Erdveränderungen
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Better Earth

Schwerster Sturm seit 1975 in Neuseeland: Überschwemmungen und Stromausfälle

Ein schwerer Sturm hat zu Chaos und Verwüstungen in Auckland geführt. Durch die Überschwemmung mussten zahlreiche Autofahrer aus ihren Fahrzeugen gerettet werden. Hunderte Haushalte waren ohne Strom.

überschwemmung neuseeland
Einer der schwersten Stürme seit 1975 hat am Mittwoch zu Überschwemmungen in der neuseeländischen Stadt Auckland geführt.

Nach Medienberichten waren Hunderte Haushalte in der zweitgrößten Stadt des Landes ohne Strom, Autofahrer mussten aus ihren überfluteten Fahrzeugen gerettet werden.

Das Wasser reichte oft bis über die Motorhaube, berichtete ein Mitarbeiter der Stadt: „Alles ist überschwemmt, totales Chaos, das Wasser spritzt aus den Gullys. Keine schönen Nachrichten.“

Einzig die Schüler der Region dürften sich freuen: Die Schulen sollen nach Medienangaben geschlossen bleiben, bis das Wasser abgeflossen ist.

Cloud Precipitation

Starke Regenfälle: Osbourne-Villa in den Fluten untergegangen

© ASCAP/AP
Ozzy und Sharon Osbourne
Während sich Ozzy und Sharon Osbourne in Kalifornien die Sonne auf die blasse Haut scheinen ließen, ruinierten Unwetter über England das Anwesen der schrägen Familie. 300.000 Pfund Schaden - klar, dass Ozzy mächtig schimpfte.

Die schweren Unwetter und Stürme in England im Februar haben auch vor dem "Fürst der Finsternis" nicht Halt gemacht: Der Villa von Ozzy und Sharon Osbourne in Buckinghamshire, Südengland, setzte der Regen übel zu. "Überall Wasser. Das Haus ist komplett überflutet", klagt Ozzy gegenüber dem Mirror. Der Sachschaden soll 300.000 britische Pfund (etwa 360.000 Euro) betragen. Noch viel schlimmer allerdings: "Es wird neun Monate dauern, bis alles getrocknet ist. Erst dann können die Reparaturen beginnen", so der Black-Sabbath-Sänger. Wie gut, dass die Osbournes die Zeit in ihrem zweiten Domizil in Los Angeles überbrücken können...

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass ihnen das Anwesen in England Kummer bereitet. Vor zehn Jahren brach dort ein Feuer aus, während Ozzy und Sharon schliefen, beide mussten mit Rauchvergiftungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden. 2004 verschaffte sich ein Einbrecher Zutritt und schnappte sich Schmuck im Wert von einer Million Pfund.
Bizarro Earth

Mehr Plastikteile als Fischlarven in der Donau

Tonnen an Plastikmüll fließen täglich ins Schwarze Meer

In der Donau schwimmen unterhalb von Wien mittlerweile mehr Plastikmüllteilchen als Jungfische. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Gewässerforschern der Universität Wien.

Die Forscher fanden heraus, dass in den Uferbereichen der Donau zwischen Wien und der Hauptstadt der Slowakei, Bratislava, im Durchschnitt pro Liter Wasser 317 Plastikpartikel treiben, aber nur 275 Fischlarven. Die Donau transportiert den Schätzungen der Wissenschaftler zufolge mittlerweile 4,2 Tonnen Plastikmüll pro Tag in das Schwarze Meer.

Die Fische verwechseln die meist aus der Industrie stammenden kleinsten Plastikteilchen mit Nahrung wie etwa Insektenlarven, Fischeiern oder Kleinkrebsen. Die Folgen reichen von einem vorgetäuschten Sättigungsgefühl über Verstopfung und Verletzung des Darmtraktes bis zum Tod.
Coffee

Explodierende Kaffee-Preise und drohende Ernteausfälle durch Dürre in Brasilien

Wegen der anhaltenden Dürre im wichtigsten Anbauland Brasilien stieg der Kaffee-Preis am Mittwoch weiter an. An den Terminmärkten kostete ein Pfund Arabica-Kaffee so viel wie seit Oktober 2012 nicht mehr.
Kaffee, Kaffee-Pflanzen, Kaffee-Feld
© dpa
Kaffee-Pflanzen sind sehr empfindlich. Dieses Jahr droht eine Dürre die Ernte zu vernichten.
Die Sorge der Anleger um die Ernte in Brasilien hat den Kaffeepreis am Mittwoch weiter in die Höhe getrieben.

An den Terminmärkten verteuerte sich ein Pfund Arabica-Kaffee zur Lieferung im Mai um bis zu 4,9 Prozent auf 1,624 Dollar und notierte damit so hoch wie seit Oktober 2012 nicht mehr. Am Vortag war der Preis sogar um fast 9 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit November 2004 nicht mehr an einem Tag.
Cloud Lightning

Apokalyptische Gewitterfront zog über Sydney

Eine gewaltige Wolkenfront zog am Mittwoch über der australischen Millionenstadt auf.
© Dean Sewell
Über Botany Bay
Die Zeitraffer-Aufnahme von der Wolkenfront, die am Mittwoch über dem Hafen der australischen Stadt Sydney aufzog sieht ein wenig nach Weltuntergang aus.Das Unwetter traf die Millionenstadt zur Hauptverkehrszeit. Der Wind fegte mit über 50 Stundenkilometer durch die Straßen. Dazu gab es heftige Regenfälle.Im öffentlichen Nahverkehr kam es erheblichen Einschränkungen. Nach Angaben der lokalen Behörden gingen in kurzer Zeit rund 200 Notrufe ein.Ähnliche Wetterbedingungen gab es den Berichten zufolge auch in der Umgebung von Sydney.So mancher Einwohner der Stadt wurde bei dem Unwetter ordentlich nass.

Eye 2

Python verschlingt Süßwasser-Krokodil in Australien

Auf Leben und Tod: In Australien haben eine Schlange und ein Krokodil gegeneinander gekämpft. Zum Schluss war das Krokodil verschwunden - und der Python satt.
python
© dpa
Eine riesige Schlange hat nach zähem Ringen ein Krokodil besiegt und es anschließend komplett verschlungen. Die Schlange, vermutlich ein Python, sei etwa drei Meter lang gewesen und habe "gesund" ausgesehen, sagte Travis Corlis, der den Kampf auf Leben und Tod im Moondarra-See im australischen Bundesstaat Queensland beobachtet hatte.

© dpa
Das Krokodil, um das sich die Schlange gewickelt hatte, sei dagegen nur knapp einen Meter lang gewesen. Die beiden Tiere hätten vor den Augen mehrerer Zuschauer im Wasser gekämpft, sagte Corlis. Später habe die Schlange das Krokodil, das zu dem Zeitpunkt bereits tot gewesen sei, ans Ufer gezogen.
Ice Cube

Niagarafälle zum zweiten Mal in diesem Jahr zu Eis erstarrt

Wo normalerweise das Wasser aus 21 Metern herunterdonnert, herrscht jetzt Stille. Aufgrund der eisigen Temperaturen in den USA und Kanada sind die Niagarafälle zum zweiten Mal in diesem Jahr eingefroren - und liefern so spektakuläre Bilder.
Gefrorene Niagarafälle
© Reuters
In der Sprache der Ureinwohner Nordamerikas bedeutet „Niagara“ soviel wie „donnerndes Wasser“. Davon kann momentan keine Rede sein. Denn die berühmten Niagarafälle, die an der kanadisch-amerikanischen Grenze liegen, haben ihr lautes Rauschen gegen die Stille eingetauscht.

Der Grund dafür sind die momentan eisigen Temperaturen, aktuell um die minus 12 Grad. Bereits Anfang Januar war ein Teil der Wassermassen zwischen Erie- und Ontariosee zu Eis erstarrt. Damals fegte eine Kältewelle über die USA und Kanada. Im US-Bundesstaat Minnesota wurden damals sogar Rekordtemperaturen von minus 37 Grad gemessen.
Sun

Brasilien: Quälende Hitze, Wassernot und Stromausfall

In Brasilien spielt sich, unbeachtet von der Weltöffentlichkeit, eine der größten Klimakatastrophen ab. Viele Menschen leiden im Alltag unter den Folgen.

Meer so weit das Auge reicht. Unter den Palmen joggen Frühsportler, flirten Liebespärchen. Die attraktive Strandpromenade von Boa Viagem ist das Herz der brasilianischen WM-Stadt Recife, wo auch die deutsche Elf spielen wird. Nach kaum drei Stunden Fahrt ins Landesinnere gleicht das Panorama einem Gruselfilm aus der Sahelzone: Die Luft flimmert, kein schattiger Platz weit und breit, nur Baumgerippe, Skelette toter Tiere, Geisterdörfer und ein rissiger Boden, der seit zwei Jahren kein Wasser mehr bekommen hat. Das ist der Sertão, Brasiliens Armenhaus und seit zwei Jahren Schauplatz einer der größten Klimakatastrophen.
Arrow Down

Total-Ernteausfall von Käferbohnen wird im Österreichischen Parlament behandelt

Phaseolus coccineus
© Danny Steaven
Phaseolus coccineus
Nachdem im letzten Jahr in der Steiermark, aufgrund der Dürre, nur 10 bis 20 Prozent der Käferbohnen abgeerntet werden konnten, beschäftigt dieses Thema auch den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten, Walter Rauch und konfrontiert den Bundesminister für Landwirtschaft mittels einer parlamentarischen Anfrage zu den aktuellen Ernteausfällen.

2013 wurden in der Steiermark auf insgesamt 500 Hektar Käferbohnen angebaut. Allerdings konnten laut Landwirtschaftskammer nur ca 10 bis 20 Prozent abgeerntet werden. „Für die steirischen Bauern gleicht dieser Zustand einem Totalausfall“, so Rauch. Die Hitzeperiode hat den wärmeempfindlichen Pflanzen arg zugesetzt, sodass man Überlegungen anstellt Käferbohnen aus China zu importieren. Auch die Verwendung neuer witterungsbeständiger Sorten oder die Verlegung des Anbaugebietes wird in Erwägung gezogen.

„Dieser Umstand bringt die steirischen Bauern natürlich in eine prekäre Lage, sodass viele Bauern auch den Anbau von Käferbohnen aufgeben müssen“, befürchtet Rauch. Diesbezüglich wird der südoststeirische FP-Mandatar eine Anfrage an den zuständigen Landwirtschaftsminister, Andrä Rupprechter, stellen. „Ich erhoffe mir, dadurch neue Erkenntnisse zu gewinnen, um den steirischen Bauern unter die Arme greifen zu können“, so FPÖ-NRAbg. Walter Rauch.
Bad Guys

Erneutes Sturmtief und Riesenwellen vor Spaniens Küste

riesenwelle
© dpa/Esteban Cobo
Nachdem Spanien bereits im Januar von Riesenwellen heimgesucht wurde, stehen den Küstenregionen Nordspaniens neue Turbulenzen bevor. Die Wellen erreichen eine Höhe von zwölf Metern, Windböen eine Geschwindigkeit von 110m km/h.

La Coruña - Ein Sturmtief an der nordspanischen Küste hat im Atlantik bis zu zwölf Meter hohe Wellen aufgetürmt. In mehreren Gegenden der Atlantikküste lösten die Behörden am Montag die höchste Alarmstufe aus. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich von der Küste fernzuhalten.

In der galicischen Hafenstadt La Coruña wurde wegen des Unwetters das Betreten von Stränden verboten. Die Wogen setzten die Strandpromenade der Stadt unter Wasser. In der nahe gelegenen Ortschaft Miño rissen die Wellen die Fassade eines Wohngebäudes in der Nähe des Strandes ein. Die Böen an der Atlantikküste erreichten nach Angaben der Online-Zeitung „lavozdegalicia.es“ Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h.

dpa
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