Erdveränderungen
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Überschwemmungen zerstören ein Viertel der Bananenernte an der Elfenbeinküste

Überschwemmungen trafen Land nach heftigem Regen Ende Juni
zerstörtes bananenfeld
© Desmond Brown/IPS
Bauer auf einem von einem Sturm zerstörten Bananenfeld in der Karibik
Überflutungen nach heftigen Regenfällen haben in der Elfenbeinküste ein Viertel der Bananenernte zerstört. Durch die Unwetter Ende Juni seien etwa 1300 Hektar Anbaufläche in dem westafrikanischen Land verwüstet worden, teilte das Landwirtschaftsministerium am Dienstag mit. Betroffen seien damit etwa 22 Prozent der Anbaufläche und "mehr als 75.000 Tonnen Bananen", was einem Viertel der Ernte entspreche.
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5 Meter großer Erdfall in Witten

Das Loch in einem Wittener Wohngebiet ist größtenteils mit Beton verfüllt. Einige Bewohner sollen aber trotzdem noch im Hotel auf die Freigabe ihrer Wohnungen warten. Das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg hat Probebohrungen auf der Suche nach weiteren Hohlräumen vorgenommen.
© Manfred Sander / WAZ FotoPool
Witten - Nach dem Tagesbruch in Witten ist das Loch in einem Wohngebiet größtenteils mit Beton verfüllt. Drei vorsorglich evakuierte Bewohner benachbarter Häuser, werden jedoch noch einige Tage in einem Hotel auf die Freigabe ihrer Wohnungen warten müssen, wie die Bezirksregierung Arnsberg am Samstag mitteilte.

Am Donnerstagabend hatte sich in Witten die Erde aufgetan. Es entstand ein Krater von rund fünf Metern Durchmesser mitten auf einem Zufahrtsweg. Das Bergamt der Bezirksregierung Arnsberg ließ ihn mit rund 23 Kubikmeter Beton verfüllen und nahm Probebohrungen auf der Suche nach weiteren Hohlräumen vor. Der Tagesbruch geht vermutlich auf den Einsturz eines alten Stollen zurück. In der Umgebung betrieb unter anderen die Zeche Gideon bis ins 19. Jahrhundert Steinkohleabbau.


Kommentar: Das sind die üblichen Erklärungsversuche, um die Tatsache zu rationalisieren, dass sich die Erde öffnet:




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Unwetter in Nidda: Zwei Meter hohe Flutwelle spült Autos weg, tötet Tiere - Schäden in Millionenhöhe

Durch die verheerende Flutwelle in Wallernhausen ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden. Das hat Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum gegenüber FFH gesagt. Viele Anwohner haben jetzt Angst, dass die Versicherung nicht bezahlt deswegen hat der Bürgermeister für Donnerstag (19 Uhr im Bürgerhaus) zu einer Infoveranstaltung ins Bürgerhaus eingeladen. Zu der Infoveranstaltung wird auch ein Versicherungsexperte kommen, der aufklären soll was eine Hausrat und was eine Wohngebäudeversicherung abdeckt. Bürgermeister Seum befürchtet aber, dass viele keine Elementarversicherung haben. Bei der Veranstaltung sollen auch weiter Spenden koordiniert werden. Deswegen ist das Ordnungsamt am Dienstag von Tür zu Tür gegangen, um aufzunehmen was noch beim Einzelnen gebraucht wird.
© Jürgen Mahnke
Autos wurden fortgespült, der Mannschaftswagen der Feuerwehr Wallernhausen wurde von der Masse über einen 1,5 Meter hohen Zaun gehoben, leblose Schweine und tote Fische trieben durch das Dorf. Hunderte Keller liefen voll, in einigen kippten Öltanks um. Der ausgelaufene Ölschlamm musste durch Spezialfirmen entsorgt werden.
Bizarro Earth

Gigantischer Erdfall in Russland entdeckt: Zwei Helikopter können locker gleichzeitig hineinfliegen. Ein Meteoreinschlag?

sinkhole russia
Berichten zufolge wurde ein riesiger Erdfall in der Yamal Region in Russland während eines Helikopterfluges entdeckt (mit Sicherheit können wir das genaue Datum der Entdeckung noch nicht feststellen). Es wird mitgeteilt, dass dieser Erdfall so gigantisch ist, dass locker zwei Helikopter gleichzeitig hineinfliegen könnten. Augenzeugen berichten, dass am Boden des Erdfalls reißende Wassermassen zu fließen scheinen. Über die Tiefe des Erdfalls ist noch nichts bekannt, aber die Videoaufnahmen scheinen nahezulegen, dass es sehr tief ist. Es wird spekuliert, dass ein Meteoreinschlag vielleicht für das Erdloch verantwortlich ist.


Wir bei de.SOTT stellen in den letzten Jahren einen geradezu explosionshaften Anstieg von auftretenden Erdfällen auf der ganzen Welt fest:


Dabei ist dieser Erdfall in Russland jedoch keine Ausnahme in Bezug auf sein Ausmaß; denn in der selben Zeit gab es auch eine ganze Reihe von weiteren Erdfällen, die ebenfalls in dieser Größenordnung sind.
Cloud Lightning

Außergewöhnliche Bilder und Video: Wie in einer Szene aus "The Day After Tomorrow" überfällt wie aus dem Nichts ein heftiger Hagelsturm Menschen am Strand in Nowosibirsk, Russland

"Sollten wir sterben, ich liebe dich", sagte ein Strandbesucher, der von riesigen Hagelkörnern getroffen wurde, die sich wie ein Kugelfeuer anfühlten.
day after tomorrow hagelsturm
© Ruslan Sokolov
Badende laufen aus dem Wasser und versuchen ihre Köpfe mit den Händen zu schützen.
Badende an dem berühmten Strand des Flusses sagen, dass es an diesem sonnigen Tag keinerlei Warnung gab, bevor die Hagelkörner hernieder trommelten - einige von ihnen hatten die Größe von Golfbällen und Hühnereiern.

Die Temperaturen in Sibiriens größter Stadt Novosibirsk waren am Samstag den 12. Juli heiße 37 Grad C - der Tag, an dem der Hagelsturm zuschlug.

Am späten Nachmittag schlugen plötzlich heftige Winde auf den Sandstrand zwischen den zwei Brücken über dem Ob Fluss, dem fünft längsten der Welt, ein.
day after tomorrow hagelsturm
© Ruslan Sokolov
Bad Guys

Erdbeben vor der Küste Japans: Tsunami-Warnungen aufgehoben

© USGS
Ein Erdbeben an Japans Ostküste ist offenbar glimpflich verlaufen. Berichte über Verletzte oder Schäden gab es zunächst nicht.

Tokion - Auch an der beschädigten Atomanlage Fukushima Daiichi stellte der Betreiber Tepco zunächst keine Auffälligkeiten fest. Eine nach dem Erdstoß ausgebene Warnung vor einem etwa einen Meter hohen Tsunami wurde von den Behörden nach kurzer Zeit wieder aufgehoben, wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Samstagmorgen meldete.

Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) eine Stärke von 6,5 - zunächst war es stärker mit 6,8 gemessen worden. Das Epizentrum lag demnach etwa 130 Kilometer von der Stadt Namie entfernt in einer Tiefe von 11,1 Kilometern. Zunächst war von 13,3 Kilometern Tiefe die Rede gewesen.

Kommentar:



Bad Guys

Taifun "Neoguri" trifft auf Japan: Riesenwellen, Stromausfälle und insgesamt 300.000 Betroffene

Stromausfälle, zerstörte Wohnungen, Monsterwellen: Taifun «Neoguri» gehört zu den stärksten Stürmen, die Japan je während den Sommermonaten getroffen haben.

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© Nasa
Die Zahl der Verletzten durch Taifun «Neoguri» in Japan ist auf mindestens 28 gestiegen. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden, teilte die Regierung der südwestlichen Insel Okinawa am Mittwoch mit. 63 000 Haushalte waren ohne Strom. Am (morgigen) Donnerstag könnte der Sturm die grössere Insel Kyushu erreichen.

Der Taifun ist einer der stärksten Stürme, die Japan während der Sommermonate heimgesucht haben. Nach Angaben des japanischen Meteorologiezentrums bewegte sich «Neoguri» mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde in nördlicher Richtung fort. Bis zum Mittag wurden demnach Windgeschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern gemessen.


Kommentar:







300'000 Menschen betroffen
Monkey Wrench

Dauerregen könnte teilweise Ernte in NRW gefährden

Starker Regenfall verhagelt den NRW-Bauern das Geschäft. Zwischenzeitlich hatte der Deutsche Wetterdienst sogar vor Überflutungen und Erdrutschen gewarnt. Solange es nass bleibt, können die Landwirte ihr Getreide nicht ernten. Auch in anderen Teilen Deutschlands blieb der Dauerregen nicht folgenlos.
weizen
© dpa
Essen/Siegen - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittwoch zwischenzeitlich eine Amtliche Unwetterwarnung für den Hochsauerlandkreis sowie für die Kreise Siegen und Olpe herausgegeben: "Infolge des Dauerregens sind Hochwasser an Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können Erdrutsche auftreten." Die Warnung wurde mittlerweile aufgehoben.

Regen vermiest die Ernte

Die starken Regenfälle vermiesen den Bauern derzeit die Getreideernte. Von der Wintergerste sei NRW-weit etwa ein Drittel geerntet, sagte Bernhard Rüb, der Sprecher der Landwirtschaftskammer, am Mittwoch. "Alles andere steht noch", sagte er. "Korn und Halme müssen abtrocknen, damit sie geerntet und gelagert werden können." Der Weizen, die Hauptgetreideart in Nordrhein-Westfalen, sei zwar oft schon gelb, doch fehlten noch ein paar trockene Tage zur Reife. Bei anhaltendem Regen bestehe die Gefahr, dass der Weizen auf den Feldern umkippt und nur schwer geerntet werden kann.
Bad Guys

Erneutes Beben in Mexiko und Guatemala: Mehrere Verletzte und zerstörte Gebäude

Ein starkes Erdbeben hat an der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala mindestens vier Menschenleben gefordert. Auch ein Baby kam dabei in einem Krankenhaus ums Leben. Zusätzlich wurden zahlreiche Gebäude im Erdbebengebiet zerstört.
© dpa
Ein vom Erdbeben beschädigtes Haus in Mexiko.
Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In der Ortschaft Huixtla im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sei ein Mann von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit. In Mapastepec sei ein Mann unter einem Vordach begraben worden.

In Guatemala kamen eine Frau und ein Baby ums Leben, wie Präsident Otto Pérez Molina auf einer Pressekonferenz sagte. Das Neugeborene sei im Krankenhaus der Stadt San Marcos von herabfallenden Deckenteilen getroffen worden. Die Frau erlitt Medienberichten zufolge einen Herzinfarkt.

Kommentar: Schauen Sie sich die Erdbeben des Monats an mit der interaktiven Sott-Worldview-Karte.



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Schwere Unwetter in Ostbayern: Kran umgestürzt, Blitzeinschläge, tennisballgroße Hagelkörner und Ernteausfall

© Baumgartner
Bei der Firma Rädlinger in Weiding stürzte ein 100 Tonnen schwerer Kran um und krachte auf drei Lkws
Bei der Firma Rädlinger in Weiding stürzte ein 100 Tonnen schwerer Kran um. Hagelkörner durchschlugen Fensterscheiben. In Rötz schlug ein Blitz ein.

Cham. Es sind Bilder, wie man sie sonst nur aus dem Fernsehen kennt - dabei spielen die Szenen in Weiding: ein 100-Tonnen-Kran, der drei Lastwagen unter sich begraben hat; ein Hausdach, das sich um Bäume wickelt wie ein Stück Pappe und Jalousien, die von tennisballgroßen Hagelkörnern regelrecht zerschossen wurden: Kurz, aber heftig ist in der Nacht auf Dienstag eine Unwetterfront über den Landkreis Cham hinweg gezogen. Neben dem Zentrum Weiding sind auch in Cham, Rötz und Bad Kötzting Schäden zu beklagen. So schlug in Rötz ein Blitz in das Umspannwerk des Bayernwerkes ein und sorgte für einen längeren flächendeckenden Stromausfall. Ein offenes Feuer an einem Transformator machte zudem den Einsatz der Feuerwehr erforderlich.

Kurz, aber heftig, zog das Unwetter über Bad Kötzting. Mehr als umgestürzte Bäume, die den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer erforderte, und eine Alarmierung wegen entlaufener Pferde, waren aber nicht zu verzeichnen. In Waldmünchen und Tiefenbach saßen die Menschen teilweise im Dunkeln. Am heftigsten aber erwischte es Weiding, in dem nach einer ersten Begutachtung am gestrigen Vormittag „wohl kein Haus davon gekommen“ sei. Kreisbrandmeister Anton Bierl schätzte den Schaden auf einen „mehrfach zweistelligen Millionenbetrag“. Die Summe erklärte sich schnell, als die Firma Rädlinger ihre Schadensschätzung abgab. Ein umgestürzter 100-Tonnen-Kran begrub drei Lastwagen unter sich, die Südwestfassade des Firmengebäudes und das Dach wurden komplett zerstört.
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