Das Kind der Gesellschaft
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Mysteriöses Banker-Sterben setzt sich fort: Früherer Vorstandschef der Bank ABN Ambro tot aufgefunden zusammen mit seiner Frau und einer Tochter

Nachdem vor nur zwei Wochen der erst 28-jährige frühere JPMorgan-Banker Kenneth Bellando in New York in den Tod gesprungen war, berichtete das NachrichtenportalBloomberg nun, der 57-jährige frühere Vorstandschef der niederländischen Bank ABN Amro, Jan Peter Schmittmann, sei zusammen mit seiner Frau und einer Tochter in ihrem Haus tot aufgefunden worden. Als Grund wird eine »Familientragödie« vermutet.
Damit erweitert sich die Liste von Todesfällen hochrangiger Vorstandsmitglieder aus der Finanzwirtschaft der letzten Monate auf zwölf Personen. Schmittmann wurde Berichten zufolge von seiner anderen Tochter gefunden, als sie am Morgen das Haus betrat. Die Polizei äußerte sich bisher nicht zu den näheren Umständen des Todes von Schmittmann sowie seiner Ehefrau und seiner Tochter. Schmittmann ist nicht der erste ABN-Amro-Bankier aus der Vorstandsebene, der tot aufgefunden wurde. Bereits 2009 wurde der frühere Finanzvorstand Huibert Boumeester mit einer Schussverletzung tot aufgefunden, die er sich möglicherweise selbst zufügt hatte.Bloomberg berichtet:
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Russland verpasst Monsanto und anderen GVO Produzenten eine herbe Niederlage: Keine gentechnisch veränderten Organismen in Russland

Monsanto und anderen Gentechnik-Agrobusinesskonzernen, die gehofft hatten, sich mit Bestechung und Gewalt über die Landwirtschaftsabkommen der Welthandelsorganisation ihren Weg in die reiche Landwirtschaft Russlands zu bahnen, hat die russische Regierung eine herbe Niederlage verpasst. Mit der neuen Entscheidung wird eine frühere Liberalisierung rückgängig gemacht, die die Regierung Medwedew erst vor wenigen Monaten beschlossen hatte. Sie könnte ein Signal dafür sein, dass sich die russische Regierung nach dem US-geführten Putsch in der Ukraine von dem Druck der USA distanziert.
© picture-alliance
Am 5. April verkündete der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein Verbot für den Import gentechnisch veränderter Organismen (GVO). In einer Rede vor den Delegierten der Landwirtschaftskonferenz in Wolgograd erklärte er: »Wir haben nicht die Absicht, gentechnisch veränderte Nahrungsmittel zu entwickeln oder ihren Import in unser Land zu genehmigen. Wir sind damit zufrieden, uns mit normalen Nahrungsprodukten zu versorgen. Wenn die Amerikaner gern Gentechnik-Produkte essen, so sollen sie es tun. Wir brauchen das nicht, wir haben genug Raum und Chancen zur Produktion organischer Nahrungsmittel. Wir haben das geeignete Land und die Voraussetzungen, normale organische Nahrung zu produzieren.«
Life Preserver

Iranischer Pastor: „Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube“

Pastor Behnam Irani
© Present Truth Ministries
Der im Iran inhaftierte evangelische Pastor Behnam Irani.
Auf das Schicksal des im Iran inhaftierten evangelischen Pastors Behnam Irani hat das Deutschlandradio Kultur (Köln) aufmerksam gemacht. Der 53-jährige Familienvater war im Mai 2011 wegen seines Übertritts vom Islam zum Christentum zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ende des vergangenen Jahres gelang es ihm, einen Brief aus der berüchtigten Haftanstalt in Karaj, 20 Kilometer westlich von Teheran, zu schmuggeln. Darin heißt es: „Ich wurde inhaftiert, weil ich an Christus glaube und weil ich mich mit Glaubensgeschwistern ausgetauscht habe. Das islamische Regime im Iran wird nicht müde, Menschen zu verfolgen, die den islamischen Glauben nicht teilen. Das Regime arbeitet daran, eine religiöse Diktatur aufzubauen.“ Man könne davon ausgehen, dass der Pastor für diesen Brief mit Folter oder Isolationshaft bestraft wurde, hieß es in einem am 5. April ausgestrahlten Bericht des Deutschlandradios Kultur. Irani sei schon mehrfach inhaftiert worden, weil er zum Christentum übertrat und Muslimen von seinem neuen Glauben erzählte. Die Staatsmacht werfe ihm deshalb „Propaganda gegen das Regime“ und ein „Verbrechen gegen die nationale Sicherheit“ vor. Für den Pastor engagiert sich unter anderen die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner. Sie hat eine Patenschaft für Irani übernommen, weil sie nach eigenen Worten als Christin solidarisch sein will mit verfolgten Christen.
Bell

Prozess wegen früherem Folterzentrum in Argentinien

Menschenrechtsaktivisten
© www.telam.com.ar
Menschenrechtsaktivisten am ersten Prozesstag
In Argentinien hat ein neues Gerichtsverfahren gegen acht während der Diktatur aktive Militär- und Polizeiangehörige begonnen. Sie stehen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor Gericht, die sie in dem geheimen Folterzentrum "Villa Seré" in der Provinz Buenos Aires begangen haben sollen. In der Villa sind zwischen 1977 und 1978 unter der Zuständigkeit der Luftwaffe hunderte von Menschen misshandelt worden. Der Prozess startete zwei Tage nach den landesweiten Feiern zum Gedenken an den 38. Jahrestag des Beginns der Militärdiktatur. Die Villa Seré war eines von rund 500 Geheimgefängnissen, die während der Militärdiktatur im ganzen Land existierten.

Im Einzelnen werden den acht ehemaligen Mitgliedern der Polizei und des Militärs die Tötung von zwei Menschen und 95 Fälle von Verschleppung und Folter vorgeworfen. Vier damaligen Opfern war es im Jahr 1978 gelungen, aus Villa Seré zu fliehen. Es handelt sich um Daniel Rossomano, Guillermo Fernández, Claudio Tamburrini und Daniel García. Nach ihrer heute als historisches Ereignis geltenden Flucht wurde die Villa vorsätzlich in Brand gesetzt, um die Spuren der Folter zu beseitigen.
Ambulance

Schlechter Scherz: Jugendlicher spielt Selbstmord und löst Großeinsatz aus

Wohl um seinem Freund einen Schrecken einzujagen, hat ein 13 Jahre alter Junge in Lahr (Ortenaukreis) vorgespielt, sich das Leben mit einem Messer nehmen zu wollen. Der Teenager schmierte sich mit Ketchup ein und ging mit der Klinge in der Hand auf die Straße, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der 14-jährige Bekannte rannte schockiert davon und alarmierte Rettungskräfte, Feuerwehr und Polizei. Der Übeltäter gab nach dem Vorfall am Samstag seinen üblen Streich angesichts des Aufgebots an Einsatzkräften sofort zu. Bezahlen für den Noteinsatz müssen womöglich die Eltern des 13-Jährigen.

dpa
Pills

Pförtner erschlagen und Mörder flüchtet nackt

Kurz vor Ende seiner Nachtschicht ist ein Pförtner im hessischen Herborn in seinem Pförtnerhaus getötet worden. Der Täter konnte mittlerweile gefasst werden. Der Mann war den Rettungskräften aufgefallen, weil er völlig nackt vom Tatort floh.

Kollegen konnten den Pförtner, der als Angestellter einer Sicherheitsfirma den Zugang zum Firmengelände des Elektronikherstellers Rittal bewachte, nicht erreichen und fuhren schließlich selbst zum Arbeitsplatz des Mannes. Sie fanden den 67-Jährigen gegen fünf Uhr am Sonntagmorgen leblos im Pförtnerhaus.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte konnten nichts mehr für den Mann tun. Allerdings fiel ihnen auf ihrer Fahrt zum Tatort ein Unbekannter auf, der nackt und offenbar auf der Flucht war. Auch ein Taxifahrer wurde Zeuge der absurden Situation und sah, wie sich der Mann hastig ein T-Shirt und eine kurze Hose anzog und weglief.
Blackbox

Ebola-Update: Menschenmenge greift Behandlungszentrum an

Isolierstation ebola quarantäne
© afp
"Ärzte ohne Grenzen" arbeiten in einer Isolierstation in Guinea.
Nach einer Attacke auf Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat das von einer Ebola-Epidemie gebeutelte Guinea die Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen. Die Arbeit von Ärzte ohne Grenzen (MSF) sei "unbezahlbar", teilte die Regierung in Conakry mit. Zuvor hatte MSF die Behandlung von Ebola in Macenta im Südosten des Landes aussetzen müssen, nachdem eine wütende Menge eines der Hilfszentren attackiert hatte.


Kommentar: Das ist höchst kurios. Warum würde eine Menschenmenge ein Ebola-Behandlungszentrum angreifen, wenn es bekannt ist, dass Ebola höchst ansteckend und tödlich ist?


Hintergrund waren Gerüchte, dass Ebola in Guinea eigentlich nicht vorkomme und Ausländer das Virus eingeschleppt hätten.
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Krebs- und Allergiefahr: Zalando ruft Schuhe zurück

Zalando Versand Paket Box
© dpa
Zalando hat mehrere Schuhmodelle wegen erhöhter Chrom-VI-Werte zurückgerufen
Zalando muss mehrere Schuhmodelle wegen hoher Chrom-IV-Belastung zurückrufen. Betroffen sind laut dem Unternehmen 1500 Kunden. Chrom kann in hoher Konzentration Allergien oder sogar Krebs auslösen. Wie stark die Schuhe belastet sind, ist noch unklar.

Der Online-Modehändler Zalando hat mehrere Schuhmodelle wegen erhöhter Chrom-VI-Werte zurückgerufen. 1500 Kunden hätten betroffene Produkte gekauft, sagte ein Zalando-Sprecher am Samstag und bestätigte damit einen Bericht der Wirtschaftswoche. „Da die Kunden online bestellt haben, haben wir ihre Daten und konnten sie direkt informieren.“

Chrom VI, das oft in Lederprodukten vorkommt, kann nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) durch Hautkontakt Allergien auslösen und beim Einatmen Krebs verursachen.

Die Schuhe seien zwar nach der Analyse vom zuständigen Veterinär- und Landesamt Teltow-Fläming beanstandet worden, betonte der Zalando-Sprecher. Da es sich nicht um ein toxikologisches Ergebnis handle, sei aber unklar, ob die Ware die Gesundheit gefährde. Die Wirtschaftswoche hatte berichtet, bei den überprüften Damenschuhen sei die zulässige Höchstgrenze von Chrom VI teilweise um mehr als das 13-Fache überschritten worden.
Megaphone

Irrsinn! Neun Monate altes Baby wegen Mord angeklagt in Pakistan

Absurdistan in Pakistan: In einer Justizposse hat ein Gericht in Lahore einen neunmonatigen Jungen wegen Verdachts auf Mord und Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeladen.
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© GEO TV
Lahore - Der Beschuldigte erschien auf dem Schoß seines Vaters Ami Mosa Khan und ließ sich nur mit einem Fläschchen beruhigen, wie nationale Medien (Freitag) berichteten. Die Polizei hatte den Säugling zusammen mit mehr als 30 Erwachsenen angezeigt, weil sie illegal Gasleitungen angezapft und ermittelnde Beamte mit Steinen beworfen hätten.

Der zuständige Richter ließ das Kleinkind gegen Kaution frei und vertagte den Prozess auf Mitte April. Das Verfahren gegen den Säugling einzustellen, liege jedoch nicht in seinem Verfügungsbereich, erklärte er. Der Regierungschef der Provinz Punjab, Chief Minister Muhammad Shahbaz Sharif, verlangte Rechenschaft vom Generalinspektor der Polizei und kündigte rechtliche Schritte gegen die verantwortlichen Beamten an.

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© Geo Tv
Quelle: KNA
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McDonald's schließt Filialen auf der Krim - Leider nicht für immer

Die Fastfood-Kette McDonald's zieht sich von der Krim zurück. Die drei Filialen in Sewastopol, Jalta und Simferopol sind bereits geschlossen. Offiziell begründet der Konzern dies mit "produktionstechnischen Gründen".
© Reuters
Hoffentlich bleiben die Filialen für immer geschlossen, um der Bevölkerung etwas Gutes zu tun!
Sewastopol - Die Bewohner der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim müssen ab sofort auf Burger und Chicken Nuggets von McDonald's verzichten: Die US-Fastfood-Kette verkündete am Freitag die "vorübergehende" Schließung ihrer drei Filialen auf der Krim aus "produktionstechnischen Gründen". Das Unternehmen hoffe, die Arbeit wiederaufnehmen zu können, "sobald wir die Gelegenheit dazu haben", hieß es auf der ukrainischen McDonald's-Website.

Die Adressen der bisher drei Filialen in Simferopol, Sewastopol und Jalta wurden von der Website entfernt. Den Mitarbeitern der Krim-Filialen sei angeboten worden, in anderen Restaurants in der Ukraine zu arbeiten.

Kommentar: Der Westen verhängte ziemlich dumme Sanktionen und Russland antwortete später sehr geschickt. Zudem auf McDonalds Filialen auch verzichtet werden kann.

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