Die Welle 3
Erdveränderungen
Gotha - Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) bekannte, dass man die Ursache für die Absenkung in Höhe der Einfahrt zur Basketballhalle "Zur blauen Hölle" noch nicht kenne und mit einer Verfüllung erst beginnen könne, wenn die Ausmaße des Loches bekannt seien.
Untersuchungen durch den Wasser- und Abwasserzweckverband Gotha und Landkreisgemeinden ergaben, dass deren Leitungssysteme keine Schäden aufweisen, die diesen Erdfall verursachen könnten. Weitere Untersuchungen zur Ursachenforschung werden in den nächsten Tagen durchgeführt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.
Bürgermeister Klaus Schmitz-Gielsdorf war gestern vor Ort und sprach mit allen Beteiligten. Die Vollsperrung ist nach seinen Angaben unvermeidbar. Mit den anliegenden Unternehmen wurde die Sperrung so abgestimmt, dass sich alle vorübergehend damit arrangieren können. Zusätzlich wird vor Ort über die "Buddel"-Schilder informiert, dass ein Erdfall die Absperrungen notwendig macht.
Eine Woche vor Beginn des meteorologischen Sommers fühlt sich das Wetter eher wie Herbst an. Mancherorts fiel sogar Schnee. Auf dem Brocken im Harz, dem höchstem Berg in Norddeutschland, lag am Freitag eine 13 Zentimeter dichte Schneedecke.
Auch im Allgäu, in den Mittelgebirgen und im Bayerischen Wald habe es geschneit. Auf der Zugspitze fielen in der Nacht zu Freitag zehn Zentimeter Neuschnee, am Tag wurden bis zu minus zwölf Grad erwartet. Im Westen hatte es ebenfalls Frost gegeben.
Von einer Schneeschmelze sind die französischen Vogesen noch weit entfernt. Schnee und Eis haben die bergige Region im Elsass fest im Griff. Die Einheimischen klagen und sind besorgt: “So etwas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt. Sogar 90-Jährige haben so etwas noch nie gesehen. Es ist verrückt.”
Die Schweizer haben den Mai schon abgeschrieben und hoffen auf mildere Temperaturen im Juni. Viele haben jedoch das Warten auf den Frühling satt. Reisebüros verzeichnen doppelt so viele Buchungen wie sonst. Gefragt sind vor allem sonnige Badeferienziele.
Das teilte der US-Geologiedienst mit. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von 623 Kilometern.
Nach Angaben des Nationalen Wetterdienstes (NWS, National Weather Service) war es in der Zeit vom 3. April bis zum 7. Mai so kalt wie nie zuvor um diese Zeit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Fairbanks, Alaska, vor 109 Jahren.
Von wegen Wonnemonat: Noch mehr Regen, auf den Bergen auch Schnee, Gewitter, Sturm und zwischendurch ein wenig Sonnenschein stehen Deutschland in den nächsten Tagen bevor. „Kurz gesagt Bürowetter, da verpasst man draußen nicht so viel“, sagte Meteorologe Christoph Hartmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Schuld sei ein sogenanntes Höhentief, das in Höhen ab 1500 Metern über Westeuropa liege. „Es bleibt voraussichtlich bis in die nächste Woche hinein unser wetterbestimmendes System.“
Die Erdstöße waren in mehreren Stadtbezirken spürbar. Aus diesem Grund hat die Moskauer Zentrale des Zivilschutzministeriums eine telefonische Hotline eingerichtet.
Weite Teile der Schlickgraswiesen entlang der Nordsee sind von hochgiftigem Mutterkorn befallen. Forscher fanden den parasitischen Pilz nahezu überall an der Wattenmeerküste. Untersuchungen ergaben, dass die Dichte und Giftigkeit des Mutterkorns in den Rispen des Schlickgrases dabei viele höher ist als bei Getreide, dem typischen Wirt des Pilzes. Da das befallene Schlickgras auch die Deiche hinauf wächst und entlang von Schafweiden, sei das eine potenzielle Gefahr auch für Kinder, Hunde und Schafe, warnen die Forscher.
China - Fünf Menschen starben nachdem sich ein zehn Meter breiter Erdfall an den Toren eines Industrigebietes in Shenzhen, die südliche chinesische Nachbar-Stadt von Hong Kong, in der Erde auftat.
Die Lokalregierung von Shenzhen Longgang kommentierte auf ihrer offiziellen Seite auf Sina Weibo - Chinas Version von Twitter, dass fünf Menschen gestorben seien, und dass der Vorfall untersucht werden würde.














