Die Wissenschaft des Geistes
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Kölner Zoo: Orang-Utan imitiert eigenständig menschliche Laute

Während des Studiums der Orang-Utan-Dame Tilda im Kölner Zoo, haben niederländische Verhaltensforscher erstaunt festgestellt, dass diese sich selbst Vokallaute, Zungenklicks und das Pfeifen - und damit die Grundlagen der menschlichen Sprache beigebracht hat. Tildas Fähigkeit zur Imitation menschlicher Laute durch eigene Vokalisation legt nahe, dass möglicherweise alle Menschenaffenarten dazu in der Lage sind.
© Lameira et al. / PLoS One
Sprachbegabter Orang-Utan Tilda.
Köln (Deutschland) - Wie die Forscher um den Biologen Adriano Lameira von der Universiteit van Amsterdam aktuell im Fachjournal "PLoS One" berichten, nutzt Tilda ihre ungewöhnliche Fähigkeit zudem ganz gezielt, um ihre Pfleger immer dann auf sich aufmerksam zu machen, wenn sie Hunger hat.

Obwohl die Menschenaffen sowieso schon für ihr großes Spektrum an einzigartigen Vokalisierungen bekannt sind, unterscheiden sich Tildas Laute doch deutlich von allem, was Verhaltensforscher bislang beobachtet und dokumentiert haben.

Zu den der menschlichen Sprache verwandten Lauten gehören Klicklaute, die Tilda mit der Zunge erzeugt und wie sie mit menschlichen stimmlosen Konsonanten vergleichbar sind. Ganz ähnliche Klicklaute sind ein charakteristisches Merkmal der Sprache der sogenannten Buschmänner (San) in der afrikanischen Kalahariwüste.

Family

Sind Sie auch in einer narzisstischen Familie aufgewachsen?

Wenn Sie verwirrt sind über Ihre eigenen Tendenzen, es allen recht zu machen, über Ihr Bedürfnis nach Anerkennung von außen, und sogar Ihre eigenen Gefühle, dann schlage ich vor, dass Sie The Narcissistic Family: Diagnosis and Treatment" ("Die narzisstische Familie: Diagnose und Behandlung") von Stephanie Donaldson-Pressman und Robert M. Pressman lesen.

In ihrer Arbeit als Therapeuten erkannten die Autoren einen ungewöhnlichen Trend - Patienten mit ähnlichen Merkmalen wie erwachsene Kinder von Alkoholikern, aber ohne Hinweise auf einen Alkoholmissbrauch der Eltern. Außerdem erinnerten sich viele der Patienten nicht an irgendeine offenkundige Misshandlung als Kinder. Aus welchen Gründen zeigen diese Patienten also die dysfunktionalen, psychologischen, zwischenmenschlichen und Arbeitsmerkmale von Überlebenden eines Missbrauchs?

Die Antwort war eine andere Art von dysfunktionaler Familie, welche von den Autoren als die narzisstische Familie benannt wurde. Was alle diese Patienten gemeinsam hatten war, dass die Bedürfnisse ihrer Eltern während ihrer Kindheit den Vorrang vor den Bedürfnissen der Kinder hatten. Dies steht im Gegensatz zu gesunden Familien, in welchen die Bedürfnisse der Kinder zuerst kommen. Ohne weitere Erklärung könnte für diese Entdeckung die Bezeichnung "Dysfunktion" nicht ganz angemessen erscheinen.

Um dies also zu erklären: Ein wesentliches Ziel für die meisten Familien besteht darin gesunde Kinder aufzuziehen, die eines Tages unabhängige Erwachsene werden. In einer gesunden Familie gelingt es den Eltern diese Aufgabe zu erreichen, indem sie die Verantwortung für die emotionalen und körperlichen Bedürfnisse ihrer Kinder übernehmen. In Laufe der Zeit lehren Eltern ihre Kinder unabhängig zu sein, indem sie ihnen erlauben, die Verantwortung für ihre eigenen Bedürfnisse in einer ihrer jeweiligen Entwicklung angemessenen Art und Weise zu übernehmen. Somit ist die Hauptaufgabe der Kinder unabhängige Erwachsene zu werden. In dieser Zeit lernen sie ihre Empfindungen, Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und entsprechend zu handeln. Eltern kümmern sich um ihre eigenen Bedürfnisse oder suchen bei Erwachsenen um Hilfe. Obendrein haben die Kinder durch Nachahmungslernen ebenfalls gelernt gute Eltern zu sein.

In narzisstischen Familien wird dies wesentliche Ziel verdreht und die Erfüllung der elterlichen Bedürfnisse erlangt höchste Wichtigkeit für die Familie. Diese Wendung geschieht meist einige Zeit nach dem Kleinkindalter, da die Autoren betonen, dass die meisten Kinder narzisstischer Familien als Babys gut betreut werden. Tatsächlich geschieht es sehr wahrscheinlich einige Zeit nachdem das Kind beginnt sich von den Eltern abzugrenzen und anfängt die eigenen Bedürfnisse durchzusetzen. Dieser normale Entwicklungsverlauf ist schwierig für Eltern, für die es am wichtigsten ist, dass ihre eigenen Bedürfnisse befriedigt werden auf Grund ihrer Arbeitsbelastung, körperlicher oder geistiger Behinderung, oder einem Mangel an Geschick bei der Kindererziehung, um einige Gründe zu nennen. Um dies zu kompensieren kämpfen die Eltern dagegen an, ignorieren die Bedürfnisse des Kindes und zwingen es zur selben Zeit dazu, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu reagieren, indem sie Aufmerksamkeit und Zuneigung zurückhalten bis das Kind auf ihre Bedürfnisse eingeht. Auf diese Weise werden die emotionalen Bedürfnisse der Kinder nicht beachtet und ihnen wird die Gelegenheit vorenthalten, allmähliche Unabhängigkeit zu erleben und etwas über sich selbst zu erfahren. Stattdessen lernen sie zu warten, um zu verstehen was ihre Eltern erwarten, um dann auf diese Erwartungen, negativ oder positiv, zu reagieren.

Kommentar: Wenn man es anderen ständig recht macht aus Angst zurückgewiesen zu werden, Angst zu versagen, Angst gedemütigt zu werden, Angst bestraft zu werden oder anderen negativen Empfindungen heraus, dann tritt das gewöhnlich bei Menschen auf, die überkritische Eltern haben/hatten. Normalerweise ist das Bedürfnis zu gefallen und für andere da zu sein eine gute Eigenschaft. In der narzisstischen Familiendynamik wird dies jedoch verdreht und verzerrt um den Bedürfnissen der Eltern zu dienen. In dieser Umgebung muss ein Kind sich den Wünschen und Bedürfnissen des Elternteils anpassen und entwickelt keine eigene Individualität oder lernt es nicht, die EIGENEN Gefühle oder Bedürfnisse auszudrücken.

Diese Dynamik wird von Leuten in der Gesellschaft perfekt gespiegelt, welche ihre Angst auf verkehrte Weise lindern möchten und dadurch motiviert sind ein Gefühl der Sicherheit anzustreben.
Menschliche Beziehungen werden durch Angst geplagt. Dieser Kreislauf beginnt allzu oft in unserer ersten Beziehung mit unseren Eltern. Zu sehr mit sich selbst beschäftigt um zu erkennen was ihr Kind wirklich von ihnen benötigt, missbrauchen viele Eltern die Schwäche ihres eigenen Kindes und die Abhängigkeit von ihnen - sein emotionales Bedürfnis nach Trost, Sicherheit, Vertrauen und die liebende Anerkennung derjenigen, die ihm am nächsten sind. Dieser Junge, jetzt selber Vater, der während dieser entscheidenden Wachstumsphasen selbst zu kurz gekommen ist, könnte sich nun von den emotionalen Bedürfnissen seines eigenen Kindes bedroht fühlen und abhängig werden davon, dass seine eigenen Kinder und Ehepartner ihm das liefern, was er niemals hatte. Der Teufelskreis dreht sich weiter und seine eigenen Kinder wiederum lernen ihre Bedürfnisse zu unterdrücken, ihre eigenen Gefühle zu leugnen und als hohle Spiegelbilder der Bedürfnisse ihres Vaters zu leben. Wenn ein Kind die emotionalen Bedürfnisse eines Elternteils erfüllen muss und nicht anders herum, ist die Eltern-Kind-Beziehung auf den Kopf gestellt. Stephanie Donaldson-Pressman und Robert Pressman bezeichnen dies als "narzisstische Familiendynamik", und die Probleme die dies hervorruft, sind von unmittelbarer Bedeutung für die gewaltigen geopolitischen Probleme, welche der Welt gegenwärtig begegnen.

Solche Kinder suchen - wie ihre Eltern - einen gewissen Trost, ein gewisses Sicherheitsgefühl, aber da sie nicht wissen wohin und wonach sie Ausschau halten sollen, finden sie es oft am falschen Ort: bei ihren eigenen Kindern, ihren Liebhabern, ihrer Arbeit, irgendeiner religiösen oder politischen Sache. So sehr sie es auch abstreiten mögen, sind sie motiviert durch die Ängste, welche sie als Kinder erfuhren - die Angst davor, allein da zu stehen, unsicher, ungeliebt, verwirrt zu sein, nicht dazuzugehören, verlassen zu werden. Zuflucht vor dem Schmerz finden sie in irgendeiner buchstäblichen oder symbolischen Umarmung, die dennoch irgendwie unvollständig ist, wie die "Sicherheit" eines sinkenden Schiffs oder wie ein Schloss, das auf Sand gebaut ist. Da sie nicht loslassen wollen und sich dem Schmerz noch einmal aussetzen, fahren sie ihre Verteidigung hoch - ein Sammeln der Truppen um "den Leuten", ihren eigenen fragmentierten Persönlichkeiten, ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Aber solch eine Verschleierung ist aufgebaut auf und abhängig von Lügen, nur halb gesehenen Dingen durch Linsen von verleugneter und verzerrter Emotion. Wir können verleugnen, dass wir eine Beziehung mit einem Psychopathen haben, jemand der uns, trotz Misshandlung und der psychischen Qual, der er uns aussetzt, ein gewisses Gefühl von Trost und Stabilität in unserem Leben bietet. Oder wir können unseren eigenen Vertrauensbruch an den emotionalen Bedürfnissen der uns Nahestehenden leugnen: das Kind, welches wir tadeln und entsprechend unserer eigenen verdrehten Wertvorstellungen verbiegen, oder den Liebhaber, von dem wir verlangen jemand zu sein der er nicht ist.

Ich finde es faszinierend, wie diese Dynamik einer einzelnen menschlichen Seele so gut den Wahn der Vielen widerspiegelt. Genau so wie wir unsere psychischen Kräfte sammeln um an jenem Gleichgewicht festzuhalten das wir verzweifelt Angst haben zu verlieren, sammeln wir unsere militärischen Kräfte um uns vor Feinden zu schützen, die es nicht gibt, um Probleme zu Hause zu verschleiern, welche die nach "dort draußen" projizierten in den Schatten stellen. Wie kann es soweit kommen? Bisher habe ich in dieser Serie Psychopathen beschrieben - Personen ohne Gewissen, außerstande Reue zu empfinden und machthungrig - und ihre Unterwanderung von Unternehmen und Politik - zwei Sitze der Macht in der Neuzeit.

Ihr Modus operandi ist das Manipulieren der Emotionen der Massen, vor allem Angst. Es wird häufig gesagt, dass Politiker Angst ausnutzen, aber was bei dieser Binsenwahrheit fehlt ist ein Verständnis dafür, was sie motiviert dies so zu tun, weshalb sie so gut darin sind, und wie weit sie wirklich gehen wenn sie das tun. Psychopathen verstehen menschliches Verhalten, oft besser als wir uns selbst verstehen. Im letzten Artikel zitierte ich einen diagnostizierten Psychopathen, Sam Vaknin, der beschrieb, wie er emotionale Beschimpfungen und Beleidigungen nutzte um seine Opfer kaputtzumachen. Es war nur ein Beispiel des psychologischen Wissens über das Psychopathen verfügen, und das durch lebenslanges Beobachten und Interagieren mit den "Anderen" [uns normalen Menschen] verfeinert wird; deren fremdartige emotionale Reaktionen ihnen so komisch und lächerlich vorkommen. Wenn diese besonderen Kenntnisse auf die globale Bühne übersetzt werden, bekommt man Geopolitik und all die Propaganda und Lügen, welche diese begleiten.

Warum ist die Welt so wie sie ist? Politische Ponerologie
Das 1x1 der Ponerologie: Lobaczewski und die Wurzeln der Politischen Ponerologie
Politische Ponerologie in Echtzeit: Ideelle Reinigung von Ukraine's Parlament
Ponerologie, Pathokratie und der große Fehler der einseitigen Berichterstattung durch die Medien
John F. Kennedy und die Verzerrung der Politischen Ponerologie
Der psychopathische Arzt: Dr. Heinrich Gross
Das 1x1 der Ponerologie: Die Wahrheit hinter dem Krieg gegen den Terror (Englisch)
Zusätzliche englischsprachige Quellen über Narzissmus

Das 1x1 der Ponerologie: Lobaczewski und die Wurzeln der Politischen Ponerologie

Wenn viele Menschen schon in ihrer Kindheit lernen, dass es für ihr Überleben wichtig ist, Autoritäten ohne Fragen einfach zu folgen, ist es kein Wunder, dass es so viele Mitläufer gibt. Mitläufer die unseren psychopathischen "Führern" fraglos und klaglos folgen und deren Sache zu ihrer eigenen machen. Wie weit so etwas gehen kann, kann in unseren Geschichtsbücher über das "Dritte Reich" und ähnlichen Epochen nachgelesen werden. Eine Geschichte, die heutzutage anscheinend eine Neuauflage erlebt. Lesen Sie hierzu Bob Altemeiers frei erhältliches Buch The Autoritarians (Englisch).

Key

Sind Sie zerstreut? Das liegt an einer Schwäche in den Genen

Schlüssel verlegt? Namen vergessen? Stoppschild überfahren? Wer häufig unter solchen Schusseligkeiten leidet, hat nun eine Erklärung dafür: Schuld sind die Gene.

Psychologen der Universität Bonn haben jetzt einen Zusammenhang zwischen dem Gen „DRD2“ und solchen alltäglichen Aussetzern nachgewiesen. Wer über eine bestimmte Variante dieses Gens verfügt, lässt sich leichter ablenken und erlebt signifikant häufiger Momente, die mangelnder Aufmerksamkeit geschuldet sind.

Jeder kennt diese Momente: Schon wieder ist der Hausschlüssel unauffindbar! Man geht ins Nachbarzimmer und hat plötzlich vergessen, was man dort eigentlich wollte. Beim Telefonieren fällt einem der Namen des Gesprächspartners nicht mehr ein.
Heart - Black

Eine strukturelle Theorie des Narzissmus und der Psychopathie

baby stillen

Das Kind glaubt, dass die Mutter / die Brust / die Nahrung -- Alles -- nurTeil von es selber ist; es erfährt sich lediglich durch neuronalen Input.
Das Problem mit Gruppengewalt ist eines der wichtigsten Themen, die die Gesellschaft konfrontieren. Nicht nur ist das eines der entscheidendsten Themen unserer amerikanischen Gesellschaft, sondern wir sind mit Ereignissen konfrontiert, die auf der ganzen Welt auftreten, auf allen Kontinenten und in allen Ländern ...

Dieses Zitat stammt von Dr. Ernest Wolf, aus einer Rede am International Self-Psychology Symposium in Dreieich, Deutschland, im Mai 2001, vier Monate vor dem 11. September 2001.

Wir wurden vor Kurzem auf sein Essay aufmerksam gemacht, als es im SOTT Forum mit der ausdrücklichen Absicht veröffentlicht wurde, um auf Wolfs Beschreibung von narzisstischer Wut hinzuweisen. Ehrlich gesagt war dieser Teil das Beste seines Essays, der Rest war hoffnungslos konfus und naiv.
Info

Hochsensible Menschen: Keine Schwäche, sondern anders verdrahtet

Sie nehmen Sinnesreize und Emotionen viel stärker wahr als andere. Das erschwert hochsensiblen Menschen das alltägliche Leben und lässt sie leicht zu Außenseitern werden
hochsensibel, stress

Reizüberflutung: Hochsensible können Wahrnehmungen schlechter filtern
Über Lautsprecher kündigt eine scheppernde Stimme den nächsten Zug an. Aus dem Kopfhörer des jungen Mannes auf der Wartebank wummern dumpfe Bassschläge. Durchs Glasdach fällt gleißendes Sonnenlicht. Aus dem Mülleimer steigt der Geruch eines halb aufgegessenen Döner. Irgendwo weint ein Kind... Kurzum: ein ganz gewöhnlicher Nachmittag auf dem Berliner Hauptbahnhof, den das Gros der Reisenden vielleicht etwas anstrengend findet, aber trotzdem problemlos aushält. Doch für hochsensible Menschen können solche Situationen absolut unerträglich sein.
Butterfly

Frau war 45 Minuten lang klinisch tot und kehrt zurück mit klassischem Nahtoderlebnis

Klinisch betrachtet, war Ruby Graupera-Cassimiro 45 Minuten lang tot, doch die 40-Jährige kam wieder ins Leben zurück. Damit gehört sie zu den Menschen mit der längsten bislang dokumentierten Dauer eines klinischen Todes. Zugleich gehört Graupera-Cassimiro jetzt aber auch zur großen Gruppe von Menschen, die während dieser Zeit ein intensives und spirituelles Nahtoderlebnis hatten.
Nahtoderfahrung
© gemeinfrei
Symbolbild Nahtoderfahrung: Bildausschnitt aus Hieronymus Boschs "Fug zum Himmel".
Boca Raton (USA) - "Ich war tot. Mein Mann hat mir erzählt, dass ich bereits grau und kalt war wie Eis - eben tot", berichtet Graupera-Cassimiro gegenüber "ABC News" (Good Morning America). Gerade, als die Ärzte sie schon für tot erklären wollten, zeigte sich auf dem Überwachungsmonitor erneut ein Herzschlag.

Am 23. September 2014 war Ruby eigentlich nur zur Entbindung ihres Babys per Kaiserschnitt im Krankenhaus. Die Operation verlief unproblematisch und das Kind kam gesund zur Welt. Doch kurz danach geriet Graupera-Cassimiro in Kurzatmigkeit und verlor das Bewusstsein - ihr Atem setzte aus. Die Ärzte selbst vermuten, dass sie einer Fruchtwasserembolie erlitten hatte, bei der das Blut klumpt, was zum Herzstillstand führt.

Kommentar:
Neurochirurg schildert seine Nahtoderfahrungen: Vom Skeptiker zum eigenen Nahtod-Erlebnis
Was sind Nahtod-Erfahrungen: Sind sie "paranormal" oder nicht?
Studien: Nachtodkontakte weiter verbreitet als Nahtod-Erlebnisse

Info

Verstecktes Bewusstsein bei Komapatienten: Neue Messtechnik zeichnet erstmals elektrische Signale auf

Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, ob Komapatienten wirklich überhaupt nicht merken, was um sie herum geschieht, haben deutsche Neurologen in einer Region in der Tiefe des Gehirns namens Thalamus, die als "sensorisches Tor zum Bewusstsein" gilt, erstmals elektrische Signale aufgezeichnet.
Brain Networks
© Srivas Chennu
Dies sind Gehirn-Netzwerke in zwei vegetativen Patienten (links und Mitte), neben einer gesunden Person (rechts). Beide vegetativen Patienten waren nicht ansprechbar, doch der Patient in der Mitte zeigte eine Gehirnaktivität, die der einer gesunden Person ähnelte.
Düsseldorf (Deutschland) - Wie die Arbeitsgruppe um den klinischen Neurophysiologen Lars Wojtecki vom Institut für Klinischen Neurowissenschaften und Medizinische Psychologie an der Universität Düsseldorf aktuell in einem Feature im Fachjournal Cortex (DOI:10.1016/j.cortex.2014.09.007) beschreibt, fanden sie "differenzierte neuronale Antworten auf emotional relevante Stimuli bei einer Frau, die als 'bewusstlos' eingestuft worden war".

Hierzu verwendeten die Forscher elektrische Aufzeichnungen von implantierten Hirnelektroden, um die Aktivität des zentralen Thalamus darzustellen, während die Patientin entweder die Stimmen ihrer Kinder oder fremde Stimmen präsentiert bekam.
Bell

Das letzte Bisschen und der letzte Kubikzentimeter des Glücks

Dies ist keine Abhandlung über verschiedene Maßeinheiten. Es tut mir leid, Sie diesbezüglich enttäuschen zu müssen. Die beiden Phrasen im Titel sind eigentlich aus Literatur und Film geborgt. Das "letzte Bisschen" stammt aus dem Kinofilm des Jahres 2005 V wie Vendetta, während der "Kubikzentimeter des Glücks" aus einer Buchserie von Carlos Castaneda stammt, in der er über seine Erfahrungen als Lehrling eines mexikanischen Mannes des Wissens, Don Juan Matus, berichtet. Was können diese beiden Bezeichnungen nur gemeinsam haben?
© V wie Vendetta
Lassen Sie mich vorneweg den betreffenden Ausschnitt aus dem Film V wie Vendetta zitieren. Die Bezeichnung "das letzte Bisschen" stammt (lediglich meiner Meinung nach) aus einer der wichtigsten Szenen im Film, in der dem Publikum ein Rückblick auf vergangene Ereignisse in Form einer Autobiographie gewährt wird. Der Autor der Autobiographie, Valerie, schreibt folgendes:
Unsere Integrität hat so einen geringen Preis; aber eigentlich sie ist alles, was wir wirklich haben. Sie ist das allerletzte Bisschen von uns; aber innerhalb dieses Bisschens sind wir frei. [...] Ich werde hier sterben. Jedes Bisschen von mir wird zugrunde gehen. Jedes Bisschen. Bis auf eins. Ein Bisschen. Es ist klein und zerbrechlich und das einzige in der Welt, das das Leben lebenswert macht. Wir dürfen es niemals verlieren oder verschenken. Wir dürfen niemals dulden, dass sie es uns wegnehmen.
Was ist Integrität und warum ist sie so wichtig?
Eye 1

Experiment: Schizophrenie-Symptome durch 24h Schlafentzug

schizophrenie psychose verwirring psychologie
© Peter Endig/ddp
Symbolbild
24-stündiger Schlafentzug kann bei gesunden Menschen zu Zuständen führen, die der Schizophrenie ähneln.

Bei einer Psychose kommt es zu einem Verlust des Realitätsbezugs, der mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen verbunden ist. Die chronische Form wird als Schizophrenie bezeichnet, bei der es ebenfalls zu Denkstörungen und Sinnestäuschungen kommt. Betroffene berichten zum Beispiel, dass sie fremde Stimmen hören. Psychosen zählen zu den schweren psychischen Erkrankungen. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat nun in einem Experiment festgestellt, dass nach einem 24-stündigen Schlafentzug bei gesunden Probanden zahlreiche Symptome festgestellt werden, die sonst typischerweise der Psychose oder der Schizophrenie zugeschrieben werden. "Uns war klar, dass es nach einer durchwachten Nacht zu Beeinträchtigungen des Konzentrationsvermögens kommt", sagt Prof. Ulrich Ettinger vom Institut für Psychologie der Universität Bonn. "Wir waren aber überrascht, wie ausgeprägt und wie breit das Spektrum der schizophrenieähnlichen Symptome war."

Kommentar: Stress und immer weniger Schlaf sind ein typisches Merkmal unserer modernen Gesellschaft. Werden damit psychische Störungen begünstigt? Falls Sie davon betroffen sind, könnten Meditation und kontrolliertes Atmen Ihnen helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Books

Neue Studien: "Verschwörungstheoretiker" sind vernünftiger als Menschen, die der offiziellen Version einfach glauben

Wenn Du Verschwörungstheoretiker bist, dann bist du verrückt, stimmt’s? Das hat man viele Jahre lang geglaubt, aber neuere Studien zeigen: Genau das Gegenteil ist richtig. Daten, die Forscher - hauptsächlich Psychologen und Gesellschaftswissenschaftler - in den USA und Großbritannien präsentieren, lassen darauf schließen, dass »Verschwörungstheoretiker« entgegen allen Mainstream-Stereotypen offenbar vernünftiger sind als Menschen, die die offizielle Version umstrittener oder bestrittener Ereignisse akzeptieren.
9-11, world trade center,11. september
Die neue Studie wurde im Juli 2013 von den Psychologen Michael J. Wood und Karen M. Douglas an der University of Kent in England veröffentlicht. Unter dem Titel »Was geschah mit Gebäude sieben? Eine sozialpsychologische Studie von Online-Diskussionen über Verschwörungstheorien zum 11. September« verglichen die Forscher »verschwörungstheoretische« oder pro-verschwörungstheoretische Theorien und »konventionelle« oder anti-verschwörungstheoretische Kommentare auf Nachrichten-Websites.

Wie die Forscher selbst sagen, waren sie überrascht, festzustellen, dass mittlerweile häufiger sogenannte verschwörungstheoretische Kommentare abgegeben werden als konventionelle. »Von den 2.174 gesammelten Kommentaren wurden 1.459 als verschwörungstheoretisch und 715 als konventionell eingeordnet«, schrieben die Forscher.

»Die Untersuchung zeigte: Menschen, die den offiziellen Bericht über den 11. September favorisierten, waren im Allgemeinen feindseliger«
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