Das Kind der Gesellschaft
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Pistol

Fehlgeschlagene Entführung? Unbekannte Schießen auf Touristen in Barcelona - Täter auf der Flucht

Schüsse in Barcelona: Unbekannte haben in der spanischen Metropole das Feuer auf Touristen eröffnet. Die Täter sind auf der Flucht. Zu dem Grund für das Feuergefecht gibt es viele Spekulationen.
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Barcelona - Im Silken Hotel der Nähe der belebten Einkaufsstraße "La Rambla" in Barcelona haben am Dienstagmittag zwei Unbekannte das Feuer auf Touristen eröffnet. Das berichtet die El Pais.

Bei dem Vorfall wurden mindestens drei Menschen verletzt, eine davon schwer. Die Täter befinden sich derzeit noch auf der Flucht. Einer der Angreifer soll von der Polizei verletzt worden sein.


Fehlgeschlagene Entführung?

Der Grund für die Attacke ist noch unklar. Wie "Russia Today" berichtet, könnte ein fehlgeschlagener Entführungsversuch für die Schießerei verantwortlich sein. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf Berichten von Augenzeugen.

Question

Familie verschwindet spurlos bei Harburg - Polizei öffentlich ratlos und sucht nach Hinweisen

Seit Donnerstag ist eine Familie aus Drage im Landkreis Harburg verschwunden. Nach einer erfolglosen Suche mit Hubschraubern und Hunden wendete sich die Polizei an die Öffentlichkeit. Auch am Dienstag fehlt jede Spur.
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© Polizei
Die Umstände sind äußerst mysteriös: Eine ganze Familie wird seit Donnerstag vermisst, die Polizei sucht mit Hubschraubern und Spürhunden. Auch am Dienstag gibt es keine Hinweise auf den Verbleib von Ehemann Marco Schulze (41 Jahre), Mutter Sylvia (43) und Tochter Miriam (12). Die Familie aus dem Winsener Ortsteil Drage im Landkreis Harburg in Niedersachsen war am Freitag nicht wieder in ihrem gewohnten Umfeld aufgetaucht, daraufhin hatten Zeugen die Polizei alarmiert. Noch am selben Tag hatten Polizei und Feuerwehr das Wohnumfeld mit Polizeihubschraubern und Personenspürhunden abgesucht. Die Suche konzentriert sich vor allem auf eine beliebte Badestelle an diesem Abschnitt der Elbe. Das Haus der Familie liegt nur etwa einen Kilometer von hier entfernt - ein einfacher Rotklinkerbau, Fransengardine vor dem Wohnzimmerfenster, rotes Ziegeldach, weiße Tür.

Nach Zeugenaussagen war der Vater am Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr mit einem grauen Dacia Sandere allein unterwegs. Am Freitag befand sich der Pkw vor dem Wohnhaus der Familie. Auch ein zweites Fahrzeug der Familie ist von der Polizei am Wohnhaus sichergestellt worden. Aus dem Haushalt der Familie fehlt ein grünes Herrenfahrrad. Es ist nicht auszuschließen, dass Marco Schulze damit am Donnerstag noch unterwegs war. Am Montag suchte die Polizei das umliegende Waldstück und den unwegsamen Uferbereich entlang der Elbe nach Spuren ab.

Kommentar: Wer hat überhaupt die Familie als vermisst gemeldet?


Water

Bottled Life - Nestlé und die schmutzigen Geschäfte mit dem Trinkwasser

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Nestlé besitzt weltweit über 70 verschiedene Wassermarken. Zu den bekanntesten gehören Perrier, San Pellegrino und Vittel, in der Schweiz auch Henniez. Allein mit abgepacktem Wasser setzt Nestlé jährlich rund 10 Milliarden Franken um.

Trotzdem ist Wasser eine Sparte, über die man bei Nestlé nicht gerne spricht. Das muss der Schweizer Journalist Res Gehriger erfahren. Die Nestlé-Manager verweigern Interviews. Aber Gehriger lässt nicht locker. Auf einer Recherche-Reise erfährt er, wie konfliktgeladen das Geschäft mit dem Trinkwasser ist.

Wasserkrieg in den USA

Um Wasser zu verkaufen, muss man es zuerst besitzen. In weiten Teilen der USA, dem wichtigsten Absatzmarkt für Nestlés Wassersparte, gilt das „Recht der stärksten Pumpe“: Wer Land besitzt oder gepachtet hat, darf auf seinem Grundstück soviel Wasser pumpen, wie er will - ohne Rücksicht auf seine Nachbarn. Im ländlichen US-Bundesstaat Maine hat Nestlé eine ganze Reihe von Quellgebieten aufgekauft. Dort schöpft der Konzern jährlich mehrere Millionen Kubikmeter Wasser ab und transportiert sie mit Tanklastwagen zu seinen Abfüllfabriken. In den Dörfern Fryeburg, Newfield und Shapleigh erlebt der Schweizer Journalist wie Nestlé den lokalen Widerstand gegen die massive Wasserentnahme mit einem Heer von Anwälten, Lobbyisten und PR-Beratern bekämpft.

Kommentar: Multinationale Konzerne haben, wie alle anderen Firmen auch, nur die Wirtschaftlichkeit und den Profit im Sinn. Das nennt sich Marktwirtschaft und darin hat Menschlichkeit keinen Platz. Nicht nur Nestlé oder Monsanto handeln ihrer Natur nach psychopathisch, sondern diese Verhaltensweisen sind systembedingt:




Blue Planet

Unter widrigen Umständen: Zweifelhafte Festnahme, weil der Blinker nicht funktionierte - Und eine Tote

Sandra Blands Familie zweifelt am Suizid der 28-Jährigen. Und auch neue Videoaufnahmen zeigen: Die schwarze Frau wurde unter höchst zweifelhaften Umständen festgenommen.
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© Texas Department of Public Safety/Reuters
Erst eskaliert eine Polizeikontrolle in Texas wegen eines nicht gesetzten Blinkers, dann wird die inhaftierte schwarze Fahrerin leblos in ihrer Zelle gefunden: In den USA wirft der Tod der 28-jährigen Sandra Bland viele Fragen auf. Die Frau wurde nach amtlichen Angaben am 13. Juli tot in ihrer Zelle aufgefunden, drei Tage nach der Festnahme. Die Polizei geht von Suizid aus und beruft sich auf eine medizinische Untersuchung. Die Familie und deren Anwalt Cannon Lambert bezweifeln aber, dass Bland sich selbst getötet hat. Sie verlangen eine unabhängige Autopsie.

Nachdem bereits Videobilder aus der Gefängniszelle von Hempstead kursierten, veröffentlichte die texanische Behörde für öffentliche Sicherheit nun auch ein Video von der Verkehrskontrolle. Darin ist zu sehen, wie der Polizeibeamte den Wagen der Frau anhält, weil sie beim Spurwechsel nicht geblinkt haben soll. Er gibt ihr eine schriftliche Warnung. Die Frau wirkt irritiert. Sie sagt, sie habe nur dem Streifenwagen Platz machen wollen.

Kommentar: Das Verhalten der amerikanischen Polizei lässt viele Vermutungen zu und das die Frau umgebracht wurde ist sogar sehr wahrscheinlich, nachdem was in den letzten Monaten alles geschah: Vielleicht soll eine farbige Revolution in Amerika angestiftet werden und damit am Ende alle kontrolliert werden können?


Flashlight

Freibadeinbruch endete tödlich: 2 Männer sprangen ins leere Becken

Zwei Männer starben in der Nacht zum Sonntag in Oberfranken, nachdem sie in ein abgelassenes Becken gesprungen waren. Sie brachen offenbar mitten in der Nacht in das Kulmbacher Schwimmbad ein und übersahen, dass in dem Becken kein Wasser mehr war.
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© picture alliance / ZB / Robert Schlesinger
Bei einem tragischen Unfall in einem teilweise stillgelegten Freibad sind im oberfränkischen Kulmbach zwei Männer im Alter von 20 und 24 Jahren ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei hatte ein Spaziergänger am frühen Sonntagmorgen die beiden Männer in einem leeren Becken entdeckt und sofort Alarm geschlagen.

Als die Rettungskräfte eintrafen, war einer der beiden Männer bereits tot. Bei dem zweiten wurden noch Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet, doch auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch im Becken.

Verbotenerweise in Bad eingestiegen

"Wir gehen davon aus, dass die beiden in der Nacht oder am frühen Morgen verbotenerweise in das Bad eingestiegen sind", sagte ein Polizeisprecher. Nach den ersten Ermittlungen sei von einem "tragischen Unglück" auszugehen.

Kommentar: Es ist tragisch, dass dabei zwei Männer ums Leben kamen. Doch warum wurde nicht vorher ins Becken geschaut, ob überhaupt Wasser im Becken ist?


Cross

Mann eröffnete Feuer in einem Kino in Lafayette, Louisiana: Mindestens drei Tote

Ein bewaffneter Mann hat in einem Kino im US-Bundesstaat Louisiana das Feuer eröffnet. Die Polizei spricht von mindestens drei Todesopfern und sieben Verletzten. Der Schütze ist unter den Toten.
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© Leslie Westbrook/The Advocate via AP
Im Kino lief gerade die Komödie Trainwreck als ein Mann plötzlich von seinem Platz aufstand und mehrere Schüsse mit einer Pistole abgab. Bei der Tat in der Stadt Lafayette im US-Bundesstaat Louisiana sind laut Polizei mindestens drei Personen getötet und sieben weitere verletzt worden.


Kommentar: Manchurian-Kandidat? Wurde der Täter durch etwas im Film getriggert?


Die Polizei meldet, dass der Täter unter den Toten ist. Der 58-Jährige soll sich selbst erschossen haben. Der Mann sei ein Einzeltäter. "Wir sind gerade dabei, Genaueres herauszufinden", sagte Polizeichef Jim Craft dem Lokalsender KATC.

Etwa 20 Minuten nach Beginn des Films, der in Deutschland am 13. August unter dem Titel Dating Queen in die Kinos kommt, sei ein Mann von seinem Sitz aufgestanden und habe das Feuer eröffnet, sagten Augenzeugen dem Daily Advertiser aus Lafayette, einer Stadt mit etwa 120.000 Einwohnern.

Ambulance

Mann sprengte seine Wohnung mit Gasflasche in die Luft wegen Zwangsräumung

Weil ihm die Zwangsräumung bevorstand, jagte ein 34-Jähriger seine Wohnung in Sendling mit einer Gasflasche in die Luft. Jetzt fahndet die Polizei nach dem Mann.
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© dpa/az
München - Verkohlte Fensterrahmen, Rollläden und Scherben liegen in einem Radius von gut 30 Metern verteilt auf Parkplatz und Straße. Die Heckscheibe eines parkenden Autos ist zerborsten und durchlöchert. Die Explosion, die am Donnerstagvormittag die Bewohner in der Zillertalstraße in Sendling aufschrecken ließ, hatte eine solche Wucht, dass die Fensterscheiben in den Häusern auf der Straße gegenüber vibrierten.

Wie die Kripo jetzt mitteilte, hat ein 34-jährige Münchner die gefährliche Explosion vorsätzlich herbeigeführt. Denn: Ihm stand offenbar eine Zwangsräumung bevor. Der Mann ist derzeit flüchtig, die Polizei fahndet nach ihm.

Kommentar: Es war verantwortungslos die Gasflasche in der Wohnung hochgehen zu lassen, da andere Menschen dadurch gefährdet und sogar verletzt wurden. Doch es zeigt auch die Verzweiflung des Mieters, der kurz davor stand seine Wohnung zu verlieren.


Handcuffs

34-jährige Japanerin soll fünf Neugeborene getötet haben - nach Fund der Babyleichen festgenommen

Eine 34-jährige Frau ist in Japan unter dem Verdacht festgenommen worden, in den vergangenen zehn Jahren fünf ihrer Kinder kurz nach der Geburt getötet zu haben.

© Unbekannt
Symbolbild
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurde die Frau festgenommen, nachdem Ermittler die Leiche eines Neugeborenen in der Nähe ihres Hauses in der westlichen Präfektur Ehime gefunden hatten. Am Montag seien dann die Leichen von vier weiteren Babys in Plastiktüten in der Nähe des Hauses entdeckt worden. Dort lebt die 34-Jährige mit ihrem Sohn, ihrem Vater und ihrem jüngeren Bruder.

Die Polizei hatte aufgrund einer Anzeige Ermittlungen eingeleitet. Bei ihrer Vernehmung gab die Frau an, sie habe seit 2006 fünf Babys zur Welt gebracht, sich dann aber nicht mehr um sie gekümmert. Sie deutete zudem an, "in den Tod einiger der Babys verwickelt zu sein". Die Ermittler wollen nun auch die Verwandten der 34-Jährigen befragen und anhand von DNA-Tests herausfinden, wer die Eltern der toten Babys sind.

Heart - Black

Mutter ließ aus noch unbekannten Gründen ihr Kind im Auto zurück - Kind verstorben

Ein fünfjähriges Mädchen ist in der Schweiz in einem abgestellten Auto gestorben. Bei einer Hitze von mehr als 33 Grad war das Kind offenbar von der Mutter eingesperrt worden.
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© KEYSTONE/Sara Solca
In der Schweiz ist ein fünfjähriges Mädchen im Auto der Mutter ums Leben gekommen. Die Polizei geht davon aus, dass die Mutter das Kind zurückgelassen hatte. Das Mädchen aus der Deutschschweiz sei trotz Wiederbelebungsversuchen der angerückten Rettungskräfte kurz vor 20.30 Uhr gestorben, teilten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Tessin am späten Dienstagabend mit. Wie 20min.ch und eine Schweizer Nachrichtenagentur berichten, ereignete sich das Unglück auf einem Campingplatz bei Muzzano im Kanton Tessin. Die Polizei ermittelt derzeit, wie es zu dem Tod des Mädchens kommen konnte.

Wie das italienischsprachige Onlinemedium mattinonline.ch schreibt, war jemand in ein Restaurant in der Nähe des Campingplatzes gestürmt und habe verzweifelt nach einem Arzt gesucht. "Als ich ankam, machte jemand bereits eine Herzmassage. Kurz danach kam der Krankenwagen, und sie versuchten alles, um das Mädchen zu retten", berichtet ein Campinggast. "Zu sehen, wie das Kind in diesem Zustand auf dem Boden liegt, während die Geschwister und die Mutter vor Verzweiflung weinen, das war wirklich schrecklich." Die Mutter habe er noch am Nachmittag gesehen und gegrüßt.

Airplane

Drohne kommt Passagiermaschine gefährlich nahe und behinderte Landung - Täter unbekannt

Nur 100 Meter trennten eine besetzte Passagiermaschine von einer Drohne. Die Lufthansa-Maschine konnte jedoch unbeschadet landen, die Polizei rückte mit Hubschraubern aus.
© dpa, Google
Ein Verkehrsflugzeug der Lufthansa mit 108 Menschen an Bord wäre in Warschau beinahe mit einer Drohne zusammengestossen. Die zweistrahlige Maschine von Typ Embraer 195 aus München setzte gegen 13:09 MEZ zum Landeanflug auf den Warschauer Chopin-Flughafen an. In 762 Meter Höhe tauchte das Flugobjekt überraschend auf, wie der Aviation Herald berichtet. Die Lufthansa bestätigte den Vorfall gegenüber heise online.

Die Crew reagierte sofort und meldete mit den Worten "should take care of your airspace" und "it is really dangerous" den Vorfall an den Tower. Die Piloten setzten den Landeanflug fort und drei Minuten später auf die Landebahn 33 auf. Alle Passagiere und die Crew blieben unverletzt. Die Warschauer Luftüberwachung lenkte 20 weitere Flugzeuge auf eine andere Anflugschneise um.