Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Heftige Gewitterzelle entlud sich über Ilsenburg: 80-120 Liter Regen pro Quadratmeter

Eine heftige Unwetterfront mit Starkregen hat die Kleinstadt Ilsenburg im Harz unter Wasser gesetzt.

Über dem Ort habe sich am Samstagabend eine Gewitterzelle entladen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig am Sonntag. Binnen einer Stunde seien 80 bis 120 Liter Wasser pro Quadratmeter niedergegangen. Die Regenfluten hätten den Fluss Ilse in kürzester Zeit extrem anschwellen lassen. Nach Angaben der Polizei in Halberstadt stand die Ilsenburger Innenstadt teilweise bis zu 40 Zentimeter unter Wasser. Die Feuerwehr musste zu insgesamt 90 Einsätzen ausrücken und vor allem Keller leer pumpen. In manchen Gebäuden habe das Wasser einen halben Meter hoch gestanden. Verletzt wurde niemand.

Der Pegelstand der Ilse, der normalerweise bei 1,25 Meter liege, sei auf mehr als zwei Meter angestiegen, sagte ein Sprecher der Einsatzleitung der Feuerwehr.

Kommentar:



Camera

Nachtleuchtende Wolken über Neumünster

Extrem hoch stehende Wolken werden von der Sonne angestrahlt - auch wenn die längst untergegangen ist. Das Phänomen ist derzeit auch über Neumünster zu beobachten

Nachtleuchtende Wolken Deutschland
© Ludwig
Die Sonne ist längst untergegangen, dennoch leuchten die Wolken bis in die Nacht. Am Einfelder See lassen die nachtleuchtenden Wolken sogar den See glänzen.
Ein seltenes Himmelsschauspiel bietet sich Nachtschwärmern in dieser Zeit beim Blick zum nördlichen Sternenhimmel: Nachtleuchtende Wolken sind meist in der Zeit um die Sommersonnenwende zu beobachten. Marco Ludwig, Leiter der Sternwarte im Hahnknüll und passionierter Himmelsfotograf, gelangen jetzt spektakuläre Bilder von den leuchtenden Wolken über Neumünster.
Cloud Precipitation

Gewaltige Schäden nach Hochwasser im Emmental, Schweiz

Im Emmental erreichten die Flusspegel heute einen Jahrhundert-Hochstand. Experten erwarten Schäden im Millionenhöhe. Menschen wurden bisher keine verletzt.

Hochwasser Emmental
© Beat Kälin, newspictures
Die Emme trat in Schangnau, Bumbach und Kemmeriboden über die Ufer und verursachte Schäden in Millionenhöhe.
Ein Unwetter hat am Donnerstagmorgen im Emmental grossen Schaden angerichtet. Der sintflutartige Regen liess die Emme und andere Bäche innert kurzer Zeit über die Ufer treten. Besonders hart traf es die ländliche Region um Schangnau.

Menschen mussten aus überschwemmten Bauernhöfen evakuiert werden. Im Dorf Bumbach bahnten sich die dunkelbraunen Wassermassen ihren Weg durchs Dorf und setzten Häuser unter Wasser. Überall lag Schlamm und Geröll.

Kommentar: Mittlerweile gibt es demnach jedes zweite Jahr eine Jahrhundertflut?

Dass die Wetterverhältnisse weltweit immer extremer werden, zeigen eindrücklich die folgenden Video-Zusammenstellungen:

Bad Guys

Taifun "Rammasun" bisher stärkster in dieser Saison für Asien - 860.000 Menschen in China evakuiert

© AFP
Zerstörtes Haus in Vietnam: Enorme Schäden nach Taifun "Rammasun"
China/Vietnam. Die beiden Taifune "Rammasun" und "Matmo" richteten zum Teil große Schäden in den beiden Ländern an. "Rammasun" forderte in Vietnam ca. 27 Menschenleben, großteils durch Überschwemmungen und Erdrutsche. Zudem richtete er auch Schäden auf den Philipinen und in Süd-China an. In Süd-China mussten ca. 860.00 Menschen evakuiert werden. Taifun "Rammasun" zählt bisher zu den stärksten Stürmen in dieser Saison. Taifun "Matmo" forderte vorerst nur die Einstellung von vereinzelten Verkehrsbetrieben in Süd-Ost-China.
Ice Cube

Meereisausdehnung der Antarktis schlägt den Tagesrekord um 240.000 qkm!

Die Meereisausdehung der Antarktis beträgt 1,102,000 qkm über dem Mittelwert der Jahre 1981-2010.
Antarktis Eis Wachstum
Das schlägt den vorherigen täglichen Rekord mit ganzen 240,000 qkm! Und außerdem handelt es sich auch um den 126. Tagesrekord in diesem Jahr.

Kommentar:



Bizarro Earth

Wegen Unwetter ist eine Maschine in Taiwan abgestürzt

Taipeh - Bei einer Bruchlandung während eines Sturms sind auf der taiwanesischen Insel Penghu Dutzende Menschen ums Leben gekommen. 46 der 58 Insassen seien getötet worden, hieß es vom Transportministerium. Die übrigen zwölf Insassen würden im Krankenhaus behandelt. Wie Chinas Staatsfernsehen CCTV berichtete, hatte es das Flugzeug der Gesellschaft Transasia bei Sturm und Regen nicht mehr bis zur Landebahn des Flughafens geschafft. Der Flieger krachte bei einem Dorf zu Boden und geriet in Brand. Vier Dorfbewohner wurden laut örtlichen Medien ebenfalls verletzt.
Bizarro Earth

Nach sengender Hitze schwere Unwetter in Deutschland

Erst sengende Hitze, dann schwere Unwetter: Das Wochenende der Extreme hat in Deutschland seine Spuren hinterlassen. Vor allem in Nordrhein-Westfalen haben Sturm und Hagel wieder gewütet, es gibt Verletzte und sogar Tote zu beklagen.
gewitter, blitz
© dpa
Hoch „Aymen“ hat Nordrhein-Westfalen ein Schwitz-Wochenende mit mehr als 35 Grad, Badeunfällen, aufgeplatzten Straßen und am Ende Hagel, Starkregen und Gewitterböen beschert. Die Gewitterfront zog am Sonntagabend über den Westen des Landes bis ins Ruhrgebiet.

In Bergkamen (Kreis Unna) sind zwei junge Männer bei Starkregen mit ihrem Auto tödlich verunglückt. Wie die Polizei mitteilte, schleuderte ihr Wagen nach einem Überholmanöver von der rutschigen Straße und krachte gegen einen Baum. Der 21-jährige Fahrer und sein ein Jahr jüngerer Begleiter starben am Abend an der Unfallstelle.

Kommentar:



Phoenix

Japans neue Insel wächst und erzeugt eigenes Wetter

Vor Japan erhebt sich Neuland aus dem Meer. Es hat seine Nachbarinsel einverleibt - und wächst weiter. Das Eiland erzeugt sein eigenes Wetter.
Nishino-shima insel vulkan
© NASA
April 2014: Gerade hat die Insel ihre Nachbarin einverleibt, die sich hell im linkssoberen Bereich abzeichnet.
Hamburg - "Unser Hoheitsgebiet wird sich erweitern", frohlockte der Leiter des Kabinettsekretariats der japanischen Regierung bereits Ende vergangenen Jahres. Dass es sich aber so entwickeln würde, dürfte auch ihn überraschen.

Ende November spuckte der Pazifik tausend Kilometer südöstlich von Tokio eine dampfende Insel aus, das neueste Land der Erde. Mittlerweile zeigt sich, dass sie bestehen bleibt. Das japanische Eiland hat sogar seine Nachbarinsel einverleibt: Sie erhob sich 1973 aus den Fluten, 500 Meter nebenan. Die neue Insel heißt nun Nishino-shima; nach der Vereinigung trägt sie den Namen der einstigen Nachbarinsel; zunächst war sie Niijima getauft worden.
Sherlock

Update! Russische Wissenschaftler erforschen das mysteriöse Yamal Erdloch


Kommentar: Dieser Artikel enthält neue Fotografien des Yamal Erdlochs in Russland, die in einem Artikel der in der Siberian Times veröffentlicht wurden. Neue Informationen: Der Krater ist ca. 70 Meter tief -- weniger groß als erwartet -- hat einen kleinen eisigen See am Grund -- Wissenschaftler vermuten, dass interne Kräfte und nicht externe Kräfte den Krater erzeugt haben -- das letzte Mal, als ähnliche geologische Prozesse stattfanden war vor 8000 Jahren -- keine Anzeichen von menschlichen Eingriffen, 30km entfernt von den Gasfeldern




Cloud Lightning

Blitzschlag legte 2 Mobilfunksendemasten in Ahrensburg lahm

Zwei von drei Funkmasten des Mobilfunkanbieters O2 sollen bei dem Unwetter am 8. Juni [sic] beschädigt worden sein. Wie lange die Kunden noch eingeschränkt telefonieren und im Internet surfen, ist unklar.
© Birgit Schücking
In Ahrensburg hat die Hamburgerin Nadine Beck kaum noch Empfang auf dem Handy
Ahrensburg. Die SMS kommt Stunden nach dem Abschicken an - wenn überhaupt. Telefonieren ist reine Glückssache, und mobil im Internet zu surfen ist zumeist undenkbar. Das gilt auch für den Empfang von E-Mails und Whatsapp-Nachrichten. Kunden des Mobilfunkanbieters O2 können in Ahrensburg derzeit ihre Handys nur eingeschränkt benutzen. Nach Verlassen der Stadt schnellen die Empfangsbalken auf dem Display in die Höhe, die Abkürzungen LTE oder 3G erscheinen und kündigen damit besten Internetempfang an.
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