Erdveränderungen
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Windsock

Österreich: Windhose zog eine Spur der Verwüstung durch Hadersdorf-Kammern und Gobelsburg

Eine mächtige Windhose richtete am Donnerstagnachmittag in Hadersdorf-Kammern und Gobelsburg, Bezirk Krems, schwere Schäden an.
© KURIER/Gilbert
Efeuhecke, die samt Verputz von einer Mauer gerissen wurde
"Der Sturm hat einen Rauchfang des Bahnhofsgebäudes von Hadersdorf umgeworfen, der ist durch das Dach gekracht", berichtet der Hadersdorfer Feuerwehrkommandant Ewald Weißmann, dessen Leute an mehreren Einsatzorten alle Hände voll zu tun hatten. Sie mussten das Bahnhofsgelände absichern und ganze Haufen von Dachziegeln von der Bundesstraße 35 wegräumen. Der Sturm hatte sie von den Dächern etlicher Weinkellergebäude gerissen und über mehrere Meter Entfernung bis auf die Fahrbahn geschleudert.

"Bekannte haben uns informiert und wir sind gleich her gefahren", schildert Michaela Deifl-Binder. Der Sturm hatte zahlreiche Ziegel vom Dach des Weinkellers ihres Vaters geworfen und außerdem eine riesige Efeuhecke samt dem Verputz von einer Stützmauer gerissen. "Mein Vater kommt am Freitag mit dem vom Urlaub Flieger heim. Wenn er das im KURIER liest, wird ihn der Schlag treffen", kann die Tochter noch scherzen. Die gröbsten Schäden sollen bis zur Rückkehr des Vaters repariert sein.

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Ambulance

"Geblitzt worden": Polizeischule in Ecuador von Blitz getroffen - Dutzende Verletzte

Heftige Stürme toben seit Wochen in lateinamerikanischem Land. Blitz traf Polizeischule mit enormer Kraft. Dutzende Menschen wurden dabei verletzt.
© David Rankin/www.rankinstudio.com
Symbolbild
Durch einen Blitzeinschlag sind in einer Schule der ecuadorianischen Verkehrspolizei nahe der Hauptstadt Quito am Freitag 52 Menschen verletzt worden. Nach Behördenangaben wurden 15 von ihnen kurzzeitig im Krankenhaus behandelt, die anderen vor Ort. Demnach befand sich eine Gruppe von Polizeischülern gerade auf dem Weg zum Speisesaal, als der Blitz einschlug.

Im Jänner waren in Ecuador drei Mitglieder einer Familie von einem Blitz getötet worden. Seit Wochen toben in dem lateinamerikanischen Land heftige Stürme, die Erdrutsche und Überschwemmungen verursachten. Mindestens elf Menschen starben bereits durch Sturmfolgen.

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Bizarro Earth

Bewohner eines Bauernhofes in Schwyz wegen Schlammlawine evakuiert

Die Bewohner eines Bauernhofes in Schwyz müssen Ostern auswärts verbringen. Wegen der anhaltenden Regenfälle sind bereits Dutzende Kubikmeter Erdreich den Hang hinuntergerutscht - und drohen das Haus sowie ein weiteres Gebäude unter sich zu begraben.
© Gemeinde Schwyz
80 Kubikmeter Schlamm und Geschiebe haben sich in Bewegung gesetzt.
Schwyz - Oberhalb von Schwyz bedroht seit gestern ein Murgang ein Bauernhaus und ein Ferienhaus. Bis heute rutschten rund 200 Kubikmeter Baumstämme, Geröll und Geschiebe in Richtung der Häuser. Diese dürfen bis mindestens nächsten Freitag nicht betreten werden.

Insgesamt drohten 5000 bis 10'000 Kubikmeter Erdreich abzurutschen, sagte der Schwyzer Gemeinderschreiber Bruno Marty. Schon am Freitag mussten deshalb die zwei Bewohner des Bauernhofes das Haus verlassen.

Dank des Schneefalls habe sich die akute Situation leicht entschärft, teilte die Gemeinde Schwyz in einem Communiqué mit. Grosse Gefahr drohe aber von einem oberhalb liegenden Riedgebiet, dessen Boden völlig durchnässt sei.

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Attention

Bus fällt in einem riesigen Erdfall in Brasilien - Zum Glück keine Verletzten

© YouTube Screenshot
Ein Reisebus war auf einer Landstraße im nördlichen brasilianischen Bundesstaat Pará zwischen den Städten von Itaituba und Rurópolis unterwegs. Die Passagiere dieses Busses hatten ein gerüttelt Mass Glück, als ihr Transportmittel plötzlich vom Erdboden verschluckt wurde. Als sich plötzlich ein Erdfall vor ihnen auftat, retteten sich der Fahrer und alle Insassen gerade rechtzeitig ins Freie. Denn nur wenige Sekunden nachdem die letzte Person den Bus verlassen hatte, fiel der Bus in die Tiefe und wurde davongespült.

Der Vorfall ereignete sich am Montag nach sintflutartigen Regenfällen in diesem Gebiet, welche die Flüsse anschwellen ließ.

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Question

Lamm mit menschlichem Gesicht geboren

Statt eines süßen Lamms, blickte Schäfer Blasius Lavrentiev ein “alter grantiger Mann mit einer großen Nase” entgegen. Das neugeborene Tier aus Russland wurde rasant zur Attraktion im Netz.
“Die Eltern waren normal, ich habe keine Ahnung, wie es mit diesem Gesicht endete”, so Lavrentiev gegenüber mehreren Medien. Ihm wurde bereits der zehnfache Preis eines normalen Jungtiers geboten, er lehnte aber bislang ab. Laut eines russischen Tierarztes entstand die Deformation durch einen Vitamin-A-Überschuss der Mutter.


Snowflake

Außergewöhnlicher Schneesturm verschlingt eine Brücke in Sibirien

Eine riesige dunkle Wolke aus Schnee kam über den Yenisei-Fluss gerollt und hüllte das Stadtzentrum Krasnoyarsk in Sibirien in weniger als einer Minute völlig ein.

Cloud Precipitation

Nassester Monat seit hundert Jahren in Indien: Erdrutsch riss 16 Menschen in den Tod

In Indien wird der nasseste März seit hundert Jahren verzeichnet. Die Überschwemmungen in Kaschmir wecken Erinnerungen an das dramatische Hochwasser vom letzten Herbst.
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© Reuters / Daniel Ismail
Delhi - Nach heftigen Niederschlägen während des Wochenendes ist im Bezirk Budgam im indischen Gliedstaat Jammu und Kaschmir am Montag ein Erdrutsch niedergegangen, der 16 Personen in den Tod riss. Zudem stieg der Wasserstand des Flusses Jhelum vorübergehend dramatisch an. Die Behörden wurden in Alarmbereitschaft versetzt, die Pegelstände werden ständig überwacht. In zwei Tagen fielen stellenweise bis zu 140 Millimeter Regen, mehr als üblicherweise im ganzen Monat.

Die neuerliche Hochwassergefahr hat in der Bevölkerung grosse Beunruhigung ausgelöst. Im September letzten Jahres hatten Überschwemmungen in der ganzen Region weitflächige Zerstörungen verursacht. Hunderte kamen ums Leben, fast eine Million Personen waren vorübergehend auf der Flucht. Angesichts dieser Erfahrung zogen sich viele Einwohner, etwa in der im letzten Herbst besonders stark betroffenen Hauptstadt Srinagar, aus der Gefahrenzone zurück und kamen vorübergehend bei Verwandten unter; Ladenbesitzer brachten ihre Ware ins Trockene.


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Die Gefährlichkeit des Taifun "Maysak" von der Raumstation ISS aufgenommen

Das Auge des Sturms im Blick: Die Astronautin Samantha Cristoforetti hat im All Fotos des Taifuns "Maysak" gemacht, der sich den Philippinen nähert.
© NASA/Samantha Cristoforetti
Taifun "Maysak" wütet in diesen Tagen über dem Pazifik und bedroht die Philippinen. Bereits Anfang dieser Woche hat der Sturm Spitzengeschwindigkeiten von 250 Kilometern in der Stunde erreicht. Am Osterwochenende könnte er die nördlichen Inseln erreichen, wie Wetterbehörden am Mittwoch mitteilten.

Taifun "Haiyan", der im November 2013 wahrscheinlich mehr als 7000 Menschenleben auf den Philippinen forderte, war mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometern in der Stunde an Land gekommen.

Kommentar: Taifun "Maysak" führte bereits zu 5 Todesopfern in Mikronesien.




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Wasserstände auf Tiefstand in Kalifornien: Vorschriften für Wassersparen angesagt

Wegen einer andauernden schweren Dürre in Kalifornien ordnet der US-Westküstenstaat wassersparende Maßnahmen an. Städte und Gemeinden müssen ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent zu reduzieren.
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© Reuters
Schon länger werden die Bürger aufgefordert, ihre Rasenflächen nur dreimal pro Woche zu bewässern.
Angesichts einer seit vier Jahren andauernden extremen Dürre hat der US-Bundesstaat Kalifornien Vorschriften zum Wasserverbrauch angekündigt. Erstmals in der Geschichte des Westküstenstaates habe Gouverneur Jerry Brown verpflichtende Vorschriften ausgearbeitet, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden solle, erklärte ein Sprecher.

Kalifornien ordnet bisher einmalige Vorschriften an

Da kein Ende der Trockenheit in Sicht sei, sei Kalifornien zu "noch nie dagewesenen Maßnahmen" gezwungen, hieß es. Unter anderem sollen in Grünanlagen der Städte insgesamt 4,6 Millionen Quadratmeter Rasenflächen durch anspruchslosere Pflanzen wie Kakteen, Agaven und Sukkulenten ersetzt werden.

Kommentar: Die Dürre in Kalifornien hält bereits seit über einem Jahr an und ist auch ein Zeichen der extremen Erdveränderungen die unser Planet durchläuft.




Windsock

Orkan "Niklas" tobt durch Deutschland - Mindestens neun Tote

Offenbach - Orkan „Niklas“ tobt quer über die Republik. Drei Männer sterben in Deutschland, einer in Österreich. Der Münchner Hauptbahnhof wird geschlossen. Vielerorts krachen Bäume auf die Schienen und legen den Bahnverkehr lahm.

© dpa
Wie hier in Berlin sah es an vielen Orten in Deutschland aus.
Ausnahmezustand an Bahnhöfen, Orkan-Chaos auf den Straßen und mehrere Tote: Mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern ist Orkantief „Niklas“ quer über Deutschland gefegt. In Rheinland-Pfalz starben am Dienstag zwei Männer, als ein Baum auf ein Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei krachte. In Sachsen-Anhalt wurde ein Mann von einer Mauer erschlagen. Auch in Österreich gab es einen Unwettertoten.

© dpa
In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stand der Nahverkehr vorübergehend still. In Bayern fuhren keine Fernzüge mehr. Der Münchner Hauptbahnhof musste geschlossen werden. „Niklas“ sollte in der Nacht über den Nordosten abziehen.
Bundesweit waren Polizisten und Feuerwehrleute im Dauereinsatz. Häuser wurden beschädigt, der Wind riss Stromleitungen herunter. Mehrere Menschen wurden verletzt. Probleme meldete Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt am Main. Bereits seit dem Morgen kam es zu Verspätungen, am frühen Abend sprach der Betreiber Fraport von 170 ausgefallenen Starts und Landungen.

Auf der Schiene ging vielerorts gar nichts mehr. „Der Orkan Niklas hat die Bahn mit voller Wucht getroffen“, sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stand der Nahverkehr still. In Deutschlands größtem Bundesland Bayern wurde der Fernverkehr am Nachmittag komplett eingestellt.

Kommentar:

Orkan Niklas über Deutschland - Bericht von der Nordseeküste:


Orkan Niklas über Deutschland - Bericht aus Bayern:


Unwetter in Franken: