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Mehrere Tote beim schwersten Unwetter in Nordrhein-Westfalen seit Jahren: Eine Entwarnung gibt es nicht

Orkanböen, Starkregen und Blitze: Wie eine Walze zog eine Gewitterfront über Nordrhein-Westfalen am Pfingstmontag hinweg. Mehrere Menschen fielen dem schweren Unwetter zum Opfer. Der Verkehr auf Straßen und Schienen ist weiterhin gestört. Und es gibt neue Unwetter-Warnungen für den Morgen.
© Julian Stratenschulte/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Das Unwetter hat in der Nacht zu Dienstag schwere Schäden angerichtet. In zahlreichen Städten im Ruhrgebiet stürzten Bäume um, Straßen wurden überflutet.
Essen: Beim schwersten Unwetter in Nordrhein-Westfalen seit Jahren sind am Montagabend mehrere Menschen ums Leben gekommen. Der Verkehr auf Straßen, Schienen und in der Luft wurde zeitweise unterbrochen. Feuerwehren und Polizei waren im Dauereinsatz.

Der Deutsche Wetterdienst warnt bereits vor neuen Unwettern: "Eine Entwarnung gibt es nicht", sagte Meteorologin Maria Hafenrichter vom Deutschen Wetterdienst am Dienstagmorgen.
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Erneute Überschwemmungen und Schlammlawine bringen viele Tote in Afghanistan

© dpa
Anfang Mai hatte im Dorf Ab-e-Barik in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2000 Menschen in den Tod gerissen.
Erst vor wenigen Wochen starben wohl mehr als 2000 Menschen durch eine Schlammlawine in Afghanistan. Jetzt gibt es wieder Dutzende Tote.


Kabul. Mindestens 74 Menschen sind bei Überschwemmungen im Norden Afghanistans ums Leben gekommen. Nach heftigem Regen hätten reißende Fluten Orte im Bezirk Gusirga i-Nur überspült, teilten die Behörden am Samstag mit. Schon am Freitagabend seien Hunderte Häuser in mehr als fünf Dörfern beschädigt gewesen, sagte ein Sprecher des Gouverneurs der Provinz Baghlan.

Es ist zu befürchten, dass es noch viele weitere Opfer gibt. Ein Polizeisprecher sagte, bisher seien 74 Leichen gefunden worden. Angehörige suchten immer noch nach Vermissten.
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Tennisballgroße Hagelkörner zerstörten tausende Autos in den USA

Eisklumpen so groß wie Tennisbälle haben im Mittleren Westen der USA erheblichen Schaden angerichtet. Die Hagelkörner ramponierten zahlreiche Fahrzeuge - 4000 allein in einem einzigen Autohaus.
© AP
Kurz vor dem Unwetter
Washington - "Es war entsetzlich": Hagelkörner haben im Mittleren Westen der USA Tausende Autos ramponiert. Zeugen berichteten dem Fernsehsender NBC, die Eisklumpen hätten komplette Heckscheiben zerstört. Eine Frau sagte, sie habe in ihrem Auto zum Schutz eine Aktentasche über ihren Kopf gehalten.

4000 Fahrzeuge wurden allein in einem Autohaus in der Stadt Omaha ramponiert. Die Hagelkörner beschädigten aber auch Fenster und Häuser. Das Unwetter mit vereinzelten Tornados und heftigen Niederschlägen war über die Bundesstaaten Nebraska, Missouri und Iowa hinweggezogen, berichtete der TV-Sender The Weather Channel. Rund 35 Millionen Amerikaner leben in der betroffenen Region.
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Flughafen der WM-Stadt Brasilia teilweise überflutet

Nach anhaltendem Regen ist ein Teilbereich des Flughafens der brasilianischen WM-Stadt Brasília überschwemmt worden. Betroffen war nach einem Bericht des Nachrichtenportals G1 von Mittwoch der Ankunftsbereich für Inlandsflüge. Grund seien Probleme mit dem Abflusssystem gewesen.

Auf einem Video, das am Dienstag von Passagieren aufgenommen wurde, war zudem zu erkennen, wie von einer noch nicht fertigen Decke Wasser direkt neben der Beleuchtungsanlage auf den Boden tropfte. Der Hauptstadtflughafen «Aeroporto Internacional de Brasília - Presidente Juscelino Kubitschek» wurde von Dezember 2012 bis Mitte Mai dieses Jahres umgebaut. Den G1-Angaben zufolge beliefen sich die Kosten auf rund 1,2 Milliarden Reais (400 Millionen Euro). Das Airport-Gelände wurde von 60 000 auf 110 000 Quadratmeter erweitert. Die Kapazität liegt bei bis zu 25 Millionen Passagieren im Jahr.

In Brasília werden bei der Fußball-WM sieben Partien ausgetragen: vier Gruppenspiele, ein Achtel- und ein Viertelfinale sowie das Spiel um Platz drei.
Bad Guys

Schwerer Sandsturm traf Teheran: Mehrere Tote und Verletzte

Nach dem schweren Sandsturm in der iranischen Hauptstadt Teheran vom Montag, bei dem fünf Menschen starben, warnen Experten vor einem erneuten Sturm. Ein Meteorologe fordert die Einwohner Teherans am Dienstag auf, ihre Häuser nicht zu verlassen.
© AFP
Wie eine Wand rollte der Sandsturm durch Teheran.
Nach dem massiven Sandsturm über Teheran mit fünf Toten haben die iranischen Behörden vor einem weiteren Sturm gewarnt. Chef-Meteorologe Ali Asis-Oghli forderte die Einwohner der iranischen Hauptstadt am Dienstag auf, ihre Häuser nicht zu verlassen, wie die Nachrichtenagentur Irna meldete. Der zweite Sandsturm sollte Teheran demnach gegen 15.00 Uhr Ortszeit (12.30 Uhr MESZ) treffen.

Bei einem Sandsturm am Montag waren nach jüngsten Angaben fünf Menschen ums Leben gekommen und dutzende weitere verletzt worden. Wie staatliche Medien berichteten, fegten Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern über die Metropole hinweg. Der Himmel über Teheran verfinsterte sich eine Viertelstunde lang, dann setzte bei starkem Wind Regen ein.

Kommentar:



Ice Cube

Neue Erklärung für Polschmelze: Wellen sind schuld

packeis
© Thinkstock by Getty-Images
Packeis - in der Arktis schwindet es, vor der Antarktis wächst es.
In der Arktis schwindet das Packeis, vor der Antarktis wächst es - gängige Klimamodelle können diesen Widerspruch nicht erklären. Ein Effekt wurde erst jetzt mit Sensoren gemessen: Wellengang kann das Eis knacken, Hunderte Kilometer weit.

Im Oktober 2005 wütete ein Sturm im Nordpazifik vor Alaska, er versetzte das Meer gewaltig in Wallung. Sechs Tage später rissen die Wogen 13.500 Kilometer weiter südlich den Eisberg B15A auseinander. Er hatte die Größe Luxemburgs und war damals das größte im Ozean treibende Objekt der Welt.

Solche Zerstörungen haben Klimamodelle kaum in den Rechnungen, die die Ausbreitung von Meereis simulieren - sie scheitern bislang daran, beobachtete Veränderungen darzustellen: In der Arktis schwindet das Packeis schneller als berechnet, in der Antarktis wächst es überraschenderweise.



Kommentar: Das liegt daran, dass der Klimawandel nicht in einer reinen Globalen Erwärmung besteht, so wie uns gerne von den Massenmedien glauben gemacht wird, sondern in einer Vergrößerung und Verlagerung der Extreme: zu lange Winter, Dürren oder Fluten im Sommer, Stürme, etc.

Coffee

Zentralamerika: Schlimmste Kaffee-Seuche seit 40 Jahren

kaffee ernte
© ap
Kaffee prägt Landschaft und Leben in Mittelamerika. Die Kaffee-Seuche trifft die Region hart.
Es ist die schlimmste Plage seit mehr als vier Jahrzehnten: Ein Pilz bedroht die Kaffepflanzen im Zentralamerika - und damit die Existenz von Millionen Bauern. Die Auswirkungen sind weit über die Region hinaus zu spüren.

Die Seuche, die Kaffeebauern in den Ruin treibt und Kaffeetrinker erschreckt, frisst sich durch einen ganzen Erdteil. Sie wütet in Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panamá. Sie beschädigt Plantagen und Existenzen, eine Katastrophe für Zentralamerika. Spuren hinterlässt das Unheil auch im mexikanischen Bundesstaat Chiapas und in Peru.
Phoenix

Indonesien: Vulkan Sangeang Api spuckt eine 19 km hohe Aschewolke, behindert Flugverkehr sogar in Australien

Der indonesische Vulkan Sangeang Api hat in einer gewaltigen Eruption drei Kilometer hohe Aschewolken ausgestoßen. Die jüngste Eruption des Vulkans Sangeang Api wirkt sich selbst in Australien aus.


Kommentar: Laut diesem Bericht sind es mittlerweilen unglaubliche 19 Kilometer.


© Sofia Efendi
Eruption des Vulkans Sangean Api in Indonesien, Mai 2014
Jakarta/Sydney - Der indonesische Vulkan Sangeang Api hat in einer gewaltigen Eruption drei Kilometer hohe Aschewolken ausgestoßen. Die Bewohner der Insel waren schon vor knapp 30 Jahren vor den Aktivitäten des Feuerbergs geflohen. Deshalb wurden keine unmittelbaren Schäden des neuerlichen Ausbruchs am Freitag gemeldet, wie der zuständige Behördensprecher Sutopo Purwo Nugroho in der Hauptstadt Jakarta mitteilte.
Bizarro Earth

Schwere Gewitter lösten Schlammlawinen in Sachsen aus

Heftige Gewitter haben in Sachsen Überflutungen ausgelöst. Im Elbtal und im Triebischtal verwüsteten Schlammlawinen mehrere Straßen. Der Wetterdienst sagt weiteren Regen voraus.
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Fahrzeuge stehen in einer Schlammlawine nach starkem Regen in Meißen
Meißen/Dresden. - Nach heftigen Regenfällen haben Schlammlawinen in Meißen und Dresden mehrere Straßen verwüstet. Fahrbahndecken wurden aufgerissen, Autos von den Geröllmassen zerstört. Menschen wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt. Die Höhe der Schäden konnte zunächst nicht beziffert werden.

37 Liter in einer Stunde

Knapp drei Stunden lang prasselte der Regen zwischen Dresden und Meißen auf das Elb- und das Triebischtal nieder. In Meißen fielen laut Deutschem Wetterdienst in einer Stunde 37 Liter Regen pro Quadratmeter, in Dresden-Strehlen waren es sogar 40 Liter. „Das war eine Gewitterfront. Die enormen Wassermassen haben die Felder nicht aufnehmen können“, sagte ein Polizeisprecher in Dresden.

Betroffen waren die Bundesstraße 6 zwischen Meißen und Dresden, die Talstraße im Triebischtal in Meißen sowie die B6 im Elbtal in den Dresdner Ortsteilen Cossebaude und Niederwartha. Die Straßen waren nach dem Abgang der Schlamm- und Geröllmassen unpassierbar. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Einsatz. Die Aufräumarbeiten dauerten am Abend noch an. Die Stadt Meißen schaltete ein Bürgertelefon.
Bizarro Earth

Größte Schlammlawine unserer Zeitgeschichte, begräbt ganzes Dorf im Bundesstaat Colorado, USA unter sich: 6 Kilometer lang, 3 Kilometer breit und bis zu 75 Meter tief

Eine riesige Schlammlawine hat im US-Bundesstaat Colorado ein ganzes Bergdorf unter sich begraben. Nach Angaben der Behörden sind es etwa sechs Kilometer lange Schlammassen. Drei Menschen werden vermisst.

Im US -Bundesstaat Colorado werden drei Menschen vermisst, nachdem sie offenbar in eine Schlammlawine gerieten.

Nach Behördenangaben wälzten sich etwa sechs Kilometer lange Schlammmassen durch ein Bergdorf im westlichen Colorado nahe dem Grand Mesa National Forest.

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