Erdveränderungen
Karte

Windsock

Seltene Wasserhose in Malaysia aufgenommen

Autofahrer haben in Malaysia (Bandar Sunway, Subang Jaya) eine Wasserhose gesehen, die von Sturmwolken umringt war.

Ein Autofahrer entdeckte die Wasserhose auf der New Pantai Highway (NPE), Bandar Sunway, Subang Jaya, Malaysia
Ein von einem örtlichen Webportal hochgeladenes Video über das Ereignis führte in den sozialen Medien zu über 7000 Clicks.

Abgesehen von der Windhose gab es laut Berichten starke Winde und eine Blitzüberflutung, die jedoch nicht lange anhielt.

Bizarro Earth

Nepal: Schweres Nachbeben, Opferzahl steigt auf 2400, Notstand ausgerufen

Einen Tag nach dem schweren Erdbeben in Nepal mit mehr als 2400 Toten ist die Region erneut von einem Beben erschüttert worden. Ersten Berichten zufolge hatte es eine Stärke von 6,7.
© dpa
Nach dem verheerenden Himalaya-Erdbeben haben die Helfer in Nepal bislang mehr als 2400 Leichen geborgen. Tausende Menschen wurden nach offiziellen Angaben bei der Naturkatastrophe verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Toten weiter steigen wird.

Nepal war am Samstagmittag von einem Beben der Stärke 7,8 erschüttert worden. Auch in den umliegenden Ländern China, Indien und Bangladesch starben Menschen, als ihre Häuser über ihnen zusammenfielen. Am Tag nach dem Unglück erschütterte ein Nachbeben der Stärke 6,7 das Land.

Die Erde bebt noch immer

Die meisten Menschen in Nepals Hauptstadt Kathmandu verbrachten die Nacht im Freien, bei leichtem Nieselregen - darunter auch Verletzte, die in den überfüllten Krankenhäusern keinen Platz mehr fanden. Tausende haben ihre Häuser verloren oder fürchten sich, in die Gebäude zurückzukehren.

Kommentar:


Family

Erdbeben in Nepal traf auch Basislager am Mount Everest mit einer Lawine - Todesanzahl steigt auf mindestens 1900

Die Lawine pflügte durch das Basiscamp der Bergsteiger am Mount Everest und riss mindestens 18 Menschen in den Tod. Nun erreichen die ersten Hubschrauber das zerstörte Lager. Noch immer sind Hunderte Kletterer am Berg.
Bild
© AP
Zerfetzte Zelte, verstreute Ausrüstung: Das Lager der Bergsteiger am Fuß des Mount Everest wurde von einer Lawine zerstört.
Mehrere Hubschrauber sind am Sonntag am Basiscamp des Mount Everest gelandet, um durch eine Lawine verletzte Menschen zu bergen. Sechs Helikopter erreichten das Lager am Sonntag, nachdem sich die Wetterbedingungen gebessert hatten, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Die Lawine war durch das Erdbeben am Samstag ausgelöst worden. Die ersten Verletzten seien am Morgen ausgeflogen worden, teilte ein rumänischer Bergsteiger am Sonntag über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Die schwer Verwundeten wurden in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu gebracht.

Allein 18 Leichen wurden im Basislager geborgen, das durch eine Lawine teils zerstört wurde. Laut dem Präsidenten des ansässigen Bergsteigerverbandes, Ang Thsering Sherpa, sind 61 Personen verletzt worden. Sie erlitten teils kritische Kopfverletzungen.

Kommentar:


Better Earth

Katastrophales Erdbeben (M7.9) in Nepal - Hunderte Tote und viele Häuser zerstört

Gebäude in Kathmandu eingestürzt - Erdstoß auch in Indien zu spüren

© apa/ epa/narendra shrestha
In der Hauptstadt Kathmandu sollen mehrere Mauern eingestürzt sein. Mindestens zwei Menschen verloren ihr Leben.
Pokhara/Neu-Delhi - Eines der heftigsten Erdbeben der vergangenen Jahrzehnte hat Nepal erschüttert. Das Beben der Stärke 7,9 war in dem Himalaja-Staat und in Teilen Indiens zu spüren, teilte die US-Erdbebenwarte USGS am Samstag mit. Ein nepalesischer Diplomat in der Botschaft in Neu Delhi sprach von womöglich Hunderten Toten.

© DPA/USGS
Karte der US-Erdbebenwarte USGS
Die Nachrichtenseite Pahilopost berichtete am Samstag unter Berufung auf das Innenministerium von mindestens 120 Toten. Der Sender Kantipur Television meldete sogar 150 Todesopfer allein in Krankenhäusern in der Hauptstadt Kathmandu. Es soll auch zwei Todesopfer in der Mount-Everest-Region gegeben haben. Indische Behörden sprachen von vier Toten auf indischer Seite, jeweils zwei in den Bundesstaaten Bihar und Westbengalen. Das Epizentrum lag demnach 81 Kilometer nordwestlich von Nepals Hauptstadt Kathmandu. Die Stärke war zunächst mit 7,5 angegeben worden.

Nepals einziger internationaler Flughafen in Kathmandu ist nach dem Beben geschlossen worden. Alle Flüge würden ins indische Neu Delhi umgeleitet, sagte ein Polizist am Samstag. Zwei Stunden nach dem ersten Stoß waren noch immer Nachbeben zu spüren.

Kommentar:
Weltweit schwerste Erdbeben seit 1900

Stärke 9,5 in Chile, Mai 1960, 1.655 Tote

Stärke 9,2 in Alaska (USA), März 1964, 125 Tote

Stärke 9,1 vor Sumatra (Indonesien), Dezember 2004, mit Tsunami etwa 230.000 Tote

Stärke 9,0 vor der Ostküste Japans, März 2011, mit Tsunami rund 15.800 Tote

Stärke 9,0 in Kamtschatka (Russland), November 1952, keine Toten

Stärke 8,8 in Chile, Februar 2010, 524 Tote

Stärke 8,8 in Kolumbien und Ecuador, Jänner 1906, 1.000 Tote

Stärke 8,7 in Alaska (USA), Februar 1965, keine Toten

Stärke 8,6 in Assam (Indien), August 1950, 1.526 Tote

Stärke 8,6 auf Sumatra (Indonesien), März 2005, 1.313 Tote

Stärke 8,6 auf Sumatra (Indonesien), April 2012, keine Toten

Stärke 8,6 in Alaska (USA), März 1957, keine Toten


Fire

Die Erde öffnet sich: Chiles Vulkan erzeugt apokalyptische Szenen

© Reuters / Rafael Arenas
Der Vulkan Calbuco brach zuletzt vor 43 Jahren aus. Und als er gestern zweimal hintereinander innerhalb weniger Stunden ausbrach, erschuf er durch seine Aschewolken eine apokalyptische Szenerie. Das ist ein weiteres Zeichen, dass sich unsere Erde öffnet - neben Erdfällen und Methangasblasen - und das die Vulkanaktivität zunimmt. Was könnten die Auswirkungen sein? Mögliche Auswirkungen könnten sein, dass sich durch die weltweit gesteigerte Vulkanaktivität und der entstandenen Asche sich die Erde abkühlen könnte, neben dem erhöhten Kometenstaub in der Atmosphäre.

© Reuters / Sergio Candia

Camera

Wegen heftigen Turbulenzen musste Maschine von Delta Airlines in Logan, Boston zwischenlanden

Den größten Teil ihres Fluges von Paris nach Newark hatten die Passagiere von Flug DAL271 hinter sich gebracht. Kurz vor dem Ziel geriet die Maschine allerdings in heftige Turbulenzen, die Passagiere mit drastischen Worten umschreiben - das Flugzeug landete daraufhin auf einem ganz anderen Flughafen.
Bild
Für die Passagiere des Delta-Airlines-Fluges 271 fühlte es sich an, als habe „King Kong“ ihr Flugzeug geschüttelt: Eine Boeing 737 musste wegen heftiger Turbulenzen ihren Flug unplanmäßig auf dem Logan International Airport bei Boston beenden. Eigentlich war Flug DAL271 unterwegs von Paris nach Newark.


Kurz vor dem Ziel geriet die Maschine aber in Turbulenzen. Ein Passagier sagte, es habe sich angefühlt als ob King Kong das Flugzeug hochgehoben und geschüttelt hätte, als ob es kein Morgen gebe. Das berichtet der Daily Mirror. Passagierin Jessica Garcia sagte zudem NBC New York, Zitat: „Wir flogen hoch, flogen runter, flogen hoch - sie versuchten, uns zur Landung zu bringen und es war wahnsinnig turbulent, während sie all das taten.“ Nach Angaben von Delta Airlines wurden mehrere Personen medizinisch behandelt, zwei von ihnen kamen wegen kleinerer Verletzungen ins Krankenhaus.

Kommentar:




Fire

Waldbrand in Kärnten: Glut rollt wie Lava vom Berg

Auf dem Plankogel unterhalb der Göriacher Alm ist Mittwochabend ein Waldbrand ausgebrochen. 75 Hektar Wald stehen in Flammen, sieben Hubschrauber fliegen Löscheinsätze.

© Helmut Stöflin
"In den 33 Dienstjahren habe ich so etwas noch nie erlebt. Eine Feuerwalze mit Flammenhöhe von 80 Metern zwang uns zur Flucht“, sagt Herbert Haas, Kommandant der Feuerwehr Sachsenburg beim großen Waldbrand in der Gemeinde Lurnfeld in Oberkärnten. Mittwochabend (Alarmierung ab 18.20 Uhr) war unterhalb des Plankogels an der Westflanke im Daborgraben ein Brand ausgebrochen. Die Zufahrt für die Wehren war von Göriach aus zwölf Kilometer lang. Am Berg versuchten Feuerwehrleute, an einem Forstweg ein Hindernis für das bergwärts ziehende Feuer anzulegen.

„Dann kollerte ein brennender Baumstumpf talwärts, entfachte zahlreiche Feuer. Eine Feuerwalze kam bergwärts, hüpfte an die 50 Meter über den Weg. Dann mussten wir flüchten.“ So schilderten Haas und Karl Tollschein (FF Spittal) die dramatischen Minuten am Mittwochabend.

Kommentar:




Blue Planet

Thailand: Ein für lokale Verhältnisse ungewöhnlich starker Sturm verwüstet Pattaya

Am Mittwoch traf der bereits seit Tagen vorher angekündigte Sommersturm auch in Pattaya ein. Neben zahlreichen Stromausfällen waren vor alle Schilder und Reklametafeln dem Sturm nicht gewachsen und segelten wie Papiertaschentücher durch die Gegend.

© Unbekannt
Pattaya - Am Mittwoch sorgte ein ungewöhnlich starker Sommersturm für zahlreiche Stromausfälle, umherfliegende Reklametafeln- und Schilder und verursachte zahlreiche Schäden an Gebäuden und Immobilien.

Gegen 11.30 Uhr verursachte der vorher angekündigte und über Nord und Nordost ziehende Sommersturm auch in Pattaya für zahlreiche Schäden an Bäumen, Fahrzeugen und Immobilien. Die vor allem in Pattaya aufgestellten teils riesigen Plakatwände hatten keine Chance gegen den Sturm und knickten um wie Streichhölzer.

Außerdem sorgte der gut eine Stunde andauernde Regen für zahlreiche Überschwemmungen und Verkehrsstaus. Wie gewohnt, war natürlich auch durch umgeknickte Strommasten die Stromzufuhr an vielen Orten ausgefallen. Glücklicherweise kam niemand durch die teilweise auf der Straße liegenden Stromkabel zu Schaden.

Laut ersten Angaben werden die Schäden alleine in Pattaya auf rund zwei Millionen Baht geschätzt. Die lokalen Behörden gehen davon aus, dass die meisten Schäden bereits wieder in ein paar Tagen repariert sind.

Kommentar:




Phoenix

Chile: Notstand in Valparaiso wegen Waldbrand - 16.000 Menschen evakuiert

16.000 Menschen mussten in der Region Valparaiso in Sicherheit gebracht werden.

© Unbekannt
Wegen eines großen Waldbrandes hat Chile den Notstand für die Region Valparaiso angeordnet. 16.000 Einwohner wurden in Sicherheit gebracht. Von den Maßnahmen seien die Städte Vina del Mar und Valparaiso betroffen, zwischen 4.000 und 16.000 Menschen würden vorsichtshalber in Sicherheit gebracht, sagte Vizeinnenminister Mahmoud Aleuy am Freitag.

Das Feuer war am Freitag aus noch ungeklärten Gründen auf einer Müllhalde in La Polvora nahe Valparaiso ausgebrochen. In den Hügeln um Valparaiso brannten rund 500 Hektar Busch- und Waldlandschaft. Wohngebiete haben die Flammen noch nicht erreicht.

Zur Bekämpfung des Brandes waren unter anderem zehn Hubschrauber und sieben Flugzeuge im Einsatz. Sieben Feuerwehrmänner wurden bisher verletzt. Valparaiso liegt 120 Kilometer westlich von Santiago de Chile.

Kommentar:




Blue Planet

Neuseeland: Starkes Erdbeben war im ganzen Land spürbar - Magnitude 6.2

Nur selten kommt es vor, dass starke Erdbeben in Neuseeland im ganzen Land spürbar sind. Vergangene Nacht war dies der Fall. GeoNet registrierte das Erdbeben um 5.36 Uhr MESZ mit Magnitude 6.2. Das Epizentrum lag im Norden der Südinsel, 160 km von Wellington entfernt. Betroffen war die dünn besiedelte Bergregion an der Grenze von Canterbury und Marlborough. Aufgrund der Tiefe von 52 km war auch weiter vom Epizentrum entfernt noch eine moderate Intensität wahrzunehmen, unter anderem in Wellington und Christchurch. Stark war das Erdbeben in Städten nahe des Epizentrums. Viele Supermärkte und Lokale beklagen reihenweise umgeworfene Regale und zerstörte Waren. Einige Supermärkte wurden evakuiert und geschlossen, bis die Verluste behoben sind. Meldungen über Schäden an Gebäuden gibt es zunächst nicht. Aufgrund der Überbelastung brach das Mobilfunknetz in Teilen von Neuseeland kurzzeitig zusammen. In den Alpen kam es zu einigen Erdrutschen, wovon auch Straßen betroffen sind. Menschen wurden nicht verletzt.

Mehrere, teils spürbare Nachbeben bis Magnitude 3.8 traten laut GeoNet auf. Ursprung des Erdbebens ist der südlichste Ausläufer der Subduktionszone im Nordosten von Neuseeland.
Erst gestern trat ein Erdbeben der Stärke 5.1 einige Kilometer nördlich nahe der Stadt Seddon auf. Auch dieses war in Wellington deutlich spürbar.

© Google Earth

Kommentar: