Erdveränderungen
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Bad Guys

Ernte durch Unwetter um Wolfenbüttel 40 bis 100% zerstört

getreide
© dpa - Bildfunk Fotograf: Julian Stratenschulte
Archivbild
Das wird eine Herausforderung für die Mähdrescherfahrer", sagte der Sprecher der Landwirtschaftskammer, Walter Hollweg, in Oldenburg. Die Unwetter der vergangenen Woche machen den Getreidebauern in Niedersachsen zu schaffen. 20 Prozent der Anbauflächen seien durch heftigen Regen, Hagel und Sturm geschädigt worden, teilte der Landesbauernverband in Hannover mit. Verluste gebe es, weil Körner aus den Ähren fielen oder auf dem Boden liegende Körner bei anhaltender Feuchtigkeit keimen könnten, sagte Landvolksprecherin Wiebke Molsen. Trotzdem könne das Getreide auf den betroffenen Feldern mit Einschränkungen geerntet werden.

Um Wolfenbüttel sind Felder zu 40 bis 100 Prozent zerstört

An sechs aufeinanderfolgenden Tagen hatten Unwetter in der vergangenen Woche für Schäden gesorgt. Betroffen sind laut der Vereinigten Hagelversicherung 250 Betriebe im Großraum Wolfenbüttel, Peine, Gifhorn, Hannover und Göttingen mit einem Anbauwert von 18 Millionen Euro, sagte Bezirksdirektor Peter Semmel. Am Ende würden wohl drei bis fünf Millionen Euro an Entschädigung ausgezahlt. In der am schwersten betroffenen Region um Wolfenbüttel seien die Getreidefelder zu 40 bis 100 Prozent zerstört.
Cloud Lightning

SOTT Video-Zusammenfassung der Erdveränderungen im Juni 2014

Zeichen der Zeit, Juni 2014
© de.sott.net



Dies ist der sechste Teil unserer neuen monatlichen Serie. Das folgende Filmmaterial umfasst die "Zeichen der Zeit" für den Juni 2014 aus der ganzen Welt - "Erdveränderungen", extreme Wetterereignisse und planetarische Umwälzungen.

Während Milliarden Menschen im letzten Monat wegen der Fußball-Weltmeisterschaft vor den Bildschirmen klebten, legte Mutter Natur eine andere Art der Show hin: Große Überflutungen auf allen Kontinenten, nicht zuletzt auch in Brasilien, wo 250 Menschen durch Fluten und Erdrutsche ums Leben kamen und ein riesiges Erdloch Straßen verschluckte, nur wenige Kilometer von einem der Austragungsorte der WM entfernt. Flut-Rekordmarken, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts bestanden, wurden in den USA und der EU gebrochen. Es gab auch eine Menge von Tornados und Wasserhosen an Orten, wo sie normalerweise nicht zu sehen sind.

Der Monat begann und endete mit dramatischen Feuerball-Erscheinungen in Großbritannien. Der Feuerball, der am 1. Juli aufgenommen wurde, war besonders seltsam: Dieses Objekt erschien mit kreisenden Bewegungen am Himmel! Während viele Leute diesem brennenden Objekt eine "Intelligenz" zuschreiben, beschreiben Berichte aus früheren Zeiten der Umwelt- und sozialen Umwälzungen ebenfalls diese "Feuer am Himmel", die sich der Schwerkraft zu widersetzen scheinen. Diese "seltsamen" Verhaltensweisen lassen sich jedoch durch Plasmaphysik erklären.

Dann gab es Hagelstürme. Der Begriff "Baseball-großer Hagel" wurde einstmals dazu benutzt, um etwas Seltenes und Unberechenbares zu beschreiben. Nun scheint es etwas Normales zu sein! Im vergangenen Monat wurden wieder ganze Hagel-Berge mit Baggern entfernt, dieses Mal in Sao Paulo; in diesem Monat musste dann das gleiche auch im Osten Spaniens, Tokio und der Türkei gemacht werden. Die verursachten Schäden belaufen sich auf Milliarden von Dollar. Maisernten in Iowa wurden vernichtet, Bauern in der Türkei sind am Boden zerstört und die diesjährige Obsternte in Valencia, Spanien, wurde komplett zerstört.

Spektakuläre elektrische Gewitter im Sommer sind nichts Ungewöhnliches, aber Schneefälle in Regionen, wo in angrenzenden Gebieten Waldbrände herrschten, sind dies allemal: Trotz früherer Hitzewellen kehrte der Schnee in vielen Teilen von Skandinavien, den Rocky Mountains und West-Kanada zurück. Apropos Waldbrände: Bisher hat sich in diesem Jahr die Anzahl der Waldbrände in Russland im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt, während in den USA die Anzahl bereits die Marke von 2013 übertroffen hat.

Machen Sie sich bereit für die größte Show auf Erden!





Kommentar: Korrektur 6. Juli 2014:

Es ist uns zu Ohren gekommen, dass das Videomaterial über die Rekord-Hochwasser in Ungarn in Wirklichkeit im letzten Jahr, Anfang Juni 2013, entstanden ist.

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Überschwemmungen zerstören ein Viertel der Bananenernte an der Elfenbeinküste

Überschwemmungen trafen Land nach heftigem Regen Ende Juni
zerstörtes bananenfeld
© Desmond Brown/IPS
Bauer auf einem von einem Sturm zerstörten Bananenfeld in der Karibik
Überflutungen nach heftigen Regenfällen haben in der Elfenbeinküste ein Viertel der Bananenernte zerstört. Durch die Unwetter Ende Juni seien etwa 1300 Hektar Anbaufläche in dem westafrikanischen Land verwüstet worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit. Betroffen seien damit etwa 22 Prozent der Anbaufläche und "mehr als 75.000 Tonnen Bananen", was einem Viertel der Ernte entspreche.
Radar

5 Meter großer Erdfall in Witten

Das Loch in einem Wittener Wohngebiet ist größtenteils mit Beton verfüllt. Einige Bewohner sollen aber trotzdem noch im Hotel auf die Freigabe ihrer Wohnungen warten. Das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg hat Probebohrungen auf der Suche nach weiteren Hohlräumen vorgenommen.
© Manfred Sander / WAZ FotoPool
Witten - Nach dem Tagesbruch in Witten ist das Loch in einem Wohngebiet größtenteils mit Beton verfüllt. Drei vorsorglich evakuierte Bewohner benachbarter Häuser, werden jedoch noch einige Tage in einem Hotel auf die Freigabe ihrer Wohnungen warten müssen, wie die Bezirksregierung Arnsberg am Samstag mitteilte.

Am Donnerstagabend hatte sich in Witten die Erde aufgetan. Es entstand ein Krater von rund fünf Metern Durchmesser mitten auf einem Zufahrtsweg. Das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg ließ ihn mit rund 23 Kubikmeter Beton verfüllen und nahm Probebohrungen auf der Suche nach weiteren Hohlräumen vor. Der Tagesbruch geht vermutlich auf den Einsturz eines alten Stollen zurück. In der Umgebung betrieb unter anderen die Zeche Gideon bis ins 19. Jahrhundert Steinkohleabbau.


Kommentar: Das sind die üblichen Erklärungsversuche, um die Tatsache zu rationalisieren, dass sich die Erde öffnet:




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Unwetter in Nidda: Zwei Meter hohe Flutwelle spült Autos weg, tötet Tiere - Schäden in Millionenhöhe

Durch die verheerende Flutwelle in Wallernhausen ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das hat Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum gegenüber FFH gesagt. Viele Anwohner haben jetzt Angst, dass die Versicherung nicht bezahlt deswegen hat der Bürgermeister für Donnerstag (19 Uhr im Bürgerhaus) zu einer Infoveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen. Zu der Infoveranstaltung wird auch ein Versicherungsexperte kommen, der aufklären soll was eine Hausrat und was eine Wohngebäudeversicherung abdeckt. Bürgermeister Seum befürchtet aber, dass viele keine Elementarversicherung haben. Bei der Veranstaltung sollen auch weiter Spenden koordiniert werden. Deswegen ist das Ordnungsamt am Dienstag von Tür zu Tür gegangen, um aufzunehmen was noch beim Einzelnen gebraucht wird.
© Jürgen Mahnke
Autos wurden fortgespült, der Mannschaftswagen der Feuerwehr Wallernhausen wurde von der Masse über einen 1,5 Meter hohen Zaun gehoben, leblose Schweine und tote Fische trieben durch das Dorf. Hunderte Keller liefen voll, in einigen kippten Öltanks um. Der ausgelaufene Ölschlamm musste durch Spezialfirmen entsorgt werden.
Bizarro Earth

Gigantischer Erdfall in Russland entdeckt: Zwei Helikopter können locker gleichzeitig hineinfliegen. Ein Meteoreinschlag?

sinkhole russia
Berichten zufolge wurde ein riesiger Erdfall in der Yamal Region in Russland während eines Helikopterfluges entdeckt (mit Sicherheit können wir das genaue Datum der Entdeckung noch nicht feststellen). Es wird mitgeteilt, dass dieser Erdfall so gigantisch ist, dass locker zwei Helikopter gleichzeitig hineinfliegen könnten. Augenzeugen berichten, dass am Boden des Erdfalls reißende Wassermassen zu fließen scheinen. Über die Tiefe des Erdfalls ist noch nichts bekannt, aber die Videoaufnahmen scheinen nahezulegen, dass es sehr tief ist. Es wird spekuliert, dass ein Meteoreinschlag vielleicht für das Erdloch verantwortlich ist.


Wir bei de.SOTT stellen in den letzten Jahren einen geradezu explosionshaften Anstieg von auftretenden Erdfällen auf der ganzen Welt fest:


Dabei ist dieser Erdfall in Russland jedoch keine Ausnahme in Bezug auf sein Ausmaß; denn in der selben Zeit gab es auch eine ganze Reihe von weiteren Erdfällen, die ebenfalls in dieser Größenordnung sind.
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Außergewöhnliche Bilder und Video: Wie in einer Szene aus "The Day After Tomorrow" überfällt wie aus dem Nichts ein heftiger Hagelsturm Menschen am Strand in Nowosibirsk, Russland

"Sollten wir sterben, ich liebe dich", sagte ein Strandbesucher, der von riesigen Hagelkörnern getroffen wurde, die sich wie ein Kugelfeuer anfühlten.
day after tomorrow hagelsturm
© Ruslan Sokolov
Badende laufen aus dem Wasser und versuchen ihre Köpfe mit den Händen zu schützen.
Badende an dem berühmten Strand des Flusses sagen, dass es an diesem sonnigen Tag keinerlei Warnung gab, bevor die Hagelkörner hernieder trommelten - einige von ihnen hatten die Größe von Golfbällen und Hühnereiern.

Die Temperaturen in Sibiriens größter Stadt Novosibirsk waren am Samstag den 12. Juli heiße 37 Grad C - der Tag, an dem der Hagelsturm zuschlug.

Am späten Nachmittag schlugen plötzlich heftige Winde auf den Sandstrand zwischen den zwei Brücken über dem Ob Fluss, dem fünft längsten der Welt, ein.
day after tomorrow hagelsturm
© Ruslan Sokolov
Bad Guys

Erdbeben vor der Küste Japans: Tsunami-Warnungen aufgehoben

© USGS
Ein Erdbeben an Japans Ostküste ist offenbar glimpflich verlaufen. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht.

Tokion - Auch an der beschädigten Atomanlage Fukushima Daiichi stellte der Betreiber Tepco zunächst keine Auffälligkeiten fest. Eine nach dem Erdstoß ausgebene Warnung vor einem etwa einen Meter hohen Tsunami wurde von den Behörden nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstagmorgen meldete.

Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) eine Stärke von 6,5 - zunächst war es stärker mit 6,8 gemessen worden. Das Epizentrum lag demnach etwa 130 Kilometer von der Stadt Namie entfernt in einer Tiefe von 11,1 Kilometern. Zunächst war von 13,3 Kilometern Tiefe die Rede gewesen.

Kommentar:



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Taifun "Neoguri" trifft auf Japan: Riesenwellen, Stromausfälle und insgesamt 300.000 Betroffene

Stromausfälle, zerstörte Wohnungen, Monsterwellen: Taifun «Neoguri» gehört zu den stärksten Stürmen, die Japan je während den Sommermonaten getroffen haben.

neoguri
© Nasa
Die Zahl der Verletzten durch Taifun «Neoguri» in Japan ist auf mindestens 28 gestiegen. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden, teilte die Regierung der südwestlichen Insel Okinawa am Mittwoch mit. 63 000 Haushalte waren ohne Strom. Am (morgigen) Donnerstag könnte der Sturm die grössere Insel Kyushu erreichen.

Der Taifun ist einer der stärksten Stürme, die Japan während der Sommermonate heimgesucht haben. Nach Angaben des japanischen Meteorologiezentrums bewegte sich «Neoguri» mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde in nördlicher Richtung fort. Bis zum Mittag wurden demnach Windgeschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern gemessen.


Kommentar:







300'000 Menschen betroffen
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Dauerregen könnte teilweise Ernte in NRW gefährden

Starker Regenfall verhagelt den NRW-Bauern das Geschäft. Zwischenzeitlich hatte der Deutsche Wetterdienst sogar vor Überflutungen und Erdrutschen gewarnt. Solange es nass bleibt, können die Landwirte ihr Getreide nicht ernten. Auch in anderen Teilen Deutschlands blieb der Dauerregen nicht folgenlos.
weizen
© dpa
Essen/Siegen - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittwoch zwischenzeitlich eine Amtliche Unwetterwarnung für den Hochsauerlandkreis sowie für die Kreise Siegen und Olpe herausgegeben: "Infolge des Dauerregens sind Hochwasser an Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können Erdrutsche auftreten." Die Warnung wurde mittlerweile aufgehoben.

Regen vermiest die Ernte

Die starken Regenfälle vermiesen den Bauern derzeit die Getreideernte. Von der Wintergerste sei NRW-weit etwa ein Drittel geerntet, sagte Bernhard Rüb, der Sprecher der Landwirtschaftskammer, am Mittwoch. "Alles andere steht noch", sagte er. "Korn und Halme müssen abtrocknen, damit sie geerntet und gelagert werden können." Der Weizen, die Hauptgetreideart in Nordrhein-Westfalen, sei zwar oft schon gelb, doch fehlten noch ein paar trockene Tage zur Reife. Bei anhaltendem Regen bestehe die Gefahr, dass der Weizen auf den Feldern umkippt und nur schwer geerntet werden kann.
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