Erdveränderungen
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Colosseum

SOTT-Video: Erdveränderungen - Zusammenfassung April 2015: Extremes Wetter und planetarische Umwälzungen

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Hier ist die Übersicht der "Zeichen" im April...

In Sibirien wütende Flächenbrände zerstörten Tausende von Häusern und es gab Hunderte von Verletzten. Am Ende des Monats, am Jahrestag des schlimmsten weltweiten Atomunfalls, kam es zu einem Ausbruch von Flächenbränden innerhalb des Sperrgebiets der Tschernobyl-Anlage im Norden der Ukraine. Sowohl der Mittlere Osten als auch China erlebten ihren "schlimmsten Sandsturm" seit Jahren, während riesige Sandstürme Chaos auch in Teile sowohl des amerikanischen als auch des russischen Westens brachten. Es kam zu zerstörerischen Erdrutschen in Indonesien und Afghanistan und einen sich langsam bewegenden "horizontalen Erdrutsch" in einer sibirischen Stadt... in der es letzten Monat ebenfalls zu einem weiteren bizarren "explodierenden Krater-Loch" kam.

Siedlungen am "trockensten Ort der Erde", der Atacama Wüste in Chile, wurden hinweg gespült nachdem sie den zweiten Monat in Folge überflutet wurden. Schwere Überflutungen trafen auch das durch Dürren geplagte Sao Paulo zum 4. Mal in 6 Monaten, während schmelzender Schnee in Kombination mit sintflutartigen Regenfällen Teile der südlichen USA und des östlichen Kasachstan überschwemmten. Zentimeter- und manchmal meterhoher Hagel verwandelte Straßen in Flüsse - in den USA, in Indien und Australien, wo ein Sturm auf die Hauptstadt Sydney traf, der nur "einmal-in-zehn-Jahren" vorkommt. Der Mittlere Westen der USA erlebte heftige Tornado-Ausbrüche, während Gemeinden in Indien und Brasilien von starken Tornados verwüstet wurden.

Doch keine dieser dramatischen Ereignisse war so zerstörerisch wie das stärkste Erdbeben, das den Himalaya in über 80 Jahren erschüttert hat. Das Beben der Stärke 7,9 hat Nepal ziemlich zerstört, hat Lawinen ausgelöst, die das Basislager des Mount Everest verschüttet haben, und zu Toten in Nordindien, Bangladesh und Tibet geführt haben. Die Zahl der Toten durch das Erdbeben könnte bis zu 10.000 erreichen; Millionen weitere Menschen sind obdachlos. Das spektakulärste Ereignis in diesem Monat trug sich im Süden Chiles zu, wo der Calbuco-Vulkan nach 40 Jahren Tiefschlaf mit einer Explosion erwachte und Lava und Asche hoch in die Luft versprühte...


Fire

Schwerer Waldbrand bei Alicante - Siedlungen mussten evakuiert werden

© dpa
Symbolbild
Mit einem Dutzend Löschflugzeugen hat die Feuerwehr in Südostspanien einen großen Waldbrand in der Gegend von Alicante bekämpft. Wie der staatliche Rundfunk RNE berichtete, mussten aus Sicherheitsgründen einzelne Siedlungen geräumt werden und etwa 30 Familien ihre Wohnungen verlassen. Das Feuer war der erste große Waldbrand dieses Jahres in Spanien.

Eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad und ein kräftiger Wind hatten die Löscharbeiten am Donnerstag zunächst erschwert. Am Freitag flaute die Hitze jedoch kräftig ab. Der Brand war nach Angaben der Behörden vermutlich durch ein Feuer ausgelöst worden, mit dem ein Landwirt ein Stoppelfeld abbrennen wollte und das dann außer Kontrolle geraten war. Beim Kampf gegen die Flammen war auch eine Sondereinheit des Militärs im Einsatz.

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Cloud Precipitation

Kenia Überschwemmung: Einsturz einer Moscheemauer in Nairobi tötet 12 Personen

Mauer stürzt auf Hütten in Slum

© Rotes Kreuz Kenia
Nairobi - Durch Überflutungen nach starkem Regen sind in der kenianischen Hauptstadt Nairobi mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Zehn von ihnen seien gestorben, als die Mauer einer Moschee eingestürzt sei und mehrere Hütten in einem Armenviertel unter sich begraben habe, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

Rettungstrupps seien im Einsatz, um nach Vermissten zu suchen, erklärte das Rote Kreuz. Die Überschwemmungen wurden durch eine Blockierung des Abwassersystems noch verstärkt. Aber auch andere Teile des ostafrikanischen Landes waren nach ungewöhnlich starken Regenfällen von Überflutungen betroffen.
© Reuters
(APA, 12.5.2015)

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Better Earth

Japan: Schweres Erdbeben der Stärke 6.6 vor der Küste von Miyagi

© Wikiedia Commons
Um 23.13 Uhr MESZ kam es am späten Dienstagabend zu einem schweren Erdbeben vor der Küste von Japan. Nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde hatte es Magnitude 6.6. Das Epizentrum lag einige Kilometer vor der Küste der Präfekturen Miyagi und Iwate. Eine Tsunamiwarnung wurde nicht herausgegeben. Intensität 5- wurde an drei, Intensität 5+ an einer Station registriert. Spürbar war das Erdbeben im gesamten Osten von Honshu und Hokkaido, einschließlich der Hauptstadt Tokyo.

Nach dem Erdbeben wurden einige Straßen und Bahnlinien routinemäßig gesperrt. Es wurden keine Auswirkungen festgestellt.

Die bisher gemeldeten Schäden durch das Erdbeben waren minimal und beschränken sich auf wenige Orte in der Präfektur Iwate. Unter anderem wurden Fenster eines Restaurants zerstört. Zudem stürzten mehrere Dachziegen gerab. Ein kleiner Riss wurde in der Mauer einer Schule beobachtet. Verletzt wurde nach ersten Angaben niemand.
Mehr Auswirkungen hatte ein Stromausfall, der den Bahnverkehr länger als üblich lahmlegte. Etwa 1500 Pendler, das Beben ereignete sich um 6.13 Uhr Ortszeit, waren davon betroffen.

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Cloud Lightning

Minitornado deckt Haus in Augsburg ab und riesige Hagelkörner in Aichach - Zwei Schwerverletzte durch Blitzschlag

Heftige Unwetter und Gewitter in Bayern: In Augsburg deckt ein Mini-Tornado ein Wohnhaus ab. Zwei Menschen verletzen sich schwer. In Freiburg fallen riesige Hagelkörner vom Himmel. In Aichach fällt der Unterricht aus.

© dpa
Augsburg/Freiburg - Bei schweren Unwettern mit zum Teil golfballgroßen Hagelkörnern sind zwei Menschen im Südwesten schwer verletzt worden. Beide hätten während des Unwetters am Mittwochabend in unmittelbarer Nähe eines Blitzeinschlags gestanden, sagte ein Feuerwehrmann in Freiburg. In der Region Augsburg sind durch Sturmböen von bis zu 120 Stundenkilometern mehrere Wohnhäuser schwer beschädigt worden. Sieben Menschen verletzten sich dabei leicht. "Der Sachschaden dürfte in die Millionen gehen", sagte ein Polizeisprecher am frühen Donnerstagmorgen. Im Landkreis Waldshut wurde ein Kirchturm vom Blitz getroffen und geriet in Brand.

Eine Frau aus Stettenhofen (Landkreis Augsburg) sagt dem BR: "Es hat einen Schlag getan. Erst war's Regen, dann Hagel ganz kurz - dann hat' s 'Wusch!' gemacht und alles ist durch die Gegend geflogen. Das war maximal eine Minute."

Die beiden schwer verletzten Menschen waren am Mittwochabend gemeinsam in Freiburg unterwegs, als der Blitz neben ihnen einschlug. Sie werden derzeit in einer Klinik behandelt. Über Alter und Geschlecht der beiden hatten die Einsatzkräfte zunächst keine Informationen.

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Cloud Precipitation

Teilweise kräftige Gewitter fegten über Hessen

Gewitter mit Sturmböen, Hagel und Starkregen haben am Dienstag in Mittelhessen Schäden verursacht. In den Landkreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill wurden Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt.
© picture-alliance/dpa
Gewitter (Symbolbild)
Nach einem schwül-warmen Tag in Hessen mit Temperaturen von bis zu 30 Grad haben sich am Nachmittag in Teilen des Landes schwere Gewitter entladen. In Mittelhessen gab es Schäden. Verletzte wurden bis zum Abend nicht gemeldet.

Im Kreis Limburg-Weilburg kippten an 26 Stellen Bäume um, wie ein Feuerwehrsprecher hr-online sagte. Mehrere Dächer wurden vom Sturm abgedeckt, Bäume kippten auch auf Häuser, wie die Nassauische Neue Presse online schrieb. Laut der Zeitung erlebte der Limburger Stadtbrandinspektor das Unwetter "wie eine Windhose". In mehreren Orten waren die Feuerwehren seit dem Nachmittag im Einsatz, am Abend war das Unwetter weitergezogen.

Im Lahn-Dill-Kreis wurden in Schöffengrund durch Sturm und heftigen Regen mehrere Bäume entwurzelt und fielen auf zwei Kreisstraßen. Sie mussten voll gesperrt werden. Die K369 bei Niederquembach war auch am Mittwochmorgen noch nicht befahrbar. Größere Schäden an Autos oder Häusern seien nicht gemeldet worden, sagte ein Polizeisprecher. Vielerorts wie in Gießen regnete und hagelte es. Für zahlreiche Städte und Landkreise hatte es bis zum Abend Unwetterwarnungen gegeben.

Frühling macht längere Pause

Für die kommenden Tage sind die Wetteraussichten wenig erfreulich. Nach einem noch freundlichen Mittwoch wird pünktlich zum verlängerten Wochenende eine durchwachsene Wetterphase eingeläutet. Es wird mit Temperaturen von höchstens 18 Grad deutlich kühler, zudem regnerisch und unbeständig. Auch die weiteren Aussichten klingen nicht nach Frühling oder gar Frühsommer: "Bis zum 25. Mai zeigen die Wettermodelle keine freundliche, warme Witterung", sagte hr-Meteorologe Tim Staeger.

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Bizarro Earth

Erdrutsch oder Erdfall in Dresden

© dpa/afp
In Dresden, im Bundesland Sachsen, hat ein Erdrutsch am gestrigen Montag einen Parkplatz mit drei Autos mehrere Meter in die Tiefe gerissen. Vermutlich hängt das Absacken der Erde mit Sanierungsarbeiten auf dem Nachbargrundstück zusammen.
Gegen 16.30 Uhr ging am Montag bei uns die Meldung ein, dass durch Bauarbeiten drei Autos beschädigt wurden
sagte eine Polizeisprecherin laut der “Dresdner Morgenpost”. Das Bauaufsichtsamt habe mittlerweile Untersuchungen eingeleitet. Über die Schadenshöhe ist bislang nichts bekannt und auch die betroffenen Autos können derzeit noch nicht geborgen werden, da ein weiteres Absacken des Erdreichs droht.

Abrutschen hatte sich angedeutet

Ein Augenzeuge berichtete, dass sich ein mögliches Abrutschen des Grundstücks bereits gegen Montagmittag angedeutet habe. Jedoch konnte nur ein Autobesitzer rechtzeitig informiert werden, nicht jedoch die Halter der betroffenen Fahrzeuge. Sie müssen jetzt im wahrsten Sinne des Wortes den Karren aus dem Dreck ziehen.

Quellmaterial: DPA/AFP

Kommentar:




Bizarro Earth

Erneute schwere Nachbeben in Nepal - Mindestens 58 Tote und 1.100 Verletzte

Bewohner Kathmandus flüchten aus Häusern

© apa/epa/narendra shrestha
Die Polizei sucht Überlebende nach dem Einsturz eines Hauses.
Kathmandu - Mehr als zwei Wochen nach dem verheerenden Beben in Nepal hat ein weiterer schwerer Erdstoß den Himalaya-Staat erschüttert. Rettungskräften zufolge wurden wieder Menschen getötet und verletzt. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben am Dienstag eine Stärke von 7,3. Sein Zentrum lag demnach etwa 76 Kilometer östlich der Hauptstadt Kathmandu in 15 Kilometern Tiefe.

Bei dem schweren Erdbeben im Himalaya sind mindestens 58 Menschen ums Leben gekommen. 40 Tote seien bisher in Nepal geborgen worden, sagte Laxmi Dhakal vom Innenministerium in Kathmandu am Dienstag. Mindestens 1.129 Menschen seien verletzt worden. "In einigen Dörfern in diesen am schwersten getroffenen Gegenden erwarten wir völlige Zerstörung", sagte Dhakal.

Im Nachbarland Indien kamen nach offiziellen Angaben 17 Menschen ums Leben. Die meisten davon seien im Bundesland Bihar gestorben, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Neu Delhi. In China starb eine Frau.

Kommentar: Frühere Berichte:



Blue Planet

Tiermörder Windräder: Jährlich verenden 600.000 Fledermäuse durch sie

Häufig berichten Spaziergänger in den USA von toten Fledermäusen in der Nähe von Windkraftanlagen. In einer Studie ging ein Forscherteam der Sache auf den Grund und untersuchte die Umstände des Massensterbens in der Nähe von Windrädern.
© dpa
Fledermäuse sind nachtaktive Säugetiere und werden bis zu dreißig Jahre alt. Bekannt sind sie insbesondere durch ihr einzigartiges Echoortungssystem, das sie bei Nacht nutzen um ihre Umgebung zu erkennen. Die Tiere „sehen“ allerdings nicht ausschließlich per Echoortung, sondern haben auch Augen, wenngleich sie mit diesen nur schwer etwas erkennen können. Wie jede der 25 in Deutschland beheimateten Fledermausarten, sind auch viele weitere der rund 750 Arten weltweit vom Aussterben bedroht.

Gerade durch den Menschen verlieren viele Fledermäuse ihren Lebensraum. Meist leben sie in Bäumen, Höhlen und ähnlichen Räumen, vorzugsweise gut vor Wind, Wetter und natürlichen Feinden geschützt. Viele Fledermäuse leben auch in den Dachböden alter Häuser, wo es warm ist und ihr Nachwuchs sicher alleine warten kann bis die Mutter von der Jagd heimkehrt. Fledermäuse ernähren sich von Insekten wie Mücken, Fliegen, Spinnen und Nachtfaltern, die sie im Flug erbeuten. Sie nutzen dabei ihre Flügel um ihrer Beute zu fangen.

Kommentar: Ein weiteres Zeichen, dass der Ökostrom nicht "grün" ist.


Windsock

Phillippinen: Taifun "Noul" wütet mit Wind und heftigem Regen

Heftiger Regen und Wind am Nordzipfel der Inseln

Manila - Mit heftigem Regen und pfeifenden Winden ist Taifun "Noul" am Sonntag über den äußersten Nordzipfel der philippinischen Inseln hereingebrochen. Nach Warnungen vor Sturmfluten, Erdrutschen und Überschwemmungen hatten sich entlang der Ostküste einige tausend Menschen in Sicherheit gebracht.

© epa/Ritchie B Tongo
Taifun « Noul » bricht über die Philippinen herein
"Der Wind war sehr stark, schon bevor der Taifun an Land kam", sagte Norma Talosig vom Büro für Zivilverteidigung in der Region Cagayan. "Wir haben gehört, dass Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt wurden."

Das Tiefdrucksystem war vor Ankunft an Land immer weiter Richtung Norden gedriftet. Vielen Küstenregionen weiter südlich wurde dadurch das Schlimmste erspart. Ausläufer brachten aber heftige Regenfälle in mehreren Provinzen. Aus Vorsicht hatten die Behörden zahlreiche Flüge und Fährverbindungen gestrichen. Rund 5.000 Passagiere strandeten. Der Taifun wirbelte mit Spitzengeschwindigkeiten von 220 Kilometern in der Stunde. Er sollte den Berechnungen zufolge nach Nordosten abdrehen und an Taiwan vorbei Kurs auf Japan nehmen.

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