Das Kind der Gesellschaft
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Mut und Zusammenhalt gegen die US-Erpressung: Tausende Griechen versammeln sich in Athen zur Demonstration

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Ein Treffen des griechischen Prämierministers mit Wladimir Putin
Demonstranten versammeln sich heute auf dem Syntagma-Platz (Platz der Verfassung) vor dem griechischen Parlament in Athen, um gegen die Sparpolitik zu demonstrieren und um die griechischen Bürger dafür zu motivieren am Sonntag gegen die Reformpläne der Gläubiger zu stimmen. Am 5. Juli sollen die Griechen, laut einem Vorschlag des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, in einem Referendum darüber abstimmen, ob sie dem Rettungspaket von Athens Gläubigern unter den vorgeschlagenen Bedingungen zustimmen oder es ablehnen.

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Rechte Stürme SPD Parteizentrale in Berlin und demonstrieren gegen Einwanderer

Von außen hat knapp ein Dutzend rechtspopulistischer Demonstranten kurzzeitig einen Balkon der SPD-Parteizentrale geentert. Zeitgleich gibt es eine ähnliche Aktion in Hamburg. Offenbar hat sich die Gruppe einen französischen Roman zum Vorbild genommen.
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© facebook.com
Die kleine Gruppe von Rechtspopulisten in hat Berlin am Willy-Brandt-Haus ein Plakat gegen Zuwanderung in Europa entrollt. Bei der Aktion am Sonntagabend hat Wachschutz der SPD sofort die Polizei alarmiert. "Als wir ankamen, waren die aber schon wieder weg", sagte ein Polizeisprecher.

Die Demonstranten, die zu der Gruppe "Identitäre Bewegung" gehören, kletterten laut Polizei von außen über eine Leiter auf den Balkon im ersten Stock des Hauses. In die SPD-Zentrale selbst gelangten sie nicht. Details über die Aktion in Hamburg wurden bisher nicht bekannt.

Die Gruppe veröffentlichte auf ihrer Facebook-Seite Fotos von der Aktion am Willy-Brandt-Haus. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Polizei ermittelt wegen Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz. Die Berliner Zeitung hatte zuerst über die Aktion berichtet.

Newspaper

Mitmischen in der Desinformationskampagne: Apple stellt Journalisten ein um Nachrichten für seine Nutzer zu selektieren

Der US-Technologiekonzern Apple will offenbar Journalisten für seine Märkte in den USA, Großbritannien und Australien einstellen. Diese sollen die Aufgabe haben, Geschichten zu erkennen, „die von Algorithmen wahrscheinlich nicht erfasst worden wären“.
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Apple selektiert die Nachrichten für seine Nutzer.
Apple wird offensichtlich bald Journalisten beschäftigen. Im Internet hat der Computerkonzern die Stelle eines Redakteurs für sein Angebot Apple News ausgeschrieben.

In der Ausschreibung heißt es: „Diese Redakteure werden News-Nutzern helfen, große News-Events schnellstmöglich zu finden.“ Sie sollten Geschichten erkennen, „die von Algorithmen wahrscheinlich nicht erfasst worden wären“. Dabei sollen sie für das Team in Santa Clara (USA) international Kontakt zu großen Redaktionen halten. Die neue App Apple News soll Nutzern personalisierte Nachrichten schicken. Das Angebot erscheint vorerst nur in den USA, Großbritannien und Australien. Über einen Deutschland-Start gibt es keine Informationen.

Kommentar: Dass ein großer Konzern wie Apple auf dem Kurs der Regierung fährt, ist nicht überraschend. Ebenso wenig, dass sich die Journalisten, die von dem Konzern eingestellt werden, wohl auf dem selben Kurs werden befinden müssen, um den Leuten ihre tägliche Dosis von bereits schon vorselektierten Lügenmeldungen aufzutischen.


Bulb

Mutige Landrätin: Sie fordert Hartz-IV Sanktionen sofort einzustellen

Altenburger Landrätin fordert Jobcenter im Kreis auf, Sanktionspraxis sofort zu beenden
Die Kreischefin des Altenburger Landes in Thüringen, Michaele Sojka (Die Linke) forderte das Jobcenter auf, keine finanziellen Strafen, sogenannte Sanktionen, mehr gegen Hartz IV-Bezieher zu verhängen. Durch die Leistungskürzungen würden viele Betroffene „nur depressiver und kränker“, mahnte die Landrätin im Gespräch mit der Jungen Welt.

Sanktionen können in Obdachlosigkeit münden

Sojka beruft sich auf ein aktuelles Urteil des Gothaer Sozialgerichts, in dem die Sanktionen im Sozialrecht für verfassungswidrig erklärt und die Frage an das Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe überwiesen wurde. Sie sprach von einer „Klarstellung“ seitens des Gerichts. Für ihren Vorstoß ernte die Landrätin jedoch viel Kritik. So erhielt sie einen Brief vom Personalrat des Jobcenters, in dem ihr die Behörde vorwirft, die Arbeit der Jobcenter-Mitarbeiter zu diskreditieren.


Wie die Leipziger Volkszeitung Personalratschef Torsten Rist aus dem Brief zitiert, zeugten die Ausführungen Sojkas „offenbar von wenig Kenntnis der Praxis im Jobcenter“. Der Vorstoß der Landrätin sei ein „Schlag ins Gesicht der Mitarbeiter“. Zudem blende sie bei ihrer Forderung Gesetze aus, so Rist weiter. „Daran muss ich mich natürlich halten“, betonte die Kommunalpolitikerin am Sonntag gegenüber Junge Welt. Im Rahmen der Gesetzeslage sei es aber zumindest möglich, die Kosten der Unterkunft und Heizung nicht länger durch Sanktionen zu kürzen. Das könne die Trägerversammlung beschließen, da diese Leistung, anders als die Leistung zum Lebensunterhalt, von der Kommune getragen werden müsse.

Attention

Erneutes Raketenunglück: Versorgungsrakete für ISS stürzt kurz nach Start ab

Eine Trägerrakete mit dem privaten Transportschiff "Dragon" an Bord ist kurz nach dem Aufbruch zur Internationalen Raumstation explodiert. An Bord war dringend benötigter Nachschub.
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© AFP
Der Unfall: Nur zwei Minuten nach dem Start kam es zur Explosion.
Nur zwei Minuten nach dem Start des privaten Raumfrachters "Dragon" zur Internationalen Raumstation ISS hat es ein Problem gegeben. "Etwas ist beim Start schief gelaufen", twitterte die US-Raumfahrtbehörde Nasa nach dem missglückten Aufbruch der Falcon-9-Rakete mit dem "Dragon" an Bord.

Der Frachter sei zerbrochen. Es sei eine "Unregelmäßigkeit" aufgetreten, die nun untersucht werde, schrieb die Betreiberfirma SpaceX bei Twitter. Nähere Details waren zunächst nicht bekannt. Die Nasa kündigte für den frühen Nachmittag (Ortszeit) eine Pressekonferenz an.

Der Raumfrachter "Dragon" ist unbemannt. Er hatte rund 2000 Kilogramm Nachschub und wissenschaftliche Geräte zu den Astronauten auf der ISS bringen sollen. Die Explosion ist ein gravierender Rückschlag für Nasa und SpaceX.

Kommentar: In den letzten Monaten sind einige Raketen abgestürzt oder sie hatten technische Probleme:


Cult

Psychopathin verabreichte ihrem Kind Kot- und Urininfusionen

Mutter soll Sohn mit Kot und Urin verseuchte Spritzen verabreicht haben, um ihn krank zu machen
© Peerayot/Shutterstock
Einer Mutter aus Hamburg wird vorgeworfen, ihrem damals dreijährigem Sohn mit Kot und Urin verseuchte Spritzen verabreicht zu haben, um das Kind krank zu machen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass die Frau am Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom leidet, einer seltenen psychischen Störung, bei der die Mütter große Fürsorge vorgaukeln, obwohl sie ihren Kindern gesundheitliche Schäden zufügen. Über den Fall berichtet der „NDR“.


Kommentar: Münchhausen? Eher ist diese Mutter eine Psychopathin: Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Normalität


Mutter leidet wahrscheinlich am Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom

Laut dem Bericht des Senders soll die Frau ihrem Sohn eine Mischung aus verdünntem Kot, Urin, Speichel und abgestandenem Wasser gespritzt haben. Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat die 30-Jährige wegen schwerer Kindesmisshandlung angeklagt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte. Der damals dreijährige Junge sei durch die Bakterien so schwer krank geworden, dass er über Monate im Krankenhaus behandelt werden musste und zeitweise sogar in Lebensgefahr schwebte.

Kommentar: Wie im oberen Kommentar genannt, wird die Mutter eher eine Psychopathin sein als alles andere.


Fire

Über 500 Verletzte in Taiwan: Feuerball explodiert über Menschenmenge

In einem taiwanesischen Freizeitpark feiern rund 1000 Menschen eine riesige Party. Als Farbpulver über die tanzende Menge gesprüht wird, gibt es plötzlich einen lauten Knall und ein Feuerball rast durch die Partygäste. Hunderte sind verletzt, viele davon schwer.

© AP
Die Haut vieler Opfer ist bis zu 40 Prozent verbrannt.
Bei einer offenbar von Farbpulver verursachten Explosion in einem Freizeitpark nahe Taiwans Hauptstadt Taipeh sind mehr als 500 Menschen verletzt worden. Unter ihnen seien fast 200 Schwerverletzte, teilten die Behörden mit. Zu dem Unglück sei es am Samstagabend gekommen, als über eine Menschenmenge gesprühtes Farbpulver explodierte. Medienberichten zufolge erlitten viele der vorwiegend jugendlichen Opfer großflächige Verbrennungen.

© Reuters
Viele Opfer erlitten großflächige Verbrennungen.
Bilder auf der Website der Zeitung "Apple Daily" zeigten, wie über einer tanzenden Menschenmenge ein farbiges Pulver versprüht wird, als es sich plötzlich in einen Feuerball verwandelt, der durch die Menge rast. Entsetzte Partygäste rennen auf den Aufnahmen um ihr Leben, Zuschauer schütten verzweifelt ihre Wasserflaschen über den Brandwunden der Opfer aus. Ein Feuerwehrsprecher sagte, offenbar habe das Pulver die Explosion und das Feuer ausgelöst. "Das kann durch die Hitze und das Licht auf der Bühne passiert sein", sagte der Sprecher.

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Proteste in Freital eskalieren: Angriffe auf Asylbewerber und Aktivisten

Seit Tagen stehen vor einem Flüchtlingsheim in Freital allabendlich Demonstranten, um gegen Asylbewerber zu protestieren. Gegendemonstranten wollen die Flüchtlinge schützen. Die Stimmung ist angespannt, mehrfach gab es Angriffe auf die Unterstützer. Nun schaltet sich Ministerpräsident Stanislaw Tillich ein.
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© dpa
Nach tagelangen Protesten und teils gewaltsamen Auseinandersetzungen macht Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) den Streit um eine Asylbewerberunterkunft in Freital bei Dresden zur Chefsache.

Gleich nach seiner Rückkehr von einem Besuch in Brüssel wollte er sich am Donnerstagnachmittag ein Bild von der Situation in dem ehemaligen Hotel machen und von den zuständigen Stellen informieren lassen, wie die Staatskanzlei mitteilte. Die Opposition hatte der Staatsregierung und insbesondere Innenminister Markus Ulbig (CDU) vorgeworfen, durch Nichtanwesenheit in Freital ihre Aufgaben zu vernachlässigen.

Seit Montag jeden Abend Proteste

Seit Montag hatte es jeden Abend Proteste gegen die Unterkunft gegeben, nachdem die Landesdirektion dort ein Ausweichquartier für die überfüllte zentrale Erstaufnahmeeinrichtung in Chemnitz mit knapp 300 Plätzen eingerichtet hatte. Gegendemonstranten hatten sich schützend vor die Asylbewerber gestellt.

Kommentar: Es kommt immer häufiger vor, dass Ausländer innerhalb Deutschlands angegriffen werden. Und Herr Tillich hätte gleich einmal in Brüssel nachfragen können, warum es so viele Flüchtlinge gibt, denn durch angefangene Kriege von westlichen Staaten sind hunderttausende Menschen heimatlos geworden und sie suchen natürlich und verständlicher Weise nach einer besseren Zukunft.


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Während der Zeit des Ramadans: Anschlag auf Hotel in Tunesien - Mehrere tote Zivilisten

Bei einem Anschlag auf ein Touristenhotel in Tunesien wurden mindestens 27 Menschen getötet. Nach Angaben der Regierung von Tunis soll es sich dabei um einen Terror-Anschlag handeln. In Kuwait sind bei einem Anschlag auf eine Moschee mindestens acht Menschen getötet worden.
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Bei einem Angriff auf ein Touristenhotel sind in Tunesien nach offiziellen Angaben mindestens 27 Menschen getötet worden. Unter den Toten sollen sich auch mehrere Deutsche befinden. Doch die meisten Opfer sollen nach Angaben von AFP Briten sein. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Tap sowie das Staatsfernsehen am Freitag unter Berufung auf das Innenministerium berichteten, wurde das Gebäude von bewaffneten Terroristen überfallen. Dabei habe es einen Schusswechsel zwischen den Angreifern und Sicherheitskräften gegeben.
Erst im März waren in Tunesien bei einem Terrorangriff auf das Bardo-Museum in der Hauptstadt mehr als 20 Menschen getötet worden.

Weiterhin sind bei einem Anschlag nahe einer schiitischen Moschee in Kuwait laut Augenzeugen acht Menschen getötet worden. Nach Angaben der offiziellen Nachrichtenagentur Kuna kam es während des Freitagsgebets zur Detonation. Weitere Einzelheiten und Hintergründe waren zunächst nicht bekannt.

Kommentar: Der Zeitpunkt für diesen Anschlag ist für Muslime besonders tragisch, da viele momentan den Ramadan - den Fastenmonat - praktizieren. Die Frage ist dabei, wer könnte von so einem Anschlag profitieren? Es ist davon auszugehen, dass dieser Anschlag ebenso unter einer falschen Flagge stattfand:


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Stress bei Kindern: Wenn Eltern ihre Kinder überfordern und es selber nicht mitbekommen

Eltern wollen das Beste für den Nachwuchs - und sorgen damit aber oft vor allem für Stress. Nicht nur Schuldruck macht Kindern und Jugendlichen Probleme, zeigt eine neue Studie.
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Was Kinder fehlt, ist freie Zeit, über die sie selbst verfügen können: Junge im Stress.
Jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche in Deutschland leiden einer Studie zufolge unter deutlichem Stress - doch viele Eltern nehmen dies kaum wahr. So glauben neun von zehn dieser Eltern nicht, dass sie ihr Kind überfordern, und 40 Prozent sorgen sich sogar, dass sie ihr Kind nicht gut genug fördern. Das geht aus einer repräsentativen Studie der Universität Bielefeld hervor, die an diesem Donnerstag in Berlin präsentiert wurde.

Rund 1100 Kinder und Jugendliche sowie 1039 Eltern wurden dazu befragt. Stress bei Kindern äußert sich demnach oft durch Einschlafprobleme, Kopf- oder Bauchweh sowie Müdigkeit. Zwei Drittel der Kinder mit hohem Stress leiden darunter. „Das sind klassische Burnout-Symptome, die für Eltern wichtige Warnsignale sind“, so Studienleiter Holger Ziegler. Weitere Auswirkungen: Zwei Drittel der betroffenen Kinder sind vergleichsweise oft wütend, aggressiv oder gelangweilt. Sie haben weniger Selbstbewusstsein und schaffen es schlechter, Probleme selbständig zu lösen.

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