Erdveränderungen
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Sturmtief "Ela" richtete 29 Millionen Euro Schaden in Mühlheim an

Sturmtief "Ela" hat in NRW großen Schaden angerichtet. Allein in Mülheim wurden 22.000 Bäume beschädigt. Einen Baum zu ersetzen, kostet die Stadt rund 1000 Euro. Der Gesamtschaden liegt bei 29,2 Millionen Euro. Stadtkämmerer Uwe Bonan hofft nun auf Hilfe vom Land.


Mülheim. Die Schäden durch das Unwetter beziffert die Stadt bisher auf 29,2 Mio. Euro. „Diese Summe haben wir dem Land mitgeteilt“, sagt Kämmerer Uwe Bonan und hofft wie seine Kollegen in den Nachbarstädten auf Hilfe.

Der Hauptanteil entfällt auf die Bäume. 22.000 Bäume wurden in Mülheim beschädigt. „Wir rechnen pro Baum, wenn wir ihn ersetzen, mit 1000 Euro, wovon 500 Euro auf die Arbeiten entfallen.“
Bad Guys

Sturm zog über Rostock hinweg: Hagel, massive Regenfälle und Windböen

hagel rostock
© tret
Hagel blieb noch über Stunden auf den Wegen liegen.
Am Sonnabend kam es vor allem an der Ostseeküste zu massiven Beeinträchtigungen durch wolkenbruchartige Regenfälle. Besonders die Hansestadt Rostock war betroffen: Über die Stadt fegte ein kurzes, aber dafür heftiges Unwetter gefegt und hat am Nachmittag für Schäden gesorgt. Windböen, massive Regenfälle und Hagel brachen über die Innenstadt ein. Die Kanalisation konnte die Wassermengen zum Teil nicht mehr aufnehmen. In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt und Gartenstadt wurden Straßen überflutet. Im Patriotischen Weg rückte die Feuerwehr an. Die Männer standen in einer Senke knietief im Wasser und suchten nach den Gullideckeln. Viele Keller standen unter Wasser. Schon traditionell liefen auch die Unterführungen am Holbeinplatz, an der Parkstraße und die Senke in der Gehlsdorfer Pressentinstraße voll. Autos blieben darin stecken und mussten abgeschleppt werden. Auch Veranstaltungen waren vom Unwetter betroffen. So musste etwa das Football-Spiel der Griffins abgebrochen werden.
Ice Cube

Schneefall in tieferen Lagen der Schweiz nach Temperatursturz

Mit dem Regen sanken in den vergangenen Tagen auch die Temperaturen. In Chur fiel das Quecksilber im Thermometer um über zehn auf etwa 14 Grad. Und auch die Schneefallgrenze fiel deutlich - auf höheren Alpenpässen gab es Schnee.
schnee schweiz

Schnee auf der Terrasse des Flüela « Hospiz » am Sonntag.
Chur. - Der Wetterumschwung mit den tieferen Temperaturen hält nur kurz an. Zwar begann die neue Woche in grossen Teilen Graubündens wolkenverhangen und nass. Doch in den nächsten Tagen zeigt die Temperatur einen klaren Aufwärtstrend («suedostschweiz.ch» berichtete).

Bereits am Montagnachmittag zeigt sich die Sonne wieder vermehrt und die Temperaturen steigen gegen 20 Grad, wie Mario Rindlisbacher von Meteotest auf Anfrage bestätigte. Die Sonneneinstrahlung sei in diesen Tagen vom ganzen Jahr am stärksten. Deshalb steigen die Temperatur bei Sonnenschein jeweils rasch an.

Kommentar: Die Aussage: "Es schneit jedes Jahr im Juni" passt nicht in dem Kontext der sogenannten Klimaerwärmung. Denn seit dem Jahr 1998 gibt es keine Erderwärmung mehr, sondern die Durchschnittstemperatur fiel um 0.2 Grad Celsius. Ebenso schneite es in einigen anderen Regionen weltweit, was als ungewöhnlich angesehen wurde.

Cloud Grey

Mehrere Wasserhosen bei den Niederlanden gesichtet: Teilweise Strände evakuiert

Aufregend: Drei Wirbelstürme konnte die Besatzung eines Seenotkreuzers erkennen. Touristen twitterten Fotos. In den Niederlanden wurden sogar Strände evakuiert.
tornado netherlands
© Screenshot
Norderney - Tornados über der Nordsee haben vor der deutschen und niederländischen Küste für Aufsehen gesorgt. Die Wirbelstürme seien in den Morgenstunden rund 16 Kilometer vor der ostfriesischen Insel Norderney auf See vorbeigezogen, sagten Wetterbeobachter am Donnerstag. Die Besatzung des Seenotkreuzers Bernhard Grubender Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) konnte in dem Gebiet drei Tornados erkennen. Schäden wurden der Polizei bisher nicht bekannt.

Kommentar: In den letzten Wochen wurden verschiedene Tornados gesichtet, wo sonst keine zu sehen sind (Türkei und Norwegen). In der Tat, Erdveränderungen sind am Werke.

Cloud Lightning

Blitzeinschläge legen Zugverkehr um Köln lahm

Ein starkes Unwetter hat den Zugverkehr um Köln am Freitagabend stundenlang lahmgelegt. Der Blitz schlug in mehrere Oberleitungen ein.
© Friederike Günther
Köln - Nach einem starken Gewitter ist der Zugverkehr im Großraum Köln am Freitagabend für mehrere Stunden zusammengebrochen. Blitzeinschläge hätten die Oberleitungen auf mehreren Streckenabschnitten beschädigt, sagte ein Bahnsprecher am Samstag. Für die Reparaturen seien die betroffenen Abschnitte abgeschaltet worden. Reisende mussten mit Bussen und Taxen weiterfahren. Kurz nach Mitternacht sei ein Großteil der Strecken wieder befahrbar gewesen. Lediglich zwischen Mönchengladbach und Grevenbroich fielen auch am Samstag noch Züge aus.

Am Freitag war ein Gewitter über den Großraum Köln gezogen. Dabei fielen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Essen zwischen 20.00 und 21.00 Uhr rund 25 Liter Regen pro Quadratmeter. In einem Umkreis von 40 Kilometern um die Domstadt blitzte es mehr als 400 mal.

dpa
Ice Cube

Heftige Schneefälle und Überflutungen in Australien

Die Südostküste Australiens ist von einem Unwetter heimgesucht worden. Es kam zu Überschwemmungen und einem Schneechaos. Hier gibt's die besten Bilder.
© Perisher Ski Resort
Es schneit immer noch! Dinge beginnen unter den Schneemassen zu verschwinden
Ein kräftiger Tiefdruckwirbel prallte am Dienstag auf die Bundesstaaten Victoria und New South Wales. Auch am Mittwoch bekamen die Bewohner die Auswirkungen des Sturms bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 122 km/h noch zu spüren.

Betroffen war auch die Metropole Melbourne, wo der Yarra River teilweise über die Ufer trat und mehrere Häuser und Restaurants überschwemmte.
Cloud Lightning

Blitz schlägt in Flugzeug der spanischen Fußballmannschaft ein

Blitz
© dpa
Symbolbild
Erst das blamable WM-Aus und nun auch das noch: Ein Blitzeinschlag hat die spanische Nationalmannschaft bei der Heimreise von Brasilien kurz vor der Landung in Madrid in Angst und Schrecken versetzt. Der Kapitän der Maschine konnte die Passagiere um die prominenten Kicker jedoch schnell beruhigen. Wie ein mitreisender Journalist des Fachblattes "As" mitteilte, habe es einen großen Krach gegeben. Der Blitz hatte in den rechten Flügel eingeschlagen.

Der entthronte Titelverteidiger war direkt nach dem abschließenden 3:0-Sieg gegen Australien als erstes Team aus Brasilien heimgeflogen. Wegen der beiden Schlappen gegen die Niederlande (1:5) und Chile (0:2) stand Spaniens Scheitern in der Gruppenphase schon früh fest.

Spieler lassen sich nicht blicken

Am Flughafen Adolfo Suarez in Madrid-Barajas warteten um die Mittagszeit etwa 250 Fans vergeblich auf die Spieler. Diese verließen das Gebäude durch einen Hinterausgang.
Blue Planet

Erneut leichtes Beben in Langwedel: Erdgasförderung verantwortlich?

wall

Die leichten Beben hatten in den vergangenen Jahren teilweise Risse in den Hauswänden verursacht.
Im Landkreis Verden hat es wieder ein leichtes Erdbeben gegeben. Wie der Niedersächsische Erdbebendienst erst jetzt mitgeteilt hat, bebte die Erde bereits vergangenen Freitag. Die Erschütterung im Erdgasfeld Völkersen hatte eine Stärke von 1,6 auf der Richterskala. Schäden seien nicht gemeldet worden.

Es ist auch vom Überwachungssystem der Erdgas-Industrie gemessen worden. Im Zusammenhang mit der Erdgasförderung gab es in der Region in den vergangenen Jahren immer wieder Beben mit einer Stärke von bis zu 2,8. Zuletzt hatte sich der Erdgasförderer RWE-DEA bereit erklärt, entstandene Schäden an Häusern zu übernehmen. Gutachter hatten herausgefunden, dass die Mini-Beben wahrscheinlich durch die Erdgasförderung ausgelöst wurden.
Cloud Precipitation

Schwere Überschwemmungen in Paraguay: 70.000 Menschen auf der Flucht

Hochwasser hat in Paraguays Hauptstadt Asunción etwa 70.000 Einwohner aus ihren Wohnungen vertrieben. In ganz Paraguay seien 200.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden, teilte der Notfalldienst SEN mit.
© dpa
Große Gebiete der Hauptstadt Asunción stehen unter Wasser.
Jeder siebte Bewohner der der Hauptstadt ist demnach von Evakuierungen betroffen. Die Flüsse Paraguay und Paraná sind wegen heftiger Regenfälle in den vergangenen Wochen stark angestiegen.

Auch Regionen im Nachbarland Argentinien leiden unter den Fluten: So stehen die Wohnungen von 5000 Menschen in der Provinzhauptstadt Formosa im Wasser.

Kommentar: Schauen Sie sich die weltweit ereigneten Fluten des letzten Monats mit Sotts interaktiver Weltkarte an:



Bizarro Earth

Aktiver Feuerring: Seebeben vor Alaska mit Tsunami-Warnung

Seismograph
© Wikipedia
Los Angeles - Nach einem schweren Seebeben vor Alaska hat die US-Erdbebenwarte USGS eine Tsunami-Warnung für den US-Bundesstaat sowie für die Westküste Kanadas ausgegeben. Das Beben der Stärke 8,0 ereignete sich am Montag südöstlich der Insel Little Sitkin vor der Küste des US-Bundesstaates Alaska. Auf der Aleuten-Insel Adak wuden laut dem Fernsehsender ABC 140 Menschen in Sicherheit gebracht.

AFP
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