Erdveränderungen
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Vulkan Tavurvur in Papua-Neuguinea bricht aus

Im Pazifikstaat Papua-Neuguinea ist der Vulkan Tavurvur ausgebrochen. Auf Twitter verbreitete sich sofort ein spektakuläres Foto vom aschespeienden Berg. Es sei niemand verletzt worden.
Vulkan Tavurur
© EPA (Bruce Alexander)
Vulkan "Tavurur" ist ausgebrochen.
Asche und Gestein wurden in den Himmel geschleudert, als Vulkan "Tavurur" im Pazifikstaat Papua-Neuguinea ausbrach. Einige Felder von Bauern in der Umgebung seien auf der Insel Neubritannien in Mitleidenschaft gezogen worden. Schulen und Geschäfte wurden demnach vorsorglich geschlossen. Evakuierungen seien zunächst nicht angeordnet worden - die Bewohner der Provinzhauptstadt Rabaul wurden allerdings dazu aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.

Als eines der ersten Bilder, wurde bereits ein ganz besonderes auf Twitter herumgereicht - der Schnappschuss von einer Userin zeigt den Vulkan in den frühen Morgenstunden.

Kommentar: Kommentar:
Mt Tavurvur eruption 2
© Oliver Bluett
Der Ausbruch von Tavurvur, aus einem anderen Blickwinkel


Better Earth

Starkes Erdbeben in Japan, vor der Küste von Kyushu: Stärke 5.9

Kyushu Erdbeben
Nach vorläufigen Angaben des USGS traf um 21.14 Uhr MESZ ein starkes Erdbeben den Süden von Japan. Magnitude 5.9 wird angegeben. Das Epizentrum lag demnach knapp 60 Kilometer vor der Küste der südlichen Hauptinsel Kyushu (Präfektur Miyazaki). Die Japanische Meteorologiebehörde nennt Magnitude 6.1. Aut Kyushu wurde maximal JMA Intensität 4 registriert. Dies führt in der Regel nicht zu Sachschäden. Tsunamigefahr besteht nicht.

Das Erdbeben fand in sehr flacher Tiefe statt. Es gab ein Vorbeben der Stärke 4.1 um 18.30 Uhr.
Binoculars

Einzigartige Aufnahme: Blitz schlägt in Frachtmaschine ein - Entlang eines Regenbogens

Leipzig. Er wollte ein Flugzeug vor einem Regenbogen fotografieren, als es plötzlich hell am Himmel zuckte: Birk Möbius ist am Sonntagabend ein wohl einzigartiges Bild am Himmel über Leipzig gelungen. Der 44-jährige Sportflieger hielt den Moment fest, als ein Blitz in eine Boeing 777 einschlug. Die Maschine landete trotz des Zwischenfalls sicher am Flughafen Leipzig/Halle.
blitzeinschlag boeing
© Air Marini
Es war um 19.40 Uhr am Sonntag, als Möbius auf dem Flugplatz am schwarzen Berg bei Taucha seine Spiegelreflexkamera gen Horizont richtete. „Wir hatten tagsüber einige Rundflüge gemacht und gerade unsere Maschinen gereinigt, da fing es an zu regnen. Als ich den Regenbogen sah, habe ich zur Kamera gegriffen“, erzählte der Hobbyfotograf am Montag gegenüber LVZ-Online.

„Sofort Gänsehaut bekommen“

Während seine Kollegen die Sekunden herunter zählten, bis der Jumbo im Landeanflug den Regenbogen erreichte, hielt der 44-Jährige seinen Finger am Auslöser. „Ich habe dann vielleicht drei, vier Mal draufgedrückt. Manuell, keine Serienaufnahme.“ Obwohl es kurz donnerte, realisierte Möbius im ersten Moment gar nicht, was für einen Volltreffer er landete. „Ich habe auf das Display geschaut und sofort Gänsehaut bekommen.“
Pumpkin 2

Island: Spalteneruption im Holuhraunlavafeld

Die Eruption der letzten Nacht dauerte möglicherweise nur 3-4 Stunden und ist mittlerweile vorbei. Der Geologieprofessor Magnús Tumi Guðmundsson bezeichnete die Eruption in den Medien als “Unfall” und sagte des es zu weiteren Eruptionen kommen könne. Der Ausbruch hat sich im Holuhraunlavafeld ereignet das sich nördlich des Dyngujökull befindet.
Spalteneruption
Bilder die mit den Infrarotkameras des Überwachungsflugzeuges der Küstenwache aufgenommen wurden, zeigen relativ geringe Lavamengen. Die Länge der Spalte wurde mit etwa 900m gemessen. Auch die Flugsperrzone wurde in der Zwischenzeit auf 3 nautische Meilen reduziert, der Warnzustand des Bardabunga auf orange zurückgestuft.
Spalteneruption Dyngujökull
© Unbekannt
Nördlich des Dyngujökull hat letzte Nacht im Bereich der Magmaintrusion eine Spalteneruption begonnen. Dort hat sich nach Angaben des isländischen Wetterdienstes eine gut 1km lange Spalte geöffnet, aus der Lava austritt, die auch gut auf den Webcams von Míla zu sehen war.
Better Earth

Ein kurzer Ausbruch des Bardarbunga, schmelzendes Gletschereis und Magma bis zum Vulkan Askja

Heute haben sich über den Tag einige Informationen angesammelt, die ich jetzt jeweils kurz anreissen werde. Der Geologe Magnús Tumi Guðmundsson geht mittlerweile davon aus, das es einen kurzen Ausbruch des Bárðarbunga gab, der zum schmelzen von Gletschereis führte. Er sagte dem isländischen Fernsehsender RÚV gegenüber aber auch, das er davon ausgeht, das diese (sehr kleine) Eruption bereits wieder beendet sei. Dafür spricht auch, das der heutige Überwachungsflug der isländischen Küstenwache zusammen mit Geologen keine Veränderungen an den gestern entdeckten Eiskratern fand.

Der Rand des Dyngjujökull von Holuhraun aus
© Matthew J. Roberts.
Der Rand des Dyngjujökull von Holuhraun aus, Blick nach Norden.
Der Gletscher erscheint auf dem Foto dunkel. Risse sind sichtbar, z.B. in der Nähe des kleinen Sees in der Mitte des Fotos, und sie erstrecken sie sich vom See in Richtung Norden. Die weißen Streifen links unten sind vermutlich Risse im Gletschereis.
Beim Wasser gehen die Geologen davon aus, das es in Richtung des Grímsvötn (also des See unterhalb des Vatnajökulls, die Namensgebung ist hier leider nicht eindeutig) geflossen ist. Messungen des Wasserspiegels im See zeigten, das dieser in den letzten Tage um bis zu 15m gestiegen ist, was relativ genau mit den Volumina an abgetautem Eis übereinstimmt. Wie lange das Wasser im See bleibt, wird sich zeigen, ablaufen wird es aber nach Süden über die grossen Sander südlich des Vatnajökull. Dort sind die Flüsse, die aus dem Gletscher herausfliessen bisher aber nicht erhöht.

Die Magmaintrusion hat nach Angaben der Geologen mittlerweile den Vulkan Askja erreicht und hat eine Länge von über 40 km. Geschätzte 15-20 Mio Kubikmeter Magma sind in den letzten 24 h zum bereits vorhandenen Volumen hinzugekommen, die Ausbreitung hat sich etwas verlangsamt, die Erdbebenaktivität ist aber weiterhin sehr hoch mit gut 1300 Erdbeben am Tag. Was passiert, wenn die frische Magma aus Bárðarbunga auf die ältere in der Askja trifft, ist unbekannt. Die Warnstufe für die Askja wurde von grün auf die niedrigste Warnstufe gelb angehoben. Diese Informationen gibt es hier auf englisch. Ebenfalls auf Englisch gibt es einen interessanten Artikel zur Geschichte des Vulkans Bárðarbunga, er ist hier zu finden.

Kommentar: Wer meint, dass Vulkanausbrüche in Island uns nicht wirklich betreffen, sollte lesen was im 18. Jahrhundert nach einem Vulkanausbruch passiert ist:

Pyramid

Wochenlange Extrem-Dürre in Mittelamerika: Bis zu 90% Ernteausfall, Vieh verdurstet

dürre
© dpa
Die Dürre sorgt bis rauf in die USA für Trockenheit, wie hier am Lake Mead in Nevada.
In Teilen Mittelamerikas warten die Bauern seit Wochen auf Regen. Die Schäden der Dürre gehen bereits in die Millionen, in einigen Regionen werden sogar die Lebensmittel knapp.

Die Familie von Petrona López aus Nicaragua hat die gesamte Ernte verloren. Jetzt ernähren sie sich von Wildpflanzen und den letzten Vorräten. «Wir haben uns schon mit anderen zusammengeschlossen, aber es reicht einfach nicht, um die Hungersnot zu bekämpfen», sagt die Bäuerin.

Während die Menschen in von Trockenheit geplagten Regionen der USA wie etwa Kalifornien nicht in ihrer Existenz bedroht sind, leidet Mittelamerika zurzeit unter der schwersten Dürre seit Jahrzehnten. In weiten Teilen der Region hat es seit Wochen nicht geregnet. Die Schäden in der Landwirtschaft gehen in die Millionen, zahlreiche Bauern sind in ihrer Existenz bedroht.
Phoenix

"Eiskrater" im Gletschereis des Vatnajökull entdeckt

Bei einem Überwachungsflug gestern abend haben Geowissenschaftler auf dem nördlichenVatnajökull nahe Bárðarbunga eine Reihe neu formierter Depressionen (Krater oder Einsinkungen) entdeckt. Diese “Krater” sind insgesamt zwischen 4-6km lang, etwa 1km breit und haben eine Tiefe zwischen 10 und 15m. Aufgrund von relativ schlechten Sichtbedingungen wollten die Wissenschaftler die Existenz weiterer Krater nicht ausschließen. Auf einem Infrarotbild des Überwachungsfluges ist der Eiskrater gut zu sehen:
barbarbunga cauldrons
Nach Berechnungen sind für das Auftreten dieser Depressionen etwa 30 - 40 Mio Kubikmeter Eis geschmolzen. Nach den Aufregungen vom letzten Wochenende sind die Geowissenschaftler etwas vorsichtiger mit Vorhersagen, solche relativ massiven Gletscherschmelzen in kurzer Zeit sind normalerweise aber immer mit vulkanischer Aktivität (Ausbruch oder Geothermal) assoziiert, so das es hier zu einem subglazialen Ausbruch des Bárðarbunga gekommen sein kann.

Kommentar:

Erdbebenschwarm in Island erhöht Warnstufe für Vulkan Bárðarbunga
Vulkan Bardarbunga in Island erwacht
Bardarbunga: Vulkanausbruch hat begonnen - Alarmstatus ist jetzt rot

Bizarro Earth

Starkes Beben in Island nahe Vulkan Bardarbunga: Stärke 5,7

Bardarbunga 26. Aug 2014
© Icelandic Met Office
Ein Erdbeben hat sich am 26.08.2014 um 01:26 UTC auf Island ereignet.

Das Epizentrum lag ca. 116 km von Akureyri (Island), ca. 221 km von Kopavogur (Island) und ca. 224 km von Hafnarfjordur (Island).

Bis zur isländischen Hauptstadt Reykjavik waren es ca. 220 km.

Das Erdbeben hatte eine Stärke von 5,7.
Snowflake Cold

Harte Zeiten für Klimaforscher: Keine globale Erwärmung seit 15 Jahren!

Grönland Eis
© Evan Burgess
Eisbohrung auf Grönland
Harte Zeiten für Klimaforscher: Sie rechnen und rechnen - und bleiben dennoch Anworten schuldig. Das kann Jahrzehnte so gehen. Die globale Erwärmung pausiert, weshalb weiss keiner. Erstaunlich, was da alles zusammen kommt an Ideen. Geduld ist gefragt. Aber hat die auch die Politik?


Kommentar: Die Antwort: Nein! Seit Jahrzehnten wird uns gesagt, dass die Menschheit für eine extreme Erwärmung des Wetters verantwortlich ist. Das scheint nicht wahr zu sein.


Supercomputer hin, Algorithmen her, auch die Klimaforschung hat keine magischen Hände am Rechner, mit denen sie zu jeder Quizfrage eine passende Antwort hervorzaubert. Das ist für eine Wissenschaft, von der schnelle und präzise, ja auch politisch und ökonomisch belastbare Antworten auf geostrategisch heikle Projekte (Beispiel Energiewende) erwartet werden, eine denkbar schwierige Situation. Zwei Beispiele machen das deutlich: Das eine, immer wiederkehrende Thema sind extreme Wetterlagen. Das andere Mysterium dreht sich um die nun schon fünfzehnjährige globale Erwärmungspause, den Hiatus, der die Propheten und Klimaräte dieser Welt schon in arge Bedrängnis gebracht hat. Beide Phänomene haben jetzt für reichlich Gesprächsstoff gesorgt.
Phoenix

Seltsames rotes Licht im Pazifik versetzt Piloten ins Staunen: Anzeichen für zukünftige Beben?

Zwei Piloten machten auf dem Flug von Hong Kong nach Alaska eine mysteriöse Beobachtung vor der russischen Insel Kamtschatka.

Photo von dem niederländische Piloten JPC van Heist. Das Leuchten kam auf nachdem ein vertikaler Blitz gesehen wurde.
Sie berichteten von einem Blitz und von einem nachfolgenden roten und orangen leuchten unter Wasser. Das Leuchten war so stark, dass auch die Wolken in unmittelbarer Nähe erhellt wurden.

Bisher ist noch unklar, um was es sich dabei gehandelt haben könnte. Vermutungen laufen in die Richtung, dass unter Wasser eventuell ein Vulkan ausgebrochen ist.

unexplained-mysteries.com

Kommentar: Bei dem Leuchten könnte es sich theoretisch auch um eine elektrische Entladung handeln. Denn kurz vorher wurde ein vertikaler Blitz gesichtet und dieser könnte Methan-Taschen im Meer, die kürzlich zum Beispiel vor Amerikas Küste entdeckt wurden, entzündet haben.

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