Das Kind der Gesellschaft
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Pathologische Verfolger: Frauen sind am häufigsten Opfer von Stalkern

Forscher haben erstmals Stalking-Zahlen für Deutschland erhoben. 15 Prozent sind demnach betroffen. Die Wissenschaftler fanden auch heraus, bei wem das Risiko besonders groß ist, zum Opfer zu werden.
© Getty Images
Jeder sechste wird Stalking-Opfer. Besonders häufig werden Frauen von ihren Ex-Partnern belästigt
Das Wort Stalking kommt ursprünglich aus der Jägersprache und heißt "sich anschleichen" oder "anpirschen". Seit gut 20 Jahren aber hat es auch in der Forensik einen festen Platz - seit in den USA erstmals Prominente verfolgt und belästigt wurden, teils in hochgefährlicher Art und Weise.


Kommentar: Nicht nur Prominente, sondern alle Menschen jeglicher Herkunft sind betroffen.


Stalking, also das wiederholte Verfolgen und Belästigen von Menschen gegen deren Willen, wurde 2007 auch in Deutschland unter dem Tatbestand Nachstellung ins Strafgesetzbuch aufgenommen.

Aber wie viele Menschen leiden überhaupt unter einem Stalker? Repräsentative Zahlen dazu gab es aus Deutschland bisher nicht. Deborah Hellmann und Sören Kliem vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen haben deshalb Stalking in einer großen Stichprobe, die in Alter, Geschlecht, Bildungsstand und vielen anderen demografischen Merkmalen der tatsächlichen Zusammensetzung in Deutschland entspricht, jetzt erstmals untersucht.

Kommentar: Lesen Sie folgende Artikel über Psychopathie:


MIB

Ponerogenese: Tyrannei des großen und kleinen Mannes gehen ungefiltert von Hand zu Hand

Tyrannei ist kein gänzlich definierbarer Zustand. Es gibt viele Arten der Tyrannei und viele Ebenen der Kontrolle; und sie existieren in jeder Gesellschaft zu jeder Zeit. Tatsächlich sind die abscheulichsten Arten den Tyrannei oft die subtilsten; jene Arten der Tyrannei, in denen den Unterdrückten vorgetäuscht wird, dass sie ”Auswahlmöglichkeiten” haben, was ihnen zwangsläufig ”Freiheit” gibt.
Tyrannei ist in seinem tiefen Kern nicht immer die Entfernung von Auswahlmöglichkeiten, sondern das Filtern derselben - das Auslöschen von Optionen, damit nur jene Auswahl verbleibt, die dem System und jenen die es steuern nützlich sind.

Haben wir wirklich eine Wahl?

Man mag die Wahl haben, zwischen Freiheit oder Sicherheit, persönlicher Meinung oder gesellschaftlicher Kohärenz, persönlichen Prinzipien und kollektiver Duldung, katastrophalem Krieg oder durch Selbstgefälligkeit vervielfachtes Desaster, Terrorismus oder Überwachung, wirtschaftlicher Manipulation oder finanziellem Armageddon. Uns werden diese sogenannten Auswahlmöglichkeiten tagtäglich präsentiert und sie werden immer mehr zum Fluch unserer regulären Leben.

Kommentar: Ein Auszug aus Politischer Ponerologie zum Begriff der Ponerogenese:
Ein Phänomen, das allen ponerogenen Gruppen und Vereinigungen gemein ist, ist der Verlust der Fähigkeit ihrer Mitglieder, pathologische Individuen als solche wahrzunehmen und das Verhalten solcher Individuen als faszinierend, heroisch oder melodramatisch zu interpretieren. Die Meinungen, Ideen und Urteile von Menschen mit verschiedenen psychologischen Defiziten werden mit einer Wichtigkeit ausgestattet, die zumindest gleich groß ist wie außergewöhnliche Individuen unter normalen Menschen.

Die Verkümmerung der natürlichen kritischen Fähigkeiten in Bezug auf pathologische Menschen gereicht einer Freigabe für ihre Aktivitäten und wird gleichzeitig zu einem Merkmal für ein Bezeichnen der betreffenden Verbindung als ponerogen. Wir wollen dies als das erste Kriterium der Ponerogenese bezeichnen.

Ein weiteres Phänomen, das alle ponerogenen Vereinigungen gemeinsam haben, ist ihre statistisch hohe Konzentration an Individuen mit verschiedenen psychologischen Anomalien. Ihre qualitative Zusammensetzung ist bei der Bildung des Charakters, der Aktivitäten, der Entwicklung oder des Endes der gesamten Vereinigung von ausschlaggebender Wichtigkeit.

Gruppen, die von den verschiedenen Formen charakteropathischer Menschen beherrscht werden, entwickeln relativ primitive Handlungsweisen, die für eine Gesellschaft normaler Personen relativ leicht zu stoppen sind. Wenn jedoch solche Vereinigungen von Psychopathen inspiriert sind, stellt sich die Sachlage völlig anders dar. Nehmen wir das folgende Beispiel - vom Autor unter aktuellen Ereignissen, die er untersuchte, ausgewählt - , um die Funktionen von zwei unterschiedlichen Anomalien zu illustrieren.

In verbrecherischen Gruppierungen junger Menschen wird von Burschen (und manchmal auch von Mädchen), die ein charakteristisches Defizit aufweisen, das manchmal von einer Entzündung der Ohrspeicheldrüse (Mumps) zurückbleibt, eine besondere Funktion ausgeübt. Diese Krankheit schließt manchmal Veränderungen im Gehirn mit ein und hinterlässt in manchen Fällen eine sanfte, doch permanente Ausbleichung der Gefühle und eine leichte Abnahme der allgemeinen geistigen Fähigkeiten. Auch nach Diphtherie sind zeitweilig solche Reaktionen zu beobachten. Als Resultat sind solche Personen leicht für Suggestionen und Manipulationen durch cleverere Zeitgenossen anfällig.

Wenn sie in eine verbrecherische Gruppe gezogen werden, werden diese in ihrer Konstitution geschwächten Leute zu wenig kritischen Helfern und zu Ausführenden der Absichten ihres Anführers. Sie werden zu Werkzeugen ihrer meist betrügerischen und gewöhnlich psychopathischen Anführer. Wenn sie dann hinter Gittern landen, unterwerfen sie sich den von ihren Anführern eingeflüsterten Anweisungen, dass das höhere (das paramoralische) Ideal ihrer Gruppe von ihnen verlangt, dass sie den Sündenbock spielen und den Großteil der Schuld auf sich nehmen müssen. Bei der Gerichtsverhandlung schieben dann dieselben Anführer, die zu den Verbrechen angestiftet haben, die Schuld gnadenlos auf ihre schwächeren Kollegen. Und manchmal glaubt ein Richter diesen Ausführungen.

Es ist weniger als 1% der Gesamtbevölkerung, die unter den Nachwirkungen von Mumps und Diphtherie leiden, aber ihr Anteil bei jugendlichen Verbrechen liegt bei 25%. Das entspricht einer Inspissation um das 30-fache und benötigt keine weitere statistische Analyse. Wenn wir die Inhalte ponerogener Vereinigungen geschickt genug studieren, dann treffen wir oft auf eine Inspissation anderer psychologischer Anomalien, die ebenfalls für sich selbst sprechen.

[Łobaczewski, Politische Ponerologie, 2011]



Che Guevara

"Das ist unsere Art die Diktatur zu bekämpfen" - Freiwillige aus EU-Ländern kämpfen in der Ost-Ukraine "gegen die NATO"

Bürger aus EU-Ländern rücken aus, um in der Ostukraine gegen die EU und die NATO zu kämpfen. Nach Angaben der Deutschen Wirtschafts Nachrichten (DWN) wollen Ausländer dort sogar eigene Formationen bilden.
„Slowaken und Tschechen, die derzeit in der Ostukraine mit Freiwilligen-Milizen gegen ukrainische Armee kämpfen, wollen eine eigene Truppe zusammenstellen, die der sogenannten internationalen Brigade der 15. Armee angehören soll“, heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag.

DWN schreibt weiter, dass die Brigade eine große Anzahl von tschechischen und slowakischen Staatsangehörigen hat. „Sie sind mit einer monatlichen Vergütung von etwa 340 Euro ausgestattet. Sie leben in Baracken und sind mit Panzern und Schützenpanzern bewaffnet“, zitiert DWN aus dem Nachrichtenportal aktuality.sk.

Ein Slowake habe dem Portal seine politische Motivation mitgeteilt: „Die EU wird von uns als Diktatur und die NATO als aggressiver Pakt wahrgenommen. Das hier ist unsere Art, die EU und die NATO zu bekämpfen.“

USA

Weitere Ausdünnung der Mittelschicht: Immer mehr Amerikaner verzichten auf ihre Staatsbürgerschaft

Während Menschen aus anderen Ländern versuchen, die US-Staatsbürgerschaft zu erhalten, verzichten immer mehr US-Bürger auf diesen Status. Grund dafür ist vor allem das US-Steuersystem.
Vor allem das US-Steuersystem, wonach sämtliche Welteinkünfte in den Vereinigten Staaten zu versteuern sind, gilt als Hauptgrund für den Verzicht auf die amerikanische Staatsbürgerschaft. Die USA sind eines der wenigen Länder, die ihre Bürger auf diese Weise besteuern, während die Konzerne tun und lassen können was sie wollen.

Kommentar:


Wall Street

Wenn Ungerechtigkeit das neue Recht ist: Israelische Soldaten werden nicht verurteilt nach Mord an Kindern - Untersuchung wurde eingestellt

Ihr Tod hatte einen weltweiten Aufschrei zur Folge: Während des Gaza-Krieges 2014 wurden vier palästinensische Kinder bei einem israelischen Angriff getötet. Nun werden die Ermittlungen eingestellt.
Bild
Tel Aviv - Ein israelischer Angriff auf vier palästinensische Kinder während des Gaza-Krieges hat für die Soldaten keine strafrechtlichen Konsequenzen. Der israelische Generalmilitärstaatsanwalt Danny Efroni hat den Fall nach einer strafrechtlichen Untersuchung für abgeschlossen erklärt.

Die Kinder hatten im Juli 2014 am Strand in Gaza Fußball gespielt. Die israelische Armee bombardierte den Küstenstreifen. Vier Jungen wurden dabei getötet, weitere Kinder verletzt. Der Angriff sorgte weltweit für Entsetzen.


Armeesprecher Peter Lerner veröffentlichte in der Nacht zum Freitag auf seiner Facebook-Seite eine lange Erklärung. Die Untersuchung habe ergeben, dass die Kinder auf einem Gebiet gespielt hätten, das den Marinekräften der radikal-islamischen Hamas gehörte.


Kommentar: Das rechtfertigt noch lange nicht auf Kinder zu schießen.


Kommentar:


Pumpkin 2

Keiner mag ihn und will ihn: Ministertroll Poroschenko - Von 54 % auf 13 %

Wie das Internationale Institut für Soziologie in Kiew bekanntgegeben hat, würde dem jetzigen Präsidenten Petro Poroschenko bei einer aktuellen Präsidentschaftswahl ein erheblicher Stimmenverlust drohen. Im Vergleich zu den Wahlen im Mai 2014 bei denen er noch rund 54,7 Prozent der Stimmen für sich gewinnen konnte, sprachen sich dieses Jahr nur noch 13,7 Prozent der Befragten für ihn als Präsidenten aus. Die höchsten Stimmenverluste hat jedoch die ehemalige Regierungschefin Julia Timoschenko zu verzeichnen.

Poroschenko: Verfechter des Teletubby-Landes: Marionette Nr.1
Doch nicht nur Poroschenko hat einen massiven Rückgang an Stimmen zu verzeichnen. Die ukrainische Politikerin Julia Timoschenko, welche bei der letzten Wahl noch den zweiten Platz errang, kommt in der aktuellen Umfrage auf nur noch auf 7,2 Prozent der Stimmen.

Kaum Anlass für Euphorie hat auch der Anführer der ultra-nationalistischen Radikalen Partei, Oleh Lyashko. Erreichte er bei der Wahl 2014 noch 8,32 Prozent, so sprechen sich aktuell nur noch etwa 4,2 Prozent aller Befragten für den ultra-nationalistischen Politiker aus.

Kommentar: Poroschenko wurde von Westmächten eingesetzt - und nicht legitim gewählt - um nicht dem Volk zu helfen, sondern den Interessen des Westens zu dienen.


Cardboard Box

Diphtherie tritt zum ersten Mal seit 30 Jahren in Spanien auf

Seit fast dreißig Jahren gab es in Spanien keine Infektion mehr, jetzt ist ein ungeimpfter Sechsjähriger erkrankt. Der Fall löst eine Debatte aus über die Frage, wie der Staat mit Impfgegnern umgehen soll.

© Peerayot/Shutterstock
Die katalanische Regionalregierung will die Eltern nicht zu Sündenböcken machen. „Hier gibt es zwei Opfer“, sagt der Sekretär für Öffentliche Gesundheit, Antoni Mateu, „den Jungen und die Eltern.“ Der Junge ist sechs Jahre alt und liegt seit gut einer Woche auf der Intensivstation eines Krankenhauses in Barcelona, „in sehr kritischem Zustand“, berichtet das regionale Gesundheitsministerium. Die Diagnose: Diphtherie. Die Eltern hatten ihn nicht impfen lassen. „Sie sind am Boden zerstört“, sagt Gesundheitssekretär Mateu. „Sie fühlen sich betrogen und falsch informiert. Sie haben ein tiefes Schuldgefühl, das wir ihnen zu nehmen versuchen.“

Der Fall des kleinen Jungen aus dem nordkatalanischen Städtchen Olot macht seit Tagen Schlagzeilen in Spanien. Es ist der erste Fall von Diphtherie seit 1987 in Spanien. Wie in Deutschland steht die Diphtherieimpfung auf dem Impfkalender aller spanischen Regionen für Kleinkinder im Alter von zwei, vier, sechs und fünfzehn bis achtzehn Monaten; mit 13 oder 14 Jahren ist eine Auffrischung empfohlen. Doch wie in Deutschland gibt es auch in Spanien keine Impfpflicht. Die Eltern des erkrankten Jungen glaubten, dass eine Impfung mehr Schaden als Nutzen stifte. Nun beginnt in Spanien eine Debatte darüber, wie mit den Impfgegnern umzugehen ist.


Kommentar: In Korea kam in den letzten Tagen der Mers-Virus zum Ausbruch, gibt es da einen kosmischen Zusammenhang?


Bulb

Die Epidemie der Depression dient als Weckruf für die Menschheit: Entweder jetzt oder nie

„Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.“

- Jiddu Krishnamurti
Depression ist als eine moderne Epidemie beschrieben worden. Eine Armee gut ausgebildeter Theoretiker hat dafür jegliche Art von Denkansätzen postuliert und ein riesiges Unternehmen geschaffen, das Pillen zur Heilung dieser Krankheit in unserer modernen, sogenannten „zivilisierten“ Gesellschaft vertreibt. Das hier soll keine Diskussion über Psychologie oder banales Selbsthilfe-Zeugs ignoranter Leute werden, die in schrulliger Art und Weise von ihren Elfenbeintürmen herab dozieren. Stattdessen werden wir uns heute hinab in die Gräben begeben, um all diesen Dreck zu durchdringen und das Auftreten sowie die Rolle von Depressionen aus einer existentialistischen, nicht-materialistischen Perspektive zu untersuchen. Auf diese Weise könnten wir nämlich gar den „Sinn des Lebens“ entdecken.

Manche Depressionen haben eine eindeutige Ursache-Wirkung-Beziehung, z.B. eine missbrauchende Familie, Verlust des Arbeitsplatzes etc. Dieser Typus von Depression zwingt uns dazu, Aspekte unseres eigenen Lebens zu betrachten, die relativ unkompliziert sein können, wenn wir für einen Moment aus uns selbst heraustreten und uns mit rationalen Lösungen für die Stressfaktoren befassen können. Sie sollte daher nicht langlebig sein und vorübergehen, sobald das unmittelbare Problem gelöst wurde. Das ist jedoch nicht die Art von Depression, mit der wir es hier zu tun haben.

Die Depression, die mich interessiert, ist von einer Art, die sich lange dahinschleppt, die das Opfer viel Zeit auf der Couch in der Praxis des Therapeuten kostet und es in eine medizinische Tretmühle schickt - oftmals ein Leben lang. Die Depression, über die ich rede, ist jene Form, die Menschen zum Selbstmord treibt, oftmals viele Male über große Abschnitte ihres Lebens hinweg. Sie saugt dir die Seele aus, da sie dich davon überzeugt, dass die Welt ein vollkommen nihilistischer Ort ist. Es gibt keinen Sinn, keine Hoffnung, keine Zukunft, und niemand kann es nachempfinden. Es gibt nur eine kalte, gefühllose Welt, deren Kultur im besten Fall oberflächlich und im schlechtesten Fall vollkommen psychopathisch ist. Da ist ein Nichts in dir, das wächst und wächst und wächst.

People 2

Immer mehr Jugendliche befinden sich auf "Abwegen"

Sie sind auf der Rutschbahn Richtung dauerhafte Obdachlosigkeit und Drogensucht: Mehr als 20.000 junge Menschen in Deutschland rutschen nach einer Studie derzeit aus Schule und Ausbildung, aber auch aus sozialen Einrichtungen komplett heraus. Das Deutsche Jugendinstitut warnt deshalb in seinem Report "Entkoppelt vom System" vor einer Vernachlässigung der Jugendhilfe.
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Die meisten Jugendlichen können den Übergang ins Erwachsenenalter nutzen, um ihren Bildungsweg einzuschlagen und Freiwilligendienste oder Praktika einzulegen, während jedoch eine Gruppe junger Menschen scheitert: die sogenannten "entkoppelten Jugendlichen“. Sie drohen sowohl aus dem Bildungssystem und der Erwerbsarbeit, als auch aus allen Hilfestrukturen herauszufallen.

Hier werden die Weichen falsch gestellt

Dabei handelt es sich nicht um Einzelfälle, sondern Schätzungen zufolge um mehr als 20.000 junge Menschen, die nach Wahrnehmung der Fachkräfte aus dem Jugendbereich unter seelischen und psychosozialen Störungen leiden.

Die Studie zeigt, an welchen Punkten im Leben der Jugendlichen die Weichen falsch gestellt werden und wie die Jugendhilfe dort verstärkt werden sollte. Die damit verbundenen Kosten wären auch gesamt-gesellschaftlich gesehen eine gute Investition, denn laut der Studie zeigen bereits frühere wissenschaftliche Berechnungen: Für jeden im Rahmen der Jugendhilfe ausgegebenen Euro wird im weiteren Lebensverlauf das Dreifache entweder an staatlichen Ausgaben eingespart oder durch Steuer- und Wertschöpfung zusätzlich eingenommen.

Kommentar: Es ist auch ein trauriges Zeichen, dass es mit der Gesellschaft bergab geht, wenn die Schutzbefohlenen nicht mehr geschützt werden können.


Fire

Depot für Erdöl in der Nähe von Kiew explodiert - Ursache noch unklar

Ein verheerender Großbrand vernichtet nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein riesiges Depot für Erdölprodukte. Es gibt mindestens einen Toten und viele Verletzte. Anwohner müssen aus ihren Häusern fliehen. Die Behörden vermuten Schlamperei hinter dem Unfall.
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© afp
Beim Großbrand in einem Treibstofflager nahe der ukrainischen Hauptstadt Kiew hat es in der Nacht zum Mittwoch weitere Explosionen gegeben. Die Löscharbeiten dauerten an, teilten die Behörden mit. Innenminister Arsen Awakow sagte, das Feuer sei weitgehend unter Kontrolle. Er empfahl den Einsatzkräften, die sechs noch in Flammen stehenden Zisternen einfach ausbrennen zu lassen. Die Feuerwehrleute verwendeten einen Löschzug mit Spezialschaum.

Am Montagabend war ein großes Depot für Erdölprodukte bei Kiew in Brand geraten. Beim Löschen kamen mindestens vier Menschen ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Ein Feuerwehrmann gilt als vermisst. Als Ursache des Feuers vermuten die Behörden einen Verstoß gegen die Sicherheitsvorschriften. Gegen den Betreiber der Anlage wird ermittelt.

Der Zivilschutz sprach am Dienstag von mindestens einem Toten und 14 Verletzten durch das Inferno. Medien berichteten von vier Toten. In einem Radius von zwei Kilometern um das Großfeuer seien Häuser geräumt worden, hieß es. Soldaten der Nationalgarde sperrten das Gelände weiträumig ab.

Kommentar: In den letzten Jahren gab es zwei andere Explosionen in der Ukraine: