Das Kind der Gesellschaft
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PEGIDA wächst auf 15.000 Demonstranten: »Die Politik nimmt uns nicht ernst«

Dresden dreigeteilt. Während am Montagabend in der sächsischen Landeshauptstadt Touristen und lokale Besucher unter dem Riesenrad am »Striezelmarkt« Glühwein und Bratwürste genießen, ziehen über 20 000 Demonstranten friedlich und von 1300 Polizisten getrennt an dem berühmten Weihnachtsmarkt vorbei.
© strassenstriche.net / FlickR
Ein vom Alter her bunt gemischtes, aber meist männliches Publikum rechts vom Markt in Richtung Skatepark, wo sich 15 000 Menschen dem neunten Protestmarsch der Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes (PEGIDA) anschließen. Das sind 50 Prozent mehr als beim bisherigen Rekord vor einer Woche.

Links vorbei zur Semperoper strömen die knapp 6000 meist jungen Demonstranten, die unter dem Motto »Dresden für alle« an der mittlerweile üblichen Gegendemonstration teilnehmen.
Gold Coins

Zeichen der Zeit: Die »Mutter aller Bank-Runs«

Erinnern Sie sich an die alten Bilder von langen Schlangen aus der Zeit der Großen Depression? Damals gab es zwei Arten von Schlangen, diejenigen, in denen man für Brot und andere Lebensmittel anstand, und diejenigen, die sich an den Eingangstüren der Banken sammelten. Heutzutage sieht man in der Öffentlichkeit praktisch keine langen Schlangen vor den Essensausgaben mehr, aber glauben Sie mir, es gibt sie in jedem einzelnen Bundesstaat, und sie sind oft sehr lang.

Berlin, Bankenkrach, Andrang bei der Sparkasse 13. Juli 1931
© Pahl, Georg / Wikimedia Commons
Massenandrang bei der Berliner Sparkasse nach Schließung der Banken, 13. Juli 1931
Fast 50 Millionen Menschen in den USA sind in ihrem Überleben auf das Lebensmittelhilfsprogramm SNAP (Supplemental Nutrition Assistance Program), EBT-Karten, (das Electronic-Benefit-Transfer-System (ETB-System) stellt Lebensmittelhilfe und auch finanzielle Unterstützung über aufladbare elektronische Geldkarten bereit) oder wie immer diese Unterstützung in den verschiedenen Bundesstaaten auch genannt wird, angewiesen.

Können Sie sich vorstellen, wieviel »Vertrauen« es einflößen würde, wenn man jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit an langen Schlangen von Menschen vorbeikäme, die auf ein Frühstück warten? Oder wenn man dann nach getaner Arbeit zu Hause das Fernsehgerät einschaltet, nur um dann wieder lange Schlangen von Menschen zu sehen, die diesmal für eine Abendmahlzeit anstehen?

Mir sind diese Bilder vertraut, denn einige Journalisten draußen auf den Straßen, die uns die »guten« Neuigkeiten zur Arbeitslosigkeit, der Inflation oder dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) berichten, tun dies oft mit einer Menschenschlange im Hintergrund, die auf eine Mahlzeit warten. Was ich damit sagen will? »Falsche« Wirtschaftsnachrichten wären schlechter zu »verkaufen« und noch schwieriger zu »verdauen«.

Zur Zeit der Großen Depression in den 1930er-Jahren gab es auch die erwähnte zweite Art von Schlangen vor den Banken. Vielen Banken »ging das Geld aus«, oder sie hatten sich verspekuliert und gingen unter. Ähnliche Dinge trugen sich auch 2008 und 2009 in den USA zu ... doch auch diesmal waren keine Schlangen zu sehen. Aber es kam sozusagen zu »elektronischen Runs« verschiedenster Art, von denen wir nichts mitbekamen ... dennoch gab es sie.

Als Folge wurden zahlreiche Banken, Wertpapierhändler und Hypothekenbanken gemeinsam umgekrempelt oder fusionierten miteinander. Ihr Bankrott sollte so gut wie möglich vor der Öffentlichkeit vertuscht werden, weil man befürchtete, dass sich sonst eine allgemeine Panik ausbreiten könnte. Das aber darf in einem System, das allein auf »Vertrauen« aufgebaut und von ihm zusammengehalten wird, einfach nicht passieren.

Ich erwähne dies nur, weil sich noch eine andere Entwicklung ankündigt, eine andere »Schlange« sich zu bilden beginnt. Diese gegenwärtig sich vollziehende »Schlangenbildung« ist leider diejenige, die die schlimmsten Befürchtungen weckt: Wir stehen vor der »Mutter aller Banken-Runs«. In der vergangenen Woche berichtete Willem Middlekoop, eine weitere Zentralbank − die Nationale Bank van België - wolle ebenfalls ihr Gold nach Belgien zurückholen.

Kommentar: Jahrzehntelang haben europäische Staaten ihr Gold in den USA aufbewahrt und es war für sie dort sicher aufbewahrt. Dies ändert sich gerade. Etwas scheint sich hinter den Kulissen zu tun, während uns erzählt wird, alles sei ganz sicher und alles wird so weitergehen, wie wir es gewöhnt sind. Diese Goldrückführung ist ein Zeichen der Zeit, dass anscheinend grosse Veränderungen bevorstehen könnten. Man kann spekulieren was das sein wird, könnte es der Zusammenbruch der USA oder des globalen Geldsystem oder etwas ganz Anderes sein? Auf jeden Fall wird von uns normalen Leute erwartet werden, letztendlich für die Kapriolen der psychopathischen Elite auf die eine oder andere Weise zu zahlen.

V

Kreativer Protest: »Alternative Nutzung« von Zeitungsständern: Neue Aktionsform gegen Mainstream-Medien

Eine neue Aktionsform gegen Mainstream-Medien macht sich breit − und zwar durch Zweckentfremdung von Zeitungsboxen. Dabei geht es nicht um Sachbeschädigung oder Diebstahl. Vielmehr legen immer mehr Bürger eigene Medien oder Flugzettel in die Zeitungskästen hinein − und zwar auf den vorhandenen Mainstreamstapel ...

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© REUTERS Jim Young
Natürlich muss auch ein »alternativer« Journalist wissen, was die Mainstreammedien so schreiben, und zwar nicht nur im Internet. Also machte ich genau vor zwei Wochen mal wieder den Bild-Zeitungsständer an der Ecke auf, um mir eine Zeitung zu kaufen. Doch siehe da: Da lag gar nicht die Bild-Zeitung, zumindest lag sie nicht zuoberst.

Sondern mehrere Exemplare der Stimme & Gegenstimme, ein alternativer Informationsdienst, der per Post an zahlreiche Empfänger verschickt wird und der sich bewusst für die gedruckte Form entschieden hat, um den Nachteilen des Internets zu begegnen. S&G setzt auf virale Verbreitung. Auf einer Internetseite kann man die PDFs herunterladen, ausdrucken und weitergeben (»Handexpress«).

Jedenfalls erfährt man dort Dinge, die gewiss nicht in dem Bild-Stapel zu lesen standen: Die USA spielten Russland gegen Deutschland aus, hieß es da beispielsweise, »Oppositionelle ukrainische Politiker müssen um ihr Leben fürchten« oder dass Ebola eine »erfundene Epidemie« sein könnte.

»Alternative Nutzung« von Zeitungsständern

Sauber. Für die Leser von Kopp Online und anderer alternativer Medien sind solche Nachrichten und Thesen zwar keine Überraschung, aber vielleicht für die Bild-Leser, die sich sonst hier ihre Zeitung holen.

Kommentar: Die Qualität des Inhalts dieser alternativen Medien müssen die Leser derselben selbst beurteilen. Doch es ist ein kreatives Beispiel dafür, wie man seine Stimme gegen den Zustand unserer immer psychopatischer werdenden Gesellschaft und den Lügen der Mainstram-Medien gegenüber erheben kann, um ein Zeichen zu setzen und - vielleicht - auch andere aufzurütteln:

Handcuffs

Wie man ein Gedanken-Krimineller wird - eine Schritt-für-Schritt Anleitung

© Sott.net
Eine Frage von einem Leser hat mich gedanklich aufgewühlt seit sie mir gestellt wurde. Die Frage selbst war authentisch und drückte den Wunsch danach aus, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Doch der Leser deutete an, dass er der Tatsache gegenüber resigniert sei, dass es noch schlimmer kommen würde, bevor eine Besserung eintritt. Dies ist wahrscheinlich der trockenste Artikel, den ich je geschrieben habe, doch er könnte sich auch als der Wichtigste herausstellen. Er begann mit einer simplen Liste, aber als ich realisierte, dass die Thematik eine bessere Behandlung verdient als es der typische Guerilla-Journalismus vermag, wuchs das Material an. Was als ein flüchtiger Aufsatz begann, entwickelte sich in einen Leitfaden für Gedanken-Kriminelle.

Die Frage:
Ich habe erst vor Kurzem meine Augen dem gegenüber geöffnet, was sich tatsächlich in der Welt, und besonders in unserem Land abspielt. Hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß, dann hätte ich keine Kinder in die Welt gesetzt. Davon abgesehen, habe ich 3 Kinder, eine Frau und ein Einkommen, mit dem wir gerade mal so überleben. Ich habe das Gefühl, dass sich etwas Schlimmes anbahnt, und dann habe ich so viele Jahre damit verbracht, die Anzeichen einfach zu ignorieren und so zu leben, wie die Regierung es für mich vorgesehen hat (kaum zu überleben und sich abzurackern). Gibt es irgendetwas, das jemand in meiner Situation tun kann - einmal, sich darauf vorzubereiten, den Ausnahmezustand und das vollständige Chaos zu verhindern? Oder wenigstens dabei zu helfen, mehr Menschen zu informieren und darauf zu hoffen, dass sie ihre Augen öffnen.
Aufzuwachen ist ein schmerzhafter Prozess, und sobald man aufgewacht ist, fängt man an die Welt so zu sehen wie sie ist. Es ist schockierend wie sehr alles nach einem Filmset auszusehen beginnt, das aus gänzlich billigen Fassaden besteht, denen es an jeglicher Tiefe fehlt. Man erkennt, dass das derzeitige System des Konsumerismus untragbar ist und man will wissen, wie man das aufhalten kann, von dem man weiß, dass es eines Tages kommen wird.

Obwohl nichts von dem was Sie tun um sich vorzubereiten oder dagegen anzukämpfen illegal ist, haben Sie das Gefühl als würden Sie sich mitten in einer Verschwörung gegen die Kräfte an der Macht befinden. Aus gutem Grund, denn das ist es was Sie tun. Rebellionen werden nicht mehr mit Kugeln und Bomben durchgeführt; sie spielen sich innerhalb der Grenzen Ihres eigenen Verstandes ab. Sobald Sie aufwachen, werden Sie im Grunde ein Gedanken-Krimineller, der niemals wirklich weiß, mit wem er über seine Gedanken sprechen kann. Sie wissen, dass die meisten Ihrer tagtäglichen Kontakte das System nicht als das erkannt haben, was es ist. Diese Menschen fühlen sich immer noch wohl genug, um sich nicht darum zu kümmern, so lange sie ihre YouTube Videos über Katzen haben und ihren #SelfieSaturday. Aus der Furcht heraus als ein Verrückter mit Alufolien-Hut betrachtet zu werden, hüllen Sie sich in Schweigen über Ihre Gedanken und Beobachtungen, bis Sie mit anderen zusammenkommen, die sich ebenfalls in der kriminellen Verschwörung der Gedanken engagieren.

Kommentar: Je mehr Wissen und Kenntnisse Sie jetzt erwerben, desto mehr Wahlmöglichkeiten werden Sie haben, wenn Sie potentiell katastrophalen Situationen gegenüberstehen.
  • SOTT Talk Radio Nr. 66 - Lektionen aus dem Kollaps der UdSSR für die USA: Interview mit Dmitry Orlov (Englisch)
Wir können eine Menge von den russischen Erfahrungen lernen:

Einstein

Chris Hedges: Die Zivilisation der Blinden und Wie man denkt

Kulturen, die lange währen, erarbeiten einen geschützten Raum für all jene, die nationale Mythen hinterfragen und anfechten. Künstler, Autoren, Dichter, Aktivisten, Journalisten, Philosophen, Tänzer, Musiker, Schauspieler, Regisseure und Abtrünnige müssen toleriert werden, wenn eine Kultur auf dem Weg zur Katastrophe gebremst werden soll. Angehörige dieser intellektuellen und künstlerischen Klasse, die normalerweise nicht in den langweiligen Hallen der Akademiker willkommen sind, in denen das Mittelmaß sich durchsetzt, dienen als Propheten. Von der Macht-Elite werden sie ignoriert oder als subversiv gebrandmarkt, weil sie nicht an der Selbstverehrung der Allgemeinheit teilnehmen. Sie zwingen uns dazu, uns selbst mit nicht hinterfragten Annahmen zu konfrontieren, und zwar solchen, die, wenn sie nicht hinterfragt werden, in den Untergang führen. Sie entlarven die herrschende Elite als hohl und korrupt.
Blindheit, blindness
© ceasefiremagazine.co.uk
Sie weisen auf die Sinnlosigkeit des Systems hin, das auf der Ideologie von grenzenlosem Wachstum, endloser Ausbeutung und ständiger Expansion beruht. Sie warnen uns vor dem Gift des Karrierismus und der Sinnlosigkeit einer Suche nach Glück durch die Anhäufung von Reichtum. Sie halten uns einen Spiegel vor: von der bitteren Realität der Sklaverei und Jim Crow, vom völkermörderischen Abschlachten der amerikanischen Ureinwohner, über die Unterdrückung der Arbeiterbewegung bis zu den Grausamkeiten im Namen imperialistischer Kriege und der Zerstörung des Ökosystems. Sie verunsichern unseren Glauben an unsere eigene Tugendhaftigkeit. Sie fordern die vereinfachten Klichés heraus, mit denen wir unsere Nation beschreiben - das Land der Freien, das großartigste Land der Welt, der Leuchtturm der Freiheit - um dann unsere eigene Dunkelheit, unsere Verbrechen und unsere Ignoranz zu beleuchten. Damit bieten sie uns die Möglichkeit eines erfüllenden Lebens und der Möglichkeit der Transformation an.

Menschliche Gesellschaften sehen was sie sehen wollen. Sie erschaffen nationale Mythen einer Identität aus einer Mischung von historischen Begebenheiten und Fantasie. Sie ignorieren unangenehme Fakten, welche die Selbst-Glorifizierung stören. Sie vertrauen naiv auf die Idee eines linearen Fortschritts und auf eine abgesicherte nationale Vorherrschaft. Darum geht es beim Nationalismus - um Lügen. Und wenn eine Kultur ihre Fähigkeit des Denkens und Ausdrucks verliert, wenn sie abtrünnige Stimmen zum Schweigen bringt, wenn sie sich zurückzieht in das was Sigmund Freud als "screen memories" bezeichnet - jene beruhigenden Mischungen aus Fakt und Fiktion - dann stirbt sie. Sie verliert ihren inneren Mechanismus, der die Selbsttäuschung aufzeigt. Sie führt Krieg gegen die Schönheit und die Wahrheit. Sie schafft das Heilige ab. Aus der Bildung macht sie eine reine Berufsausbildung. Sie macht uns blind. Und genau das ist geschehen. Wir sind Schiffbrüchige in einem wilden Sturm. Wie wissen nicht mehr wo wir sind. Wir wissen nicht wohin wir treiben. Und wir wissen nicht was uns noch bevorsteht.
Stormtrooper

US-Polizei erschießt einen Zwölfjährigen nur weil er eine Spielzeugpistole hielt

Alle 28 Stunden wird in den USA ein Afro-Amerikaner erschossen. Beim letzten Opfer handelt es sich um einen zwölfjährigen Junge der von der Polizei erschossen wurde. Grund: Er hielt eine Spielzeugpistole in seinen Händen.

zwölfjährigen Junge von US Polizei erschossen
© Screenshot RT Deutsch

Kommentar: Erst schießen dann fragen - das ist wohl heutzutage die Vorgehensweise der Polizei dort? Wenn die dortigen Kinder nicht mehr sicher sind, wer ist es dann? Und wohin könnte dies führen? Welche Auswirkungen hat das dann für uns? Es fängt manchmal klein an und endet dann in einem Desaster.

Pistol

Amoklauf an Uni in Florida - 3 Menschen durch Schüsse verletzt - Täter erschossen

Ein Amokläufer hat an einer Universität in Florida das Feuer eröffnet und drei Menschen verletzt. Sicherheitskräfte erschossen den Mann.

Amoklauf Florida
© Unbekannt
Die Polizei identifizierte inzwischen den Anwalt und ehemaligen Studenten der Universität Myron May (†31) als Schützen.
An einer Universität in Florida hat ein Mann nach US-Medienberichten in der Nacht zum Donnerstag das Feuer eröffnet und drei Menschen verletzt, ehe er von Sicherheitskräften erschossen wurde. Studenten der Florida State University in Tallahassee hatten sich in der Hauptbibliothek verschanzt, nachdem sie Schüsse hörten, berichtete die ZeitungTallahassee Democrat. Der Angreifer wurde nach einem Schusswechsel mit bewaffneten Sicherheitskräften der Universität erschossen, sagte ein Polizeisprecher dem Blatt. Der Universitätspräsident sprach in einer Mitteilung von einer Einzeltat. Es bestehe keine weitere Gefahr.

Kommentar: Erst letzten Monat gab es neben dem oben erwähnten Amoklauf in den USA einen ähnlichen Vorfall in Estland und eine Schießerei in Ottawa. Es geschahen viel zu viele ähnliche Ereignisse in den letzten Jahren:

Stormtrooper

Schüler lernen über das Internetsurfen: »Die Regierung und die Massenmedien haben immer recht«

Preisfrage: Woran erkennt man eigentlich eine vertrauenswürdige Website? Na, ganz einfach: daran, dass sie von der Regierung, irgendeinem Ministerium oder einer »überregionalen Tageszeitung« stammt. Sie lachen? Sollten Sie aber nicht. Denn genau das wird heutzutage den Schülern an unseren Schulen eingebläut. So steht es jedenfalls in einem Handzettel über das richtige Internetsurfen, der kürzlich an einem Münchner Gymnasium verteilt wurde...

internet
© Unbekannt
Mitten in der grassierenden Glaubwürdigkeitskrise von Medien und Politik versuchen unsere Indoktrinationsanstalten gegenzusteuern. So wurde in München ein richtungweisender Zettel an die Schüler eines Gymnasiums verteilt. Titel: »Das Internet nutzen«.

Das Flugblatt wirft ein Schlaglicht auf den Blödsinn, mit dem unser Nachwuchs Tag für Tag behelligt wird. »Vermutlich führt Ihr erster Weg für die Informationssuche ins Internet«, kann man da lesen. »Für die Seminararbeit ist das Internet aber in mancherlei Hinsicht mit Vorsicht zu genießen.« So weit, so gut. Natürlich sind sämtliche Informationen im World Wide Web mit Vorsicht zu genießen.

Schüler lernen Surfen: »Die Regierung hat immer recht«
© GW
Fragwürdig sind nur die Ratschläge, die der Handzettel schon im nächsten Satz gibt: »Während Bücher und Zeitschriften meist aus seriösen Verlagen kommen, die über vielfältige fachliche Kontrollsysteme verfügen, sind die Informationen, die ins Internet eingestellt werden, oft ungeprüft und nicht verlässlich.« Schon dieser Satz ist reinster Nonsens, denn das Internet selbst, also der Übertragungsweg der Informationen, ist kein Qualitätskriterium für die Inhalte.

Das wäre so, als würde man behaupten, alle Telefongespräche seien von Haus aus unglaubwürdig. Zweitens unterhalten die erwähnten »seriösen Verlage« natürlich selbst Internetauftritte.

Kommentar: Leider kann man sich auf nichts einfach verlassen. Unabhängig davon woher Informationen kommen, empfiehlt es sich immer, diese sorgfältig zu prüfen. Unkritisch die Meinung Anderer zu übernehmen könnte drastische Konsequenzen haben, wie die Deutschen, welche die Weltkriege erlebten, sehr schmerzlich erfahren mussten. Gesundes Misstrauen und Wissen kann schützen.

Für uns und unsere Kinder ist es nützlich wenn wir mehr darüber wissen wie wir selber und die Welt um uns herum funktioniert. Erfahren Sie mehr über die Denk- und Vorgehensweise der psychopathischen Machteliten im Buch Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke. Das Buch können Sie hier erwerben. Lesen Sie darüber, wie viele normale Menschen bei Milgrams Experiment reagierten - als gehorsame Mitläufer. Zu dieser Gruppe der autoritären Gefolgsleute gehören laut Forschungen von Bob Altemeyer mindestens 50% der Weltbevölkerung. Lesen Sie sein Buch The Authoritarians, um darüber mehr zu erfahren. Das Buch ist unter diesem Link frei verfügbar.

Wolf

Mehr als seltsames Verhalten eines Wildschweins: Nächtlicher Einbruch in Baumarkt

Einen eher ungewöhnlichen Einbrecher ertappte die Dillenburger Polizei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf frischer Tat.

Wildschwein in Baumarkt
© Jörg Fritsch, Polizei
Dillenburg-Frohnhausen - Ein Wildschwein hielt die Polizeibeamten und den Leiter eines Baumarktes in Dillenburg-Frohnhausen auf Trapp. Gegen 0.10 Uhr am Mittwoch, den 5. November 2014, verständigte ein Wachdienst die Dillenburger Ordnungshüter, da der Einbruchalarm des Baumarkts im Industriegebiet “Auf der Langaar” ertönte.

Als die erste Streife vor Ort eintraf, entdeckten die Polizisten zunächst die zersplitterte Eingangstür. Allerdings gab sich der Einbrecher gleich zu erkennen: Ein Wildschwein schaute den verdutzten Einsatzkräften aus dem Markt heraus direkt in die Augen. Offensichtlich hatte der Vierbeiner Anlauf genommen und war mit voller Wucht gegen die Eingangstür gerannt.

Das Schwein durchbrach die Glastür und löste den Alarm aus. Nachdem der Marktleiter die Türen komplett geöffnet hatte, gelang es mit vereinten Kräften das Schwein aus dem Baumarkt herauszutreiben. Das Tier rannte ohne Beute und augenscheinlich unverletzt davon. Die “Einbruchschäden” konnten bislang noch nicht beziffert werden.

Kommentar: Ein Video über diesen Vorfall findet man hier. Aus welchen Gründen das Wildschwein unbedingt in den Baumarkt wollte, läßt sich nicht nachvollziehen. Es ist jedoch kein Einzelfall, auch andere Tiere verhalten sich äußerst merkwürdig und teilweise aggressiv:



Family

Nach Studenten-Massaker in Mexiko - Demonstranten liefern sich gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei

Wie selten zuvor legt der mutmaßliche Mord an Dutzenden jungen Menschen die unheilige Allianz zwischen Politikern, Polizei und organisiertem Verbrechen offen. Die Wut über den korrupten Staat entlädt sich auf der Straße. 

Gewalttätige Demonstration Mexiko November 2014
© APA/AP
Nach dem mutmaßlichen Mord an Dutzenden Studenten in Mexiko haben sich Demonstranten gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei geliefert.

Etwa 2000 Studenten und Lehrer steckten am Dienstag (Ortszeit) in der Provinzhauptstadt Chilpancingo den Regionalsitz der Regierungspartei PRI in Brand und schleuderten Steine sowie Feuerwerkskörper auf die Polizei. Die Beamten feuerten Tränengas in die Menge.

Kommentar: Dieser Vorfall mit verschleppten Studenten ist ein gutes Beispiel dafür, dass psychopathischen Leuten in höheren Positionen das Wohl und Wehe ihrer Mitmenschen eher egal ist. Da kann es vorkommen, dass diese dann mehr oder minder handgreiflich protestieren. Bahnstreik in Deutschland, der weltweite "Million Mask March", in Belgien gehen Menschen auf die Straße und in Mexiko Straßenschlachten. Könnte dies alles irgendwie zusammenhängen?

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