Das Kind der Gesellschaft
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Footprints

"Black Hawk down" - Amerikanischer Militär-Hubschrauber stürzt ab

Nach dem Absturz eines Black-Hawk-Helikopters in Florida befürchtet die Armee, dass keiner der elf Soldaten an Bord überlebt hat. Wrackteile des Hubschraubers wurden am Strand des Luftwaffenstützpunktes angespült.
© X80001
Im US-Staat Florida ist ein Militärhubschrauber bei einem Übungsflug in dichtem Nebel abgestürzt, sieben Marineinfanteristen und vier Armeesoldaten werden vermisst. Am Strand des Luftwaffenstützpunkts Eglin am Golf von Mexiko seien «sterbliche Überreste» an Land gespült worden, sagte eine Sprecherin am Mittwoch.

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© Melissa Nelson-Gabriel/AP/KEYSTONE
Bei dichtem Nebel suchen Armeeangehörige nach Wrackteilen und Opfern
Ausserdem hätten die Suchtrupps Wrackteile des Hubschraubers vom Typ UH-60 Black Hawk dort entdeckt. Die Suchaktion sei aber noch im Gange und werde durch starken Nebel erschwert.

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„Griechenlands Forderungen auf Wiedergutmachung gegen Deutschland sind berechtigt“: Historiker Hagen Fleischer in der Tagesschau

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras hat Deutschland vorgeworfen, mit zweifelhaften juristischen Tricks zu operieren, um sich seiner finanziellen Verantwortung für die Verbrechen während der Okkupation Griechenlands durch die Hitlerwehrmacht in den Jahren 1941 bis 1944 zu entziehen. Historiker Hagen Fleischer sieht die Forderungen als berechtigt an.

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Tsipras möchte nun das griechische Parlament mit der Angelegenheit befassen. Berlin jedoch steht auf dem Standpunkt, Deutschland habe alle Forderungen berichtigt.

Die Forderung nach einer Entschädigung für die Verbrechen der Hitlerfaschisten während des Zweiten Weltkriegs heizt die Spannungen zwischen Berlin und Athen noch einmal zusätzlich an. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern haben stark gelitten, seit die im Januar gewählte, von der linksgerichteten Syriza geführte Regierung in Athen eine Neuverhandlung der Bedingungen für das Rettungspaket im Umfang von 240 Mrd. Euro (260 Mrd. US-Dollar) zu fordern begann. Vor allem Deutschland zeigt sich angesichts dieser Forderung wenig kompromissbereit.

Kommentar:


Handcuffs

Notwehr!? Polizei schießt auf Mann in Bayern nachdem Pfefferspray nicht half - Mann erlag seinen Verletzungen

Die Polizei hat im Allgäu einen Mann mit Schüssen tödlich verletzt. Nach Angaben des Polizeipräsidiums in Kempten hatte sich der Mann am Mittwoch in Memmingen seiner Festnahme widersetzt und war mit einem Messer auf die Beamten losgegangen. Die Polizisten wollten einen Haftbefehl gegen ihn vollstrecken.
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© dpa
Sanitäter verladen den angeschossenen Mann in einen Krankenwagen. Er verstarb wenig später im Krankenhaus
Die Polizei hat im Allgäu einen Mann erschossen. Einen entsprechenden Bericht auf der Internetseite der Polizei Bayern bestätigte ein Sprecher gegenüber FOCUS Online.

Kurz vor 13 Uhr sollte demnach in Memmingen ein 48-Jähriger festgenommen werden, für den ein Haftbefehl bestand. Da die Person aufgrund diverser Konflikte mit Behörden bekannt gewesen sei, seien für die geplante Festnahme sechs Beamte im Einsatz gewesen. Auf offener Straße hätten die Polizisten den Mann angesprochen.

Pistol

Amerikanische Polizei außer Kontrolle: Unbewaffneter nackter Afroamerikaner erschossen

Wieder sorgt die Polizei in den USA für Schlagzeilen, denn erneut hat ein weißer Polizist einen unbewaffneten Afroamerikaner erschossen. Der nackte Mann war möglicherweise geistig verwirrt.
Erneut hat in den USA ein weißer Polizist einen unbewaffneten Afroamerikaner erschossen. Wie die Behörden im Bundesstaat Georgia am Dienstag mitteilten, wurde der Polizist am Montag von Bewohnern eines Vororts von Atlanta gerufen, weil ein offenkundig verwirrter, nackter Mann auf dem Boden kroch und an Haustüren klopfte.

Als die Polizei eintraf, sei der 27-jährige Schwarze auf einen Polizisten zugelaufen, woraufhin der Beamte zwei Schüsse abfeuerte. Das bestätigte ein Polizeisprecher am Dienstag. Ob es sich um eine Attacke handelte und ob der Polizist seinen Elektroschocker einsetzte oder hätte einsetzen müssen, soll nun die Ermittlungsbehörde GBI in Georgia klären. Der Mann sei noch vor Ort gestorben. Weil er nicht bewaffnet gewesen sei, hätten die Behörden eine Untersuchung eingeleitet. Der Polizist sei suspendiert worden.

Kommentar: Das Verhalten der amerikanischen Polizei wird immer drastischer, da es mittlerweile fast unzählige Beispiele dafür gibt, wo die Polizei Unschuldige erschoss. Hier finden Sie ein paar Artikel über andere Fehlverhalten der amerikanischen Polizei in den letzten Wochen (fast alle auf Englisch):


Colosseum

Der Euro im freien Fall und keinen stört es: Warum wird im Gegensatz dazu der Wertverlust des Rubels so hochgeputscht?

Könnt Ihr Euch erinnern? Am 5. Januar habe ich den Artikel veröffentlicht, "Fällt der Euro auf Parität mit dem Dollar?" und dabei die ASR-Leser vorgewarnt, entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um sich gegen den kommenden Wertverlust zu schützen. Damals war der Kurs 1,18. Heute ist der Euro auf 1,07 gegen den Dollar gefallen, fast auf Parität wie vorhergesagt. Ich will ja nicht Recht haben, aber überlegt mal, im Mai 2014, also noch kein Jahr her, lag der Kurs des Euros zum Dollar bei 1,40!!! Das heisst, der Euro hat in wenigen Monaten enorm an Wert verloren.
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Wie weit get's noch nach unten?
Der Euro wird noch wertloser werden, weil der monetäre Drache und EZB-Chef Mario Draghi seit Montag jeden Monat für 60 Milliarden Euro Geld druckt, um die Schulden der Euro-Staaten zu kaufen. 60 MILLIARDEN JEDEN MONAT!!!, bis die Summe von 1,1 BILLIONEN Euro irgendwann im 2016 erreicht wird. Der völlige Wahnsinn!!!

Heart - Black

Französische Reality Show "Dropped" wurde real: Zwei Hubschrauber mit allen Insassen ums Leben gekommen

Im Norden Argentiniens sind bei Aufnahmen für eine Realityshow des französischen Fernsehens zwei Hubschrauber kollidiert. Bei dem Unglück starben mehrere Olympiateilnehmer aus Frankreich. Niemand überlebte. Frankreichs Präsident François Hollande sicherte den Angehörigen Unterstützung zu.
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© AP IMAGES/ASSOCIATED PRESS
Bei der Kollision zweier Helikopter während der Dreharbeiten für die französische Realityshow "Dropped" (Ausgesetzt) sind in Argentinien mehrere ehemalige Spitzensportler aus Frankreich getötet worden. Unter den zehn Opfern des Unglücks im bergigen Nordwesten des Landes seien die Seglerin Florence Arthaud, die Schwimmerin Camille Muffat und der Boxer Alexis Vastine, teilten die Provinzbehörden mit.

Der Boxer Vastine gewann bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 Bronze, die Schwimmerin Muffat errang bei den Spielen 2012 in London Olympia-Gold über 400 Meter Freistil, Silber über die 200 Meter Freistil sowie Bronze mit der französischen Freistil-Staffel über 4 x 200 Meter.

Green Light

Demonstration in Prag gegen weitere Sanktionen gegen Russland

Rund eintausend Menschen haben am Samstag in der tschechischen Hauptstadt Prag gegen die westliche Sanktionspolitik gegenüber Russland protestiert.
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Nach Angaben des russischen Senders Vesti stand die Aktion unter dem Motto „Wir wollen keinen Krieg mit Russland“. Teilnehmer sprachen sich gegen Russland-Sanktionen aber auch gegen eine militärische Lösung der Ukraine-Krise aus.

Der Ukraine-Konflikt sei künstlich ausgelöst worden, sagte einer der Protestierenden Marek Obrtel, tschechischer Oberstleutnant in Ruhestand. „Ich habe gesehen, wie einige Kräfte diesen Konflikt provozieren wollten. Jetzt plädieren sie für eine militärische Lösung.“ Der Vizepräsident des tschechischen Parlaments, Vojtěch Filip, der auch an der Aktion teilnahm, sagte seinerseits, „In der Welt gibt es Kräfte, die die Demokratie mit militärischen Mitteln aufzwingen wollen. Doch im 21. Jahrhundert ist so etwas nicht akzeptabel.“

Light Saber

Ein Beispiel nehmen: Russland führt weltweit in der Frauenquote und liegt weit vor Deutschland

Russland führt in der Frauenliga
© St. Petersburg Times
Marina Malinkina Gründerin und Chefin von Magram Market Research
Mehr als 40 Prozent aller Geschäftsführer in der russischen Wirtschaft sind Frauen, laut Grant Thornton International Business Report. Das ist der höchste Anteil in der Welt. Russlands Frauen sind am besten in Informationstechnik, Detailhandel, Medien, Verarbeitung, Transport, Kommunikation und Politik. Auf Gebieten wie Gas, Erdöl und Metalle herrschen immer noch die Männer vor.

Zur Sache gehört, dass Russland einen Frauenüberschuss hat: 57 Prozent der Bevölkerung sind Frauen. Russland hat die höchste Scheidungsrate der Welt, was oft bedeutet, dass Frauen die Familienernährer sind. Russlands gutes Resultat an der Spitze bedeutet aber nicht, dass alles gut ist. Frauen verdienen im Durchschnitt 30 % weniger als Männer. Aber es ist bemerkenswert, dass der Frauen-Anteil auf Chefposten in einer Reihe von ehemaligen sozialistischen Ländern so hoch ist. Russland befindet sich in der Gesellschaft von sechs anderen Ländern in Osteuropa unter den zehn Ländern der Welt, die an der Spitze liegen, darunter Georgien und Polen.

Japan ist immer noch das Land mit geringsten Anzahl Chefsposten mit 8 %; Deutschland liegt bei 14 und Indien bei 15 Prozent.

Heart - Black

Kiews Verbrechen an der eigenen Bevölkerung: Einwohner Debalzewos erschüttert über das Ausmaß der Zerstörung


Stock Down

Weniger verkaufte Waren: Deutscher Export sinkt

© Richard Jones / Sinopix
Berlin - Die deutschen Exporteure haben wegen der sinkenden Nachfrage aus den Euro-Ländern einen schwachen Jahresauftakt erwischt.

Sie setzten im Januar 2,1 Prozent weniger um als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das war der kräftigste Rückgang seit August 2014. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Minus von 1,5 Prozent gerechnet, nachdem es im Dezember noch ein kräftiges Wachstum von 2,8 Prozent gegeben hatte.

Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 89,9 Milliarden Euro ins Ausland - das waren 0,6 Prozent weniger als im Januar 2014. Das schwache Abschneiden ist vor allem auf das nachlassende Geschäft mit der Euro-Zone zurückzuführen, dem wichtigsten Absatzmarkt für Waren "Made in Germany". Die Ausfuhren dorthin lagen um 2,8 Prozent niedriger als im Januar 2014. Die Exporte in die nicht zur Euro-Zone gehörenden EU-Länder, zu denen etwa Polen und Großbritannien gehören, zogen hingegen um 3,0 Prozent an. Der Umsatz mit Ländern außerhalb der Europäischen Union - dazu zählen auch die beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China - gab um 0,5 Prozent nach.