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Mi, 10 Feb 2016
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Megaphone

Polizisten in Griechenland jagen mehrere Menschen - Angeblich Migranten

Aufnahmen vom Samstag zeigen griechische Polizisten auf dem Victoria Platz in Athen, die im Rahmen einer Anti-Migranten-Operation Migranten jagen und festnehmen. Die Polizeibeamten sollen auch Schlagstöcke eingesetzt haben. Es kam zu einer Reihe von Festnahmen. Viele Migranten und Flüchtlinge halten sich in der Gegend auf und um dem Victoria Platz auf, der Berichten zufolge ein Hotspot für Menschenhändler und Schlepper geworden ist.


Video mit freundlicher Genehmigung von Zougla

Kommentar: Warum die Polizisten die angeblichen Migranten jagen, geht aus dem Artikel nicht hervor.
  • Europäische Union an Griechenland: "Schickt die Flüchtlinge zurück ins Meer, es ist uns egal, ob sie ertrinken"



Che Guevara

Zusammenstöße mit pro-kurdischen Gruppen in Istanbul - Einsatz mit Tränengas

Bei einer Demonstration von pro-kurdischen Gruppen im Gazi-Viertel von Istanbul gegen die Polizei- und Militäreinsätze gegen die PKK im Südosten des Landes, bei denen bislang über 100 Zivilisten getötet worden sein sollen, ist es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Während die kurdischen Protestler Pyrotechnik zündeten, antworteten die Polizeikräfte mit Tränengasgeschossen und dem Einsatz von Wasserwerfern.


Kommentar:
  • Türkei: 27 Wissenschaftler unterschreiben Frieden mit den Kurden - Erdogan lässt sie verhaften



Newspaper

Mutmaßliche Entführung eines Kindes und Vergewaltigung in Kiel

Ein 30-Jähriger soll in Kiel ein siebenjähriges Mädchen verschleppt und sexuell schwer missbraucht haben. "Gegen den Mann wurde am Montag Haftbefehl erlassen", so der Kieler Oberstaatsanwalt Axel Bieler mitteilte.
© dpa
Der Mann hatte das spielende Mädchen am Sonntag gegen 11 Uhr auf einem Schulhof im Stadtteil Gaarden angesprochen und mit in seine Wohnung gelockt. Dort habe er es missbraucht. Anschließend soll er sein Opfer freigelassen haben.

Das Mädchen vertraute sich seiner Mutter an, die daraufhin sofort die Polizei verständigte. Bei der Befragung konnte die Schülerin weiterführende Angaben zum Tatort machen. Die Ermittlungen der Beamten führten schnell zu dem 30-Jährigen, sagte Bieler. Bei dem Mann soll es sich laut der Staatsanwaltschaft Kiel um einen Deutschen turkmenischer Abstammung handeln.

Kommentar:


Smoking

Sie wissen wohl, was ihnen gut tut: Rauchverbote kümmern die Chinesen wenig

Jedes Jahr sterben in China 1,36 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Strenge Nichtrauchergesetze zeigen kaum Wirkung.


Kommentar: Fragt sich, wo die Daten für diese Behauptung sind? Das Rauchen wird seit einigen Jahrzehnten als der Sündenbock für so ziemlich alles hergenommen, während Smog und Feinstaub generell wohl viel wahrscheinlicher für Lungenerkrankungen sind und Todesfälle bekanntlich multiple Auslöser haben können. Dieser Artikel befasst sich mit der Tatsache, dass die Daten in Bezug auf Todesfälle durchs Rauchen massiv manipuliert werden.


© dfic.cn
Paffen trotz Rauchverbot – in China völlig normal
Chinas Revolutionäre waren, wie in dieser Kolumne schon verschiedentlich dargelegt, oft Kettenraucher. Kaum eine Foto vom «Grossen Steuermann» Mao Dsedong (1893 - 1976) ohne Glimmstängel. Auch der grosse Revolutionär und Reformer Deng Xiaoping (1904 - 1997) war nikotinabhängig und rauchte die Zigaretten der sündhaften teuren heimischen Marke «Panda». Erst im hohen Alter von 84 Jahren gab er auf Anraten seiner Frau das Rauchen auf. Der heutige Staats-, Partei- und Militärchef Xi Jinping wurde von den Medien hingegen noch nie mit einer Zigarette ertappt und ist - ganz Vorbild der Nation - wohl ein bekennender Nichtraucher. Nicht von ungefähr.

Kommentar: Sicherlich ist davon abzuraten, herkömmliche Zigaretten voller Zusatzstoffe und Pestizide zu rauchen, um in den Genuß der positiven gesundheitlichen Effekte von Nikotin zu kommen. Doch beim Rauchen von biologisch angebautem Tabak sieht die Sache schon anders aus. Im Folgenden finden Sie reichlich Informationen zum Thema, die Sie von offzieller Seite nicht zu Gesicht bekommen:


Arrow Up

Neue Richtlinien gegen Polizeigewalt in den USA: Nur zu Zwecken der Volksberuhigung?

© Reuters
Protest gegen Polizeigewalt in den USA
Nachdem die unvermindert anhaltende Polizeigewalt durch US-Beamte an oftmals afroamerikanischen Bürgern zu massiven Protesten im ganzen Land führte, haben die Polizeiführer in Washington nun neue Richtlinien für den Dienst veröffentlicht. Doch eigentlich sind die neuen Empfehlungen, an denen zwei Jahre geforscht wurden, die Grundlagen der Polizeiarbeit.

Der ehemalige WikiLeaks-Aktivist Clark Stoeckly bezweifelt gegenüber RT, dass die neuen Richtlinien die Polizeibrutalität in den USA eindämmen können.


Kommentar: Diese "neuen" Richtlinien sollten tatsächlich eine Selbstverständlichkeit sein, wenn Polizisten, die eigentlich für soziale Ordnung im positiven Sinne zuständig sein müssten, mit Zivilisten zu tun haben. Was brauchte es zwei Jahre, um das herauszufinden? Es erweckt den Anschein, dass die Bevölkerung hier beruhigt werden soll und denkt es passiert was; und währenddessen wird die Polizei weiter militarisiert und stellt Leute ein, die Spaß an Gewalt haben und nur auf eine Gelegenheit warten, diese auszuleben.


Life Preserver

Traumatisierungen nach der Flucht: Flüchtlinge brauchen Unterstützung, nicht Ausgrenzung

Die Regierung rechnet offiziell noch mit 800 000 Flüchtlingen. Laut Medienberichten vom Oktober 2015 werden für das laufende Jahr aber womöglich bis zu 1,5 Millionen Menschen in Deutschland erwartet. Wie kann die Integration gelingen?
Ihre Heimat? Die gibt es nicht mehr, sagen Abdi und Amira (Namen und Fallgeschichte anonymisiert) aus Somalia. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz hat die Dörfer, in denen sie mit ihren Eltern und Geschwistern lebten, eingenommen und zerstört. Die beiden jungen Leute lernten sich auf der Flucht kennen, wurden ein Paar. Drei Jahre dauerte ihre Odyssee durch mehrere afrikanische Länder. Dann bestiegen sie einen Kahn, wagten die lebensgefährliche Überfahrt über das Mittelmeer nach Italien, strandeten in einem hoffnungslos überfüllten Flüchtlingslager.

Kommentar:


Sherlock

Menschenhandel?!: Tausende Flüchtlingskinder werden vermisst

Ein Teil der allein reisenden Kinder dürfte sich bei Verwandten aufhalten, es gebe aber auch Menschenhandel und sexuellen Missbrauch.
© APA/AFP (ARMEND NIMANI)
Mindestens 10.000 unbegleitete Flüchtlingskinder sind nach ihrer Ankunft in Europa spurlos verschwunden. Diese Zahl nannte der Brian Donald, Vertreter der europäischen Polizeibehörde Europol, dem britischen Observer. "Dies bedeutet nicht, dass allen etwas passiert ist. Ein Teil der Kinder könnte sich bei Verwandten aufhalten. Aber es bedeutet, dass diese Kinder zumindest potenziell gefährdet sind." Es gebe kriminelle Organisationen, die mit Menschenhandel und der Ausbeutung der Kinder und Jugendlichen Geld verdienen wollten.

Der Sprecher sagte, es handele sich bei der Zahl von 10.000 Kindern um eine zurückhaltende Schätzung, die sich auf den Zeitraum der vergangenen 18 bis 24 Monate beziehe. Allein in Italien seien rund 5000 Flüchtlinge unter 18 Jahren zwar registriert, aber seitdem unauffindbar. In Schweden liege die Zahl bei etwa tausend Personen. Für Österreich und Deutschland nannte Donald keine Zahlen.


Kommentar: Es kursieren Zahlen, die sich jedoch auf alle Altersklassen beziehen und es wird vermutet, dass bei bis zu 10.000 Menschen der Aufenthaltsort unbekannt ist:
  • Logisch: Manche Flüchtlinge suchen Bekannte und Verwandte in Deutschland auf und verbleiben nicht in Heimen



Kommentar: Mit Sicherheit gibt es Psychopathen, die die Lage für sich ausnutzen und Kinder entführen.


Hourglass

Flüchtlingsstrom: Bisher 244 Menschen im Mittelmeer ums Leben gekommen

  • Mindestens 39 Flüchtlinge sind am Samstag bei einem Schiffsunglück vor der türkischen Ägäisküste ertrunken, darunter offenbar auch fünf Kinder.
  • Am Donnerstag starben vor der griechischen Insel Samos 24 Flüchtlinge, sechs weitere Leichen wurden von der italienischen Küstenwache gefunden.
  • Wegen des milden Wetters kommen derzeit wieder mehr Flüchtlinge nach Europa, verstärkt auch über die gefährliche Route Nordafrika-Italien.
© afp
Bei einem Schiffsunglück sind am Samstag mindestens 39 Flüchtlinge vor der türkischen Ägäisküste ums Leben gekommen. Das berichtet die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Unter den Opfern sollen auch fünf Kinder gewesen sein. 75 Menschen konnten gerettet werden. An Bord sollen mehr als100 Menschen gewesen sein, Schiffe der Küstenwache und Tauchereinheiten suchen derzeit im Meer nach weiteren Opfern.

Das Schiff sei auf dem Weg von der türkischen Provinz Canakkale zur griechischen Insel Lesbos gewesen, berichtet Anadolu unter Berufung auf die Küstenwache. Nach Angaben von Saim Eskioglu, Vizegouverneurs von Canakkale, ist das 17 Meter lange Boot kurz nach der Abfahrt gegen Felsen gefahren und gesunken. Die Flüchtlinge auf dem Schiff stammten größtenteils aus Syrien, Afghanistan und Myanmar.

Colosseum

Die Angst schüren: Ja, Flüchtlinge kosten Geld und Bankenrettungen noch mehr

Neue Prognose: Flüchtlinge kosten Staat 50 Milliarden Euro 2016 und 2017
© Sott.net
Unterbringung, Verpflegung sowie Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge werden den Staat nach einer neuen Prognose des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) 2016 und 2017 knapp 50 Milliarden Euro kosten. Im laufenden Jahr fallen für Unterbringung und Verpflegung von rund 1,5 Millionen Asylbewerbern 17 Milliarden Euro an, heißt es in der Studie, die der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Montagausgabe) vorliegt.

Hinzu kämen weitere fünf Milliarden Euro für Sprach- und Integrationskurse, so die Studie. 2017 erhöhten sich die Unterbringungskosten auf 22,6 Milliarden Euro, da die Zahl der Migranten auf 2,2 Millionen steigen könnte. Zusammen mit den Integrationskosten fielen 27,6 Milliarden Euro im Wahljahr 2017 an.


Kommentar: Und wenn die Flüchtlinge schneller integriert werden, dann könnten sie der deutschen Wirtschaft auch wieder Geld einbringen.
  • Flüchtlinge werden der deutschen Wirtschaft in Zukunft einen Wachstum bescheren



Kommentar: Mit dem Aussagen des Instituts wir nur Panik verbreitet und nichts in den Kontext gesetzt:

  • Flüchtlingskrise: Nazis im Aufwind - "Nie wieder!" geschieht wieder

Lesen Sie auch den folgenden Artikel, der sich genau mit dem Thema Ausgaben befasst:
  • "Horden randalierender Flüchtlinge überschwemmen das Land und treiben uns in den Ruin!" - Ach wirklich?
© Sott.net



Bulb

Nobelpreisträger: "Die EU hat alle ihre Werte verloren in Bezug auf die Machenschaften der Türkei"

Der international bekannte Schriftsteller und Nobelpreisträger Orhan Pamuk hat der EU vorgeworfen, die klägliche Situation mit Demokratie und Menschenrechten in der Türkei zu ignorieren. Die EU „hat alle ihre Werte vergessen“, sagte er in einem Interview für die Zeitung „Hurriyet“.
© AFP 2016/ Ozan Kose
„Wenn die Türkei das tut, was die EU will, interessiert es die Europäer nicht, was die Türkei bei sich zu Hause anrichtet.“

Die EU sei von der türkischen Regierung im Bereich des Kampfes gegen die illegale Migration abhängig, führte er weiter aus. Pamuk bekundete seine Solidarität mit dem Chefredakteur der oppositionellen Zeitung Cumhuriyet, Can Dündar, und dem Büroleiter der Zeitung in Ankara, Erdem Gül.

Die Journalisten, die geheime Waffenlieferungen der syrischen Geheimdienste nach Syrien recherchiert hatten, wurden am 26. November verhaftet.

Kommentar: Dieser Aussage kann man nur zustimmen: