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Erben des Hurrikan "Gonzalo": Sintflutartige Regenfälle in Bulgarien

Wiesbaden - Ex-Hurrikan Gonzalo trägt sich mit Vehemenz in die Geschichtsbücher ein, sein langer Weg der Verwüstung reicht von den Bermudas über die Britischen Inseln und Mitteleuropa bis nach Griechenland und an den westlichen Schwarzmeerraum.

Nachdem der Sturm unser Land überquert hat, zog er weiter nach Südosten und hinterließ eine Spur der Verwüstung, denn gleichzeitig wanderte auch das Gebiet höhenkalter Luft in den östlichen Mittelmeerraum. Das rief nicht nur in Griechenland schwere Unwetter hervor, sondern auch in Bulgarien.

In höher gelegenen Teilen im Norden Bulgariens fielen am Wochenende sogar bis zu 30 Zentimeter Schnee. Zahlreiche, teils noch belaubte Bäume hielten den Schneemassen nicht stand. Verkehrsverbindungen waren unterbrochen, Stromausfälle mussten verkraftet werden.

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Windsock

Ex-Hurrikan „Gonzalo“ brachte Sturm und Tote in Großbritannien

Berichte über starke Winde und sintflutartigen Regen.

Gonzalo UK Okt 2014
© Keystone/AP/John Giles
Die Fahrt der Küste entlang in der Nähe von Blackpool war nervenaufreibend.
London - Eine Frau ist in der Londoner Innenstadt von einem umstürzenden Baum getroffen und tödlich verletzt worden. Die Notärzte hätten vergeblich versucht, die Frau wiederzubeleben, sagte eine Sprecherin des Rettungsdiensts.

Ein umstürzender Baum verletzte am Vormittag auch in Southwick am Ärmelkanal drei Menschen, sie wurden ins Krankenhaus gebracht. Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" waren am Dienstag über Großbritannien hinweggefegt.

Westküste besonders betroffen

Mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometern pro Stunde traf der Sturm besonders die Westküste Großbritanniens. Wegen überfluteter Gleise fielen in Wales Züge aus. 350 Haushalte waren ohne Strom. In Schottland blieben Fähren in den Häfen, Brücken wurden geschlossen.

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Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" bringt Unwetter nach Deutschland: Entgleister Zug, Schneefall und Stromausfälle

Sturm “Gonzalo”: Felsstürze, Behinderungen und Stromausfälle in Tirol

Ice Cube

"Doppelt so viele Kältewinter durch Klimaerwärmung": Wie bitte? Erwärmungs-Sekte kann der Realität immer noch nicht ins Auge blicken

Zentralasien erlebt dank schwindendem Meereis doppelt so viele Kälteeinbrüche
© Jeremy Potter NOAA/OAR/OER
Das arktische Meereis schwindet - und das beeinflusst das Klima auch anderswo
Doppelt so viele Kältewinter trotz Klimaerwärmung - klingt paradox. Doch zumindest in naher Zukunft könnte Eurasien genau dies bevorstehen. Denn das Abtauen des arktischen Meereises verändert die atmosphärische Zirkulation so, dass im Winter vermehrt extrem kalte Luft nach Süden strömen kann. Nimmt wie Erwärmung dann noch weiter zu, wird sie allerdings irgendwann diesen Kälteeffekt wieder ausgleichen, wie japanische Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience" berichten.


Kommentar: Diese berühmt berüchtigten Simulationen schon wieder.. Langsam wird es peinlich...

Binoculars

Schwere Stürme in Griechenland stapelten Autos übereinander

In Athen standen nach heftigen Stürmen ganze Straßen unter Wasser. Einwohner mussten sich in Sicherheit bringen. Laut Informationen des griechischen Wetterdienstes, sollen die Unwetter noch den gesamten Samstag über anhalten.



Ein heftiger Sturm hat in Athen schwere Schäden hinterlassen. Autos wurden zuhauf aufeinander geschoben, Geschäfte und Wohnungen liefen mit Wasser voll.

Die Feuerwehr stellte über 150 Leute ab, um in Autos eingeschlossene Personen zu befreien oder Keller auszupumpen. Über 500 Notrufe seien eingegangen, so die Feuerwehr. Verletzte gab es aber offenbar keine. Obwohl es viele brenzlige Situationen gab, wie dieser Restaurantbesitzer berichtet.

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USA

Historischer Präzedenzfall: Kalifornien droht Massenflucht, wegen extremer Dürre. 14 Gemeinden nun fast völlig ohne Wasser

Kalifornien benötigt Starkregen, und zwar schon bald, ansonsten sitzen die 38 Millionen Bürger des US-Bundesstaates buchstäblich auf dem Trockenen. Laut jüngsten Medienberichten stehen inzwischen 14 Gemeinden in Kalifornien fast völlig ohne Wasser da. Ändert sich die Situation nicht grundsätzlich, könnten im kommenden Jahr viele weitere folgen.

Screenshot
Vor wenigen Monaten waren es Kaliforniens Wasserwächtern vom State Water Resources Control Board (SWRCB) zufolge noch 28 Gemeinden gewesen, denen das Wasser fast vollständig ausging. 14 gelang es, sich zumindest temporär etwas Luft zu verschaffen. Den anderen 14 Gemeinden jedoch droht ein beispielloser Notstand, der Tausende kalifornischer Familien zwingen könnte, ihre Zelte abzubrechen und sich saftigere Weiden zu suchen.

Dass derzeit drastische Maßnahmen ergriffen würden, sei »ein Signal dafür, wie schwer diese Dürre ist«, sagte Bruce Burton der Los Angeles Times. Burton ist stellvertretender SWRCB-Direktor. Erstmals überhaupt überwacht das Board Gemeinden im Staat, denen das Wasser vollends auszugehen droht - eine Situation, für die es keinerlei historische Präzedenzfälle gibt.
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Sturm “Gonzalo”: Felsstürze, Behinderungen und Stromausfälle in Tirol

Der Wettersturz mit starken Sturmböen über 100 Stundenkilometern hat in der Nacht auf Mittwoch in Tirol zu teils massiven Behinderungen, Beschädigungen, Felsstürzen sowie Stromausfällen geführt. Vor allem in den Bezirken des Tiroler Unterlands verzeichneten die Feuerwehren zahlreiche Einsätze. 30.000 Haushalte waren zwischenzeitlich ohne Strom. Personen kamen nicht zu Schaden.

Gonzalo Tirol Oktober 2014
© APA/Gindl
In Tirol waren am Mittwochmorgen einige Straßen nicht passierbar.
Zwischen 22 Uhr und Mitternacht seien vor allem die Bezirke Kufstein und Schwaz von den Stromausfällen betroffen gewesen, sagte Klaus Schüller von der “Tinetz-Stromnetz Tirol AG” der APA. Um 2 Uhr nachts waren noch 1.000 Haushalte ohne Strom. Mittwochfrüh verzeichnete die Tinetz nur mehr 250 Haushalte im Bezirk Kufstein ohne Strom, teilte Schüller mit. Zahlreiche Stromleitungen waren durch abgebrochene Äste oder umgestürzte Bäume beschädigt worden.

Straßen in Tirol teilweise nicht befahrbar

Auch etliche Straßenzüge im Bundesland waren nach Angaben der Polizei zeitweise unbefahrbar. So musste etwa die Inntalautobahn zwischen Wattens und Wörgl kurzzeitig gesperrt werden. In Silz im Tiroler Oberland stürzte ein Baum auf ein Haus. Die Stubaitalbahn konnte Mittwochfrüh zwischen Fulpmes und Kreith nicht verkehren.

Kommentar: Früher gab es ebenfalls Hurrikane, welche in Europa als Sturm endeten. Die wenigsten verursachten in Europa von England bis Österreich Chaos wie Gonzalo jetzt. Finden Sie heraus an welchen Orten Hurrikan Gonzalo wütete und welche Stürme es sonst noch gab:



Windsock

Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo" bringt Unwetter nach Deutschland: Entgleister Zug, Schneefall und Stromausfälle

Regen, nichts als Regen - oder? Nicht ganz: Ein bisschen Schnee ist mittlerweile auch gefallen. Schuld daran sind die Ausläufer des Hurrikans "Gonzalo", der in der Nacht den Süden heimsuchte. Jetzt ist der Norden dran: Eine Sturmflut droht.
© dpa
Nicht nur auf dem Brocken hat es geschneit - auch auf anderen Bergen wie dem Feldberg oder dem Fichtelberg blieben die Flocken liegen.
Gerade war noch T-Shirt-Wetter, jetzt hat der erste Herbststurm Millionenschäden angerichtet und den ersten Schnee gebracht. Nach dem goldenen Oktober rauschten in weiten Teilen des Landes die Temperaturen in den Keller. Die Ausläufer von Hurrikan "Gonzalo" richteten vor allem im Süden massive Schäden an und sorgten für Verkehrsbehinderungen. Mehrere Menschen wurden verletzt. In den Mittelgebirgen fielen die ersten weißen Flocken.

Süddeutschland: Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg richteten Unwetter Schäden in Millionenhöhe an. Feuerwehr und Polizei rückten zu Hunderten Einsätzen aus, Bahnverbindungen waren wegen umgestürzter Bäume gesperrt. Zwischen Sankt Georgen und Hornberg im Schwarzwald kollidierte ein Regionalexpress mit einem Baum. In Aalen durchschlug eine umfallende Eiche die Windschutzscheibe eines vorbeifahrenden Autos. Der 45-jährige Fahrer wurde schwer verletzt.

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Sun

Gewaltiger Sonnenfleck dreht sich Richtung Erde: Risiko von Flares über X10 besteht

Seit dem vergangenen Wochenende schiebt sich eine gewaltige aktive Sonnenfleckenregion, AR 2192, nach und nach auf das Zentrum der Sonnenscheibe zu. Nachdem sie schon vor Tagen einen Sonnenausbruch der höchsten Kategorie X ins All, damals jedoch noch an der Erde vorbei gefeuert hat, birgt der riesige Sonnenfleck weiterhin ein hohes Risiko für schwere Ausbrüche. Noch bis zum Wochenende wären solche sogenannten Flares dann direkt Richtung Erde gerichtet.
Sonne
© Philippe Tosi, spaceweather.com
Größenvergleich zwischen Erde und AR2192 am 18. Oktober 2014. Seither hat die Sonnenfleckenregion an Größe noch zugelegt.
Washington (USA) - Alleine die Kernregion von AR 2192 ist so groß, dass unser Planet mehrfach hineinpassen würde (s. f. Abb.). Sonnenforscher der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), schätzen das Risiko für mittelschwere Ausbrüche der Kategorie M derzeit auf 60 Prozent, das für schwere Ausbrüche der Kategorie X auf rund 20 Prozent. Tatsächlich gab es bereits gestern zwei Ausbrüche mit Stärken von M3,9 und M4,5.
Pumpkin 2

Indonesien: Vulkan Sinabung spuckt Aschewolken

Der Ausbruch des Vulkan Sinabung im Norden Sumatras setzt einem nahe gelegenen Touristenort mächtig zu.

Sinabung Vulkan Oktober 2014
© Foto: Dedy Sahputra / dpa
Am Mittwoch (08.10.2014) war der Sinabung gleich zweimal ausgebrochen.
Jakarta - Zahlreiche Händler in der 30 Kilometer entfernten Stadt Berastagi hätten ihre Stände geschlossen, um ihre Waren vor der Vulkanasche zu schützen, berichtete die Jakarta Post. "Die Geschäfte hier sind lahmgelegt", zitierte das Blatt einen Obsthändler.

Berastagi und und Gebiete in der Umgebung seien durch den Ascheregen ganz in Grau gehüllt, berichtete der Händler. Am Mittwoch war der Vulkan gleich zweimal ausgebrochen - Lavaströme an seiner südlichen Seite sowie drei Kilometer hoch aufsteigende Asche seien die Folge gewesen, berichtete die Zeitung. Behörden erklärten, bislang seien die Anwohner nicht durch den Lavafluss beeinträchtigt.

Bei einem Ausbruch des 2460 Meter hohen Sinabung waren im vergangenen Jahr mehr als ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen.

Kommentar: Unsere Erde ist in letzter Zeit sehr aktiv und es gibt an vielen Orten Vulkanausbrüche und Erdbeben. Überzeugen Sie sich selbst:



Camera

Schwere Regenfälle in Teneriffa: Erdrutsche und Sturzbäche

Die Hauptstadt von Teneriffa war von dem Unwetter am stärksten betroffen. Dort gingen nach Angaben der Behörden bis zum Mittag 136 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Einzelne Straßen verwandelten sich in Sturzbäche.
© dpa
Santa Cruz de Tenerife. Ein heftiges Gewitter hat auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa im Atlantik ganze Straßenzüge unter Wasser gesetzt. In der Inselhauptstadt Santa Cruz kam eine Frau bei dem Unwetter ums Leben. Wie die Rettungsdienste am Sonntag mitteilten, war die 56-Jährige zusammen mit ihrem Ehemann von Wassermassen mitgerissen worden. Dabei erlag die Frau einem Herzinfarkt.

Die Hauptstadt von Teneriffa war von dem Unwetter am stärksten betroffen. Dort gingen nach Angaben der Behörden bis zum Mittag 136 Liter Wasser pro Quadratmeter nieder. Einzelne Straßen verwandelten sich in Sturzbäche. Läden, Garagen und Wohnungen wurden überschwemmt. Der Busverkehr wurde vorübergehend eingestellt. Mehrere Landstraßen auf der kanarischen Insel wurden wegen Erdrutschen gesperrt.

dpa

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