Das Kind der Gesellschaft
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Beer

Voll besoffen: Fast komplette Flugzeug-Crew war betrunken

Was sonst nur der Fluggast darf, nahm sich nun eine ganze Crew heraus: Piloten und Stewardessen fielen in Oslo betrunken durch den Röhrchentest und verpassten ihren Flug. Ein anonymer Anrufer hatte sie verpfiffen.

© dpa
OsloNahezu die gesamte Crew eines Flugzeuges ist am Osloer Flughafen wegen Alkohols kurz vor dem Start der Maschine festgenommen worden. Atemtests hätten am Samstagmorgen bei vier der fünf Besatzungsmitglieder erhöhte Alkoholwerte über dem erlaubten Limit von 0,2 Promille ergeben, sagte Edith Ek Sörensen von der norwegischen Polizei der Nachrichtenagentur AFP. Der Pilot, der Copilot und zwei Stewardessen wurden festgenommen und für Bluttests in ein Krankenhaus gebracht. Laut Sörensen hatte ein anonymer Anrufer die Polizei am frühen Morgen gegen 04.00 Uhr alarmiert. Wie das norwegische „Dagbladet“ berichtete, sollte das Flugzeug der lettischen Fluglinie Air Baltic mit 109 Passagieren nach Kreta fliegen.

afp

Cowboy Hat

Ohne Mitgefühl: Reiseführer hatte die Nase voll und ließ 6 chinesische Touristen zurück

Weil sie sich nicht der Reisegruppe anschließen wollten und zu viele Sonderwünsche hatten, ließ ein Reiseleiter sechs chinesische Touristen kurzer Hand am Schloss Neuschwanstein alleine zurück. Er fuhr mit dem Rest der Gruppe weiter in die Schweiz.

Schwangau - Der Reiseleiter hatte keine Lust mehr auf Extrawünsche, da ließ er die sechs Touristen aus China einfach bei den Königschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau zurück. Der Bus der Reisegruppe war am Mittwochabend ohne die Urlauber aus Fernost Richtung Schweiz weitergefahren, weil die Chinesen noch die Schlösser bestaunten. Um die in Schwangau zurückgelassenen Touristen musste sich schließlich die Polizei kümmern, wie das Polizeipräsidium in Kempten am Donnerstag berichtete.

Der Tour-Guide der Gruppe konnte telefonisch erreicht werden und erklärte, dass er wegen der Sonderwünsche seiner Gäste nicht das gesamte Programm ändern könne. Deswegen habe er die Chinesen zurückgelassen.

Pistol

Polizeigewalt? Messerstecher auf Polizeirevier wurde erschossen

In Oberhausen hat ein Polizist mit mehreren Schüssen einen 39-Jährigen getötet. Der Mann hatte auf dem Präsidium auf einen 21-Jährigen eingestochen und auch die Polizisten bedroht. Ermittler prüfen nun, ob der Beamte vor den Todesschüssen einen Warnschuss abgab.
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© Ermittler der Spurensicherung stehen vor einer Wache in Oberhausen, auf der ein Polizist einen Mann erschossen hat
Ein Polizist hat am Mittwochmorgen auf dem Polizeipräsidium in Oberhausen einen 39 Jahre alten Mann erschossen. Der Mann sei mit einem Messer bewaffnet gewesen und habe die Beamten bedroht, sagte ein Sprecher der Polizei Essen.

Beamte riefen: "Waffe weg!"

Beamte hätten den Mann aufgefordert, das Messer niederzulegen - dies habe der Mann aber nicht getan. Ein Polizist habe daraufhin mehrere Schüsse abgefeuert. Nach Informationen der Bild-Zeitung waren es drei. Der 39-Jährige starb noch vor Ort an seinen Verletzungen.

Die Kriminalpolizei Essen ermittelt nun, wie der Vorfall genau abgelaufen ist. Fest steht bislang laut Bild, dass sich der 39-Jährige und der 21-Jährige nicht kannten. Als der ältere Mann auf den 21-Jährigen einstach, stürmten Polizisten dazu und riefen "Waffe weg!" Daraufhin wurden auch sie mit dem Messer bedroht.

Kommentar: Ein paar Beispiele von weltweiter Polizeigewalt:


Beaker

Explosion in einem Chemiepark in Krefeld: Gebäude-Einsturz mit mehreren Verletzten

In einem Chemiepark in Krefeld-Uerdingen hat es eine Explosion gegeben. Dabei stürzte ein Gebäude ein, zehn Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Zunächst hatte die Polizei zudem mehrere Verschüttete unter den Trümmern vermutet.
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© Twitter/kani_west
Bei einer Explosion in einem Chemiepark Krefeld-Uerdingen hat es bei einer Explosion mehrere Verletzte gegeben. Dabei stürzte ein Gebäude ein. Derzeit geht die Feuerwehr von vier Schwerverletzten und acht Leichtverletzten aus, so ein Feuerwehrsprecher gegenüber FOCUS Online. Der Betreiber des Werks sprach dagegen von nur zwei Schwerverletzten und acht Leichtverletzten.

Zunächst wurden außerdem fünf Menschen vermisst, die unter den Trümmern vermutet wurden. Die Vermissten wurden aber mittlerweile gefunden, sagte ein Sprecher der Polizei. Zunächst waren nach Feuerwehrangaben 60 Rettungskräfte und 50 Feuerwehrleute im Einsatz.

Kommentar: Beispiele von anderen Explosionen auf der Welt in den letzten Monaten:


Bulb

Umfrage: Zahl der Merkel und Obama Versteher in Russland sinkt rapide - Warum wohl?

Eine Pew-Umfrage hat ergeben, dass sich Russland und Deutschland entfremdet haben. Zugleich hat US-Präsident Barack Obama seinen ganzen Kredit in Russland verspielt.
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© dpa
In der Amtszeit von Angela Merkel ist das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland gestört wie schon lange nicht.
Eine Umfrage des Pew Research Centers zeigt, dass es im Verhältnis zwischen Deutschland und Russland zu einer deutlichen Verschlechterung der Beziehungen gekommen ist:

Interessanterweise ist die Verschlechterung bereits seit 2011 festzustellen, also vor dem Ausbruch der Ukraine-Krise. Neben der zweifelhaften Gesellschaftspolitik und den erkennbaren autoritären Tendenzen dürfte die Abneigung bei den Deutschen vor allem auf das massive anti-russische Trommelfeuer in vielen Medien zurückzuführen sein. Der Spiegel etwa übertitelt seinen Bericht über die Pew-Umfrage: „Studie über Russland: Daheim verhätschelt, woanders verachtet“. Das ist natürlich in höchstem Masse manipulativ, denn es handelt sich um keine „Studie“, sondern um eine Umfrage („survey“). Außerdem lautet die Fragestellung über Putin nicht, ob man Putin „verachtet“, sondern: „Wieviel Vertrauen haben sie, dass Putin in weltpolitischen Angelegenheiten das Richtige tut?“

Kommentar: Mehr Informationen zu der unmenschlichen Politik von Obama, Merkel und Co.


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US-Amerikaner decken sich mit Notvorräten ein - Hersteller kommen mit der Produktion nicht mehr hinterher

Eine alternative Nachrichtenwebsite hat etwas Schockierendes aufgedeckt: Wegen der enormen Nachfrage werden bei praktisch allen Herstellern lagerbarer Nahrungsmittel nahezu sämtliche Artikel knapp. Das bedeutet, sollte eine regionale oder landesweite Katastrophe die USA heimsuchen, werden Millionen Amerikaner ohne etwas zu essen dastehen und völlig abhängig sein von einer personell unterbesetzten und finanziell schlecht ausgestatteten Regierung.

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Reporter von AllNewsPipeline.com (ANP) begannen im Juli damit, eine Reihe von Websites zu besuchen, auf denen Notfallvorräte en gros angeboten werden. Dort wollten sie grundlegende Artikel wie Kartoffeln, Mohrrüben, Mangos, Pfirsiche, Eipulver und Milchpulver sowie einige andere Dinge beziehen. Aber je mehr sie einkaufen gingen, desto häufiger stießen sie auf Mitteilungen, dass die Bestände entweder zu Ende gingen oder die Artikel vorübergehend gar nicht erhältlich seien.

Hinzu kommt, dass es in den Mitteilungen nicht hieß, dass die Bestände bald wieder aufgefüllt würden. Stattdessen, so meldete ANP, würde die Lieferzeit Wochen betragen.

Als die Reporter einige Tage später die Website erneut aufsuchten, war die Situation noch dramatischer geworden: Viele Unternehmen konnten nicht einmal mehr sagen, wann bestimmte Artikel wieder vorrätig sein würden.

Kommentar: Auch im guten alten Europa gibt es Stimmen, die zu einem Notvorrat raten:
  • Warnung aus erster Hand: Schweizer Armeechef rät allen, Notvorräte anzulegen
Vorbereitet zu ein ist kein Zeichen von Paranoia, sonder gesunde Vorsicht und hat auch sonst eine Menge Vorteile:


Stock Down

Chinas Börsen auf Talfahrt - Das Ende des Turbokapitalismus im Reich der Mitte?

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Mehr Grund zur Sorge als das Griechenlandproblem bereitet uns China.

Im größten „kommunistischen“ Land der Erde herrscht seit geraumer etwas sehr unkommunistisches - der Turbokapitalismus in seiner perversesten Form. Ironischerweise hat gerade in China die pure Gier und der Turbokapitalismus auf seinem destruktiven Beutezug sein neues Zuhause gefunden.

Das Land hat drei gewaltige Probleme:

1. eine immense Immobilienblase

In China zählte, auf Grund der minimalen Zinsen der staatlichen Geldinstitute, eine Eigentumswohnung zu der Wertanlage Nummer eins. Über 70 Prozent der Chinesen, welche bereits selbst eine Wohnung besitzen, haben aus deshalb ihr Vermögen in weiteren Immobilien angelegt.

Aus diesem Grund sind bereits Geisterstädte in der Größe von Stuttgart entstanden in denen fast niemand lebt. Mittlerweile verliert der Immobilienmarkt an Fahrt. Bereits 2014 sind die von Wohnimmobilien um zehn Prozent zurückgegangen. Mittlerweile beeinflusst der Immobiliensektor bereits zwischen 15 und 25 Prozent der lokalen Wirtschaft. Ein implodieren des Immobilienmarktes würde die chinesischen Banken vor gravierende Probleme stellen, denn seit 2008 ist das Volumen an Hypothekenkrediten exorbitant gestiegen. Für zahlreiche Banken machen Hypothekenkredite bereits etwa 40 Prozent des gesamten Kreditvolumens aus.

Kommentar: Ein wichtiger Satz sollte wiederholt und näher betrachtet werden:
Nicht zu verkennen ist jedoch, dass selbst nach dem Absturz vom 27.07.2015 der Shanghai Composite auf 12-Monats-Sicht noch immer 78,44 Prozent im Plus liegt.
In der Tat ist der Boom (noch) nicht am Ende. Wie die chinesische Regierung reagieren und vor allem mit welchen Mitteln das Eingreifen stattfinden wird, wird nicht nur für China Vorbildcharakter haben. Der Turbokapitalismus ist also noch nicht wirklich am Ende, vielmehr wandelt sich gerade der Markt auf einer tieferliegenden Ebene, hin zu etwas, dessen Ausgang noch ungewiss ist. Aber eins schein sicher, das Ergebnis wird dem normalen Bürger sicher nicht gefallen.


Light Sabers

Kommentar zu Flüchtlingen: Gegen die Ursachen von Flucht anstatt gegen Flüchtlinge angehen!

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Afrikanische Flüchtlinge
Das Thema kursiert schon seit Monaten in den Medien und ich habe mir bisher jeden Kommentar dazu verkniffen. Doch nun platzt mir der Kragen, denn bei den Meinungsgestaltern wimmelt es vor Heuchelei und radikaleuropäischer Arroganz.

Selbstverständlich bin ich gegen Flüchtlinge, denn ich finde es nicht schön, wenn Menschen flüchten müssen. Ich bin für die menschenwürdige Aufnahme der Flüchtlinge, aber ich bin dagegen, dass Menschen flüchten müssen. Deshalb bin ich auch gegen Flüchtlinge, denn ich lehne diese unfreiwillige Lebenssituation für Menschen ab. Es sind nicht die Menschen, die mich stören, sondern ihr Umstand. Wir sollten endlich damit aufhören zu glauben, dass die Probleme mit besseren Unterkünften und politisch korrektem Neusprech zu lösen seien. Das größte Problem der Flüchtlinge ist die Flucht. Deshalb löst man das Problem dieser Menschen nur, wenn man die Ursachen der Flucht bekämpft.

Kommentar: Es sind vor allem psychopathische Menschen in Machtpositionen und ihre Unterstützer, die ihre verquere Vision von Weltherrschaft verwirklichen wollen und damit andere Länder kaputtmachen, die sie als Hindernis auf diesem Weg ansehen.

Und dann gibt es noch die zahlreichen Menschen, die mehr oder weniger autoritäre Mitläufer sind, weil sie sich Machthabern unterordnen, die ihnen Sicherheit und ein geordnetes Leben versprechen, jedoch gegen sie arbeiten. Freiheit bringt viel Unvorhersehbares mit sich, denn sie bedeutet einen Ausbruch aus dem geordneten Leben. Viele können sich gar nicht mehr vorstellen, wie Freiheit tatsächlich aussehen könnte - und vor diesem Unbekannten haben sie Angst. Deshalb ziehen sie die Illusion falscher Freiheit mit ihren unsichtbaren Fesseln vor.
Der Zustrom unzähliger Flüchtlinge stellt diese Illusion in Frage und macht die Fesseln sichtbar. Doch das Problem wird abgepuffert und auf die Flüchtlinge geschoben anstatt auf die Ursachen, die zahlreiche Menschen überhaupt erst zu Flüchtlingen gemacht haben: westlich-imperialistische Machtinteressen und deren Vertreter.

Lesen Sie dazu folgende Artikel:


Handcuffs

Psychopathische Massenmörderin? - Oma beschreibt in ihrem Tagebuch detailliert 11 Morde

Tamara Samsonova (68) sieht aus wie eine harmlose Rentnerin. Dabei soll sie mindestens zwei Männer mit einer Säge zerteilt haben. Und ihr Tagebuch enthält eine Liste noch weitaus schlimmerer Taten.

© Unbekannt
Eine ältere Frau soll in Russland mindestens zwei Männer ermordet und ihre Leichen zerstückelt haben. Ein Gericht in St. Petersburg ordnete die Inhaftierung von Tamara Samsonova an.

Die frühere Hotel-Angestellte wird beschuldigt, einen 79-jährigen Mann, den sie betreute, nach einem Streit vergiftet und die Leiche mit einem Messer und einer Säge zerteilt zu haben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. 2003 soll sie zudem einen Mitbewohner nach einem Streit ermordet und die Leiche ebenfalls zerstückelt haben.

Eine Serienmörderin seit über zehn Jahren?

Die Frau könnte sich noch als eine Serienmörderin entpuppen: Nach russischen Medienberichten beschrieb sie in einem Tagebuch detailliert die Ermordung von insgesamt elf Menschen in über zehn Jahren.

Kommentar: Man kann sich nie darauf verlassen, dass jemand, der harmlos wirkt auch wirklich harmlos ist. Gerade Psychopathen spielen ihren Mitmenschen gegenüber nur die Rolle eines normalen Menschen vor.


Bullseye

Baby wurde auf Toilette am Münchener Flughafen gefunden

Das auf einer Toilette am Münchner Flughafen zurückgelassene Neugeborene hat nach Einschätzung der Polizei gute Überlebenschancen. Bei dem Säugling handelt es sich um ein Mädchen, wie Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer sagte.
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© dpa
München - Die Ärzte in einer Münchner Kinderklinik seien zuversichtlich, dass der Säugling durchkomme. Nach der Mutter wird gefahndet. An die 40 Polizisten hatten am Donnerstag das Areal um den Airport durchkämmt und S-Bahnen durchsucht.

"Es gibt zwar Hinweise auf verdächtige Wahrnehmungen im Flughafenbereich", erläuterte der Sprecher, sie seien aber wenig konkret. Auch zum Kindesvater gab es zunächst keine Hinweise. Kammerer kündigte einen Fahndungsaufruf an.