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Phoenix

Schweiz: Hartnäckige Waldbrände am Monte Ceneri - Flammen über Nacht wieder aufgefacht

Nach einer Trockenperiode brannte es am Monte Ceneri an mehreren Orten. Ein Nordwind hat die Brandherde über Nacht nun wieder entfacht.

© Screenshot RSI
Flammen über Nacht wieder aufgefacht: Ein Löschhelikopter über dem Waldbrand am Monte Ceneri (13. April 2015).
Zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen sind im Wald des Tessiner Monte Ceneris kleinere Feuer ausgebrochen. Die genaue Brandursache war am Dienstag noch unklar. Helikopter der Feuerwehr konnten die Flammen im trockenen Waldabschnitt mittlerweile unter Kontrolle bringen.

Durch einen aufkommenden Nordwind seien die Flammen über Nacht erneut angefacht worden, sagte der Kommandant der Feuerwehr Monte Ceneri, Stefano Ferrari, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit Meldungen verschiedener Medien. Zurzeit seien noch rund 30 Einsatzkräfte vor Ort, um die letzten Brandherde zu löschen, sagte Ferrari.

Bad Guys

Flächenbrand bei Kastel-Staadt - Ursache noch unklar

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© Agentur Siko
Ein Großbrand in einem Waldstück bei Kastel-Staadt (Kreis Trier-Saarburg) hat am Mittwoch die Feuerwehr in Atem gehalten. Der ursprünglich über eine Fläche von 15.000 Quadratmetern verlaufende Brand drohte auf den Ortsteil Staadt überzugreifen. Gegen Abend konnte die Feuerwehr den Brand löschen. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt. Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar.

Kommentar:




Bizarro Earth

Kleiner Waldbrand in Bayern - Fahrlässige Brandstiftung?

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© TVaktuell.com
Am Dienstag um 14.30 Uhr wurde der Einsatzzentrale ein Waldbrand nahe der Ortschaft Stausacker gemeldet. Es brannte eine Fläche von ca. 30 x 100 Metern, welche sich in sehr unzulänglichem Gelände befand. Die Brandbekämpfung gestaltete sich äußerst schwierig, da eine Wasserzuführung zur Brandbekämpfung nur sehr erschwert möglich war. Kurzzeitig war der Einsatz eines Hubschraubers angedacht, welcher aber letztendlich nicht zum Einsatz kam. Der geschätzte Schaden wird mit ca. 1000 Euro angenommen. Es brannte lediglich Laub und Unterholz, Bäume kamen durch den Brand nicht zu Schaden. Personen kamen keine zu Schaden. Die Ermittlungen werden in Richtung fahrlässige Brandstiftung geführt. Die vorgefundenen Umstände lassen dies vermuten. So ist es durchaus denkbar, dass der Brand durch eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe verursacht worden sein könnte. Insbesondere auch deshalb, da in der Nähe der Brandfläche ein gut begangener Waldweg vorbeiführt. In diesem Zusammenhang weist die Polizei Kelheim darauf hin, dass es gemäß den Bayerischen Waldgesetz verboten ist, im Wald vom 01. März bis 31. Oktober zu rauchen.

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Rose

Unbegrenzte Affenliebe: Gorilla erinnert sich 12 Jahre nach erster Begegnung

Der 140 Kilo schwere Gorilla Djalta hält liebevoll die 18 Monate alte Tansy Aspinall in den Armen. Eine aussergewöhnliche Liebe, ein wunderschönes Bild. Jetzt kam es zum Wiedersehen.
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© Tansy Aspinall ‏/ Twitter / @TansyAspinall
Tansy Aspinall mit Bims
Libreville (Gabun) - Als Tochter eines Naturschützers wuchs Tansy in einem Zoo im englischen Kent mit dem Affen auf. 2002 wurde Djalta in Gabun in die Freiheit entlassen.

Kommentar: Spannend zu sehen, dass Gorillas eine so tiefe Bindung zu Menschen aufbauen können und sie über so eine lange Zeit anhält.


Solar Flares

Stromleitungen erzeugen Feuerbälle in Südtirol - Teilweise durch Baumstürze und verursachen Stromausfälle

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© Heino Willeit
Der Feuerball war weit sichtbar.
Erst ein Knall und dann Feuerschwaden: Um 20.30 Uhr kam es in der Gemeinde Aldein zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall, der Teile der Stromversorgung in Mitleidenschaft zog.

"Es sind Bäume in die Hochspannungsleitung gestürzt", hieß es von der Bozner Berufsfeuerwehr unmittelbar nach dem Vorfall. Damit konnte die Wehr schon einmal für Beruhigung sorgen.

Denn: Der Knall und der anschließenden Feuerball war auch im Überetsch und Unterland gut zu sehen - der Himmel über Aldein und Petersberg rötlich schimmernd.

"Und es riecht verbrannt", schrieb ein Eppaner in die STOL-Redaktion.

Ein weiterer STOL-Leser ließ der Redaktion am Mittwoch noch ein Video zukommen. Der Filmende befand sich in Girlan.

Die Feuerwehren der Umgebung wurden alarmiert und sind ausgerückt. Zum Vorfall kam es unweit des Mösslerhofes außerhalb von Aldein im Ortsteil Winkl.

Fireball

Mehrere Tote durch Waldbrände in Sibirien

Mindestens 23 Menschen sind bei starken Wald- und Steppenbränden in Sibirien bislang ums Leben gekommen. Das teilte der Sprecher der russischen Ermittlungsbehörde, Wladimir Markin, am Montag in Moskau mit.
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© Rossiya Segodnya/ Denis Mukimov
In der Teilrepublik Chakassien wurden mehr als 1.000 und in der Region Transbaikalien rund 200 Häuser verbrannt. Hunderte Menschen erlitten Rauchvergiftungen bzw. Verbrennungen, mehrere von ihnen mussten in Krankenhäuser gebracht werden. In Transbaikalien ist eine Gruppierung von 657 Feuerwehrleuten, 141 Fahrzeugen, vier Löschzügen und vier Flugzeugen im Einsatz gegen die tobenden Flammen.

Ursache der Brände ist hauptsächlich unerlaubtes Abbrennen von altem Steppengras. Die Flammen verbreiten sich bei starkem Wind rasant und greifen auf Dutzende Dörfer in der Region über.

Kommentar: Ein Video über die Auswirkungen:




Windsock

USA: Noch ein Tornado zieht durch Illinois - Eine Tote und acht Verletzte

Ein Video von Donnerstag aus Franklin Grove in Illinois zeigt den Moment in dem der tödliche Tornado seinen “Finger Gottes” bildet. Die heftigsten Verwüstungen richtete der Tornado in dem kleinen Ort Fairdale an. Laut dem Feuerwehrchef Matthew Knott wurde jedes der rund 50 Gebäude ernsthaft beschädigt. Auch ein erstes Todesopfer hat die diesjährige Tornadosaison in dem Ort verursacht; eine 67-jährige Frau wurde tot in ihrem Wohnhaus aufgefunden und acht weitere wurden laut dem DeKalb County Sheriff, Roger Scott, verletzt.

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung von Duckster 1964
© Ruptly

Kommentar: Hier finden Sie einen weiteren Bericht mit einem Video eines weiteren Tornados zur etwas derselben Zeit:

Schwere Tornado-Schäden in Illinois, USA


Cloud Grey

Schwere Tornado-Schäden in Illinois, USA

Ein Tornado hat im US-Bundesstaat Illinois gewütet. Eine Person kam ums Leben. Mehrere Personen wurden verletzt.
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© Keystone/AP/John J. Kim
Nach einem Tornado mit mindestens einem Todesopfer im US-Staat Illinois haben Rettungskräfte am Freitag in zerstörten Häusern nach Vermissten gesucht. Elf Verletzte wurden im Krankenhaus behandelt. In dem kleinen Ort Fairdale wurden mindestens 15 Gebäude komplett zerstört und fast alle anderen beschädigt, wie die Behörden mitteilten.

Am Flughafen O'Hare in Chicago waren schon am Donnerstag 850 Flüge gestrichen worden, am Midway-Flughafen der Millionenmetropole ebenfalls einige Dutzend. Auch am Freitag fielen etwa 90 Flüge aus.


Kommentar:




Cupcake Pink

Bienensterben: Sind Pestizide verantwortlich dafür - Oder sind es doch vorrangig Mobilfunkstrahlen?

Das Bienensterben könnte noch dramatischer werden. Experten der EU bestätigten jetzt, dass Pestizide dafür verantwortlich sind. Für die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln ist das eine schlechte Nachricht.
© Thinkstock
Es ist lange bekannt, dass bestimmte Pestizide schädlich für den Bestand von Honigbienen sein können. Dennoch tun sich Politiker schwer damit, die Chemikalien zur Schädlingsbekämpfung gänzlich zu verbieten. Nun melden sich Wissenschaftler in der Europäischen Union zu Wort. Sie bestätigen, dass der Einsatz bestimmter Gifte für das Bienensterben verantwortlich ist.

Es gebe starke Beweise für die negativen Auswirkungen auf andere Organismen durch Neonicotinoid-Insektizide, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des EU-Wissenschafsnetzwerks Easac.

Kommentar: Die Varroa-Milbe und Pestizide werden sicher mit für das Bienensterben verantwortlich sein, jedoch besteht auch die Gefahr, dass ein weiterer wichtiger Grund wie die Mobilfunkstrahlung vollkommen außer Acht gelassen wird:

Studie: Handys verursachten weltweites mysteriöses Bienensterben


Black Magic

Fast 150 Delfine verenden an Japans Küste

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Normalerweise leben sie tief im Meer, nun sind Dutzende Breitschnabeldelfine an Japans Küste gestrandet. Eine Rettungsaktion brachte kaum Erfolg, die Tiere werden immer wieder zurück an den Strand gespült.

An der Küste Japans haben sich Helfer der Küstenwache und Anwohner am Freitag verzweifelt um die Rettung von 149 gestrandeten Breitschnabeldelfinen bemüht. Einwohner der Ortschaft Hokota rund 100 Kilometer nordöstlich von Tokio entdeckten die hilflosen Tiere am frühen Morgen an einem zehn Kilometer langen Strandabschnitt und alarmierten die Küstenwache.

Trotz aller Bemühungen, die zwei bis drei Meter langen Meeressäuger ins Meer zurückzutragen, konnten bis zum Nachmittag erst drei von ihnen gerettet werden - die meisten wurden von der Strömung immer wieder an den Strand zurückgetrieben.