Kommentar: Dies ist eine Artikelserie über ein spezielles Forschungsgebiet der Quantum Future Group: Psychopathie. Am Ende des Artikels wird die Linksammlung zu den anderen Artikeln der Serie gegeben.


Checkliste nach Cleckley
  1. Beträchtlicher, übernatürlicher Charme und durchschnittliche, oder leicht überdurchschnittliche Intelligenz
  2. Abwesenheit von Größenwahn oder anderen Anzeichen irrationalen Denkens
  3. Fehlen von Angst oder anderen 'neurotischen' Symptomen; beträchtliche Selbstsicherheit, Ruhe, und verbale Fertigkeit
  4. Unzuverlässigkeit, Missachtung von Verpflichtungen, kein Verantwortungssinn in großen oder kleinen Dingen
  5. Unaufrichtigkeit, Unehrlichkeit
  6. Antisoziales Benehmen, das planlos ausgeführt wird, scheinbar stammend von einer unerklärlichen Impulsivität
  7. Antisoziales Benehmen, motiviert in in einem unverhältnismäßig großem Ausmaß
  8. Schlechtes Urteilsvermögen und Versagten, aus Erfahrungen zu lernen
  9. Pathologische Egozentrik. Totale Selbstgefälligkeit, Unfähigkeit zur Empfindung echter Liebe und Verbundenheit
  10. Allgemeine Gefühlsarmut von tiefen und andauernden Emotionen
  11. Fehlen jeder echten Einsicht; Unfähigkeit, sich selbst so zu sehen wie Andere
  12. Undankbarkeit für speziellen Aufwendungen, Freundlichkeit und Vertrauen
  13. Fantastisches und verwerfliches Verhalten unter Alkoholeinfluss, manchmal auch ohne Alkoholeinfluss; Obszönität, Grobheit, Launenhaftigkeit, Spielen von Streichen
  14. Keine Vorgeschichte von echten Selbstmordversuchen
  15. Ein unpersönliches, triviales und schlecht integriertes Sexleben
  16. Führen des Lebens nicht nach Plan oder nach geordneten Wegen, außer es handelt sich um Pläne der Selbst-Vereitelung
"Sehr oft wird der typische Psychopath besonders angenehm wirken und wird beim ersten Treffen einen ausgesprochen guten Eindruck machen. Aufgeweckt und freundlich in seiner Art kann man sich sehr leicht mit ihm unterhalten und er scheint, viele authentische Interessensgebiete zu haben. Es gibt nichts an ihm auszusetzen und er verkörpert in jeder Hinsicht eine gut angepasste, fröhliche Person. Durch seine Gelassenheit erscheint er auch nicht als jemand, der etwas vortäuscht oder irgendetwas 'verkaufen' will. Er kann nur schwer mit einem 'professionellen Schulterklopfer' verwechselt werden oder mit jemandem, der sich nur aus einem verdeckten Grund integrieren will. Zeichen der Zuneigung oder exzessiver Freundlichkeit sind nicht charakteristisch. Er wirkt einfach echt."
"Sehr oft zeigen sich Andeutungen von gutem Gespür und folgerichtigem Denken. Es ist wahrscheinlich, dass man nach dem ersten Treffen denkt, dass diese normale und freundliche Person auch gediegene Fähigkeiten hat. Psychometrische Tests zeigen häufig, dass er von überlegener Intelligenz ist. Mehr noch als die durchschnittliche Person scheint er von sozialen oder emotionalen Hindernissen frei zu sein - von den kleinen Problemchen, Ticks, und Unbeholfenheiten, die sogar unter den Erfolgreichen so zahlreich sind. Solche übernatürlichen Charakteristiken sind nicht nur in dieser Gruppe anzutreffen, sondern allgemein üblich."
"Es muss natürlich zugestanden werden, dass der Psychopath einen gewissen Affekt hat. Affekt ist hier möglicherweise auch eine Komponente in der Summe der Reaktionen im Leben sogar von einem einzelligen protoplasmischen Lebewesens. Natürlich ist sie auch in allen Säugetieren offensichtlich. Die relativ kleinen Bereiche von Freude, Ärgernis und Feindseligkeit von Psychopathen wurden bereits erwähnt. Die hier vertretene Meinung ist, dass der Psychopath darin versagt, alle diese ernsteren und tiefer bewegenden affektiven Zustände zu kennen, aus denen die Tragik und der Triumph des ordinären Lebens, oder das Leben auf auf der Ebene wichtiger menschlicher Erfahrung besteht..."
Checkliste nach Hare

Hares PCL-R 20 Punkte Liste basiert auf Cleckleys 16 Punkte Checkliste.

Glatter und oberflächlicher Charme

Die Tendenz, kantenlos, engagiert, charmant, glatt und verbal einfach zu sein. Psychopathischer Charme ist überhaupt nicht schüchtern, aber selbstsicher und fürchtet sich nicht, etwas zu sagen. Ein Psychopath ist nie auf die Zunge gefallen. Sie haben sich selbst von den sozialen Konventionen befreit, zum Beispiel das Abgleiten in Gesprächen.

Grandioser Selbstwert

Eine extrem aufgeblasene Sichtweise ihrer eigenen Fähigkeiten und ihres Selbstwertes. Ist selbstbestätigend, voreingenommen, großspurig und ein Prahler. Psychopathen sind arrogante Leute, die glauben, sie seien höherwertige Menschen.

Bedarf an Stimulation bzw. Hang zur Langeweile

Ein exzessives Bedürfnis nach neuer, spannender und aufregender Stimulation. Ergreifen die Gelegenheit und machen riskante Dinge. Psychopathen haben oft eine niedrige Selbstdisziplin um Aufgaben zu beenden, da sie leicht gelangweilt werden. Sie sind zum Beispiel nicht in der Lage, den gleichen Beruf eine längere Zeit durchzuführen, oder Aufgaben, die sie als stumpf oder eintönig empfinden.

Pathologisches Lügen

Kann moderat bis hoch sein. In moderater Form sind sie schlau, verschlagen, listig, verstohlen und raffiniert; in der extremen Form sind sie täuschend, irreführend, betrügerisch, hinterlistig, verstohlen, skrupellos, manipulativ und unehrlich.

Beherrschung und Manipulation

Der Gebrauch von Betrug und Täuschung, um Andere für den persönlichen Mehrwert zu betrügen, hereinzulegen oder zu hintergehen. Unterscheidet sich von Nr. 4 nur durch den Grad der vorhandenen Ausnutzung und gemeinen Skrupellosigkeit, was sich in einem Mangel an Rücksichtnahme für die Gefühle und Leiden seiner Opfer spiegelt.

Mangel an Reue oder Schuldgefühl

Ein Mangel an Gefühlen oder Rücksichtnahme für die Verluste, Schmerzen und Leiden der Opfer. Eine Tendenz, unbeteiligt, leidenschaftslos, kaltherzig und ohne Empathie zu sein. Dieses Problem äußert sich gewöhnlich durch die Verachtung seiner Opfer.

Oberflächlicher Affekt

Emotionale Armut oder einen eingeschränkten Bereich oder Tiefe der Gefühle. Zwischenmenschliche Kälte, trotz Zeichen offener Geselligkeit.

Abgebrühtheit und Mangel an Empathie

Ein Mangel an Gefühlen gegenüber Menschen im Allgemeinen. Kalt, Geringschätzig, Rücksichtslos und Taktlos.

Parasitischer Lebensstil

Ein absichtliche, manipulative, selbstsüchtige und ausnutzende finanzielle Abhängigkeit von anderen, was sich durch einen Mangel an Motivation, niedriger Selbstdisziplin und Unfähigkeit, Verantwortlichkeit anzufangen oder zu beenden, äußert.

Schlechte Kontrolle des Verhaltens

Ausdrücke von Reizbarkeit, Verärgerung, Ungeduld, Drohung, Aggression und verbaler Missbrauch; inadäquate Kontrolle von Ärger und Temperament. Handelt voreilig.

Wahlloses sexuelles Verhalten

Eine Vielzahl von kurzen, oberflächlichen Beziehungen, unzählige Affären und wahllose Wahl sexueller Partner. Das Aufrechterhalten mehrerer Beziehungen zur gleichen Zeit. Eine Geschichte von Versuchen, Andere in sexuelle Aktivitäten zu zwingen oder stolz über die sexuellen Ausbeutungen oder Eroberungen zu diskutieren.

Frühzeitige Verhaltensstörungen

Eine Vielzahl von Verhaltensweisen vor dem 13. Altersjahr, wie lügen, stehlen, betrügen, Vandalismus, prügeln, sexuelle Aktivität, legen von Feuer, Klebstoff schnüffeln, Alkohol Missbrauch, und von zu Hause weglaufen.

Mangel an realistischen, langfristigen Zielen

Eine Unfähigkeit oder ständiges Versagen, langfristige Pläne und Ziele zu entwickeln und auszuführen. Eine nomadische Existenz, ziellos, ohne Richtung im Leben.

Impulsivität

Das Auftreten von Verhalten, die unbeabsichtigt sind und einen Mangel an Überlegung und Planung aufweisen. Unfähigkeit, Versuchungen, Frustrationen und Drängen zu widerstehen. Ein Mangel an Vorsicht, ohne die Konsequenzen zu berücksichtigen. Tollkühn, unbesonnen, unvorhersehbar, sprunghaft und verwegen.

Unverantwortlichkeit

Wiederholtes Versagen, Verbindlichkeiten und Verpflichtungen und zu erfüllen oder honorieren, wie das Nicht-Bezahlen von Rechnungen, mit dem Bezahlen von Darlehen im Rückstand sein, schlampige Arbeit abliefern, das Fernbleiben im Beruf oder zu spät Erscheinen, sowie das Nichteinhalten von vertraglichen Abmachungen.

Versagen für eigenen Taten Verantwortung zu übernehmen

Ein Versagen für die eigenen Taten Verantwortung anzunehmen, was durch niedrige Gewissenhaftigkeit, eine Abwesenheit von Pflichtbewusstsein, antagonistische Manipulation, Verleugnung von Verantwortung und eine Anstrengung andere durch diese Verleugnung zu manipulieren, gespiegelt wird.

Viele kurzfristige eheliche Beziehungen

Ein Mangel an Verpflichtung für längerfristige Beziehungen, was sich durch inkonsistente, unabhängige und unstabile Verpflichtungen im Leben, Ehen miteingeschlossen, widerspiegelt.

Jugendkriminalität

Verhaltensprobleme im Alter von 13 bis 18 Jahren. Meistens Verhalten, das kriminell ist oder Aspekte von Antagonismus, Ausnutzung, Aggression, Manipulation oder abgebrühte, skrupellose Gedankenlosigkeit miteinbezieht.

Entzug der bedingten Entlassung

Ein Entzug der Probezeit oder anderer bedingten Entlassungen wegen technischen Zuwiderhandlungen, wie Rücksichtslosigkeit, Unbedachtsamkeit oder durch Fernbleiben.

Kriminelle Vielseitigkeit

Eine Mannigfaltigkeit von Straftaten aller Art, ungeachtet ob die Person verhaftet oder überführt wurde. Sind voller Stolz, wenn sie bei Verbrechen nicht erwischt werden.

Ich hoffe den Leser über einige der üblicheren Zeichen, die die fragwürdige Person - üblicherweise männlich - ausstrahlt, zu belehren und zu warnen, dass man sich von ihr möglichst schnell lösen sollte! Je schneller man eine problematische Person erkennen kann, desto besser ist man dran. Eine schnelle Überprüfung ist seine/ihre Platzierung auf der 'Arschloch-Skala'. Aber es sollte auch daran gedacht werden, dass nicht jeder Trottel oder Idiot notwendigerweise psychotisch ist! Jedoch ist der Psychopath eine extreme Form der 'Arschloch'-Persönlichkeit, nur sie haben gelernt, es die meiste Zeit zu verstecken und scheinen 'nette, charmante' Leute zu sein. Sie sind entwicklungsmäßig in ihren frühen Jahren stecken geblieben, und kämpfen immer noch in den Schlachten der Autorität und elterlichen Kontrolle über sie! [aus An American Obsession ... the Psychopath ]

Die QFS und sott.net sind bestrebt, Ihnen alle Informationen bekannt zu machen, die ihnen helfen, ein Leben frei von seelenabtötenden Manipulationen Anderer zu führen.

Unser großer Dank geht an die Besitzer der Webseite Psychopathic Personality Disorder" für ihre freundliche Erlaubnis, von ihren Forschungsergebnissen zitieren zu dürfen. Bevor wir mit unseren Untersuchungen anfingen, hatten wir keine Ahnung, wie verbreitet das Problem war, und wie viele Opfer es gibt.

Weiterführender Artikel: Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt

Weiterführender Artikel (Englisch): Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt

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Weiterführender Artikel (Englisch): Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt

Weiterführender Artikel (Englisch): Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt

Weiterführender Artikel (Englisch): Official Culture in America: A Natural State of Psychopathy?

Weiterführende Literatur
  • Cleckley, Hervey (1903-1984) The Mask of Sanity, Fifth Edition, 1988. Previous editions copyrighted 1941, 1950, 1955, 1964, 1976 by St. Louis: Mosby Co.
  • Fishbein, D. (2000) (ed) The Science, Treatment, and Prevention of Antisocial Behaviors. Kingston, NJ: Civic Research Institute.
  • Giannangelo, S. (1996) The Psychopathology of Serial Murder. Westport: Praeger.
  • Hare, R. (1991) The Hare Psychopathy Checklist-Revised. Toronto: Multi-Health Systems.
  • Hare, R. (1993) Without Conscience: The Disturbing World of the Psychopaths among us. NY: Pocket Books.
  • Hare, R. (1996) Psychopathy: A clinical construct whose time has come. Criminal Justice and Behavior 23:25-54.
  • Jenkins, R. (1960) The psychopath or antisocial personality. Journal of Nervous and Mental Disease 131:318-34.
  • Lykken, D. (1995) TheAntisocial Personalities. Hillsdale: Erlbaum.
  • McCord W. & J. (1964) The Psychopath: An Essay on the Criminal Mind. Princeton: Van Nostrand.
  • Millon, T., E. Simonsen, M. Birket-Smith & R. Davis (1998) Psychopathy: Antisocial, Criminal, and Violent Behavior. NY: Guilford Press.
  • Robins, L. (1978) Aetiological implications in studies of childhood histories relating to antisocial personality. In R. Hare & D. Schalling (eds) Psychopathic Behavior. Chichester: Wiley.
  • Rogers, R., R. Salekin, K. Sewell & K. Cruise (2000) Prototypical analysis of antisocial personality disorder. Criminal Justice and Behavior 27(2) 234-55.
  • Sher, K. & Trull, T. (1994) Personality and disinhibitory psychopathology: Alcoholism and antisocial personality disorder. Journal of Abnormal Psychology 103:92-102.
  • Toch, H. & K. Adams (1994) The Disturbed Violent Offender. Washington: APA.
Linksammlung zum Thema (englisch)

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Auch hier zählt, Caveat lector!
  • Ich bin ein Psychopath
  • Equinox of the psychopath