Erdveränderungen
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Cloud Precipitation

Erdrutsche in Nepal: Schlammlawinen begraben Dutzende Menschen - mindestens 28 Tote

Zahlreiche Menschen vermisst - Schlammmassen verwüsten Dörfer

© AFP
Dorf im nepalesischen Distrikt Kaski: Verheerender Erdrutsch
Kathmandu - Schwere Regenfälle haben im Westen Nepals mehrere Erdrutsche ausgelöst. Bisher wurden 28 Menschen tot aus den Schlammmassen geborgen, teilte die Polizei am Donnerstag mit. 15 Menschen starben den Angaben zufolge im Dorf Lumley im Distrikt Kaski, 29 weitere Menschen werden dort noch vermisst.

Außerdem seien bei einem weiteren Erdrutsch im Dorf Chapakot 13 Menschen verletzt worden. Im Dorf Bhadaure kamen fünf Menschen ums Leben, in den Bezirken Baglung und Myagdi insgesamt acht.

Kommentar: Die Erde kommt in Nepal einfach nicht zur Ruhe.


Cloud Precipitation

Thailand: Große Schäden durch Sturzfluten, Überschwemmungen, Erdrutsche und abgeschnittene Dörfer im Norden

Seit Montag haben schwere Regenfälle, Sturzfluten und Erdrutsche im Norden und Nordwesten des Landes große Schäden verursacht. Die Monsunstürme haben in den Provinzen Tak und Mae Hong Son Chaos und Zerstörung hinterlassen und mehrere Dörfer von der Außenwelt abgetrennt.

© Unbekannt
Im Bezirk Mae Tan, im Stadtteil Tha Song Yang von Tak haben schwere Regenfälle und starke Winde einen Erdrutsch entlang einer Straße verursacht, die das Stadtviertel mit dem Bezirk Mae Sariang verbindet. Die Straße war nicht mehr zu befahren und musste für den gesamten Verkehr gesperrt werden.

Die seit Montag andauernden schweren Regenfälle haben in großen Bereichen von Mae Hong Son wahre Sturzfluten ausgelöst und in vielen Bezirken für Überschwemmungen gesorgt.

Dutzende Häuser wurden von den Fluten überrascht und beschädigt. Zahlreiche Straßen standen unter Wasser und machten ein Befahren unmöglich. Die Sturzfluten spülten teilweise ganze Straßenabschnitte weg und machten einen Zugang zu den Dörfern unmöglich. Auch in der Landwirtschaft und auf den Feldern werden umfangreiche Schäden gemeldet.

Kommentar: Während des Monsuns dieses Jahr gab es in so mancher Gegend extreme Starkregenereignisse und Überschwemmungen.




Ornament - Red

Unwetter bringen der Bahn Verluste ein

Unwetter und Lokführer-Streiks haben bei der Deutschen Bahn für einen Gewinneinbruch im ersten Halbjahr gesorgt. Der Konzern soll umgebaut werden.
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Sturmtief Niklas wütete im März in weiten Teilen Deutschlands. Vielerorts war davon auch der Bahnverkehr betroffen - nicht immer so spektakulär wie im bayerischen Pegnitz, aber mit großen Auswirkungen für Pendler und Reisende.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Das Ergebnis nach Steuern sank von 642 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 391 Millionen Euro, ein Minus von gut 39 Prozent.

Wie der bundeseigene Konzern am Dienstag in Berlin mitteilte, erhöhte sich der Umsatz von Januar bis Juni um 1,3 Prozent auf 20 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis sank um fast ein Fünftel auf 890 Millionen Euro. Vorstandschef Rüdiger Grube führte das schwache Ergebnis auf mehrere Unwetter sowie die Lokführer-Streiks zurück.

500 Millionen Euro Schaden durch Streiks

Der wirtschaftliche Schaden der Streiks beziffere sich in den Jahren 2014 und 2015 auf insgesamt rund 500 Millionen Euro, sagte Grube. Finanzvorstand Richard Lutz sagte: "Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahrs können wir nicht zufrieden sein." Die Bahn sei aber zuversichtlich, im Gesamtjahr noch ein operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern von zwei Milliarden Euro erreichen zu können.

Kommentar: Eine kleine und nicht vollständige Sturmstatistik basierend auf Sott-Artikel:




Cloud Precipitation

Unwetter im Schlichemtal - Hochwasser nach Starkregen erinnert Leute an das Jahrhunderthochwasser von 1975

Starkregen hält am Wochenende Einsatzkräfte in Atem - Landratsamt zieht Bilanz. Bäche traten über die Ufer, Keller liefen voll, Straßen waren unpassierbar. Das schwere Unwetter am Freitagabend wütete vor allem im Schlichemtal. Am Wochenende war Aufräumen angesagt.

© Daniel Seeburger
Die Schlichem verwandelte sich am Freitagabend innerhalb einer halben Stunde in einen reißenden Fluss.
Eigentlich stand am Freitagabend das Serenadenkonzert des Musikvereins Ratshausen auf dem Programm. Doch bereits nach kurzer Zeit fiel das Konzert buchstäblich ins Wasser. Ein schweres Unwetter überflutete die Schlichemgemeinde. Kurze Zeit zuvor war ein heftiger Hagelschauer über der Gemeinde niedergegangen.

Im Rahmen des neuen Hochwasserschutzkonzepts ist die Feuerwehr am Freitagabend laut Bürgermeister Heiko Lebherz bereits ausgerückt, bevor das schwere Gewitter hereinbrach. „Da sich die Regenmassen jedoch in sehr kurzer Zeit über den Schlichemtalgemeinden ergossen, blieb den Einsatzkräften fast keine Zeit, etwa die Schachteinläufe zu räumen“, sagt Andreas Koch, der beim Landratsamt für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig ist.

Die Schlichem und die zufließenden Bäche schwollen in einer halben Stunde von Niedrigwasser auf einen Hochwasserstand an, wie er nur etwa alle zehn bis 15 Jahre vorkommt. Anlieger an den zuführenden Bachzuläufen in Hausen am Tann fühlten sich an das Jahrhunderthochwasser von 1975 erinnert. Dem schnellen Einsatz der Feuerwehr ist es wohl zu verdanken, dass Ratshausen und Hausen am Tann noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen sind, wie Bürgermeister Lebherz betont. Und dennoch: Einige Anwohner an der Schlichem traf das Hochwasser mit voller Wucht. Über 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Technischem Hilfswerk, Polizei und den örtlichen Bauhöfen waren bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz. „Hausen war zeitweise abgeschnitten, ich selbst kam mehrere Stunden gar nicht mehr an alle Stellen“, schildert Lebherz die dramatischen Stunden.

Kommentar: Überschwemmungen nach Starkregen werden auch in unseren Breiten immer häufiger.




Fish

Hai tötet Taucher vor der Küste Tasmaniens - Normalerweise kommen Haie nicht in so flaches Wasser

© scubaaddict.com
Symbolbild
Die Küste vor Tasmanien gilt eigentlich als ungefährlich, was Haiattacken angeht. Doch ein seltenes Exemplar des großen Weißen Hais verirrt sich am frühen Morgen ins flache Wasser. Dort sucht ein Vater mit seiner Tochter gerade nach Muscheln.

Ein Taucher ist vor der Küste Tasmaniens von einem Hai getötet worden. Das Drama geschah vor den Augen der Tochter des Mannes. Sie hatten am frühen Morgen im flachen Wasser gemeinsam nach Jakobsmuscheln und Seeohren gesucht. Seeohren sind essbare Schnecken.

Wie die Zeitung "Examiner" berichtet, war die Tochter bereits wieder zum Boot geschwommen, als der Vater noch einmal unter Wasser ging. Nachdem er ungewöhnlich lange unter Wasser blieb, tauchte auch die Tochter noch einmal, um nach ihm zu sehen. Dabei sah sie, wie ein Weißer Hai den Vater attackierte.

Kommentar: Erst vor ein paar Tagen wurde ein Surf-Profi von einem Hai angegriffen, der ihn jedoch erfolgreich abwehren konnte. Waren diese zwei Vorfälle nur zufällig kurz hintereinander oder gibt es einen Grund dafür, dass diese Haie so aggressiv waren? In letzter Zeit gab es immer wieder unerklärte Massensterben von verschiedenen Tierarten und nicht nur Tiere müssen immer wieder mit einer ungewöhnlichen und ungewohnten Umgebung fertig werden. Sehen sie sich dazu auch unsere letzten SOTT Zusammenfassungen an.




Blue Planet

Nordatlantikstrom: Schwindendes Meereis schwächt Umwälzpumpe im Nordatlantik zusätzlich

Gefahr für die Pumpe: Forscher haben eine zweite Bedrohung für die "Fernheizung Europas" ausgemacht. Der Nordatlantikstrom wird demnach nicht nur durch einströmendes Schmelzwasser geschwächt, auch das schwindende Meereis bremst ihn aus. Denn am Eisrand gibt das von Süden kommende warme Meerwasser besonders viel Wärme ab und kann absinken. Fehlt das Eis, verlangsamt sich diese Wärmeabgabe und damit auch die nordatlantische Umwälzströmung, so die Forscher im Fachmagazin "Nature Climate Change".

© Brisbane/CC-by-sa 3.0
Der entscheidende Motor für die Meeresströmungen im Atlantik liegt im Nordatlantik
Im Nordatlantik, kurz vor Grönland, liegt eine gewaltige Umwälzpumpe: Hier stürzt warmes Oberflächenwasser mehr als 2.000 Meter in die Tiefe und fließt dann als kalte Tiefenströmung nach Süden. Der Sog dieser Pumpe wiederum zieht warmen Wassernachschub aus tropischen Breiten in den Norden. Angetrieben wird diese sogenannte atlantische meridionale Umwälzströmung (AMOC)
von Unterschieden im Salzgehalt und in der Temperatur des Meerwassers - das aber macht sie sensibel für den Klimawandel.

Erst März 2015 stellten Forscher fest, dass der Nordatlantikstrom, der warmes Wasser auch nach Europa bringt, sich bereits abgeschwächt hat. Ein Grund dafür ist der Einstrom von Schmelzwasser in der Arktis. Weil es sich dabei um Süßwasser handelt, senkt dies den Salzgehalt des Meerwassers und verhindert, dass das warme Oberflächenwasser im Nordatlantik in die Tiefe absinken kann.

Kommentar: Wir sollten uns auf die Möglichkeit einer Klimaabkühlung einstellen:


Cloud Precipitation

Riesiger Murabgang setzte 5000 Menschen in Österreich fest

In Österreich ist eine bis zu 300 Meter lange und stellenweise drei Meter hohe Mure abgegangen und blockiert das Raurisertal. Geröll und Schlamm machen die Straße derzeit unpassierbar. 5000 Einheimische und Touristen sitzen fest.
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© dpa
Murenabgang im österreichischen Raurisertal: Die Straße, die aus der Bergwelt führt, ist blockiert.
Ein starker Erdrutsch infolge eines heftigen Gewitters blockiert im Salzburger Pinzgau eine Straße und schneidet rund 5000 Menschen von der Umwelt ab. Die Mure aus Geröll und Schlamm ist bis zu 300 Meter lang und bis zu drei Meter hoch, teilte die Feuerwehr mit. Betroffen seien etwa 3000 Dorfbewohner und 2000 Touristen im Raurisertal.

Die Mure ergoss sich den Angaben zufolge am Donnerstagabend gegen 18.30 in das Tal. Verletzt wurde niemand. Ein Bauernhof wurde beschädigt. Die Zufahrtsstraße ins Raurisertal sollte noch heute zumindest einspurig wieder befahrbar sein.

Kommentar:




Cloud Lightning

Kärnten: Heftige Unwetter mit starkem Wind und Hagel - 2 Urlauberinnen vom Blitz getroffen und ein Boot vermisst

© ORF
Das beschädigte Dach des Klagenfurter Schlachthofes Donnerstagnachmittag
In einigen Teilen Kärntens sind Donnerstagnachmittag heftige Gewitter mit starkem Wind, Hagel und Blitzschlag niedergegangen. Die Kärnter Landesalarm- und Warnzentrale verzeichnete kärntenweit 60 Unwettereinsätze.

Am stärksten betroffen waren die Bezirke Spittal, Wolfsberg, Völkermarkt und St. Veit: Bäume stürzten auf Straßen, Keller und Vorräume wurden überschwemmt. Am Penzelberg bei Winklern und in Weißbriach wurden zwei Häuser durch Blitzschlag in Brand gesetzt. Die Brände wurden jedoch durch den Starkregen gelöscht. In Klagenfurt wurde das Blechdach des Schlachthofes vom Wind mitgerissen.

Urlauberinnen von Blitz gestreift

Auf der Hochrindl wurden zwei Urlauberinnen von einem Blitz gestreift. Die Frauen waren im Bereich der Brettlhöhe unterwegs, als der Blitz in unmittelbarer Nähe der Frauen einschlug. Eine Wanderin stürzte dabei mit ihrem Gesicht voran zu Boden und verletzte sich unbestimmten Grades. Ihre Begleiterin erlitt einen Schock. Nach ärztlicher Erstversorgung wurden die beiden Frauen vom Rettungshubschrauber in das Klinikum Klagenfurt geflogen.

Kommentar:

Blitzeinschläge: 16 Soldaten getroffen, Wanderer in Tirol tödlich verunglückt und Gebäude beschädigt


Fire

Bulgarien: Waldbrand während tagelanger Hitzewelle

Eine Fläche von mehr als 350 Hektar ist betroffen: Feuerwehrmänner und Soldaten versuchen den Waldbrand zu löschen.

© APA/EPA/DARKO MIHALIC
Symbolbild
Ein Großbrand ist während einer tagelangen Hitzwelle in Bulgarien ausgebrochen. Die Gemeinde Harmanli im Südosten des Balkanlandes rief am Donnerstag den Notstand aus, da sich bei 35 Grad ein Feuer auf einer Fläche von mehr als 350 Hektar ausbreitete. Davon sind 20 Hektar mit Laubwald bedeckt.

Beim Löschen sind neben Feuerwehrmännern auch Soldaten im Einsatz. Die Teams sind bemüht, das Feuer von den umliegenden Orten fernzuhalten. Starker Wind und das schwer zugängliche Terrain erschwerten die Löscharbeiten.

Kommentar:




Fire

Nach tagelanger Hitze jetzt Waldbrände in Kroatien und Bosnien-Herzegovina

Mehrere hundert Feuerwehrleute und Soldaten kämpfen gegen Großbrände auf Halbinsel Peljesac und auf der Insel Korcula an. Einheimische und auch Touristen mussten bereits in Sicherheit gebracht werden.
© APA/EPA/Darko Mihalic
Großbrand in Kroatien
Nach tagelanger Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad stehen in Kroatien und Bosnien-Herzegowina große Waldgebiete in Flammen. An der kroatischen Adriaküste kämpften Feuerwehrleute und Soldaten am Donnerstag vor allem gegen Großbrände auf der Halbinsel Peljesac und auf der Insel Korcula. Beide Regionen sind Urlauberhochburgen. Kroatische Medien berichten von Einheimischen und auch Urlaubern, die aus den betroffenen Gebieten in Sicherheit gebracht wurden. Wie viele und wo genau, konnte jedoch bisher nicht in Erfahrung gebracht werden. Es soll jedoch noch keine Verletzten geben.

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