Das Kind der Gesellschaft
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Binoculars

Viele Patienten misstrauen ihren Ärzten, da sie sich nicht aufgeklärt fühlen

Was genau sind die Anhaltspunkte für die Diagnose? Und welche Behandlungsstrategie ist warum geplant? Laut einer neuen Studie fühlen sich viele nach einem Arztbesuch nicht ausreichend aufgeklärt.
© dpa
Nur gut jeder dritte Deutsche fühlt sich von seinem Arzt angemessen über Chancen, Risiken oder Behandlungsalternativen aufgeklärt. Das zeigt der "Meinungspuls Gesundheit" der Techniker Krankenkasse (TK), der der Deutschen Presse-Agentur in Auszügen vorliegt. Bei der Umfrage gaben lediglich 36 Prozent an, dass sie sich voll und ganz informiert fühlten, als sie sich das letzte Mal einer ernsteren medizinischen Behandlung bei einem niedergelassenen Arzt oder im Krankenhaus unterziehen mussten. 34 Prozent hatten den Eindruck, zumindest einigermaßen aufgeklärt worden zu sein.

Mit dem Thema Kommunikation im ärztlichen Alltag will sich der 118. Deutsche Ärztetag in der kommenden Woche (12. bis 15. Mai) in Frankfurt befassen. TK-Chef Jens Baas sagte dazu: "Kommunikative Kompetenz erlangt einen immer größeren Stellenwert in der Medizinerausbildung." Wenn Ärzte ihre Patienten in die Behandlungsstrategie einbezögen, verringere das Probleme bei der Therapie. Das zahle sich wiederum direkt beim Behandlungserfolg aus.


Kommentar: Eine gute Aufklärung sollte zum Standard jeder Behandlung gehören und nicht erst "neu entdeckt" werden.


Kommentar: Verborgener Eisberg der Gesundheit: Warum Schädliches als gesund vermarktet wird


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Alaska und Hawaii wollen nicht mehr zu den USA gehören! Zurück nach Russland: Appell an Uno gegen rechtswidrige US-Annexion

Die Stammvölker von Hawaii und Alaska (beide seit 1959 US-Bundestaaten) haben den USA vorgeworfen, ihre Gebiete rechtswidrig „annektiert“ zu haben. In einem Appell an die Vereinten Nationen fordern sie ein Selbstbestimmungsreferendum.

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In ihrem in der UN-Sitzung am 7. Mai unterbereiteten Appell beschuldigen die Ureinwohner von Hawaii und Alaska die USA, sich ihre Gebiete „durch Betrug und Verletzung der UN-Prinzipien einverleibt“ zu haben.


Kommentar: Der Betrug und die Verletzung der UN-Prinzipien hat einen Grund:
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

Nun fordern die Vertreter der beiden Bundestaaten Referenden über die Selbstbestimmung, um den historischen „Fehler wiedergutzumachen“. Ihr Appell soll am 11. Mai vom UN-Menschenrechtsrat erörtert werden.


Kommentar: Weg vom US-Regime: Eine sinnvolle Idee...


Colosseum

Deckenteile heruntergekommen vom Kölner Autotunnel an der Lanxess Arena

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© dpa/Oliver Berg
Zwischenfall im Autotunnel an der Lanxess Arena in Köln-Deutz: In der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Autobahn 559 sind am Freitagnachmittag Deckenteile abgestürzt - der Tunnel wurde in beide Richtungen komplett gesperrt.

Im Tunnel an der Lanxess-Arena sind Teile von der Decke gestürzt, wie ein Polizeisprecher FOCUS Online bestätigte. Autos wurden demnach nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht getroffen.

Die Fahrbahn sei auf unbestimmte Zeit in beide Richtungen gesperrt worden. Zunächst hatte es in Presseberichten geheißen, nur die Fahrbahn Richtung Autobahn sei abgeriegelt worden.

Alarm Clock

Oh nein! Ein Wecker wurde jetzt zu einer Bombe

Etwas Tickendes hat am Freitagmorgen in der Thermalbadstadt für Aufregung gesorgt und einen Großeinsatz ausgelöst.

Ein Großaufgebot der Polizei sowie auch zahlreiche Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaft Coburg sind am Freitag nach Bad Rodach ausgerückt. Der Grund war eine mutmaßliche Bombe im Medical Park.

Doch schon bald konnte Entwarnung gegeben werden: Bei dem tickenden Etwas handelte es sich um einen einen harmlosen Wecker.

Kommentar: Die Gesellschaft wird immer hysterischer.


Gift

Strafanzeige gegen Springer Journalist wegen Volksverhetzung

Wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener“ hat der Berliner Rechtsanwalt Hans Bauer Strafanzeige gegen den Springer-“Journalisten” und B.Z.-Chefkolumnisten Gunnar Schupelius erstattet. Dieser habe sich, so die Argumentation, am 10. April im Boulevardblatt B.Z. hetzerisch gegen die Rote Armee und die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus geäußert sowie das Andenken an den 1944 im KZ Buchenwald ermordeten Arbeiterführer Ernst Thälmann verunglimpft. “Die Ausführungen von G. Schupelius überschreiten damit die Grenzen garantierter Presse- und Meinungsfreiheit des Artikel 5 des Grundgesetzes”. Bauer vertritt die Kläger Professor Dr. Siegfried Mechler und die Thälmann-Enkelin Vera-Dehle-Thälmann. RT Deutsch dokumentiert im Folgenden die Anzeigeschrift.

© Axel Springer
Gunnar Schupelius
Strafanzeige

gegen Herrn Gunnar Schupelius,

Journalist bei der B.Z. Ullstein GmbH
Axel-Springer-Straße 65
10888 Berlin

wegen des Verdachts der Volksverhetzung gemäß § 130 StGB und der Verunglimp­fung des Andenkens Verstorbener gemäß § 189 StGB

I. In der B.Z. vom 10. 04. 2015 äußerte sich G. Schupelius unter “Mein Ärger Der gerechte Zorn von Gunnar Schupelius” mit einem Beitrag: “Fragwürdige Idee: Links­partei will Rote Armee in Friedrichshain ehren” zum Vorschlag der Partei die LINKE in Berlin- Lichtenberg, die Straße in Alt-Friedrichsfelde (B1/B5) in “Straße der Be­freiung” umzubenennen.

Kommentar: Solch eine Strafanzeige könnte auch gegen gesamte Magazine vorgenommen werden, da besonders gegen Russland eine Hetze betrieben wird:


People 2

Deutschland: 60 Prozent bezweifeln Demokratie - Medien Resultat: "Das sind Extremisten bzw. Terroristen!"

Was die Informierten unter uns längst wissen, kommt mit recht erstaunlichen Zahlen durch eine repräsentative Umfrage nun zutage: Mehr als 60 Prozent der Deutschen bezweifelt, dass wir in Deutschland in einem demokratischen System leben. Am bezeichnendsten ist, was ein Mainstreamblatt aus diesem Ergebnis macht.

© 2007 Jeff Parker, Florida Today
'Das Recht der Menschen zu wissen' hängt mit 'Demokratie' angekettet im Kerker und sagt zu ihr: "Ich hatte so ein Gefühl, dass du als Nächstes dran sein wirst"
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber in der alltäglichen Konfrontation mit so vielen Leuten, die so in ihren subjektiven egozentrischen Blasen eingehüllt sind, dass sie die Lügen der Medien und Politiker entweder einfach glauben oder es ihnen einfach egal ist, hat mich diese Mehrheit doch überrascht und einen kleinen Hoffnungsschimmer aufblinken lassen. Obwohl nicht klar wird, wer genau hier befragt wurde und obwohl diese Erkenntnis, dass wir nicht in einer Demokratie leben, bloß einen kleinen Anteil des globalen Kartenhauses der Lügen darstellt, und jeder zumindest dies eine doch wissen sollte. Aber es sind die kleinen Dinge, die Freude bereiten, besonders, wenn man von Anfang an nicht viel erwartet hat.

© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Bei "ZEIT Online" lesen wir:
Die Mehrheit der Deutschen hegt einer Studie zufolge Unbehagen gegenüber der derzeitigen Staatsform. Mehr als ein Viertel wähnt das Land gar auf dem Weg in eine Diktatur.

Einer Studie zufolge denken mehr als 60 Prozent der Bürger, dassin Deutschland keine echte Demokratie herrscht. Schuld sei der starke Einfluss der Wirtschaft auf die Politik, die mehr zu sagen habe als der Wähler. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap, die im Auftrag des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin vorgenommen wurde.

Jeder Dritte ist demnach davon überzeugt, dass der Kapitalismus zwangsläufig zu Armut und Hunger führe. Drei von zehn Befragten gaben an, sie könnten sich eine wirkliche Demokratie nur ohne Kapitalismus vorstellen. 37 Prozent aller West- und 59 Prozent aller Ostdeutschen halten kommunistische und sozialistische Gesellschaftsformen für eine gute Idee, die bisher nur schlecht ausgeführt worden seien. Ein Fünftel fordert eine Revolution, da Reformen die Lebensbedingungen nicht verbesserten.

Wegen der zunehmenden Überwachung der Bürger sei Deutschland auf dem Weg in neue Diktatur, sagten 27 Prozent der Befragten.
Kommen wir nun dazu, in welche Richtung "ZEIT Online" diesen kleinen Lichtblick verzerrt hat und in welche Richtung er gelenkt wird. Der Artikel fährt fort mit:

Footprints

Viele wehrdienstfähige Bürger aus der Ukraine flüchten, um den sinnlosen Krieg zu entgehen

Rund 2,5 Millionen Staatsbürger der Ukraine halten sich in Russland auf. Der Chef der russischen Migrationsbehörde Konstantin Romodanowski vermutet, dass viele von ihnen aus ihrer Heimat geflohen sind, um sich der Mobilmachung und der Entsendung ins Kampfgebiet Donbass zu entziehen. REUTERS/ Stanislav Belousov
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© REUTERS/ Gleb Garanich
„Insgesamt 2,5 Millionen Menschen aus der Ukraine halten sich jetzt bei uns auf“, teilte Romodanowski am Mittwoch Staatspräsident Wladimir Putin mit. „Etwa 550.000 ukrainische Bürger verstecken sich offenbar in Russland, um einer Teilnahme an den Kampfhandlungen in der Ukraine zu entkommen.“ Etwa 970.000 der ukrainischen Bürger seien aus den östlichen Kampfgebieten eingereist, sagte Romodanowski weiter. Mehr als 500.000 von ihnen haben das Recht auf Erwerbstätigkeit. Im vergangenen Jahr hat es in der Ukraine drei Teilmobilmachungen für den Kriegseinsatz im Osten des Landes gegeben. Für dieses Jahr verordnete der ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko drei weitere Mobilmachungen. Am 20. Januar begann die erste Einberufung von 50.000 Soldaten, die von Experten und Medien als gescheitert bezeichnet wird, denn viele Wehrfähige sind vor dem Einberufungsbefehl nach Russland, aber auch in westliche Staaten geflüchtet.

In der Ost-Ukraine war im April 2014 ein Bürgerkrieg ausgebrochen. Nach dem Sturz von Präsident Viktor Janukowitsch im Februar 2014 setzte die neue ukrainische Regierung Truppen gegen die östlichen Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk ein, weil diese den nationalistisch geprägten Machtwechsel nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten. Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und den Bürgermilizen von Donbass sind laut den UN-Angaben mehr als 6000 Zivilisten ums Leben gekommen.

Kommentar:


Light Saber

Mann attackierte junges Paar mit Machete: Vermutlich Drogenkonflikt

In der Nacht zum Donnerstag wurde ein 20-jähriger Mann mit einer Machete im Görlitzer Park in Kreuzberg angegriffen und schwer verletzt. Die Polizei vermutet, dass es sich bei dem Täter um einen Drogendealer handelt.
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Das Opfer der Macheten-Attacke (20) wird in den Krankenwagen gebracht. An seinem rechten Unterschenkel ist Blut zu sehen
Erneut hat es im Bereich des Görlitzer Parks wieder blutige Gewalt gegeben. Gegen 0.30 Uhr wurde in der Nacht zum Donnerstag ein 20-Jähriger mit einer Machete am Bein verletzt. Der Verletzte und dessen 17-jährige Freundin sagten gegenüber der Polizei aus, sie seien beide in den Görlitzer Park gegangen, um sich dort "mit einem flüchtigen Bekannten" der 17-Jährigen zu treffen.

Die Jugendliche gab an, sie hätte ihren 20-jährigen Freund zu dem Treffen mitgenommen, weil sie nach eigenen Angaben ein schlechtes Gefühl bei dem Treffen gehabt habe. Der flüchtige Bekannte sei dann auch unvermittelt auf den Freund losgegangen und hatte ihn mit einer Machete am Bein verletzt.

Das Paar konnte aus dem Park fliehen, der Verletzte brach am Spreewaldplatz zusammen. Zeugen alarmierten die Feuerwehr und die Polizei. Der Täter war geflüchtet, als die Beamten kamen. Ein Rettungswagen brachte den Schwerverletzten, der viel Blut verloren hatte, ins Krankenhaus.

Bacon

Erst der Profit, dann denken wir über Tierschutz nach - Das Feigenblatt der Schweinemast

Zwei Jahre blaues Label des Deutschen Tierschutzbundes: Wie ist es um das Mehr an Tierwohl in der Schweinemast bestellt? Ein Hofbesuch macht skeptisch.

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Der Profit diktiert die Art der Massentierhaltung
Der Stall, inmitten von riesigen Feldern mit grünenden Saaten gelegen, fällt von der Straße aus nicht weiter auf. Man hört nichts, sieht nichts, riecht nichts von denen, die drinnen sind. Die drinnen, das sind 864 Schweine eines fast ganz normalen Schweine-Mastbetriebs, irgendwo im Niedersächsischen. Bauer Harleß und seine Frau mästen hier Schweine, auf deren Hinterschinken in der Ladentheke einmal das blaue Label des Deutschen Tierschutzbundes prangen wird. Die hatten es also gut. Oder?

Wer rein will, muss sich die Hände desinfizieren, einen Schutzanzug, Überschuhe und Handschuhe überstreifen, durch ein Desinfektionsbad waten. Keime sind ein Produktionsrisiko. Der Stall ist geschlossen, die Luft erstickend. In den Buchten drinnen neugierige Blicke auf die Besucher, eine willkommene Abwechslung. Aber auch ohrenbetäubendes Geschrei bei Streitigkeiten. Viel Platz, sich aus dem Weg zu gehen, haben auch die "Mehr Tierschutz"-Schweine nicht: 1,1 statt der gesetzlich vorgeschriebenen 0,75 Quadratmeter. Das entspricht einem Plus von nicht einmal sechs DIN-A-4-Blättern. Nach EU-Bio-Verordnung stehen jedem Schwein immerhin 1,5 Quadratmeter zu. Und Auslauf.

Bulb

Jemandem geht ein Licht auf: Deutsche Unternehmen bereit zu Kooperation mit russischen Partnern

Die Chefs führender deutscher Unternehmen, die sich in Russland engagieren, machten laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow „keinen Hehl aus ihrer Besorgnis über die von der Europäischen Union in Gang gesetzte Sanktionsspirale und erklärten ihre Bereitschaft, die Arbeit mit den russischen Partnern fortzusetzen“.
© Sputnik / Sergej Gunejew
Anfang der fünfziger Jahre, noch vor der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland, waren es gerade deutsche Unternehmer, die eine Vorreiterrolle bei der Wiederaufnahme der gegenseitig vorteilhaften Zusammenarbeit gespielt haben, äußerte Lawrow in seinem Interview mit der Handelsblatt-Beilage „Russia Beyond The Headlines“ (RBTH).

„Dies bezieht sich in vollem Maße ebenso auf die Ära des Kalten Krieges, als das berühmte ‚Gas-Röhren-Geschäft‘ abgeschlossen wurde, das sinngemäß die Grundlagen für unsere Energiepartnerschaft geschaffen hat.“