Erdveränderungen
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Jahrhundertflut auf dem Balkan: Mögliche Bedrohungen durch Epidemien

In den Überschwemmungsgebieten auf dem Balkan droht wegen der frühsommerlichen Temperaturen nach Behördenangaben eine "Epidemienkatastrophe". Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic sagte, es müsse sofort mit den Aufräumarbeiten begonnen werden, um Seuchen zu verhindern. "Wir werden Tonnen von Tierkadavern entsorgen müssen", warnte er.
© dpa
Dann ist da noch der Schlamm. Mehr als einen Meter dick liegt er stellenweise über dem Land. Dazwischen Tausende tote Tiere - Kühe, Hunde und auch Wild. Dieser Mann versucht mithilfe eines Eimers einen Abfluss vom Schlamm zu befreien.
In den betroffenen Gebieten in Serbien und Bosnien sei bereits mit den Aufräum- und Desinfizierungsarbeiten begonnen worden, hieß es seitens der Behörden. Es stehe ein "harter Kampf" gegen Epidemien und Krankheiten an, erklärte der bosnische Regierungschef Nermin Niksic.

Schnelle Verwesungen befürchtet

Experten warnen, dass die bei den Fluten umgekommenen Tiere aufgrund der steigenden Temperaturen schneller verwesen als normalerweise. Bosnien hat bereits die internationale Gemeinschaft um mobile Einäscherungseinheiten gebeten, an denen es dem Land mangelt.
Bad Guys

Aussicht auf schlechte Kaffeeernte in Brasilien lässt Preise steigen

© dpa
Die Aussicht auf eine schlechtere Ernte in Brasilien treibt den Kaffeepreis an den Rohstoffbörsen seit Wochen kräftig in die Höhe. Nun reagieren auch die Kaffeeröster hierzulande mit Preiserhöhungen. Als erstes hebt Tchibo seine Preise an. Auf deren Website wird angekündigt: "Wir sind gezwungen, unsere Kaffeepreise ab dem 19. Mai 2014 anzupassen." Weitere Kaffeefirmen dürften dem Beispiel Tchibos folgen

Fakt ist, das sich die Kaffeepreise an den Börsen seit Ende Januar etwa verdoppelt haben. Grund: In Brasilien hat eine schwere Dürre im Arabica-Anbaugebiet seit Wochen die Aussichten für die Ernte verschlechtert. Dies hatte im April den Preis bereits auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 2,19 Dollar je Pfund steigen lassen (siehe Chart Kaffeepreis). Bis Ende 2013 waren die Rohkaffeepreise über einen mehrjährigen Zeitraum gefallen.
Ice Cube

Zum ersten Mal nach 10 Jahren fällt wieder im Mai in Chicago

© Megan Schmitt
Nach zehn Jahren schneite es zum ersten Mal wieder in Mai in Chicago, dass letzte Mal war im Jahr 2005.

Der Schneefall am Freitag war das letzte Ereignis nach einem bereits sehr kalten und schneereichen Winter im Jahr 2014 - dabei war es mit der kälteste und schneereichste nach Aufzeichnungen.

Bizarro Earth

Erdbeben in Südhessen beschädigt 35 Häuser - Bereits 2. Erdbeben innerhalb kurzer Zeit

Die Irritation war groß, als in Südhessen am Samstag plötzlich die Erde wackelte. Bei der Polizei gingen massenhaft Anrufe ein. Richtig getroffen hat es aber nur den Ort Nieder-Beerbach, dort wurden 35 Häuser beschädigt.
Erdbeben Südhessen

Epizentrum des Erdbebens bei Nieder-Beerbach in Südhessen. Dies ist das zweite spürbare Erdbeben innerhalb weniger Wochen
Nach dem Erdbeben vom Samstag ist die Stimmung im südhessischen Nieder-Beerbach gedrückt. Dort waren Schäden an 35 Häusern festgestellt worden - vom Riss in der Wand bis zum wackligen Kamin. Die Menschen seien erschrocken, sagte Ortsvorsteher Willi Georg Muth. „Wer rechnet mit sowas?“ Und er wies darauf hin, dass das letzte Beben erst Ende März in der Region registriert worden war. Damals allerdings war der Ort weitgehend verschont geblieben.
Bug

Heuschreckenplage verwüstet ganze Landstriche auf Madagaskar

Auf der Insel Madagaskar verwüsten Heuschrecken ganze Landstriche und gefährden die Nahrung von vier Millionen Menschen. Um der Plage Herr zu werden, setzen die Vereinten Nationen Hubschrauber und Insektengift ein.
Heuschreckenplage Madagaskar
© AFP
Alles Fresser: Eine Heuschrecke frisst täglich das Dreifache ihres Körpergewichts, eine Plage kann damit ganze Ernten bedrohen.
Heuschreckenplage Madagaskar
© AFP
Nahe dem Dorf Amparihibe auf Madagaskar ziehen Heuschrecken über die Felder.

Kommentar: Millionen von Heuschrecken fallen über Russland her

Cloud Precipitation

Humanitäre Katastrophe durch Jahrhundert-Hochwasser in Serbien erwartet

Als hätte Serbien nicht schon genug Probleme mit der desaströsen Ökonomie des Landes, der Infrastruktur die mit EU-Hilfen langsam verbessert wurde und der hohen Arbeitslosigkeit die 2013 bei 25 Prozent lag, wurde dieses Land in den letzten Tagen auch noch von massiven Regenfällen heimgesucht, welche an die biblische Sintflut erinnern. Wassermassen unvorstellbaren Ausmaßes, ergossen sich innerhalb kürzester Zeit auf die südwestlichen Regionen Serbiens. Der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic rief am Freitag den Notstand aus.
Jahrhundert-Hochwasser SErbien
© Flickr / cod_daniel CC-BY 2.0
Die extremen Regenmassen welche sich in den letzten Tagen ergossen hatten, sind für den neu gewählten serbischen Ministerpräsidenten Vucic eine Katastrophe. In den rund 120 Jahren der Wetter-Aufzeichnungen war so ein Niederschlag noch nicht gemessen worden. Auch in den nächsten Tagen wird noch keine Entspannung der Lage erwartet. Die Regierung veranlasste die Evakuierung der Städte Obrenovac und Sabac. Aus ganz Serbien werden Hilfskräfte mit Bussen herbei gerufen. Ebenfalls hat man die EU um Hilfe gebeten. Österreich, Deutschland, Kroatien und Ungarn haben Hilfe zugesagt. Bulgarische und russische Hilfsmannschaften sind bereits eingetroffen. Die Hilfsmannschaften werden zunächst für die Evakuierung und für den Bau der Teiche benötigt, um so eventuell das Ärgste noch abwenden zu können. Verzweifelt versucht man noch zu retten was zu retten ist.

Cloud Grey

Schwere Unwetter in Polen forderten zwei Tote: Überschwemmungen und Stromausfälle in weiten Teilen des Landes

Schwere Unwetter haben in Polen weite Teile des Landes überflutet. Zwei Menschen kamen dabei nach ersten Erkenntnissen ums Leben. Durch das Unwetter wurden vielerorts Stromleitungen beschädigt. Zehntausende Menschen mussten zeitweise ohne ihn auskommen. Die Witterung soll weiter anhalten.
© dpa
Warschau - Starker Regen und heftige Stürme haben in Polen schwere Schäden und lokale Überschwemmungen verursacht. In Warschau wurde eine Frau von einem herabstürzenden Ast erschlagen, und in der Stadt Debica ertrank ein Mann, wie die polnische Nachrichtenagentur PAP berichtete. Landesweit wurde in 51 Bezirken Hochwasseralarm ausgelöst - am stärksten betroffen war der Südosten des Landes.

Umgestürzte Bäume und Hochwasser blockierten zahlreiche Straßen und beschädigten Stromleitungen - mehr als 60.000 Haushalte waren ohne Strom. Die Feuerwehr musste zu über 2000 Einsätzen ausrücken. Die starken Niederschläge sollen noch über das Wochenende andauern.
Ambulance

Schwerste Überschwemmungen seit 120 Jahren in Bosnien und Serbien

In Bosnien und Serbien haben schwere Regenfälle Tausende Menschen aus ihren Häusern vertrieben, mindestens sieben starben. In den betroffenen Regionen wurde Katastrophenalarm ausgerufen, nun soll die EU helfen.

© AFP
Die Fluten zerstörten viele Häuser, die Regierungen beider Länder riefen Katastrophenalarm aus. Im Dorf Topcic Polje löste sich durch die Wassermassen ein Erdrutsch.
Sarajevo/Belgrad - Flüsse treten über die Ufer, Häuser werden von Wassermassen zerstört: In Teilen Serbiens und Bosniens haben tagelange Regenfälle schwere Überschwemmungen verursacht. Sieben Menschen starben nach offiziellen Angaben bereits, Tausende mussten in Sicherheit gebracht werden.

Die Regierungen in Belgrad und Sarajevo hatten bereits am Donnerstag für mehrere besonders betroffene Regionen Katastrophenalarm ausgerufen. Serbiens Regierungschef Aleksandar Vucic appellierte nun an die Bürger, sich helfen zu lassen und nicht aus Sorge um ihr Eigentum Hilfe abzulehnen.
Cloud Precipitation

Klimawandel: Tropische Wirbelstürme wandern immer weiter nach Norden

Hurrican Wirbelsturm Unwetter Satellitenbild
© DPA
Der Hurrikan "Katrina" richtete 2005 starke Schäden in den USA an.
Tropische Wirbelstürme treffen immer wieder auf die Küsten der Kontinente. Bestimmte Regionen blieben bisher verschont. Doch die Naturgewalt breitet sich aus und bedroht immer mehr Staaten.

Tropische Wirbelstürme entfernen sich immer weiter vom Äquator. Im Schnitt hätten sie sich in den vergangenen 30 Jahren jedes Jahrzehnt um mehr als 50 Kilometer in Richtung Pole bewegt, berichten Forscher um James Kossin von der US-Behörde für Wetter und Ozeanografie (NOAA) in der Fachzeitschrift Nature. Auf der Nordhalbkugel wanderten die Stürme demnach im Schnitt rund 53 Kilometer in Richtung Nordpol, auf der Südhalbkugel 62 Kilometer in Richtung Südpol.

Kommentar: Wetter-Ereignisse haben nichts mit "Druckausgleich" zu tun, sondern mit der elektrischen Natur der Erde, der Sonne und des gesamten Sonnensystems. Leider ist die revolutionäre Theorie bzw. wissenschaftliche Bewegung des "Elektrischen Universums" noch nicht in die deutschsprachigen Medien durchgedrungen.

Cloud Lightning

Familie von Blitz getroffen: Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen

Blitz
© dpa
Symbolbild
Bei einem Unwetter über Sachsen ist eine Familie am Dienstag von einem Blitz getroffen worden. Die Familie befand sich während des Einschlags im Garten. Ein Neunjähriger blieb regungslos auf dem Boden liegen.

Limbach-Oberfrohna - Eine Familie ist in Sachsen vom Blitz getroffen und schwer verletzt worden. Eine Großmutter, ihre beiden Enkel, ihre Tochter und ihre Schwiegertochter kamen in eine Klinik, wie die Polizei mitteilte. Als der Blitz am Dienstag mit einem lauten Knall in dem Ort Limbach-Oberfrohna einschlug, war die Familie im Garten.

Ein Neunjähriger blieb regungslos auf dem Boden liegen. Er wurde vom Vater und Großvater wiederbelebt, bis der Notarzt eintraf. Das Kind erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Ein heftiges Unwetter hatte am Nachmittag über dem südwestlichen Sachsen getobt.

dpa
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