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So, 14 Feb 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Erdveränderungen
Karte

Attention

Beben der Stärke 6,6 trifft den Norden von Neuseeland

© USGS
The location of the quake - deep quakes off the coast were often recorded by Geonet's automatic system as multiple quakes.
Ein Erdbeben der Stärke 6,6 rund 1100 km vor der Küste der Nord-Insel war für die Erschütterungen verantwortlich, welche die Neuseeländer an diesem Morgen erlebten.

Der Seismologe des Geonet John Ristau sagte, dass die gefühlten Erschütterungen in Bay of Plenty, Tararua und Canterbury offiziell keine Erdbeben waren.

Es gab Berichte, dass ein Beben der Stärke 5,3 etwa 35 km südlich von Murupara aufgezeichnet wurde und ein weiteres Beben der Stärke 5,0 etwa 20 km nordwestlich von Pongaroa stattfand.

Ein drittes Erdbeben soll 15 km südwestlich von Amberly aufgetreten sein.

Mr. Ristau sagte, dass Geonet mehr als 500 Berichte von Menschen erhalten habe, die die Erschütterungen gespürt haben.

Er fügte hinzu, dass es aufgrund der Tiefe der Beben kaum Nachbeben geben wird.

Camera

Zeitraffer-Video zeigt den spektakulären Ausbruch des mexikanischen Colima Vulkans

© webcamsdemexico / YouTube
Während eines starken Ausbruchs schleudert der Colima Vulkan in Süd-zentral Mexiko eine Aschesäule drei Kilometer hoch in den Himmel. Eingefangen wurde der Moment von einer Webcam, aufgestellt von Wissenschaftlern um die Aktivität des Vulkans in der Jalisco Region zu überwachen.

Nach Angaben von VolcanoDiscovery zeigen die beeindruckenden Aufnahmen den Ausbruch des Vulkans vom letzten Freitag. Der Berg eruptiert immer noch mit unterschiedlich starken Explosionen von 900 bis 2.800 Meter Höhe.


Cloud Grey

Dauerregen und Hochwasser: Flüsse teilweise bis zum Rand gefüllt

Der Januar geht, die Unwetter bleiben: Ausläufer eines Orkantiefs, das vom Atlantik über Deutschland hinwegzieht, beschert dem Südwesten in diesen Tagen stürmisches Tauwetter mit Dauerregen und Hochwasser.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte weiter vor unwetterartigen Niederschlägen, die vor allem an der Rheinschiene, im Schwarzwald sowie im Allgäu von Sturm- und Orkanböen begleitet werden könnten. In den Hochlagen des Schwarzwalds werden Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern erwartet.

Die Donau ist im Kreis Tuttlingen am Montagmorgen über die Ufer getreten und hat eine Kreisstraße überschwemmt. Die K5900 nahe Mühlheim wurde in beide Richtungen gesperrt, wie das Lagezentrum im Innenministerium online mitteilte. Weitere Gefahren gingen von möglichen Erdrutschen aus. Am Bodensee wurde kurzzeitig der Katamaranbetrieb wegen hohen Wellengangs und Dauerregens eingestellt.

Schmelzwasser und Regen füllen die Flüsse und Seen bis an die Hochwassergrenze, wie die Vorhersagezentrale in Karlsruhe mitteilte. Von einem Wasserstand von knapp fünf Meter ist der Rhein an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter angestiegen. Auch Donau, Neckar und die Nebenflüsse führen demnach mehr und mehr Wasser.

Kommentar:




Windsock

Hamburger Fischmarkt nach Sturmflut unter Wasser

© dpa/Bodo Marks
Teile des Fischmarkts wurden überflutet.
Nach Sturmwarnungen für die Nordseeküste in den vergangenen Tagen hat Hamburg am Sonntagmorgen eine Sturmflut erreicht und den Fischmarkt unter Wasser gesetzt.

Das Hochwasser war bis zu 1,5 Meter höher als der Durchschnitt, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt Hydrographie mitteilte. Teile des Fischmarkts in Hamburg-St.Pauli wurden bei einem Wasserstand von zwischenzeitlich 8,6 Metern überflutet. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, für nasse Füße reichte das Hochwasser aber allemal. Viele Marktstände mussten abgebaut werden.

Attention

Islands Bardarbunga Vulkan erlebt neuen Erdbebenschwarm

Unter dem größten Gletscher Islands bebte in den letzten 2 Tagen wieder die Erde. Es ereignete sich ein Schwarmbeben mit 59 einzelnen Beben. Die Magnituden waren kleiner als 2 und fanden in sehr unterschiedlichen Tiefen statt. Einige Beben lagen nahe der Oberfläche, andere in mehr als 20 km Tiefe. Die Erdbeben konzentrierten sich nicht nur im Bereich des Zentralvulkans, sondern auch entlang des Lavasystems der Eruptionsspalte bis zur Askja und Herdubreid. Einige Beben manifestierten sich im Bereich des Grimsvötn.

Über die Ursache der seismischen Aktivität kann ich nur spekulieren. Es ist bekannt, dass wieder Magma in die Magmakammer unter dem Bardarbunga strömt, was die Beben unter dem Zentralvulkan erklären könnte. Die Restlichen könnten durch Setzungserscheinungen, oder tektonischen Bewegungen entlang Islands Hauptstörungszonen zustande kommen.

Snowflake Cold

Polare Luftmassen treffen auf Mexiko: In 446 Gemeinden wurde der Notstand ausgerufen


In Galeana, Nuevo León, brachen Dächer durch die Schneelast ein.
Einwohner in vielen Teilen von Mexiko werden wahrscheinlich an diesem langen Wochenende entscheiden zuhause zu bleiben, während für diese Zeit schwere Regenfälle, starke Winde, Schnee und kalte Temperaturen für viele Regionen vorausgesagt wurden.

Tatsächlich hat der Zivilschutz den "außergewöhnlichen Notfall" in 446 Gemeinden in 23 Staaten ausgerufen, hervorgerufen durch die Kaltfront Nr. 34 und den achten Wintersturm der Saison.

Durch die Ausrufung werden Ausrüstungen für den Notfall, Nahrungsmittel und Decken für schätzungsweise einer halben Millionen Menschen aus Chihuahua im Norden bis Chiapas im Süden verfügbar gemacht.

Die kalten polaren Luftmassen bedecken große Teile des Landes und garantieren kaltes bis sehr kaltes Wetter für das Wochenende. Schneeregen oder nasser Schnee werden für Gebiete über 3.500 Meter über dem Meeresspiegel in den Staaten México, Tlaxcala, Puebla, Hidalgo und Veracruz, sowie Winde bis 70 km/h in Isthmus von Tehuantepec voraus gesagt.


Snowflake Cold

Kalte Temperaturen verursachen Schneefall im tropischen Laos

© www.namet.org
Eine weiße Frostschicht überzieht den tropischen Farn im Nam Et-Phou Louey Nationalpark in Laos.
Die Chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete von Schneefällen in den bewaldeten Hochlandgebieten von Laos, als ein extremer Kälteeinbruch mit Niederschlägen große Teile Peninsula in Indochina am Sonntag heimsuchte.

Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich während des Tages und unter dem Gefrierpunkt während der Nacht seit Sonntag, wurden durch Schnee in höher gelegenen Regionen in den nördlichen Provinzen des Landes begleitet.

Die Vientiane Times berichtet, dass durch den Kälteeinbruch für drei Tage die Innlandflüge durch das nationale Transportunternehmen Lao Airlines zwischen der Hauptstadt Vientiane und dem Flughafen der Provinz Oudoumxay ausgesetzt wurden, während Flüge in andere betroffene Provinzen mit Verspätungen rechnen müssen.

In der Provinz Phongsaly wurden Angestellte des öffentlichen Dienstes, ausgenommen Polizei und Sicherheitspersonal, für drei Tage bis Mittwoch beurlaubt, um die Gefahr für Leib und Leben durch unnötiges Reisen zu minimieren.


Camera

Wissenschaftler filmen den seltenen Ausbruch eines antarktischen Vulkans

© Pete Harmsen
Big Ben ist bereits mindestens drei mal in den letzten 15 Jahren ausgebrochen.
Australische Wissenschaftler waren Augenzeugen des seltenen Ausbruchs eines antarktischen Vulkans vor der Küste des gefrorenen Kontinents.

Die Wissenschaftler der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) filmten den Ausbruch zufällig, während sie an Bord ihres Forschungsschiffes die abgelegenen Heard Inseln untersuchten.

Die Mannschaft an Bord, in Zusammenarbeit mit der University of Tasmania's Institute for Marine and Antarctic Studies (IMAS), hatten eigentlich vor, Unterwasservulkane zu untersuchen, als sie auf den Ausbruch der Festland Variante aufmerksam wurden.

Die Heard Insel, eine abgelegene sub-antarktische Region ist das Zuhause von Big Ben, ein aktiver Vulkan von dem man annimmt, dass er seit dem Beginn des neuen Jahrtausends nur drei mal ausgebrochen ist.

Zieht man die isolierte Lage der Insel in Betracht, ist das Beobachten eines Ausbruchs von Big Ben - welcher meist ganzjährig von Eis bedeckt ist - eine geowissenschaftliche Seltenheit. Meistens bieten nur Satellitenbilder die einzigen Hinweise auf einen stattgefundenen Ausbruch.


Cloud Precipitation

Starker Regen und Erdrutsche legen das Höllental lahm


Sicherungsarbeiten oberhalb von Häusern und der Höllental-Bahnlinie
Ein Erdrutsch an der Bahnlinie und dann starker Schneefall haben im Höllental im Schwarzwald am Wochenende zu erheblichen Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr geführt.

Erst kamen am frühen Sonntagmorgen auf den Bundesstraßen 31 und 500 bei Hinterzarten mehrere Lastwagen nicht mehr voran, wie das Lagezentrum im Innenministerium mitteilte. Die Behörde rief Fahrer in Höhenlagen ab 600 Metern wegen des starken Schneefalls in der Nacht dazu auf, Schneeketten anzulegen oder den nächsten geeigneten Halteplatz anzufahren.

Dann gestaltete sich die Situation des Erdrutsches bei Buchenbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) nach nächtelangem Regen so kritisch, dass auch die unterhalb vorbeiführende B31 komplett gesperrt wurde. Dort hatte sich nach starkem Regen und schmelzender Schneedecke bereits in der Nacht zum Freitag Geröll aus einem Hang gelöst und drohte auf Wohnhäuser und auf die Gleise der Höllentalbahn zu fallen. Die Bundesstraße wurde dann gegen 11.30 Uhr wieder freigegeben.

Cloud Lightning

Sturmtief „Marita“ hält Feuerwehr und Polizei in Atem

© Rex Features
Sturmtief „Marita“ hat im Norden Schleswig-Holsteins in der Nacht zum Samstag Straßen überflutet, Holzteile durch die Luft gewirbelt und Schilder umgeweht.

Polizei und Feuerwehr rückten zwischen Freitagnachmittag und Samstagmittag in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt 19 mal aus, um Schäden des Sturmes zu beseitigen, wie Sprecher der Rettungsleitstellen sagten. Die meisten Vorfälle gab es demnach im Norden Schleswig-Holsteins. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagmorgen eine Windwarnung für die Nordseeküste herausgegeben. Mit Böen von bis zu 75 Stundenkilometern fegte der Wind über die Küstengebiete von Nordfriesland und bis zur Elbmündung hinweg. Im Osten Schleswig-Holsteins blieb es hingegen eher ruhig. Hier hatten die Rettungsleitstellen keine Einsätze zu verzeichnen. Menschen wurden bei dem Sturm nicht verletzt.