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So, 14 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Footprints

Genetisches Erbe der Neandertaler hat Einfluss auf unsere Psyche

Depressionen oder Nikotinsucht könnten auf übernommene Urmenschen-DNA zurückzuführen sein
© ap/frank franklin ii
Immer wieder trafen Neandertaler und moderner Mensch aufeinander. Das Ergebnis sind heute einige Gene, die uns nicht unbedingt zum Vorteil gereichen.
Nashville - Gene können den einen oder anderen nicht nur mit optischen Merkmalen ausstatten, auf die man hätte verzichten können, sondern auch mit Veranlagungen für bestimmte Krankheiten. Nun fanden US-amerikanische Forscher mehr über den Einfluss von Neandertaler-DNA auf schädliche Prädispositionen heraus.

Menschen eurasischen Ursprungs besitzen ein bis vier Prozent DNA, die von Neandertalern stammt, weil der frühe anatomisch moderne Mensch hin und wieder Tête-à-têtes mit Neandertalern hatte. Wie bereits bekannt ist, vererbten diese uns Gene, die für eine bessere Anpassung unseres Immunsystems an die Abwehr von Infektionen sorgen. Eine Nebenwirkung ist aber die höhere Anfälligkeit für Allergien.

Kommentar:


People

Überraschende Erkenntnis durch faszinierende Pfeifsprache im türkischen Bergland

Menschliche Sprache wird in erster Linie in der linken Hirnhälfte verarbeitet. Nun haben Forscher eine erstaunliche Ausnahme von der Regel entdeckt

Bochum/Wien - Die im kurzen Videoclip festgehaltene Szene ist schon beim Hinschauen erstaunlich: In einer bewaldeten Berglandschaft pfeifen einander zwei Personen abwechselnd ziemlich elaborierte Laute zu. Die Entfernung der pfiffigen Männer beträgt 700 Meter Luftlinie, ihre Standorte sind durch ein Tal getrennt.
© onur güntürkün
Die richtige Technik macht den Meister: Die komplexen Laute des gepfiffenen Türkisch, das immer noch in entlegenen Bergregionen der Türkei "gesprochen" wird, entstehen durch spezielle Fingerhaltungen.
Vollends verblüffend wird die Szene mit "Übersetzung": Nachdem die beiden Männer Grüße ausgetauscht haben, fragte der eine den anderen, ob er später ins Café herüberkommen würde. Der solcherart Angepfiffene bejaht pfeifend. Dann kommt der Forscher ins Spiel, der die Szene filmt: Er lässt Grüße ausrichten. Prompt wird von drüben zurückgepfiffen, wann der Professor das Dorf verlassen wird. "Morgen" lautet die pfiffige Antwort, worauf der andere von drüben eine gute Reise wünscht, pfeifend.

Kommentar:
Eine gepfiffene Unterhaltung

Onur Güntürkün zeichnete diese gepfiffene Unterhaltung im Nordosten der Türkei auf. Laut Pressemitteilung entspinnt sich dabei folgender Dialog: Die beiden Männer kommunizieren über eine Distanz von ungefähr 700 Metern. Zunächst tauschen sie Begrüßungen aus. Der näher Stehende fragt daraufhin, ob der Entferntere später ins Café kommen werde, was der Entferntere zusagt. Dann bittet Güntürkün den Näheren, seine Grüße auszurichten. Der Entferntere grüßt zurück und fragt, wann der "Lehrer" Güntürkün das Dorf verlassen wird. Als er die gepfiffene Antwort erhält, dass die Abreise für den nächsten Tag geplant sei, wünscht er eine gute Reise. Zuletzt übermittelt der Nähere die Grüße von Osman, der in der Nähe der Kamera steht. Der Entferntere grüßt zurück, auch im Namen seiner Ehefrau Nazmiye, die zwischenzeitlich zu ihm auf die Terrasse seines Hauses gekommen ist.




People

Signale der Augen: Große Pupillen erwecken vertrauenswürdigen Eindruck

Ein Blick kann manchmal mehr sagen als tausend Worte. Dabei spielt offenbar aber auch die Pupillengröße eine wichtige Rolle, wie Forscher nun entdeckten.
© Shutterstock

Neben wechselnden Lichtverhältnissen können auch bestimmte Gefühlsregungen dafür sorgen, dass sich unsere Pupillen weiten. Blicken wir anderen in die Augen, nehmen wir die subtilen Veränderungen nicht nur instinktiv wahr, wir kopieren sie zum Teil sogar unbewusst, um uns mit ihnen gutzustellen, ähnlich wie wir Gesichtsausdruck oder Körperhaltung häufig unserem Gegenüber anpassen. Das hat auch Auswirkungen darauf, wie wir andere Menschen einschätzen und uns ihnen gegenüber verhalten, berichten nun Wissenschaftler um Mariska Kret von der niederländischen Universität Leiden. Denn weiten sich die Pupillen im Einklang mit denen einer anderen Person, sind wir auch eher bereit, dieser zu vertrauen.

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Info

Gesunde Frucht: Schon eine Avocado pro Tag senkt LDL-Cholesterin

Schon eine einzige Avocado pro Tag genügt, um Ihre Cholesterinwerte auf Vordermann zu bringen.
Die Avocado ist nicht nur lecker und nahrhaft, sondern auch ein altbekanntes Heilmittel. Da die exotische Frucht einen aussergewöhnlich hohen Anteil an Fett aufweist, war sie lange als Dickmacher in Verruf geraten. Wie hochwertig das Fett der Avocado jedoch ist, zeigt eine klinische Studie im Journal of the American Heart Association. Aus dieser geht nämlich eindeutig hervor, dass schon eine Avocado pro Tag genügt, um sich positiv auf die Cholesterinwerte auszuwirken.


Kommentar: Hier wichtige Infos zur irreführenden Information in Bezug auf Cholesterinwerte: Die Cholesterin-Lüge


Kommentar: Superfrucht Avocado im Speiseplan der Paläo-Ernährung

Alternativ hier ein Rezept für das Dressing "Grüne Göttin":
Avocado Dressing "Grüne Göttin"

Zutaten:
  • 1 Avocado
  • 60 Milliliter (1/4 Tasse) Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone [oder ca. 60 Milliliter Apfelessig]
  • 1-2 Knoblauchzehen (abhängig davon, wie würzig Du es magst)
  • ca. 50 Gramm (1/2 Tasse) frisches Basilikum
  • 2 Teelöffel frischen Oregano
  • Wasser zum Verdünnen
  • Salz nach Geschmack
Zubereitung:

Zerkleinere und mixe alles in einem Standmixer! Das war es. Verdünne es mit Wasser je nachdem wie Du es magst. 2-4 Portionen.



People 2

Neue Entwicklung in der Partnerwahl: Männer legen bei Frauen mittlerweile mehr Wert auf Intelligenz

Partnerwahl: Für Männer ist Intelligenz der Frauen zunehmend wichtiger als Schönheit
© Jeanette Dietl/fotolia.com
Die Kriterien bei der Partnerwahl haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben.
In zahlreichen Umfragen der Vergangenheit äußerten viele Männer, dass ihnen gutes Aussehen und eine tollen Figur besonders wichtig bei Frauen seien. Klugheit spielte oft nur nebenbei eine Rolle. Doch offenbar verändern sich die Präferenzen. Einer neuen Studie zufolge stellen Männer heutzutage bei Frauen Intelligenz zunehmend vor Schönheit.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Partnerwahl

Zwar liegt menschliche Schönheit im subjektiven Auge des Betrachters, doch das hält viele Menschen - vor allem Männer - nicht davon ab, davon zu sprechen, wie wichtig ihnen das gute Aussehen des Partners ist. Aus der Wissenschaft ist bekannt, dass viele Faktoren die Partnerwahl beeinflussen. Hormone spielen hier eine Rolle, aber auch der Geruch des Gegenübers oder unterbewusste Verhaltensweisen. Trotzdem sind sich manche Männer noch immer sicher, wie ihre Traumfrau aussehen soll und bedienen längst überkommene Klischees: Ein hübsches Gesicht, langes blondes Haar und eine tolle Figur mit großen Brüsten. Doch offenbar tut sich etwas in der Männerwelt: Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, zeigt eine neue Studie, dass Männer heutzutage bei Frauen tatsächlich Intelligenz zunehmend vor Schönheit stellen.

Family

Gehirnerschütterung? Suizidrisiko steigt bei Männern um das dreifache

Gehirnerschütterungen erhöhen das Suizidrisiko einer kanadischen Studie zufolge um das Dreifache. Die Gefahr eines Suizids ist demnach noch größer, wenn sich die Gehirnerschütterung am Wochenende ereignet. Bei Männern ist die Suizidrate demnach zudem doppelt so hoch wie bei Frauen.
© dpa/Armin Weigel/Symbol
Die Ergebnisse der am Montag im Canadian Medical Association Journal erschienenen Studie bestätigen frühere Untersuchungen, wonach Gehirnerschütterungen dauerhafte physiologische Veränderungen auslösen können, die einem medizinischen Scanner verborgen bleiben. Es soll dabei um Störungen des zum Wohlbefinden beitragenden Botenstoffs Serotonin im Hormonhaushalt gehen.


Forscher warnen vor Unterschätzung von Schädel-Hirn-Trauma

"Weil die Symptome wie Schwindel oder Kopfschmerzen nach einer Gehirnerschütterung rasch verschwinden, neigen die Ärzte dazu, deren verhängnisvolle Auswirkungen zu unterschätzen", hebt der Hauptverfasser der Studie, Donald Redelmeier von der Universität Toronto hervor.

Kommentar:
  • Nervenzusammenbruch der Massen: Millionen von Menschen am Rande des Abgrunds, während eine Stress-Epidemie die Gesellschaft heimsucht



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5 einfache Tipps zum Trainieren deines Orientierungssinns

Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen finden sich selbst in einer neuen Stadt problemlos zurecht und die anderen verlaufen sich sogar zu Hause noch.
© Image Catalog, CC0; barcoo
Wo muss ich lang?

Zum Glück leben wir in Zeiten von Smartphones und GPS und sind nur selten darauf angewiesen, selbst den Weg zu finden, z. B. wenn das Telefon mal keinen GPS-Empfang hat oder der Akku leer ist.

Ein guter Orientierungssinn ist nicht nur in diesen Fällen Gold wert, sich zu verlaufen oder zu verfahren kostet schließlich Zeit und Nerven. Die gute Nachricht: Du kannst Deinen Orientierungssinn trainieren.

Kommentar: Welchen Einfluss haben Navigationssysteme auf unseren Orientierungssinn?


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Welchen Einfluss haben Navigationssysteme auf unseren Orientierungssinn?

Es ist schon bequem, sich beim Autofahren einfach vom Navigationsgerät leiten zu lassen. Forscher fragen sich: Leidet darunter unser Orientierungssinn - oder fördert es diesen im Gegenteil sogar?
© landolt/photocase.de
So mancher Autofahrer hat sich schon von seinem Navigationssystem in die Irre führen lassen. Besonders spektakuläre Fälle schaffen es sogar in die Medien - etwa wenn jemand plötzlich im norditalienischen Städtchen Carpi landet statt auf der Mittelmeerinsel Capri. Unausgesprochen scheint hinter solchen Berichten die Annahme zu stehen, dass einer, der sein Ziel um hunderte Kilometer verfehlt, weil er blind dem Navi vertraut, selbst ohne Orientierung sein muss.

Aber auch wenn die technischen Helfer einen dort hinbringen, wo man hinwollte, beschleicht einen leicht das Gefühl, nichts über die Gegend zu wissen, durch die man gefahren ist. Schadet es also dem Orientierungssinn, wenn man sich beim Navigieren durch eine fremde Umgebung auf die Technik verlässt?

Kommentar:


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REM-Schlaf: Augenbewegungen zeigen wahrscheinlich Betrachtung der Traumbilder

Was zeigen einem Träumer seine "rapid eye movements", die er im REM-Schlaf hat? Eine Studie liefert jetzt erstmals Antworten aus dem Gehirn.
© fotolia / Anna Subbotina
Von außen wirken die Augenbewegungen eines Menschen in der REM-Schlafphase völlig unkontrolliert und wie zufällig. In Wirklichkeit jedoch lässt der Träumer seinen Blick über eine imaginierte Traumszenerie wandern - so jedenfalls deuten Wissenschaftler um Yuval Nir von der Universität Tel Aviv die Ergebnisse ihrer Studie. Sie haben dazu die elektrischen Nervensignale von Träumern analysiert, die wegen einer bevorstehenden Operation Messelektroden im Gehirn implantiert hatten.

Question

Jemandem minutenlang in die Augen zu starren, löst Halluzinationen aus: Deformierte Gesichter und Monster

Seinem Gegenüber für mehrere Minuten in die Augen zu starren, hat offenbar eine bewusstseinsverändernde Wirkung: Bei vielen löste es sogar Monsterhalluzinationen aus.
© Nadezda Cruzova/Shutterstock.com
Der Blick in menschliche Gesichter - und insbesondere in die Augen eines anderen - löst bekanntlich alle möglichen Gefühle in uns aus. Doch wie der Psychologe Giovanni Caputo nun zeigt, lässt sich das Ganze sogar noch dramatisch auf die Spitze treiben: In einem Experiment testete er jetzt, was es mit Probanden anstellt, wenn sie einander über zehn Minuten unverwandt in die Augen starren. Die Antwort: Bewusstseinsveränderung und gruselige Halluzinationen.