa die Möglichkeit zu geben, ihre Häuser rechtzeitig zu verlassen. Es gab in letzter Zeit jedoch auch andere Vulkanausbrüche:




Bizarro Earth

Costa Rica - Größter explosiver Ausbruch des Turrialba in den letzten 100 Jahren

In Costa Rica haben die Behörden starke seismische Aktivitäten am registriert und einen “Gelben Alarm” verhängt. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag stieß der nach dem Irazú zweithöchste Vulkan (3.325 Meter) im zentralamerikanischen Land eine Aschewolke aus, die sich mehrere Kilometer weit verbreitete. Demnach führte eine Explosion zum seitlichen Einsturz eines Kraters, Asche verteilte sich über mehrere Städte in den nördlichen Provinzen Cartago, San José, Heredia, Alajuela und im Zentrum des Landes.

Vulkan Turrialba Costa Rica Oktober 2014
© AFP
Größte Explosion am Turrialba in den letzten 100 Jahren
In den Gebieten rund um den Vulkan wurde die Bevölkerung evakuiert, während das Landwirtschaftsministerium für den Transport von fast 400 Stück Vieh verantwortlich zeichnete. Die Behörden bestätigten, dass dies die größte Explosion am Turrialba in den letzten 100 Jahren war.

Der Turrialba liegt nordöstlich von Cartago, direkt neben dem Irazú. Er besteht hauptsächlich aus Andesit und ist mit vier Kratern bestückt, von denen der nordöstlichste der älteste und bereits erloschen ist. Im 19. Jahrhundert gab es mehrere explosive Ausbrüche mit pyroklastischen Strömen, der letzte Ausbruch erfolgte 1866. Seit Januar 2006 ist der Turrialba wieder aktiv. Siedlungen in der Nähe des Kraters wurden daraufhin zeitweise evakuiert.

Kommentar: Mutter Erde ist immer noch sehr aktiv und es gab an vielen Stellen unserer Erde Vulkanausbrüche. Überzeugen Sie sich selbst:



Nebula

Heftiger Sonnensturm führte zu Polarlichtern, die sogar in Österreich zu sehen waren!

Seltene astronomische Beobachtungen konnten in der Nacht auf Mittwoch gemacht werden. Derzeit sind auch riesige Sonnenflecken zu sehen. In Klagenfurt gibt es ab Dienstag neuen Astrostammtisch.
polarlichter kärnten österreich
© Gert Perauer
Ein weiteres Zeichen von planetaren Umwälzungen: Polarlichter, die bis nach Österreich zu sehen sind
Ein heftiger Sonnensturm traf in den vergangenen Tagen die Erde. Polarlichter, die sonst eher in Skandinavien, Island oder Nord-Kanada zu beobachten sind, waren dadurch bis nach Kärnten zu sehen.

Während auf einigen Homepages schon in den vergangenen Tagen von möglichen Polarlichtern in Österreich die Rede war, hielten das die Experten in Kärnten für eher unwahrscheinlich. "So starke Polarlichter kommen im Schnitt alle zehn Jahre vor. Aber eine Prognose darüber abzugeben, ob diese bis Kärnten zu sehen sind oder nicht, ist fast unmöglich, da das von vielen Faktoren abhängt", sagte Kurt Anetzhuber von der Astronomischen Vereinigung Kärnten (AVK). Am Dienstag hielten er sowie sein Kollege Helmut Haslinger dies noch für eher unwahrscheinlich. Dennoch gelang es dem Döbriacher Fotografen Gert Perauer mittels Langzeitbelichtung vom Dobratsch aus, das Polarlicht sichtbar zu machen.

Kommentar: Hier eine Zusammenfassung der planetarischen Umwälzungen, die unsere blaue Kugel erfasst haben: Erdveränderungen, extremes Wetter, Feuerbälle, höchste Fremdartigkeit, etc. Und all das nur innerhalb eines Monats! Weitere monatliche Video-Zusammenfassungen dieser immer intensiver werdenden weltweiten Erdveränderungen finden Sie hier.



Cloud Precipitation

Erdrutsch verschüttet Dorf in Sri Lanka - Mindestens 16 Tote und 150 Verschüttete

Nach einem Erdrutsch in Sri Lanka ist die Zahl der Vermissten deutlich nach unten korrigiert worden. Es wird nicht mehr von 300, sondern von 150 Verschütteten ausgegangen. Überlebt hat wahrscheinlich keiner von ihnen.

Sri Lanka Erdrutsch,Koslanda
© ASP
Retter kämpfen sich durch die Schlammwüste
Laut Katastrophenschutz kam der Berghang oberhalb eines Dorfes im Landesinneren von Sri Lanka gegen 07.45 Uhr Ortszeit ins Rutschen und hat Teile der Ortschaft unter sich begraben. Anders als zunächst vermutet seine viele Bewohner des Dorfes bereits unterwegs zur Arbeit und viele Kinder in der Schule gewesen, hieß es.

Etwa 150 Dorfbewohner würden noch unter den Schlamm- und Geröllmassen vermisst, sagte Katastrophenschutzminister Mahinda Amaraweera. In ersten Berichten war von rund 300 Verschütteten die Rede. Nach Krankenhausangaben wurden bislang 16 Tote und drei Überlebende geborgen. Bei den meisten der Vermissten handelt es sich demnach um Arbeiter von nahe gelegenen Teeplantagen und ihre Angehörigen. Rund 140 Häuser wurden den weiteren Angaben zufolge von den Massen mitgerissen. Der Erdrutsch ereignete sich im Dorf Koslanda, etwa 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo.

Kommentar: Erdrutsche in der Monsunperiode sind eine von vielen Möglichkeiten, welche derzeit Tod oder Zerstörung über uns Menschen bringt. Dieses Video gibt einen Überblick über die extremen Wetterereignisse im September:


Anfang Mai 2014:
Mehr als 2100 Tote: Gewaltige Schlamm-Lawine in Afghanistan begräbt gesamtes Dorf unter sich - Suche nach Überlebenden aufgegeben

Ende Mai 2014:
Größte Schlammlawine unserer Zeitgeschichte, begräbt ganzes Dorf im Bundesstaat Colorado, USA unter sich: 6 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und bis zu 75 Meter tief

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