Erdveränderungen
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Bizarro Earth

Schweres Erdbeben und mehrere Nachbeben in der Ägäis: Menschen reagierten mit Panik

Ein schweres Beben und mehrere Nachbeben haben die Ägäis sowie große Teile des östlichen Mittelmeeres und der Balkanhalbinsel erschüttert.
Erdbeben
© dpa/Rolf Vennenbernd
Seismographen-Station: In der Ägäis hat es ein schweres Seebeben gegeben.
Der stärkste Erdstoß ereignete sich am Samstagmittag und war auch in Athen und Istanbul sowie in Bulgarien, der griechischen Hafenstadt Thessaloniki, auf der Halbinsel Peloponnes in Südgriechenland und bis hin nach Zypern zu spüren. In der Türkei wurden nach offiziellen Angaben 266 Menschen verletzt, in Griechenland drei.

Tote oder Verschüttete gab es nicht. Bei den Verletzten handelte es sich nach Angaben des türkischen Katastrophenschutzes hauptsächlich um in Panik geratene Menschen, die während des Erdstoßes aus Fenstern sprangen oder beim Versuch, aus den Gebäuden zu fliehen, auf den Treppen stürzten, berichteten türkische Medien. Es gab unterschiedliche Messergebnisse: Vom Institut für Geodynamik in Athen wurde das Beben zunächst mit einer Stärke von 6,5, dann mit 6,3 registriert. Andere Institute gaben einen Wert von 6,8 bis 6,9 an.
Bizarro Earth

Schweres Erdbeben vor Griechenlands Küste: Scheiben zerbarsten, Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern

Rund 77 Kilometer vor der griechischen Hafenstadt Alexandroupolis ist ein Erdbeben der Stärke 6,5 gemessen worden. Die Erschütterung war auch in Istanbul und Bulgarien zu spüren. Etliche Fensterscheiben zerbarsten, Menschen liefen in Panik aus ihren Häusern.
ERdbeben Griechenland
Ein schweres Seebeben hat am Samstagvormittag die gesamte Ägäis erschüttert. Der Erdstoß war auch in Athen und Istanbul sowie in Bulgarien zu spüren. Das Beben wurde vom Institut für Geodynamik in Athen mit einer Stärke von 6,5 registriert. In einer Berechnung des Geoforschungszentrums Potsdam sind es 6,8 gewesen, zuvor war auch von 7,2 die Rede. Tausende Menschen rannten nach Augenzeugenberichten vor allem auf den Inseln Limnos, Samothraki und Thassos auf die Straßen. Dem ersten Stoß folgten mehrere Nachbeben.
Cloud Lightning

Vereiste Autobahn, überflutete Keller und abgedeckte Dächer: Sturmtief "Zeynep" zog über Deutschland

Vollgelaufene Keller, abgeknickte Bäume und Verkehrsunfälle: Das Unwetter über Deutschland hat teils zu massiven Schäden geführt. Auf einer vereisten Autobahn in Schleswig-Holstein krachten neun Fahrzeuge ineinander.
© DPA
Hagel verursachte eine Eisbahn
Berlin - Der Sommer ist in weiten Teilen Deutschlands erst einmal vorbei - schuld ist Tief "Zeynep". Die Kaltfront zog in der Nacht zum Freitag mit heftigen Gewittern, Starkregen und Hagel über Deutschland hinweg und sorgte teils für massive Schäden. So krachten in Schleswig-Holstein auf einer vereisten Autobahn nach einem Hagelschauer neun Fahrzeuge ineinander. Vier Menschen wurden dabei verletzt. Die Fahrbahn sei innerhalb kürzester Zeit spiegelglatt gewesen, sagte ein Polizeisprecher.

In Hessen tobte das Gewitter vor allem über Fulda. Dort gab es auch Starkregen; die Wucht der Wassermassen war so stark, dass Gullydeckel herausgedrückt wurden. Die Bahnhofshalle stand zwischenzeitlich unter Wasser. Einsatzkräfte der Feuerwehr pumpten etliche geflutete Keller leer, sagte ein Polizeisprecher. Dort gab es aber keine Verletzten.

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Zu wenig Regen - Zweites Jahr mit enormen Ernteausfällen treibt Olivenöl-Preise in die Höhe

Vor zwei Jahrzehnten hat das Olivenöl seinen Siegeszug in Mittel- und Nordeuropa angetreten, und in den vergangenen Jahren kamen auch immer mehr Asiaten auf den Geschmack des kaltgepressten Öls. Doch mit der steigenden Nachfrage hielt die Ernte in den letzten beiden Jahren nicht mit. Olivenöl könnte damit wieder zu einem Luxusgut werden.
extra-virgin olive oil
© iStockphoto/Carolina Garcia Aranda
Es verfeinert Salate, gehört in jede italienische Tomatensauce und gibt dem Pesto Glanz und Geschmack. Kaum zu glauben, dass noch in den 70er Jahren Olivenöl in Österreich zumeist nur in den Regalen der Apotheken stand. Doch in den vergangenen 20 Jahren hat das kaltgepresste Öl auch in Mitteleuropa seinen Weg in die Regale der Supermärkte und in die Küchenschränke gefunden. Sogar seine höchste Qualitätsstufe - das direkt gepresste und „extra vergine“ oder „extra native“ Öl - ist in Europa mittlerweile zu einem Massenprodukt geworden.

Öl für die Gesundheit

Zum Olivenölboom trugen auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften bei, die dem Öl aus der Frucht des Olivenbaums nachgesagt werden. Über Jahre lobten Ärzte seine Wirkung auf den menschlichen Organismus. Es soll das Risiko von Gefäßkrankheiten mindern und - mit einem dem Ibuprofen ähnlichen Wirkstoff - entzündungshemmend wirken.
Cloud Lightning

Hitzegewitter mit Hagel, Blitz und Donner, vereisten Strassen und Schäden in Schleswig-Holstein

Hagel, Blitz und Donner haben in Norddeutschland für Unfälle, vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume gesorgt. Auf der spiegelglatten A7 kam es zu einem schweren Unfall.
vereiste Autobahn, hitzegewitter
© dpa
Ein heftiges Frühlingsgewitter mit Hagel, Blitz und Donner hat eine Karambolage auf der A7 zwischen Rendsburg und Owschlag (Schleswig-Holstein) ausgelöst
Erst die Hitze, dann das Gewitter: Tief "Zeynep" hat in Teilen Deutschlands für heftige Wetterkapriolen gesorgt. Auf einer vereisten Autobahn in Schleswig-Holstein krachten in der Nacht zum Freitag neun Fahrzeuge ineinander. Vier Menschen wurden nach der Karambolage nahe Rendsburg von Ärzten versorgt.

"Nach einem starken Hagelschauer war die Fahrbahn innerhalb kurzer Zeit vereist und spiegelglatt", sagte ein Polizeisprecher.
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Schwere Unwetter im Südwesten Frankreichs: Tote und Stromausfälle

Bei schweren Gewittern und Sturmböen im Südwesten Frankreichs sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Beifahrerin eines Wohnmobils wurde nach Behördenangaben am Mittwoch tödlich verletzt, als ein abgebrochener Ast die Windschutzscheibe des Fahrzeugs durchschlug. Eine 63-Jährige starb beim Einsturz eines Scheunendaches.

In mehr als 51.000 Haushalten fiel der Strom aus, nachdem umstürzende Bäume Überlandleitungen gekappt hatten. Die Feuerwehr rückte zu hunderten Einsätzen aus. Der Sturm peitschte mit Windgeschwindigkeiten von 120 km/h über den Südwesten Frankreichs.
Better Earth

Erdfall oder Wasserrohrbruch der zu einem Krater führte in Norderstedt?

An der Ochsenzoller Straße in Norderstedt kam es zu einem folgenschweren Wasserrohrbruch. Die Straße ist tief aufgerissen. Der HVV-Verkehr wird umgeleitet. Die Reparaturarbeiten dauern eine Woche.

© Andreas Burgmeyer
Norderstedt. Irgendwann gegen 2 Uhr am Dienstagmorgen bricht das Wasser durch die Asphaltdecke. Die Kreuzung der Ochsenzoller Straße, Hogenfelde und Grüner Kamp wird geflutet. Regelrechte Wellenkämme bilden sich über der aufgeblähten Fahrbahndecke. An der Ecke zur Straße Hogenfelde klafft plötzlich ein etwa zwei Meter tiefer Krater. Auf dem Grund sprudelt das Wasser aus der geborstenen 125-Millimeter-Leitung mit einem Druck von etwa fünf Bar. Hunderte Liter Wasser pro Minute schießen hervor.

Am Morgen nach dem Rohrbruch stehen die Bauarbeiter auf der komplett für den Verkehr gesperrten Kreuzung und begutachten den Schaden. Unter der Straße verlaufen die Rohre der Stadtwerke, die das Frischwasser zu den Kunden bringen. "Die Leitungen sind alt, sie wurden etwa im Jahr 1957 hier verlegt", sagt ein Mitarbeiter. Was genau die Leitung zum Bersten gebracht hat, ist noch unklar. "Doch ich schätze, dass der Straßenbaum hier Schuld ist." Die Wurzeln der Bäume würden zum Wasser streben. "Sie wickeln sich richtig um die Rohre. Und irgendwann knacken sie die Dinger."

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Unwetter brachte 300 Tonnen Hagel nach Sao Paulo, Brasilien

hagel sao paulo
In Sao Paulo sorgte ein Unwetter für über 300 Tonnen Hagel und es dauerte über einen Tag den Hagel wieder zu beseitigen. Wetterexperten äußerten, dass es sich dabei um ein seltenes Phänomen handelt und eventuell einen Ausblick gibt, was diesen Winter in Südamerika geschehen kann. Der Winter fängt in Südamerika an, wenn auf der Nordhälfte der Erdkugel Sommer herrscht.


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Jahrhundertflut auf dem Balkan: Mögliche Bedrohungen durch Epidemien

In den Überschwemmungsgebieten auf dem Balkan droht wegen der frühsommerlichen Temperaturen nach Behördenangaben eine "Epidemienkatastrophe". Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic sagte, es müsse sofort mit den Aufräumarbeiten begonnen werden, um Seuchen zu verhindern. "Wir werden Tonnen von Tierkadavern entsorgen müssen", warnte er.
© dpa
Dann ist da noch der Schlamm. Mehr als einen Meter dick liegt er stellenweise über dem Land. Dazwischen Tausende tote Tiere - Kühe, Hunde und auch Wild. Dieser Mann versucht mithilfe eines Eimers einen Abfluss vom Schlamm zu befreien.
In den betroffenen Gebieten in Serbien und Bosnien sei bereits mit den Aufräum- und Desinfizierungsarbeiten begonnen worden, hieß es seitens der Behörden. Es stehe ein "harter Kampf" gegen Epidemien und Krankheiten an, erklärte der bosnische Regierungschef Nermin Niksic.

Schnelle Verwesungen befürchtet

Experten warnen, dass die bei den Fluten umgekommenen Tiere aufgrund der steigenden Temperaturen schneller verwesen als normalerweise. Bosnien hat bereits die internationale Gemeinschaft um mobile Einäscherungseinheiten gebeten, an denen es dem Land mangelt.
Bad Guys

Aussicht auf schlechte Kaffeeernte in Brasilien lässt Preise steigen

© dpa
Die Aussicht auf eine schlechtere Ernte in Brasilien treibt den Kaffeepreis an den Rohstoffbörsen seit Wochen kräftig in die Höhe. Nun reagieren auch die Kaffeeröster hierzulande mit Preiserhöhungen. Als erstes hebt Tchibo seine Preise an. Auf deren Website wird angekündigt: "Wir sind gezwungen, unsere Kaffeepreise ab dem 19. Mai 2014 anzupassen." Weitere Kaffeefirmen dürften dem Beispiel Tchibos folgen

Fakt ist, das sich die Kaffeepreise an den Börsen seit Ende Januar etwa verdoppelt haben. Grund: In Brasilien hat eine schwere Dürre im Arabica-Anbaugebiet seit Wochen die Aussichten für die Ernte verschlechtert. Dies hatte im April den Preis bereits auf ein Zwei-Jahres-Hoch von 2,19 Dollar je Pfund steigen lassen (siehe Chart Kaffeepreis). Bis Ende 2013 waren die Rohkaffeepreise über einen mehrjährigen Zeitraum gefallen.
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