Erdveränderungen
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Teilweise sintflutartige Regenfälle in den USA

Während der Frühling in Mitteleuropa derzeit ziemlich unspektakulär verläuft, sind in Teilen der USA Unwetter mit heftigem Niederschlag und Tornados unterwegs.
© NOAA
Im Frühling verlagert sich der Schwerpunkt der Unwetter in den USA von den südöstlichen Bundesstaaten in den Mittleren Westen des Landes. Während gestern in einigen Regionen von Texas, Louisiana, Oklahoma und selbst in Kansas die Temperatur auf 30°C und mehr stieg, wurden in den weiter nördlich gelegenen Bundesstaaten Nebraska und Iowa gerade einmal Höchstwerte um 10°C erreicht.

Wenn diese großen Unterschiede in der Atmosphäre ausgeglichen oder zumindest reduziert werden, geht dies nicht "geräuschlos" vonstatten. Dazu kommt der Einfluss des Jetstreams, eines Starkwindbandes in höheren Luftschichten, der die Entwicklung verstärkt.

Kommentar: Hat das Wetter etwas mit den teilweise gravierenden sozialen Missständen zu tun und ist vorgehaltener Spiegel von diesen?




Cloud Precipitation

Starkregenfälle und Überschwemmungen in Haiti - bislang 6 Tote

Tausende Häuser sind nach starken Regenfällen beschädigt - Haiti ist eines der ärmsten Länder der Welt

© AP
Überschwemmung in Cap Haïtien: Schwere Unwetter in Haiti (2014)
Port-au-Prince - Heftige Regenfälle im bitterarmen Karibik-Staat Haiti haben tausende Häuser beschädigt und den Tod von mindestens sechs Menschen verursacht.

Bei Überschwemmungen im Bezirk Delmas in der Hauptstadt Port-au-Prince rissen die Fluten am Wochenende zwei Kinder im Alter von drei und sieben Jahren mit sich, wie die Behörden am Montag mitteilten. Eine 24-jährige Frau starb, als die Mauer einer Kirche auf ihr Haus stürzte. Drei weitere Todesopfer wurden aus dem Hauptstadtbezirk Carrefour gemeldet. Mehr als 8.000 Häuser in der Hauptstadtregion seien durch die ersten heftigen Regenfälle der Regenzeit überflutet worden, erklärte die örtliche Chefin des Zivilschutzes, Nadia Lochard.

Haiti ist das ärmste Land der westlichen Hemisphäre und wird oft von Tropenstürmen heimgesucht, mit deren Folgen das Abwassersystem des Landes überfordert ist. Nach dem schweren Erdbeben, bei dem vor gut fünf Jahren mehr als 200.000 Menschen ums Leben kamen, leben viele Haitianer immer noch in behelfsmäßigen Unterkünften.

Kommentar:




Bullseye

Spaziergänger vom Baum erschlagen

Bild
© dpa
Tragischer Unfall beim Spazierengehen: Ein 38-jähriger Mann ist am Sonntagmittag von einem Baum erschlagen worden. Er war mit seiner Lebensgefährtin und seinem Hund in Burghausen unterwegs.

Burghausen - Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Spaziergänger gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und seinem Hund in Burghausen (Landkreis Altötting) entlang der Salzach unterwegs.

Offenbar brach an der steilen Uferböschung zunächst ein Baum mittig ab und brachte dadurch einen etwa 30 Meter langen anderen Baum zum Umstürzen. Dieser fiel direkt auf den Uferweg und begrub den Mann unter sich.

Der 38-Jährige starb noch an der Unfallstelle; seine Frau blieb unverletzt.

Cloud Lightning

Weggespültes Land: Teile Südamerikas unter Wasser

Wiesbaden (wetter.net) - Bereits in der vergangenen Woche haben schwere Unwetter in mehreren Ländern Südamerikas für großflächige Verwüstungen gesorgt. Dabei starben zahlreiche Menschen. Besonders dramatisch ist die Lage noch immer in Chile.
© Felipe Trueba
Schwere Regenfälle haben im Norden Chiles für massive Überflutungen gesorgt.
Schon am letzten Wochenende gab es sowohl in Peru als auch in Bolivien, Ecuador und Chile starke Regenfälle, die zu massiven Überschwemmungen und Erdrutschen führten. Auch Gebiete wie die sonst jahrelang trockene Atacama-Wüste waren davon betroffen. Innerhalb kurzer Zeit verwandelten sich ausgetrocknete Täler in reißende Flusslandschaften, die alles wegspülten, was sich in ihren Weg stellte. Damit waren auch Erdrutsche enormen Ausmaßes verbunden. Mehrere tausend Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Dennoch starben bis zu 50 Menschen in Folge der Unwetter. Tausende Häuser sind beschädigt, und mal wieder traf es vor allem die Ärmsten der Armen Südamerikas.

Besonders heftig haben die Unwetter offenbar Chile heimgesucht. Hier wurde in den Regionen in und um Antofagasta, Atacama und Coquimbo der Notstand ausgerufen. Immer mehr Stimmen werden laut, dass die enormen Schäden auch auf gravierende Planungsmängel im Baubereich zurückzuführen sind. So wurden Gebäude in ausgetrocknete Flussbette gebaut, ohne zu bedenken, dass bei starken Regenfällen genau dort die Wassermassen in die Täler und Ebenen fließen. Hier werden die kommenden Wochen zeigen, ob und welche Konsequenzen das Land aus der eklatanten Situation ziehen wird. Indes gehen die Aufräumarbeiten in allen betroffenen Ländern weiter, um wieder ein halbwegs normales Leben zu ermöglichen, so wetter.net.

Kommentar: In Südamerika sind in letzter Zeit besonders viele Erdveränderungen zu beobachten:




Windsock

Ex-Taifun „Maysak“ erreicht die Philippinen

Der Taifun „Maysak“ ist über die philippinische Küste hinweggeweht. Der Sturm hatte sich schon vor Eintreffen an Land leicht abgeschwächt. In einem Fluss ertranken drei Männer.
© dpa
Die Ruhe vor dem Sturm: Wenige Stunden, bevor der Taifun „Maysak“ die Philippinen erreicht, spielt ein Mädchen am Wasser.
Manila - Taifun „Maysak“ hat abgeschwächt die Nordostküste der Philippinen erreicht und für vereinzelten Regen sowie hohe Wellen gesorgt. Tote oder Schäden wurden aus den betroffenen Küstenregionen bisher nicht gemeldet, allerdings ertranken drei Männer in einem Fluss in der nördlichen Provinz Cagayan, wie der Leiter des Katastrophenschutzes, Alexander Pama, am Sonntag meldete. Es werde nun untersucht, ob ihr Tod mit dem Sturm zusammenhänge, sagte er.

Tausende Touristen und Osterurlauber hatten zuvor die Warnung der Behörden gefolgt und die gefährdeten Gebiete verlassen, wie Pama weiter lobte. „Es ist schön zu sagen, es gibt null Opfer, doch dafür ist es noch zu früh“, meinte er aber. Zunächst waren die Behörden davon ausgegangen, dass es keine Opfer oder Schäden gegeben habe.

Ersten Erkenntnissen zufolge soll einer der Ertrunkenen zuvor an einem Trinkgelage teilgenommen haben, bevor er in einen Fluss sprang. Die beiden anderen Männer seien von einer starken Strömung mitgerissen worden, die womöglich Folge des Sturms war, hieß es.

Kommentar:



Snowflake

Indien: Acht Verletzte bei Erdbeben der Stärke 5,1 und 4 Tote nach Erdrutsch durch Schneeschmelze

Vergangene Nacht erschütterte ein Erdbeben den indischen Bundesstaat Uttarakhand am Südrand des Himalaya. Laut indischer Meteorologiebehörde hatte das Erdbeben Magnitude 5.1, das Epizentrum lag im Distrikt Chamoli, etwa 270 km von der Indischen Hauptstadt Neu Delhi entfernt, wo die Erschütterungen noch mit geringer Intensität wahrgenommen wurden. Deutlich stärker war das Beben im Epizentralgebiet. Dort und in anderen Orten wie Dehradun verließen tausende Menschen ihre Häuser und verbrachten die Nacht im Freien. Bisher gibt es keine Meldungen über Verletzte. Einige Häuser in Dörfern nahe des Epizentrums wurden beschädigt. Details werden zur Zeit untersucht.
Wenige Stunden vor dem Erdbeben wurden bei einem Erdrutsch in Chamoli, bedingt durch die Schneeschmelze, vier Menschen getötet und zwei verletzt.
© Google Earth

Kommentar:



Bizarro Earth

Asiatische Buschmücke hat sich in Deutschland und Europa massiv verbreitet

Asiatische Buschmücke in Deutschland immer weiter verbreitet
© dpa
Die Ausbreitung der Asiatischen Buschmücke in Deutschland bereitet den Experten es Senckenberg-Forschungszentrums an der Goethe-Universität in Frankfurt zunehmend Sorge. „Die Mückenart ist ein potentieller Überträger von Erregern für Infektionskrankheiten wie dem Denguefieber oder dem West Nil-Virus“, warnen die Forscher. Ihre kürzlich im Fachjournal Parasitology Research erschienene Studie habe „neue Gefahren-Hotspots in Südhessen, dem Saarland und dem nördlichen Nordrhein-Westfalen“ identifiziert. Eine gründliche Überwachung der eingewanderten Insektenart sei dringend erforderlich.

Kommentar: Die Frage stellt sich natürlich auch, welche Auswirkungen folgende wahnwitzige Einfälle auf die Natur haben:


Windsock

Österreich: Windhose zog eine Spur der Verwüstung durch Hadersdorf-Kammern und Gobelsburg

Eine mächtige Windhose richtete am Donnerstagnachmittag in Hadersdorf-Kammern und Gobelsburg, Bezirk Krems, schwere Schäden an.
© KURIER/Gilbert
Efeuhecke, die samt Verputz von einer Mauer gerissen wurde
"Der Sturm hat einen Rauchfang des Bahnhofsgebäudes von Hadersdorf umgeworfen, der ist durch das Dach gekracht", berichtet der Hadersdorfer Feuerwehrkommandant Ewald Weißmann, dessen Leute an mehreren Einsatzorten alle Hände voll zu tun hatten. Sie mussten das Bahnhofsgelände absichern und ganze Haufen von Dachziegeln von der Bundesstraße 35 wegräumen. Der Sturm hatte sie von den Dächern etlicher Weinkellergebäude gerissen und über mehrere Meter Entfernung bis auf die Fahrbahn geschleudert.

"Bekannte haben uns informiert und wir sind gleich her gefahren", schildert Michaela Deifl-Binder. Der Sturm hatte zahlreiche Ziegel vom Dach des Weinkellers ihres Vaters geworfen und außerdem eine riesige Efeuhecke samt dem Verputz von einer Stützmauer gerissen. "Mein Vater kommt am Freitag mit dem vom Urlaub Flieger heim. Wenn er das im KURIER liest, wird ihn der Schlag treffen", kann die Tochter noch scherzen. Die gröbsten Schäden sollen bis zur Rückkehr des Vaters repariert sein.

Kommentar:



Ambulance

"Geblitzt worden": Polizeischule in Ecuador von Blitz getroffen - Dutzende Verletzte

Heftige Stürme toben seit Wochen in lateinamerikanischem Land. Blitz traf Polizeischule mit enormer Kraft. Dutzende Menschen wurden dabei verletzt.
© David Rankin/www.rankinstudio.com
Symbolbild
Durch einen Blitzeinschlag sind in einer Schule der ecuadorianischen Verkehrspolizei nahe der Hauptstadt Quito am Freitag 52 Menschen verletzt worden. Nach Behördenangaben wurden 15 von ihnen kurzzeitig im Krankenhaus behandelt, die anderen vor Ort. Demnach befand sich eine Gruppe von Polizeischülern gerade auf dem Weg zum Speisesaal, als der Blitz einschlug.

Im Jänner waren in Ecuador drei Mitglieder einer Familie von einem Blitz getötet worden. Seit Wochen toben in dem lateinamerikanischen Land heftige Stürme, die Erdrutsche und Überschwemmungen verursachten. Mindestens elf Menschen starben bereits durch Sturmfolgen.

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Bizarro Earth

Bewohner eines Bauernhofes in Schwyz wegen Schlammlawine evakuiert

Die Bewohner eines Bauernhofes in Schwyz müssen Ostern auswärts verbringen. Wegen der anhaltenden Regenfälle sind bereits Dutzende Kubikmeter Erdreich den Hang hinuntergerutscht - und drohen das Haus sowie ein weiteres Gebäude unter sich zu begraben.
© Gemeinde Schwyz
80 Kubikmeter Schlamm und Geschiebe haben sich in Bewegung gesetzt.
Schwyz - Oberhalb von Schwyz bedroht seit gestern ein Murgang ein Bauernhaus und ein Ferienhaus. Bis heute rutschten rund 200 Kubikmeter Baumstämme, Geröll und Geschiebe in Richtung der Häuser. Diese dürfen bis mindestens nächsten Freitag nicht betreten werden.

Insgesamt drohten 5000 bis 10'000 Kubikmeter Erdreich abzurutschen, sagte der Schwyzer Gemeinderschreiber Bruno Marty. Schon am Freitag mussten deshalb die zwei Bewohner des Bauernhofes das Haus verlassen.

Dank des Schneefalls habe sich die akute Situation leicht entschärft, teilte die Gemeinde Schwyz in einem Communiqué mit. Grosse Gefahr drohe aber von einem oberhalb liegenden Riedgebiet, dessen Boden völlig durchnässt sei.

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