Erdveränderungen
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Cloud Lightning

SOTT Video Erdveränderungen - Juni 2015: Extremes Wetter, planetarische Umwälzungen und Höchste Fremdartigkeit

Während sich die dollargeführte globale Wirtschaft kurz vor einem Systemkollaps befindet, wird das zunehmende Chaos auf der politischen und sozialen Sphäre von klimatischem Chaos gespiegelt. Im Juni 2015 brachen Tausende von Flächenbränden quer durch das westliche Nordamerika aus. Der ganze Kontinent erlebte seine feurigste Saison in der gesamten aufgezeichneten Geschichte. Der Juni ist der Höhepunkt der Tornadosaison in den USA, doch die Intensität der begleitenden Stürme war verblüffend. Die höchste Todeszahl durch einen Tornado gab es im Zentrum Chinas, wo eine Wasserhose ein Kreuzfahrtschiff auf dem Jangtse Fluss kenterte.


Der Rekord-Regen in Texas und Louisiana... fiel letzten Monat einfach immer weiter vom Himmel. Der Rote Fluss erreichte seinen höchsten Stand seit 70 Jahren. In Teilen vom Süden Chinas kam es zu den schlimmsten Überflutungen in der Region seit 70 Jahren. Überall auf der Welt kam es zu lokalen Blitzfluten. Auch in Accra, der Hauptstadt von Ghana, wo Hunderte bei der Explosion einer Tankstelle starben. In Tbilisi, Georgia, kam es zu ähnlichen Vorfällen, als eine "Wand aus Wasser" durch die Stadt spülte, 20 Menschen und die Hälfte der dort lebenden Zootiere umkamen. Andere Städte, die letzten Monat von Fluten überschwemmt wurden, waren Ankara, Bangkok und Madrid, während Oman eine Regenmenge erlebte, die der Menge von 5 Jahren entsprach... und das innerhalb von nur einem Tag.

Cassiopaea

Schwere Unwetter in Polen: Schäden, Stromausfälle und Verletzte

Schwere Unwetter und Gewitterstürme haben in Polen knapp 800 Häuser beschädigt und zwei Todesopfer gefordert. Eine Frau starb, als in der westpolnischen Woiwodschaft Lubuskie ein Baum auf ihr Auto stürzte.
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© dpa
Warschau - Ein Mann kam dem Sender TVP Info zufolge beim Kentern eines Bootes ums Leben. 17 Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden mit.

Die Feuerwehr rückte seit dem Wochenende zu gut 6000 Einsätzen aus. Ministerpräsidentin Ewa Kopacz versprach nach einer Krisensitzung in Warschau rasche Hilfe für die betroffenen Menschen. Die liberalkonservative Politikerin sagte Soforthilfen von mindestens 6000 Zloty (fast 1500) Euro für Sturmgeschädigte zu.

Nach Angaben des Krisenzentrums waren fast eine halbe Million Haushalte vorübergehend ohne Strom. Tausende entwurzelter und umgestürzter Bäume blockierten Straßen. Besonders schwere Zerstörungen richtete das Unwetter in der nordostpolnischen Ortschaft Zawaly an, wo am Sonntag mehrere Dutzend Häuser zerstört wurden.

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Bad Guys

Erdfall in Thüringen verschluckte beinahe Traktor

Ein Traktorist hat bei Hohenfelden einen frischen Erdfall entdeckt. Er konnte gerade noch rechtzeitig bremsen.
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© Sabine Brandt
Das Loch im Oberen Buntsandstein, der nordwestlich von Hohenfelden vorkommt, ist Teil einer größeren Spalte.
Hohenfelden. Das hätte ins Auge gehen können - beziehungsweise in die Tiefe: Der Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Bad Berka, der mit dem Abmulchen eines Feldes bei Hohenfelden beschäftigt war, hätte bloß im falschen Moment in die falsche Richtung schauen müssen, dann wären er und sein Traktor womöglich vom Erdboden verschluckt worden. Das Loch, das sich vor ihm in der mit einer Blühmischung bestellten Grünfläche auftat, hat zwar nur eine Öffnung von etwa 90 Zentimeter. Aber keine dreißig Zentimeter tiefer gähnt ein breiter, sich nach unten ausweitender dunkler Schlund. Viereinhalb Meter tief ist der frische Erdfall. An einer seiner Innenwände lässt sich erkennen, dass sich der Hohlraum nach Nordwesten hin fortsetzt.

Dass Feldarbeiten von einem sich plötzlich auftuenden Erdfall unterbrochen werden, ist Bernd Schneider noch nie untergekommen. Zwar kennt der Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Bad Berka derartige Löcher aus der Gegend um Tonndorf. Aber die sind alle seit Ewigkeiten bekannt. „Ich bin wirklich froh, dass niemandem etwas passiert ist.“

Kommentar: Lesen Sie zum Thema Erdfälle den folgenden Artikel, der noch einmal genauer auf die Fakten der Erdrotation eingeht:


Cloud Precipitation

Mindestens 14 Tote bei Fluten in Pakistan und 200.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten

In Pakistan ist Monsunzeit. Starke Überschwemmungen kosteten mindestens 14 Menschen das Leben und wegen des starken Regens kommen die Rettungsarbeiten nur schwer voran.

© dpa
Durch den Monsunregen wurden in Pakistan zahlreiche Straßen und Brücken weggespült.
Bei Überschwemmungen in Pakistan sind landesweit mindestens 14 Menschen ums Leben gekommen. Hochwasser, ausgelöst durch tagelangen starken Monsun-Regen, habe Teile der Provinz Khyber-Pakhunkhwa von der Außenwelt abgeschnitten, sagte am Dienstag ein Sprecher der Katastrophenbehörde.

Straßen und Brücken wurden weggespült, mindestens 200 000 Menschen sind betroffen. Der andauernde Regen behindert die Rettungsarbeiten. Die Zahl der Opfer könnte steigen, warnte die Provinzregierung. Im vergangenen Jahr kamen bei Überschwemmungen mindestens 400 Menschen ums Leben. Die Monsunzeit in Pakistan dauert von Mitte Juli bis Ende August.

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Cloud Lightning

Unwetter in Österreich - Schwere Schäden durch Hagelschlag und Muren

Die Achenseebundesstraße wurde am Sonntag bei Unwettern verschüttet. auch in der Steiermark gab es Sturmschäden nach Gewittern und Hagel.

© Zoom Tirol / APA / Feuerwehr Apfelberg / Thomas Zeiler
Im Raum Wörgl gingen tennisballgroße Hagelschloße nieder. Der Hagel beschädigte Glasdächer, Hausfassaden und Autos. Bei Eben am Achensee (Bezirk Schwaz) beförderte der Bach im sogenannten "Steinernen Graben" Schotter zu Tal, der die Achenseebundesstraße nach Angaben der Polizei bis zu drei Meter hoch verschüttete.

Die Mure ging in Richtung Seeuferstraße ab und zerstörte dort einen Unterstand, in dem zwei Urlauber Schutz gesucht hatten. Beim Herannahen der Geröllmassen ergriffen sie die Flucht und blieben unverletzt. Ihre Leihfahrräder wurden verschüttet.

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Windsock

Taifun "Nangka" trifft auf Japan: Bereits 2 Tote und 350.000 Menschen evakuiert

Die Warnungen der Meteorologen waren berechtigt: Der Tropensturm "Nangka" bedroht weite Teile Japans. Zwei Menschen kamen bisher in dem Unwetter ums Leben. Mehr als 350.000 Menschen müssen ihre Häuser verlassen.

© Picture alliance / dpa
Sintflutartiger Regen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 km/h - "Nangka" hat in den vergangenen Tagen deutlich an Macht gewonnen. In der Nacht zu Freitag (Ortszeit) traf der elfte Taifun der diesjährigen Sturmsaison auf der Insel Shikoku auf Land.

Die Behörden veranlassten die Evakuierung von zahlreichen Ortschaften entlang der vorhergesagten Route des Taifuns. Mehr als 350.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weil die Behörden mit Überschwemmungen, Sturmfluten und Erdrutschen rechnen.

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Bizarro Earth

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,9 erschüttert die Salomonen

Keine Schäden - Pazifik Tsunami-Warnzentrum gab Stärke mit 6,9 an

© Unbekannt
Honiara - Vor der Inselgruppe der Salomonen in der Südsee hat sich am Samstag ein schweres Erdbeben ereignet. Das Pazifik Tsunami-Warnzentrum gab die Stärke mit 6,9 an. Aufgrund der vorliegenden Daten sei eine von diesem Beben ausgehende Tsunamigefahr weitgehend vorüber, hieß es. Das Beben habe sich vor Santa Cruz in einer Tiefe von 33 Kilometer ereignet.

Die US-Erdbebenwarte USGS hatte die Stärke zuerst mit 7,5 angegeben, dann auf 7,0 korrigiert. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Auf den Salomonen-Inseln leben insgesamt etwa 600.000 Menschen.

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Bizarro Earth

Salomonen: Schweres Erdbeben in der Südsee

Vor der Inselgruppe der Salomonen in der Südsee hat sich am Samstag ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 ereignet.
Das Beben habe sich vor Santa Cruz in einer Tiefe von 33 Kilometer ereignet. Die US-Erdbebenwarte USGS hatte die Stärke zuerst mit 7,5 angegeben, dann auf 7,0 korrigiert. Berichte über Schäden lagen zunächst nicht vor. Auf den Salomonen-Inseln leben insgesamt etwa 600’000 Menschen.

Schweres Erdbeben vor den Salomonen

Die Salomonen liegen auf dem „Ring aus Feuer“. Das ist eine hufeisenförmige Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans, die häufig von Erdbeben und Vulkanausbrüchen heimgesucht wird. Entlang dieses Gürtels liegt etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane.

Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum teilte mit, in einem Umkreis von 300 Kilometern um das Epizentrum seien an den Küsten „gefährliche Tsunami-Wellen“ möglich. Sie stelle aber keine Bedrohung für Australien da.

Alarm Clock

Sturmböe brachte Beleuchtungsturm auf Musikfestival zum Einsturz - Ein Toter

© freeimages
Symbolfoto
Koppl - Ein junger Musikfan ist beim «Electric Love Festival» in Österreich tödlich verunglückt. Wie das Rote Kreuz in Salzburg mitteilte, kippte eine Sturmböe gestern Abend einen Beleuchtungsturm auf den Festivalbesucher. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien rund 11 000 Menschen auf dem Campingplatz in Koppl am Salzburgring gewesen, hieß es. Etwa 45 Minuten vor dem Unfall habe ein Wetterdienst die Festivalleitung über ein herannahendes Unwetter informiert, so der Veranstalter. Man habe ein «Alarmierungskonzept» in Gang gesetzt, leider sei es trotzdem zu dem schrecklichen Unfall gekommen.

(dpa)

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Bizarro Earth

Erdrutsch von Nachterstedt 2009: Drei Leichen bleiben verschwunden unter 4,5 Millionen Kubikmetern Erde begraben

Rund 4,5 Millionen Kubikmeter Erdreich kamen am frühen Morgen des 18. Juli 2009 in Rutschen und rissen Teile einer Siedlung am Concordiasee in Nachterstedt in die Tiefe. Drei Menschen, die damals verschüttet wurden, werden vermutlich nie gefunden

© Unbekannt
Bei dem Unglück vom 18. Juli 2009 waren Teile einer Siedlung in den Concordiasee gerutscht. Dabei waren drei Menschen im Alter von 48, 50 und 51 Jahren ums Leben gekommen. Weitere 41 Menschen verloren ihre Wohnungen. Insgesamt rutschten rund 4,5 Millionen Kubikmeter Erdreich ab. Ursache soll zu hoher Druck in Grundwasserschichten gewesen sein. Der See zwischen Aschersleben und Quedlinburg war durch die teilweise Flutung eines Braunkohle-Tagebaus im Salzlandkreis entstanden.

Die LMBV hatte 2013 angekündigt, erneut nach den Leichen zu suchen. Dazu waren dann mit kleinerem Gerät Schichten von jeweils etwa 30 Zentimetern abgetragen worden. Hinweise auf die Gebäude oder die Leichen fanden sich allerdings nicht. Inzwischen werde nicht mehr gezielt nach den Leichen gesucht, sagte Steinhuber.

Kommentar: Manchmal dauert es Jahrhunderte bis Menschen nach solchen Katastrophen wieder auftauchen, wie dies bei einer Familie der Fall war, die beim Bergsturz von Goldau ums Leben kam. Es gab in den letzten Jahren seit dem Ereignis in Nachterstedt immer wieder Erdrutsche und Erdfälle und bei einigen kamen auch Menschen zu Schaden. Häufig wurde Wasser im Untergrund als möglicher Auslöser genannt.