Keine Panik! Nimm's leicht!
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Santa

Satire: BND hat Auslandsaufklärung nur falsch verstanden und deswegen Daten weitergegeben

Berlin, Pullach (dpo) - Über diesen Schenkelklopfer wird man noch in Jahren lachen. Wie heute bekanntwurde, hat der Bundesnachrichtendienst die NSA jahrelang mit Informationen über europäische Firmen und Politiker versorgt, weil Geheimdienstmitarbeiter den Begriff "Auslandsaufklärung" falsch interpretiert haben. Demnach dachten sie fäschlicherweise, es sei ihre Aufgabe, das Ausland über deutsche Geheimnisse aufzuklären.
© dpa
Gerhard Schindler
"Das ist ja ulkig, so kann man sich irren", erklärt ein Mitarbeiter aus der BND-Zentrale in Pullach, der anonym bleiben möchte. "Das muss man sich mal vorstellen: Wir haben im Prinzip das exakte Gegenteil dessen getan, was eigentlich von uns erwartet wurde. Ich lach mich schlapp!"
Muss sich jetzt völlig umorientieren und künftig im Ausland spionieren: BND Zwar habe man sich in Pullach und Berlin immer wieder gewundert, warum die Bundesrepublik extra einen aus Steuergeldern (über 615 Millionen Euro/Jahr) finanzierten Dienst mit über 6500 Mitarbeitern unterhält, um andere Länder über die Geschehnisse in Deutschland und Europa aufzuklären. "Aber als Befehlsempfänger macht man halt einfach sein Ding." Immerhin erkläre sich dadurch endlich, warum die Kollegen von der NSA immer so freudig überrascht schienen, wenn sie die neuesten Daten vom BND übermittelt bekamen.

Auch BND-Präsident Gerhard Schindler hat inzwischen zu der komischen Verwechslung Stellung bezogen. "Mir kam beim Frühstück die Milch aus der Nase, als ich zum ersten Mal von der Geschichte hörte", berichtet er unter Tränen. "Ich dachte ja immer, wir seien eine regierungseigene Service-Agentur für befreundete Staaten. Auslandsaufklärung... Mann, Mann, Mann."

Kommentar: Mehr über den BND, unsere Medien und die Regierung: Solange hierzulande alles von der US-Elite kontrolliert wird, ist es keine Überraschung, dass unsere Medien, der BND und unsere Regierung in großen Teilen, die Propagandalügen dieser Elite verbreiten.


Che Guevara

Zentralrat der Berufsdemonstranten fordert Abschaffung von Pfefferspray und ruft auf zu "weicheren Methoden" der Polizeigewalt

Angesichts der Eskalationen während der Proteste bei der Eröffnung des EZB-Gebäudes und der bald anstehenden Großereignisse von G7-Gipfeltreffen und Bilderberg-Meeting hat die gewichtige Fraktion der "Agents Provocateurs" innerhalb des Zentralrats der Berufsdemonstranten (ZdBD) nun gefordert, dass die Polizei zu "weicheren Mitteln" greifen müsse. Grund dafür sind auch die wachsenden verletzungsbedingten Ausfälle.
© Flickr / Montecruz Foto CC-BY-SA 2.0
Blockupy 2013.
Bei fast jeder größeren Demonstration und Protestveranstaltung sind sie dabei: die Berufsdemonstranten. Ohne sie würde der Demobetrieb in Deutschland beinahe zum erliegen kommen, zumal sie stets den lautstarken Kern bilden, der den Anliegen der Veranstalter Stimme und Gehör verschafft. Für manche ist es nur ein Nebenjob, andere hingegen werden vom Staat bezahlt. Besonders viel Einfluss auf die Gestaltung von Aufsehen erregenden Protesten haben jedoch die Mitglieder der Fraktion "Agent Provocateurs" (AP), die zu den bestverdienenden Berufsdemonstranten gehören, da sie auch am meisten austeilen und gegebenenfalls einstecken müssen.


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Pig Beach Bahamas: Wildlebende Schweine genießen das Leben am tropischen Sandstrand der Karibik

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an die Karibik denken? Weißer Sandstrand, kristallklares Wasser, blauer Himmel und strahlender Sonnenschein? Wahrscheinlich. Die wenigsten von uns werden dabei an wildlebende Schweine denken.
Doch tatsächlich gibt es mitten in der Karibik einen Ort, wo wildlebende Schweine glücklich im Meer planschen und die Sonne genießen - so wie wir selbst es tun würden. Dieser Ort ist die unbewohnte Insel Big Major Cay in den Bahamas, besser bekannt als Pig Beach. Dort leben rund 20 Schweine und Ferkel. Sorgenfrei streifen sie durch die unberührte Natur, spielen ausgelassen am weißen Sandstrand und schwimmen munter auf den Wellen des Ozeans. Zahlreiche Touristen besuchen das Paradies jedes Jahr, um die zutraulichen und freundlichen Tiere zu beobachten und mit ihnen zu spielen:


Kommentar: Wenn es nur so einfach wäre... doch die Thematik ist nicht so schwarz und weiß, wie sie gemeinhin dargestellt wird:


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G36-Konstrukteur hält die Kritik nicht mehr aus und versucht seit Tagen sich mit dem G36 zu erschießen

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Oberndorf am Neckar (dpo) - Es ist wie verhext. Bereits seit mehreren Tagen versucht Waffenkonstrukteur Markus F. verzweifelt, sich das Leben zu nehmen, weil er die Kritik an dem von ihm entworfenen Sturmgewehr HK G36 nicht ertragen kann. F., der sich mit einer G36 in seinem Haus verschanzt hat, beteuert weiterhin, dass mit dem Gewehr alles in Ordnung sei und sieht sich zu Unrecht einer Hexenjagd durch die Medien ausgesetzt.

Erste Anzeichen, dass Markus F. seinem Leben ein Ende setzen will, gab es bereits am Samstag, als er per Mail einen Abschiedsbrief an seinen Arbeitgeber Heckler & Koch schickte. Seitdem ertönen regelmäßig Schüsse und leises Fluchen aus dem Haus des 43-Jährigen in Oberndorf am Neckar.

Per Telefon hat F., dessen Wohnzimmer mit Einschusslöchern übersät ist, inzwischen bekräftigt, nicht aufgeben zu wollen. Auch vom unbeabsichtigten Tod seines Hundes und der Zerstörung der Urne seiner Großmutter wolle er sich nicht abhalten lassen, so der renommierte Waffenexperte.

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Neue Froschart entdeckt und sie sieht Kermit dem Frosch sehr ähnlich

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Kermit der Frosch
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Kennt man den nicht aus der "Muppet Show"? In Costa Rica haben Forscher eine unbekannte Amphibienart entdeckt, die auf verblüffende Weise Kermit dem Frosch ähnelt.

Frösche gibt es im Tropenparadies Costa Rica viele. Die meisten sind eher klein und bunt, manche auch giftig. Besonders bekannt ist der Rotaugenlaubfrosch, der trotz seiner Länge von maximal acht Zentimetern den Status einer Landesikone besitzt.

Im Nordosten des Landes haben Wissenschaftler nun eine neue Froschart entdeckt. Das wäre an sich nichts Besonderes. Doch bei Hyalinobatrachium dianae, wie der Glasfrosch wissenschaftlich heißt, könnte es sich um einen Verwandten von Kermit handeln, dem Frosch aus der Muppet Show. Die schwarzen Augen, die knallgrüne Haut, der typische Blick - alles scheint zu passen. Die US-Presse nennt ihn auch "Kermit look-alike". Nur bei der Größe gibt es erhebliche Differenzen: Hyalinobatrachium dianae bringt es nur auf 2,5 Zentimeter.
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© Costa Rican Amphibian Research Center
Forscher haben die zu den Glasfröschen gehörende Art nun in dem Land in Mittelamerika entdeckt.
Die bislang unbekannte Art gehört zu den Glasfröschen, deren Haut leicht durchsichtig ist. Von unten betrachtet, kann man bei bei Hyalinobatrachium dianae sogar innere Organe erblicken. Von den rund 150 bekannten Glasfroscharten ist ein gutes Dutzend in Costa Rica zu Hause.

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Königlicher Wachsoldat von England fällt um

Ein Soldat der Wachmannschaft am Buckingham Palace in London rutschte bei der Wachablösung aus und fiel hin.

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Seine Kollegen taten so, als sei nichts passiert, um das peinliche Missgeschick nicht augenfällig werden zu lassen.

Grey Alien

Aliens zweifeln an baldigem Existenznachweis

Panne bei der Nasa: Die Behauptung einer Forscherin, man werde schon in zehn bis 20 Jahren Belege für die Existenz von Aliens haben, wird von außerirdischen Experten als "kompletter Unfug" bewertet.

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© Adam Woolfitt/Robert Harding
Die Außerirdischen schickten einen ausgestreckten Mittelfinger als Antwort auf die Nasa


Es hätte eine Meldung sein können, die die Welt und die Menschheit erschüttert:Schon bald habe man sichere Belege für die Existenz von Aliens, verkündete Ellen Stofan, Forscherin der US-Raumfahrtbehörde Nasa bei einer Gesprächsrunde in Washington. In zehn bis 20 Jahren werde man diese Beweise vorlegen können, so die Wissenschaftlerin.

Die Freude über diese atemberaubende Meldung währte indes nur kurz. Schon gleich nach Bekanntwerden von Stofans Prognose meldeten sich Vertreter der Betroffenen zu Wort und widersprachen der Nasa-Forscherin entschieden. Anzunehmen, dass die US-Raumfahrtbehörde so schnell Beweise für die Existenz von Außerirdischen finden könne, sei "kompletter Unfug" und "einfach lächerlich", heißt es aus verschiedenen gut informierten Stellen des Universums.

Boat

Nach Tsunami 2011: Fische treiben in Schiffswrack vier Jahre lebendig von Japan nach Amerika

© A. Hulbert, OAR/National Undersea Research Program (NURP); Wikimedia Commons
Gelbschwanzmakrelen - Seriola dumerili
Vier Jahre nach der Tsunami-Katastrophe in Japan ist an der Küste Amerikas ein japanisches Schiffswrack mit einem Fischtank voll lebender Fische angespült worden.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press am Montag unter Berufung auf die Behörden im US-Bundesstaat Oregon meldete, tummelten sich in dem Tank rund 20 Gelbschwanzmakrelen, die üblicherweise in japanischen Küstengewässern vorkommen. Der Tank habe sich im Inneren des schwer beschädigten Fischerboots befunden.

Der Tsunami vom 11. März 2011 hatte es offenbar fortgerissen. Rund 8000 Kilometer weit trieb das Schiff über den Ozean, bevor ein Teil des Wracks mit dem Fischtank nun vor der Küste Oregons entdeckt wurde.

Ein örtliches Aquarium in Oregon wolle sich der Fische annehmen, hieß es in dem Bericht weiter.

Cow

"Gammelfleisch" - Jetzt als Marke geschützt

© Christian Schnettelker / Lizenz
Nicht mehr Gammel- sondern Jubiläumsfleisch
Die Fleischfabrikanten haben es satt: Ständig Skandale, sinkende Umsatzzahlen und zuschlechterletzt treiben „Veganer“ und „Vegetarier“ die Menschen noch dazu, ganz auf Fleisch zu verzichten und so Arbeitsplätze und Managergehälter aufs Spiel zu setzen. Der Verband wehrt sich: „Gammelfleisch“ wurde diese Woche als Markenname geschützt.

Wie das Deutsche Patent- und Markenamt in einer Routinemeldung bekannt gab, wurde „Gammelfleisch“ vom Bundesverband der Deutschen Fleischwarenindustrie als Marke registriert. Das ist der erste Schritt, um dem abbauenden Vertrauen in Fleisch- und Wurstwaren durch Negativpresse entgegenzuwirken. Verunglimpfend darf nicht mehr über „Gammelfleisch“ berichtet werden.

Weiterhin gab der Verband in einem internen Papier, welches der Neuen Rheinpresse vorliegt, einen Leitfaden an seine Mitglieder heraus, wie vermeintlich nicht mehr zum Verzehr geeignetes Fleisch wohlwollend beworben werden kann. Statt „Gammelfleisch“ sollen begriffe wie „Naturgereift“ oder „Jubiläumsfleisch“ verwendet werden, wohingegen „Edelschimmel“ suggerieren soll, dass das Fleisch ganz bewusst verdorben wurde und es sich um ein Premium-Gut handelt.

Butterfly

Einen Hirsch gefischt

Ein reicher Fang!
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Unglaublich, aber einem italienischen Fischer ist unweit von Giulianova tatsächlich ein Hirsch ins Netz gegangen.