Die Welle 3
Das Kind der Gesellschaft
Ökologen schlagen Alarm: Die Verschmutzung der Natur mit Müll hat mittlerweile auch die Antarktis erreicht. Das Problem dürfte schlimmer sein als ursprünglich angenommen. Ein Bericht, den Wissenschafter der Friedrich-Schiller-Universität Jena angefertigt haben, verdeutlicht die Spuren, die der Mensch am Südpol bereits hinterlassen hat.
Fahrzeugreifen und -ketten haben kilometerweit die spärliche Vegetation durchpflügt, Überreste von Versuchsaufbauten und nicht mehr genutzte Feldhütten wittern langsam vor sich hin. Müll - teilweise mit Gefahrgut wie Chemikalienresten, ausrangierten Ölfässern oder Fahrzeugbatterien - liegt offen herum. Hinzu kommen ölverschmutzte Küstengewässer und Strände durch Ölhavarien oder mangelhaften Umgang mit Treibstoff in den Stationen.
Muß nun nach Freiherr Theodor von und zu Guttenberg (CDU), Matthias Christoph Pröfrock (CDU), Florian Graf (CDU), Silvana Koch-Mehrin (FDP), Giorgios Chatzimarkakis (FDP), Bijan Djir Sarai (FDP), Margarita Mathiopoulos (FDP), Uwe Brinkmann (SPD) und Annette Schavan (CDU) sowie Veronika Saß-Stoiber und Dominic Stoiber auch Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) um seinen Doktor-Titel fürchten? Es sieht so aus.
Rösler, der am 24. Februar 40 Jahre alt wird und auf dessen Geburtstagsparty sich auch Angela Merkel angekündigt hat, dürfte Schwierigkeiten haben, mit seinem spärlichen akademischen Werk, dessen wissenschaftliche Aussagen nahe Null liegen, den Doktor-Titel zu behalten. Das wäre dann eine echte "Geburtstagsüberraschung".
Ein Syrer ist in Kairo festgenommen worden, nachdem er versucht hatte, den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad mit einem Schuh zu schlagen.
Aus Sicherheitskreisen in Kairo hieß es am Mittwoch, der junge Mann habe sich am Dienstagabend durch die Menge vor der Al-Hussein-Moschee in Kairo gedrängt, als der iranische Präsident auf dem Weg von der Moschee zu seinem Auto war.
Dabei rief er nach Informationen der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu, die den Vorfall gefilmt hat: "Ihr habt unsere Brüder getötet". Der Schuh traf jedoch nicht den Präsidenten, sondern einen ägyptischen Sicherheitsmann.

Die Augsburger Arbeitsagentur machte einer 19-Jährigen ein unseriöses Jobangebot: Sie sollte als Servicekraft in einem Bordell anfangen.
„Habe doch einen anständigen Job gesucht“
Wie die Zeitung berichtet, sollte die junge Frau 42 Stunden, vor allem nachts und am Wochenende, die Gäste des Etablissements bedienen. Die 19-Jährige sagte der Augsburger Allgemeinen: „Ich war total entsetzt. Meine Mutter hat sogar geschrien, als sie den Brief gesehen hat.“ Sie könne das alles nicht verstehen. „Ich habe doch einen anständigen Job als Hauswirtschafterin gesucht.“
Die Trockenheit im Mittleren Westen der USA hat im Juni und Juli 2012 bei Mais, Soja und Weizen zu Preisanstiegen zwischen 30 und 60 Prozent geführt. Schon seit Jahren warnen Experten der Vereinten Nationen vor einer Verknappung des globalen Nahrungsmittelangebots und steigenden Preisen als Folge des Klimawandels. Die Rohstoffmärkte scheinen das ähnlich zu sehen. Die relativ moderate Korrektur von den Preisspitzen (und langjährigen Rekordpreisen) aus dem vergangenen Sommer signalisiert eine anhaltende Knappheitssituation bei wichtigen Agrarrohstoffen. Das jahreszeitlich derzeit eher untypische Anziehen der Preise etwa von Mais hat aber noch einen anderen Grund: Die ultralockere Geldpolitik der Zentralbanken in den USA, Japan und Europa.
Bei den „Stabilitätshütern“, die jetzt immer größere geldpolitische Interventionen in Erwägung ziehen, geht es offenbar um Alles oder Nichts. Der große Abwertungswettlauf zwischen Dollar, Yen und Euro ist eröffnet. Den letzten Beweis lieferte „Mister Euro“ höchstpersönlich. Jean-Claude Juncker, der sich gerade als Chef der Eurogruppe verabschiedet hat, forderte die EZB unmissverständlich auf, gegen den zuletzt festeren Euro vorzugehen. Die Zentralbanken als Handlanger der Politik. Dieser Schuss wird natürlich nach hinten losgehen.
Gefahr droht von den Notenbanken
Die Politik sucht die Erlösung von ihren Problemen in den Notenpressen der Zentralbanken, aber die Probleme kommen über steigende Energiepreise, steigende Nahrungsmittelpreise und Hungerrevolten auf der geopolitischen Ebene wieder zurück. Rotierende Notenpressen, gepaart mit unterversorgten Märkten sind eine gefährliche Kombination. Haben die Zentralbanken erst einmal für eine Liquiditätsschwemme gesorgt, reicht gar schon die Angst vor einer drohenden Unterversorgung, um die Preise kräftig nach oben zu treiben. So könnte etwa die Flucht aus den Papierwährungen und die Ausweitung des Konfliktes in Mali den Startschuss für eine Rally des Ölpreises bedeuten. Steigende Energiepreise würden die Preise für Agrargüter zusätzlich treiben.
Wie das Untersuchungskomitee Russlands am Dienstag mitteilte, hatte der Einwohner der Stadt Belinski bei Pensa in den Jahren 2009 bis 2011 vermutlich neun Menschen ermordet und ihre Leichen in seinem Obstgarten verscharrt. Nach der Festnahme des 24-Jährigen wurde in seiner Wohnung ein Tagebuch entdeckt, in dem er seine grausigen Taten ausführlich beschrieben hatte. Anhand seiner Aussagen wurden vergrabene menschliche Überreste entdeckt.
Boston. Es war ein zermürbender Nervenkrieg: Nach tagelangem Bangen und Hoffen hat das Entführungsdrama von Alabama ein Ende gefunden. Spezialeinheiten stürmten am Montagnachmittag (Ortszeit) den Bunker, in dem sich der Entführer mit seiner Geisel seit sieben Tagen verschanzt hatte.
Ethan, der fünfjährige autistische Junge, werde medizinisch betreut, sei aber wohlauf, hieß es nach der Befreiung. "Er lacht, macht Scherze, spielt und isst", zitierten US-Medien den leitenden FBI-Agenten, Steve Richardson. Sein Geiselnehmer aber ist tot. Erschossen von den Polizisten.
Die Gruppe, die sich »Parastoo« nennt, was auf Farsi »Schwalbe« bedeutet und als Mädchenname gebräuchlich ist, veröffentlichte die Namen der Experten am 25. November zusammen mit der Erklärung Parastoo drang in IAEA-Computernetze ein. Dort heißt es: »Israel verfügt über ein einsatzfähiges Nukleararsenal, das eng mit dem wachsenden Militärbereich verbunden ist. Israel hat keine völkerrechtlich bindenden Vereinbarungen zu atomaren, biochemischen oder chemischen Fragen unterzeichnet.« Die Gruppe forderte die Experten auf, eine Petition zu unterzeichnen, in der eine »objektive Untersuchung« der Aktivitäten im israelischen Atomforschungszentrum in der Negev-Wüste nahe der Stadt Dimona durch die IAEA gefordert wird.
Um die Autobrände in Berlin ist es in letzter Zeit ruhiger geworden. Dabei gibt es noch immer brennende Fahrzeuge, wobei die Frage, ob politische Motive der Hintergrund sind, oft nicht klar ist. Es gab immer wieder massive Kritik auch in linken Kreisen, ausgerechnet das Auto zum Symbol aller Übel in der Welt aufzubauen und zu meinen, ein brennendes Auto wäre nicht eher ein Problem des Besitzers und keine Schlacht gegen den Kapitalismus. Zumal die Autos, die am wenigsten bewacht und gesichert sind, bestimmt nicht den wohlhabendsten Zeitgenossen gehören. Nun scheinen sich einige Aktivisten der linken Szene ein anderes Objekt ausgesucht zu haben: die Kameras, die in den letzten Jahren im Alltag massiv zugenommen haben.
Unter dem Slogan "Cam Over 2013" haben Unbekannte zur Zerstörung von Überwachungskameras aufgerufen. Das Motto erinnert nicht zufällig an das englische »Game over. Im Aktionsaufruf heißt es: "Ziel des Spiels ist es möglichst viele Überwachungskameras zu entwerten." Die Sicherheitsbehörden nahmen diese Aufrufe sehr ernst. Webseiten, die das Aktionskonzept dokumentierten oder per Video die Unbrauchbarmachung einer Kamera exemplarisch vorführten, wurden umgehend gesperrt (http://camover.blogsport.de/spielidee/), aber sind wenig später wieder online.














Kommentar: Verbrechen können durch das Vorhandensein von Kameras nicht verhindert werden. Sie zeichnen eher den Zustand der Gesellschaft auf, in der sie sich befindet. Die Probleme sind tiefgründiger und die Kameras nur eine Ausrede und Illusion für angebliche Sicherheit.