Erdveränderungen
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Snow Globe Xmas

Überschwemmungen in Sachsen-Anhalt


In Langenweddingen wurden Straßen überflutet.
Starkregen, Hagel und Böen sind am Sonnabend über Sachsen-Anhalt hinweggezogen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig mitteilte, fielen örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter.

Vor allem in den Gebieten Harz, Mansfelder Land, Halle, Köthen und Salzwedel habe das Unwetter teilweise mit Hagel und Böen gewütet. In Salzwedel schlug laut Polizei am Samstagabend ein Blitz in einen Schornstein ein. Durch herbstürzende Ziegel wurden umliegende Häuser beschädigt. Auf der A38 kam ein Autofahrer auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Er krachte gegen eine Leitplanke. Am Auto entstand ein Schaden von 15.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt.

In Langenweddingen im Landkreis Börde fielen innerhalb einer Stunde etwa 20 Liter Regen pro Quadratmeter. Zuviel für die Kanalisation, Straßen wurden überflutet und waren zeitweise nicht mehr passierbar. Das Wasser drückte aus den Gullideckeln nach oben. Zu Schaden kam niemand.
Cloud Precipitation

Schwere Unwetter in Franken

Heftige Gewitter und viel Regen haben die Feuerwehr gestern Abend in Franken in Atem gehalten. Allein im Stadtgebiet von Nürnberg mussten die Hilfskräfte nach eigenen Angaben zu etwa 170 Einsätzen ausrücken.
Keller liefen voll, vereinzelt stürzten Bäume um. Auch Erlangen und der Kreis Nürnberger Land waren betroffen. Stellenweise fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes mehr als 50 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde.

Verletzt wurde nach Polizeiangaben aber niemand. Vor allem umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste und überschwemmte Straßen oder Unterführungen beschäftigten die Einsatzkräfte.
Boat

Das Desaster an der US-Westküste geht weiter: Meerestiere sind krank, gehen ein oder vermehren sich nicht

Die Voraussetzungen für eine Massenausrottung in den Weltmeeren scheinen gegeben, denn immer mehr Meereslebewesen werden krank oder tot an der Pazifikküste der USA angespült. Die Medien berichten über kranke Seehunde, tote Fische, verschwundene Pelikane und noch viel mehr, während Wissenschaftler herauszufinden versuchen, was genau dazu führt, dass ganze marine Ökosysteme scheinbar unerklärlich leiden und zugrunde gehen.

dead sea lions
© Unbekannt
Berichte über das Massensterben gibt es vor allem aus Kalifornien, wo junge Seelöwen in Rekordzahl an die Küste gespült werden. Das Wall Street Journal (WSJ) meldet, zum zweiten Mal hintereinander sei das Leben vieler Seelöwenbabys in Gefahr, nachdem sie von den Muttertieren aufgegeben würden, eine direkte Folge des Nahrungsmangels.

Berichten zufolge wurden von Januar bis Mai 367 Seelöwen in das Marine Mammal Centerin der Nähe von San Francisco gebracht, fast fünfmal so viele wie im Durchschnitt. In Südkalifornien wurden in diesem Jahr schon über 600 Seelöwen gerettet, fast doppelt so viele wie normal. Bereits im vergangenen Jahr wurden 1.600 Tiere behandelt.
 »Seelöwen leben von denselben Ressourcen wie Menschen«, erklärte Shawn Johnson, Leiterin der Abteilung Veterinärwissenschaft am Marine Mammal Center, im WSJ. »Wenn bei ihnen Probleme auftauchen, zeigt dies, dass vermutlich Problem bestehen.« 
Etwas weiter nördlich erleiden Orcas und Beluga-Wale ein ähnliches Schicksal. Die Wetter- und Ozeanografie-Behörde der USA (National Oceanic and Atmospheric Administration, NOAA) macht die verbreitete Verseuchung durch Öl- und Gasbohrungen dafür verantwortlich, dass beide Arten in den letzten Jahrzehnten deutlich zurückgegangen sind.

Kommentar:



Bizarro Earth

Island: Zwei weitere kleine Eruptionsspalten am Holuhraun Lavafeld

In der Nacht haben sich etwa 1,5km südlich der der aktuellen Eruptionsspalte in Richtung des Dyngujökull 2 km nördlich des Gletschers zwei weitere kleine Spalten geöffnet, aus denen Lava austritt. Das berichten übereinstimmend isländische Wissenschaftler und die Journalistin Lára Omarsdóttir, die heute morgen über die Ausbruchsstelle geflogen ist. Als Reaktion wurde zunächst der Zugang zur Ausbruchsregion wieder eingeschränkt, bis weitere Daten von einem aktuell stattfindenden Überwachungsflug vorliegen. Die Befürchtung der Geologen, das die Spalte weiter in Richtung Süden aufbrechen könnte, scheint sich zu bewahrheiten. Ein kurzes Video der neuen Spalten findet sich bei RÚV .

Holuhraun 2014-09-05
© Institute of Earth Sciences University of Iceland
Ausbreitung der Lava bis 5. September Nachmittag
Die Erdbebenaktivität bleibt auf niedrigerem Niveau mit etwa 300 Beben am Tag relativ stabil, allerdings ereignen sich weiterhin starke Beben in der Region des Bárðarbunga, in der letzten Nacht ein Beben der Stärke 4,4 und ein weiteres der Stärke 5,3. Dann gibt es einen interessanten Übersichtsartikel über die Eruption von einem Geologen der hier zu finden ist.

Kommentar: Zusätzliche Information vom 4.9.2014:
"Die Lava bewegt sich weiter stetig auf die Jökulsá á Fjöllum zu und wird diese in wenigen Tagen erreichen. Wenn Wasser und Lava zusammentreffen, wird es zu Dampfexplosionen, lokalem Aschefall und umherfliegenden (heissen) Steinen kommen. Die Ausdehnung der Lava beträgt mittlerweile etwa 12 Quadratkilometer, ungefähr äquivalent zu 1700 Fußballfeldern."
Nachtaufnahmen von der Eruption:


Weitere Videos des isländischen Fernsehsenders RÚV

Cloud Grey

Seit einer Woche Dauerregen in Teilen Chinas

Zerstörte Häuser und 120.000 ohne Obdach: Bei schweren Unwettern in Südwestchina starben 44 Menschen, 18 werden vermisst. Besonders schwer traf es die Millionenstadt Chongquing.
© AP
Immer im August kommt der große Regen über den bergigen Südwesten Chinas. Dieses Bild entstand Mitte August, seit dem 31. August hat es in den Provinzen Sichuan und Guizhou beinahe ohne Unterlass geregnet.
Chongquing/Peking - Es regnet seit einer Woche durch: In den südwestchinesischen Provinzen Sichuan und Guizhou sind seit Beginn der heftigen Unwetter Ende August mindestens 44 Menschen gestorben. 18 weitere würden vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit.

Überschwemmungen und Erdrutsche führten in der Metropolregion Chongquing zu schweren Schäden an Gebäuden, aber auch in der Landwirtschaft. Bis auf einen seien alle Toten in der Mega-Metropole mit 28 Millionen Einwohnern zu beklagen, teilte das chinesische Innenministerium mit.

Kommentar:



Die

Schwerste Überschwemmung des Jahrhunderts in Pakistan: Hunderte Tote

Von den schwersten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert ist die Rede. Monsunregen macht Teilen von Indien und Pakistan zu schaffen, mehr als 270 Menschen sind ums Leben gekommen. Auch China meldet Tote und Zerstörungen.
© dpa
Srinagar/Islamabad - Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Indien und Pakistan in den vergangenen Tagen mehr als 270 Menschen ums Leben gekommen. Besonders betroffen ist die umstrittene Region Kaschmir: In dem von Indien kontrollierten Teil stieg die Zahl der Toten auf 160, wie die Nachrichtenagentur IANS meldete. Mindestens 110 Menschen starben pakistanischen Behörden zufolge in der östlichen Provinz Punjab und in dem von Islamabad kontrollierten Teil Kaschmirs. Es handele sich um die schwersten Überschwemmungen seit einem halben Jahrhundert, sagte der Ministerpräsident des indischen Bundesstaates Jammu und Kaschmir, Omar Abdullah. In Jammu und Kaschmir warteten Tausende auf Hilfe, berichtete der Sender NDTV. Armee und Luftwaffe wurden zu Rettungseinsätzen entsandt.

Der Samstag war bereits der fünfte Tag in Folge, an dem schwere Monsunregenfälle über der Region niedergingen. Die Monsun-Zeit dauert in der Regel von Juni bis September. Die Unwetter kosten nicht nur zahlreiche Menschenleben, sondern richten auch große Schäden in der Landwirtschaft sowie an Gebäuden an. Auch im Südwesten Chinas gab es schwere Unwetter. Mindestens 44 Menschen kamen ums Leben. 18 weitere würden vermisst, teilten die Behörden am Samstag mit. Bereits vor einer Woche hatten heftige Regenfälle über den Provinzen Sichuan und Guizhou begonnen. Überschwemmungen und Erdrutsche führten in der Metropole Chongqing zu schweren Schäden an Gebäuden und auch in der Landwirtschaft. Schätzungsweise 42 000 Häuser seien zerstört oder schwer beschädigt worden, berichteten die Behörden. Mehr als 121 000 Bewohner wurden in Sicherheit und vorübergehend in Notunterkünften untergebracht.

dpa
Cloud Lightning

Urlaubs-Wetter sieht anders aus: Schäden durch Starkregen und Gewitter

Gewitter im Nordwesten Griechenlands
© Severe Weather Europe / Stavros Dafis
Gewitter im Nordwesten Griechenlands
Gewitter und starker Regen haben die Urlauber im Norden der Ägäis am Mittwoch kalt erwischt. Auf der Ferieninsel Thassos wurden mehrere Autos von den Wassermassen weggespült. Viele Fahrzeuge wurden schwerbeschädigt. Auch mehrere Häuser wurden überschwemmt, berichteten Augenzeugen im Rundfunk. Überflutete Straßen verursachten auch auf dem nordgriechischen Festland erhebliche Verkehrsprobleme.

Auch im gesamten Adria-Raum kam es in den letzten Tagen zu schweren Gewittern und wahren Blitz-Shows. Besonders betroffen von den Unwettern war Kroatien.
Road Cone

Die Erde öffnet sich: Seltsamer Krater im Teich gibt Rätsel auf

«Nomen est omen». Das gilt offenbar auch in Circleville: Farmer in der US-amerikanischen Kleinstadt wollen eine Erklärung für den merkwürdigen kreisrunden Krater, den sie in ihrem Bewässerungsteich entdeckt haben. Aber selbst herbeigerufene Wissenschaftler können über das Phänomen im schlammigen Wasser bisher vor allem spekulieren.
© Keystone
Gary Dalton, der den Krater im Bewässerungsteich seiner Familie als erster sah, berichtete der Tageszeitung Desert News über seine verblüffende Entdeckung: «Die Sonne stand genau richtig. So konnte ich das verrückte Ding sehen, das bisher noch niemandem aufgefallen war.»

Das «Ding» hat einen Durchmesser von fast acht Metern und besteht aus zwei Kreisen. Während der äussere Ring mit Algen und Wasser gefüllt ist, sieht der Kringel im Inneren aus wie ein Mini-Vulkan: Inmitten eines Rings von nach oben aufgeworfenem Schlamm, befindet sich ein tieferes Loch. Während das Ganze wenigstens optisch eine Eruption vermuten lässt, hat Entdecker Dalton seinen eigenen Verdacht: «Keine Ahnung, aber ich denke, das ist von Ausserirdischen.»

Kommentar:

Mysteriöser Erdfall in Sibirien bleibt rätselhaft
Gigantischer Erdfall in Russland entdeckt: Zwei Helikopter können locker gleichzeitig hineinfliegen - Ein Meteoreinschlag?

Cloud Precipitation

Schwere Überschwemmungen in Indien

Nach heftigen Regenfällen mussten sich viele Einwohner in Nordindien auf Dächern in Sicherheit bringen. Knapp 1500 Dörfer wurden überschwemmt, dutzende Menschen kamen dabei ums Leben.


Im indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir haben die Rettungsmaßnahmen für die von Wassermassen eingeschlossenen Personen begonnen.

Heftige Regenfälle hatten vielerorts zu Überschwemmungen geführt. Mit Hilfe eines Seils versuchten zwei Männer, einen reißenden Fluss zu durchqueren. Beistand kam dafür auch von der Armee. Im Distrikt Poonch schoss nach über 24 Stunden Regen das Wasser durch die Straßen. Häuser wurden geflutet, die Bewohner flüchteten sich auf Dächer. "Hier in Shankar Nagar sind wir mit einer totalen Katastrophe konfrontiert. Die ganze Stadt steht unter Wasser. Es regnet seit heute Nacht. Und es passiert nichts. Im vergangenen Jahr haben sie gesagt, ein Damm würde gebaut. Aber es wurde keiner gebaut." Im vergangenen Monat hatten starke Regenfälle im Himalaya zur Überschwemmung von knapp 1500 Dörfern im Norden Indiens geführt. Dutzende Menschen kamen dabei ums Leben, Tausende verloren ihr Dach über dem Kopf.

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Wolf

Dritter Erdfall mittlerweile in Nordhausen innerhalb eines Monats

Auf dem Geh- und Radwegweg in der Rautenstraße in Höhe des Plasmazentrums hat sich erneut ein Erdloch gebildet. Die Ursache ist nicht bekannt.
© Hans Peter Blum
Nordhausen. Es ist der dritte Erdfall in wenigen Wochen. Das aktuelle Loch ist etwa zwei Meter im Durchmesser und zirka 80 Zentimeter tief. Zurzeit prüft das Bauamt der Stadt den Baugrund, um festzustellen, ob Versorgungsträger beschädigt sind. Morgen fällt die Entscheidung, ob das Loch nur verfüllt wird oder ob weitere Maßnahmen notwendig sind.

Der Gehweg in der Rautenstraße ist ab 4. September vollständig ab Rautenstraße 8 (Plasma-Zentrum Nordhausen) bis zur Querung Weberstraße gesperrt, infomierte soeben die Stadt.

Fußgänger sollten bereits am Kreisel Kornmarkt beziehungsweise Nordbrand die Seite wechseln.

Die Verkehrsbehörde warnt vor dem vorschriftswidrigen Überschreiten der Straßenbahngleise.

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