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Di, 09 Feb 2016
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Das Kind der Gesellschaft
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Bizarro Earth

Selbstsucht und ihr Preis: 52 Menschen wegen Selfies umgekommen

Seit Januar 2014 sind auf der Jagd nach immer spektakuläreren Selfies 52 Menschen gestorben. Mindestens. Die meisten waren erst Anfang 20.
München - Er steht immer direkt am Abgrund: am Rand eines Hochhaus-Daches, auf den Betonträgern einer Brücke, auf einem Baugerüst weit über dem Boden. Jedes Bild, das Andrey Retrovsky auf seiner Instagram-Seite veröffentlicht hat, zeigt den jungen Russen in einer anderen lebensgefährlichen Situation.

Tausende haben die Schnappschüsse mit „Gefällt mir“ markiert, „Noch höher wäre noch mehr sexy“ oder „Versuch’s als Nächstes mal mit einem Wolkenkratzer“ dazu geschrieben. Auf dem letzten Foto hängt Andrey Retrovsky an einem Arm vom Flachdach eines Wohnblocks und lächelt. „R.I.P“ steht daneben, Englisch für „Ruhe in Frieden“. Denn der 17-Jährige ist tot: abgestürzt bei dem Versuch, auf einem neunstöckigen Gebäude in Wologda ein weiteres, noch spektakuläreres Bild zu schießen.

Kommentar: Wir leben wirklich in einer kranken Gesellschaft.
  • Das große globale Spiel des Wandels: Unsere Zivilisation steuert auf das Verhängnis der Bronzezeit zu - Untergang

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Extinguisher

Volksverhetzung: Der Karnvals-Panzer "Asylabwehr"

Schlechter Scherz oder offen gezeigte Fremdenfeindlichkeit? Ein Panzer-Motivwagen mit rassistischen Aufschriften hat beim Faschingsumzug in Steinkirchen für Empörung gesorgt. Die Behörden ermitteln.
© dpa
Steinkirchen - Jedes Jahr schlängelt sich der "Gaudiwurm" des OCV Steinkrichen vom beschaulichen Reichertshausen bei Pfaffenhofen (Oberbayern) ins gut vier Kilometer entfernte Steinkirchen - eine fröhliche Faschingsveranstaltung, die in der Gegend Kult-Status genießt. Auch dieses Jahr waren am Sonntag wieder rund 500 Narren unterwegs, geleitet von zahlreichen, in wochenlanger Heimarbeit gestalteten Faschingswägen. Einer dieser Wägen erregt nun Deutschlandweit die Gemüter.

Das Bild des als Panzer dekorierten Wagens mit den Aufschriften "Ilmtaler Asylabwehr" und "Asylpaket III" sowie einem schwarzen Kreuz, einem Hoheitszeichen deutscher Streitkräfte, machte in den sozialen Netzwerken die Runde und löste einen regelrechten Sturm der Empörung aus. Jetzt ist der Vorall sogar Sache der Staatsanwaltschaft. Es sei ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden, sagte am Montag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Ingolstadt. Ein Polizeisprecher ergänzte, dass bereits Anzeigen vorlägen.


Kommentar: Das entschuldigt das Motiv dennoch nicht.

© Sott.net



Boat

Flüchtlinge ertrinken in der Ägäis: Zwei gekenterte Boote vor der türkischen Küste

In der Ägäis sind türkischen Angaben zufolge zwei Boote mit Flüchtlingen gekentert. Dabei kamen nach ersten Angaben über 30 Menschen ums Leben.
Bei zwei Bootsunglücken vor der türkischen Küste sind Medienberichten zufolge mehr als 30 Flüchtlinge ertrunken. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan starben 22 Menschen, als ihr Boot in der Ägäis sank. Bei einem weiteren Unglück seien elf Flüchtlinge ums Leben gekommen.

Das erste Boot sank auf dem Weg von der türkischen Küstenstadt Izmir zur griechischen Insel Lesbos, wie Dogan meldete. Dabei seien elf Menschen ertrunken, drei Insassen seien von der türkischen Küstenwache gerettet worden. Kurz darauf havarierte ein weiteres Flüchtlingsboot in den Gewässern vor der Küstenprovinz Balikesir, dabei starben 22 Menschen. Ziel der Passagiere war laut Dogan ebenfalls Lesbos. Woher die Opfer der beiden Unglücke stammten, blieb zunächst unklar.

Kommentar: Wann wacht Europa und Deutschland endlich auf?


Family

Medikamentenmissbrauch an Frühchen: Krankenhausmitarbeiteirn festgenommen

Das Uni-Krankenhaus in Marburg stellt verdächtige Werte bei einem Baby fest und alarmiert die Polizei. Wenig später ist für die Ermittler klar: Es geht um versuchten Totschlag.
© dpa/Christine Kokot
Eine Mitarbeiterin der Uni-Klinik in Marburg soll einem Frühchen unerlaubt Narkosemittel verabreicht haben und sitzt nun wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Das Krankenhaus habe bei dem 30 Tage alten Mädchen auf der Frühchenstation verdächtige Blutwerte festgestellt und am Freitag die Kriminalpolizei verständigt, berichteten Staatsanwaltschaft und Polizei am Montag. Es gehe um zwei Medikamente, die weder verordnet noch im Behandlungsplan vermerkt worden seien, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Zustand des Kindes sei derzeit stabil.

„Krisensituation“ bei dem Baby

Nach einer nicht zu erklärenden „Krisensituation“ bei dem Baby hatten demnach Untersuchungen den Verdacht des Medikamentenmissbrauchs ergeben. Die Mitarbeiterin war am Samstag festgenommen worden, ein Richter erließ am Sonntag Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts auf versuchten Totschlag. Die Frau habe sich zu den Vorwürfen geäußert, sei aber nicht geständig, sagte die Justizsprecherin. Weitere Details zu der Frau und den möglichen Hintergründen nannte sie nicht.

Arrow Down

Zwei Flüchtlinge an Grenze zur Türkei erfroren

Eine Frau und ein Mädchen sind auf ihrer Fluch im bulgarischen Grenzgebiet zur Türkei erfroren. Zuvor seien sie von ihren Schleusern im Schneetreiben alleingelassen worden. Zehn weiter Migranten seien ins Krankenhaus gekommen.
Im bulgarischen Grenzgebiet zur Türkei sind ein Mädchen und eine Frau bei Kälte und Schnee erfroren. Die beiden seien mit einer Gruppe aus 19 Menschen illegal aus der Türkei nach Bulgarien gelangt, sagte Grenzschutz-Chef Antonio Angelow dem Staatsradio in Sofia am Sonntag. Schleuser hätten die Migranten im verschneiten Grenzgebiet im Raum Malko Tarnowo sitzen lassen.

Die Überlebenden - unter ihnen zehn Kinder - wurden in einer Klinik behandelt. Sie sagten, sie kämen aus dem Irak und Afghanistan.

Magnify

Unbekannte warfen Molotow-Cocktails auf Passanten in Hannover - Zum Glück zündeten sie nicht

Zwei Tage nachdem Unbekannte in Hannovers Innenstadt zwei Molotow-Cocktails vom Dach der Ernst-August-Galerie warfen, sind die Hintergründe der Tat noch völlig unklar. Auch zu den mutmaßlichen Tätern gibt es keine Hinweise. Wie ein Polizeisprecher NDR.de am Sonntag sagte, hätten sich bisher nur sehr wenige Zeugen gemeldet. Die sollen jetzt vernommen und die gesicherten Spuren ausgewertet werden. Was am Freitagabend passiert sei, sei "sehr gefährlich" gewesen, sagte der Polizeisprecher. Es sei aber ein "Einzelfall". Einen Zusammenhang zu mehreren Bränden am Hauptbahnhof in der Nacht zu Sonntag gebe es trotz örtlicher und zeitlicher Nähe nicht. "Darauf gibt es gar keine Hinweise", so der Sprecher.

© dpa
An dieser Stelle schlugen die Molotow-Cocktails auf dem Boden auf. Sie explodierten glücklicherweise nicht
In Hannover haben Unbekannte am Freitagabend mehrere Molotow-Cocktails vom Dach des Einkaufszentrums "Ernst-August-Galerie" auf Passanten geworfen. Die Polizei sucht nach den Tätern.

Keine Verletzten durch Molotow-Cocktails

Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Als die beiden offenbar mit Benzin gefüllten und mit einer Lunte versehenen Flaschen am Freitagabend gegen 19.50 Uhr auf dem Gehweg vor der Ernst-August-Galerie aufschlugen, war die Innenstadt noch belebt - schließlich waren die Geschäfte noch geöffnet. Obwohl sich laut Polizei "diverse Passanten in unmittelbarer Nähe" befanden, wurde niemand verletzt. Die Brandsätze hatten sich aus bislang ungeklärter Ursache nicht entzündet.

Kommentar: Ist das eine weitere Strategie um Angst innerhalb der Bevölkerung zu verbreiten?


Phoenix

Zum Provozieren: Unbekannte zündeten mehrere Fahrzeuge in Berlin an und beschädigten Geschäfte

In der Nacht sind maskierte Randalierer durch Berlin-Kreuzberg gezogen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Sie haben vier Autos angezündet und insgesamt 28 Fahrzeuge demoliert. Außerdem schlugen sie mehrere Scheiben ein. Wer die Täter sind, ist unklar. Die Tat könnte aber in Zusammenhang mit Demos stehen, die am Samstag in Berlin starten.
© DPA
Berlin. Eine Gruppe von 20 bis 40 Maskierten hat in der Nacht zum Samstag am Park am Gleisdreieck in Kreuzberg randaliert und 28 Autos beschädigt. Sie zogen auf Fahrrädern durch eine Straße und zündeten dort vier Autos und zwei Warnbaken an, wie die Polizei mitteilte. 24 weitere Wagen beschädigten sie, indem sie etwa die Scheiben einschlugen. Gleiches machten sie mit den Fenstern von Geschäften und Wohnhäusern.

Anwohner riefen die Polizei. Als diese eintraf, waren die Randalierer allerdings schon weg. Die Feuerwehr löschte die Brände, die angezündeten Autos konnte sie allerdings nicht retten. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt.

Kommentar: Laut dem Tagesspiegel gab es ein Bekennerschreiben:
Am Mittag wurde eine Selbstbezichtigung auf der einschlägigen linksextremistischen Internetseite indymedia veröffentlicht. Unter dem Titel "In der Flottwellstrasse zugeschlagen" bekennt sich ein "Kommando Noske und Ebert" zu der Aktion. In dem in satirischer Form gehaltenen Schreiben heißt es: "Als Sozialdemokrat_innen fühlen wir uns verpflichtet, die Stimmung anzuheizen, damit der Volksgenosse Tom Schreiber was zum Hetzen hat."
Die Authentizität kann hier wirklich in Frage gestellt werden und die Hetze gegen linksgerichtete Menschen, könnte das eigentliche Ziel gewesen sein und das untereinander sich die Menschen verbal angreifen. Und vielleicht waren es am Ende auch Täter des rechten Lagers? Das Ziel bleibt letztendlich dasselbe: Teilen und Herrschen.


Bomb

Hysterisierungs-Alarm: Keine Bombe am Ost-Bahnhof gefunden

Die Polizei hat nach dem Fund einer verdächtigen Reisetasche am Berliner Ostbahnhof am Freitagabend Entwarnung gegeben. Spezialkräfte fanden in der Tasche nur Dinge des alltäglichen Gebrauchs. Der Bahn-Verkehr war dennoch erheblich beeinträchtigt.
© Stadtentwicklung Berlin
Berlin. Die Polizei hat nach dem Fund einer verdächtigen Reisetasche am Berliner Ostbahnhof Entwarnung gegeben. Spezialkräfte fanden in der Tasche nur Dinge des alltäglichen Gebrauchs - etwa Kleidung und einen Laptop. «Es waren keine gefährlichen Gegenstände darin», so ein Sprecher der Bundespolizei.

Die Sperrung des Bahnhofs wurde am frühen Abend wieder aufgehoben, der Zugverkehr rollte wieder an.

Kommentar:


Pirates

Proteste gegen Registrierungszentrum für Flüchtlinge in Griechenland

Athen/Kos - Auf der griechischen Touristeninsel Kos ist es den zweiten Tag in Folge zu Rangeleien von Demonstranten mit der Polizei gekommen.
© AP
Aus Protest gegen den Bau eines Registrierzentrums für Migranten (Hotspots) zündeten Demonstranten auf der Zufahrtsstraße zum künftigen Registrierzentrum bei Pyli-Limni Reifen an und bewarfen die Polizei mit Steinen. Dies bestätigte die Polizei der Deutschen Presse-Agentur. Bereits am Vortag war es zwischen der Polizei und Hunderten Demonstranten zu Ausschreitungen gekommen.


Kos ist eines der griechischen Eilande, auf die täglich Hunderte Migranten von der wenige Kilometer entfernten türkischen Küste übersetzen. Viele Einwohner befürchten, der Flüchtlingszustrom werde ihre wichtigste Einkommensquelle, den Tourismus, ruinieren. Das sagte der Vize-Bürgermeister David Geraskalis der dpa. Aus diesem Grund fordern sie, dass die Migranten sofort zum Festland gebracht werden.

Kommentar:


Cheeseburger

Mann erstickt, als er versuchte einen ganzen Cheeseburger in einem Stück zu schlucken

© Robert Galbraith / Reuters
Welshman Darren Bray, 29 erstickte, während er zu Besuch bei einem Freund war, als er versuchte, einen ganzen Cheeseburger auf einmal zu schlucken.

Ein Einwohner Cardiffs hörte, wie Bray, Vater von drei Kindern, mit seinen Freunden unterwegs war und darüber scherzte, wie er im Oktober 2015 versuchte, den ganzen Burger zu schlucken.

Ein Augenzeuge berichtete: "Pass auf" sagte er zu seinen Freunden, bevor er den 99 Cent Burger zusammen faltete und ihn sich in den Hals schob.

Als klar wurde, dass Bray Schwierigkeiten hatte, versuchte sein Freund Sam Bisgrove einzugreifen.


Kommentar: Sehen sie auch: Japanischer McDonalds Gründer: Burger werden uns "größer, weiß und blond" machen. (Englisch)