Erdveränderungen
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Snow Globe

Erdveränderungen nehmen zu: Unwetter toben überall auf der Welt: China, Indien, Mexiko und in weiteren Ländern

Sintflutartige Regenfälle, Hurrikane oder Taifune: In verschiedenen Regionen der Welt haben Unwetter zu Wochenbeginn Zerstörung und Leid hinterlassen. Ein Überblick:
unwetter
© Oscar Ramirez
Hurrikan „Odile“ zieht auf mexikanischen Urlaubsort Los Cabos zu.
Bangladesch: In Bangladesch waren nach Angaben des Roten Kreuzes in diesem Jahr mehr als drei Millionen Menschen von den jährlichen Überschwemmungen betroffen - so viele, wie schon seit Jahren nicht mehr. Hunderttausende Menschen mussten demnach ihre Häuser verlassen, 34 000 Häuser seien zerstört worden. Die Organisation hilft den Betroffenen in dem armen südasiatischen Land mit Trinkwasser, Nahrung, Hygiene-Artikeln, Zelten und Medikamenten.

China: Bei Überschwemmungen und Erdrutschen sind in Chinas Südwesten mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 20 Menschen wurden nach den Unwettern vom Wochenende vermisst, wie die amtliche Nachrichtenagentur China News Service am Montag berichtete. Alleine in der Region um die Millionenmetropole Chongqing starben seit Samstag mehr als zwölf Menschen. Rund 30 000 Anwohner mussten in Sicherheit gebracht werden.

Kommentar:


Schauen Sie sich auch das folgende Video an, welches einen Überblick über die extremen Wettereignisse in dem Monat Juli zeigt:



Snowflake Cold

Die Eiszeit naht: Frühester Schneefall seit 1888 in Amerika

Eine gewaltige Kältewelle erfasste den Norden der USA. Es schneite ca. 2.5 Zentimeter in Rapid City und ist der früheste Schneefall seit 1888. Andere Teile wurde mit bis zu 20cm Schnee bedeckt.


-1°C, 4°C, 10°C, 16°C, 21°C, 26°C, 32°C, 37°C, 43°C
Auch in Kanada schneite es bereits ungewöhnlich früh in diesem Jahr, dass Bäume teilweise unter der Schneelast zusammenbrachen.

Eventuell könnte dieser Winter sehr kalt werden und entspricht teilweise der Aussage von russischen Wissenschaftlern, die eine globale Abkühlung für 2014 ankündigten.
Sun

Dürre in Kalifornien: Wassernotstand, Wassersparen, Notschlachtungen und Ernetausfälle

Leere Wasserreservoirs, verdorrte Felder, braune Wiesen: Kalifornien vertrocknet.
© APA/EPA/JOHN G. MABANGLO
Der Shasta-See ist ebenso wie viele andere kalifornische Seen und Flüsse nahezu ausgetrocknet
Braun ist das neue Grün." Der Slogan, mit dem der Wasserversorger des Bezirks Santa Clara südlich von San Francisco zu sorgsamen Umgang mit dem kühlen Nass auffordert, grenzt an Galgenhumor. Denn die Kalifornier haben angesichts einer lang anhaltenden Dürre wenig zu lachen. Seit drei Jahren hat es nicht mehr nennenswert geregnet, der vorige Winter war besonders niederschlagsarm. Die Schneedecke am Sierra-Nevada-Gebirge, wichtigste Wasserquelle des Bundesstaates, erreichte nur ein Viertel der üblichen Dicke. Flüsse und Seen trocknen aus. Zudem wüten wieder Waldbrände in Kalifornien.

Gouverneur Jerry Brown rief schon im Jänner den Wassernotstand aus. Mittlerweile sind zehn der zwölf größten Wasserreservoirs weniger als halb voll. Im Stausee Lake Mead, dem größten Trinkwasserreservoir der USA südöstlich von Las Vegas, fiel der Pegel um zwei Drittel. Sollte der Wasserstand weiter sinken, droht Vegas aus Trinkwassermangel das Aus.

Kommentar:



Phoenix

Größter Lava-Austritt in Island seit dem 19. Jahrhundert

Die Spaltenergüsse nördlich des Hauptkraters des Bardarbunga sind schon jetzt ein Jahrhundertereignis. Die Befürchtung, dass eine noch größere Eruption bevorstehen könnte, wächst.

bardarbunga lava vulkan eruption
© X80002
Das flüssige Gestein am Bardarbunga erstreckt sich laut Schätzungen von Vulkanologen bereits über eine Fläche von 19 Quadratkilometern.
Snow Globe

Die Eiszeit naht: Erster Schneesturm im September in Kanada

Die kanadische Stadt Calgary kämpft gegen einen Schneesturm. Tausende Menschen sind ohne Strom, Flüge wurden verschoben. Ein internationales Reitturnier kämpft mit 25 Zentimeter Schnee auf dem Turniergelände.
calgary snow
© Reuters
Früher Wintereinbruch in Calgary: Die Feuerwehr räumt abgebrochene Äste von den Strassen. (10. September 2014)
Die eine Million Einwohner der kanadischen Stadt Calgary sind Schnee gewohnt - aber nicht im September. Den dritten Tag in Folge fegte am Mittwoch ein Schneesturm über die Stadt und machte auch den Organisatoren des internationalen Reitturniers von Spruce Meadows einen Strich durch die Rechnung.

Die Schneemassen lasteten so schwer auf den Ästen der Bäume, dass diese auf Stromleitungen stürzten und tausende Menschen ohne Strom waren. In den Strassen wurde Salz gestreut.

Kommentar:

Kleine Eiszeit 2014? Russische Wissenschaftler gehen davon aus: "Uns erwartet eine globale Abkühlung"
Sonnenaktivität, Hochwasser und kleine Eiszeit - Eine Verbindung?
Niedrigste Sonnenaktivität seit 200 Jahren - Steht eine 500 Jahre währende Kleine Eiszeit bevor?

Schauen Sie sich dazu die exklusive "Wärmekarte" von Sott.net an, die anzeigt, in welchen Gebieten im letzten Jahr Extremtemperaturen am häufigsten vorkamen (niedrige und hohe Temperaturen).



Bizarro Earth

Erdfall in Bergheim: Ein Krater, der 27 Tonnen Kies verschlang

Ein mysteriöses Loch klafft auf einer Wiese in Bergheim. Mitte Juli war die Öffnung von mehr als einem Meter Durchmesser plötzlich da. Die Behörden sind bereits eingeschaltet, der Grund für die Einsenkung ist noch unbekannt.
erdfall
© Vlaminck
Ein Loch in Fliesteden mit einem Durchmesser von etwas mehr als einem Meter beschäftigt zurzeit die Behörden. Mitte Juli hat sich die Erde auf einer Wiese an dem Weg Hinter den Hecken geöffnet. Ursache: unbekannt. „Der Fall ist mysteriös“, sagt Wolfgang Berger, Fachbereichsleiter im Bergheimer Rathaus.


Kommentar: Es ist mysteriös und dennoch ein weltweites Phänomen, dass sich die Erde an vielen Stellen unseres Planeten auftut:





Zwei Bauzäune sichern das Loch gleich doppelt ab. In Sorge sind die Behörden, weil sich die Grube zumindest bis jetzt nicht einfach verfüllen ließ. Zunächst gab es den Verdacht, an der Stelle sei ein früherer Brunnen eingestürzt. Der Erftverband ließ alte Unterlagen sichten und stellte dabei fest, dass er hier im Jahr 1995 eine alte Grundwassermessstelle aufgegeben hat.
Cloud Precipitation

Historische Niederschlagsmenge und Tote durch Unwetter im US-Staat Arizona

Weltuntergangsstimmung im US-Bundesstaat Arizona. Bei schweren Unwettern kam eine Frau ums Leben. Tausende Haushalte waren ohne Strom. Die Niederschläge erreichten Rekordwerte.

flood in Arizona
Für die Feuerwehrleute in Tucson war es ein Wettlauf gegen die Zeit - den sie am Ende ganz knapp verloren: "Eine Minute, bevor wir eintrafen, wurde das Auto weggespült", sagte Einsatzleiter Barrett Baker. Die Fahrerin des Wagens ertrank in den Fluten, die nach Angaben der Rettungskräfte an dieser Stelle mehr als dreieinhalb Meter hoch waren.

In Phoenix, der Hauptstadt des Bundesstaates Arizona, steckten Tausende Pendler mit ihren Fahrzeugen auf den tief unter Wasser stehenden Autobahnen fest. Gouverneurin Janice Brewer warnte alle Bürger, sich von den Straßen fernzuhalten. Staatsbedienstete sollten zuhause bleiben, sofern sie nicht unbedingt an ihrem Arbeitsplatz benötigt würden.

Notstand ausgerufen

Gouverneurin Brewer rief für den gesamten Bundesstaat Arizona den Notstand aus, da auch Gebiete über die Hauptstadt Phoenix hinaus betroffen waren. Medienberichten zufolge hatten zwischenzeitlich mehr als 10.000 Haushalte keinen Strom, weil die Leitungen im Wasser versanken.

In mehreren Bezirken fiel der Schulunterricht aus, weil Schüler und Lehrer wegen der Überflutungen, der heftigen Regenfälle und wegen Nebels nicht sicher zur Schule kommen konnten.
Cloud Lightning

Russland: Autofahrer überlebt Tornado

Tornado Russia August 2014
© Unbekannt
Urgewalt auf Video festgehalten - Dieser russische Autofahrer hat riesiges Glück gehabt. Er überlebt einen starken Tornado, der am 29. August Bashkiria im Süden Russlands für enorme Schäden gesorgt hat und auch sein Haus völlig zerstört hat. Wäre er etwas früher losgefahren, hätte der Tornado ihn voll erfasst, etwas später wäre die Garage über ihm zusammengebrochen. Das Auto wurde schwer beschädigt und vom Tornado verschoben.
Bizarro Earth

Fluten fordern in Pakistan und Indien über 400 Tote

Die Zahl der Toten nach den schweren Überflutungen in Indien und Pakistan ist bis Dienstag auf über 400 gestiegen. Die Behörden haben für die kommenden Tagen vor weiterem Hochwasser gewarnt. In Pakistan starben bislang 205 Menschen, in Indien waren es 200. Knapp 700 weitere wurden verletzt.
© dpa
Tausende Häuser stürzten ein, wie hier in Bagh.
Ein Sprecher der pakistanischen Katastrophenschutzes, Ahmad Kamal, sagte, das Hochwasser bewege sich in Richtung Süden. In mehreren südlichen Bezirken, die schon bald überflutet werden könnten, seien Evakuierungen geplant.

Wegen des Unwetters sind eine halbe Million Menschen gefährdet. Tausende Menschen wurden obdachlos. Betroffen waren vor allem die zwischen Pakistan und Indien geteilte Region Kaschmir sowie der Norden und Osten Pakistans.

(ap)

Kommentar: Schauen Sie sich die weltweiten Überschwemmungen des letzten Monats an:



Snow Globe Xmas

Überschwemmungen in Sachsen-Anhalt


In Langenweddingen wurden Straßen überflutet.
Starkregen, Hagel und Böen sind am Sonnabend über Sachsen-Anhalt hinweggezogen. Wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig mitteilte, fielen örtlich bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter.

Vor allem in den Gebieten Harz, Mansfelder Land, Halle, Köthen und Salzwedel habe das Unwetter teilweise mit Hagel und Böen gewütet. In Salzwedel schlug laut Polizei am Samstagabend ein Blitz in einen Schornstein ein. Durch herbstürzende Ziegel wurden umliegende Häuser beschädigt. Auf der A38 kam ein Autofahrer auf nasser Fahrbahn ins Schleudern. Er krachte gegen eine Leitplanke. Am Auto entstand ein Schaden von 15.000 Euro, der Fahrer blieb unverletzt.

In Langenweddingen im Landkreis Börde fielen innerhalb einer Stunde etwa 20 Liter Regen pro Quadratmeter. Zuviel für die Kanalisation, Straßen wurden überflutet und waren zeitweise nicht mehr passierbar. Das Wasser drückte aus den Gullideckeln nach oben. Zu Schaden kam niemand.
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