Das Kind der Gesellschaft
Karte


Arrow Down

Eltern verzichten auf Mahlzeiten um Kinder nicht hungern zu lassen: Rasanter Anstieg der Armut in Großbritannien

Armut Großbritannien
© Youtube
Ein Drittel aller Briten lebt unter dem Existenzminimum
Laut einer neuen Studie unter der Leitung der University of Bristol hat sich die Armut in Großbritannien in den vergangenen 30 Jahren extrem erhöht: Jede dritte Familie lebt heute unter dem Existenzminimum, 18 Millionen Briten hausen in zu kleinen Wohnungen und viele Eltern verzichten auf Mahlzeiten, damit ihre Kinder nicht hungern müssen.


Die Zahl der in Armut lebenden Briten hat sich in den vergangenen 30 Jahren mehr als verdoppelt, wie eine Studie des Poverty and Social Exclusion in the United Kingdom (PSE) Projektes von der University of Bristol ergeben hat. Mehr als jede dritte Familie in Großbritannien lebt heute unter dem Existenzminimum, so der Bericht.

Fast 18 Millionen Briten können sich keine angemessene Wohnung leisten und ein Drittel der Bevölkerung hat kein Geld, um im Winter die Wohnräume zu heizen. Die Mehrheit der unter dem Existenzminimum lebenden Kinder leben in kleinen Familien mit mindestens einem arbeitenden Elternteil. In Haushalten, die sich nicht ausreichend Nahrungsmittel leisten können, so die Studie, verzichtet in 93 Prozent der Fälle mindestens ein Elternteil (meistens Frauen) auf Mahlzeiten, damit andere Familienmitglieder genug zu essen bekommen.
Magnify

Eine Gas-Pipeline für Europa explodiert in der Ukraine

Eine Detonation beschädigt eine ukrainische Gaspipeline. Die Behörden sprechen von einem Anschlag. Der Transit in die EU läuft aber weiter.
© dpa
Bei einer Explosion in der Ukraine ist eine Erdgasleitung in Richtung Europa beschädigt worden.
Inmitten des Gasstreits zwischen Moskau und Kiew hat eine mächtige Explosion in der Ukraine eine Leitung für den Transit von Gas in die Europäische Union schwer beschädigt. Pipelinebetreiber Uktransgaz betonte jedoch, die Lieferungen nach Westeuropa seien nicht betroffen. Auch nach Angaben des Moskauer Gazprom-Konzerns ist der Fluss von russischem Gas nicht gefährdet. Der ukrainische Versorger Naftogaz habe genug Möglichkeiten, eine Ersatzpipeline zu nutzen.

Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow sagte am Dienstag in Kiew, es gebe Hinweise auf einen terroristischen Akt. Er warf Russland vor, mit Manipulation an der Urengoi-Pomary-Uschgorod-Pipeline "die Ukraine diskreditieren" zu wollen. Beweise nannte er zunächst nicht.

Kommentar: Wie immer wird sofort Russland verdächtigt. Doch warum sollte sich Russland in das eigene Fleisch schneiden, wenn es dabei um Gas nach Europa geht und somit um Geld für Russland? Das macht keinen Sinn. Im Zusammenhang mit den momentanen Gas-Verhandlungen zwischen der nazistischen Regierung der Ukraine und Russland, soll das eher Russland unter Druck setzen. Wobei diese Verhandlungen von der Ukraine selbst blockiert werden und Russland berechtigter Weise die Lieferungen eingestellt hat.

Anzumerken ist ebenso, dass die Ukraine Wasserlieferungen in die Krim drosselte, doch davon wird nichts erwähnt.

Heart - Black

Flüchtlingszahl aus der Ukraine nach Russland steigt täglich an

flüchtlinge
Die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge, die in Russland Zuflucht suchen, steigt mit jedem Tag. Allein in den vergangenen 24 Stunden trafen mehr als 15 000 Ukrainer im südrussischen Gebiet Rostow ein, teilte Gebietsgouverneur Wassili Golubew am Montag mit.

4000 von ihnen hätten die Region wieder verlassen, geblieben seien 11 000. „Die Belastung (auf das Gebiet) wächst. Unser Hauptanliegen besteht jetzt darin, auf die geänderte Situation adäquat zu reagieren“, sagte der Gouverneur.

Die ukrainische Armee nimmt Städte im Osten des Landes seit Wochen unter Beschuss. Am stärksten betroffen sind Slawjansk, Kramatorsk, Mariupol und Lugansk. Zivilisten, die vom Krieg nach Russland flüchten wollen, werden von den ukrainischen Soldaten nicht selten daran gehindert, die Grenze zu passieren.
Cow Skull

Der Wahnsinn geht weiter: Freiwillige testen nun genmanipulierte Bananen, damit dann afrikanische Kinder damit vergiftet werden können

Sie sollen mehr Vitamin A enthalten und dadurch Hunderttausende Leben in Afrika retten: Freiwillige in den USA essen bald sechs Wochen lang Gen-Bananen. Das Projekt hat einen mächtigen Unterstützer.
gvo banane, genmanipulierte banane, gmo banana
In den USA beginnt in den nächsten Wochen ein Test, bei dem Menschen erstmals genmanipulierte Bananen essen werden. Etwa zehn Kilo der gelben Früchte seien bereits von Innisfail im australischen Queensland, wo sie gewachsen sind, in die USA unterwegs, teilte die federführende Technische Universität Queensland (QUT) mit. Der Test mit einer Reihe von Freiwilligen an der Iowa State University solle sechs Wochen dauern. Ergebnisse würden im Laufe des Oktobers erwartet.

Kommentar: Fällt hier jemandem etwas auf? Gewissenlose, geldgierige Psychopathen in Machtpositionen machen munter damit weiter, immer mehr Gifte zu erfinden und dann unschuldigen Menschen damit zu schaden, als wären diese nichts weiter als Versuchstiere, während sie es hinter schön klingenden Worten wie "den Hunger der Welt bekämpfen" verstecken, um sich den Anschein der "besten Absicht" zu geben und die Billigung der Bevölkerung zu erlangen.

Airplane Paper

Kleinmotoriges Flugzeug bei Moskau abgestürzt

Ein kleinmotoriges Flugzeug vom Typ „Zikada-M“ ist am Samstag bei der Stadt Serpuchow im Moskauer Umland bei einem Testflug abgestürzt, wie das russische Ermittlungskomitee mitteilte.
zikada m3

Eine "Zikada M3"
Der Pilot und sein Begleiter sind ums Leben gekommen.

„Nach vorläufigen Angaben war das vor kurzem gebaute Flugzeug vom Flugplatz Nowinki zu einem Testflug gestartet und sieben Kilometer nach dem Start verunglückt. Der 63-jährige Pilot und der stellvertretende Direktor des Unternehmens, dem die Maschine gehörte, wurden getötet“, hieß es.

Am Unglücksort ist ein Ermittlungsteam eingesetzt.
Eye 1

Psychopathie in der Wirtschaft: Sklaverei in der Fischereiindustrie

Auf thailändischen Fischerbooten gehören Sklaverei und Menschenhandel zum Alltag - seit Jahren. Ein neuer Report zeigt nun, was diese Zustände mit den Zuchtcrevetten auf Tellern im Westen zu tun haben.

© Foto: Damir Sagolj (Reuters)
Zwangsarbeit: Ein burmesischer Migrant arbeitet auf einem Fischerboot vor der Küste Thailands. Migranten laufen in der thailändischen Fischereiindustrie Gefahr, versklavt oder misshandelt zu werden.
Maung ist 20, als er Burma am 11. März 2013 verlässt und zum Arbeitssklaven wird. Der Schlepper verspricht ihm einen Job in einer thailändischen Ananasfabrik. Stattdessen führt er ihn zusammen mit 36 anderen burmesischen Flüchtlingen durch den Mae-Sot-Dschungel über die grüne Grenze nach Thailand und an den Hafen von Samae San, einem Küstenort zwei Stunden ausserhalb Bangkoks. 380 Franken hat ihm der Kapitän des Fischkutters für die neue Arbeitskraft bezahlt, die 10 Monate lang für ihn schuften wird. Umsonst. Maung erhält keinen Lohn. Nur Schläge. Die Prügel kosten ihn einen Teil des Gehörs, aber nicht das Leben. Am 13. Dezember gelingt ihm die Flucht.

Kommentar: Menschenhandel, Zwangsarbeit und Sklaverei sind die Kehrseite der dauernden Verfügbarkeit billiger Produkte für die Konsumenten im Westen. Hier ist jeder Einzelne in der Pflicht, sich zu informieren und Waren, die unter solchen psychopathischen Bedingungen hergestellt wurden, nicht zu kaufen. Nur weil die Verpackung neutral und die Ware appetitlich aussieht, heisst das noch lange nicht, dass kein Blut daran klebt. Die Informationen sind im Internet verfügbar, und Ignoranz befreit uns nicht von der Verantwortung. Solange wir durch unser Kaufverhalten derartige Zustände billigend in Kauf nehmen, tragen wir direkt die Schuld am Leid anderer.

Mehr zum Thema finden Sie hier:

Airplane Paper

Segelflieger bei München stürzte wie Stein vom Himmel: 2 Tote

Zwei Menschen aus dem Raum München sind bei einem Absturz eines Segelflugzeugs ums Leben gekommen. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar.
segelflieger oppingen
© dpa/Puchner
Eine Frau und ein Mann aus dem Raum München sind bei dem Absturz verunglückt. Wie ein Polizeisprecher berichtet, stürzte die Maschine am Waldrand in der Nähe eines Segelfluggeländes zwischen Oppingen und Amstetten im Alb-Donau-Kreis ab.

Die beiden Insassen waren 49 und 52 Jahre alt. Nach bisherigen Ermittlungen könnte ein verringerter Auftrieb zu dem Unfall geführt haben. Was ihn genau verursacht hat - etwa Probleme mit dem Motor - war zunächst unklar. Nach Zeugenaussagen war der Segelflieger wie ein Stein vom Himmel gefallen.

dpa/lby/AZ
Better Earth

Donezk-Ukraine: Republik will Grenze zu Russland bis August öffnen

Die selbsternannte Volksrepublik Donezk im Osten der Ukraine will die Grenze zu Russland bis August dieses Jahres öffnen. Das beschloss das Donezker Kabinett am Donnerstag.
© Konstantin Chernichkin
Ukraine-Krise: Donezker Republik will bis August Grenze zu Russland öffnen
Demnach werde es an der Grenze keine Zollkontrollen mehr geben, hieß es in dem Beschluss. Details lagen zunächst nicht vor.

Kommentar:

Che Guevara

Erneute Proteste vor Fußball-WM in Brasilien: Streik im öffentlichen Nahverkehr

Staus über 200 Kilometer Länge, massenhafter Widerstand und überforderte Behörden: Vier Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel kommt es in São Paulo erneut zu tumultartigen Szenen. Einsatzkräfte der Polizei gehen mit Tränengas gegen Demonstranten vor.
food football, fifa soccer brasil, fußball wm
Blendgranaten flogen in Richtung der Streikenden, Tränengas wurde eingesetzt: Die 20-Millionen-Metropole São Paulo erlebte auch am Pfingstmontag die Fortsetzung der Auseinandersetzung zwischen Polizei und den Streikposten der sich im Ausstand befindenden U-Bahn-Bediensteten. Eine Hundertschaft der Polizei war gegen rund 150 Protestler massiv vorgegangen.

13 Personen wurden von der Polizei vorübergehend in Gewahrsam genommen; ihnen wird vorgeworfen, eine Tür beschädigt und die Arbeit am U-Bahnhof behindert zu haben. Durch die Fortsetzung des Streiks droht São Paulo drei Tage vor dem WM-Eröffnungsspiel zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien (12. Juni) im Corinthians-Stadion der Verkehrs-Infarkt.

Kommentar: Schöne Ausrede Herr Cafu, nur fanden schon Streiks vor der WM statt, die auf die missliche Lage des Landes aufmerksam machten:

Gegen Korruption: Krawalle in Rio de Janeiro
Massendemonstrationen in Brasilien: Tausende Menschen protestieren gegen die Regierung
Proteste gehen weiter: Gegen Korruption in Brasilien



Bullseye

Erneute Schießerei in Amerika - Dritte innerhalb eines Monats: 2 Tote

© ap
Die ersten Schüsse auf dem Schulgelände wurden gegen 08.00 Uhr (Ortszeit) abgegeben.
Wieder Amokalarm an einer US-Schule: In einer Schule im US-Bundesstaat Oregon hat ein Bewaffneter am Dienstag einen Schüler getötet. Der Mann drang am Morgen in die Reynolds High School in Troutdale nahe Portland ein und schoss auf einen Schüler.

Troutdale. Das teilte der örtliche Polizeichef Scott Anderson sagte. "Leider ist der Schüler gestorben." Der Schütze sei anschließend von Sicherheitskräften getötet worden.

Die ersten Schüsse auf dem Schulgelände wurden gegen 08.00 Uhr (Ortszeit) abgegeben. Rund 60 Sicherheitskräfte und fast 20 Rettungskräfte eilten daraufhin laut einem lokalen TV-Sender zu der Schule. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Schüler mit erhobenen Händen unter den Augen der Polizisten das Gebäude verließen. Nach einer Stunde erklärte die Polizei, die Lage sei unter Kontrolle.
Top