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So, 14 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Ice Cube

Fast 8 Zentimeter große stachelige Hagelkörner fielen in Tehama County, Kalifornien

© Jeff Boyce/NWS Sacramento
Fast 8 cm große Hagelkörner
Nahezu 8 cm große Wunder fielen während eines Gewittersturms am Samstag im Norden von San Francisco.

Diese ernsthaft gefährlichen Hagelkörner könnten einen Schädelbruch verursachen, ähnlich wie aus Haubitzen verschossene Wunderkugeln in Jumbogröße.

Diejenigen, die während eines schweren Gewittersturmes am Samstag in Tehama County, Kalifornien, etwa 250 Kilometer nördlich von San Francisco fielen, waren jedoch etwas anderes. Mit ihrer einschüchternden Panzerung aus Spitzen sahen sie aus, als würden sie sich wie Dartpfeile direkt in deinen Kopf bohren und beim Herausziehen eine Blutfontäne hinterlassen.

Das war jedoch nicht das einzige bemerkenswerte Detail dieser Hagelkörner. Die Seestern ähnlichen Körner, die fast wie miteinander verschmolzene Eiszapfen aussahen, übertrafen in ihrer Größe sogar den von 1960 in San Diego gesetzten Rekord. Ihr Durchmesser von Spitze zu Spitze betrug wahnsinnige 8 Zentimeter, wie man auf dem Bild von Jeff Boyce sehen kann, welches kürzlich durch den nationalen Wetterservice veröffentlicht wurde.

Lesen sie den Artikel hier weiter auf Englisch: 3 inch spiky hailstones fall in Tehama County, California
Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Camera

'Feuer-Regenbogen' erscheint im Himmel über Auckland, Neuseeland

© Rachel Purcell
Das Phänomen ist auch unter der Bezeichnung zirkumhorizontaler Bogen oder 'Eishalo' bekannt.
Wenn ihr am Freitag in den Himmel gesehen habt, habt ihr vielleicht einen Blick auf einen "Feuer-Regenbogen" erhaschen können. Rachel Purcell sandte dieses Bild an den Herald, nachdem sie das Glück hatte, diese Erscheinung am Viadukt von Aucklands Waterfront zu sehen. Sie sagte: "Ich war so froh, dass meine Kamera diesen Moment einfangen konnte."

Ciaran Doolin, Meteorologe des MetService sagte, dass das Phänomen auch als zirkumhorizontaler Bogen oder Eishalo bekannt ist. Er konnte nicht sagen, wie oft diese auftreten, jedoch bekäme der Wetterservice wegen diesen Erscheinungen hin und wieder Anrufe aus der Öffentlichkeit.

Die Webseite der IFL Science sagte aus, dass diese Bögen erscheinen, wenn die Sonne höher als 58 Grad im Himmel steht, was meistens im Sommer der Fall ist. "Neben der Position der Sonne, ist die andere Zutat zur Entstehung dieser zirkumhorizontalen Bögen die Anwesenheit von Schleierwolken. Schleierwolken sind dünne und verwaschene Wolken die in großer Höhe entstehen. Weil die Temperaturen in diesen Höhen so niedrig sind, bestehen sie aus Eiskristallen". Diese flachen Kristalle wirken dann wie Prismen und brechen das Licht zu einem Regenbogen der manchmal "Feuer-Regenbogen" genannt wird.

Übersetzt aus dem Original von Sott.net.

Attention

Gleich zwei MASSIVE Erdfälle verschlucken beide Seiten des Highways 101 in Harbor, Orgeon

© Oregon DOT
Ein riesiger Erdfall der nicht aufhören will zu wachen hat zur Schließung eines Teiles des Highways 101 in Oregon geführt.

Jared Castle, Sprecher des Verkehrsamtes für das südwestliche Oregon teile NBC News mit: "Es ist massiv. Es gibt keinen anderen Weg das zu beschreiben".

Der Staat schloss am Donnerstag Nacht Teile der 101 in Harbor, Oregon, wegen des Erdfalls, welcher bereits der zweite Erdfall in den letzten Monaten in der Gegend war. Der erste öffnete sich am 13. Dezember auf einem Parkplatz neben einem Restaurant neben dem Highway und, gleich dem Erdfall am Donnerstag, wird es stetig größer. Castle sagte, dass die zwei Erdfälle sich "möglicherweise jetzt getroffen" und ein einziges klaffendes Loch geschaffen haben. Er sagte "es ist ein Monster". Die Beamten wissen nicht wie groß es ist, schätzen die Tiefe jedoch auf über 18 Meter.

Kommentar: Wie man sehen kann, sind das zwei Erdfälle nebeneinander!

Dies war der zweite und dritte Erdfall in dieser Region in den letzen Monaten: Großes Erdloch öffnet sich auf einem Parkplatz in Harbor, Oregon

Und sie versuchen den Leuten weiß zu machen, dies sei nur ein "einmal in zwanzig Jahre" Ereignis.

Nein Leute, das ist nicht normal.

Man beachte auch, WO das passiert ist... entlang der Cascadia Subduktionszone:

Die Casadia Bruchlinie in Nordamerika: Eine noch ruhige Subduktionszone wo das Desaster lauert (Englisch)


Rainbow

Leuchtende 'Perlmuttwolke' erscheint im schottischen Himmel

Diese leuchtenden polaren Stratosphärenwolken wurden am 29. Januar 2016 im Himmel über Großbritannien gesehen.

Das ist die zweite Sichtung innerhalb von zwei Tagen nachdem bereits am Mittwoch Morgen in Murmansk eine ähnliche Wolke beobachtet wurde.

© Martin via Meteo Europe
Diese Perlmuttwolken wurde von Aberdeen bis Stonehaven, Schottland, UK, durch glückliche Sterngucker beobachtet.

Die Perlmuttwolken erschienen vor Sonnenaufgang im Himmel und waren stark leuchtend und reflektierend.

© Paul via Meteo Europe

Snowflake

Schwere Schneefälle in Saudi Arabien

© Twitter
Schnee in Saudi Arabien
Niedrige Temperaturen und starke Schneestürme werden für die Tabuk Region und anderen Teilen des Landes erwartet.

Nach Angaben des meteorologischen Institutes wurden schwere Schneefälle bereits in der Bergregion von Tabuk berichtet.

Meteorologen sagen ebenfalls Temperaturen unter dem Gefrierpunkt für Tarif und Qurayat (-3 Grad), Tabuk (-2 Grad), Ara'ar, Skaka und Tabarjal (-1 Grad) voraus.

Ein durch die Arabic daily Saby veröffentlichtes Video zeigt Schneefall in der Bergregion von Farwa und Ras Tanir in der Präfektur Haql.


Blue Planet

Ein kurzer Überblick über die weltweite Vulkanaktivität

© DPA
Große Schlagzeilen aus der Welt der Vulkane bleiben derzeit aus, daher an dieser Stelle einige Meldungen zu kleineren Ereignissen.

Gestern flogen Wissenschaftler von CENAPRED über den Krater des Vulkans Popocatepetl und entdeckten einen Lavadom. Dieser hat einen Durchmesser von 300 m und füllt den inneren Krater vollständig aus. Aus diesem Dom eruptieren in den letzten Tagen glühende Tephra und Aschewolken.

Tom Pfeffer meldet auf seine Website, dass der Lavasee des Erta Alé wieder übergelaufen sein soll. Mittels der Thermalsatelliten MIROVA und MODVOLC lässt sich das nicht bestätigen. Vermutlich behindern dichte Wolken genaue Messungen der Wärmestrahlung.

Bad Guys

Starkes Erdbeben erschüttert Halbinsel Kamtschatka

Ein schweres Erdbeben hat den Osten Russlands erschüttert. Laut der US-Erdbebenwarte USGS erreichte es eine Stärke von 7,2, das Zentrum lag im Süden der Pazifik-Halbinsel Kamtschatka in etwa 160 Kilometern Tiefe.
© dpa/epa/USGS/dpa
Die Seismologen der Russischen Akademie der Wissenschaften bezifferten die Stärke des Bebens nach Angaben des Nachrichtenportals Sputnik auf 7,3. Ein Sprecher des Zivilschutzministeriums wurde dort mit den Worten zitiert, es habe keine Tsunami-Warnung und nach ersten Erkenntnissen auch keine Opfer oder besonderen Schäden in der dünn besiedelten Region gegeben. Dem Bericht zufolge gab es einige Minuten später noch zwei schwächere Nachbeben der Stärke 5,2 und 4,0.

Die US-Erdbebenwarte hatte die Stärke des ursprünglichen Bebens zunächst mit 7,0 angegeben, später dann aber nach oben korrigiert. Das Zentrum lag rund 90 Kilometer nördlich der Regionalhauptstadt Petropawlowsk-Kamtschatski.

Kommentar:




Cloud Grey

Ein Omen? "Faust Gottes" erschien über Portugal

Der Wetter-Blogger, Rogerio Pacheco, von der Insel Madeira, Portugal staunte nicht schlecht, als er aus seinem Fenster schaute und die folgende Wolke zu Gesicht bekam:
Die Wolke schaut aus "wie die Faust Gottes" oder ein riesiger Komet und könnte vielleicht ein himmlisches Zeichen sein. Zumindest im Mittelalter wurde diese Wolke bestimmt als ein Omen gedeutet.

Ice Cube

Tiefsee-Bohrungen zeigen, dass (die zyklisch wiederkehrenden) Eiszeiten durch Schwarze Raucher beendet wurden

In Bohrkernen aus der Tiefsee zeigt sich eine überraschende Beziehung zwischen Meeresspiegel, Vulkanismus und Kohlendioxid.
© rcom Bremen
Die sogenannten Schwarzen Raucher sprudeln Wasser mit Temperaturen von mehreren Hundert Grad an die Oberfläche
Die großen kontinentalen Eisschilde trugen den Keim ihrer Zerstörung bereits in sich. Zu diesem Schluss kommt der Meeresforscher David Lund von der University of Connecticut samt seinem Team von diversen US-Universitäten. Die Wissenschaftlergruppe untersuchte einen möglichen Zusammenhang zwischen den Eiszeiten und untermeerischem Vulkanismus am ostpazifischen Rücken. In Sedimenten von der Spreizungszone fand die Arbeitsgruppe klare Anzeichen für mehr hydrothermale Aktivität und damit einen stärkeren Vulkanismus am Ende der letzten beiden Eiszeiten - das zusätzliche Kohlendioxid trug vermutlich dazu bei, die Eisschilde schrumpfen zu lassen. Ursache des gesteigerten Vulkanismus war letztendlich die Entstehung der Eiskappen selbst: Sie banden so viel Wasser, dass der Meeresspiegel deutlich sank. Durch den geringeren Druck schmolz mehr Gestein, was den Vulkanismus an den untermeerischen Rücken antrieb.

Kommentar: Leider befinden wir uns derzeit höchstwahrscheinlich am Anfang einer Eiszeit:


Snowflake Cold

8.900 Nutztiere durch kaltes Wetter in Vietnam getötet

© VNA/VNS
Ein erfrorenes Büffel-Jungtier, gefunden in der Lao Cai Provinz
Seit letzer Woche sind sie Zahlen der in der Rekord Kälte umgekommenen Nutztiere auf 8.900 angestiegen, mehr als 11 mal so viel wie ursprünglich von Ministerium für Landwirtschaft angegeben.

Die am stärksten betroffene Region war die Mountainous Son La Provinz, welche damit den neuen Rekord mit 2.756 erfrorenen Tieren setzt.

Tote Tiere, Ziegen und Schweine wurden in sieben Landkreisen in Son La gefunden, eine davon war Van Ho, wo es das erste mal seit Jahrzehnten schneite.