Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Unwetter in Baden-Württemberg verursacht Fluten und einen Erdrutsch in der Wutachschlucht

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Erdrutsch am Rande der Wutachschlucht
Nach dem Erdrutsch in der Wutachschlucht suchen Bergungsteams noch mal nach möglichen Vermissten. Die Schlucht bleibt bis auf Weiteres gesperrt. Das Unwetter traf auch andere Regionen.

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Gesperrt, weil unpassierbar: Die Wutach bei Bonndorf
In der Wutachschlucht im Schwarzwald waren am Sonntagabend Geröll- und Schlammlawinen vom Hang gerutscht. Wanderwege des Schluchtensteigs wurden blockiert. Wegen möglicher Verschütteter suchten rund 100 Bergretter mit Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehr das Gelände am Sonntag über mehrere Stunden ab. Die Suche wurde am Montag - ohne konkrete Hinweise auf Vermisste - wieder aufgenommen. Bislang wurde niemand gefunden.

Wutachschlucht nach Unwetter gesperrt

Die Wutachschlucht bleibt nach Angaben des Landratsamts für längere Zeit gesperrt. Viele Brücken, Wege und Übergänge seien zerstört. Es bestehe Lebensgefahr. Die Aufräumarbeiten werden Monate dauern, sagte der Bürgermeister der zuständigen Gemeinde Bonndorf, Michael Scharf.

Kommentar: Deutschland sowie auch andere Weltgegenden werden häufiger von Unwettern heimgesucht. Hier einige Berichte der letzten Woche:


Bad Guys

Sich verändernde Atmosphäre: Luftspiegelung in China aufgenommen?

Am vergangenen Freitagabend gegen 18 Uhr hat sich in Gaoxin, einem Bezirk der Stadt Chengde in der chinesischen Provinz Hebei, ein faszinierendes Naturschauspiel ereignet. Die Fata Morgana dauerte etwa 20 Minuten und konnte glücklicherweise von Herrn Li Bingjie, einem Anwohner, festgehalten werden. Seine Bilder zeigen Hochhäuser, die über der Erde und in den Wolken zu schweben scheinen - fast so, als eröffnete der Himmel seine Pforten.
Eine Fata Morgana ist ein durch Ablenkung und Spiegelung des Lichtes an unterschiedlich warmen Luftschichten bedingter optischer Effekt. Er kann auf dem Meer, in der Wüste oder auf der Straße und in vielen verschiedenen Formen beobachtet werden.

Kommentar: Ist diese Fata Morgana ein seltenes Ereignis oder ein Zeichen, dass sich unsere Atmosphäre verändert (z.B. durch erhöhten Kometenstaub in der Atmosphäre, Vulkanaktivität, vermehrte Eispartikel in der Atmosphäre, da sie sich abkühlt)?


Cloud Precipitation

Überschwemmungen in Bayern setzten auch Fabrikhallen von BMW unter Wasser

Unwetter mit Starkregen sorgen für Überschwemmungen im Landkreis Dingolfing-Landau. Vereinzelt mussten Straßen gesperrt werden. Besonders stark betroffen sind die Gemeinden Moosthenning und Mengkofen. Auch BMW-Fabrikhallen in Unterhollerau hat es erwischt.
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In den Ortsteilen Lengthal und Unterhollerau sind mehrere Straßen überflutet und Keller vollgelaufen. Die gelblich braune Brühe aus Wasser und Erde schießt von den Hanglagen ins Tal. Die Böden können kein Wasser mehr aufnehmen. Zahlreiche Feuerwehren aus der gesamten Umgebung sowie die Werksfeuerwehr von BMW sind im Einsatz. Bäche und Kanalisation können die Wassermengen nicht mehr aufnehmen. Vor allem Nebenstraßen sind wegen Überflutung gesperrt. Durch die Wucht des Wasser wurden teilweise auch Straßenböschungen weggeschwemmt.

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Der Griesbach in Reisbach läuft über.
Griesbach läuft über

Auch im Bereich Reisbach zeigen sich die Folgen des Unwetters. Hier gab es zwischen 4 und 5.30 Uhr ein heftiges Gewitter, zweimal schlug im Umkreis von hundert Metern der Blitz ein. Der normalerweise ruhig fließende Griesbach erreichte eine enorme Wucht mit großen Wassermassen. Die starken Regenfälle in der Nacht auf Montag (15.06.15) führten auch im Landkreis Kelheim, in der Region um Landshut, im Rottal sowie im Bereich Straubing zu lokalen Überschwemmungen.

Kommentar: Deutschland wurde in den letzten Tagen ebenso stark von Unwettern getroffen, wie ebenso andere Teile auf der Welt:


Nuke

Tiersterben: Wegen Verstrahlung erleben Fukushimas Vögel einen sehr starken Rückgang

Die Folgen der Nuklearkatastrophe von 2011 in Japan sind für Vögel verheerender als bislang gedacht. Biologen vergleichen die Situationen in Fukushima und Tschernobyl miteinander und untersuchen die Wirkung der Strahlung auf die Vogelpopulationen.
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Nach der verheerenden Tsunami am 11. März 2011 kam es im Kernkraftwerk von Fukushima zur Kernschmelze. Die Umgebung wurde evakuiert. Inzwischen hält sich kein Mensch mehr dauerhaft in der radioaktiv verseuchten Zone um den Meiler auf. So werden Gefährdungen der Bewohner verhindert - den Tieren hat allerdings niemand gesagt, sie sollen fliehen.

Um mehr über die Folgen für die Tierwelt herauszufinden, führten einige Biologen der University of South Carolina unter der Leitung von Tim Mousseau eine großangelegte Zählung durch. Bereits wenige Monate nach der Katastrophe begann das Team mit ersten Untersuchungen der Bestände 57 verschiedener Vogelarten, die in der Gegend brüten. Ihre ersten erschreckenden Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in Journal of Ornithology.

Kommentar: Hier stellt sich natürlich die Frage inwieweit die Vögel in Japan neben den Folgen des radioaktiven Fallouts nicht genauso vom Massensterben betroffen sind, wie zahllose Tierarten auf dem gesamten Globus - und daher mit den generellen, massiven Erdveränderungen in Verbindung stehen.


Cloud Precipitation

Oberallgäu: Wegen Schlammlawine nach Starkregen wurden bis zu 500 Menschen evakuiert

Die Folgen des Unwetters mit Starkregen halten im Oberallgäu die Bergwacht, die Polizei und die Feuerwehr in Atem: Wegen einer Schlammlawine mussten in Oberstdorf zwischen 400 und 500 Menschen ihre Häuser verlassen.

Starkregen hat in Oberstdorf eine Schlammlawine ausgelöst.
Der andauernde Starkregen im Allgäu hat am Sonntagabend (14.06.15) eine Schlammlawine ausgelöst. In Oberstdorf im Landkreis Oberallgäu ist deshalb vorsorglich ein bedrohtes Wohngebiet evakuiert worden. Verletzte gab es nicht. Von der Evakuierung sind 400 bis 500 Menschen betroffen. Für die Nacht sind weitere Regenfälle vorhergesagt.

Schwere Sachschäden

Etwa 15 Häuser sind offenbar stark beschädigt. Bürgermeister Laurent Mies spricht von verheerenden Zuständen in einzelnen Häusern, der Schlamm stehe im Erdgeschoss in einzelnen Zimmern bis zur Decke. Die meisten Menschen können wahrscheinlich trotzdem in ihre Häuser zurückkehren, da diese nicht akut gefährdet sind.

Schlammflut nach herftigem Regen

Zuvor war der Oybach oberhalb der Stadt so stark angeschwollen, dass sich an seinem Ufer Schlammmassen gelöst haben. Sie rutschten talwärts und kamen in der Nähe der Oberstdorfer Skisprungarena zum Stehen. In der Arena stand der Schlamm nach Polizeiangaben acht bis zehn Meter hoch. Ob sich die Lawine erneut in Bewegung setzen wird, ist noch nicht abschätzbar. Für die Nacht sind weitere Regenfälle vorhergesagt.

Kommentar: Extreme Wetterereignisse finden nicht nur im fernen Georgien oder Nepal statt, sondern auch in Deutschland können Unwetter einiges an Unheil anrichten. Diese Ereignisse waren in den allerletzten Tagen:



Cloud Precipitation

Unwetter wüteten auch im Osten Deutschlands

Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen, abgebrochene Äste: Schwere Unwetter haben am Sonnabend im Osten Deutschlands teils schwere Schäden hinterlassen. Im brandenburgischen Rathenow wurde ein BUGA-Besucher von einem Ast erschlagen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt musste die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.
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Symbolfoto
Schwere Unwetter haben am Sonnabend im Osten Deutschlands ein Todesopfer gefordert und zahlreiche Schäden hinterlassen. Auf dem Gelände der Bundesgartenschau im brandenburgischen Rathenow starb ein Besucher. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 49-Jährige von einem herabstürzenden 25 Zentimeter dicken Ast erschlagen. Dem Mann konnte nicht mehr geholfen werden. Seine Frau kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Das BUGA-Gelände bleibt vorerst geschlossen. Eine Sprecherin sagte, zunächst müssten die Gewitterschäden beseitigt werden.

Schwarze Elster tritt über Ufer

Auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hinterließen Sturm, Gewitter und Starkregen große Schäden. Nach Angaben der Rettungsleitstelle setzte die Schwarze Elster im ostsächsischen Kamenz mehrere Häuser unter Wasser. Die Feuerwehr sei zu mehr als 40 Einsätzen ausgerückt, um Wasser aus Kellern abzupumpen. Vielerorts seien Bäume entwurzelt worden. Besonders heftig waren die Gewitter auch noch im Raum Chemnitz, dem Erzgebirge sowie dem Vogtland.

Kommentar:



Cloud Lightning

Tiger, Wölfe, Bären und ein Flusspferd auf Tiflis Straßen nach schwerem Unwetter

Plötzlich stand das Nilpferd auf der Hauptstraße, hockte ein Bär vor dem Fenster: Ein Unwetter hat im georgischen Tiflis schwere Schäden angerichtet. Aus dem Zoo entkamen Wildtiere, Spezialkräfte rückten zur Jagd aus.
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© DPA/ BESO GULASHVILI/ GEORGIAN PRIME MINISTERS PRESS SERVICE
Die Bewohner von Tiflis haben eine äußert unruhige Nacht hinter sich. Kaum war das schwere Unwetter über der georgischen Hauptstadt abgezogen, wurde es auf den Straßen wild. Der Grund: Wegen des Starkregens war der Fluss Vere über die Ufer getreten. Die Überschwemmungen hatten im Zoo der Millionenmetropole einen Massenausbruch möglich gemacht. Als Folge durchstreiften zahlreiche, teils höchst gefährliche Wildtiere das nächtliche Tiflis.

Der Zoo wurde zu weiten Teilen zerstört, wie örtliche Medien berichteten. Mindestens sechs Tiger, acht Bären und sechs Löwen brachen aus ihren Gehegen aus. Aus Sicherheitsgründen erschossen Polizisten und Spezialkräfte mehrere Tiere.

In der Nähe eines Kinderkrankenhauses erlegten sie dem TV-Sender Rustawi 2 zufolge sechs Wölfe. Andere Tiere wurden zunächst betäubt und zurück in den Zoo transportiert. Fotos zeigen unter anderem einen Bären auf dem Fensterbrett eines Wohnhauses sowie einen Löwen auf nächtlicher Straße.

Kommentar: Entlaufener Zirkuselefant tötet älteren Mann in Odenwald




Camcorder

Entlaufener Zirkuselefant tötet älteren Mann in Odenwald

Ein ausgerissener Zirkuselefant hat am Samstag in Buchen einen Spaziergänger getötet. Das Tier hat nach Informationen der Tierschutzorganisation Peta schon mehrfach Menschen verletzt.
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Ein ausgerissener Zirkuselefant hat am Samstag in einer Stadt im Odenwald einen Spaziergänger getötet. Der 65-Jährige aus Buchen im Neckar-Odenwald-Kreis wurde nach Angaben der Polizei am frühen Morgen von dem 34 Jahre alten Afrikanischen Elefanten angegriffen. Der Mann war demnach sofort tot. Wie das Tier aus dem Zelt entwich, war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt. Die Ehefrau des getöteten Spaziergängers sagte der Polizei, ihr Mann sei wie üblich gegen 5 Uhr aufgestanden und spazieren gegangen, um Pfandflaschen und Dosen einzusammeln. Als er nicht zur gewohnten Zeit zurückkehrte, machte sich die 65-Jährige auf die Suche nach ihm. In der Nähe des Zirkusses sah sie mehrere Streifenwagen, dort fand sie dann ihren toten Mann. Der Zirkus gastiert in rund 100 Metern Entfernung vom Fundort der Leiche.

Wie kam der Elefant aus dem Zelt heraus?

Die Polizei schloss Fremdverschulden nicht aus. Ersten Ermittlungen zufolge war das Zelt, in dem die Elefantenkuh „Baby“ untergebracht war, unbeschädigt. „Der Elefant kann sich nicht selber rauslassen.

Kommentar: Auch wenn dieser Elefant sich mehrfach in der Vergangenheit bereits aggressiv verhielt, ist das Verhalten von Tieren weltweit seltsam:


Cloud Lightning

Donnerwetter über NRW: Verletzte durch Blitzeinschlag, Überschwemmungen und kleinere Erdrutsche

Während der Norden Deutschlands noch unter der Hitze von 30 Grad ächzt, ziehen vom Westen Unwetter heran. Schwerer Starkregen sorgt in Nordrhein-Westfalen für überschwemmte Straßen und Keller. Auch über Rheinland-Pfalz und Hessen ziehen Gewitter.
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Offenbach - Die sommerlichen Tage mit Temperaturen in Richtung 30 Grad gehen am Wochenende nach heftigen Donnerwettern zunächst zu Ende. Bei schwachem Wind ziehen die Gewitter langsam von West nach Ost über Deutschland und bringen Starkregen, Hagel und Sturmböen. Besonders stark betroffen ist davon am frühen Freitagabend Nordrhein-Westfalen. "Wir haben Notrufe ohne Ende", sagte ein Feuerwehrsprecher. Sechs Menschen wurden bei einem Blitzeinschlag bei einem Zeltlager in Brüggen am Niederrhein verletzt. Glimpflicher war die Lage nach ersten Berichten in Rheinland-Pfalz. In Teilen Hessens ließen Gewitter und Starkregen dagegen zahlreiche Keller volllaufen.

Verantwortlich dafür ist "Michel": Das von der Biskaya heraufziehende Tief schiebt auf seiner Vorderseite feuchte, warme und energiegeladene Luft vom westlichen Mittelmeer ins Land. Das seien «Rahmenbedingungen für Gewitter mit heftigem Starkregen», sagte Meteorologe Helge Tuschy vom Deutschen Wetterdienst (DWD) Freitag in Offenbach.

Kommentar:




Post-It Note

Monsun und Erdveränderungen: Erneute Erdrutsche in Nepal forderten mindestens 55 Menschenleben

Im Nordosten von Nepal haben sich nach den massiven Regenfällen mehrere Erdrutsche ereignet, die dutzende Häuser unter sich begraben haben. Betroffen sind insgesamt sechs Dörfer. Mindestens 55 Menschen sind bei den Erdrutschen zu Tode gekommen. Es gibt etliche Verletzte und mehrere Dutzend Menschen werden noch vermisst. Die Rettungs- und Suchaktionen sind noch nicht abgeschlossen.
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Diese massiven Regenfälle fanden kurz vor dem jährlich eintreffenden Monsunregen statt. Die Monsunphase in Nepal erstreckt sich gewöhnlicherweise über 4 Monate.

Erst im April diesen Jahres, am 25.04., war Nepal hart von dem verwüstenden Erdbeben getroffen worden. Das Erdbeben hatte eine Stärke von 7,8. Die betreffende Region hat eine sehr hohe Bevölkerungsdichte.

Im Umkreis von ca. 100 km zum Epizentrum leben zirka 6.667.822 Menschen. Es war das schwerste Erdbeben seit 80 Jahren in dieser Region.

Quelle: Xinhua, USGS

Kommentar: In Nepal gab es in letzter Zeit einige tragische Naturkatastrophen: Ein Überblick über die Erdveränderungen im Monat Mai können Sie hier sehen: