Erdveränderungen
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Eye 2

Python verschlingt Süßwasser-Krokodil in Australien

Auf Leben und Tod: In Australien haben eine Schlange und ein Krokodil gegeneinander gekämpft. Zum Schluss war das Krokodil verschwunden - und der Python satt.
python
© dpa
Eine riesige Schlange hat nach zähem Ringen ein Krokodil besiegt und es anschließend komplett verschlungen. Die Schlange, vermutlich ein Python, sei etwa drei Meter lang gewesen und habe "gesund" ausgesehen, sagte Travis Corlis, der den Kampf auf Leben und Tod im Moondarra-See im australischen Bundesstaat Queensland beobachtet hatte.

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Das Krokodil, um das sich die Schlange gewickelt hatte, sei dagegen nur knapp einen Meter lang gewesen. Die beiden Tiere hätten vor den Augen mehrerer Zuschauer im Wasser gekämpft, sagte Corlis. Später habe die Schlange das Krokodil, das zu dem Zeitpunkt bereits tot gewesen sei, ans Ufer gezogen.
Ice Cube

Niagarafälle zum zweiten Mal in diesem Jahr zu Eis erstarrt

Wo normalerweise das Wasser aus 21 Metern herunterdonnert, herrscht jetzt Stille. Aufgrund der eisigen Temperaturen in den USA und Kanada sind die Niagarafälle zum zweiten Mal in diesem Jahr eingefroren - und liefern so spektakuläre Bilder.
Gefrorene Niagarafälle
© Reuters
In der Sprache der Ureinwohner Nordamerikas bedeutet „Niagara“ soviel wie „donnerndes Wasser“. Davon kann momentan keine Rede sein. Denn die berühmten Niagarafälle, die an der kanadisch-amerikanischen Grenze liegen, haben ihr lautes Rauschen gegen die Stille eingetauscht.

Der Grund dafür sind die momentan eisigen Temperaturen, aktuell um die minus 12 Grad. Bereits Anfang Januar war ein Teil der Wassermassen zwischen Erie- und Ontariosee zu Eis erstarrt. Damals fegte eine Kältewelle über die USA und Kanada. Im US-Bundesstaat Minnesota wurden damals sogar Rekordtemperaturen von minus 37 Grad gemessen.
Sun

Brasilien: Quälende Hitze, Wassernot und Stromausfall

In Brasilien spielt sich, unbeachtet von der Weltöffentlichkeit, eine der größten Klimakatastrophen ab. Viele Menschen leiden im Alltag unter den Folgen.

Meer so weit das Auge reicht. Unter den Palmen joggen Frühsportler, flirten Liebespärchen. Die attraktive Strandpromenade von Boa Viagem ist das Herz der brasilianischen WM-Stadt Recife, wo auch die deutsche Elf spielen wird. Nach kaum drei Stunden Fahrt ins Landesinnere gleicht das Panorama einem Gruselfilm aus der Sahelzone: Die Luft flimmert, kein schattiger Platz weit und breit, nur Baumgerippe, Skelette toter Tiere, Geisterdörfer und ein rissiger Boden, der seit zwei Jahren kein Wasser mehr bekommen hat. Das ist der Sertão, Brasiliens Armenhaus und seit zwei Jahren Schauplatz einer der größten Klimakatastrophen.
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Total-Ernteausfall von Käferbohnen wird im Österreichischen Parlament behandelt

Phaseolus coccineus
© Danny Steaven
Phaseolus coccineus
Nachdem im letzten Jahr in der Steiermark, aufgrund der Dürre, nur 10 bis 20 Prozent der Käferbohnen abgeerntet werden konnten, beschäftigt dieses Thema auch den freiheitlichen Nationalratsabgeordneten, Walter Rauch und konfrontiert den Bundesminister für Landwirtschaft mittels einer parlamentarischen Anfrage zu den aktuellen Ernteausfällen.

2013 wurden in der Steiermark auf insgesamt 500 Hektar Käferbohnen angebaut. Allerdings konnten laut Landwirtschaftskammer nur ca 10 bis 20 Prozent abgeerntet werden. „Für die steirischen Bauern gleicht dieser Zustand einem Totalausfall“, so Rauch. Die Hitzeperiode hat den wärmeempfindlichen Pflanzen arg zugesetzt, sodass man Überlegungen anstellt Käferbohnen aus China zu importieren. Auch die Verwendung neuer witterungsbeständiger Sorten oder die Verlegung des Anbaugebietes wird in Erwägung gezogen.

„Dieser Umstand bringt die steirischen Bauern natürlich in eine prekäre Lage, sodass viele Bauern auch den Anbau von Käferbohnen aufgeben müssen“, befürchtet Rauch. Diesbezüglich wird der südoststeirische FP-Mandatar eine Anfrage an den zuständigen Landwirtschaftsminister, Andrä Rupprechter, stellen. „Ich erhoffe mir, dadurch neue Erkenntnisse zu gewinnen, um den steirischen Bauern unter die Arme greifen zu können“, so FPÖ-NRAbg. Walter Rauch.
Bad Guys

Erneutes Sturmtief und Riesenwellen vor Spaniens Küste

riesenwelle
© dpa/Esteban Cobo
Nachdem Spanien bereits im Januar von Riesenwellen heimgesucht wurde, stehen den Küstenregionen Nordspaniens neue Turbulenzen bevor. Die Wellen erreichen eine Höhe von zwölf Metern, Windböen eine Geschwindigkeit von 110m km/h.

La Coruña - Ein Sturmtief an der nordspanischen Küste hat im Atlantik bis zu zwölf Meter hohe Wellen aufgetürmt. In mehreren Gegenden der Atlantikküste lösten die Behörden am Montag die höchste Alarmstufe aus. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, sich von der Küste fernzuhalten.

In der galicischen Hafenstadt La Coruña wurde wegen des Unwetters das Betreten von Stränden verboten. Die Wogen setzten die Strandpromenade der Stadt unter Wasser. In der nahe gelegenen Ortschaft Miño rissen die Wellen die Fassade eines Wohngebäudes in der Nähe des Strandes ein. Die Böen an der Atlantikküste erreichten nach Angaben der Online-Zeitung „lavozdegalicia.es“ Geschwindigkeiten von bis zu 110 km/h.

dpa
Bad Guys

Erdbeben erschüttert Süden Japans

Erdbeben erschüttert Süden Japans

Naha - Ein Erdbeben der Stärke 6,6 hat den Südwesten Japans erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden liegen nicht vor. Auch gab es keine Warnung vor einem Tsunami. Das Zentrum des Bebens lag vor der Küste der Insel Okinawa, rund 1600 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio, in einer Tiefe von 120 Kilometern, wie die nationale Meteorologische Behörde mitteilte. Das Inselreich Japan ist eines der am stärksten durch Erdbeben gefährdeten Länder.

dpa
Bad Guys

Zeichen der Veränderung im Februar 2014

Schwere Schneefälle im Osten Europas - 6.0 Erdbeben in Griechenland - Mehr Feuerbälle - Vulkan Ätna bricht aus - Kältewelle in Amerika - Große Flut in Italien - Eissturm in Slovenien - Tiermassensterben ...

Bell

Ein Teil einer Mauer in Pompeji nach starken Regenfällen eingestürzt

Heftige Regenfälle haben die italienische Ausgrabungsstätte Pompeji beschädigt. Steine seien an zwei Stellen des Unesco-Weltkulturerbes am Golf von Neapel abgebröckelt, teilten die Behörden mit.
© afp
Das Bild zeigt eine vom Unwetter zerstörte Mauer bei den antiken Ruinen von Pompeji.
Betroffen war unter anderem ein 3,5 Meter langes Mauerstück. Kulturminister Dario Franceschini berief für diesen Dienstag ein Krisentreffen ein.

Die kulturell sehr bedeutsame Stätte ist seit Jahren vom Verfall bedroht. Allein seit dem Jahr 2010 traten starke Schäden an mehr als einem Dutzend Gebäuden auf.
Better Earth

Zeichen des Universums? Moderates Erdbeben erschüttert Krim in der Ukraine!

Ein Erdbeben hat heute Morgen die Küste der Krim erschüttert.
Ein Erdbeben der Stärke 2,5 - 4,5 (Quellen variieren) ereignete sich heute am 2. März um 5:34 Ortszeit (04:34 nach deutscher Zeit) im Schwarzen Meer 24 Kilometer von der Siedlung Haspra entfernt, teilte die ukrainische Katastrophenschutzbehörde mit.

Haspra ist ein Seebad auf der Halbinsel und Sewastopol die größte Stadt auf der ukrainischen Halbinsel Krim.

Das Epizentrum des Erdbebens lag in einer Tiefe von 40 Kilometern. Keine Gebäude wurden zerstört bzw. beschädigt.
Better Earth

Vom Wassermangel zur Sintflut in Kalifornien

Über 1000 Menschen in Kalifornien evakuiert, im Osten der USA weiterhin Dauerfrost.
wetter der extreme

Wetter der extreme: Vor wenigen Wochen herrschte Wassermangel in Teilen Kaliforniens und wird nun abgelöst von massiven Regenfällen.
Über 1000 Menschen wurden wegen einem intensiven Regensturms in Kalifornien evakuiert. Besonders bedroht sind die Orte Glendora und Azusa nahe LA, wo jüngste Waldbrände die Vegetation vernichteten. An den steilen Berghängen werden deshalb durch sintflutartige Regenfälle schwere Erdrutsche befürchtet.

Der Sturm soll in Teilen Kaliforniens innerhalb weniger Tage so viel Regen bringen wie sonst in Monaten. "Today"-Wettermann Al Rocker erwartete bis zu 250 Millimeter Niederschlag am Fuß der Sierra Nevada. Ein 16 Kilometer langer Abschnitt des berühmten “Pacific Coast Highways” wurde im Bezirk Ventura bereits gesperrt wegen der Gefahr von Steinschlag. In potentiellen Hochwasserzonen verlegten Einwohner Sandsäcke. Windböen bis 130 km/h wurden in Teilen Kaliforniens erwartet. Bis Freitagmorgen wurden bereits Stromausfälle bei 11.300 Haushalten gemeldet.
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