Erdveränderungen
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Vulkan Turrialba in Costa Rica ausgebrochen

Der Vulkan Turrialba im Zentrum Costa Ricas stößt wie im Oktober wieder riesige Aschewolken aus. Experten sprechen von der größten Eruption seit zwei Jahrzehnten.

© EFE/ Jefry Arguedas y Ovsicori
Etwa einen Kilometer hoch sollen die Aschewolken sein. Auf Costa Rica ist der Vulkan Turrialba wieder ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden wurde der internationale Flughafen der Hauptstadt San José geschlossen, der etwa 80 Kilometer entfernt liegt. Die Flüge wurden wegen mangelnder Sicht gestrichen.

Nach Medienberichten war es der heftigste Ausbruch des Turrialba seit 1996. Vulkanologen rechneten mit weiteren Eruptionen, wie die Zeitung "La Nación" berichtete. Möglich sei auch der Austritt von Magma.

Phoenix

Lava fließt in großen Mengen aus Villarrica-Vulkan in Chile

© Euronews
Der Vulkan Villarrica im Süden Chiles ist ausgebrochen. Rund 3600 Bewohner der umliegenden Orte wurden in Sicherheit gebracht. Seit dem Morgen spuckt der Vulkan tonnenweise Lava und Asche bis zu drei Kilometern hoch. Staatschefin Michelle Bachelet hielt eine Krisensitzung ab. Danach überflog sie den Vulkan im Hubschrauber.

Es liegen keine Meldungen über Opfer vor, doch die Menschen haben Angst. Eine Frau meint: “Wir fürchten uns, denn die Lavamassen sind enorm. Und soviel Asche wurde in die Luft geschleudert. Das war wie eine Explosion oder ein Erdbeben.” Ein Anwohner sagt: “Bevor das Lava kam, hörten wir einen Lärm, wie ein ganz lautes Grummeln. Wir hatten schon Angst, es war schon vorher Rauch aufgestiegen.”

Der Vulkan ist ein beliebtes Touristenziel. Er liegt 760 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile. Zuletzt war er vor 15 Jahren ausgebrochen.

Kommentar:




Colosseum

Heftige Schneestürme und starkes Schneechaos in Bulgarien

Drei Bulgaren sind im Hochgebirge Pirin im Süden des Landes ums Leben gekommen, nachdem sie eine Lawine selbst ausgelöst hatten. In der Region herrscht derzeit ein extremes Schneechaos, die Behörden riefen den Notstand aus.
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Sofia - Die Gruppe der Verunglückten aus insgesamt 17 Snowboard-Fahrern sei trotz Warnungen bei extremen Bedingungen doch auf die Piste gegangen, sagte der Chef des Bulgarischen Roten Kreuzes, Hristo Grigorow, am Sonntag der Agentur Focus.

In Südbulgarien herrschte Schneechaos mit heftigen Stürmen, wie das staatliche Radio berichtete. Im Raum Smoljan, Kardschali sowie im Kurort Welingrad riefen die Behörden den Notstand aus. Etwa 800 Orte blieben landesweit ohne Strom.

dpa

Kommentar: Rekordbrechend: Mit einer der stärksten Schneefälle in Italien und weltweit




Bizarro Earth

Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien und führt zu großen Schäden

Im Nordosten Kolumbiens hat ein Beben der Stärke 6,6 an zahlreichen Häusern Schäden verursacht. Drei Flughäfen, darunter der von Bogotà, mussten vorübergehend gesperrt werden.
© Reuters
Grosse Schäden, aber offenbar keine Einstürze: Schaden an einem Haus m Dorf Betania. (10. März 2015)
Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Kolumbiens erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 lag nahe der Ortschaft Los Santos im Department Santander an der Grenze zu Venezuela in einer Tiefe von 161 Kilometern, wie die Erdbebenwarte am Dienstag mitteilte.

Die Erschütterung war in weiten Teilen des südamerikanischen Landes zu spüren. Nach Angaben des Katastrophenschutzes entstanden in mehreren Ortschaften nahe dem Zentrum leichte Schäden. In Bogotá, Cali und Bucamaranga mussten die Flughäfen wegen zerbrochener Scheiben und anderen leichten Schäden vorübergehend gesperrt werden.

«Alle Häuser wären eingestürzt»

Cloud Precipitation

Rekordbrechend: Mit einer der stärksten Schneefälle in Italien und weltweit

In Capracotta, Italien hat es innerhalb von 24 Stunden 256cm Schnee gegeben und bricht damit viele Rekorde. Einzig ungeschlagen bleibt dabei ein anderes Dorf in Italien, Roccacaramanico, wo 365cm Schnee in 24 Stunden fielen.

Dazu ein paar interessante Bilder:

© meteoweb.eu

Blue Planet

Immer mehr Wale stranden - Warum eigentlich?

Jährlich verenden bis zu 2000 Meeressäuger an Stränden. Wissenschaftler diskutieren diverse Theorien, warum die Tiere überhaupt stranden. Klar ist: Es gibt nicht nur eine Ursache.
© Denis Scott/CORBIS
Wale, die am Strand auf dem Trockenen liegen, sind ein trauriger Anblick. Mal sind es fünf, mal über 200 Meeressäuger, die durch die Last ihrer eigenen Körper und wegen der trockenen Luft langsam und qualvoll sterben. Zuletzt waren es fast 200, die in der Golden Bay der neuseeländischen Südinsel an Land gespült wurden. Die Bucht trägt ihres flachen Wassers und der regelmäßigen Strandungen wegen den Beinamen "Walfriedhof".

Warum jedes Jahr bis zu 2000 Meeressäuger stranden, ist für Forscher ein Mysterium. Allerdings gibt es diverse Theorien, die aber wegen der vielen möglichen Einflussfaktoren nur schwer zu belegen sind.

Meistens sind es Zahnwale, beispielsweise Grind-, Schwert-, oder Pottwale, die bei Strandungen ums Leben kommen. Anders als ihre meist größeren Verwandten, die Bartenwale, fressen sie nicht hauptsächlich Plankton, sondern jagen Fisch und Weichtiere, normalerweise in großen Tiefen von bis zu 3000 Metern.

Kommentar: Vielleicht ist es ein Symptom, das sich die Vergangenheit wiederholt? Und außerdem, wenn es bereits früher Strandungen gab, kann es nichts mit der angeblichen Erderwärmung von heute zu tun haben, denn die soll ja bekannterweise durch moderne Menschen verursacht worden sein. Eine andere Theorie ist, das sich das Magnetfeld der Erde schwächt, bedingt durch eine geringere Sonnenaktivität und ebenso vermehrt Methan aus dem Meeresboden austritt und die Wale dadurch gezwungen werden, in seichtere Gewässer zu schwimmen.


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Nach Baumsturz: 200 Skifahrer steckten in Seilbahn fest

  • Etwa 200 Skifahrer müssen aus Seilbahngondeln befreit werden, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.
  • Ein schweres Unwetter sorgt für Chaos in Norditalien. Drei Menschen sterben.
  • Bei Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde bleiben Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen.
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© dpa
Ein Baum ist auf das Fördeseil einer Seilbahn in den Dolomiten gestürzt.

200 Skifahrer müssen aus Seilbahn gerettet werden


In einem Skigebiet in den Dolomiten mussten 200 Urlauber aus einer Seilbahn gerettet werden. Sie steckten in Gröden in etwa 20 Kabinen fest, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.

Die Einsatzkräfte der Bergrettung und der Feuerwehr seilten sich aus Hubschraubern zu den Skifahrern ab, während befürchtet wurde, dass das Seil jeden Moment unter der Last reißt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, die Skifahrer ohne größere Verletzungen aus den Kabinen in Sicherheit zu bringen.

Cowboy Hat

Unwetter in Italien forderte Tote und Verletzte

Bei schweren Unwettern in Italien sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen, weitere fünf wurden verletzt.
© apa/epa
Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, berichteten italienische Medien.

In der Toskana wurden fünf Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Zementpfeiler getroffen wurden. Mehrere Flüge mussten auf dem Airport Florenz gecancelt werden.

Kommentar:




Heart - Black

Methangasexplosion in einem Bergwerk im Osten der Ukraine forderte 33 Tote

Gestern ereignete sich eine gewaltige Gas-Explosion in der Zasjadko-Mine in der Ost-Ukraine, die in den letzten Jahren mehrmals wegen tragischer Unfälle in die Schlagzeilen geriet. Heute wird die traurige Bilanz bekannt; 32 Tote, 16 Verletzte und einer, der noch vermisst wird.
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© Ruptly

Kommentar: Es ist nur eine Vermutung, doch vielleicht gibt es einen Zusammenhang:


Pumpkin 2

Holuhrauneruption in Island nach monatelangen Ausbrüchen zu Ende

Die Holuhrauneruption ist erst seit dem 27. Februar zu Ende und bereits heute war ein Team von Geowissenschaftlern im Ausbruchskrater unterwegs, um Proben zu sammeln. Das sind neben Gesteinsproben vor allem Gasproben, die noch aus der Lava aufsteigt. Da mittlerweile die starke Thermik fehlt, die diese Gase weiter nach oben trägt, entwickelt sich das zu einem lokalen Problem an der Eruptionsstelle die deshalb wohl noch eine Weile gesperrt sein wird.

Die Wissenschaftlerin Evgenia Ilyinskaya (von der auch die untenstehenden Bilder stammen, die ich hier mit Genehmigung zeige), schrieb, das die höchsten gemessenen Temperaturen bei etwa 600 Grad lägen, die Gasbelastung im Krater aber noch relativ hoch sei, so dass das Tragen von Gasmasken und zusätzlicher Notfallsauerstoff notwendig seien.

Die Ausmaße des Kraters sind ziemlich gewaltig, wie das untenstehende Bild zeigt (und das ist noch nicht mal der ganze Krater).

© Evgenia Ilyinskaya / British Geological Survey, NERC
Bild des Baugurkraters im Holuhraunlavafeld.

Kommentar: Die Vorgeschichte dieser Vulkaneruption können Sie hier nachlesen: