Erdveränderungen
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Indonesien: Behörden rufen wegen Feinstaub den Notstand aus

Nachdem die hohe Feinstaubkonzentration in der Luft in Teilen Chinas allmählich wieder zurückgeht, herrscht nun in Indonesien Smog-Alarm.

Brandrodungen für ertragreichere Felder

Schuld sind zahlreiche Waldbrände, die jedoch nicht nur auf das trockene Wetter zurückzuführen sind, sondern teilweise auch von Ackerbauern gelegt wurden, die ihre Felder mit Brandrodung wieder fruchtbar machen wollten. 26 Personen wurden bereits wegen Brandstiftung festgenommen.

Erhöhte Anzahl an Atemwegserkrankungen durch Feinstaubbelastung

Besonders stark betroffen ist die Provinz Riau, wo Behörden für sieben der insgesamt zwölf Bezirke sogar den Notstand ausgerufen haben. Den Einwohnern wurde geraten Zuhause zu bleiben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zudem wurden kostenlose Atemschutzmasken verteilt. Die erhöhten Feinstaubwerte machten sich aber bereits nach wenigen Tagen gesundheitlich bemerkbar.

Wie die indonesische Gesundheitsbehörde mitteilte, hat sich die Anzahl der Fälle von Atemwegserkrankungen seit Januar mehr als vervierfacht.
Newspaper

Hunderte tote Schildkröten in Indien an Land gespült

Chennai - Hunderte Oliv-Bastardschildkröten sind im Süden Indiens tot an den Strand gespült worden. Die etwa 70 Zentimeter langen Tiere seien ertrunken, wahrscheinlich weil sie stundenlang in Schleppnetzen von Fischern gefangen gewesen seien, sagte Supraja Dharini, Vorsitzende der Umweltschutzorganisation Tree Foundation, am Donnerstag. Bereits in der Nacht zum Samstag seien 800 Meeresschildkröten an der Küste von Andhra Pradesh angeschwemmt worden, weitere 100 am Tag danach.
© Getty Images
Laut Dharini graben rund 350 Weibchen ihr Nest an den Stränden von Tamil Nadu. Unter den toten Tieren seien wahrscheinlich auch viele der rund 200 000 Schildkröten, die jedes Jahr weiter nördlich in Orissa ihre Eier ablegen. In den vergangenen Jahren fanden Umweltschützer bei ihren täglichen Kontrollen nach eigenen Angaben während der Brutzeit jeweils nur rund zehn bis zwölf tote Tiere an den Stränden im Süden Indiens.
Better Earth

Elf Tote durch Überschwemmungen und Erdrutsche in Indonesien

Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Indonesien mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Betroffen war die Provinz Papua im Osten des Landes. Nach Aussage eines Behördensprechers vom Montag werden noch zwei Menschen vermisst.

Die Erdrutsche ereigneten sich in der Provinzhauptstadt Jayapura. Mindestens 50 Häuser wurden beschädigt. Vorangegangen waren schwere Regenfälle, die am Samstagabend eingesetzt hatten. Drei Flüsse in der Stadt traten ebenfalls über die Ufer.

Jedes Jahr ereignen sich wegen der Regenzeit auf den 17.000 Inseln des Landes Dutzende Erdrutsche und Überschwemmungen.

Quelle: ap
Question

Stromausfall auf den Philippinen betrifft 21 Millionen Menschen - Behörden geben keine Erklärung zur Ursache ab

Strommasten, Stromausfall, Stromleitung
© dpa / D. Reinhardt/Archiv
21 Millionen Menschen waren von dem Stromausfall auf der philippinischen Insel Mindanao betroffen
Am frühen Donnerstagabend drehte ein Stromausfall auf der philippinischen Insel Mindanao 21 Millionen Menschen den Saft ab. In fünf Städten konnte die Energieversorgung wieder hergestellt werden - eine Erklärung für den Totalausfall gibt es jedoch nicht.

Ein Stromausfall hat Millionen Haushalte auf den Philippinen am Donnerstag getroffen. Am frühen Abend sei auf der gesamten Insel Mindanao der Strom ausgefallen, sagte der philippinische Energieminister Jericho Petilla. Auf Mindanao im Süden der Philippinen leben mehr als 21 Millionen Menschen.
Black Cat

Umher streunender Leopard versetzt indische Millionenstadt in Angst - Bengalischer Tiger in einer Schule gesehen - mehrere Tote

Ein Tiger hat in einem Dorf vermutlich zwei Erwachsene getötet

Neu-Delhi - Während ein umherstreifender Leopard seit Tagen das Leben in der nordindischen Millionenstadt Meerut lähmt, versetzt ein Tiger das Dorf Bijua in Schockstarre. In einer Ortschaft an der Grenze zu Nepal wurde ein dreijähriges Mädchen von einem Leoparden gefressen, wie indische Medien am Dienstag weiter berichteten.
leopard attackiert mensch
© reuters/stringer/india
Ein Leopard hat am Sonntag in der nordindischen Stadt Meerut mehrere Menschen leicht verletzt.
Das sind keine Einzelfälle - die gefährlichen Begegnungen zwischen Wildtieren und Menschen nehmen zu. Tierschützer machen dafür die Bevölkerungsexplosion und Wilddiebe verantwortlich.

Das kleine Mädchen habe auf einer Pritsche vor dem Elternhaus im Dorf Lauki Kalan im Norden des Landes gespielt, als der Leopard sie am Sonntag attackierte, berichtete die Zeitung Asian Age. Teile des Kindes seien dann im Wald gefunden worden. Ganz ähnlich erging es voriger Woche einem fünf Jahre alten Buben, der in Chhattisgarh von einem Leoparden davongeschleppt wurde.
Attention

Hat der Krieg um Wasser begonnen? Immense Dürren in vielen Gebieten der Erde führen zu Wasserknappheit und Rationierungen

Der Militärchef der Philippinen, General Emmanuel Bautista, beschuldigte heute Chinas Küstenwacht, mit einer Wasserkanone auf Fischer seines Landes geschossen zu haben. Wenn ich mich dieser Tage im Blätterwald umschaue, frage ich mich allerdings, was gefährlicher ist: Wasser als Waffe, oder die Abwesenheit von Wasser.

Kanadas US-Botschafter Gary Doer, warnte an diesem Montag, das Ahornland müsse sich auf “diplomatische Wasserkriege” mit dem Nachbarn USA vorbereiten. Der Grund: Auf beiden Seiten der Grenze wächst der Bedarf an Wasser rasant.

Auseinandersetzungen um das verfügbare Wasser dürften laut Doer weitaus ernster sein als die äußerst umstrittene Groß-Pipeline “Keystone XL”, die Öl von Albertas Ölsanden bis nach Texas befördern soll. Die Verzögerung bei der Genehmigung der Pipeline hat auf kanadischer Seite zu einer der umfangreichsten diplomatischen Kampagnen gegenüber den USA geführt.
Trockenheit, Dürre
© Aurelien Francisco Barros/ AFP/GETTY IMAGES
Eine Kuh in Quixada, Brasilien, steht im Januar auf einem ausgetrocknetem Feld. Eine anhaltende Hitzewelle in Brasilien verursacht eine schwerwiegende Dürre, was die Menschen in über 140 Städten dazu zwingt, ihr Wasser zu rationieren.
So weit das Auge des interessierten Zeitungslesers reicht, haben wir über den ganzen Globus verteilt derzeit immense Dürren, abgesehen vielleicht von Großbritannien, das an der Küste mehr Wasser abbekommt, als es verkraften kann. Von Südostasien über Lateinamerika bis hinein in die USA wird von extremer Wasser-Knappheit - vor allem Regen - berichtet.
Attention

Trockenzeit in Kalifornien: Das Wasser geht aus

Das US-Büro für Landgewinnung hat den ersten Ausblick auf das laufende Jahr veröffentlicht und stellt darin fest, dass es in Kalifornien diesem Jahr nicht genug Wasser in den Silos gebe, um Landwirte ausreichend beliefern zu können.
Dürre, Trockenheit
Es ist das erste Mal seit 54 Jahren, dass kalifornische Landwirte sich darüber Sorgen machen müssen, wie sie ihre Felder bewässern sollen. Jeder versuche gerade Wege zu finden, um die aktuelle Dürre zu überwinden, sagt der Direktor des Büros.

Nun steigt der Preis für Wasser in Kalifornien, was schlussendlich Experten zufolge zu steigenden Preisen für Nahrungsmittel führen müsse. In dem Bericht des Büros für Landgewinnung heißt es, dass bei fortgesetzter Trockenheit keine Wasserlieferungen an die Landwirtschaft durchgeführt werden könnten. Danach sehe es aus - in den Bergen Kaliforniens sei die Schneedecke nur bei 29% des Normalmaßes.

Kommentar: Es herrschen momentan in vielen Gegenden unseres Globus immense Dürren, siehe auch folgenden Artikel:

Hat der Krieg um Wasser begonnen? Immense Dürren in vielen Gebieten der Erde führen zu Wasserknappheit und Rationierungen

Arrow Down

Einige Ernteausfälle im Jahr 2013 für Österreich

Steirer bekommen Nachwirkungen der Dürre zu spüren. Bei welchen Kulturen die Vorräte jetzt zuneige gehen und woher Ware importiert wird.
© Rita Newman
Die steirischen Käferbohnenvorräte gehen zur Neige
In den nächsten Tagen ist's soweit. Dann sind - bis auf einige kleine Lager bei Direktvermarktern - sämtliche steirische Käferbohnen-Vorräte aufgebraucht. Ein halbes Jahr zu früh, weil die Dürre 2013 hierzulande fast für einen Totalausfall gesorgt hat. Ob im Gasthaus oder aus dem Supermarkt: den meisten Steirern werden in den nächsten Monaten Käferbohnen aus China aufgetischt. Bis November greift der größte steirische Käferbohnenvermarkter, Estyria aus Wollsdorf, auf Ware aus dem Land der Mitte zurück, kündigte Geschäftsführer Franz Seidl im ORF-Gespräch an. Nachsatz: Das werde aber auch so gekennzeichnet.

Während die Landwirtschaftskammer nun Bauern überzeugen will, hitzebeständige Bohnen anzubauen und die Anbaufläche auf 1000 Hektar zu verdoppeln, stellt sich die Frage, bei welchen weiteren Steirer-Produkten die Vorräte heuer dürrebedingt frühzeitig zuneige gehen.
Bad Guys

Leichtes Erdbeben in Kärnten

Südlich von Bad Kleinkirchheim bebte die Erde in der Nacht mit einer Magnitude von 2,5. Schäden seien keine zu erwarten.

In Kärnten ist in der Nacht auf Montag südlich von Bad Kleinkirchheim (Bezirk Spittal/Drau) ein leichtes Erdbeben mit eine Magnitude von 2,5 verzeichnet worden. Das meldete der Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Demnach ereignete sich das Beben gegen 00:42 Uhr. Schäden seien keine zu erwarten, so die Seismologin Rita Meurers in einer Aussendung.

Möglicherweise seien die Erdstöße aber von der Bevölkerung im Bereich des Epizentrums verspürt worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Allfällige Wahrnehmungsberichte wurden daher über das entsprechende Formular auf der ZAMG-Homepage erbeten.
Better Earth

Der Nordwesten der USA kämpft mit Schnee- und Eismassen

Nach dem Winterchaos an der Ostküste in den USA hat es dieses mal den Nordwesten getroffen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, Berichte über größere Unfälle gab es aber nicht. Laut Wettervorhersage wird der Schneefall vorerst auch nicht aufhören.

Die USA hat es erneut eiskalt erwischt. Nach dem Winterchaos an der Ostküste des Landes hat es diesmal den Nordwesten getroffen. In einigen Teilen des Bundesstaates Washington fielen am Sonntag mehr als 25 Zentimeter Neuschnee. Es kam zu Verkehrsbehinderungen, Berichte über größere Unfälle gab es aber nicht. Während sich der Nordwesten der USA laut Wettervorhersage auf noch mehr Eis und Schnee einstellen muss, können die Menschen in Deutschland schon mal den Vorfrühling genießen. Am Sonntag hatte ein strahlend blauer Himmel zahlreiche Sonnenhungrige ins Freie gelockt - so wie hier in Berlin. Das schöne Wetter wird sich nach Angaben des deutschen Wetterdienstes auch zum Wochenstart noch halten, mit Temperaturen von 6 bis 15 Grad bleibt es für Ende Februar weiterhin mild.

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