Erdveränderungen
Karte


Cloud Grey

Seit einer Woche Dauerregen in Teilen Chinas

Zerstörte Häuser und 120.000 ohne Obdach: Bei schweren Unwettern in Südwestchina starben 44 Menschen, 18 werden vermisst. Besonders schwer traf es die Millionenstadt Chongquing.
© AP
Immer im August kommt der große Regen über den bergigen Südwesten Chinas. Dieses Bild entstand Mitte August, seit dem 31. August hat es in den Provinzen Sichuan und Guizhou beinahe ohne Unterlass geregnet.
Chongquing/Peking - Es regnet seit einer Woche durch: In den südwestchinesischen Provinzen Sichuan und Guizhou sind seit Beginn der heftigen Unwetter Ende August mindestens 44 Menschen gestorben. 18 weitere würden vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit.

Überschwemmungen und Erdrutsche führten in der Metropolregion Chongquing zu schweren Schäden an Gebäuden, aber auch in der Landwirtschaft. Bis auf einen seien alle Toten in der Mega-Metropole mit 28 Millionen Einwohnern zu beklagen, teilte das chinesische Innenministerium mit.

Kommentar:



Die

Schwerste Überschwemmung des Jahrhunderts in Pakistan: Hunderte Tote

Von den schwersten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert ist die Rede. Monsunregen macht Teilen von Indien und Pakistan zu schaffen, mehr als 270 Menschen sind ums Leben gekommen. Auch China meldet Tote und Zerstörungen.
© dpa
Srinagar/Islamabad - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Indien und Pakistan in den vergangenen Tagen mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen ist die umstrittene Region Kaschmir: In dem von Indien kontrollierten Teil stieg die Zahl der Toten auf 160, wie die Nachrichtenagentur IANS meldete. Mindestens 110 Menschen starben pakistanischen Behörden zufolge in der östlichen Provinz Punjab und in dem von Islamabad kontrollierten Teil Kaschmirs. Es handele sich um die schwersten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert, sagte der Ministerpräsident des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir, Omar Abdullah. In Jammu und Kaschmir warteten Tausende auf Hilfe, berichtete der Sender NDTV. Armee und Luftwaffe wurden zu Rettungseinsätzen entsandt.

Der Samstag war bereits der fünfte Tag in Folge, an dem schwere Monsunregenfälle über der Region niedergingen. Die Monsun-Zeit dauert in der Regel von Juni bis September. Die Unwetter kosten nicht nur zahlreiche Menschenleben, sondern richten auch große Schäden in der Landwirtschaft sowie an Gebäuden an. Auch im Südwesten Chinas gab es schwere Unwetter. Mindestens 44 Menschen kamen ums Leben. 18 weitere würden vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Bereits vor einer Woche hatten heftige Regenfälle über den Provinzen Sichuan und Guizhou begonnen. Überschwemmungen und Erdrutsche führten in der Metropole Chongqing zu schweren Schäden an Gebäuden und auch in der Landwirtschaft. Schätzungsweise 42 000 Häuser seien zerstört oder schwer beschädigt worden, berichteten die Behörden. Mehr als 121 000 Bewohner wurden in Sicherheit und vorübergehend in Notunterkünften untergebracht.

dpa
Cloud Lightning

Urlaubs-Wetter sieht anders aus: Schäden durch Starkregen und Gewitter

Gewitter im Nordwesten Griechenlands
© Severe Weather Europe / Stavros Dafis
Gewitter im Nordwesten Griechenlands
Gewitter und starker Regen haben die Urlauber im Norden der Ägäis am Mittwoch kalt erwischt. Auf der Ferieninsel Thassos wurden mehrere Autos von den Wassermassen weggespült. Viele Fahrzeuge wurden schwerbeschädigt. Auch mehrere Häuser wurden überschwemmt, berichteten Augenzeugen im Rundfunk. Überflutete Straßen verursachten auch auf dem nordgriechischen Festland erhebliche Verkehrsprobleme.

Auch im gesamten Adria-Raum kam es in den letzten Tagen zu schweren Gewittern und wahren Blitz-Shows. Besonders betroffen von den Unwettern war Kroatien.
Road Cone

Die Erde öffnet sich: Seltsamer Krater im Teich gibt Rätsel auf

«Nomen est omen». Das gilt offenbar auch in Circleville: Farmer in der US-amerikanischen Kleinstadt wollen eine Erklärung für den merkwürdigen kreisrunden Krater, den sie in ihrem Bewässerungsteich entdeckt haben. Aber selbst herbeigerufene Wissenschaftler können über das Phänomen im schlammigen Wasser bisher vor allem spekulieren.
© Keystone
Gary Dalton, der den Krater im Bewässerungsteich seiner Familie als erster sah, berichtete der Tageszeitung Desert News über seine verblüffende Entdeckung: «Die Sonne stand genau richtig. So konnte ich das verrückte Ding sehen, das bisher noch niemandem aufgefallen war.»

Das «Ding» hat einen Durchmesser von fast acht Metern und besteht aus zwei Kreisen. Während der äussere Ring mit Algen und Wasser gefüllt ist, sieht der Kringel im Inneren aus wie ein Mini-Vulkan: Inmitten eines Rings von nach oben aufgeworfenem Schlamm, befindet sich ein tieferes Loch. Während das Ganze wenigstens optisch eine Eruption vermuten lässt, hat Entdecker Dalton seinen eigenen Verdacht: «Keine Ahnung, aber ich denke, das ist von Ausserirdischen.»

Kommentar:

Mysteriöser Erdfall in Sibirien bleibt rätselhaft
Gigantischer Erdfall in Russland entdeckt: Zwei Helikopter können locker gleichzeitig hineinfliegen - Ein Meteoreinschlag?

Cloud Precipitation

Schwere Überschwemmungen in Indien

Nach heftigen Regenfällen mussten sich viele Einwohner in Nordindien auf Dächern in Sicherheit bringen. Knapp 1500 Dörfer wurden überschwemmt, dutzende Menschen kamen dabei ums Leben.


Im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir haben die Rettungsmaßnahmen für die von Wassermassen eingeschlossenen Personen begonnen.

Heftige Regenfälle hatten vielerorts zu Überschwemmungen geführt. Mit Hilfe eines Seils versuchten zwei Männer, einen reißenden Fluss zu durchqueren. Beistand kam dafür auch von der Armee. Im Distrikt Poonch schoss nach über 24 Stunden Regen das Wasser durch die Straßen. Häuser wurden geflutet, die Bewohner flüchteten sich auf Dächer. "Hier in Shankar Nagar sind wir mit einer totalen Katastrophe konfrontiert. Die ganze Stadt steht unter Wasser. Es regnet seit heute Nacht. Und es passiert nichts. Im vergangenen Jahr haben sie gesagt, ein Damm würde gebaut. Aber es wurde keiner gebaut." Im vergangenen Monat hatten starke Regenfälle im Himalaya zur Überschwemmung von knapp 1500 Dörfern im Norden Indiens geführt. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben, Tausende verloren ihr Dach über dem Kopf.

Kommentar:



Wolf

Dritter Erdfall mittlerweile in Nordhausen innerhalb eines Monats

Auf dem Geh- und Radwegweg in der Rautenstraße in Höhe des Plasmazentrums hat sich erneut ein Erdloch gebildet. Die Ursache ist nicht bekannt.
© Hans Peter Blum
Nordhausen. Es ist der dritte Erdfall in wenigen Wochen. Das aktuelle Loch ist etwa zwei Meter im Durchmesser und zirka 80 Zentimeter tief. Zurzeit prüft das Bauamt der Stadt den Baugrund, um festzustellen, ob Versorgungsträger beschädigt sind. Morgen fällt die Entscheidung, ob das Loch nur verfüllt wird oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Der Gehweg in der Rautenstraße ist ab 4. September vollständig ab Rautenstraße 8 (Plasma-Zentrum Nordhausen) bis zur Querung Weberstraße gesperrt, infomierte soeben die Stadt.

Fußgänger sollten bereits am Kreisel Kornmarkt beziehungsweise Nordbrand die Seite wechseln.

Die Verkehrsbehörde warnt vor dem vorschriftswidrigen Überschreiten der Straßenbahngleise.

Kommentar:



Bad Guys

50 Tonnen Felsbrocken blockiert Straße in Bad Schandau, Sachsen

Bad Schandau. Ein riesiger Felsbrocken blockiert das Kirnitzschtal. Nach einem Felssturz liegt der rund 50 Tonnen schwere Koloss derzeit auf der Straße zwischen dem Ortsausgang von Bad Schandau und dem Straßenbahndepot der Kirnitzschtalbahn. Für die Beräumung werden rund 14 Tage von Nöten sein, schätzt Peter Guderle, Referatsleiter Betrieb und Verkehr im Landratsamt Pirna: "Das Problem ist weniger der Stein, sondern vielmehr der Hang." Dort liegen weitere lose Gesteins- und Geröllmassen, die zum Teil nur von beschädigten und umgeknickten Bäumen gehalten werden. Bis die Aufräumarbeiten abgeschlossen sind und die Gefahr beseitigt ist, bleibt die Kirnitzschtalstraße dicht.
© Marko Förster
Es war in den gestrigen Morgenstunden rund 20 Minuten vor sechs Uhr, als das Ehepaar Christina Schabrian und Stefan Klimke aus dem Schlaf gerissen wurde. "Die Erde rüttelte, als ich aufwachte. Ich hörte das Rauschen der Felsen, Knacken der Bäume", berichtet die Hannoveranerin, die in der Sächsischen Schweiz Urlaub macht. Ihre Pension liegt rund 100 Meter von der Absturzstelle entfernt. "Die Erde hat leicht gebebt", ergänzt ihr Ehemann.

Der Steinkoloss rollte rund 200 Meter hinter dem Ortsausgang von Bad Schandau auf die Kirnitzschtalstraße. Feuerwehr, Mitarbeiter der Straßenverwaltung des Landkreises und die Polizei waren kurz darauf vor Ort. Verletzt wurde durch den Felssturz niemand. "Wir hatten Glück im Unglück", meint Landrat Michael Geisler (CDU), denn zum Zeitpunkt des Felssturzes setzte der Berufs- und Schülerverkehr ein.

Kommentar:

Felsbrocken stürzt auf Golfplatz nach Gewitter
Herabgestürzter Felsen: Zug entgleist in französischen Alpen - zwei Tote
Felsbrocken überrollten Haus in Südtirol

Pumpkin 2

Island: Erneute Spalteneruption bei Holuhraun

Im Holuhraun Lavafeld hat heute früh gegen sechs Uhr isländischer Zeit an derselben Spalte wie vor zwei Tagen erneut eine (kleine) Spalteneruption begonnen. Die Eruption ist auf der Webcam von Míla gut sichtbar, das Bild unten ist ein Screenshot dieser Kamera (die ist aktuell allerdings aufgrund des Interesses schwer zu erreichen).
Holuhraun
© Unbekannt
Wie lange die Eruption diesesmal dauert und ob sie wieder in einigen Stunden vorbei ist, wird sich zeigen. Sehr hoch scheint die Aktivität allerdings nicht zu sein. Die Luftfahrtwarnstufe des Bárðarbunga wurde wieder auf rot hochgesetzt, direkte Überflüge über die Eruptionsstelle sind ebenfalls nicht zulässig.

Geologen der Universität von Island, die im Gelände unterwegs sind, teilten mit, das die Eruption geschätzt 10x so gross sei, wie die am Freitag und sich die aktive Spalte gut 500m weiter nach Norden ausgedehnt habe. Die Länge der Spalte liege jetzt ungefähr bei 1500m, die Lavafontänen sind bis zu 60m hoch. Die Geologen vor Ort haben auch einige Fotos gemacht, die ich hier mit Erlaubnis der Uni zeigen kann. Das Copyright liegt bei der University of Iceland und dem Fotografen Ármann Höskuldsson (sie sind im Original auf der Facebookseite der Geologen veröffentlicht):

Kommentar: Die Eruption in Holuhraun am 31.08.2014 um 07:15 Uhr (Video: Icelandic Met Office Benedikt G. Ófeigsson):



Cloud Grey

Wasserhose wird zu Tornado in Kroatien

Wasserhose wird zu Tornado in Kroatien
© Unbekannt
Küstenbewohner werden überrascht - Vor Orebic in Kroatien hat sich am 27. Juli eine augenscheinlich harmlose Wasserhose gebildet. Die Bewohner des Hauses bestaunen zuerst noch das Naturereignis. Doch dann wird der Tornado immer größer und trifft mit voller Wucht auf die Küste. Es wird stockdunkel und bei den Bewohner bricht Panik aus. Trotz schwersten Sturm filmen sie weiter.
Recycle

Schwere Unwetter in Südtirol: Schlammlawinen und Überschwemmungen

Bei den Gewittern am Sonntagabend kam es zwischen dem Ritten und Schlerngebiet zu 70 Feuerwehreinsätzen. Bei einem davon kam der Atzwanger Kommandant Alexander Mayr um.
© FF Seiser Alm
Extrem viel geregnet und gehagelt hat es gestern Abend im Talkessel von Bozen und in der Umgegend von Andrian bis Oberbozen. Wie Dieter Peterlin vom Landeswetterdienst am Montag morgen auf RAI Südtirol berichtet, sind in nur 2 Stunden bis zu 70 mm Niederschlag gefallen, das sei etwa die Menge eines ganzen Monats September. Nun habe sich das Wetter wieder beruhigt, am Montag sind keine Gewitter mehr zu erwarten, allerdings weht ein starker und kühler Nordwind.

Die wolkenbruchartigen Gewitter vom Sonntagabend haben nicht nur Straßen verlegt und Bäche zum Überlaufen gebracht, sondern auch ein Todesopfer gefordert. Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr von Atzwang, der 39-jährige Alexander Mayr wurde von einem Erdrutsch verschüttet und starb darin. Walter Depaoli von der Bozner Berufsfeuerwehr ist geschockt: "Es war nicht vorherzusehen, denn die Freiwillige Feuerwehr von Atzwang rückte zu einem kleinen Einsatz auf der Staatsstraße nördlich von Blumau aus, einer Überschwemmung und einem kleineren Erdrutsch, erst der zweite, sehr überraschende Rutsch von Steinmassen hat das tragische Unglück bewirkt," erzählt Depaoli im Morgengespräch von RAI Südtirol. "Wenn man erst einmal mit dem ganzen Körper in den Geröllmassen steckt, kommt man kaum mehr heraus."

Kommentar:



Top