Erdveränderungen
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Jupiter

Wirbelsturm "Pam" verwüstet Südpazifik

Pam ist einer der gefährlichsten Zyklone. Derzeit tobt er im Südpazifik. Im pazifischen Inselstaat Vanuatu gab es ersten Berichten zufolge Dutzende Todesopfer.
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© AP
Pam sorgt für Zerstörung in Port Vila auf Vanuatu.
Zyklon „Pam“ hat in der Hauptstadt Port Vila des pazifischen Inselstaates Vanuatu verheerende
Verwüstungen angerichtet. Häuser und Regierungsgebäude seien komplett zerstört, berichtete der Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz, Mishaen Lulu Garae, am Samstag dem neuseeländischen Rundfunk. Auch ein Teil des Zentral-Krankenhauses sei zerstört worden. Nach seinen Angaben gibt es keinen Kontakt zu vielen Inseln, deshalb sei es unmöglich, die Schäden und Opferzahlen einzuschätzen. Das UN-Büro für Nothilfe sprach von unbestätigten Berichten über 44 Tote.

„Pam“ war mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 300 Kilometern in der Stunde über zahlreiche der 80 Inseln gezogen. Meteorologen stuften ihn in die höchste Kategorie 5 ein. Vanuatu ist dicht besiedelt. Die Inseln haben zwar Berge, aber die meisten der 250.000 Einwohner wohnen in Küstennähe meist in einfachen Hütten.

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Snowflake Cold

SOTT Video-Zusammenfassung Februar 2015: Extremes Wetter, Erdveränderungen und Feuerbälle

© Fotografie: 500px.com
Das Muster der globalen Sintfluten hat sich auch im letzten Monat fortgesetzt, als der Balkan, Griechenland, Bolivien, Argentinien, Saudi-Arabien, der Nordwesten der USA, Australien und Ostafrika erneut von Überschwemmungen getroffen wurden. Der Februar brachte "orangen" Schnee, "blauen" Schnee und "schmutzigen Regen" als Resultat von Feinstaub der immer zahlreicheren Vulkanausbrüche und eintreffenden Meteore, der sich immer weiter in der Atmosphäre ansammelt. Es sind nicht nur die Bedingungen auf dem Erdboden, die sich verändern: eine alarmierende Anzahl von Walen, Seelöwen und anderen Meereskreaturen werden weiterhin tot oder sterbend an die Strände der ganzen Welt gespült.

Im Februar gab es Feuerbälle in Form von Aufblitzen, was über Neuseeland, Florida und Korea die Nacht zum Tag verwandelte... bis hin zu einem lang andauernden Boliden von der Größe eines Kometen/Asteroiden, der über der westlichen Hälfte Nordamerikas auseinanderbrach. Es gab im Februar auch mehrere große Zugentgleisungen, besonders in den USA, wo Ölfirmen Pipeline-Netzwerke passieren um Fracking-Öl zu transportieren. Wir vermuten, dass sich viele Zuggleise auf Grund der gesteigerten seismischen Aktivität verformen.

Weitere laute Donnergeräusche wurden quer durch die USA hindurch sowohl gehört als auch gesichtet. Obwohl die Geräusche "Frostbeben" zugeschrieben wurden, bei denen Wasser in den Boden sickert, dann gefriert und Risse im Boden verursacht, sind diese örtlichen Donnergeräusche auch in eisfreien Regionen aufgetreten. Dies lässt vermuten, dass ein anderer Mechanismus dahinter steckt. Abgesehen von starken Erdbeben bei Japan und entlang des Mittelatlantischen Rückens, kam es zu einem ungewöhnlich starken Beben im Zentrum Spaniens, bei dem die Menschen auf die Straßen hinaus liefen. Japan erlebte rekordbrechende Schneefälle (schon wieder), der östliche Mittelmeerraum wurde weiterhin von wild gewordenem Wetter ergriffen, und der Mittlere Osten wurde wieder eingeschneit.

DAS größte Wetterereignis überhaupt im Februar 2015 war der Rekordschneefall und die Kälte im Nordosten der USA. Der Süden und Mittlere Westen der USA wurden zwar ebenfalls schwer getroffen, doch der Nordosten scheint sowohl seinen schneereichsten als auch seinen kältesten Monat jemals gehabt zu haben; wenigstens seit Beginn der meteorologischen Aufzeichnungen im 19. Jahrhundert. Meteorologen haben das dem abschweifenden polaren Jetstream zugeschrieben, der einen "sibirischen Express" mit sich bringt, mit Nonstop Winterstürmen vom nördlichen Pazifik bis hinunter und quer über den nordamerikanischen Kontinent. Doch ein anderer Faktor könnte super-kalte Luft sein, die aus der Stratosphäre nach unten absinkt.

Kommt die Eiszeit?


Cloud Grey

Vulkan Turrialba in Costa Rica ausgebrochen

Der Vulkan Turrialba im Zentrum Costa Ricas stößt wie im Oktober wieder riesige Aschewolken aus. Experten sprechen von der größten Eruption seit zwei Jahrzehnten.

© EFE/ Jefry Arguedas y Ovsicori
Etwa einen Kilometer hoch sollen die Aschewolken sein. Auf Costa Rica ist der Vulkan Turrialba wieder ausgebrochen. Nach Angaben der Behörden wurde der internationale Flughafen der Hauptstadt San José geschlossen, der etwa 80 Kilometer entfernt liegt. Die Flüge wurden wegen mangelnder Sicht gestrichen.

Nach Medienberichten war es der heftigste Ausbruch des Turrialba seit 1996. Vulkanologen rechneten mit weiteren Eruptionen, wie die Zeitung "La Nación" berichtete. Möglich sei auch der Austritt von Magma.

Phoenix

Lava fließt in großen Mengen aus Villarrica-Vulkan in Chile

© Euronews
Der Vulkan Villarrica im Süden Chiles ist ausgebrochen. Rund 3600 Bewohner der umliegenden Orte wurden in Sicherheit gebracht. Seit dem Morgen spuckt der Vulkan tonnenweise Lava und Asche bis zu drei Kilometern hoch. Staatschefin Michelle Bachelet hielt eine Krisensitzung ab. Danach überflog sie den Vulkan im Hubschrauber.

Es liegen keine Meldungen über Opfer vor, doch die Menschen haben Angst. Eine Frau meint: “Wir fürchten uns, denn die Lavamassen sind enorm. Und soviel Asche wurde in die Luft geschleudert. Das war wie eine Explosion oder ein Erdbeben.” Ein Anwohner sagt: “Bevor das Lava kam, hörten wir einen Lärm, wie ein ganz lautes Grummeln. Wir hatten schon Angst, es war schon vorher Rauch aufgestiegen.”

Der Vulkan ist ein beliebtes Touristenziel. Er liegt 760 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile. Zuletzt war er vor 15 Jahren ausgebrochen.

Kommentar:




Colosseum

Heftige Schneestürme und starkes Schneechaos in Bulgarien

Drei Bulgaren sind im Hochgebirge Pirin im Süden des Landes ums Leben gekommen, nachdem sie eine Lawine selbst ausgelöst hatten. In der Region herrscht derzeit ein extremes Schneechaos, die Behörden riefen den Notstand aus.
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Sofia - Die Gruppe der Verunglückten aus insgesamt 17 Snowboard-Fahrern sei trotz Warnungen bei extremen Bedingungen doch auf die Piste gegangen, sagte der Chef des Bulgarischen Roten Kreuzes, Hristo Grigorow, am Sonntag der Agentur Focus.

In Südbulgarien herrschte Schneechaos mit heftigen Stürmen, wie das staatliche Radio berichtete. Im Raum Smoljan, Kardschali sowie im Kurort Welingrad riefen die Behörden den Notstand aus. Etwa 800 Orte blieben landesweit ohne Strom.

dpa

Kommentar: Rekordbrechend: Mit einer der stärksten Schneefälle in Italien und weltweit




Bizarro Earth

Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien und führt zu großen Schäden

Im Nordosten Kolumbiens hat ein Beben der Stärke 6,6 an zahlreichen Häusern Schäden verursacht. Drei Flughäfen, darunter der von Bogotà, mussten vorübergehend gesperrt werden.
© Reuters
Grosse Schäden, aber offenbar keine Einstürze: Schaden an einem Haus m Dorf Betania. (10. März 2015)
Ein schweres Erdbeben hat den Nordosten Kolumbiens erschüttert. Das Zentrum des Bebens der Stärke 6,6 lag nahe der Ortschaft Los Santos im Department Santander an der Grenze zu Venezuela in einer Tiefe von 161 Kilometern, wie die Erdbebenwarte am Dienstag mitteilte.

Die Erschütterung war in weiten Teilen des südamerikanischen Landes zu spüren. Nach Angaben des Katastrophenschutzes entstanden in mehreren Ortschaften nahe dem Zentrum leichte Schäden. In Bogotá, Cali und Bucamaranga mussten die Flughäfen wegen zerbrochener Scheiben und anderen leichten Schäden vorübergehend gesperrt werden.

«Alle Häuser wären eingestürzt»

Cloud Precipitation

Rekordbrechend: Mit einer der stärksten Schneefälle in Italien und weltweit

In Capracotta, Italien hat es innerhalb von 24 Stunden 256cm Schnee gegeben und bricht damit viele Rekorde. Einzig ungeschlagen bleibt dabei ein anderes Dorf in Italien, Roccacaramanico, wo 365cm Schnee in 24 Stunden fielen.

Dazu ein paar interessante Bilder:

© meteoweb.eu

Blue Planet

Immer mehr Wale stranden - Warum eigentlich?

Jährlich verenden bis zu 2000 Meeressäuger an Stränden. Wissenschaftler diskutieren diverse Theorien, warum die Tiere überhaupt stranden. Klar ist: Es gibt nicht nur eine Ursache.
© Denis Scott/CORBIS
Wale, die am Strand auf dem Trockenen liegen, sind ein trauriger Anblick. Mal sind es fünf, mal über 200 Meeressäuger, die durch die Last ihrer eigenen Körper und wegen der trockenen Luft langsam und qualvoll sterben. Zuletzt waren es fast 200, die in der Golden Bay der neuseeländischen Südinsel an Land gespült wurden. Die Bucht trägt ihres flachen Wassers und der regelmäßigen Strandungen wegen den Beinamen "Walfriedhof".

Warum jedes Jahr bis zu 2000 Meeressäuger stranden, ist für Forscher ein Mysterium. Allerdings gibt es diverse Theorien, die aber wegen der vielen möglichen Einflussfaktoren nur schwer zu belegen sind.

Meistens sind es Zahnwale, beispielsweise Grind-, Schwert-, oder Pottwale, die bei Strandungen ums Leben kommen. Anders als ihre meist größeren Verwandten, die Bartenwale, fressen sie nicht hauptsächlich Plankton, sondern jagen Fisch und Weichtiere, normalerweise in großen Tiefen von bis zu 3000 Metern.

Kommentar: Vielleicht ist es ein Symptom, das sich die Vergangenheit wiederholt? Und außerdem, wenn es bereits früher Strandungen gab, kann es nichts mit der angeblichen Erderwärmung von heute zu tun haben, denn die soll ja bekannterweise durch moderne Menschen verursacht worden sein. Eine andere Theorie ist, das sich das Magnetfeld der Erde schwächt, bedingt durch eine geringere Sonnenaktivität und ebenso vermehrt Methan aus dem Meeresboden austritt und die Wale dadurch gezwungen werden, in seichtere Gewässer zu schwimmen.


Cloud Grey

Nach Baumsturz: 200 Skifahrer steckten in Seilbahn fest

  • Etwa 200 Skifahrer müssen aus Seilbahngondeln befreit werden, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.
  • Ein schweres Unwetter sorgt für Chaos in Norditalien. Drei Menschen sterben.
  • Bei Windgeschwindigkeiten von bis 180 Kilometer pro Stunde bleiben Schulen und andere öffentliche Einrichtungen geschlossen.
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© dpa
Ein Baum ist auf das Fördeseil einer Seilbahn in den Dolomiten gestürzt.

200 Skifahrer müssen aus Seilbahn gerettet werden


In einem Skigebiet in den Dolomiten mussten 200 Urlauber aus einer Seilbahn gerettet werden. Sie steckten in Gröden in etwa 20 Kabinen fest, nachdem ein Baum auf das Förderseil gestürzt war.

Die Einsatzkräfte der Bergrettung und der Feuerwehr seilten sich aus Hubschraubern zu den Skifahrern ab, während befürchtet wurde, dass das Seil jeden Moment unter der Last reißt. Schließlich gelang es den Einsatzkräften, die Skifahrer ohne größere Verletzungen aus den Kabinen in Sicherheit zu bringen.

Cowboy Hat

Unwetter in Italien forderte Tote und Verletzte

Bei schweren Unwettern in Italien sind am Donnerstag zwei Menschen ums Leben gekommen, weitere fünf wurden verletzt.
© apa/epa
Ein Autofahrer wurde in der Toskana von einem herabstürzenden Felsblock erschlagen, eine Frau in der Region Marken von einem umstürzenden Baum getroffen, berichteten italienische Medien.

In der Toskana wurden fünf Menschen verletzt, darunter zwei Feuerwehrmänner, die von einem umstürzenden Zementpfeiler getroffen wurden. Mehrere Flüge mussten auf dem Airport Florenz gecancelt werden.

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