Erdveränderungen
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Cow Skull

Massives Fischsterben in Guatemala - Unter Verdacht steht Pestizid, das auch die einheimische Bevölkerung gefährdet

Mehr als 12.000 Menschen sind wegen der Vergiftung eines Flusses in Gefahr. Massives Fischsterben. Bevölkerung beschuldigt Palmölunternehmen
© El Informante Petenero
Tausende Fische starben aufgrund der Verseuchung des Flusses La Pasión mit dem Pestizid Malathion.
Guatemala-Stadt. Die Behörden der Gemeinde Sayaxché im Departamento Petén haben die Alarmstufe Rot für das Einzugsgebiet des Flusses La Pasión ausgerufen. Vor zwei Wochen waren dort Tausende tote Fische an der Wasseroberfläche aufgetaucht. Anhand von Wasserproben ist nun festgestellt worden, dass der Fluss mit dem verbotenen Pestizid Malathion verseucht ist. Betroffen ist eine Zone von 150 Kilometern entlang des Flusses, in der 9.700 Menschen in 14 Gemeinden leben. Außerdem sollen 8 weitere Gemeinden mit fast 3.800 Einwohnern gefährdet sein.

Obwohl der Planungschef des Palmölunternehmens Reforestadora de Palma del Petén REPSA die Nutzung von Malathion abstreitet, wird die Firma bezichtigt, für die Flussvergiftung mitverantwortlich zu sein. Ein Gerichtshof hat inzwischen die vorübergehende Schließung von REPSA veranlasst, während das Umweltministerium Untersuchungen durchführt. Ebenso wird ermittelt, inwiefern die Agrarunternehmen Entidad Nacional Agroforestal S.A. NAISA und Tikindustrias Verantwortung für die aufgetretene Umweltverschmutzung tragen.

Sun

Hitzewelle in Pakistan zählt zu einem seltenen Wetterphänomen - Bisher über 600 Tote

Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius - in Pakistan ist es unerträglich heiß. Allein in den vergangenen Tagen starben mehr als 600 Menschen. Besonders betroffen ist die Hafenstadt Karatschi. Doch Besserung ist in Sicht.
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© AFP
In Karatschi wurden bis zu 45 Grad Celsius gemeldet. Besonders betroffen von der Hitze sind die Armen der Hafenstadt.
Der Hitzewelle im Süden Pakistans sind Hunderte weitere Menschen zum Opfer gefallen. In den vergangenen Tagen seien mehr als 600 Menschen gestorben, teilten die Behörden mit. Die genauen Angaben schwanken zwischen 622 und 692.

Besonders schwer betroffen ist die Hafenstadt Karatschi, wo Temperaturen von bis zu 45 Grad Celsius erreicht wurden. Stromausfälle und die dadurch nur unregelmäßig arbeitenden Pumpen für die Wasserversorgung machen die Hitze während des islamischen Fastenmonats Ramadan, in dem strenggläubige Muslime tagsüber nichts trinken, noch unerträglicher. Die meisten Opfer starben nach Angaben von Ärzten an Hitzeschlägen. Einer Sprecherin einer örtlichen Klinik zufolge werden noch Hunderte weitere Menschen wegen hitzebedingten Problemen behandelt, etwa wegen Fieber und Austrocknung. Die vielen Armen in der 20 Millionen Einwohner zählenden Metropole sind besonders betroffen.

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Butterfly

Artenschutz und das 6. Massenaussterben: Eine selbstgemachte Katastrophe?

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© Thinkstock
Keine Tier- oder Pflanzenart existiert für immer. Dass Arten aussterben, ist ein natürlicher Vorgang der Evolution. Jenseits dieser normalen Prozesse kommt es von Zeit zu Zeit jedoch zu einem regelrechten Kahlschlag auf unserem Planeten. Zuletzt fielen einem solchen Massenaussterben unter anderem die Dinosaurier zum Opfer. Wie Forscher nun warnen, ist die nächste große Extinktion bereits heute im Gange: auch nach konservativsten Berechnungen sehe es für die Artenvielfalt äußerst düster aus.

Wenn in einem geologisch gesehen relativ kurzen Zeitraum von einigen zehn- bis hunderttausend Jahren überdurchschnittlich viele Arten von der Erde verschwinden, nennt man das ein Massenaussterben. Im Verlauf der Erdgeschichte hat es immer wieder einmal solche großen Artensterben gegeben, fünf davon waren besonders gravierend. Wissenschaftler bezeichnen sie deshalb als die „Big Five" und Paläontologen gliedern sogar die Erdgeschichte nach ihnen. Die fünfte und bisher letzte große Massenextinktion hat vor circa 66 Millionen Jahren die Dinosaurier dahingerafft. Mit ihnen starben damals 70 Prozent der damals lebenden Tier- und Pflanzenarten aus.

Gem

Seltsames Virus aus dem Osten gefährdet europäische Karpfen

Ein bisher unbekanntes Virus aus Fernost tötet immer mehr europäische Karpfen. Sind bald auch die heimischen Karpfenzuchten betroffen?
Mit geschwollenen Kiemen und eingefallenen Augäpfeln dümpeln sie apathisch am Grund des Teichs. Am Ende rafft die Karpfen meist der Erstickungstod dahin. Die Infektion mit dem hier zu Lande bisher kaum bekannten Virus endet fast immer tödlich. Anders als die Schlafkrankheit beim Menschen, für die Blutparasiten verantwortlich sind, ist dieser auf Karpfen und Kois begrenzte Infekt eine Viruserkrankung. Vor allem Jungfische haben ihr nichts entgegenzusetzen. Wahrscheinlich ist das pockenähnliche Virus auch an den Karpfensterben beteiligt, die hier zu Lande sporadisch im Frühjahr auftreten und mit einem Schlag bis zu 90 Prozent einer Population vernichten können.

Eva Lewisch und ihren Kollegen der Veterinärmedizinischen Universität Wien gelang in einer aktuellen Studie der erste Nachweis der Schlafkrankheit der Zuchtkarpfen und Kois in Österreich. Laut den Forschern verdichten sich damit die Hinweise, dass sich das Virus in Mitteleuropa ausbreitet. Seit einigen Jahren kommt es vereinzelt zu Ausbrüchen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Kommentar: Schauen Sie sich auch die folgenden Artikel an, wo auch auf seltsame Weise Tiere verenden oder ein anderes Verhalten zeigen. Hat dieser Virus der die Karpfen betrifft auch etwas mit den Erdveränderungen zu tun?


Cloud Grey

Vulkan Sinabung auf Sumatra - Tausende fliehen vor Aschewolke

Nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra haben mehr als 10.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Für die Region gilt die höchste Warnstufe.
© Sutanta Aditya
Mehr als 10.000 Menschen haben ihre Häuser nach dem Ausbruch des Vulkans Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra verlassen. Die meisten Anwohner seien nach Behördenangaben in den vergangenen Tagen evakuiert worden. Anfang des Monats wurden rund 2.500 Dorfbewohner in Sicherheit gebracht, so ein Mitarbeiter des nationalen Zivischutzes. In öffentlichen Gebäuden oder religiösen Stätten hätten alle in der rund zwölf Kilometer entfernten Stadt Kabanjahe Zuflucht gefunden. Für die Region um Vulkan Sinabung gilt die höchste Warnstufe.

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Sheeple

Massensterben in Kasachstan: Hälfte aller Saiga-Antilopen gestorben

Binnen weniger Wochen stirbt die Hälfte der berühmten Saiga-Antilopen. Offenbar sind Bakterien daran beteiligt - aber nicht allein.
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© Reuters
Zuerst bekommen sie Durchfall, bald tritt Schaum aus Maul und Nase. Die Tiere taumeln, ihre schlanken Beine knicken um. Schließlich liegen sie am Boden, winden sich im Erstickungstod. Rund 120 000 Saiga-Antilopen sind in den vergangenen Wochen in Kasachstan gestorben. Von den ersten Symptomen bis zum Exitus vergehen in der Regel nur wenige Stunden. Betroffene Herden gehen vollständig zugrunde, kein Tier überlebt.

Gerüchte über Bakterien, falsches Futter und Raketentreibstoff

Die Ursache des Massensterbens ist bislang unbekannt. Wissenschaftler haben Proben entnommen, doch die Analysen werden drei bis vier Wochen dauern. Und so kursieren zahlreiche Gerüchte, die sich um Bakterien, falsches Futter oder Raketentreibstoff drehen.

Saiga-Antilopen leben in großen Herden. Vor Jahrtausenden zogen sie von den britischen Inseln bis nach Alaska über Land. Der Lebensraum der Steppentiere wurde immer kleiner, hinzu kam die Jagd wegen des Fleischs und der Hörner, die in der asiatischen Medizin verwendet werden. So wurde die Art mehrfach bis an den Rand des Aussterbens gebracht. Die Bestände erholten sich, doch regelmäßig kam es zu Massensterben, etwa in den 1950er und 1980er Jahren, deren Ausmaß jedoch geringer war als jetzt. Nach der Unabhängigkeitserklärung Kasachstans ging es erneut bergab. Es gab große wirtschaftliche Probleme, viele verdienten ihr Geld mit Wilderei.

Kommentar: Die gesamte Erde befindet sich in einem Prozess von planetarischen, klimatischen Umwälzungen. Neben zunehmenden Ausbrüchen von Erdbeben, Vulkanen und Unterwasservulkanen und damit einhergehenden Ausgasungen, sich auftuenden Erdfällen, immer extremer werdendem Wetter, scheinen sich die tieferen Schichten der Ozeane zu erwärmen (wahrscheinlich auf Grund der Unterwasservulkane), während die oberen Schichten sich anscheinend abkühlen. Außerdem hat in den vergangenen 10 Jahren die Stärke der Meeresströmungen des Atlantiks signifikant abgenommen, was zu einer Abkühlung des subtropischen Atlantik geführt hat. Hinzu kommt, dass auch die Sonnenaktivität abgenommen hat, was mit der Entstehung von Eiszeiten zusammenhängt. - Ist es bei all dem verwunderlich, dass die Massentiersterben immer weiter zunehmen?

Sicher, der Planet ist durch Gifte und Abfälle verschmutzt - was hier aber vor sich geht, hat weitreichendere Zusammenhänge.

Um mehr darüber zu erfahren, können Sie unser neues Buch Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung) lesen.



Cloud Precipitation

Schwerste Regenfälle in Mumbai seit 10 Jahren

Starkregen und Unwette haben Indiens größte Stadt Mumbai in Chaos gestürzt. Am Flughafen und am Bahnhof kam das öffentliche Leben zum erliegen. Viele Passagiere sitzen fest.
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Heftige Regenfälle, die ohne Unterbrechung auf die Stadt niederprasselten, sowie eine Flutwarnung haben das öffentliche Leben in Indiens größter Stadt Mumbai zum Stillstand gebracht. Am Flughafen der Stadt an der Westküste Indiens kam es am Freitag zu vielen Schwierigkeiten, wie diese Person berichtet: "Die meisten Flüge sind verspätet. Passagiere, aber auch das Bodenpersonal am Flughafen haben große Probleme."


Ebenso mussten Zugreisende mit Behinderungen rechnen. Einige Strecken fielen komplett aus. Auf anderen mussten die Reisenden mit stundenlangen Wartezeiten rechnen. Denn nicht nur die Regenfälle verursachten Probleme. Hinzu kam die Flutwarnung. Ein Sprecher der Bahngesellschaft: "Einige Strecken wurden wieder hergestellt und dort fahren die Züge wieder. Doch die Verbindungen der Lokalzüge sowie die Regionalverbindungen stehen still. Dort warten wir noch immer auf weitere Informationen. Für den Nachmittag die Hochflut erwartet. Bis dahin versuchen wir, uns um die Fernzüge zu kümmern und um die dort festsitzenden Passagiere." In Mumbai sind Probleme während der Monsunzeit keine Seltenheit. Bei einer Flutkatastrophe im Jahr 2005 waren mindestens 1000 Menschen ums Leben gekommen.

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Kommentar: Es wird berichtet, dass es sich um die schwersten Regenfälle im Monat Juni seit 10 Jahren handelt.




Eye 2

Geflohener Tiger nach der Überschwemmung in Tiflis tötet einen Menschen

Drei Tage nach dem Unwetter in Georgiens Hauptstadt Tiflis hat ein aus dem Zoo entlaufener Tiger einen Mann getötet. Sicherheitskräfte erschossen das Raubtier. Die Zahl der Unwetter-Toten stieg auf 17. Die Unwetter-Folgen werfen ein Schlaglicht auf Probleme in der Stadt.
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© Reuters
In der georgischen Hauptstadt Tiflis ist ein Mann von einem weißen Tiger getötet worden, der bei einem schweren Unwetter am Sonntag neben vielen weiteren Tieren aus dem Zoo entlaufen war. Unter ihnen waren Löwen, Wölfe und Bären.

Der Tiger hatte sich während der vergangenen Tage in einer Halle in der Nähe des Zoos versteckt. Spezialkräfte des Innenministeriums erschossen ihn nach der Attacke auf den Mann. Ein Ministeriumsmitarbeiter erklärte, der Tiger sei so aggressiv gewesen, dass er habe getötet werden müssen.

Schon in den vergangenen Tagen waren mehrere entlaufene Zootiere erschossen worden. Dies hatte in der Bevölkerung große Kritik ausgelöst. Aktivisten forderten die Einwohner auf, den Zoo und nicht die Polizei anzurufen, falls sie entlaufene Tiere sehen. Am Sonntag war es Zoo-Mitarbeitern gelungen, ein Flusspferd zu betäuben und mit Hilfe Freiwilliger in den Zoo zurückzubringen.

Premierminister Irakli Garibaschwili und der Nationale Rat für Sicherheit und Krisenmanagement hatten zuvor erklärt, die Gefahr von Raubtierattacken sei gebannt. Zoo-Direktor Zurab Guerielidze sagte, ein Tiger, ein Bär und eine Hyäne würden noch vermisst, aber inzwischen seien sie wohl tot.

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Sun

Dürre: Trockenheit setzt manchen Teilen in Deutschland sehr stark zu - Teilweise gehen Bäume ein

Kassel. Die seit Wochen anhaltende Trockenheit setzt den Pflanzen in der Stadt zu. Erste Bäume sind nach Auskunft des Umwelt- und Gartenamtes abgestorben.
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Öffentliche Rasenflächen wie auf dem Friedrichsplatz sind verbrannt. Nach Daten des meteorologischen Dienstes Wetterkontor sind im Juni in Kassel bislang insgesamt drei Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Dies seien nur vier Prozent der für Juni üblichen Regenmenge.

„Während der Rasen sich wieder erholt, sobald Regen fällt, ist die Trockenheit für die Bäume ein großes Problem. Wenn sie austrocknen, schlagen sie nicht wieder aus“, sagt Jörg Gerhold, Leiter der Abteilung Grünflächen beim Gartenamt. Deshalb seien seine Kollegen derzeit mit vier Wasserfahrzeugen rund um die Uhr unterwegs, um die 500 jüngsten Bäume (bis fünf Jahre) zu bewässern. Zudem würden Sommerblumenbeete mit Wasser versorgt.

Kommentar: Der deutsche Wetterdienst spricht teilweise schon von einer Dürre in manchen Teilen von Deutschland, besonders betroffen ist der Norden Deutschlands. Ebenso wird um Teile der Ernte befürchtet, wo ein Ernteverlust von 25% entstehen kann.




Lemon

Frau wurde in London von einem Senkloch verschluckt

Dramatische Szenen in London Fulham: Vor einem Café tat sich am Morgen plötzlich ein tiefes Loch auf, eine Passantin stürzte hinein. Augenzeugen wollten auch ein Kind gesehen haben, das abstürzte.
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Sie sind ein Naturschauspiel, das auch beängstigend wirkt: Sogenannte Senklöcher, die sich, oft meterbreit, plötzlich und scheinbar ohne Vorwarnung auftun. Manchmal verschwinden ganze Häuser in ihnen oder Autos.

In London könnte sich nun ein besonders dramatischer Fall ereignet haben: Wie die britische Zeitung Metro online berichtet, fiel im Londoner Stadtteil Fulham eine Frau in ein solches Loch. Die Zeitung dokumentiert das Loch, das sich im Gehsteig vor einem Café namens "Marrakech Express" aufgetan hat, mit diversen Fotos, die von Augenzeugen auf Twitter und Instagram veröffentlich wurden.

Kommentar: Nach Informationen des London Evening Standard war das Senkloch bereits vorhanden gewesen und die Frau ignorierte die improvisierte Absperrung aus Tischen und Stüheln und fiel in den Erdfall hinein.

Die Erde öffnet sich: Weltweite Vulkanaktivität und Erdbebenaktivität nimmt zu