Erdveränderungen
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Coffee

Zentralamerika: Schlimmste Kaffee-Seuche seit 40 Jahren

kaffee ernte
© ap
Kaffee prägt Landschaft und Leben in Mittelamerika. Die Kaffee-Seuche trifft die Region hart.
Es ist die schlimmste Plage seit mehr als vier Jahrzehnten: Ein Pilz bedroht die Kaffepflanzen im Zentralamerika - und damit die Existenz von Millionen Bauern. Die Auswirkungen sind weit über die Region hinaus zu spüren.

Die Seuche, die Kaffeebauern in den Ruin treibt und Kaffeetrinker erschreckt, frisst sich durch einen ganzen Erdteil. Sie wütet in Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panamá. Sie beschädigt Plantagen und Existenzen, eine Katastrophe für Zentralamerika. Spuren hinterlässt das Unheil auch im mexikanischen Bundesstaat Chiapas und in Peru.
Phoenix

Indonesien: Vulkan Sangeang Api spuckt eine 19 km hohe Aschewolke, behindert Flugverkehr sogar in Australien

Der indonesische Vulkan Sangeang Api hat in einer gewaltigen Eruption drei Kilometer hohe Aschewolken ausgestoßen. Die jüngste Eruption des Vulkans Sangeang Api wirkt sich selbst in Australien aus.


Kommentar: Laut diesem Bericht sind es mittlerweilen unglaubliche 19 Kilometer.


© Sofia Efendi
Eruption des Vulkans Sangean Api in Indonesien, Mai 2014
Jakarta/Sydney - Der indonesische Vulkan Sangeang Api hat in einer gewaltigen Eruption drei Kilometer hohe Aschewolken ausgestoßen. Die Bewohner der Insel waren schon vor knapp 30 Jahren vor den Aktivitäten des Feuerbergs geflohen. Deshalb wurden keine unmittelbaren Schäden des neuerlichen Ausbruchs am Freitag gemeldet, wie der zuständige Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho in der Hauptstadt Jakarta mitteilte.
Bizarro Earth

Schwere Gewitter lösten Schlammlawinen in Sachsen aus

Heftige Gewitter haben in Sachsen Überflutungen ausgelöst. Im Elbtal und im Triebischtal verwüsteten Schlammlawinen mehrere Straßen. Der Wetterdienst sagt weiteren Regen voraus.
© dpa
Fahrzeuge stehen in einer Schlammlawine nach starkem Regen in Meißen
Meißen/Dresden. - Nach heftigen Regenfällen haben Schlammlawinen in Meißen und Dresden mehrere Straßen verwüstet. Fahrbahndecken wurden aufgerissen, Autos von den Geröllmassen zerstört. Menschen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Die Höhe der Schäden konnte zunächst nicht beziffert werden.

37 Liter in einer Stunde

Knapp drei Stunden lang prasselte der Regen zwischen Dresden und Meißen auf das Elb- und das Triebischtal nieder. In Meißen fielen laut Deutschem Wetterdienst in einer Stunde 37 Liter Regen pro Quadratmeter, in Dresden-Strehlen waren es sogar 40 Liter. „Das war eine Gewitterfront. Die enormen Wassermassen haben die Felder nicht aufnehmen können“, sagte ein Polizeisprecher in Dresden.

Betroffen waren die Bundesstraße 6 zwischen Meißen und Dresden, die Talstraße im Triebischtal in Meißen sowie die B6 im Elbtal in den Dresdner Ortsteilen Cossebaude und Niederwartha. Die Straßen waren nach dem Abgang der Schlamm- und Geröllmassen unpassierbar. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz. Die Aufräumarbeiten dauerten am Abend noch an. Die Stadt Meißen schaltete ein Bürgertelefon.
Bizarro Earth

Größte Schlammlawine unserer Zeitgeschichte, begräbt ganzes Dorf im Bundesstaat Colorado, USA unter sich: 6 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und bis zu 75 Meter tief

Eine riesige Schlammlawine hat im US-Bundesstaat Colorado ein ganzes Bergdorf unter sich begraben. Nach Angaben der Behörden sind es etwa sechs Kilometer lange Schlammassen. Drei Menschen werden vermisst.

Im US -Bundesstaat Colorado werden drei Menschen vermisst, nachdem sie offenbar in eine Schlammlawine gerieten.

Nach Behördenangaben wälzten sich etwa sechs Kilometer lange Schlammmassen durch ein Bergdorf im westlichen Colorado nahe dem Grand Mesa National Forest.

Cloud Lightning

Schweres Unwetter über Nordindien: Mehrere Tote durch Blitze, teilweise Mangoernte zerstört

Im Norden Indien sind bei einem Sturm mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Sie wurden von Blitzen tödlich verletzt oder unter einstürzenden Häusern begraben. Auch zahlreiche Kühe seien im Distrikt Sonebhadra in Uttar Pradesh in der Nacht getötet worden, berichtete die indische Nachrichtenagentur IANS.

In vielen Gegenden stürzten demnach Bäume auf die Straßen und behinderten so die Rettungsarbeiten. Die Mango-Ernten auf zahlreichen Feldern seien zerstört worden.

Quelle: n-tv.de , dpa
Bad Guys

Gewitter sorgte in Oberfranken für Chaos

Blitz
© dpa
Symbolbild
Hagel, Starkregen und Schlammlawinen sorgten am Samstagnachmittag zu einer Vielzahl von Einsätzen von Feuerwehr, Rettungsdienst, Straßenmeistereien und Polizei. Mehrere Straßen sind in Oberfranken gesperrt.

Nach den heftigten Unwettern am Donnerstag, zog am Samstagnachmittag schon die nächste Gewitterfront über den Landkreis Wunsiedel hinweg. Innerhalb kürzester Zeit sorgten Starkregen und Hagel für Chaos.

Im Wunsiedler Ortsteil Schönbrunn quoll die Kanalisation über und überflutete die Kreisstraße. Schlamm von umliegenden Feldern zog die Fahrbahnen um Tröstau stark in Mitleidenschaft. Weitere Straßen wurden von der Polizei im Landkreis Wunsiedel kurzfristig für den Verkehr gesperrt.
Bizarro Earth

Schweres Erdbeben und mehrere Nachbeben in der Ägäis: Menschen reagierten mit Panik

Ein schweres Beben und mehrere Nachbeben haben die Ägäis sowie große Teile des östlichen Mittelmeeres und der Balkanhalbinsel erschüttert.
Erdbeben
© dpa/Rolf Vennenbernd
Seismographen-Station: In der Ägäis hat es ein schweres Seebeben gegeben.
Der stärkste Erdstoß ereignete sich am Samstagmittag und war auch in Athen und Istanbul sowie in Bulgarien, der griechischen Hafenstadt Thessaloniki, auf der Halbinsel Peloponnes in Südgriechenland und bis hin nach Zypern zu spüren. In der Türkei wurden nach offiziellen Angaben 266 Menschen verletzt, in Griechenland drei.

Tote oder Verschüttete gab es nicht. Bei den Verletzten handelte es sich nach Angaben des türkischen Katastrophenschutzes hauptsächlich um in Panik geratene Menschen, die während des Erdstoßes aus Fenstern sprangen oder beim Versuch, aus den Gebäuden zu fliehen, auf den Treppen stürzten, berichteten türkische Medien. Es gab unterschiedliche Messergebnisse: Vom Institut für Geodynamik in Athen wurde das Beben zunächst mit einer Stärke von 6,5, dann mit 6,3 registriert. Andere Institute gaben einen Wert von 6,8 bis 6,9 an.
Bizarro Earth

Schweres Erdbeben vor Griechenlands Küste: Scheiben zerbarsten, Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern

Rund 77 Kilometer vor der griechischen Hafenstadt Alexandroupolis ist ein Erdbeben der Stärke 6,5 gemessen worden. Die Erschütterung war auch in Istanbul und Bulgarien zu spüren. Etliche Fensterscheiben zerbarsten, Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern.
ERdbeben Griechenland
Ein schweres Seebeben hat am Samstagvormittag die gesamte Ägäis erschüttert. Der Erdstoß war auch in Athen und Istanbul sowie in Bulgarien zu spüren. Das Beben wurde vom Institut für Geodynamik in Athen mit einer Stärke von 6,5 registriert. In einer Berechnung des Geoforschungszentrums Potsdam sind es 6,8 gewesen, zuvor war auch von 7,2 die Rede. Tausende Menschen rannten nach Augenzeugenberichten vor allem auf den Inseln Limnos, Samothraki und Thassos auf die Straßen. Dem ersten Stoß folgten mehrere Nachbeben.
Cloud Lightning

Vereiste Autobahn, überflutete Keller und abgedeckte Dächer: Sturmtief "Zeynep" zog über Deutschland

Vollgelaufene Keller, abgeknickte Bäume und Verkehrsunfälle: Das Unwetter über Deutschland hat teils zu massiven Schäden geführt. Auf einer vereisten Autobahn in Schleswig-Holstein krachten neun Fahrzeuge ineinander.
© DPA
Hagel verursachte eine Eisbahn
Berlin - Der Sommer ist in weiten Teilen Deutschlands erst einmal vorbei - schuld ist Tief "Zeynep". Die Kaltfront zog in der Nacht zum Freitag mit heftigen Gewittern, Starkregen und Hagel über Deutschland hinweg und sorgte teils für massive Schäden. So krachten in Schleswig-Holstein auf einer vereisten Autobahn nach einem Hagelschauer neun Fahrzeuge ineinander. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Die Fahrbahn sei innerhalb kürzester Zeit spiegelglatt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

In Hessen tobte das Gewitter vor allem über Fulda. Dort gab es auch Starkregen; die Wucht der Wassermassen war so stark, dass Gullydeckel herausgedrückt wurden. Die Bahnhofshalle stand zwischenzeitlich unter Wasser. Einsatzkräfte der Feuerwehr pumpten etliche geflutete Keller leer, sagte ein Polizeisprecher. Dort gab es aber keine Verletzten.

Kommentar:



Stock Up

Zu wenig Regen - Zweites Jahr mit enormen Ernteausfällen treibt Olivenöl-Preise in die Höhe

Vor zwei Jahrzehnten hat das Olivenöl seinen Siegeszug in Mittel- und Nordeuropa angetreten, und in den vergangenen Jahren kamen auch immer mehr Asiaten auf den Geschmack des kaltgepressten Öls. Doch mit der steigenden Nachfrage hielt die Ernte in den letzten beiden Jahren nicht mit. Olivenöl könnte damit wieder zu einem Luxusgut werden.
extra-virgin olive oil
© iStockphoto/Carolina Garcia Aranda
Es verfeinert Salate, gehört in jede italienische Tomatensauce und gibt dem Pesto Glanz und Geschmack. Kaum zu glauben, dass noch in den 70er Jahren Olivenöl in Österreich zumeist nur in den Regalen der Apotheken stand. Doch in den vergangenen 20 Jahren hat das kaltgepresste Öl auch in Mitteleuropa seinen Weg in die Regale der Supermärkte und in die Küchenschränke gefunden. Sogar seine höchste Qualitätsstufe - das direkt gepresste und „extra vergine“ oder „extra native“ Öl - ist in Europa mittlerweile zu einem Massenprodukt geworden.

Öl für die Gesundheit

Zum Olivenölboom trugen auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften bei, die dem Öl aus der Frucht des Olivenbaums nachgesagt werden. Über Jahre lobten Ärzte seine Wirkung auf den menschlichen Organismus. Es soll das Risiko von Gefäßkrankheiten mindern und - mit einem dem Ibuprofen ähnlichen Wirkstoff - entzündungshemmend wirken.
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