Erdveränderungen
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Bad Guys

Erdbeben in Indonesien: Stärke 6,0

sismo 6.1 grados Richter en Indonesia
© Efe/Archivo
Jakarta . Ein starkes Erdbeben hat am Samstag den Westen Indonesiens erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben die Stärke 6,0. Seine Zentrum lag 88 Kilometer südöstlich von Sinabang. Die Stadt liegt auf der Insel Simeulue westlich von Sumatra. Berichte über Verletzte und größere Schäden gab es nicht. Indonesien liegt im sogenannten Pazifischen Feuerring, wo es häufig zu Erdbeben kommt. 2004 löste ein Erdbeben vor der Küste von Aceh einen gewaltigen Tsunami aus, bei dem in mehreren Ländern Asiens insgesamt 230.000 Menschen ums Leben kamen. Die meisten Opfer gab es in Aceh.

Quelle: ap

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Phoenix

"El Popo" stößt Aschewolken aus

Laut dem Nationalen Zentrum für Katastrophenschutz (CENAPRED) wurden am in Zentralmexiko gelegenen Vulkan Popocatépetl in den letzten 24 Stunden 86 Ausdünstungen niedriger Intensität (Stärke) aufgezeichnet. Diese waren begleitet von Emissionen von Dampf-und Gas. Ebenfalls ereigneten sich zwei Explosionen, die eine über einen Kilometer hohe Aschewolke erzeugten. Aufgrund der klimatischen Bedingungen gibt es momentan keine Sicht auf den 5.426 Meter hohen Koloss, in einem Sicherheitsradius von 12 Kilometern ist ein Betreten nicht erlaubt.

el popo, popocatepetl
Der Popocatépetl befindet sich in ca. 70 Kilometer Entfernung von Mexiko-Stadt und etwa 40 Kolimeter von Puebla. Insgesamt wohnen bis zu 30 Millionen Menschen in seinem Einzugsbereich (innerhalb eines Radius von 100 Kilometer um den Vulkan). “El Popo” ist nach dem Citlaltépetl (5.636 Meter, auch Pico de Orizaba) der zweithöchste Vulkan Nordamerikas sowie der zweithöchste Berg Mexikos.
Cow Skull

Wirbelsturm "Arthur" sorgte für Stromausfälle an US-Ostküste - Nun bewegt er sich Richtung Kanada

40.000 Menschen an der Ostküste der USA mussten wegen des Sturms ohne Strom auskommen. Nun zieht „Arthur“ in den Norden weiter.
© AFP
Hurrikan "Arthur".
Kill Devil Hills - Hurrikan „Arthur“ ist Richtung Nova Scotia in Kanada weitergezogen. Am frühen Samstagmorgen lag die Windgeschwindigkeit bei 125 Kilometern pro Stunde. Damit hatte sich der Sturm ein wenig abgeschwächt. Er war am Donnerstagabend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen.

Der Hurrikan hatte an der Ostküste der USA zu Stromausfällen bei rund 40.000 Menschen geführt. Von der bei Touristen beliebten Inselkette Outer Banks in North Carolina mussten Menschen in Sicherheit gebracht werden. Doch richtete der Sturm am Unabhängigkeitstag der USA weit weniger Schäden an als befürchtet. North Carolina sei mit einem blauen Auge davon gekommen, sagte Gouverneur Pat McCrory am Freitag.

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Cloud Precipitation

Schwere Überschwemmungen treffen auch Frankreich: Ein Toter

Ein 84-Jähriger ist im französischen Baskenland von Wassermassen in den Tod gerissen worden. Ein Fluss war über seine Ufer getreten und hatte die Dorfbewohner am frühen Morgen überrascht. Auch in Spanien gab es schwere Überschwemmungen.
© AFP
Nach heftigen Regenfällen ist im Südwesten Frankreichs ein 84-Jähriger von den Wassermassen mitgerissen worden und gestorben. In dem Dorf Arhansus im Baskenland trat in den frühen Morgenstunden wegen des starken Regens ein Fluss über die Ufer, wie die Behörden mitteilten.

Die Bewohner versuchten, sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Auch der alte Mann verließ sein Haus - und wurde vom Wasser mitgerissen. Seine Leiche wurde später gefunden.

In anderen Teilen des Baskenlandes gab es ebenfalls schwere Überschwemmungen. In der vergangenen Nacht war in der Region so viel Regen gefallen wie sonst in einem Monat, es galt die zweithöchste Warnstufe Orange des Wetterdienstes Météo France. Wegen der Gefahr starker Gewitter herrschte am Freitag zudem in rund 30 Départements im Osten Frankreichs die Warnstufe Orange.

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"Unwetter des Jahrhunderts": Heftiger Hagelschauer verwandelt spanische Kleinstadt in eine Winterlandschaft, mitten im Sommer




Bizarro Earth

"Mysteriös": Hunderte Seelöwen plötzlich aus San Francisco verschwunden

Eine Touristenattraktion in San Francisco ist plötzlich verschwunden. "Mysteriös" nennen Meeresforscher den Abzug von Hunderten Seelöwen am Pier 39. Zurück bleiben enttäuschte Touristen.
Seelöwe
© picture-alliance/Rolf Wilms
Die ca. 600 Seelöwen am Pier 39 im Fisherman's Wharf sind auf mysteriöse Weise alle verschwunden...
Gewöhnlich ist das Gebrüll in San Franciscos Fisherman's Wharf schon von weitem zu hören. Folgt man dann dem Gestank alter Fischreste, entdecken die Besucher normalerweise eine riesige Horde von Seelöwen, die sich auf den Bootsstegen vor Pier 39 aalen. Doch seit einer guten Woche herrscht hier Totenstille. Die rülpsenden Krachmacher und gern gesehenen "Gäste" sind buchstäblich untergetaucht, ganz plötzlich.

"Das ist wirklich mysteriös", beschreibt der Veterinär Shawn Johnson vom Marine Mammal Center, einer Klinik für Meeressäuger in Sausalito, das abrupte Verschwinden der gesamten Horde. Im Frühsommer ziehen die Seelöwenweibchen in den Süden Kaliforniens, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen.

Doch auf dem Hafenpier in San Francisco bleiben gewöhnlich Dutzende männliche Meeressäuger zurück. Möglicherweise sind die Tiere nun einem großen Fischschwarm gefolgt, mutmaßt Johnson. Doch alle auf einen Schlag, das ist rätselhaft.

Kommentar: Mysteriös, oder einfach ein weiteres der vielen, vielen Anzeichen, dass wir uns inmitten umwälzender Erdveränderungen befinden, wobei die Tiere wie die "Kanarienvögel im Bergwerk" viel früher und sensibler reagieren als wir Menschen? Immerhin hat die Anzahl von Tier-Massensterben immer weiter zugenommen.

Werfen Sie einen Blick auf die leider nicht vollständige deutsche Artikel-Kategorie Tier-Massensterben. Die englischsprachige Kategorie zum gleichen Thema enthält hingegen eine große Fülle an Berichten dieser Art.

Und hier ein sehr interessanter Artikel zum Thema (leider nur auf Englisch):

Creatures from the deep signal major Earth Changes: Is anyone paying attention?

(Lebewesen aus der Tiefsee signalisieren große Erdveränderungen: Erweist dem irgendjemand Aufmerksamkeit?)

Cloud Precipitation

"Unwetter des Jahrhunderts": Heftiger Hagelschauer verwandelt spanische Kleinstadt in eine Winterlandschaft, mitten im Sommer

Heftige Hagelschauer haben die spanische Kleinstadt Almazán mitten im Sommer in eine Winterlandschaft verwandelt. Die Eisklumpen bildeten eine zentimeterdicke Schicht auf den Straßen. Auch Madrid war von den Unwettern betroffen.
© DPA
In Spanien haben schwere Unwetter gewütet. Besonders betroffen war Almazán, ein Ort in der Region Kastilien-Léon, 150 Kilometer nordöstlich von Madrid. Fotos zeigen eine mehrere Zentimeter hohe Schicht aus Hagelkörnern auf Straßen der Kleinstadt mit etwa 6000 Einwohnern - und das mitten im Sommer.

Binnen 45 Minuten sorgte zudem heftiger Regen für überschwemmte Garagen und Häuser, der Verkehr brach teilweise zusammen. "Es war das Unwetter des Jahrhunderts. So viel Regen, so viel Hagel habe ich hier noch nie gesehen", sagte Bürgermeister José Antonio de Miguel. Allein über Almazán registrierten die Meteorologen binnen vier Stunden mehr als 200 Blitze.

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Phoenix

Vulkan Ubinas in Perus schleudert enorme Aschemengen in den Himmel

Der Vulkan Ubinas hat enorme Aschemengen in den Himmel geschleudert. Peruanische Wissenschaftler beobachten das Geschehen genau. In letzter Zeit gab es einige beunruhigende Anzeichen seismischer Aktivität.


Der Ubinas-Vulkan im Süden Perus, am Montag war er ausgebrochen, enorme Aschewolken wurden in den Himmel geschleudert.

Peruanische Wissenschaftler beobachten das Geschehen genau, die Aktivitäten des Ubinas und die einiger anderer Vulkan im Süden des Landes. Jose Machare, technischer Direktor des Geophysik-Instituts von Peru beurteilt die jüngste Explosion so:

O-Ton Jose Machare, technischer Direktor des Geophysik-Instituts von Peru:

Kommentar: Schauen Sie sich die Vulkanaktivität des letzten Monats an:



Card - VISA

Sturmtief "Ela" richtete 29 Millionen Euro Schaden in Mühlheim an

Sturmtief "Ela" hat in NRW großen Schaden angerichtet. Allein in Mülheim wurden 22.000 Bäume beschädigt. Einen Baum zu ersetzen, kostet die Stadt rund 1000 Euro. Der Gesamtschaden liegt bei 29,2 Millionen Euro. Stadtkämmerer Uwe Bonan hofft nun auf Hilfe vom Land.


Mülheim. Die Schäden durch das Unwetter beziffert die Stadt bisher auf 29,2 Mio. Euro. „Diese Summe haben wir dem Land mitgeteilt“, sagt Kämmerer Uwe Bonan und hofft wie seine Kollegen in den Nachbarstädten auf Hilfe.

Der Hauptanteil entfällt auf die Bäume. 22.000 Bäume wurden in Mülheim beschädigt. „Wir rechnen pro Baum, wenn wir ihn ersetzen, mit 1000 Euro, wovon 500 Euro auf die Arbeiten entfallen.“
Bad Guys

Sturm zog über Rostock hinweg: Hagel, massive Regenfälle und Windböen

hagel rostock
© tret
Hagel blieb noch über Stunden auf den Wegen liegen.
Am Sonnabend kam es vor allem an der Ostseeküste zu massiven Beeinträchtigungen durch wolkenbruchartige Regenfälle. Besonders die Hansestadt Rostock war betroffen: Über die Stadt fegte ein kurzes, aber dafür heftiges Unwetter gefegt und hat am Nachmittag für Schäden gesorgt. Windböen, massive Regenfälle und Hagel brachen über die Innenstadt ein. Die Kanalisation konnte die Wassermengen zum Teil nicht mehr aufnehmen. In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Gartenstadt wurden Straßen überflutet. Im Patriotischen Weg rückte die Feuerwehr an. Die Männer standen in einer Senke knietief im Wasser und suchten nach den Gullideckeln. Viele Keller standen unter Wasser. Schon traditionell liefen auch die Unterführungen am Holbeinplatz, an der Parkstraße und die Senke in der Gehlsdorfer Pressentinstraße voll. Autos blieben darin stecken und mussten abgeschleppt werden. Auch Veranstaltungen waren vom Unwetter betroffen. So musste etwa das Football-Spiel der Griffins abgebrochen werden.
Ice Cube

Schneefall in tieferen Lagen der Schweiz nach Temperatursturz

Mit dem Regen sanken in den vergangenen Tagen auch die Temperaturen. In Chur fiel das Quecksilber im Thermometer um über zehn auf etwa 14 Grad. Und auch die Schneefallgrenze fiel deutlich - auf höheren Alpenpässen gab es Schnee.
schnee schweiz

Schnee auf der Terrasse des Flüela « Hospiz » am Sonntag.
Chur. - Der Wetterumschwung mit den tieferen Temperaturen hält nur kurz an. Zwar begann die neue Woche in grossen Teilen Graubündens wolkenverhangen und nass. Doch in den nächsten Tagen zeigt die Temperatur einen klaren Aufwärtstrend («suedostschweiz.ch» berichtete).

Bereits am Montagnachmittag zeigt sich die Sonne wieder vermehrt und die Temperaturen steigen gegen 20 Grad, wie Mario Rindlisbacher von Meteotest auf Anfrage bestätigte. Die Sonneneinstrahlung sei in diesen Tagen vom ganzen Jahr am stärksten. Deshalb steigen die Temperatur bei Sonnenschein jeweils rasch an.

Kommentar: Die Aussage: "Es schneit jedes Jahr im Juni" passt nicht in dem Kontext der sogenannten Klimaerwärmung. Denn seit dem Jahr 1998 gibt es keine Erderwärmung mehr, sondern die Durchschnittstemperatur fiel um 0.2 Grad Celsius. Ebenso schneite es in einigen anderen Regionen weltweit, was als ungewöhnlich angesehen wurde.

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