Erdveränderungen
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Bad Guys

Taifun "Neoguri" trifft auf Japan: Riesenwellen, Stromausfälle und insgesamt 300.000 Betroffene

Stromausfälle, zerstörte Wohnungen, Monsterwellen: Taifun «Neoguri» gehört zu den stärksten Stürmen, die Japan je während den Sommermonaten getroffen haben.

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© Nasa
Die Zahl der Verletzten durch Taifun «Neoguri» in Japan ist auf mindestens 28 gestiegen. Zwei Menschen seien schwer verletzt worden, teilte die Regierung der südwestlichen Insel Okinawa am Mittwoch mit. 63 000 Haushalte waren ohne Strom. Am (morgigen) Donnerstag könnte der Sturm die grössere Insel Kyushu erreichen.

Der Taifun ist einer der stärksten Stürme, die Japan während der Sommermonate heimgesucht haben. Nach Angaben des japanischen Meteorologiezentrums bewegte sich «Neoguri» mit einer Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde in nördlicher Richtung fort. Bis zum Mittag wurden demnach Windgeschwindigkeiten von 126 Stundenkilometern gemessen.


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300'000 Menschen betroffen
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Dauerregen könnte teilweise Ernte in NRW gefährden

Starker Regenfall verhagelt den NRW-Bauern das Geschäft. Zwischenzeitlich hatte der Deutsche Wetterdienst sogar vor Überflutungen und Erdrutschen gewarnt. Solange es nass bleibt, können die Landwirte ihr Getreide nicht ernten. Auch in anderen Teilen Deutschlands blieb der Dauerregen nicht folgenlos.
weizen
© dpa
Essen/Siegen - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Mittwoch zwischenzeitlich eine Amtliche Unwetterwarnung für den Hochsauerlandkreis sowie für die Kreise Siegen und Olpe herausgegeben: "Infolge des Dauerregens sind Hochwasser an Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können Erdrutsche auftreten." Die Warnung wurde mittlerweile aufgehoben.

Regen vermiest die Ernte

Die starken Regenfälle vermiesen den Bauern derzeit die Getreideernte. Von der Wintergerste sei NRW-weit etwa ein Drittel geerntet, sagte Bernhard Rüb, der Sprecher der Landwirtschaftskammer, am Mittwoch. "Alles andere steht noch", sagte er. "Korn und Halme müssen abtrocknen, damit sie geerntet und gelagert werden können." Der Weizen, die Hauptgetreideart in Nordrhein-Westfalen, sei zwar oft schon gelb, doch fehlten noch ein paar trockene Tage zur Reife. Bei anhaltendem Regen bestehe die Gefahr, dass der Weizen auf den Feldern umkippt und nur schwer geerntet werden kann.
Bad Guys

Erneutes Beben in Mexiko und Guatemala: Mehrere Verletzte und zerstörte Gebäude

Ein starkes Erdbeben hat an der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala mindestens vier Menschenleben gefordert. Auch ein Baby kam dabei in einem Krankenhaus ums Leben. Zusätzlich wurden zahlreiche Gebäude im Erdbebengebiet zerstört.
© dpa
Ein vom Erdbeben beschädigtes Haus in Mexiko.
Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 im Grenzgebiet von Mexiko und Guatemala sind mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In der Ortschaft Huixtla im südmexikanischen Bundesstaat Chiapas sei ein Mann von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit. In Mapastepec sei ein Mann unter einem Vordach begraben worden.

In Guatemala kamen eine Frau und ein Baby ums Leben, wie Präsident Otto Pérez Molina auf einer Pressekonferenz sagte. Das Neugeborene sei im Krankenhaus der Stadt San Marcos von herabfallenden Deckenteilen getroffen worden. Die Frau erlitt Medienberichten zufolge einen Herzinfarkt.

Kommentar: Schauen Sie sich die Erdbeben des Monats an mit der interaktiven Sott-Worldview-Karte.



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Schwere Unwetter in Ostbayern: Kran umgestürzt, Blitzeinschläge, tennisballgroße Hagelkörner und Ernteausfall

© Baumgartner
Bei der Firma Rädlinger in Weiding stürzte ein 100 Tonnen schwerer Kran um und krachte auf drei Lkws
Bei der Firma Rädlinger in Weiding stürzte ein 100 Tonnen schwerer Kran um. Hagelkörner durchschlugen Fensterscheiben. In Rötz schlug ein Blitz ein.

Cham. Es sind Bilder, wie man sie sonst nur aus dem Fernsehen kennt - dabei spielen die Szenen in Weiding: ein 100-Tonnen-Kran, der drei Lastwagen unter sich begraben hat; ein Hausdach, das sich um Bäume wickelt wie ein Stück Pappe und Jalousien, die von tennisballgroßen Hagelkörnern regelrecht zerschossen wurden: Kurz, aber heftig ist in der Nacht auf Dienstag eine Unwetterfront über den Landkreis Cham hinweg gezogen. Neben dem Zentrum Weiding sind auch in Cham, Rötz und Bad Kötzting Schäden zu beklagen. So schlug in Rötz ein Blitz in das Umspannwerk des Bayernwerkes ein und sorgte für einen längeren flächendeckenden Stromausfall. Ein offenes Feuer an einem Transformator machte zudem den Einsatz der Feuerwehr erforderlich.

Kurz, aber heftig, zog das Unwetter über Bad Kötzting. Mehr als umgestürzte Bäume, die den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer erforderte, und eine Alarmierung wegen entlaufener Pferde, waren aber nicht zu verzeichnen. In Waldmünchen und Tiefenbach saßen die Menschen teilweise im Dunkeln. Am heftigsten aber erwischte es Weiding, in dem nach einer ersten Begutachtung am gestrigen Vormittag „wohl kein Haus davon gekommen“ sei. Kreisbrandmeister Anton Bierl schätzte den Schaden auf einen „mehrfach zweistelligen Millionenbetrag“. Die Summe erklärte sich schnell, als die Firma Rädlinger ihre Schadensschätzung abgab. Ein umgestürzter 100-Tonnen-Kran begrub drei Lastwagen unter sich, die Südwestfassade des Firmengebäudes und das Dach wurden komplett zerstört.
Bizarro Earth

Aktiver pazifischer Feuerring: Erdbeben trifft Mexiko - Ein Toter

Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 6,9 im Süden von Mexiko ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Der Mann sei in der Ortschaft Huixtla im Bundesstaat Chiapas von einer Mauer erschlagen worden, teilte der örtliche Zivilschutz mit.

Mexiko-Stadt - Das Zentrum des Bebens am Montagmorgen (Ortszeit) lag rund 50 Kilometer südwestlich der Stadt Tapachula direkt an der Pazifikküste, wie die staatliche Erdbebenwarte mitteilte.

Im guatemaltekischen Department San Marcos seien mehrere Gebäude beschädigt worden, teilte die örtliche Feuerwehr mit. Zahlreiche Menschen hätten ihre Häuser verlassen. Berichte über zwei Todesopfer wurden zunächst nicht offiziell bestätigt.

Kommentar: Der Feuerring ist allgemein sehr aktiv in den letzten Monaten. Ebenso speit ein Vulkan in Mexiko Aschewolken aus.



Bad Guys

Erdbeben in Indonesien: Stärke 6,0

sismo 6.1 grados Richter en Indonesia
© Efe/Archivo
Jakarta . Ein starkes Erdbeben hat am Samstag den Westen Indonesiens erschüttert. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte hatte das Beben die Stärke 6,0. Seine Zentrum lag 88 Kilometer südöstlich von Sinabang. Die Stadt liegt auf der Insel Simeulue westlich von Sumatra. Berichte über Verletzte und größere Schäden gab es nicht. Indonesien liegt im sogenannten Pazifischen Feuerring, wo es häufig zu Erdbeben kommt. 2004 löste ein Erdbeben vor der Küste von Aceh einen gewaltigen Tsunami aus, bei dem in mehreren Ländern Asiens insgesamt 230.000 Menschen ums Leben kamen. Die meisten Opfer gab es in Aceh.

Quelle: ap

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Phoenix

"El Popo" stößt Aschewolken aus

Laut dem Nationalen Zentrum für Katastrophenschutz (CENAPRED) wurden am in Zentralmexiko gelegenen Vulkan Popocatépetl in den letzten 24 Stunden 86 Ausdünstungen niedriger Intensität (Stärke) aufgezeichnet. Diese waren begleitet von Emissionen von Dampf-und Gas. Ebenfalls ereigneten sich zwei Explosionen, die eine über einen Kilometer hohe Aschewolke erzeugten. Aufgrund der klimatischen Bedingungen gibt es momentan keine Sicht auf den 5.426 Meter hohen Koloss, in einem Sicherheitsradius von 12 Kilometern ist ein Betreten nicht erlaubt.

el popo, popocatepetl
Der Popocatépetl befindet sich in ca. 70 Kilometer Entfernung von Mexiko-Stadt und etwa 40 Kolimeter von Puebla. Insgesamt wohnen bis zu 30 Millionen Menschen in seinem Einzugsbereich (innerhalb eines Radius von 100 Kilometer um den Vulkan). “El Popo” ist nach dem Citlaltépetl (5.636 Meter, auch Pico de Orizaba) der zweithöchste Vulkan Nordamerikas sowie der zweithöchste Berg Mexikos.
Cow Skull

Wirbelsturm "Arthur" sorgte für Stromausfälle an US-Ostküste - Nun bewegt er sich Richtung Kanada

40.000 Menschen an der Ostküste der USA mussten wegen des Sturms ohne Strom auskommen. Nun zieht „Arthur“ in den Norden weiter.
© AFP
Hurrikan "Arthur".
Kill Devil Hills - Hurrikan „Arthur“ ist Richtung Nova Scotia in Kanada weitergezogen. Am frühen Samstagmorgen lag die Windgeschwindigkeit bei 125 Kilometern pro Stunde. Damit hatte sich der Sturm ein wenig abgeschwächt. Er war am Donnerstagabend mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde auf Land getroffen.

Der Hurrikan hatte an der Ostküste der USA zu Stromausfällen bei rund 40.000 Menschen geführt. Von der bei Touristen beliebten Inselkette Outer Banks in North Carolina mussten Menschen in Sicherheit gebracht werden. Doch richtete der Sturm am Unabhängigkeitstag der USA weit weniger Schäden an als befürchtet. North Carolina sei mit einem blauen Auge davon gekommen, sagte Gouverneur Pat McCrory am Freitag.

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Cloud Precipitation

Schwere Überschwemmungen treffen auch Frankreich: Ein Toter

Ein 84-Jähriger ist im französischen Baskenland von Wassermassen in den Tod gerissen worden. Ein Fluss war über seine Ufer getreten und hatte die Dorfbewohner am frühen Morgen überrascht. Auch in Spanien gab es schwere Überschwemmungen.
© AFP
Nach heftigen Regenfällen ist im Südwesten Frankreichs ein 84-Jähriger von den Wassermassen mitgerissen worden und gestorben. In dem Dorf Arhansus im Baskenland trat in den frühen Morgenstunden wegen des starken Regens ein Fluss über die Ufer, wie die Behörden mitteilten.

Die Bewohner versuchten, sich in höher gelegenen Gebieten in Sicherheit zu bringen. Auch der alte Mann verließ sein Haus - und wurde vom Wasser mitgerissen. Seine Leiche wurde später gefunden.

In anderen Teilen des Baskenlandes gab es ebenfalls schwere Überschwemmungen. In der vergangenen Nacht war in der Region so viel Regen gefallen wie sonst in einem Monat, es galt die zweithöchste Warnstufe Orange des Wetterdienstes Météo France. Wegen der Gefahr starker Gewitter herrschte am Freitag zudem in rund 30 Départements im Osten Frankreichs die Warnstufe Orange.

Kommentar:

"Unwetter des Jahrhunderts": Heftiger Hagelschauer verwandelt spanische Kleinstadt in eine Winterlandschaft, mitten im Sommer




Bizarro Earth

"Mysteriös": Hunderte Seelöwen plötzlich aus San Francisco verschwunden

Eine Touristenattraktion in San Francisco ist plötzlich verschwunden. "Mysteriös" nennen Meeresforscher den Abzug von Hunderten Seelöwen am Pier 39. Zurück bleiben enttäuschte Touristen.
Seelöwe
© picture-alliance/Rolf Wilms
Die ca. 600 Seelöwen am Pier 39 im Fisherman's Wharf sind auf mysteriöse Weise alle verschwunden...
Gewöhnlich ist das Gebrüll in San Franciscos Fisherman's Wharf schon von weitem zu hören. Folgt man dann dem Gestank alter Fischreste, entdecken die Besucher normalerweise eine riesige Horde von Seelöwen, die sich auf den Bootsstegen vor Pier 39 aalen. Doch seit einer guten Woche herrscht hier Totenstille. Die rülpsenden Krachmacher und gern gesehenen "Gäste" sind buchstäblich untergetaucht, ganz plötzlich.

"Das ist wirklich mysteriös", beschreibt der Veterinär Shawn Johnson vom Marine Mammal Center, einer Klinik für Meeressäuger in Sausalito, das abrupte Verschwinden der gesamten Horde. Im Frühsommer ziehen die Seelöwenweibchen in den Süden Kaliforniens, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen.

Doch auf dem Hafenpier in San Francisco bleiben gewöhnlich Dutzende männliche Meeressäuger zurück. Möglicherweise sind die Tiere nun einem großen Fischschwarm gefolgt, mutmaßt Johnson. Doch alle auf einen Schlag, das ist rätselhaft.

Kommentar: Mysteriös, oder einfach ein weiteres der vielen, vielen Anzeichen, dass wir uns inmitten umwälzender Erdveränderungen befinden, wobei die Tiere wie die "Kanarienvögel im Bergwerk" viel früher und sensibler reagieren als wir Menschen? Immerhin hat die Anzahl von Tier-Massensterben immer weiter zugenommen.

Werfen Sie einen Blick auf die leider nicht vollständige deutsche Artikel-Kategorie Tier-Massensterben. Die englischsprachige Kategorie zum gleichen Thema enthält hingegen eine große Fülle an Berichten dieser Art.

Und hier ein sehr interessanter Artikel zum Thema (leider nur auf Englisch):

Creatures from the deep signal major Earth Changes: Is anyone paying attention?

(Lebewesen aus der Tiefsee signalisieren große Erdveränderungen: Erweist dem irgendjemand Aufmerksamkeit?)

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