Erdveränderungen
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Ice Cube

Ungewöhnliches Tierverhalten: Eisbär geht auf Delphinjagd und kühlt seine Beute im Eis

Es ist ein seltenes Naturschauspiel: Biologen haben beobachtet, wie ein Eisbär Delfine verspeist. Was trieb die Zahnwale in die kalten Gewässer des Nordens?
© AFP
Ungewöhnlich warmes Wasser habe die Delfine wohl in die Arktis gelockt, vermuten Biologen. Denn eigentlich meiden die Tiere die üblicherweise kalte Region, doch jetzt waren sie gefangen unter Eisschollen.


Kommentar: Es könnte auch die erhöhte Unterwasservulkanaktivität das Wasser erwärmen. Denn ebenso Wale verhalten sich sehr merkwürdig und ebenso gibt das Fischsterben zu denken:

Als sie Luft schnappen wollten in einer Lücke im Eis, muss es wohl passiert sein. Ein Eisbär, der auf einer Scholle auf Robben hoffte, schnappte zu. Wenig später erspähten die Forscher um Jon Aars vom Norwegian Polar Institute in Tromsø das blutige Spektakel - ihnen gelangen im April 2014 nach eigenen Angaben die ersten Fotos von einem Eisbären, der einen Delfin frisst.

Kommentar: Bereiten sich die Eisbären auf eine mögliche Eiszeit vor? Oder spiegelt es ein weltweites seltsames Verhalten der Tiere wieder? In der unteren Karte können Sie seltsames Tierverhalten weltweit sehen:




Stock Up

SOTT Video Erdveränderungen - Mai 2015: Extremes Wetter und planetarische Umwälzungen

Offiziell war der Winter in der nördlichen Hemisphäre im März vorbei und doch gab es im Mai 2015 heftige Schneefälle in Teilen von Norwegen, Russland, China und den USA. Europa verzeichnete seine (offiziell) höchste jemals gemessene Temperatur für Mai und Juni mit 44°C in Spanien während einer Hitzewelle, bevor das Quecksilber die darauffolgende Woche dort bis auf ganze 8°C herunterfiel. Wie auch im Großteil von Sibirien erlebte Nordchina einen radikalen Wechsel von warmem, trockenem Wetter - einschließlich Sandstürme und Flächenbrände - im April, bis hin zu Blizzards/heftigen Schneestürmen gegen Ende Mai, während in Russland Rekorde für Frühlings-Schneefall und Kalttemperaturen gebrochen wurden.

Im letzten Monat ist es zu mindestens vier großen Tornadoausbrüchen in den USA gekommen, die zu rund 460 Tornadoberichten geführt haben. Wird die USA ihren 2011 Rekord der höchsten Tornado-Anzahl in einem Jahr dieses Jahr brechen? Mit den Stürmen kamen auch Hagel, Regen und Schnee - und sehr viel davon. Texas wurde von rekordbrechenden Regenfällen überschwemmt, die die dreijährige Dürre dort zu einem chaotischen Ende brachte. Es gab auch zerstörerische Tornados in Neuseeland, Mexiko und Deutschland - und in Deutschland gab es sogar gleich zwei Tornado-Ausbrüche.

Kalifornien wird weiterhin von sder rekordbrechenden Dürre geplagt, jedoch erlebte Los Angeles im Mai seinen neuen Tagesrekord für Regenfall. Andere Teile der USA, die praktisch unter Wasser standen, waren Louisiana, Oklahoma und Alaska. Alaska erlebte seine "schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten", teilweise auf Grund einer weiteren bizarren Frühlings-Hitzewelle. In Moskau überflutete ein "apokalyptischer" Sturm die Straßen, während in Spanien, Mexiko und der Türkei Hagelstürme die Straßen in Flüsse aus Eis verwandelte. In der Türkei wurden in der Küstenstadt Izmir sogar Autos fortgespült. Auch haben sich mehrere riesige Erdfälle geöffnet - und zwar in der USA, der Türkei, den Kanarischen Inseln und Russland - die Gärten, Straßenkreuzungen, Golfplätze und Autos verschlungen haben.

Ein weiteres tödliches Erdbeben - offiziell als Nachbeben erachtet - erschütterte Nepal am 12. Mai, und das nur drei Wochen nachdem das Land von seinem schlimmsten seismischen Ereignis seit 80 Jahren dem Erdboden gleichgemacht wurde. Der Wolf Vulkan auf den Galapagos Inseln brach zum ersten Mal seit Jahrzehnten aus. Ein paar Tage später folgte dann eine explosive Eruption des Mount Shindake im Süden Japans. Als nächstes kam dann ein 8,5 Erdbeben an der japanischen Küste - was Japans stärkstes Erdbeben seit dem Erdbeben der Stärke 9.0 im März 2011 war.

Manche fragen sich: "Wann - wenn überhaupt - wird sich das Klima verändern?" Unsere Antwort darauf ist: Öffnet Eure Augen; es verändert sich genau JETZT in diesem Augenblick!


Evil Rays

Vier Meter langer Riemenfisch wird an kalifornische Küste gespült

Für Forscher sind die riesigen Riemenfische ein Mysterium. Nun wurde ein vier Meter langes Exemplar an die kalifornische Küste gespült. Es brauchte einige Männer, um das Tier aus dem Wasser zu ziehen.
© TylerDvorak/Catalina Island Conservancy/Reuters
Amy Catalano vor dem vier Meter langen, angespülten Riemenfisch
Riemenfische gehören zu den mysteriösesten Wesen der Welt. Ihr Kopf ist winzig, der Körper riesig: Die schlangenähnlichen Tiere werden bis zu acht Meter lang. Sie leben in totaler Dunkelheit, 200 bis 1000 Meter unter der Meeresoberfläche. Dementsprechend selten bekommt man die Kreaturen zu Gesicht. Man vermutet, dass Riemenfische der Ursprung für viele antike Legenden über Seeschlangen sind.

Nun hat der Pazifik erneut einen Riemenfisch ausgespuckt: Ein vier Meter langes Exemplar wurde an den Strand von Catalina Island angespült, einer Insel vor der Küste Kaliforniens. Entdeckt wurde das Wesen von der Umweltaktivistin Amy Catalano. Sie war gerade mit einigen Kollegen der Catalina Conservancy am Strand unterwegs, als sie den langen Körper des Tieres entdeckten. Es waren mehrere Erwachsene nötig, um den Knochenfisch aus dem Wasser an den Strand zu ziehen, schreibt die Daily Mail.

Cloud Lightning

Schweres Unwetter in München sorgt für chaotische Zustände im morgendlichen Berufsverkehr

Ein schweres Gewitter und Starkregen haben in München für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders zwischen sechs und halb sieben herrschte in München verkehrsmässig ein absolutes Chaos, berichtet die Polizei.
© Maren Hellwege-Beck / BR
Parkplatz im Münchner Norden unter Wasser.
Im restlichen Oberbayern, in Schwaben und der Oberpfalz kam es nur vereinzelt zu Behinderungen im Straßenverkehr und kleineren Blitzeinschlägen.

Im oberpfälzischen Bad Kötzting setzten Blitze den Dachstuhl eines Hauses und eine Scheune in Brand. Am heftigsten tobte das Unwetter über München, wo es innerhalb einer halben Stunde 25 Liter pro Quadratmeter regnete.

Zahlreiche Unterführungen waren nach einem halbstündigen Starkregen überflutet, in mehreren Straßen drückte es die Kanaldeckel heraus, weil die unterirdischen Abwasserrohre die Wassermassen nicht mehr bewältigen konnten.

Kommentar: In München war dies schon das zweite heftige Gewitter innerhalb von zwei Tagen. Am späten Samstag Abend gab es schon ein weiteres Unwetter. In den letzten Tagen gab es in Süddeutschland, Schweiz und Österreich weitere Unwetter mit extremen Regen:



Cloud Precipitation

Unwetter sucht Tirol heim - Überflutungen und zahlreiche Erdrutsche

Das Unwetter, das Samstagabend Teile Tirols heimgesucht hat, hat vor allem im Bezirk Innsbruck-Land, in Innsbruck und im Außerfern große Schäden angerichtet. Mehrere Hänge rutschten ab, unzählige Keller wurden überflutet. Die Gemeinde Polling war Sonntagvormittag ohne Trinkwasser.

Zwischen 19.00 und 20.00 Uhr gingen die Notrufe in der Leitstelle Tirol im Minutentakt ein - überflutete Keller, Felder und Tiefgaragen, Erdrutsche, Verklausungen. Besonders betroffen waren die Landeshauptstadt und der Bereich zwischen Inzing und Polling (Bezirk Innsbruck-Land) sowie das Außerfern. In Polling wurden durch einen Hangrutsch mehrere Keller beschädigt, die Hauptstraße durch den Ort musste gesperrt werden. Außerdem war der Ortsteil Pollingberg vorübergehend ohne Strom, in der Folge gab es in ganz Polling kein Trinkwasser, da die Wasserversorgung vom Berg kommt. Am Sonntagvormittag konnte die Wasserversorgung wieder hergestellt werden.
© zeitungsfoto.at
In Polling standen viele Keller und Flächen im Ortskern unter Wasser

Kommentar: Auch Süddeutschland und die Schweiz wurden von diesen Unwettern heimgesucht:


Cloud Lightning

Blitze, Hagel, Erdrutsche, Überflutungen und Sturmböen: Gewitterfront fegt über die Schweiz

Nach einem heissen Tag haben sich am Samstagabend Gewitter über der Schweiz entladen. Neben kräftigem Regen brachten die Gewitterzellen teils auch Hagel mit sich. Im Kanton Bern wurden Dutzende Keller überflutet, in Graubünden verschütteten Erdrutsche eine Strasse.

© Keystone
In Thun donnerte und blitzte es am Samstagabend nicht nur, es hagelte auch
Bei der Berner Kantonspolizei gingen am Samstagabend Dutzende Meldungen wegen überfluteten Kellern und Strassen ein, wie es auf Anfrage hiess. Der Wind liess zudem Bäume umstürzen, und teilweise hagelte es auch. Betroffen sei vor allem das Berner Oberland und das Aaretal gewesen.

Allein im Berner Oberland rückte die Polizei zu rund 20 Einsätzen aus. Auf dem Thunersee wurden zwei Segelboote vom Wind losgerissen, auch Bauschranken wurden umgewindet. In Thun stand vorübergehend eine Strasse unter Wasser.

Kommentar: In den letzten Tagengab es auch in Süddeutschland einige Unwetter:


Cloud Lightning

Mehrere Blitzeinschläge und eine Schlammlawine bei Schwäbisch Gmünd

© dpa
Symbolfoto
Das heftige Gewitter in der Nacht zum Sonntag hat im Raum Schwäbisch Gmünd örtlich schwere Schäden angerichtet. Die Feuerwehren eilten zu mehreren Blitzeinschlägen. Noch dramatischer: Durch Überflutungen und eine regelrechte Schlammlawine wurden im Tauben - und Becherlehental mehrere Autofahrer in ihren Wagen eingeschlossen und konnten sich nur in buchstäblich letzter Sekunde in Sicherheit bringen. Zahlreiche Keller standen unter Wasser.

Das Unheil kündigte sich um Mitternacht an. Ein extrem blitzintensives Unwetter näherte sich aus Süden dem Remstal an. Nach einem ersten Überblick entwickelte sich schwerpunktmäßig im Raum Gmünd, Mutlangen, Wetzgau, Lindach, Leintal und Scghwäbischer Wald das heftige Gewitter seine volle Kraft. Rund eine Stunde lang kam es zu einem heftigen Wolkenbruch. Dazu ein zehnminütiger Hagelschlag, der in Gärten und auf Feldern einiges zerstörte.

Im Zehn-​Sekunden-​Takt gab es Blitzeinschläge. In Wetzgau traf es ein Wohnhaus und eine Gartenhütte, die in Flammen aufging. Die örtliche Stadtteilabteilung war gerade damit beschäftigt, Keller auszupumpen. Die Feuerwehrleute ließen alles stehen und liegen und eilten zum Ort des Blitzeinschlags.

Kommentar: Innerhalb der letzten Tage kam zu mehreren Unwettern in Süddeutschland:


Better Earth

Teilweise trafen schwere Unwetter Baden-Württemberg: Golfballgroße Hagelkörner und Dauerregen

Die große Sommerhitze hat sich in Baden-Württemberg vielerorts mit Unwettern verabschiedet. In Bretten (Kreis Karlsruhe) schüttete es stundenlang wie aus Eiskübeln.

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© PZ-News.de
Wie festgetackert stand die Gewitterzelle am Samstagabend über Bretten. Innerhalb von zwei Stunden kamen mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter runter, teilte die Polizei mit - Videoaufnahmen bei Youtube zeigen, dass auch golfballgroße Hagelkörner mit dabei waren.


Der Dauerregen löste in der badischen Kleinstadt Chaos aus. Schlamm wurde laut Polizeibericht in solchen Massen auf die Straßen gespült, dass die Zufahrt zur Brettener Rechbergklinik für drei Stunden nicht mehr möglich war. Bei mehreren Autos sei Wasser in die Motoren gelangt. Insgesamt liefen laut Schätzungen der Feuerwehr 400 Keller voll. Regenwasser in der Musikschule verursachte einen Schaden von bis zu 70.000 Euro an den Musikinstrumenten. Menschen wurden bei dem Unwetter nicht verletzt.

Unwetterfront vom Allgäu bis in den Schwarzwald

Auch über anderen Teilen Baden-Württembergs gingen teilweise heftige Unwetter nieder. Eine Unwetterfront startete laut Deutschem Wetterdienst (DWD) am späten Samstagabend vom Oberallgäu aus und bahnte sich ihren Weg zum Südschwarzwald. Durchschnittlich regnete es 25 Liter pro Quadratmeter, teilweise war auch Hagel dabei.

Kommentar:




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Schwere Gewitter unterbrechen Kundgebung der G7-Gegner - Protest von Mutter Natur?

Schwere Regenfälle und ein heftiges Gewitter zwingen die G7-Demonstranten in die Knie. Sie müssen ihr Protestcamp in Garmisch-Partenkirchen vorerst räumen. Eine Kundgebung kann nicht wie geplant zu Ende gebracht werden.

© picture alliance / dpa
Demonstranten flüchten in Garmisch-Partenkirchen vor einem Gewitter unter eine Brücke.
Die Gegner des G7-Gipfels haben wegen eines schweren Gewitters über Garmisch-Partenkirchen mit der Evakuierung ihres Protestlagers an der Loisach begonnen.

Eine Sprecherin des Protestbündnisses "Stop G7 Elmau" sagte, die Evakuierung erfolge präventiv zum Schutz der Campbewohner. Diese sollen nun zumindest die kommende Nacht in einer Realschule in Garmisch-Partenkirchen unterkommen. Via Twitter meldete das Aktionsbündnis: "In der Bahnhofsunterführung soll gemeinsam besprochen werden, wie das weitere Vorgehen aussieht." Beraten wird unter anderem, ob das Protestcamp am Ortsrand vollständig geräumt werden soll. Die Polizei teilte mit, dass das Camp von ihrer Seite nicht evakuiert würde.

Das Gewitter mit plötzlichen schweren Regenfällen begann gegen Ende einer Großdemonstration durch Garmisch-Partenkirchen. Nach Polizeiangaben hatten an der Demonstration 3600 Menschen teilgenommen, nach Angaben des Bündnisses waren es 7500.

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Schweres Unwetter überrascht "Rock am Ring" Besucher: 33 Verletzte, doch das Festival geht weiter

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© dpa
Nach einem Unwetter beim Festival "Rock am Ring" gab es in der Nacht offenbar mehrere Verletzte.
Essen. Bei "Rock am Ring" sind in der Nacht zu Samstag 33 Menschen bei einem Unwetter verletzt worden. Das Festival wird trotzdem wie geplant fortgesetzt.

Bei mehreren Blitzeinschlägen auf dem Gelände des Festivals Rock am Ring sind insgesamt 33 Menschen verletzt worden. Die Blitze schlugen bei einem Unwetter in der Nacht auf Samstag an mehreren Stellen ein, wie Polizei und Veranstalter berichteten. Schwerere Verletzungen habe es nicht gegeben, die Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden und könnten spätestens an diesem Sonntag wieder entlassen werden. Verletzt wurden sowohl Mitarbeiter des Festivals als auch Besucher.

Das Programm soll wie geplant weitergehen. Wegen des Unwetters war das Festival in der Nacht abgebrochen worden. Vom Blitz getroffen wurde unter anderem der Backstage-Bereich einer der Bühnen sowie einer der Campingplätze. Keiner der Verletzten wurde den Angaben zufolge direkt getroffen. Ursache der Verletzungen, darunter Herz-Kreislauf-Probleme, seien unter anderem indirekte Stromschläge infolge der Blitzeinschläge gewesen.