Das Kind der Gesellschaft
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Frankreich schafft Privatsphäre im Internet ab: Auch Skype soll in Zukunft überwacht werden

Die französische Regierung will 1.000 neue Stellen bei den nationalen Geheimdiensten schaffen. Das neue Personal soll vor allem damit beauftragt werden, den Online-Bereich zu überwachen. In der Nationalversammlung soll über ein Gesetz abgestimmt werden, welches die Privatssphäre im Internet komplett aufhebt.

Frankreich Soldaten Inland
© dpa
Frankreich bereitet sich auf den „Krieg gegen den Terrorismus“ vor.
Die französische Regierung will bis 2017 insgesamt 1.000 neue Stellen bei nationalen Geheimdiensten besetzen. Diesen sollen damit betraut werden, Überwachungsmaßnahmen im Internet durchzuführen.

„Das Gesetz dazu ist bereits ausgearbeitet und erlaubt Zugriffe auf Computer“, die unter Verdacht stehen, zitiert Le Monde den Abgeordneten der Sozialistischen Partei (PS), Jean-Jacques Urvoas, der der Vorsitzender der parlamentarischen Delegation für Nachrichtendienste ist. „Wir haben die Ressourcen für unsere Dienste mittlerweile erhöht. Wir verfügen über sechs Dienste mit 13.000 Mitarbeitern. Das Budget beläuft sich jährlich auf zwischen 1,3 und 1,6 Milliarden Euro“, so Urvoas.

Kommentar: Diese Diskussion wäre vor einigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen. Meinungsfreiheit und Privatsphäre wurden als wichtige gesellschaftliche Errungenschaften betrachtet, als unverletzliche Persönlichkeitsrechte, die unter keinen Umständen in Frage gestellt werden durften. Diese Rechte werden momentan mit erschreckender Geschwindigkeit abgebaut.

Weitere Informationen zum Thema auf de.sott.net:

Bullseye

Armut nimmt in Deutschland zu, teilweise trotz Arbeit

Zwischen 2008 und 2013 hat die Zahl derjenigen, die in Deutschland trotz Arbeit unterhalb der Armutsgrenze leben mussten, um 25 Prozent zugenommen. Der Sozialverband VdK nennt die Entwicklung „erschreckend“.
© dpa
Suppenküche des Diakonischen Werks: Trotz Arbeit nur jeden zweiten Tag eine vollwertige Mahlzeit.
Saarbrücken - Arm trotz Arbeit: In Deutschland können immer mehr Erwerbstätige kaum von ihrem Einkommen leben. Ende 2013 bezogen nach einer Auswertung des Statistischen Bundesamts rund 3,1 Millionen Erwerbstätige ein Einkommen unterhalb der Armutsschwelle. Das waren 25 Prozent mehr als 2008, als diese Zahl noch bei rund 2,5 Millionen lag, wie die Saarbrücker Zeitung (Samstag) unter Berufung auf eine Sonderauswertung der Statistiker berichtete.

Als armutsgefährdet gilt dem Bericht zufolge, wer einschließlich aller staatlichen Transfers wie zum Beispiel Wohn- oder Kindergeld weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens erzielt. 2013 lag diese Schwelle in Deutschland bei 979 Euro netto im Monat. Nach Angaben der Statistiker waren 16,1 Prozent der Bevölkerung damals armutsgefährdet.

Kommentar: Die Meldung überrascht nicht und die Aussage vom DGB-Vorstandmitglied ist fast schon geheuchelt, da sich seit vielen Jahren ein Negativ-Trend fortsetzt - und nicht nur in Europa. Liegt es daran, dass Psychopathen an der Macht sind? Mit 100%iger Sicherheit!

Attention

Verkehrs-Brücke stürzt in Amerika ein - Amerikas marode Infrastruktur

Beim Einsturz einer Straßenüberführung im US-Bundesstaat Ohio ist ein Mensch tödlich verunglückt. Berichten zufolge brach ein Teil der Brücke weg und fiel auf eine Autobahn.
© DPA/ Cincinnati Fire and EMS
Unfallort auf der Interstate 75 in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio: Bei dem Einsturz eines Teils einer Autobahnbrücke ist ein Mensch ums Leben gekommen.
Cincinnati - Auf einer Autobahn in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio ist es zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die Polizei berichtet, stürzte ein Teil einer Straßenüberführung ein. Ein Mensch kam dabei ums Leben, ein weiterer wurde verletzt.

Bei dem Toten soll es sich laut Feuerwehr um einen Bauarbeiter handeln. Der Verletzte sei der Fahrer eines Sattelschleppers, dessen Fahrzeug schwer beschädigt wurde. Demnach kam es gegen 22.30 Uhr (Ortszeit) zu dem Unfall. Die betroffene Interstate 75 Richtung Süden wurde bis auf weiteres gesperrt.
Stormtrooper

Nazis in der Ukraine bedrängen Vertreter der Stadtverwaltung von Charkiw

In Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, haben Militante des Rechten Sektors und der rechtsradikalen Swoboda-Partei am 21. Januar Vertreter der Stadtverwaltung angegriffen. Danach zogen sie unter Zeigen des Hitlergrußes und Rufen wie „Hoch lebe die Ukraine“ und „Ehre den Helden“ durch die Stadt.


Kommentar:

Better Earth

Lawrow zur eigenartigen Rede von Obama: Der Versuch Russland zu isolieren wird scheitern

Im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz des russischen Außenministers Sergei Lawrow zu den diplomatischen Ergebnissen des Jahres 2014 vor der internationalen Presse betonte er, dass Moskau alles tun wird, um einen neuen Kalten Krieg zu verhindern und forderte Washington auf, zu einem kooperativen und konstruktiven Miteinander zurück zu finden.
“Man hört verstärkt Aussagen, dass Russland isoliert werden müsse, insbesondere US-Präsidenten Barack Obama insistiert darauf. Doch keiner dieser Versuche wird die gewünschten Resultate bringen und Russland wird auch nie den Weg der Selbstisolierung wählen.”
So der russische Außenminister zur internationalen Presse. Angesprochen auf die gestrige Rede des US-Präsidenten zur Lage der Nation führte Lawrow aus:
“Die gestrige Rede von Obama zeigte mal wieder die typische Haltung der USA à la ‘Wir sind die Nummer eins und die ganzen Welt muss das anerkennen.’ Dies ist keine moderne Haltung.”
Auf die Frage nach der Rolle Russlands hinsichtlich des Konfliktes in der Ostukraine antwortete er:
“Wir werden uns für eine sofortige Feuereinstellung einsetzen. Das werden wir auch heute als Hauptpriorität bei dem Treffen im ‚Normandie-Format‘ behandeln. Am wichtigsten ist es, dass Frankreich und Deutschland die ukrainische Führung dazu auffordern, kein weiteres Abgleiten in ein Militär-Szenario zuzulassen.”

Kommentar:
Obama Lügen


Newspaper

"Wir müssen sie töten, wir müssen sie töten" - Verrückte US-Moderatorin ruft zum Mord an Islamisten auf

"Wir müssen sie töten!" Mit dieser Aussage im rechten Kampfsender Fox News sorgt die TV-Expertin Jeanine Pirro für Empörung. Sie ist damit nur eine von mehreren provokativen Stimmen des Mediums.

jeanine pirro
Nach den Beschimpfungen des Fox-News-Moderators Sean Hannity gegen einen Imam sorgt der US-Sender mit einer weiteren islamfeindlichen Sendung für Aufsehen: Die TV-Expertin Jeanine Pirro ruft in einem sieben Minuten langen Video zum Massenmord an Islamisten auf. "Wir müssen sie töten. Wir müssen SIE TÖTEN!", sagt die ehemalige Staatsanwältin und Richterin zu Beginn und warnt die Zuschauer: "Sie sind in Gefahr. Ich bin in Gefahr. Wir sind im Krieg. Und es wird nicht aufhören."


Anlass der Wutrede sind die Anschläge dreier Terroristen auf das Pariser Satire-Magazin "Charlie Hebdo". "Nach den brutalen Terrorattacken in Frankreich versteht es hoffentlich jeder", sagt die 63-Jährige. Auch bietet sie gleich eine Lösung für die globale Gefahr. "Es gibt nur eine Gruppe, die diesen Krieg beenden kann. Die Muslime selbst. Unsere Aufgabe ist es, die Muslime bis an die Zähne zu bewaffnen, ihnen alles zu geben, was sie brauchen, um die islamistischen Fanatiker auszuschalten", lautet ihr radikales Konzept. Und wo bleibt dabei die westliche Welt? "Lasst sie (die Muslime) den Job machen, und wenn sie es tun, müssen wir einfach... in die andere Richtung sehen."

Kommentar: Die Aussagen von der Moderatorin Pirro haben einen pathologischen Hintergrund oder sind gesteuert von den Medienhintermännern des Senders und sind nichts anderes als Hetze gegen alle Muslime. Dazu ein Auszug aus Politischer Ponerologie:
Doppelsprache ist nur eines der vielen Symptome. Ein weiteres Merkmal ist die besondere Leichtigkeit, mit der neue Bezeichnungen geprägt werden, die suggestive Auswirkungen haben und nahezu unkritisch akzeptiert werden, besonders außerhalb des unmittelbaren Wirkungsbereiches eines solchen Sys- tems. Wir müssen aus diesem Grund den paramoralistischen Charakter und die paranoiden Qualitäten herausstreichen, die häufig in solchen Bezeichnungen enthalten sind. [...] Alles, was die pathokratische Herrschaft bedroht, wird zutiefst unmoralisch [Wie George Bush zum Beispiel sagte: „Entweder ihr schließt euch uns an, oder ihr seid gegen uns.“ In diesem Fall bedeutet „gegen uns“, dass man „ein Terrorist“ ist und deshalb unmoralisch, AdH].


Stormtrooper

Geiselnahme in Paris unblutig beendet

In einem Postamt bei Paris hatte ein Mann zwei Geiseln genommen. Der Täter war mit einer Kalaschnikow bewaffnet - und ergab sich schließlich. Sein Motiv ist unklar.
raid
© Reuters
Eine Geiselnahme in einem Postamt bei Paris ist am Freitag unblutig zu Ende gegangen: Der bewaffnete Täter in Colombes nordwestlich von Paris gab am Nachmittag auf und stellte sich, wie es aus Polizeikreisen hieß. Die beiden Geiseln blieben unverletzt. Einen Zusammenhang mit der islamistischen Anschlagsserie der vergangenen Woche in Frankreich schloss die Polizei aus.

Der Mann war gegen 12.30 Uhr in das Postamt gestürmt und hatte sich mit zwei Geiseln verschanzt. Danach rief er selbst die Polizei an und gab an, mit einer Kalaschnikow und Granaten bewaffnet zu sein. Bei seinem Anruf habe der Täter, der wegen kleinerer Delikte und nicht im Zusammenhang mit Islamismus bei der Polizei bekannt ist, "zusammenhangslos" geredet, hieß es. Er habe auch einen Krankenwagen verlangt.

Kommentar: Momentan gibt es angeblich keinen offiziellen Zusammenhang zu einem islamistischen Hintergrund, jedoch wird die Geiselnahme leider eines sicherstellen: Weitere Angstverbreitung und die Rechtfertigung von der Verschärfung von Gesetzen innerhalb Frankreichs.

Arrow Down

Charlie Anschlag: Geschichte wiederholt sich - Immer mehr Hassverbrechen gegen Muslime

In weniger als einer Woche wurden allein in Frankreich 54 Angriffe mit anti-muslimischen Hintergrund verzeichnet, unter anderem mit Brandsätzen, Schusswaffen und Granaten. Doch während jüdische Einrichtungen stark geschützt werden, gibt es für muslimische Einrichtungen keinen entsprechenden Polizeischutz. Muslimische Verbände befürchten weitere Eskalationen und fühlen sich vom französischen Staat im Stich gelassen.
© RT
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"Hass hat keine Zukunft!" - 100.000 Demonstranten protestierten deutschlandweit gegen die islamfeindliche Bewegung: "Pegida" ist ein Werkzeug der Kräfte an der Macht!

Rund 100 000 Demonstranten haben am Montag in Deutschland landesweit am Protestmarsch gegen die islamfeindliche Bewegung Pegida teilgenommen.

Wie AFP unter Berufung auf deutsche Medien mitteilt, gab es die größten Kundgebungen in Leipzig und München mit rund 30 000 bzw. 20 000 Teilnehmern. In Hannover gingen mehr als 17 000 Menschen auf die Straße. An der Kundgebung in Berlin nahmen rund 4000 Menschen teil.

Die Teilnehmer demonstrierten gegen das rechte Pegida-Bündnis, dessen Parole „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) lautet.


Kommentar: Es ist gut zu sehen, dass nicht alle auf den Zug des Wahnsinns aufspringen und die Lügen einfach akzeptieren:

Wenn man sich klar macht, dass die Pegida-Bewegung den Kräften an der Macht in die Hände spielt, indem sie die Verteufelung und den Hass gegen den Islam vorantreibt, und somit den künstlich erschaffenen Sündenbock im öffentlichen Bewusstsein zu verankern sucht, dann fragt sich, ob nicht die gesamte Bewegung von Anfang an entweder durch Regierungsagenten losgetreten und/oder zumindest infiltriert wurde. Denn es wird auch den Kräften an der Macht nicht entgangen sein, dass die Menschen frustriert sind über die Verbrechen der reichen und mordenden, gewissenlosen "Herrscher-Elite"; eine solche Bewegung kanalisiert nämlich all die gerechtfertigte Frustration der Menschen und lenkt sie in genau die entgegengesetzte Richtung. Nämlich dorthin, wo sie durch die Kräfte an der Macht erneut instrumentalisiert werden können - für ihre eigene Agenda der Machtausweitung und Kontrolle.

Alarm Clock

Xenophobe Selbstzerstörung oder wie die "Odyssee" und das Neue und Alte Testament die Zukunft prophezeien können

Seltsame Überschrift, oder? Wie um alles in der Welt kann die "Angst vor Fremden" (Xenophobie), welche unsere hochgeschätzten Führer uns als den besten Schutz verkaufen, die Ursache von Selbstzerstörung sein? Und was hat das mit der Odyssee und dem Alten und Neuen Testament zu tun?
Erdfälle Flächenbrände Meteoriten

Erdfälle und Flächenbrände, die durch Meteoriten entstehen. Kommt Ihnen das bekannt vor? Das sollte es.
Eigentlich ist die Antwort darauf ziemlich simpel.

Eines der dominanten Themen, die in der Odyssee auftauchen und ebenfalls im Alten und Neuen Testament erwähnt werden, ist die Gastfreundschaft; wie man einen Fremden behandelt, wenn man selbst der Hausherr ist, und zu wissen, wie man als Gast auf gute oder schlechte Gastfreundschaft reagieren sollte.
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