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So, 07 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Snowflake Cold

8.900 Nutztiere durch kaltes Wetter in Vietnam getötet

© VNA/VNS
Ein erfrorenes Büffel-Jungtier, gefunden in der Lao Cai Provinz
Seit letzer Woche sind sie Zahlen der in der Rekord Kälte umgekommenen Nutztiere auf 8.900 angestiegen, mehr als 11 mal so viel wie ursprünglich von Ministerium für Landwirtschaft angegeben.

Die am stärksten betroffene Region war die Mountainous Son La Provinz, welche damit den neuen Rekord mit 2.756 erfrorenen Tieren setzt.

Tote Tiere, Ziegen und Schweine wurden in sieben Landkreisen in Son La gefunden, eine davon war Van Ho, wo es das erste mal seit Jahrzehnten schneite.


Sun

Atemberaubender Sonnen-Halo erscheint über buddhistischem Tempel in China

Die Einwohner einer regionalen Stadt staunten über einen großen und hellen Sonnen-Halo, welcher scheinbar das Monument eines buddhistischen Tempels krönte.

Nach Angaben von People's Daily Online erleuchtete dieses Naturwunder mit seinen Farben den Himmel über dem buddhistischen Guiyuan Tempel in Wuhan in Zentral China am 26. Januar 2016.

Der seltene 'Buddha Halo', der wie ein kreisrunder Regenbogen erscheint, erfüllte die Menschen vor Ort mit Ehrfurcht und ließ sie in den Himmel starren.


Snowflake Cold

Wetter pendelt von einem Extrem ins andere - auf Eiseskälte folgt im Süden Frühlingsmilde, während der Norden von stürmischen Böen geschüttelt wird

© dpa
Sonne wie im Frühling: Im Alpenvorland wird es äußerst mild.
Ein viel zu warmer Dezember, dann ein krasser Kälteeinbruch und jetzt erneut Temperaturen auf Frühlingsniveau: "Unser Wetter ist momentan von Extremen geprägt", sagt Rainer Buchhop von Meteogroup im Gespräch mit wetter.info. Dieser "abrupte Wechsel" ist in jedem Fall "ungewöhnlich".

Darum lässt sich auch nicht sagen, dass der Winter schon gelaufen ist. Es ist durchaus möglich, dass Eis und Schnee im Februar noch mal zuschlagen. "Wir dürfen uns nicht von der milden Witterung täuschen lassen, denn wir haben ja erst bei dem letzten Kälteeinbruch gesehen, wie schnell das Wetter von mild auf Dauerfrost und tiefen Winter umschalten kann", so Buchhop.

Der Süden könnte Wärmerekorde knacken

Bis Montag nächster Woche ist jedoch kein erneuter Wintereinbruch in Sicht. Stattdessen präsentiert sich das Wetter zweigeteilt: Im Norden herrschen Regen und Sturm, im Süden gibt es frühlingshafte Werte bis zu 15 Grad. "Da sind dann sogar Wärmerekorde denkbar", so Buchhop.

Extrem sind heute auch die Wetterunterschiede: So beschert Sturmtief "Leonie" der Nordhälfte viel Regen und Wind. An den Küsten sind Sturmböen bis Windstärke 9 möglich. Der äußerste Süden hingegen profitiert noch vom Mittelmeerhoch. Hier ist es nach kurzen Schauern meist trocken. Im Südosten sowie Richtung Alpen scheint auch öfters die Sonne. Die Temperaturen steigen verbreitet auf 9 bis 12 Grad. Vereinzelt sind im Süden mit viel Sonnenschein sogar um 14 Grad möglich.

Kommentar: Klimaerwärmungs-Befürworter würden das wieder positiv für ihre Ansichten auslegen. Doch:
  • Ende Gelände: Vier unbequeme Fakten über die globale "Erderwärmung"
Wetterextreme nehmen jedoch in der Tat immer mehr zu. Aber sie sind Teil von zahlreichen erdverändernden Ereignissen, die wir derzeit miterleben:


Windsock

Riesige Wellen treffen die bereits angeschlagene Pazifica Küste in Kalifornien

© Leah Millis, San Francisco Chronicle
Man sieht Häuser entlang der Esplanade Ave an der Kante eines bröckelnden Kliffs am 23 Dezember 2016 in Pacifika, Cali
Massive Wellen nagen unerbittlich an Pazifica.

Sky 7 HD flog am Samstag über die Küstenstadt und dokumentierte, wo die jüngsten Stürme die Küste beschädigte und Häuser bedroht.

In Pacifica gilt bis 22:00 Uhr die höchste Warnstufe. Die durch El Ninio getriebenen Stürme haben die Küste der Stadt verwüstet und Häuser sind vom Einsturz gefährdet.

Seit dem 15. Dezember haben Stürme den Pacifica Pierm und den Milagra Watershed beschädigt und einen massiven Erdfall verursacht. Grobes Geröll wurde in das Loch gekippt um es temporär zu sichern.

Appartementhäuser an einem wegbrechendem Kliff der Esplanade Avenue sind ebenfalls gefährdet. Sie wurden vor mehreren Jahren verlassen. Neue Grundstücke in der Nähe könnten als nächstes dran sein.

Snowflake Cold

Schwere Schneefälle und frostige Temperaturen suchen China heim

Schwere Schneefälle und frostiges Wetter bringen China, Hong Kong und Japan neue Temperaturrekorde und legen den Verkehr lahm.

Camilla Schick berichtet:


Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Blue Planet

Beben der Stärke 6,3 trifft Papua Neu Guinea

© USGS
Nach Berichten des U.S. Geological Survey traf ein Erdbeben der Stärke 6,3 am Donnerstag die pazifische Nation Papua Neu Guinea.

Das Beben ereignete sich rund 169 km südöstlich der Stadt Rabaul in einer Tiefe von 46 km. Es gab keine Berichte über Schäden oder Verletzte.

USGS hat das Beben auf die Stärke 5,8 herab gestuft.

Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Cassiopaea

Vulkan Kilauea brodelt vor sich hin - Hohe thermische Strahlung gemessen

Gestern registrierte MIROVA eine sehr hohe thermische Strahlung von 1526 MW. Dies lässt den Schluss zu, dass die Aktivität des Vulkans derzeit höher als üblich ist. Interessanter Weise redet das HVO die Aktivität schon seit längerem klein. Vermutlich will man nicht zusätzliche Volcano Chaser anlocken. In den täglichen Berichten wird der neue Lavasee im Puʻu ʻŌʻō nicht erwähnt und es bleibt unklar, ob er weiterhin aktiv ist. Zudem gibt es größerer Lavabreakouts am Lavafeld des 27. Juni.

Kommentar: Momentan kommt einiges an Vulkan- und Erdbebenaktivitäten zusammen:




Tornado2

SOTT Video Erdveränderungen - Dezember 2015: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen, Feuerbälle

© Sott.net
Ein Jahr voller überraschender Wetterereignisse und zerstörerischen Naturkatastrophen kam letzten Monat zu einem dramatischen Ende und ruinierte für viele Menschen das Weihnachtsfest. Ungewöhnliche atmosphärische Bedingungen und ein sich heftig windender nördlicher Jetstream brachten Rekordwärme in die Arktis und ins westliche Europa, wo Großbritannien, Irland und Norwegen unmittelbar aufeinanderfolgende Stürme erlebten mit rekordbrechenden Niederschlägen und Winden von der Stärke eines Hurrikans. Eine ähnliche Situation entwickelte sich auf der gegenüberliegenden Seite des Globus, wo Alaska zum zweiten Jahr in Folge von den intensivsten, jemals aufgezeichneten nordpazifischen Stürmen getroffen wurde und starke Überflutungen in den Nordwesten der USA brachte

Dezember 2015 war eine "Geschichte von zwei USAs": während die westliche Hälfte im Allgemeinen Rekordkälte, Rekordschneefälle und Eisstürme erlebte, gab es in den östlichen Staaten Rekordwärme, verheerende Tornadoserien und Rekordüberschwemmungen. Unglaublicherweise war es in Boston und New York an Weihnachten wärmer als am 4. Juli. Schwere Überflutungen gab es auf allen Kontinenten - über 100.000 Menschen verloren in Kinshasa, Kongo ihr Zuhause; weitere 160.000 wurden im Zentrum Lateinamerikas aus ihrer Heimat vertrieben; und 300 kamen im Süden Indiens von der "schlimmsten Überschwemmung in über einem Jahrhundert" ums Leben.

Es gab im letzten Monat auch mehrere Vulkanausbrüche, spektakuläre Feuerball Sichtungen, aufklaffende Erdfälle, die Häuser verschluckten, und örtlich begrenzte Stürme von solch einer Intensität, dass fallender Hagel die Straßen im Norden Argentiniens in Flüsse aus Eis verwandelte, während es in Neuseeland zu Tornados kam. Das Tierreich spürt die Auswirkungen der globalen Umwälzungen ebenfalls: Die Massenfischsterben gehen weiter; riesige Wale werden weiterhin an die Küsten gespült; und - zum zweiten Mal in fünf Monaten - wurde ein Riesenkalmar dabei gefilmt, wie er an die Meeresoberfläche kommt... Rührt etwas da unten in der Tiefe?

Dies waren die Zeichen der Zeit im Dezember 2015.


Fire

Mexikos Popocatépetl dampft wieder

In Mexiko steigt Dampf aus dem Vulkan Popocatépetl. Wegen der erhöhten Aktivität soll sich die Bevölkerung dem Berg nicht nähern.
© Youtube/Millennium Kingdom (screen capture)
Der Vulkan Popocatépetl nahe Mexiko-Stadt zeigt eine erhöhte Aktivität. Aus dem Krater trete Wasserdampf und Gas aus, teilte der Zivilschutz am Sonntag (Ortszeit) mit. Mancherorts sei ein leichter Ascheregen niedergegangen, berichteten örtliche Medien. Die Behörden warnten die Bevölkerung davor, sich dem Berg zu nähern.


Der Popocatépetl («Rauchender Berg») liegt rund 60 Kilometer südöstlich der mexikanischen Hauptstadt zwischen den Bundesstaaten Puebla, Morelos und México. Nach längerer Ruhe ist er seit 1994 wieder aktiv. Der bislang letzte große Ausbruch des 5452 Meter hohen Vulkans ereignete sich im Jahr 2000. Damals mussten tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden.

dpa

Kommentar:




Blue Planet

Erdbeben höher als Stärke 6 erschüttert Küste von Spanien und Marokko

© dpa
Nach Angaben des Nationalen Instituts in Spanien hatte das Beben eine Stärke von 6,3.
Gegen 4.20 Uhr am Morgen bebt im Süden von Gibraltar plötzlich die Erde: Das Beben weckt schlimme Erinnerungen ans Jahr 2004, als bei ähnlich starken Erdstößen Hunderte Menschen ums Leben kamen - doch die Katastrophe bleibt aus.

Ein starkes Erdbeben hat in der Nacht die marokkanische und spanische Mittelmeerküste erschüttert. Nach Angaben des Nationalen Geografie-Instituts in Spanien hatte das Beben eine Stärke von 6,3. Es folgte ein Nachbeben der Stärke 5,3. Wie die spanischen Behörden mitteilten, wurden weder in der spanischen Nordafrika-Exklave Melilla noch auf dem südspanischen Festland Menschen verletzt. An einzelnen Gebäuden gab es Schäden - auch von Stromausfällen war die Rede.

Kommentar: Auch Alaska wurde kürzlich von einem Erdbeben heimgesucht: