Erdveränderungen
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Die Gefährlichkeit des Taifun "Maysak" von der Raumstation ISS aufgenommen

Das Auge des Sturms im Blick: Die Astronautin Samantha Cristoforetti hat im All Fotos des Taifuns "Maysak" gemacht, der sich den Philippinen nähert.
© NASA/Samantha Cristoforetti
Taifun "Maysak" wütet in diesen Tagen über dem Pazifik und bedroht die Philippinen. Bereits Anfang dieser Woche hat der Sturm Spitzengeschwindigkeiten von 250 Kilometern in der Stunde erreicht. Am Osterwochenende könnte er die nördlichen Inseln erreichen, wie Wetterbehörden am Mittwoch mitteilten.

Taifun "Haiyan", der im November 2013 wahrscheinlich mehr als 7000 Menschenleben auf den Philippinen forderte, war mit Spitzenböen von mehr als 300 Kilometern in der Stunde an Land gekommen.

Kommentar: Taifun "Maysak" führte bereits zu 5 Todesopfern in Mikronesien.




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Wasserstände auf Tiefstand in Kalifornien: Vorschriften für Wassersparen angesagt

Wegen einer andauernden schweren Dürre in Kalifornien ordnet der US-Westküstenstaat wassersparende Maßnahmen an. Städte und Gemeinden müssen ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent zu reduzieren.
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© Reuters
Schon länger werden die Bürger aufgefordert, ihre Rasenflächen nur dreimal pro Woche zu bewässern.
Angesichts einer seit vier Jahren andauernden extremen Dürre hat der US-Bundesstaat Kalifornien Vorschriften zum Wasserverbrauch angekündigt. Erstmals in der Geschichte des Westküstenstaates habe Gouverneur Jerry Brown verpflichtende Vorschriften ausgearbeitet, mit denen der Wasserverbrauch um 25 Prozent gesenkt werden solle, erklärte ein Sprecher.

Kalifornien ordnet bisher einmalige Vorschriften an

Da kein Ende der Trockenheit in Sicht sei, sei Kalifornien zu "noch nie dagewesenen Maßnahmen" gezwungen, hieß es. Unter anderem sollen in Grünanlagen der Städte insgesamt 4,6 Millionen Quadratmeter Rasenflächen durch anspruchslosere Pflanzen wie Kakteen, Agaven und Sukkulenten ersetzt werden.

Kommentar: Die Dürre in Kalifornien hält bereits seit über einem Jahr an und ist auch ein Zeichen der extremen Erdveränderungen die unser Planet durchläuft.




Windsock

Orkan "Niklas" tobt durch Deutschland - Mindestens neun Tote

Offenbach - Orkan „Niklas“ tobt quer über die Republik. Drei Männer sterben in Deutschland, einer in Österreich. Der Münchner Hauptbahnhof wird geschlossen. Vielerorts krachen Bäume auf die Schienen und legen den Bahnverkehr lahm.

© dpa
Wie hier in Berlin sah es an vielen Orten in Deutschland aus.
Ausnahmezustand an Bahnhöfen, Orkan-Chaos auf den Straßen und mehrere Tote: Mit Böen von bis zu 192 Stundenkilometern ist Orkantief „Niklas“ quer über Deutschland gefegt. In Rheinland-Pfalz starben am Dienstag zwei Männer, als ein Baum auf ein Dienstfahrzeug der Straßenmeisterei krachte. In Sachsen-Anhalt wurde ein Mann von einer Mauer erschlagen. Auch in Österreich gab es einen Unwettertoten.

© dpa
In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stand der Nahverkehr vorübergehend still. In Bayern fuhren keine Fernzüge mehr. Der Münchner Hauptbahnhof musste geschlossen werden. „Niklas“ sollte in der Nacht über den Nordosten abziehen.
Bundesweit waren Polizisten und Feuerwehrleute im Dauereinsatz. Häuser wurden beschädigt, der Wind riss Stromleitungen herunter. Mehrere Menschen wurden verletzt. Probleme meldete Deutschlands größter Flughafen in Frankfurt am Main. Bereits seit dem Morgen kam es zu Verspätungen, am frühen Abend sprach der Betreiber Fraport von 170 ausgefallenen Starts und Landungen.

Auf der Schiene ging vielerorts gar nichts mehr. „Der Orkan Niklas hat die Bahn mit voller Wucht getroffen“, sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß. In Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stand der Nahverkehr still. In Deutschlands größtem Bundesland Bayern wurde der Fernverkehr am Nachmittag komplett eingestellt.

Kommentar:

Orkan Niklas über Deutschland - Bericht von der Nordseeküste:


Orkan Niklas über Deutschland - Bericht aus Bayern:


Unwetter in Franken:




Bizarro Earth

Drei schwere Erdbeben südlich von Samoa

Binnen weniger Minuten traten am Montagvormittag MESZ zwei starke bis schwere Erdbeben südlich des pazifischen Inselstaates Samoa auf. Das erste Erdbeben der Stärke 5.6 trat um 9.56 Uhr auf. Das zweite um 10.18 Uhr wird vorläufig vom USGS mit Magnitude 6.8 angegeben. Geofon nennt Magnitude 6.2. Die Epizentren beider Erdbeben lagen etwa 150 km südlich von Samoa. Schäden durch das Erdbeben sind somit sehr unwahrscheinlich. Sollte sich Magnitude 6.8 bestätigen könnte ein kleiner Tsunami ausgelöst worden sein, von dem aber keine Gefahr ausgeht. Eine Warnung wurde nicht herausgegeben.
© Google Earth

Cloud Lightning

Nach Unwetter in NRW - Wand stürzt auf Fahrzeuge, Blitze entfachten Feuer

Ein Sturmtief ist Sonntagabend über NRW gezogen und hat Polizei und Feuerwehr auf Trab gehalten. In Düsseldorf stürzte eine Wand auf geparkte Autos.
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© Feuerwehr Düsseldorf
Essen - Die Wetterdienste hatten es angekündigt - und es kam tatsächlich: Ein Sturmtief hat am Sonntagabend Starkregen, Hagel und orkanartige Böen gebracht. Das Tief zog von Westen nach Osten über NRW hinweg. Hagel gab es vor allem auf der Linie Aachen/Ruhrgebiet/Paderborn.

Mehrere Verletzte durch umstürzende Bäume

Polizei und Feuerwehr waren verstärkt im Einsatz. In Düsseldorf musste sich die Feuerwehr um rund 20 Gefahrenstellen kümmern. Unter anderem sicherten die Einsatzkräfte ein Hausdach, das sich gelöst hatte. Im Stadtteil Bilk riss eine Windböe sogar eine Mauer um. Sie stürzte in eine Tiefgarageneinfahrt und auf zwei geparkte Autos. Ein Wagen wurde unter den Trümmern zerstört, verletzt wurde hier wie im ganzen Stadtgebiet aber niemand.

Auch in Oberhausen hatte die Feuerwehr viel zu tun. Bäume knickten um - Blitze entfachten zwei kleinere Hausbrände . In einem Hotel in der Innenstadt ging der automatische Feueralarm los. Auf der A42 am CentrO überschlug sich ein Auto, der Fahrer kam ins Krankenhaus.

Kommentar:




Better Earth

China: Starkes Erdbeben der Stärke 5,5 in Guizhou - Mindestens eine Verletzte

Eines der stärksten Erdbeben der letzten Jahrzehnte traf am Montagmorgen um 3.47 Uhr MESZ die chinesische Provinz Guizhou im Süden des Landes. Es erreichte nach Angaben des chinesischen Erdbebendienstes Magnitude 5.5, das Hypozentrum lag in 7 Kilometern Tiefe.

Das Epizentrum des Erdbebens lag im Osten von Guizhou, nahe der Grenze zu Hunan. Dort befindet sich auch die Sanbanxi Talsperre. Es ist möglich, dass der vor neun Jahren fertig gestellte Stausee dieses Erdbeben ausgelöst hat.

© Google Eartth
Hunderte Rettungskräfte wurden in die Epizentralregion gechickt. Erste Berichte geben an, dass viele Häuser in umliegenden Dörfern beschädigt wurden. Erdrutsche zerstörten einige Straßen. Details zu möglichen Opfern gibt es noch nicht. Der Staudamm ist vom Erdbeben nicht beschädigt worden.

Kommentar:




Bizarro Earth

Starkes Erdbeben der Stärke 7,5 im Südpazifik vor Neuguinea - Tsunamiwarnung

Vor der Küste von Papua-Neuguinea hat sich ein schweres Erdbeben der Stärke 7,5 ereignet. Für einen Umkreis von tausend Kilometern um das Epizentrum des Bebens wurde eine Tsunami-Warnung herausgegeben.

© Twitter/US-Erdbebenwarte USGS
Der US-Erdbebenwarte zufolge lag das Zentrum des Bebens in 65 Kilometern Tiefe und 54 Kilometer von der Stadt Kokopo auf der Insel Neubritannien und etwa 1500 Kilometer nordöstlich von Cairns an der australischen Nordostküste entfernt.

Tsunami-Warnung

Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik auf Hawaii schloss Tsunamiwellen in der Region zunächst nicht aus. Tsunamiwellen von einem bis drei Metern seien an den Küsten von Papua-Neuguinea möglich, hieß es. An anderen Küsten seien Wellen von höchstens bis zu 30 Zentimetern zu erwarten. Nach Angaben des Katastrophenschutzdirektors in Port Moresby auf Papua-Neuguinea, Martin Mose, wurden bislang jedoch weder verdächtige Wellenbewegungen noch Schäden registriert. Australien und Neuseeland gaben für ihre Küsten schnell Entwarnung. Die US-Geologiebehörde schätzte die Stärke des Bebens zunächst auf 7,7, korrigierte aber später auf 7,5.

Pumpkin 2

Mexiko: Ein heftiger Vulkanausbruch des Colima mit pyroklastischen Strömen

In den letzten Wochen sind die explosiven Eruptionen am mexikanischen Vulkan immer stärker geworden. Nun generieren die kollabierenden Aschewolken kleine pyroklastische Ströme. Die Aschewolken der vulkanischen Eruptionen steigen mehrere Kilometer hoch auf und fördern relativ viel Tephra.
© Organización Editorial Mexicana
Vulkanausbruch des Colima am 27. März 2015

Kommentar:



Bizarro Earth

Verschmutzung durch die Holuhrauneruption in Island

Die Holuhrauneruption hat bekanntlichermaßen erhebliche Mengen an Schwefeldioxid freigesetzt, je nach Eruptionsphase von 20-60.000 Tonnen (am Anfang mehr, am Ende dann weniger). Verglichen damit setzt die gesamte EU (und das beinhaltet dann den gesamten Verkehr, Industrie, Kraftwerke usw.) nur 14.000 Tonnen/Tag in allen ihrem Mitgliedsländern frei. Während der 182 Tage der Eruption belastete dies die Luft besonders in Island erheblich, so wurden in Höfn die Luftgrenzwerte an 107 Tagen überschritten, die höchsten Belastungen erreichten hier 21.000 Mikrogramm Schwefeldioxid pro Kubikmeter (der Grenzwert liegt bei 350 Mikrogramm/Kubikmeter).

© Holuhraun Webcam
Paradoxerweise hat wohl ein anderes Wetterphänomen dafür gesorgt, das es keine grösseren Langzeitschäden durch die Eruption geben wird: Die zahlreichen Stürme dieses Winters. Sie verbliesen grosse Mengen an Schwefeldioxid und vulkanischer Asche in die Meere und verhinderten so, das sie sich im Schnee ablagern. Dort wären sie nach Ansicht des Geochemikers Sigurður Reynir Gíslason im Frühjahr in kurzer Zeit freigesetzt worden, was katastrophale Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt gehabt hätte.

Kommentar: Was ist bisher geschehen - die Geschichte dieser außergewöhnlich langen Eruption:


Bizarro Earth

„Die Lage ist verheerend”: Viele Tote bei Unwettern in Südamerika

Bei Unwettern in Südamerika sind in den vergangenen Tagen zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Heftige Regenfälle und Überschwemmungen zerstörten Ortschaften in Chile, Ecuador und Peru.

© Felipe Trueba
Schwere Regenfälle haben im Norden Chiles für massive Überflutungen gesorgt.
Am schlimmsten traf es den trockenen Norden von Chile. Hier starben bei den schweren Unwettern mindestens zwölf Menschen, weitere 20 werden noch vermisst, wie das Innenministerium bekanntgab. In den Regionen Antogasta, Atacama und Coquimbo hatten am Dienstagabend heftige Niederschläge eingesetzt, die zu Sturzfluten und Erdrutschen führten. Die Behörden sprachen von den schlimmsten Regenfällen seit 80 Jahren. Mehrere Ortschaften waren von der Außenwelt abgeschnitten. Mehr als 5500 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden, mehr als 4000 Häuser wurden beschädigt.

Chiles Präsidentin ruft den Notstand aus

"Die Lage ist verheerend, wie müssen uns beeilen, um isolierte Orte zu erreichen, in denen Menschen auf unsere Hilfe angewiesen sind", erklärte Chiles Präsidentin Michelle Bachelet nach einem Besuch in dem Katastrophengebiet. Bachelet rief in dem Gebiet den Notstand aus und entsandte das Militär, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen und Plünderungen vorzubeugen.

Kommentar: Das Leben ist momentan sehr "abwechslungsreich" bezüglich Naturkatastrophen in Chile und einigen Nachbarländern: