Erdveränderungen
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Windsock

Oberpfalz: Windhose verursachte in nur 5 Sekunden erhebliche Zerstörungen

In der Oberpfalz hat eine Windhose einen Sachschaden von mehreren 100.000 Euro verursacht. Wie die Polizei mitteilte, wurden in dem Ort Freystadt-Ohausen rund 20 Häuser beschädigt.

© Unbekannt
Umgeknickt - Kleinholz in einer Hofeinfahrt.
Gegen 18.30 Uhr suchte der Wirbelsturm am Freitagabend für nur etwa fünf Sekunden den kleinen Ort heim, in dieser Zeit trieb er aber mächtig sein Unwesen. Zu der Zeit waren im Großraum Neumarkt in der Oberpfalz schwere Unwetter niedergegangen. Eine Unwetterwarnung wurde ebenfalls herausgegeben.

Nach ersten Erkenntnissen habe es sich möglicherweise um einen sogenannten Funnel - eine Vorstufe eines Tornados - gehandelt. Funnels sind rotierende Wolkentrichter unterhalb einer Wolke, allerdings ohne sichtbare Schäden am Boden. Die Polizei sprach von einer Windhose.

Mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort

In dem kleinen Ort blieb jedenfalls kaum ein Haus unbeschädigt. Fast an jedem Gebäude wurden Dächer abgedeckt oder beschädigt. Zudem seien im gesamten Ort Bäume umgeknickt und entwurzelt worden. Vor allem durch herumfliegende Dachziegel seien zudem mehrere Fahrzeuge beschädigt worden, teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz mit. Mehr als 100 Kräfte von Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz. Menschen wurden nach Angaben der Polizei jedoch nicht verletzt.

Kommentar: Wir Deutschen bekommen in letzter Zeit eine Menge Gelegenheit einen Wirbelwind aus der Nähe zu sehen. An allen Ecken und Enden trieben sie ihr Unwesen: Und auch sonst war so einiges los bei uns im Wonnemonat Mai:


Fire

Spektakulärer Vulkanausbruch in Japan - Höchste Alarmstufe ausgerufen

Der Ausbruch des Vulkans Shindake hat in Japan zur Evakuierungen auf der Insel Kuchinoerabu geführt. Die Behörden beobachten die Lage im ganzen Land aufmerksam, weil der Ausbruch auch ein Hinweis auf verstärkte Erdbebentätigkeit sein könnte. Japan will nach der Katastrophe von Fukushima in Kürze wieder die ersten Atomkraftwerke in Betrieb nehmen.
Bild
© JAPAN METEOROLOGICAL AGENCY/dpa
Der Vulkan Shindake nach seinem Ausbruch.
Mit einer spektakulären Explosion ist im Südwesten Japans der Vulkan Shindake ausgebrochen. Mehr als neun Kilometer türmten sich die dicken schwarzen Aschewolken über dem Krater auf der Insel Kuchinoerabu in den Himmel, wie dramatische Videobilder im japanischen Fernsehen zeigten. Die Behörden haben die höchste Alarmstufe über die Region verhängt und die komplette Evakuierung angeordnet. Alle 137 Bewohner der rund 1200 Kilometer südwestlich von Tokio gelegenen Insel blieben unversehrt und wurden mit Fähren und der Küstenwache auf die nahegelegene Insel Yakushima in Sicherheit gebracht, wie die Regierung bekanntgab. Ein 72-jähriger Mann wurde mit Verbrennungen an der Stirn behandelt.

Easter Egg 2

Klima ist ein Spiegel: Wenn sich Obama daneben benimmt, gibt es verstärkt Unwetter in den USA?

Der Klimawandel ist eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA, da ist US-Präsident Obama sicher. Kadetten der Küstenwache machte er dies am Beispiel ihres eigenen Wirkungsfeldes klar.

US-Präsident Barack Obama hat erneut vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Die Instabilität durch steigende Meeresspiegel, veränderte Wetterlagen und drastische Dürren sei "eine ernste Bedrohung für die globale Sicherheit", sagte Obama in einer Rede in der Akademie der US-Küstenwache in New London im Bundesstaat Connecticut.

Der Klimawandel sei zugleich ein unmittelbares Risiko für die nationale Sicherheit der USA, so der Präsident. Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten müssten sich von Alaska bis Florida darauf einstellen und sich entsprechend umstrukturieren.

Kommentar: Obama redet darüber schon seit vielen Jahren, doch Taten ließ er nie folgen. Wahrscheinlich deshalb, weil Obama weiß, dass CO2 nichts mit den Erdveränderung zu tun hat.

In Amerika geht in letzter Zeit - eigentlich seit vielen, vielen Jahren - wirklich einiges schief. Da ist Beispielsweise die fassungslose Polizeibrutalität, die unzählige Unschuldige Menschen ermordete und misshandelte. Es scheint, als ob Amerika nicht nur wirtschaftlich, sondern ebenso ökologisch und gesellschaftlich verfällt, und dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen und verursachen. Und nicht zuletzt die aggressive Politik von Obama. All dies zusammengenommen könnte eine Erklärung dafür sein, dass es zu verstärkten Erdveränderungen kommt.

Hier ein Auszug aus Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die menschlich-kosmische Verbindung):
Es ist sehr wichtig, Rom zu verstehen, denn scheinbar basieren die Hauptaspekte unserer gegenwärtigen Zivilisation - besonders der Justiz- und Regierungsbereiche - darauf, womit Rom angeblich vor 2500 Jahren begann. Es ist sicher, dass das Christentum durch das römische Imperium geformt wurde und es könnte gesagt werden, dass es eine Erweiterung desselben ist. Das Christentum formte dann die westliche Zivilisation, weil es das Werkzeug war, die Ideologie, mit welcher die pathologischen Führer die wachsenden Menschenmassen, die das finstere Mittelalter überlebt hatten, blendeten und in Anspruch nahmen, damit sie deren Anforderungen Folge leisteten. Aus dieser gesamten Periode, während derer sich diese Phasenübergänge manifestierten, existieren viele Beschreibungen von Desastern, die mit Kometen/Asteroiden zusammenhingen. Die Quintessenz ist folgende: was mit dem römischen Imperium geschah, war nicht einfach eine bloße Transformation: es handelte sich um das Ende einer Zivilisation, die danach über 800 Jahre lang den Boden unter den Füßen nicht wiedererlangte.

Und gerade am Ende des römischen Reiches fand ebenso ein Verfall der Gesellschaft statt...



Fire

Kanada: Großbrände in Wäldern "außer Kontrolle" - 7.000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden

Wegen Dutzender Waldbrände sind fast 7.000 Menschen in Kanada in Sicherheit gebracht worden
© Reuters/Handout
Das Feuer reicht laut dem zuständigen Minister der westlichen Provinz Alberta bis zu 20 Kilometer an Häuser sowie an Erdölanlagen heran.
Ottawa. Das Feuer reiche bis zu 20 Kilometer an Häuser sowie an Erdölanlagen heran, sagte der Waldminister der westlichen Provinz Alberta, Oneil Carlier, am Dienstag. 20 Brände seien "außer Kontrolle".

Allein von Anlagen der Ölkonzerne Cenovus und Canadian Natural Resources wurden nach Behördenangaben rund 2.000 Arbeiter in Sicherheit gebracht. Ein Großbrand, der sich auf 10.000 Hektar erstreckte, drohte hier, die einzigen Zufahrtswege unpassierbar zu machen. Die Ölanlagen selbst waren den Angaben zufolge nicht bedroht. In der Ortschaft Wabasca, 300 Kilometer nördlich von Edmonton, wurden 4.700 Einwohner angewiesen, ihre Häuser zu verlassen. Die Behörden richteten Aufnahmelager ein.

Mehr als 1.600 Feuerwehrleute kämpften in Alberta gegen 70 Waldbrände. 55 Feuer waren am Sonntag durch Blitzschlag entfacht worden. Für ganz Alberta wurde ein Verbot offener Feuer auf Campingplätzen und in Gärten verhängt. Für die kommenden Tage wurde weiterhin warmes und trockenes Wetter vorhergesagt.

Kommentar:




Umbrella

Verwüstungen in Texas und Oklahoma durch Überschwemmungen, Tornados und Starkregen - mindestens 17 Tote

Nach den schweren Überflutungen steigt im Süden der USA die Zahl der Todesopfer weiter an. Auch viele Autofahrer wurden von den Wassermassen überrascht.

Die amerikanischen Fernsehanstalten zeigen aus Texas und Oklahoma Bilder der Verwüstung. Die Flüsse seien im "Tsunami-Stil" angeschwollen, berichtete der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Während in Mexiko das Schlimmste vorüber scheint, steigt die Zahl der Toten im Süden der USA weiter an. Mehr als 30 Tote gab es nach den Tornados und den sintflutartigen Regenfällen bislang insgesamt in der Region, in den Vereinigten Staaten davon mindestens 17.


Einige Autofahrer waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, andere ließen ihre Pkws panikartig zurück
Und dies ist nur eine vorläufige, unvollständige Bilanz. Dutzende Personen werden in den teils chaotischen Verhältnissen noch vermisst. Mit Helikoptern und Booten sind Rettungsmannschaften Tag und Nacht in den Katastrophengebieten im Einsatz.

Kommentar: Nordamerika ist in letzter Zeit von Naturkatastrophen schwer getroffen worden. Spiegeln sich die Aktionen der "Führer und Eliten der USA" in diesen Naturkatastrophen wieder?



Cloud Grey

Landwirte in Franken fürchten um ihre Ernte wegen anhaltender Trockenheit

Während Südbayern über Dauerregen stöhnt, trocknen nördlich der Donau die Felder und Wälder aus. Frankens Bauern haben Angst um ihre Ernte, im Knoblauchsland wird schon auf Donau-Wasser zurückgegriffen. Jetzt kommt Hilfe aus dem Süden.


Symbolbild
Zehn Liter Regen pro Quadratmeter gab es in Ansbach, drei Liter in Nürnberg - "das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagt Ottmar Braun vom Bauernverband Mittelfranken. Regen wäre dringend nötig, damit sich Flachwurzler wie der bereits gesäte Mais schnell entwickeln.

Mancher Landwirt fürchtet schon um seine Erträge. Die Wintergerste könnte eine Notreife entwickeln. Ein bis zwei Wochen noch, so Braun, "dann wird es kritisch". Die Wettervorhersagen versprechen aber nur vereinzelt Regen, dagegen soll schon bald eine sommerliche Hitzewelle übers Land ziehen.

Landwirte helfen sich über Futterbörse

Für Felder und Wiesen, die nicht künstlich bewässert werden, also trübe Aussichten. Der Bauernverband hatte im ähnlich trockenen Jahr 2003 eine Futterbörse im Internet eingerichtet, damit sich Landwirte in Nordbayern günstig Silage, Heu und Futtergetreide im Süden des Freistaats besorgen können. Beim Donau-Hochwasser 2013 halfen die nordbayerischen Landwirte im Süden aus. Jetzt wird die Börse wohl wieder verstärkt genutzt werden, meint Braun.

Kommentar:




Sun

Flüssiger Teer in Indien durch Hitzewelle: Hitze forderte bisher 1500 Menschenleben

Mörder-Hitzewelle“ schreiben Zeitungen in Indien. Mehr als 1500 Menschen sind in den vergangenen Tagen auf dem Subkontinent gestorben. Um der Hitze zu entkommen, lassen sich die Inder vieles einfallen - nicht immer erfolgreich.
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© Daily News
Der Zebrastreifen in der indischen Hauptstadt Neu Delhi erinnert an einen Marmorkuchenteig, den der Bäcker gerade kräftig durchgerührt hat. Weiß und schwarz verziehen sich, lagern sich übereinander und fließen an der Seite raus. Kein Wunder: Seit Tagen brennt die Sonne unerbittlich auf Indien nieder; die Temperaturen liegen bei bis zu 48 Grad. Wer kann, springt deswegen in einen Teich, sucht sich einen Ventilator oder verbringt den Tag im Schatten eines Baumes.

Doch nicht alle schaffen es, der Hitze zu entfliehen. In den vergangenen Tagen starben nach offiziellen Angaben täglich Hunderte Menschen, mehr als 1500 sind es bisher insgesamt. Die meisten davon waren direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt - sie gingen trotz der extremen Temperaturen raus zum arbeiten. „Wir müssen etwas verdienen, um unseren Familien wenigstens zwei Mahlzeiten zu ermöglichen“, sagt in Hyderabed der Taxifahrer Naeem Khan. Etwa ein Viertel der 1,25 Milliarden Menschen in Indien hat keinen Strom. Bei ihnen läuft also kein Deckenventilator, von einer Kimaanlage ganz zu schweigen.

Kommentar: Den Klimawandel wie er ständig propagiert wird gibt es nicht. Die Erde erwärmt sich nicht mehr seit ca. 1998 und kühlt sich scheinbar langsam ab, was aber nicht ausschließt, dass es weltweite Extremtemperaturen gibt. Generell sollte weltweit von Erdveränderungen gesprochen, d.h. alles wird extremer und chaotischer.




Better Earth

Rapide Zunahme? Neue Inseln enstehen nicht nur vor Japan sondern auch an anderen Orten: Forscher beobachten die Geburt von zwei Vulkaninseln

Inselgeburt belegt überraschend starke tektonische Aktivität im südlichen Roten Meer

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© Jónsson et al./ Nature Communications
Die Sholan-Insel: Der Großteil des Materials lagerte sich nordwestlich des Schlotes ab, wie diese Satellitenaufnahme zeigt.
Eine geologische Rarität: Forscher haben die Geburt von gleich zwei neuen Vulkaninseln im Roten Meer beobachtet. Zwei aufeinanderfolgende Unterwasser-Eruptionen schufen die neuen Eilande. Dieses weltweit extrem seltene Ereignis lieferte neue Erkenntnisse über solche Inselgeburten. Es zeugt aber auch davon, dass das südliche Rote Meer tektonisch deutlich aktiver ist als bisher gedacht, wie die Forscher im Fachmagazin "Nature Communications" berichten.


Kommentar: So selten scheinen diese neuen Inseln nicht mehr zu sein: Stehen die Erdbeben, Erdfälle, Feuerbälle und Vulkanaktivitäten der letzten Jahre damit direkt in Verbindung?


"Submarine Eruptionen, die zur Bildung neuer Vulkaninseln führen, sind sehr rar und weit davon entfernt, vollständig verstanden zu sein", erklären Wenbin Xu und Sigurjón Jónsson von der King Abdullah University of Science and Technology in Saudi Arabien. Meist ereignen sich solche Inselgeburten bei Ausbrüchen von Unterwasser-Vulkanen an mittelozeanischen Rücken - Nahtstellen der Erdkruste, an denen Platten auseinanderweichen.

Snowflake

Leuchtend blaue Nachtwolken über der Arktis

Die Jahreszeit der leuchtenden Nachtwolken beginnt: Der Erdbeobachtungssatellit AIM der NASA hat einen leuchtend blauen Fleck über dem Polarkreis ausgemacht. Die Sichtung markiert den Anfang der Saison für nachtleuchtende Wolken (NLCs). "Die ersten Wolken erschienen heuer am 19. Mai - ein wenig früher als gewöhnlich", berichtete Cora Randall, Mitglied des wissenschaftlichen AIM Team der University of Colorado. Bei der Aufnahme des AIM CIPS Instruments unten erschienen sie bei +90o geografischer Länge.
© AIM/CIPS
Die ersten nachtleuchtenden Wolken von 2015
NLCs sind die höchsten Wolken der Erde. Hervorgerufen durch Meteoriten schweben sie in über 80 Kilometer Höhe an der Grenze zum Weltraum. Die Wolken sind sehr kalt und bestehen aus winzigen Eiskristallen. Wenn Sonnenstrahlen diese Kristalle treffen, glühen sie leuchtend blau. Sie erscheinen jedes Jahr im Spätfrühling und erreichen ihre volle Stärke in einem Zeitraum von 5 bis 10 Tagen.

Bad Guys

Notstand in Teilen Mexikos ausgerufen: Tornado forderte mehrere Menschenleben

Bei einem Tornado im Norden Mexikos sind mindestens 13 Menschen getötet und 229 weitere verletzt worden. Das Innenministerium rief den Notstand aus. Auf der anderen Seite der Grenze, in Texas, werden nach schweren Überschwemmungen noch zwölf Menschen vermisst.
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© Reuters
Mindestens 13 Tote, viele Verletzte, zerstörte Häuser, durch die Luft gewirbelte Autos: Ein heftiger Tornado ist über die mexikanische Grenzstadt Ciudad Acuña hinweggefegt. Das Innenministerium rief den Notstand aus. Rettungskräfte durchkämmten die Trümmer nach Opfern. Rund 300 Verletzte wurden in Krankenhäusern behandelt, 400 Häuser sind teilweise oder ganz zerstört, wie ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte. "Nichts steht mehr, keine Mauern, keine Dächer-." Ein drei Quadratkilometer großes Gebiet sei besonders betroffen.

Der Wirbelsturm war gegen 06.40 Uhr Ortszeit über die Stadt hereingebrochen. Fotos zeigten Autos mit aufgerissenen Motorhauben, die gegen die Fassaden einstöckiger Häuser gedrückt waren. Ein Auto wurde buchstäblich um das Tor eines Hauses gebogen. Ein zerknäulter Bus stand umgestürzt an einer Straße.

Kommentar: