Das Kind der Gesellschaft
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Schlampiges und unhygienisches Vorgehen: 11.000 Patienten in Sydney müssen zum Aids-Test nach Zahnarztbesuch

Schlamperei bei der Reinigung von medizinischem Gerät könnte für Tausende Patienten in Sydney zu einer ernsthaften Gesundheitsgefahr geworden sein. Sie sollten sich nun auf HIV und Hepatitis testen lassen. Betroffen sind bis zu 11.000 Menschen.

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Medizinische Geräte wurden nicht richtig gereinigt und sterilisiert: In Sydney könnte tausenden Menschen der Zahnarztbesuch zum Verhängnis geworden sein.

Wegen mangelhafter Hygienemaßnahmen in mehreren Zahnarztpraxen sind in Sydney sicherheitshalber tausende Patienten zu einem Aids-Test aufgefordert worden. Zwölf Zahnärzten aus vier Praxen in Sydney würden Verstöße gegen Hygienevorschriften vorgeworfen, sagte der Leiter der Gesundheitsbehörde des Bundesstaates New South Wales, Jeremy McAnulty, am Donnerstag. Weil medizinisches Gerät nicht vorschriftsgemäß gereinigt und sterilisiert worden sei, seien die dort behandelten Patienten aufgerufen, sich auf HIV und Hepatitis A, B und C testen zu lassen. Betroffen sind demnach bis zu 11.000 Menschen.

Bislang gebe es keinen Hinweis auf Infektionen mit dem Immunschwächevirus HI oder mit Hepatitis, hob McAnulty hervor. "Wir sind hoffnungsvoll, dass es keine Ansteckungen gibt und das angenommene Risiko gering ist, aber es ist für die Leute am besten, wenn sie ihren Zustand kennen, denn es gibt Behandlungen für Infektionen."

Kommentar: Ist Aids nur ein Schwindel von Pharmafirmen?


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Menschliches Versagen? VW-Mitarbeiter starb wegen einem Montageroboter

In einem VW-Werk ist ein Techniker von einem Roboter tödlich verletzt worden. Der Unfall passierte beim Einrichten der Maschine.
Bei einem Unfall mit einem Montageroboter in einem Werk des Automobilkonzerns Volkswagen (VW) ist ein Techniker tödlich verletzt worden. Der Roboter habe den Mann gegen eine Metallplatte gedrückt, berichtet die Regionalzeitung Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA).

Der Unfall passierte im VW-Werk in Baunatal bei Kassel, in einer Halle, in der VW Elektromotoren baut. Der Techniker, der bei einem Dienstleistungsunternehmen arbeitete, war mit einem Kollegen dabei, die Maschine einzurichten. Er hielt sich direkt im Bereich der Maschine auf.

Der Kollege nahm den Roboter in Betrieb

Der zweite Mitarbeiter befand sich außerhalb des Bereichs des Roboters und nahm diesen in Betrieb. Unklar ist, ob das auf Zuruf des Kollegen erfolgte. Der Roboter erfasste den Mann und verletzte ihn am Brustkorb. Er wurde reanimiert und dann ins Krankenhaus nach Kassel gebracht. Die Verletzungen waren jedoch so schwer, dass er in der Notaufnahme starb.

Question

Schüsse auf Marinebasis in Washington?

Berichte über Schüsse in der Nähe oder auf einer Marinebasis in der US-Hauptstadt Washington, D.C. haben einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Fernsehbilder zeigten am Donnerstag zahlreiche Einsatzfahrzeuge und abgesperrte Straßen in der Gegend.
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Berichte über Schüsse auf einer Marinebasis in der US-Hauptstadt Washington, D.C. haben einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Fernsehbilder zeigten am Donnerstag ein massives Aufgebot an Einsatzfahrzeugen in der Gegend. Viele Straßen wurden abgesperrt.

Die Basis sei zumindest teilweise evakuiert worden, berichtete der TV-Sender NBC. Mitarbeiter wurden aufgefordert, zunächst nicht zur Arbeit zu kommen." Vorfall kann nicht bestätigt werden"

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, soll der Großeinsatz durch einen Anrufer ausgelöst worden sein. Dieser berichtete, Schüsse in einem der Gebäude gehört zu haben.

"Es kann bisher kein Vorfall bestätigt werden", meldete die Navy am Donnerstag im Kurznachrichtendienst Twitter. Laut der städtischen Feuerwehr liegen keine Angaben über Verletzte vor. Nach mehr als zwei Stunden gaben die Behörden Entwarnung. Nach Angaben der Feuerwehr gibt es keinerlei Verletzte.


Kommentar: Möchte jemand die Bevölkerung in Amerika in Angst versetzen? Denn nicht zuletzt gab es die folgenden Amokläufe:


Crusader

Und die Völkerwanderung durch Griechenland geht weiter...

Während alle ganz konzentriert auf die kommende Volksabstimmung blicken, sowohl in Hellas wie auch in anderen Ländern, spitzt sich die Situation an der Grenze Griechenland-FYROM zu. Und keiner schaut hin.

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Symbolbild
Es ist halb 10 Uhr abends, da klingelt mein Handy. Es ist Vasilis Tsartsanis, der mich fragt, ob ich Lust hätte, ihm zu helfen, ich solle nach Evzoni kommen, da werde dringend Hilfe gebraucht.

Eine gute halbe Stunde nach dem Anruf bin ich in Evzoni. Das normale Bild dort, an das man zwischenzeitlich schon gewöhnt war, hat sich verändert: Die Massen an Teilnehmern der Völkerwanderung nach Zentraleuropa sind nicht mehr anzutreffen, sie verteilen sich jetzt auf die Felder unmittelbar vor der Grenze zur FYROM. Und dort bleiben sie vorerst, wie es aussieht.

Während ich Vasilis gemeinsam mit Evelina, einer sehr engagierten Griechin aus Polykstro, dabei behilflich bin, einer Gruppe Syrier mit Säuglingen, kleinen Kindern und einem schwer gehbehinderten jungen Mann zu helfen - seine Freunde transportieren ihn auf einem Schubkarren, der schnell organisiert wurde, gebracht worden ist er auf einer Leiter liegend, wie Vasilis mir erklärt - informiert mich Vasilis darüber, was los ist und wie sich die Situation an den Übergängen, die von den Flüchtlingen normalerweise benutzt werden, entwickelt hat:

Kommentar: Griechenland hat derzeit nicht nur mit ihren Finanzen, ihrer Wirtschaft und der EU zu kämpfen. Zusätzlich drängen auch noch Flüchtlingsmassen aus den Kriegsgebieten ins Land. Dieses Problem allein kann ein Land schon an ihre Grenzen bringen.


Clipboard

Griechenland: Ein Augenzeugenbericht als Protokoll des rasanten wirtschaftlichen Kollaps

Die deutsche Unternehmerin Gaby Guzek betreibt in Thessaloniki ein Restaurant. Sie schildert, wie sich die Lage in Griechenland praktisch von Minute zu Minute verschlechtert. Immer weniger Läden akzeptieren griechische Bank-Karten. Flüge werden abgesagt, weil das Flugbenzin nicht im voraus bezahlt werden kann. Das Online-Banking bricht zusammen. Am Abend wurde das Limit für Abhebungen bei Bankomaten von 60 auf 50 Euro gesenkt.
Griechenland - ein Augenzeugenbericht als Protokoll des rasanten wirtschaftlichen Kollaps.

10.13 Uhr: Nach drei Tagen Deutschland bin ich zurück in Griechenland. Nach der Landung auf dem Weg nach Hause traute ich meinen Augen nicht: Auf den rund 15 Kilometern Schnellstraße (wochentags um die Uhrzeit immer belebter bis dichter Verkehr) habe ich insgesamt drei Autos gezählt. Auch im Ort ist alles gespenstisch leer, nur wenige Menschen auf der Straße. Geschäfte (sogar inkl. Supermärkte) sind leer. Ich war gestern nicht mehr einkaufen, werde heute aber mal checken gehen, wie es um das Angebot steht. Weiterhin lange Schlangen vor den Geldautomaten.
© Louisa Gouliamaki/AFP
Rentner in einer Schlange vor ihrer Bank.

Kommentar: Offener Brief an Deutschland: Was Ihnen über Griechenland verschwiegen wurde


Family

Was zählen sollte, ist der Wille der Menschen, nicht der Machtelite! Umfrage zum Referendum zeigt: Mehrheit der Griechen will raus aus der EU

Die griechische Zeitung "Efimerida ton Syntakton" veröffentlichte eine Umfrage zum Referendum am kommenden Wochenende über die Zukunft Griechenlands. Eine knappe Mehrheit will demnach mit Nein stimmen und damit den Grexit in die Wege leiten.
All das Bemühen von Medien, EU-Vertretern und Opposition, die Griechen zu einem Ja beim Referendum über weitere Verhandlungen der Regierung mit den Geldgebern zu bewegen, scheint keine Früchte zu tragen. Nach all den Jahren des wirtschaftlichen Niedergangs, wollen viele Griechen nicht noch weiter zu Boden gedrückt werden und hoffen auf einen Neuanfang.

Dies macht sich auch in einer Umfrage bemerkbar, die von der griechischen Zeitung Efimerida ton Syntakton veröffentlicht wurde. Demnach wollen 54 Prozent der Befragten mit Nein, 33 Prozent hingegen mit Ja stimmen. Der Rest von 13 Prozent ist noch unentschlossen.

Kommentar:


Sheeple

Massenproduktion menschlicher Organe: Die genmanipulierte Schweine-Farm der Zukunft

Menschliche Organe sollen künftig auf Tierfarmen gezüchtet werden. Eine US-Investorin baut dazu eine Fabrik, in der sie jedes Jahr hunderttausend Lungen und Herzen für Transplantationen züchten will. Wachsen sollen die Organe in genetisch veränderten Schweinen.

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Auf dieser Farm sollen genetisch veränderte Schweine hunderttausende menschliche Organe produzieren. (Screenshot)
Die Sirius-Satellitenradio Gründerin und Pharmamagnat hat sich zum Ziel gesetzt, auf einer Schweinefarm jedes Jahr 100.000 menschliche Lungen, Herzen und andere transplantable Organen zu züchten.

„Wenn Sie 100.000 Lunge machen wollen, brauchen Sie einen pathogen-freien Ort dafür“, sagte Rothblatt auf einer DARPA Biotechnologie-Konferenz in New York City, als sie ein Bild der Schweinearm enthüllte, berichtet das Magazin Vice. Demnach sagte Rothblatt: „Ich nutze die Technologie, um einen unbegrenzten Vorrat an transplantierbaren Organen zu schaffen, und ich tue es jetzt, ohne Verzögerung“.

Cow

Hochschullaufbahn in der Tiermedizin: Vollzeit ohne echte Bezahlung. Wer kein Sponsor hat, muss draußen bleiben

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An den fünf veterinärmedizinischen Fakultäten in Deutschland hat sich Unruhe ausgebreitet. Der Anlass ist ein anonymer Brief, mit dem ein junger Tierarzt aus München Anfang des Jahres auf Missstände aufmerksam machte. Seinem Vorbild folgten im Juni Tierärzte, die an der Leipziger Fakultät tätig sind; sie sprachen mit Journalisten, die einen Bericht in einem Stadtmagazin veröffentlichten. In beiden Fällen geht es um die Gehälter und Arbeitsbedingungen an den universitären Tierkliniken. Zehn Euro im Monat - das war, folgt man dem anonymen Brief aus München, bis vor wenigen Wochen der Lohn für eine Vollzeitstelle als Tierarzt an der Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Jedenfalls für junge Tierärzte, die dort hofften, mit einer wissenschaftlichen Arbeit promoviert zu werden oder Weiterbildungszeit zu sammeln. Im Gegenzug mussten sie morgens um 7.30 Uhr mit der Arbeit beginnen und Tiere versorgen, OPs vorbereiten, Besitzer beraten. Im Regelfall waren sie bis nach 18 Uhr beschäftigt. Sie hatten tagsüber keine offiziellen Pausen und machten Nacht- und Wochenenddienste ohne Vergütung. In ihren Verträgen stand, dass sie nur wenige Stunden im Monat arbeiten würden, sie mussten aber mündlich zustimmen, ständig da zu sein.

Stock Down

Griechenlands Rentenzahlungen werden halbiert: 350.000 Rentner müssen mit 350€ auskommen

Etwa 350.000 griechische Rentner werden ab dem 1. Juli lediglich die Hälfte ihrer Bezüge ausgezahlt bekommen. Statt 750 Euro sollen sie 350 Euro erhalten. 120 Euro werden die Rentner in der ersten Juni-Woche abheben können. Der Rest soll in den darauffolgenden Wochen abhebbar sein.

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© dpa
Die griechischen Rentner bangen um ihre Bezüge.
Der Vorsitzende der griechischen Rentenempfänger der Pensionskasse für Freiberufler (OAEE), Tasos Petropoulos, hat am Montag angekündigt, dass die 350.000 Rentenempfänger der OAEE für den Juli-Monat lediglich die Hälfte ihrer Bezüge erhalten werden, was einer Summe von 350 Euro entspricht.

Doch davon dürfen sie angesichts der Kapitalverkehrskontrollen am 1. Juli nur 120 Euro abheben, berichtet Gulf News. Etwa 1.000 Banken würden am Mittwoch ausschließlich für die Rentner öffnen, damit diese ihre Bargeld-Bezüge erhalten. Der Rest der Bezüge - also 130 Euro - werde in der Woche vom 6. Bis zum 12. Juli ausgezahlt.

Andere Pensionskassen wie zum Beispiel die OGA, der fast eine Million griechischer Bauern a gehören, haben die Auszahlungen der Rentenbezüge bis auf weiteres verschoben.

Kommentar: Entgegen der allgemeinen Propaganda, ist Griechenland keineswegs ein Land, in der sich die Leute an europäischen (und Deutschen) Geldtöpfen schamlos bedienen und sich dadurch ein bequemes Leben verschaffen. 750€ Rente im Monat heißt, ein Leben weit unter der Armutsgrenze und 350€ reicht gerade aus, um nicht zu verhungern. Miete zahlen geht da nicht mehr. Doch das ist noch lange nicht alles: Aber wen interessiert schon die Wahrheit, wenn es Bild und Co anders sehen?


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Von wegen vegetarisch - Jährlich sterben 500.000 Tiere durch Ernteeinfuhr

Habenhausen - Diese Bilder lassen Tierfreunden das Herz ganz schwer werden: Zerfetzte Fasane liegen auf einer abgemähten Wiese nahe des Werdersees. 50 Meter weiter liegt ein toter Fuchs.

Laut Deutscher Wildtierstiftung müssen in Deutschland jährlich 500 000 Fasane, Kitze, Enten, Kaninchen, andere Kleintiere bei der Ernte ihr Leben lassen. Sie werden auf der Flucht überfahren.

BILD-Leser-Reporter und Tierschützer Josef Teupe entdeckte die Kadaver beim Spaziergang: „Mit drei Unimogs haben die Bauern die Fläche in kürzester Zeit abgemäht und so einen regelrechten Tierfriedhof geschaffen.“

Paradox: Bei der Fläche handelt es sich um ein ausgewiesenes Brut- und Rastgebiet, direkt daneben befindet sich ein renaturiertes Naturschutzgebiet.

Kommentar: Auch wenn der Artikel aus der Bild stammt, bestätigen andere Quellen die genannten Zahlen, dass 500.000 Tiere jährlich durch die Ernte ums Leben kommen, darunter befinden sich auch ca. 80.000 Rehkitze. Das ist mit Sicherheit ein unbequemer Fakt, den viele Vegetarier nicht wahrhaben wollen.