Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Erdrutsch in Nordost-Afghanistan nach schweren Regenfällen - 52 Tote

Bei einem Erdrutsch in der nordostafghanischen Provinz Badachschan sind nach offiziellen Angaben mindestens 52 Menschen ums Leben gekommen, fast die Hälfte davon Kinder.

© Trans Asia News
Der Vizegouverneur der Provinz, Gul Ahmad Bedar, sagte am Dienstag, zu dem Erdrutsch sei es in der Nacht zuvor nach schweren Regenfällen gekommen. Die Opfer hätten ihre Häuser trotz Warnungen der Behörden nicht verlassen.

Im Mai vergangenen Jahres hatte eine Schlammlawine weite Teile des Dorfes Ab-e-Barik in Badachschan mit sich gerissen. Nach offiziellen Angaben kamen zwischen 100 und 500 Menschen ums Leben. Zunächst hatten die Behörden die Opferzahl weitaus höher angegeben.

Kommentar: Dieser Erdrutsch ist neben dem Erdbeben in Nepal, den Lawinen im Himalaja, dem Mini-Zyklon in Pakistan und dem Schneesturm in der Türkei noch eine weitere Katastrophe, die momentan Asien trifft.


Bizarro Earth

Anzahl der Erdbeben in Oklahoma hat sich verzehnfacht durch Fracking

In den vergangenen vier Jahren hat sich die Zahl der Erdbeben in den USA massiv erhöht. Allein im US-Bundesstaat Oklahoma wurden im Jahr 2014 zehnmal so viele Erdbeben aufgezeichnet, wie im Jahr 2011. Grund sind neue Fördertechniken wie das Fracking.
© Trevor MacInnis (Wikipedia), Lizenz: CC BY-SA 2.5
Standardfass (55 gallon drum)
Im Jahr 2014 gab es allein im Bundesstaat Oklahoma 585 Erdbeben, die laut einer neuen Untersuchung durch neue Methoden der Öl- und Gasförderung verursacht wurden. Dies meldet TeleSurTV.

Der Bericht wurde am Donnerstag von der US Geological Survey (USGS) veröffentlicht und untersuchte seismische Aktivitäten in der zentralen und östlichen USA, vor allem Alabama, Arkansas, Colorado, Kansas, New Mexico, Ohio, Oklahoma und Texas. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die neue Fördertechniken für die erhöhten Bodenbewegungen verantwortlich sind.

Kommentar: Abgesehen vom Fracking als Ursache für vermehrte Erdbeben befindet sich natürlich der ganze Planet inmitten von schwerwiegenden Erdveränderungen. Sehen Sie sich unsere monatlich erscheinenden Video-Zusammenfassungen dieser extremen weltweiten Ereignisse an:

SOTT Videos der Erdveränderungen

Hier vom Monat März:




Radar

Weiterer Lawinenabgang in Nepal begräbt ca. 200 Menschen und Erdbeben entwickelt sich zur schlimmsten Katastrophe Nepals

Der Horror in dem Himalaya-Staat hält unvermindert an. Nach Befürchtungen der Regierung wird Nepal von der größten Katastrophe in seiner Geschichte heimgesucht. Inzwischen ist von bis zu 10.000 Toten die Rede.
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Touristen, die vom Flughafen in Kathmandu nicht wegkommen
Bei einem weiteren Lawinenabgang nach dem schweren Erdbeben in Nepal sind möglicherweise rund 250 Menschen verschüttet worden. Die Lawine sei in Ghodatabela an der beliebten Trekking-Route Langtang ins Tal gerast, sagte ein Behördenvertreter. In der Nähe lag das Zentrum des Bebens vom Samstag, das weite Regionen des Himalaya erschütterte. Dass nun weitere 250 Menschen verschüttet wurden, sei eine "vorläufige Schätzung", so der Behördenvertreter weiter. Es sei möglich, dass auch ausländische Touristen betroffen seien. Die Langtang-Route liegt nicht weit von Kathmandu entfernt. Doch gebe es wenig Informationen, weil die Gegend nicht leicht zugänglich und die Kommunikation schwierig sei. Die Rettungsbemühungen würden vom schlechten Wetter behindert.

Acht Millionen Nepalesen direkt betroffen

Das Erdbeben von der Stärke 7,8 droht sich zur größten Katastrophe auszuweiten, die Nepal je getroffen hat. Bis zu 10.000 Menschen könnten getötet worden sein, sagte Ministerpräsident Sushil Koirala. Damit wäre das verheerende Beben von 1934 übertroffen, bei dem rund 8500 Nepalesen starben. Nach jüngsten Angaben des Innenministeriums wurden bislang mehr als 5000 Tote gezählt. Darunter befindet sich auch ein Deutscher, ein Geografie-Professor der Universität Göttingen. Die 15 ihn begleitenden Studenten wurden leicht verletzt. Insgesamt wird die Zahl der vermissten Deutschen auf über hundert geschätzt.

Kommentar: Die Hilfe ist schön und gut, doch wenn diese an Bedingungen geknüpft ist und "Corporate Amerika" beteiligt ist, wird wenig Hilfe für die leidende Bevölkerung zu erwarten sein, da die Industrie nur an ihre eigenen Profite denkt.


Cloud Grey

Schwerster Waldbrand seit mehr als 20 Jahren wütet vor der Atomruine Tschernobyl

Es ist der schwerste Waldbrand seit mehr als 20 Jahren: In der Nähe der Ruine des Atomkraftwerks Tschernobyl kämpfen Einsatzkräfte gegen ein Großfeuer. Es gebe keinen Grund zur Panik, teilte die Regierung mit.
© AFP/UKRAINIAN PRIME MINISTER PRESS-SERVICE / ANDREW KRAVCHENKO
In der Sperrzone um das 1986 havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl haben ukrainische Einsatzkräfte am Dienstag stundenlang einen Waldbrand bekämpft. Das Feuer sei unter Kontrolle, es gebe keinen Grund zur Panik, sagte Innenminister Arsen Awakow am Dienstagabend in Kiew. Eine Gefahr für die Kraftwerksruine, in der sich noch immer hoch radioaktives Uran befindet, bestehe nicht, teilte der ukrainische Zivilschutzchef Sorjan Schkirjak mit. Es sei keine erhöhte Strahlung in der Umgebung gemessen worden, betonte Ministerpräsident Arseni Jazenjuk.

Es handle sich um den schwersten Waldbrand in der Nähe des havarierten Kraftwerks seit 1992, sagte Innenminister Awakow. Die Anlage sei etwa 20 Kilometer vom Brandherd entfernt. Insgesamt sei eine Fläche von etwa 400 Hektar Wald von den Flammen erfasst worden. Mehr als 200 Helfer waren im Kampf gegen das Feuer im Einsatz.

Kommentar: Besonders in Sibirien gab es im letzten Monat einige Brände:




Cloud Lightning

Wetterextreme in Sachsen: Auf schwere Gewitter mit Starkregen und Hagel folgen vielerorten Überschwemmungen

Heftige Unwetter sind am Montag über Sachsen gezogen. Für die Landkreise Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Mittelsachsen sowie die Stadt Dresden und den Erzgebirgskreis wurden Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter mit heftigem Starkregen herausgegeben, die inzwischen wieder aufgehoben sind.
© Nonstopnews
Rund um Callenberg wurden einige Häuser überflutet.
Besondere Wetterlage in Sachsen

In Callenberg bei Zwickau kamen binnen zwei Stunden mehr als elf Liter Regen pro Quadratmeter runter. Dazu gab es heftigen Hagel, Windböen und ein Temperatursturz von 20 auf knapp zehn Grad. Der Boden konnte vielerorts die Wassermassen nicht aufnehmen, teilweise wurden Wohnhäuser und Gärten überflutet. In Freital fielen innerhalb einer Stunde 17,3 Liter Regen pro Quadratmeter. Das war fast die gesamte Niederschlagsmenge eines ganzen Monats. Im April wurden nach Angaben des MDR-Wetterstudios in Freital bisher 21,3 Liter gemessen.

Kommentar: Sachsen war nicht der einzige Ort an dem zur selben Zeit extremes Wetter herrschte:



Snowflake

Unwetter wüteten im Süden Deutschlands - Behinderungen durch Hagel, Erdrutsche und Geröll

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© Rath
Die Straße zwischen Schenkenzell und Alpirsbach war nach dem heftigen Unwetter mit Geröll bedeckt.
Rottweil - Nach tagelangem Frühlingswetter haben Gewitter und starker Regen dem Südwesten eine empfindliche Abkühlung beschert. Die Niederschläge seit Montagabend verursachten mancherorts überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller.

Im Straßenverkehr sei es am Montagabend bis in die Nacht hinein zu Behinderungen durch Hagel und Geröll gekommen, sagte ein Sprecher des Lagezentrums im Innenministerium in Stuttgart am Dienstagmorgen. Betroffen waren demnach vor allem der Nordschwarzwald und die Landkreise Rottweil und Göppingen.

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© Schwenger
In Balingen wurde dieses Bild aufgenommen.

Snowflake

Schneesturm bringt über 2 m Schnee in die Türkei

Die Internetseite Iceagenow berichtet, dass es in Erzurum, Türkei über 2 m geschneit hat. Dadurch mussten wichtige Verkehrsstraßen geschlossen werden und Autos blieben stecken, da sie Sommerbereifungen hatte.

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Das zeigt wieder, dass etwas mit der propagierten Klimaerwärmung nicht stimmt und sich die Erde in Wirklichkeit abkühlt.

Bizarro Earth

Katastrophales Erdbeben (M7.9) im Himalaya: Gegend um Kathmandu in 30 Sekunden um drei Meter nach Süden verschoben - Weitere starke bis schwere Nachbeben und bislang mehr als 3800 Tote

Zwei Tage nach einem gewaltigen Erdbeben am Himalaya sind die Schäden längst nicht absehbar. Sogar die Hauptstadt Kathmandu ist nicht mehr über dem Landweg zu erreichen. Ein riesiges Stück des Landes wurde um drei Meter nach Süden verschoben.

© imago/UPI Photo
Hier haben Rettungsfahrzeuge keine Chance.
Das schwerste Erdbeben in der Himalaya-Region seit fast 100 Jahren hat Tausenden Menschen das Leben gekostet. Nach letzten Informationen des nepalesischen Innenministeriums ist die Zahl der Toten auf mehr als 3200 angestiegen. Am schwersten betroffen ist Nepal selbst. Aber auch Indien und China melden jeweils eine hohe Zahl von Toten und Verletzten.

Das Beben am Samstag hatte eine Stärke von 7,8 bis 7,9. Ihm folgten viele Nachbeben, die bis heute anhalten. Das ganze Ausmaß der Zerstörung ist noch nicht abzusehen, weil viele abgelegene Dörfer noch nicht erreicht werden konnten. Hubschrauberbesatzungen berichten, sie hätten völlig zerstörte Dörfer gesehen. Der Erdstoß mit seinem Epizentrum etwa 80 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu zerstörte auch große Teile der Infrastruktur Nepals, viele alte Häuser sowie Weltkulturerbe- und Pilgerstätten.

Roger Bilham, Geologe an der University of Colorado, sagte: "Ein massiver Block der Erdkruste, etwa 120 Kilometer lang und 60 Kilometer breit, hat sich am Samstag innerhalb von 30 Sekunden um drei Meter nach Süden verschoben. Und oben drauf waren Kathmandu und Millionen Menschen." Die Hauptstadt ist nicht mehr über den Landweg erreichbar, nachdem ein Nachbeben der Stärke 6,7 die Ost-West-Landstraße bei Mugling und Narayanghat blockierte.

Kommentar: Die Anzahl der Toten nach dem Erdbeben in Nepal dürfte weiter zunehmen, wenn die Rettungskräfte in abgelegene Dörfer vordringen. Die Überlebenden leiden unter Regenfällen Wasser und Nahrungsmittel werden langsam knapp. Laut Geologen ist dies Erdbeben das schwerste in Südasien seit mehr als 80 Jahren. Es hat fast 100 Beben und Nachbeben teils mit einer über Magnitude 5 gegeben. Und 25 Stunden, nachdem das Hauptbeben Teile von Nepal in Schutt und Asche gelegt hat, wurde ein weiteres schweres Erdbeben registriert. Das deutsche Geoforschungszentrum gibt es mit Magnitude 6.5 an. USGS nennt Magnitude 6.7. Das Epizentrum lag demnach östlich von Kathmandu, eine Region, die bisher von starken Nachbeben verschont blieb. Neue Schäden und Tote durch die Nachbeben sind wahrscheinlich.

Laut Juskies Erdbebennews sind die letzten offiziellen Zahlen dieser Katastrophe (Stand: 27.04. 15:52 Uhr MESZ):

- 3862 Tote, 7119 Verletzte in Nepal
- 68 Tote, 413 Verletzte in Indien (Uttar Pradesh, Bihar, Westbengalen, Jharkhand, Tripura)
- 20 Tote, 58 Verletzte in China (Tibet)
- 4 Tote, 218 Verletzte in Bangladesh
- Mehrere Verletzte in Bhutan, wie ausländische Medien berichten (nicht von der Regierung bestätigt)


Frühere Berichte:


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Neue Landmasse steigt an Japans Küste auf - 15 Meter hoch und über 300 Meter lang - und das in nur einer einzigen Nacht

An der Küste von Hokkaido in Japan ist ganz plötzlich, d.h. innerhalb von nur einem Tag, eine neue Landmasse von enormem Ausmaß aus dem Meer aufgestiegen.
Die Region nördlich von Japan befindet sich inmitten von großer Erdbeben-Aktivität und offensichtlich kommt es im Zuge dessen zu bedeutenden Bewegungen der Erdkruste.


Die neue Landmasse begann gestern morgen (24. April 2015) aus dem Meer aufzusteigen; zuerst nur einen Meter hoch, doch dann stieg sie rasant in die Höhe und das Ereignis geht sogar noch weiter (25.-26.04.2015).

Bisher ist die neue Landmasse auf über 15 Meter über den Meeresspiegel angestiegen (und etwa 300 Meter lang) und fast 10 Meter breit! Abgesehen davon, dass das wirklich groß ist, handelt es sich darüber hinaus auch noch um ein sehr seltenes Ereignis.

Bad Guys

Mini-Zyklon richtet schwere Schäden in Pakistan an

In Pakistan sind durch starken Regen mindestens 26 Menschen getötet worden. Mehr als 180 Menschen wurden verletzt, Gebäude stürzten ein. Die Rede ist von einem Mini-Zyklon, dessen Winde Spitzengeschwindigkeiten bis zu 110 Stundenkilometern erreichen.
Peshawar - Im Nordwesten Pakistans sind durch starken Regen mindestens 26 Menschen getötet worden. In der Stadt Peshawar seien dutzende Gebäude bei heftigem Regen und Wind eingestürzt, teilten Polizei und Behörden am Sonntag mit. Dadurch seien auch mehr als 180 Menschen verletzt worden. Regierungschef Nawaz Sharif kondolierte den Angehörigen der Opfer.

Umgestürzte Bäume und Telefonmasten sowie Geröll blockierten nach Angaben eines AFP-Reporters zahlreiche Straßen in der Millionenstadt und behinderten so die Rettungsarbeiten. An einigen Stellen stand das Wasser einen Meter hoch. Für die Rettungsarbeiten wurden auch Soldaten abgestellt. Sie seien unter anderem mit Suchhunden im Einsatz, teilte ein Armee-Sprecher über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Kommentar: Einer anderen Quelle zufolge ist die Todeszahl bereits auf 44 Menschen angestiegen.