Die Wissenschaft des Geistes
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Hunger lässt Paare aggressiver werden

Streit Paar
© imao / Andreas Krone
Nichts gegessen? Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, steigen die Aggressionen.
Eltern wissen, dass häufig Hunger der Grund ist, wenn Kinder maulig und unausstehlich werden. Auch in Paarbeziehungen kann ein leerer Magen Aggressionen hervorrufen. Das fanden Forscher mit Hilfe von Voodoo-Puppen heraus.

Schwierige Diskussionen und Auseinandersetzungen sollten Ehepaare nur gut gesättigt angehen. Einer Studie US-amerikanischer Forscher zufolge steigen die Aggressionen zwischen Partnern, wenn ihr Blutzuckerspiegel sinkt. Streit, Konflikte und vielleicht sogar häusliche Gewalt seien womöglich zum Teil Folge eines einfachen, aber oft übersehenen Zustandes: Hunger. Das schreiben die Wissenschaftler in den Proceedings der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften.

Kommentar: Es ist unfassbar, dass -- einmal völlig abgesehen von Hunger -- diese Paare überhaupt Nadeln in die Voodoo-Puppe des Partners steckten.

Family

Was Lästern und Hochstapeln gemeinsam haben

lästern
© picture-alliance / united-archiv
Das Scheitern des anderen tröstet laut Lebensberaterin Ursula Hauer über die eigene Unvollkommenheit hinweg. Doch es gibt Wege aus dem Dilemma
Übertriebene Selbstzweifel zeigen sich bei manchem mit dem "Hochstapler-Syndrom": Sie glauben, ihre Leistungen lägen nicht an ihnen, sondern seien Zufall. Andere reagieren mit ausgiebigem Lästern.

Der Erfolg im Studium ist dem Glück oder Zufall geschuldet, aber bloß nicht der eigenen Leistung: So denken junge Menschen, die unter dem sogenannten Hochstapler-Syndrom leiden. Sie sind im Studium erfolgreich. Trotzdem zweifeln sie ihr Können permanent an und haben das Gefühl zu bluffen, erklärt Birgit Spinath. Das Phänomen sei häufig bei perfektionistischen Menschen zu beobachten, erzählt die Professorin für Pädagogische Psychologie an der Universität Heidelberg in der Zeitschrift Zeit Campus. Um die falsche Selbsteinschätzung zu relativieren, könne es helfen, Feedback von Freunden einzuholen.
Snakes in Suits

Studie: Psychopathen können Empathie lernen

Psychopathen blenden emotionale Reize aus, wenn sie ein Ziel verfolgen. Offenbar kann ihr Hirn solche Signale nicht parallel verarbeiten. Versuchen sie aber bewusst, sich in die Lage anderer Menschen zu versetzen, dann oft mit Erfolg.

Psychopathen geben uns noch immer viele Rätsel auf: Sie gelten als rücksichtslos, furchtlos und gefühlskalt - weder eine drohende Bestrafung noch das Leiden ihrer Opfer kann sie von Untaten abhalten. Angst und Empathie kochen bei ihnen auf Sparflamme, aus Strafen scheinen sie nichts zu lernen.

Studien mit funktioneller Bildgebung (fMRT) konnten bei psychopathischen Straftätern Veränderungen in Hirnnetzwerken für Empathie und Emotionen nachweisen, etwa im orbitofrontalen und im ventromedial präfrontalen Kortex.
Megaphone

“Die Männer sind Kriegstreiber” - Wie primitiv darf es denn sein?

Wie erfolgreich kann Indoktrination eigentlich sein?

weiße Feder, Indoktrination 1. Weltkrieg

Die "weiße Feder" in Großbritannien zur Zeit des 1. Weltkrieges war ein Mittel der Indoktrination, indem Männer, die nicht in den Krieg zogen, als "Feiglinge" gebrandmarkt wurden.
Diese Frage haben wir uns nicht vor dem Hintergrund der Vernunft, die Menschen nach Meinung vieler Philosophen vor Tieren auszeichnen soll, gestellt, sondern vor dem Hintergrund der folgenden Kommentare:
(1) “Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel - aber wenn ich sehe, was für eine Kriegstreiberei die Männer in den letzten 2 Jahrtausenden betreiben, ist es nicht verwunderlich, dass sie sich irgendwie unbeliebt gemacht haben, irgendwann ist dann auch mal genug. Wer sich da wundert, ist wohl etwas naiv.”
(2) “Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin! Dann wären auch keine 850.000 Männer im Krieg umgekommen. Schon mal auf die Idee gekommen nicht mitzumachen im System?”
(3) “Brecht ist lange tot. Man sollte doch mal neue Konzepte entwickeln. Aber ich sehe schon, die Männer haben scheinbar nichts dazugelernt und würden auch diesmal für einen 3. Weltkrieg wieder ins Verderben rennen. Wacht mal auf!”
Die drei Kommentare, von einem Leser, der sich nicht entscheiden kann, ob er sich Florian, Sebastian oder Gerold nennen will, lassen die oben gestellte Frage virulent werden, konkret: Ist es möglich, Menschen so sehr zu indoktrinieren, dass sie entgegen allen Menschenverstands und entgegen aller Vernunft, auf die primitivste Form der Verallgemeinerung ausweichen und eine sich selbst verordnete geistige Form der Gleichschaltung betreiben, die man nur als psychotisch bezeichnen kann?

Kommentar: Um zu verstehen, woher Kriegstreiberei kommt, was die eigentliche Ursache ist, und auf welche Weise das fehlende Wissen über Ponerologie die Menschen dazu bringt, auf die Manöver der Kräfte an der Macht herein zu fallen, lesen Sie Lobaczewskis bahnbrechendes Werk: Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Böse, und ihre Anwendung für politische Zwecke.

Sun

Licht gegen Angstzustände

Deutschen Forschern ist es gelungen Rezeptoren für den Botenstoff Serotonin, dessen Ungleichgewicht unter anderem für Angstzustände und Depressionen verantwortlich ist, derart zu modifizieren, dass man sie gezielt mit Licht aktivieren kann.
© RUB/Masseck
Nervenzellen, die den lichtaktivierbaren 5-HT1A-Rezeptors (grün) und den natürlich vorkommenden 5-HT1A-Rezeptor (rot) besitzen.
Bochum (Deutschland) - Wie die Forscher um Prof. Dr. Stefan Herlitze vom Lehrstuhl Allgemeine Zoologie und Neurobiologie der Ruhr-Universität Bochum aktuell im Fachjournal Neuron (DOI: DOI: 10.1016/j.neuron.2014.01.041) berichten gehört der 5-HT1A-Rezeptor, der besonders wichtig für die Regulation des Serotoninhaushalts ist, zur Klasse der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren, kurz GPCR. Diese Art von Rezeptoren kann verschiedene Signalwege anstoßen und somit bestimmte Prozesse in der Zelle hemmen oder fördern. "Rund die Hälfte aller Medikamente wirkt gezielt auf G-Protein-gekoppelte Rezeptoren", erläutert Herlitze. Bisher konnten diese intrazellulären Signalwege nicht gezielt untersucht werden, da es keine Möglichkeit gab, sie mit hoher zeitlicher und räumlicher Präzision anzusteuern.
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Sozialphobie: Wenn Menschen Angst machen

© unbekannt
Kennen Sie das auch: In einer größeren Runde sollen Sie einen Vortrag halten oder ihre Position verteidigen, alle Augen richten sich auf Sie, Sie beginnen zu schwitzen und möchten sich am liebsten verkriechen. Was uns unter normalen Umständen schon belastet ist umso schwerer zu ertragen, wenn man unter Sozialphobie leidet.Menschen, die unter einer Sozialphobie leiden, entwickeln große und anhaltende Ängste vor dem Zusammentreffen mit fremden Personen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei, dass sich die Betroffenen ständig damit auseinandersetzen, wie andere Personen sie wohl in den unterschiedlichen Situationen wahrnehmen und bewerten könnten. Eine negative Reaktion oder Bewertung wird dabei stets gefürchtet und lässt Hemmungen und Scham entstehen, sodass ein normaler zwischenmenschlicher Umgang enorm erschwert oder gar unmöglich gemacht wird.
Bulb

Selbstüberschätzung: Menschen liegen chronisch daneben

Superman Kind
© iStockphoto
Wir neigen dazu, unsere eigenen Fähigkeiten größer einzuschätzen, als sie in Wahrheit sind
Menschenkenntnis, Intelligenz, Bildung: Menschen liegen chronisch daneben, wenn sie ihre eigenen Fähigkeiten einschätzen. Warum bloß?

Die Menschen befinden sich auf einer kollektiven Suche. Ständig sind sie unterwegs, immer streben sie einem Ziel entgegen: endlich zu sich selbst zu finden. Die Suche nach dem eigenen Selbst scheint die Mission der Gegenwart zu sein, und sie wird so bald nicht enden.

Denn offenbar wissen die meisten gar nicht, wonach sie da eigentlich suchen. Das Bild vom eigenen Selbst erscheint reichlich verzerrt. Das legt die Lektüre einer umfassenden Analyse nahe, die im Fachmagazin Perspectives on Psychological Science (Bd. 9, S. 111, 2014) erschienen ist. Darin fassen die beiden Psychologen Ethan Zell von der University of North Carolina und Zlatan Krizan von der Iowa State University 22 Meta-Studien mit insgesamt mehr als 200000 Teilnehmern zu der Frage zusammen, wie zutreffend Menschen sich selbst einschätzen können.
Bullseye

Psychologie: Wenn der Partner immer der Falsche ist

Paar Beziehung Ehe
© pa
Bockiger Esel oder dumme Gans? Manche Paare scheinen nicht zusammenzupassen
Die Natur treibt den Menschen unerbittlich zum Pas de deux: Die Suche nach dem richtige Partner hat aber einen entscheidenden Haken: Statistisch betrachtet greift man zwölf Mal daneben. Psychologen sehen in der Wahl des falschen Partners eine wunderbare Möglichkeit, Psychohygiene zu betreiben.

Auf dem Weg zu Mr. Perfekt und Miss Right empfehlen sich gesunder Menschenverstand und Regisseur-Qualitäten. Liebe, erklärt der renommierte US-Psychologe Robert J. Sternberg, sei nichts anderes als ein individuelles Drehbuch, das wir schon kurz nach der Geburt zu schreiben beginnen. Im späteren Leben gelte es, sich einen Partner mit kompatibler "Beziehungsgeschichte" zu angeln.
Phoenix

Erkenne dich selbst: Der Schlüssel zur objektiven Weltanschauung und der Weg aus der Matrix

Mit den Lösungen die überall präsentiert werden, sei es durch den politischen Zirkus, spirituelle Führer oder progressive Bewegungen, welche "nachhaltige Lösungen" anbieten, scheinen viele Menschen einen Plan zu haben, wie man die Welt in Ordnung bringen kann. Andere wiederum sagen "alles ist genauso wie es sein soll" und alles was wir tun müssen ist mit dem „Fluss“ zu gehen sich auf „Liebe und Licht“ zu fokussieren und alles wird gut.


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Visionäre Ideen sind gut und wichtig, aber Hoffnungen welche auf Idealen basieren, können zu Nichts zerfallen, wenn es kein Fundament gibt auf der diese aufbauen. Die bekannte Auffassung ist, dass wir „tun“, „handeln“ oder „wählen“ müssen. Und es scheint als ob die meisten Leute möchten, dass ihnen jemand sagt was sie tun sollen, so dass sie nicht zu viel für sich selbst denken müssen. Die Frage jedoch ist: Was sind wir wirklich in der Lage zu „tun“ wenn wir uns nicht einmal selbst kennen? Was ist die Menschheit? Ja, wir sind alle eins, aber sind wir wirklich alle innerlich dieselben? Sehen, denken und fühlen wir alle gleich? Wer ist in der Lage zu sagen was gut für die Welt ist und was nicht?

Die Probleme die unsere Welt heimsuchen - die Zerstörungen, Gier, Genozid, ökonomische Kernschmelzen, können und werden nicht vom Menschen gelöst werden, solange er sich nicht selbst ins Angesicht sieht und die Arbeit beginnt, Wissen über das Selbst jenseits der Ego-Anbetung zu erlangen. Die Menschheit ist durch Kultur, Gesellschaft, Religion, Medien, Nationalismus, Bildung, Regierung und alle Arten von illusorischen Vorstellungen tief konditioniert. Bevor wir irgendwelche Lösungen anbieten können, müssen wir uns dieser Konditionierungen bewusst werden und die nötige Arbeit tun, uns selbst zu verstehen, mit unserem mechanisch-reaktivem Verhalten, emotionalen Süchten und unserer Voreingenommenheit, Informationen automatisch abzuweisen welche im Konflikt mit unserer konditionierten Weltsicht stehen.
Butterfly

Der Mythos der geistigen Gesundheit: Trauma führt zu Dissoziation und was wir von Trauma-Überlebenden für unsere eigene Heilung lernen können

(
The Myth of Sanity, Martha Stout

Dr. Martha Stouts Buch "The Myth of Sanity"
Übersetzung vom SOTT.net Team)

Vor Kurzem haben wir aus Dr. Marta Stouts Buch The Sociopath Next Door (Der Soziopath von nebenan, AdÜ) zitiert. Dieses Buch sollte eine Pflichtlektüre für jedes normale menschliche Wesen sein. Ebenso empfehlen wir jedem, insbesondere Frauen und Eltern, das Buch Predators: Pedophiles, Rapists, And Other Sex Offenders (Raubtiere: Pädophile, Vergewaltiger und andere Sexualstraftäter, AdÜ) von Dr. Anna C. Salter. Was Sie nicht wissen KANN Sie und ganz besonders Ihre Kinder verletzen. Retten Sie HEUTE ein Leben: Wissen schützt!

Heute möchten wir unsere Leser auf ein weiteres Buch von Dr. Stout mit dem Titel The Myth of Sanity (Der Mythos der geistigen Gesundheit, AdÜ) aufmerksam machen. The Myth of Sanity handelt von Trauma-Überlebenden, einschließlich denjenigen, die durch Psychopathen oder andere pathologische Elemente unserer Realität traumatisiert wurden. Im folgenden finden Sie Auszüge, von denen wir glauben, dass sie als eine Einführung in die weiterführende Literatur, Forschung und sogar Arbeit an sich selbst, mit oder ohne therapeutische Intervention, dienen können. Es scheint, dass die Überlebenden von Traumata dem Rest von uns viel über das LEBEN beibringen können.

Meine Patienten sind beiderlei Geschlechts und kommen aus allen Bereichen des Lebens. Manche sind schlicht. Andere besitzen einen brillianten und vielfältigen Intellekt. Die meisten befinden sind irgendwo dazwischen. Sie kommen mit einer Vielzahl von weitverbreiteten Diagnosen in mein Büro: Depressionen, manisch-depressive Störungen, Angststörungen, Anorexia nervosa, Alkoholismus, Borderline-Störungen, Paranoia. Ihre Geschichten sind scheinbar unterschiedlich. Manche haben Erdbeben überlebt. Ein Mädchen hat, als sie zwei Jahre alt war, aus einem Korb heraus beobachtet (in dem sie von jemandem versteckt wurde), wie ihre kambodschanischen Eltern und neun Geschwister durch einfallende Soldaten erschossen wurden. Viele andere haben chronischen Inzest in der Kindheit überlebt. Wieder andere sind erwachsene Überlebende anderer Arten von körperlichem und psychologischem Mißbrauch, der ihre gesamte Kindheit lang angedauert hat.

Kommentar: Wie die Autorin anmerkt ist der Weg zur Heilung unserer traumatischen Erfahrungen und deren Auswirkungen auf unser tägliches Leben in Bezug auf Denken, Fühlen, Handeln, und der Energie die uns zur Verfügung steht, mit Arbeit und Mut verbunden, sowie auch mit Ausdauer, um durch die vorhandenen psychologischen Widerstände durchzugehen.

Es gibt jedoch eine Methode, die uns diese Arbeit sehr erleichtern kann: Meditation und Atemübungen.

Meditation - Die Quelle der Regeneration und Heilung
Meditation verändert Verknüpfungen im Gehirn: Neuronale Veränderungen bleiben auch im Alltag erhalten
Meditation hilft gegen Schmerzen
Meditation macht gesund
Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz
Meditation kann Psychosen verhindern
Meditation als Ansatz gegen Depression und Schizophrenie?
Meditieren rettet die Zellen
Der Vagusnerv ist der Meditationsnerv

Eine weitere gute Nachricht:

Es gibt Éiriú Eolas (ausgesprochen “ERI-OLAS”), ein erstaunliches, wissenschaftliches Stressabbau- und Verjüngungsprogramm, DER SCHLÜSSEL, der Ihnen hilft, Ihr Leben auf REALE und sofort spürbare Weise zu verändern. Es ist leicht zu erlernen und Sie müssen nichts dafür bezahlen. Die kostenlose Online-Version können Sie hier finden.

eiriu eolas
© Éiriú Eolas
Weltweit haben Menschen über ihre Erfahrungen mit dem Éiriú Eolas-Programm hier und hier berichtet.

Die Atemübungen des Éiriú Eolas-Programms stimulieren den Vagnusnerv und helfen als sofortige Stresskontrolle während man IN stressigen Situationen ist. Sie helfen bei der Entgiftung des Körpers, was zu Schmerzbefreiung führt. Sie helfen bei der Entspannung und dem sanften Aufarbeiten von vergangenem körperlichen oder psychischen Trauma, und bei der Regenerierung und Verjüngung des Körpers / des Geistes. Probieren Sie es am besten selbst aus und lassen Sie sich überraschen. Hier finden Sie Antworten auf die am meisten gestellten Fragen zur Anwendung der Übungen. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie diese in einem unserer (englischsprachigen) Foren stellen, oder sich auf Deutsch über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

Eiriu Eolas Calendar 2014
© 2013 QFG, Inc.


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