Erdveränderungen
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Bullseye

Wegen Schnee und Eis: Flugausfälle in Dallas

Drittgrößter Flughafen der Welt

Schneefall und Eisregen haben am internationalen Flughafen von Dallas im US-Bundesstaat Texas zu zahlreichen Flugausfällen geführt. Mehr als 350 Abflüge seien am Samstagvormittag (Ortszeit) gestrichen worden, teilte der drittgrößte Flughafen der Welt mit. Das entspreche etwa einem Drittel der täglichen Abflüge am Airport Dallas/Fort Worth.
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© GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv
Den Angaben zufolge bedeckten Eis und "mehr als fünf Zentimeter" Schnee die Start- und Landebahnen. Die Verantwortlichen des Flughafens rechneten mit einer Besserung der Lage im Laufe des Tages.

Bezogen auf das Passagieraufkommen ist der Flughafen von Dallas der drittgrößte der Welt. Pro Jahr nutzen 62 Millionen Passagiere den Flughafen, auf dem täglich 1850 Flüge starten oder landen. Von Dallas aus werden 55 Ziele im Ausland und 148 Ziele innerhalb der USA angeflogen.

afp.com

HAL9000

Paar verschwand in einem Erdfall in Seoul

Schock für zwei Fahrgäste in Südkorea: Als sie aus einem Bus stiegen, riss unter ihnen plötzlich der Boden auf. Eine Überwachungskamera filmte, wie die beiden in die Tiefe stürzten.
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© screenshot
Als die beiden in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul aus dem Bus stiegen - der Mann telefonierte und hielt ein Sackerl in der Hand - verloren sie auf einmal den Halt. Unter ihren Füßen riss der Boden auf - und die beiden verschwanden.

Das Paar hat den Sturz in das rund drei Meter tiefe Loch überlebt, meldeten südkoreanische Zeitungen.

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Snowflake Cold

So viel Schnee wie seit 30 Jahren nicht mehr in Afghanistan - Über hundert Tote durch Lawinen

Schneelawinen haben in Afghanistan mehr als 120 Menschen getötet. Allein in der Provinz Pandschir nordöstlich der Hauptstadt Kabul kamen rund 100 Personen ums Leben. Den Helfern fehlt das Gerät, um Verschüttete zu bergen.
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© pa/dpa/EPA
Die Behörden gehen davon aus, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird. Den Lawinen waren heftige Schneefälle vorausgegangen. Insgesamt waren vier Provinzen im Nordosten des Landes betroffen, sagte der stellvertretende Direktor des Katastrophenschutzes, Mohammad Aslam Syas. Die Polizei gab die Zahl der Toten mit mehr als 120 an. Staatschef Aschraf Ghani teilte mit, er trauere um die Opfer und habe Helfer entsandt.

Besonders viele Opfer wurden aus der Provinz Pandschir nördlich von Kabul gemeldet. Den Angaben zufolge sind dort etwa 100 Häuser durch die Schneemassen beschädigt oder zerstört worden. Provinzgouverneur Abdul Rahman Kabiri sagte, allein in Pandschir seien etwa 100 Tote geborgen worden. Die Straßen zu mehreren betroffenen Dörfern seien durch die Schneemassen blockiert. "Normale Leute und Regierungsmitarbeiter benutzen Schaufeln und bloße Hände, um diejenigen zu retten, die immer noch unter dem Schnee gefangen sind." So viel Schnee und so viele Lawinen habe es in den vergangenen 30 Jahren nicht gegeben, sagte Kabiri.

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Blue Planet

Klimaerwärmung schlägt wieder zu: Niagara-Fälle fast völlig erstarrt und Kälterekorde in Amerika

Die bittere Kälte in den USA sorgt für Temperaturrekorde von bis zu minus 40 Grad. An den Niagara-Fällen entstand eine spektakuläre Eislandschaft, die Touristen in Scharen anzieht. Der Wasserfall im Staat New York ist oben mit einer dicken Eisschicht bedeckt - auch wenn der Niagara-Fluss darunter noch fließt. Auch die Bäume, Steine und Geländer am Ufer sind wie in einer Rüstung aus Kristall verborgen.
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© AP
Schneebedeckte Eiszapfen prägen die Niagarafälle derzeit. Wo das Wasser fließt, trägt es Eis mit sich. Sehen Sie selbst – die folgenden Bilder sprechen für sich.
Die Region hatte in den vergangenen Wochen mehrere Winterstürme mit großen Schneemassen erlebt - gefolgt von den nun fast arktischen Temperaturen. An den Niagara-Fällen herrschten am Freitagmorgen minus 22 Grad Celsius.

Minus 40 Grad in Embarrass in Minnesota

In Pennsylvania, New York City und Connecticut gab es Kälterekorde. Etliche Schulen blieben geschlossen. Auch in Washington und Baltimore war es so kalt wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Am Reagan National Airport der US-Hauptstadt wurden minus 14 Grad gemessen. Der bisherige Kälterekord - minus 13 Grad - stammte aus dem Jahr 1896. Das ist aber alles nichts gegen das Örtchen Embarrass in Minnesota, das minus 40 Grad maß.

Kommentar: So viel zur vielseitig gepredigten Klimaerwärmung...


Bad Guys

Die Erde öffnet sich: Viele neue Krater in der Yamal-Region entdeckt

Im hohen Norden Russlands tun sich immer neue kreisrunde Krater in der Erde auf. Warum sie plötzlich auftauchen, ist nicht genau klar. Wissenschaftler warnen vor einem ernst zu nehmenden Problem.
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B1 ist der berühmte Jamal-Krater vom letzten Jahr. B2-B4 sind die neu entdeckten Krater.
Es ist gerade mal ein halbes Jahr her, da ging die Meldung um die Welt, dass sich auf der Jamal-Halbinsel große Löcher im Boden auftun. Von einem Tag auf den anderen, jedes von ihnen zig Meter im Durchmesser, jedes von ihnen Dutzende Meter tief. Die Löcher waren jeweils von einem großen Wall umgeben.

Jetzt haben Forscher vier weitere große Löcher im hohen Norden Sibiriens entdeckt. Und nicht nur große, sondern auch viele kleine Löcher zeigen sich im Permafrostboden. Eines der großen Löcher sei von nicht weniger als 20 kleineren Löchern umgeben, berichten Wissenschaftler. Die kleinsten Löcher hätten einen Durchmesser von weniger als zwei Metern. Das große Loch mit den 20 kleinen Löchern sei etwa zehn Kilometer von einer Erdgasförderanlage entfernt.

Wassili Bogojawlenski, stellvertretender Direktor des Öl- und Gasforschungsinstituts in Moskau, sagte der Siberian Times: "Ich bin mir sicher, dass es noch mehr Krater auf der Jamal-Halbinsel gibt. Wir müssten nur nach ihnen suchen. Ich würde sie mit Pilzen vergleichen - wenn man einen Pilz findet, dann sind mit Sicherheit weitere Pilze in der Nähe. Ich schätze, dass es 20 oder 30 weitere Krater gibt."

Kommentar: Sehen Sie dazu den vorigen Kommentar. Zumal die Methangasblasen auch ein zusätzliches Phänomen sind, die verstärkt auftreten:

Die Erde öffnet sich: Riesiges Methan-Gas-Leck in Amerika entdeckt




Bizarro Earth

Die Erde öffnet sich: Riesiger Erdfall verschlingt Straßenkreuzung in Neapel

Im süditalienischen Neapel hat es so heftig geregnet, dass eine Straße zehn Meter tief abgesackt ist. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen, ein Auto versank in der Grube.
© DPA
Neapel - Die Frau aus Haus Nummer 131 erzählt, sie habe den großen Knall um 5 Uhr morgens gehört. "Ich schaute hinaus und sah die Straße einstürzen", sagte sie der Zeitung Il Mattino. Der Krater, der bereits seit dem Wochenende in der Via Campanile im neapolitanischen Stadtviertel Pianura klafft, hat sich am Montag gigantisch vergrößert: Durch heftige Regenfälle sackte die Erde tiefer ab, Schätzungen zufolge etwa zehn Meter.

Vier Wohnhäuser in der Nähe des Kraters mussten daraufhin geräumt werden. Die Anwohner kamen mit einem Schrecken davon: Zwar mussten etwa 380 Menschen vorübergehend in Notunterkünfte gebracht werden. Verletzt wurde aber niemand. Der Krater riss allerdings ein Auto mit in die Tiefe.

Kommentar: Erdfälle sind ein weltweites Phänomen und können meistens nicht allein durch Regenfälle erklärt werden, wie es im Spiegel-Artikel getan wird. Das Phänomen nimmt weltweit zu, was mit der Verlangsamung der Erdrotation zu tun haben könnte.


Lesen Sie dazu - oder betrachten Sie dazu - auch den folgenden Artikel, um einen winzigen Überblick über weltweite Erdfälle zu bekommen:

Erdfälle und Sinkholes - Ein Zeichen der Zeit?


Snowflake

Ungewöhnlich viel Schnee im Nahen Osten - vermutlich eine weitere Auswirkung der "Klimaerwärmung"

Schnee im Winter - in unseren Breiten keine Besonderheit. Allerdings im Nahen Osten brachten die 30 cm Neuschnee erhebliches Chaos.

© Unbekannt
Bei uns von Winterwetter keine Spur, doch am östlichen Mittelmeer gab es gestern bis zu 30 Neuschnee. In der Türkei, Israel, Jordanien und sogar in der Wüste Saudi Arabiens gab es zeitweise eine weiße Winterlandschaft - ziemlich ungewöhnlich für diese Gegend, das öffentliche Leben war stark eingeschränkt.

Schnee bis in die Wüste Saudi Arabiens

Ein ungewöhnliches Bild gab der schneebedeckte Felsendom von Jerusalem am Freitagmorgen, denn in der Nacht hatte ein sogenanntes Höhentief über dem gesamten Nahen Osten Schneefälle gebracht. Am Flughafen Rosh Pina im Norden Israels wurde eine 30 cm dicke Schneedecke gemeldet, aber auch weiter südlich brachte Kaltluft Schneefälle, in der jordanischen Hauptstadt Amman waren es sogar noch 20 cm Schnee, selbst in der Wüste Saudi Arabiens reichte es noch für ein paar Flocken. Tagsüber blieb dann nichts mehr liegen, aber in Israel, Syrien, Jordanien und der Türkei kam es mancherorts zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben. Durch Plusgrade setzte am Tage oft starkes Tauwetter ein, dennoch wurde heute Morgen in weiten Teilen der Türkei, Syriens und dem Norden Israels noch eine Schneedecke gemeldet.

Kommentar: Im Winter 2014/15 hatten wir im Nordosten der USA, Russlands fernem Osten, China, Norwegen und Japan schon meterweise Schnee. Und es gibt viel Schnee an Orten an denen es normalerweise wenig schneit, wie in der Türkei und hier im Nahen Osten. Diese Art von Ereignissen häufen sich auffällig.


Bad Guys

Leichtes Beben in Schluchsee, Schwarzwald

© Efe/Archivo
In Süddeutschland hat in der Nacht zum Sonntag die Erde gebebt. Das Epizentrum des Bebens lag in Schluchsee, einer kleinen Gemeinde im Schwarzwald, südöstlich von Freiburg.

Wie die Erdbebenwarte in Göttingen mitteilte, hatte das Beben um 23.23 Uhr eine Stärke von 3,1 und lag in einer Tiefe 23,8 Kilometern.

"Keine Notrufe"

"Bei uns sind keine Notrufe eingegangen", sagte ein Sprecher der Polizei in Freiburg am frühen Sonntagmorgen. "Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass das Beben jemand gespürt hat." Es sei wohl so schwach gewesen, dass niemand etwas davon gemerkt habe - bis auf die aufzeichnenden Geräte. Es seien in der Vergangenheit bei anderen Beben schon höhere Werte gemessen worden, die keiner wahrgenommen habe.

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Cloud Lightning

Zwei noch nie so starke Stürme innerhalb von 24 Stunden erreichten Australien und hinterließen eine Spur der Verwüstung

Marcia und Lam verwüsten Australien: Gleich zwei schwere Wirbelstürme haben am Freitag eine Spur der Zerstörung auf dem Kontinent hinterlassen.
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© Shelly Allsop
Der Zyklon »Marcia» wütete im nordöstlichen Bundesstaat Queensland, während der Sturm »Lam» im Bundesstaat Northern Territory tobte. Laut Wetterbehörde hatte »Marcia die höchste Kategorie fünf und »Lam» die Kategorie vier. Zwei so schwere Wirbelstürme binnen 24 Stunden habe es in Australien bislang nicht gegeben, sagte der Meteorologe Adam Morgan.

Die Stürme beschädigten Häuser, entwurzelten Bäume und rissen Stromleitungen herunter. Tausende Menschen waren ohne Strom. »Marcia» traf nördlich von Yeppoon auf Land und zog dann weiter südwärts. Die 16.000-Einwohner-Stadt Yeppoon liegt 670 Kilometer nördlich der Metropole Brisbane.

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Ice Cube

Ostküste Nordamerika: Erst Berge von Schnee, jetzt Rekord-Minusgrade - Ganz klar, globale Erwärmung!

Vom Regen in die Traufe, bzw. von Schneebergen zu Rekord-Minusgraden: Vier Schneestürme hat die Ostküste Nordamerikas nun schon überstanden - die Hinterlassenschaften türmen sich meterhoch an den Straßenrändern und dort, wo überhaupt noch Platz ist. Doch damit nicht genug. Eine arktische Kaltfront bringt nun auch noch eisige Temperaturen, rekordverdächtige Minusgrade von bis zu - 20 Grad, warnt der nationale Wetterdienst.

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"Es ist gefährlich kalt", zitierte CNN die Bürgermeisterin von Washington, Muriel Bowser. Beamte und Angestellte wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Die Einwohner von Kentucky, Tennessee, North Carolina und Virginia kämpften mit vereisten Straßen und Stromausfällen. Einen Anwohner der Stadt Boston kostete das Winterchaos das Leben. Er erlitt beim Schneeschippen einen Herzinfarkt. "Bitte entfernen Sie sich nicht weit von Ihren Häusern", sagte der Bürgermeister Marty Walsh einem CNN-Bericht zufolge. "Schaufeln Sie nur in kurzen Abständen", warnte er.

In Boston fielen in diesem Winter bereits 240 Zentimeter Schnee, die bisher zweithöchste Schneemenge. Nur im Winter 1995/1996 gab es dort noch mehr Schnee. Nach Schätzungen der Bostoner Verkehrsbetriebe werde es etwa einen Monat dauern, um nach den vier Winterstürmen und den großen Schneemengen wieder zum Normalbetrieb zurückzukehren, berichtete die Zeitung 'Boston Globe‘.

Kommentar: So viel zur "globalen Erwärmung"...: