Das Kind der Gesellschaft
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Handcuffs

Rechtsextreme innerhalb der auszubildenden Polizeistruktur

Polizei
© dts Nachrichtenagentur
Eine Aachener Polizeianwärterin ist offenbar von mehreren ihrer Kommilitonen rassistisch angefeindet worden. Nach der Suspendierung eines 19-Jährigen ist nun ein weiterer Kursteilnehmer vom Dienst freigestellt worden.

Aachen - Der Fall von rassistischen Anfeindungen gegen eine Polizeianwärterin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW in Aachen weitet sich aus. Nun ist ein zweiter Kursteilnehmer vom Dienst suspendiert worden. Der 22-Jährige aus der Region Aachen soll fremdenfeindliche und rassistische Bilder in der nicht-öffentlichen WhatsApp-Gruppe des Ausbildungskurses versendet haben, teilte die Aachener Polizei mit. Er gilt als Mitläufer.

Haupttäter soll ein 19 Jahre alter Polizeianwärter sein, der bereits in der vergangenen Woche suspendiert worden war. Er soll seine Kommilitonin mit fremdenfeindlichen Äußerungen beschimpft, sie in sozialen Netzwerken gemobbt und ein Hakenkreuz in ihren Textmarker geritzt haben. Die Beschuldigten und das mutmaßliche Opfer hatten denselben Studienkurs besucht. Beide Täter seien bisher nicht in organisierten Strukturen der rechten Szene aufgetreten, heißt es.
Sun

New Ager möchte im Lotussitz gegen das Böse meditieren: Liebe und Licht Unfug, und warum es genau das Gegenteil bewirkt

Mark Passio ist ein unabhängiger Freiheitsaktivist, der sich mit einer großen thematischen Bandbreite beschäftigt. Sein Schwerpunkt ist das menschliche Bewusstsein als Ursache für und zugleich Ausweg aus der Herrschaft und der Sklaverei. In seinen Vorträgen, Seminaren und Radiosendungen betont er immer wieder, nicht blind zu glauben, was er inhaltlich präsentiert, sondern fordert dazu auf, alles durch eigene Nachforschungen und anhand der eigenen Erfahrung zu überprüfen.

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In seinem Vortrag „Cosmic Abandonment. An Explanatory Synthesis Regarding Human Origins, Psychopathy, Slavery And The Current Psychological And Social Conditions Of Humanity” beschreibt er verschiedene Persönlichkeitsprofile von Menschen, die ein System struktureller Gewalt wie den Staat bilden und unterstützen.


Kommentar:



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Alte Parteien werden weniger gewählt: AfD macht es SPD und CDU vor

Die AfD zieht in Erfurt und Potsdam mit zweistelligen Ergebnissen in die Landtage ein. Das Signal der Wähler ist eindeutig: Sie trauen den etablierten Politikern immer weniger zu. Wer das Erstarken der Protestpartei nur als Problem der Union sieht, hat die Dimension nicht verstanden.
Egal, welche Koalitionen am Ende in Thüringen und Brandenburg regieren: Der Gewinner der Landtagswahlen ist die AfD. Wie in Dresden vor zwei Wochen entert die Partei des Wirtschaftsprofessors Bernd Lucke die Landtage von Erfurt und Potsdam. Und die Ostdeutschen statteten sie mit einer Kraft aus, die die politische Landschaft erschüttert. Denn indem die AfD aus dem Stand zweistellige Ergebnisse einfahren konnte, stellten die Wähler den etablierten Parteien die Quittung für die bisherige Politik aus.

Erfolgreich mit der Kümmerer-Masche

Die geht offenbar am Nerv vieler Bürger vorbei. Für das Kreuzchen auf dem Wahlzettel reicht offensichtlich die Tatsache, dass die AfD die innere Sicherheit, die Grenzkriminalität oder den Unterrichtsausfall zum Thema macht und dafür vermeintlich einfache Antworten bietet. Dass deren Umsetzung letztlich schwieriger ist als im Wahlkampf angekündigt, interessiert erst einmal nicht. Wie es bei der Europawahl auch nicht interessierte, welche Konsequenzen die Parole „Raus aus dem Euro“ wirklich haben würde.

Kommentar: Die AfD ist letztendlich ebenso ein Instrument der Politik und kann später auch von Psychopathen übernommen werden. Dennoch ist es interessant zu sehen, dass die Wähler somit gegen die herkömmliche Politik in Deutschland protestieren.

Snakes in Suits

Wie man mit Psychopathen umgeht: Verteidigung gegen den Psychopathen


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Die meisten Menschen denken bei Psychopathen automatisch an das, was sie durch diverse Kinofilme und Reportagen kennengelernt haben: Psychopathen sind Menschen, die Spaß daran haben, ihre Opfer zu quälen, zu entstellen, zu foltern und zu töten. Sie sind Ausnahmeerscheinungen, mit denen sie wahrscheinlich nie im Leben zu tun haben werden. Das ist zwar richtig, aber nur bei dieser extremen Ausprägung von Psychopathie. Andere Typen von Psychopathen sind unbekannt oder bleiben unentdeckt, obwohl sie anderen Menschen ebenfalls großes Leid zufügen.


Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erwachsener Mensch mittleren Alters in seinem Leben mit einer Wahrscheinlichkeit von annähernd 100% mit mindestens einem Psychopathen zu tun hatte. Der Anteil von Psychopathen ist etwa 4% in der normal durchmischten Bevölkerung. Viele Indizien sprechen dafür, dass ihr Anteil in Machpositionen in der Politik und in der Wirtschaft um ein Vielfaches höher ist.

Kommentar: Das mit Abstand wichtigste Buch zu diesem Thema:
Politische Ponerologie, link
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


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Aufregung in den USA: Lehrer gibt Schülern die Aufgabe, Bush mit Hitler zu vergleichen

Bush, Hitler
Ein Lehrer hat seine Schüler in der US-Hauptstadt Washington dazu aufgefordert, Adolf Hitler und George W. Bush zu vergleichen. Gut, Herta Däubler-Gmelin hätte die Aufgabe locker gelöst. Aber in den USA löste die Schulaufgabe dann doch Diskussionen aus.

Washington - Was haben Nazi-Diktator Adolf Hitler und der ehemalige US-Präsident George W. Bush gemeinsam? Mit dieser ungewöhnlichen Aufgabenstellung sorgt ein Lehrer in der US-Hauptstadt Washington für Aufsehen. "Wir haben schon etwas über die beiden Männer, die ihre Macht auf unterschiedliche Weise missbrauchten, gelesen. Nun können wir sie vergleichen und gegenüberstellen", hieß es in einem Arbeitsblatt, das die Schüler bearbeiten sollten. Auf Twitter kursierte ein viel diskutiertes Foto des Aufgabenblattes, das dem TV-Sender NBC zufolge einer sechsten Klasse vorgelegt wurde.

Die Vorsitzende des Schulbezirks bemühte sich am Donnerstag auf Twitter um Schadensbegrenzung. "Kein Lehrplan sieht vor, dass Schüler solche Aufgaben lösen müssen", schrieb Kaya Henderson. Der verantwortliche Lehrer bereue die Übung zutiefst und wolle sich bei seinen Schülern dafür entschuldigen. Wenig später äußerte sich auch die Schule in einer Mitteilung: "Ein Text über Adolf Hitler steht zwar auf dem Lehrplan. Ein Vergleich aber nicht." Alle Eltern der Schüler bekämen einen Brief, in dem der Vorfall erklärt werde.

Kommentar: Kinder sollten auch in der Schule kritisches Denken lernen, und lernen zu erkennen was wirklich in der Welt um uns herum vorgeht. Sie sollten von uns Erwachsenen geeignetes Handwerkszeug an die Hand bekommen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Sie sollten keine Angst haben müssen ihre Meinung frei zu äußern. Sie sollten keine Bedenken haben müssen auch unbequeme Themen und Wahrheiten zu betrachten, und ihre eigenen Schlüsse zu ziehen. Das hat dieser Lehrer gemacht und dieser Vergleich ist durchaus angebracht und wichtig.

Aber anscheinend ist so ein Lernstoff und wichtige Lektionen dieser Art, im Lernplan für unsere Kinder nicht mehr vorgesehen, und auch von ihrer Umgebung nicht erwünscht? Diese Kinder dürfen anscheinend nur lernen was für sie vorgesehen ist: gehorsam den Weg gehen, der ihnen von psychopatischen "Anführern" vorgegeben wird und sich bloß keinen Schritt von "diesem rechten Weg" ablenken lassen?

Wohin solch ein Weg in unserer Vergangenheit geführt hat, kann man z.B. bei Zeitzeugen nachlesen und auf welche Risiken und Nebenwirkungen man sich gefasst machen sollte ebenfalls. Wer aus der Vergangenheit nicht lernt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen.

Quenelle - Golden

62 Prozent der Franzosen wollen Hollandes Rücktritt

François Hollande kommt aus seinem Umfragetief nicht heraus: Laut einer Umfrage der konservativen Zeitung "Le Figaro" wollen 62 Prozent seinen Rücktritt - und gehen sogar noch weiter.
dorfidiot, hollande
© afp
Eine gute Grimasse zum Schulbeginn: Das Bild vom französischen Präsidenten Francois Hollande sorgt in Frankreich für Wirbel.
Paris - Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Ifop-Umfrage für das Magazin der konservativen Zeitung Le Figaro. Allerdings gingen zugleich 61 Prozent der Befragten davon aus, dass Hollande bis zum Ende seiner Amtszeit im Mai 2017 durchhalten wird.

Den repräsentativ ausgewählten rund tausend Befragten wurde angesichts der wirtschaftlichen und politischen Probleme in Frankreich nicht nur ein Rücktritt des Staatschefs zur Wahl gestellt. Auch eine Auflösung des Parlaments wurde als Möglichkeit vorgeschlagen, wofür 54 Prozent der Franzosen plädierten. Für eine Ablösung von Premierminister Manuel Valls sprachen sich 41 Prozent aus. Den Befragten wurde allerdings nicht die Option "keine der drei Lösungen" angeboten.

AFP
Heart - Black

Opfer von psychopathischen Schleusern, die Flüchtlingsschiff versenkten: 700 Flüchtlinge ums Leben gekommen

Beim Untergang zweier Flüchtlingsschiffe sind im Mittelmeer bis zu 700 Menschen ums Leben gekommen. Überlebende berichteten, die Schleuser hätten ihr Boot absichtlich versenkt.
© AFP
Bei einem der Unglücke konnten von 200 Passagieren nur 26 gerettet werden.
Bei zwei Flüchtlingstragödien im Mittelmeer könnten binnen weniger Tage bis zu 700 Menschen gestorben sein. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) berichtete am Montag unter Berufung auf zwei Überlebende, dass in der vergangenen Woche ein Boot mit rund 500 Flüchtlingen an Bord von Schleusern zum Kentern gebracht worden sei. Dutzende weitere Menschen ertranken am Sonntag nach Marineangaben vor der Küste Libyens.

Die IOM zitierte die Berichte zweier Palästinenser, die am Donnerstag von einem Frachter aus dem Meer gerettet wurden. Ihr Flüchtlingsschiff mit etwa 500 Menschen an Bord sei vor Malta untergegangen. Den Berichten der beiden Überlebenden zufolge war das Boot mit Flüchtlingen aus Syrien, Ägypten, dem Sudan und den Palästinensergebieten im ägyptischen Damietta aufgebrochen. Unterwegs hätten die Flüchtlinge mehrfach das Boot wechseln müssen.
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Putin wird zum Symbol-Gesicht der neuen globalen Widerstandsbewegung

Die nächsten Freiwilligen, die gegen die „globale Oligarchie“ kämpfen, kommen nach Donbass. Dieses Mal sind es Franzosen. Leute aus Serbien, Spanien, Deutschland, Frankreich, Polen, Israel, dem Vereinigten Königreich und Griechenland kämpfen auch gegen die Junta in Kiew. In letzter Zeit sahen die Freiwilligen jünger aus: Leute über vierzig kamen früher zur Miliz, nun liegt das Durchschnittsalter bei denjenigen, die der Armee DRL beitreten, zwischen 18 und 30. Mehr und mehr Menschen trauen ihren Medien nicht mehr und erkennen, was in der Welt passiert. Wenn ich kein Englisch sprechen könnte, würde ich unglücklicherweise nie aus den Medien in meinem Lande (Polen) entnehmen können, was die wirkliche Situation in Gaza, Ukraine und dem Nahen Osten ist. Einer der französischen Freiwilligen, die im Donbas gekämpft haben, bringt es ganz unverblümt heraus:

„Wir sind französische Freiwillige und die erste Welle der gesamten Gruppe, die entweder bereit ist, los zu reisen, oder bereits auf dem Weg sind. Wir unterstützen die geopolitische Idee eines vereinigten Europas. Wir sind beides: Revolutionäre und Traditionalisten. Wir erreichten Donbas, wo Zivilisten von Leuten aus Kiew ermordet wurden. Diejenigen, die diese Terroroperationen in den Donbas trugen, sind, sind Günstlinge der internationalen Mafia-Oligarchen. Man muss verstehen, dass wir es mit dem Dritten Weltkrieg zu tun haben. Er begann in Libyen, bewegte sich dann nach Syrien und nun in den Donbas. Wir erkennen, dass Russland eines der wenigen Länder ist, die den Globalismus in Frage gestellt und ihn bekämpft. Es ist eine Art Reconquista (Rückgewinnung). Wir sind hier, um Russland in diesem Kampf zu helfen. Wir sind nicht hier, um Geld zu verdienen, wir haben von niemandem Geld erhalten. Tatsächlich haben wir bezahlt, um hier zu sein.“
Nuke

Ebola könnte bis 5 Millionen Menschen töten und Sierra Leone und Liberia sind kaum noch zu retten

Niederschmetterndes Urteil: Sierra Leone und Liberia sind nach Einschätzung deutscher Virologen wohl kaum noch zu retten. Um es klar zu sagen: Fast jeder Einwohner ist akut gefährdet, sich mit Ebola zu infizieren. Damit droht rund fünf Millionen Menschen der Tod.
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© James Giahyue/Reuters
Helfer in Schutzkleidung nehmen den Leichnam eines Ebola-Patienten aus einer Siedlung in Liberias Hauptstadt Monrovia mit.
Jonas Schmidt-Chanasit und seine Kollegen vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg haben nur noch wenig Hoffnung, dass diesen Menschen zu helfen ist: "Der Zeitpunkt wurde verpasst", konstatiert der Mediziner in einem Interview mit der "Deutschen Welle".

Ausbreitung auf Nachbarländer unbedingt vermeiden

Jetzt sei es das Wichtigste, ein Übergreifen der Epidemie auf andere Länder zu verhindern - und dort zu helfen, "wo es noch möglich ist, in Nigeria und Senegal etwa", so der Virologe.

Kommentar:

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Wegen Sanktionen gegen Russland müssen österreichische Bauern einen Teil ihrer Kraut-Ernte zerstören

Eine gute Ernte auf der einen und die russische Importsperre auf der anderen Seite bringen die Bauern in Bedrängnis: Die Gemüsebauern der efko-Genossenschaft haben die Krauternte auf rund zehn Hektar Fläche eingehäckselt.

Kraut wird in Oberösterreich auf rund 300 Hektar produziert, rund 40 Bauern sind hier aktiv. „Bei Kraut ist eine Handernte nötig, die macht 50 Prozent der gesamten Produktionskosten aus“, rechnete Genossenschafts-Obmann Walter Schiefermüller vor. Je nach Betrieb wurden bisher zwischen zehn und 20 Prozent der Flächen gehäckselt.

Durch die gute Ernte in ganz Europa und die russische Importsperre gebe es ein extremes Überangebot. Diese Übermengen seien auch am ausländischen Markt nicht kostendeckend unterzubringen, so Schiefermüller im ORF-Interview. Für die Bauern wäre es ein großer Kostenaufwand, zu ernten. Zudem sei die Ware nicht ewig haltbar und man müsse die Erntetermine einhalten. Auch ein Einlagern sei nicht sinnvoll.
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