Erdveränderungen
Karte


Snowflake Cold

Winter-Schneesturm Mitte Juni in Montana, Utah und Wyoming

Obwohl es bereits Mitte Juni ist, hört der Winter in Montana, Utah und Wyoming einfach nicht auf.
Winter im Juni Rocky Mountains
In Alta, Utah fielen am Dienstag 22 cm Schnee, was der dritthöchste Schneefall an einem Tag im Juni ist. Im Glacier National Park fielen am Sperry Chalet (in etwa 2000 Meter Höhe) am Mittwoch 30 cm Schnee. Zu Seen-bildendem Regen und Schnee kam es auch beim Great Salt Lake, mit Schnee in ca. 2100 Meter Höhe.

Der Schneefall in den in Teilen der Rocky Moutains wird bis Dienstag anhalten und der Wind wird bis zu 48 km/h erreichen. Sommerurlauber sollten an ihre Winterausrüstung denken.
Cloud Lightning

Blitz schlug in Hebetempel, Neustrelitz ein

Wie der Hebetempel im Neustrelitzer Schlossgarten vom Blitz getroffen werden konnte, wird jetzt untersucht. Ein Münchner Fachmann hat dabei auch einiges über Bäume im Umfeld eines Gebäudes zu sagen.
hebetempel
© Wikipedia
Der 25. Juni könnte ein Schicksalstag für den Neustrelitzer Hebe­tempel werden. An diesem Tag soll das Gutachten über das Ausmaß der Schäden nach dem Blitzeinschlag ins Wahrzeichen des Schloss­gartens vorgelegt werden. Dem Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes (BBL) zufolge kann erst nach Vorlage des Gutachtens darüber befunden werden, wie hoch der Aufwand für die Sanierung des Tempels wird und inwieweit die Statik für das Gebäude, dem jetzt eine Säule fehlt, noch gegeben ist. Die Kosten für die Instandsetzung trägt das Land Mecklenburg-Vorpommern.
Better Earth

Naturphänomen: Zwei Tornados verbinden sich zu einem

Unglaubliche Bilder aus Nebraska. Gleich zwei Tornados haben in dem US-Bundesstaat ganze Landstriche verwüstet. Die Kleinstadt Pilger wurde dabei zur Hälfte dem Erdboden gleichgemacht. Ein 5-jähriges Kind ist ums Leben gekommen.



Kommentar: Unfassbar: Tornado saugt ganzes Haus mitsamt Familie auf und spuckt es 90 Meter weiter, strukturell intakt, wieder aus! Keine Verletzten

Cloud Lightning

Symbolisch: Europabad in Schwalmstadt von Blitz getroffen

Seit drei Wochen ist das Europabad in Schwalmstadt geschlossen. Jetzt teilte der Schwalm-Eder-Kreis auf HNA-Fragen die Gründe dafür mit: Der Blitz hatte in das Gebäude eingeschlagen.

Treysa. Bei einem Unwetter am 26. Mai beschädigte ein Blitzschlag die Steuerung der Wasseraufbereitung des Hallenbades. Der Betrieb musste eingestellt werden. Denn ohne die Aufbereitung kann nicht gewährleistet werden, dass das Wasser sauber ist. „Das war aus hygienischer Sicht nicht mehr händelbar“, sagte der Erste Kreisbeigeordnete Winfried Becker.

Becker kann noch keine Einschätzung geben, wann die Aufbereitung repariert wird und das Bad wieder öffnen kann. Das Problem: Es gibt nur zwei Spezialfirmen, die solche Anlagen wieder instand setzen. Es sei kurzfristig nicht möglich gewesen, einen Termin für eine Reparatur zu vereinbaren.
Ice Cube

Zum ersten Mal seit Menschengedenken Schnee im Juni in Norwegen

Kurz vor dem Sommeranfang erlebten einige Norweger noch einmal einen Wintereinbruch und somit zum ersten Mal seit langer Zeit Schnee im Juni.

snow norway
© Jan-Morten Bjørnbakk/NTB scanpix
Ein lokaler Meterologe sagte, "dieses Ereignis ist sehr selten und ich kann mich nicht daran erinnern, wann es das letzte Mal im Juni schneite. Es muss sehr lange her sein".

Nach weiteren Informationen des norwegischen Wetterdienstes, wird es nicht nur Schnee im Norden geben, sondern könnte auch weiter südlich und westlich auf höheren Lagen schneien.
Attention

Orkan Ela richtet schlimmste Bahnschäden seit Aufzeichnungen an: Insgesamt 1500 gesperrte Kilometer in NRW

Umgefallene Bäume und zerstörte Oberleitungen behindern den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen noch immer auf einer Strecke von 400 Kilometern. Eine Woche nach dem schweren Unwetter über Rhein- und Ruhrgebiet zieht Bahnchef Grube ein düsteres Fazit.
© dpa
Bahnchef Rüdiger Grube während eines Ortstermins auf den Gleisen der S6 zwischen Düsseldorf und Essen in Ratingen
Eine Woche nach dem schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen zieht Bahnchef Rüdiger Grube angesichts der massiven Schäden auf den deutschen Bahnstrecken ein erstes Fazit: "Es war das schlimmste Unwetter, was wir jemals in der Geschichte der Deutschen Bahn erlebt haben."

Mittlerweile seien zwar 70 Prozent der zerstörten Strecken wieder in Betrieb, aber Grube bittet die Bahnfahrer weiter um "etwas Geduld" bis der gesamte Verkehr störungsfrei laufe, sagte der Bahnchef bei einem Ortstermin an der Strecke der S-Bahn zwischen Essen und Ratingen, die besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. "Wir haben wirklich alles gegeben, um unseren Kunden schnell wieder Mobilität zu gewährleisten."
Windsock

Unfassbar: Tornado saugt ganzes Haus mitsamt Familie auf und spuckt es 90 Meter weiter, strukturell intakt, wieder aus! Keine Verletzten

Nach Angaben von KVUE.com wurde in Bertram, Texas ein komplettes Haus, zusamen mit 4 Familienmitgliedern und zwei Hunden in dem Gebäude, von einem Tornado aufgesaugt und strukturell intakt, 90 Meter weiter wieder ausgespuckt. Die Familie und die Hunde wurden nicht verletzt. Gutachter des Nationalen Wetteramtes sagen, dass sie noch nie zuvor so etwas gesehen haben. Die Gutachter verbrachten den ganzen Tag vor Ort um den Weg des Tornados nachzuvollziehen.

© KVUE
Roter Pfeil: Ursprünglicher Standort des Hauses.
Gelber Pfeil: Standort des Hauses nach dem Tornado
"Wir haben zu Gott gebetet. Hab Erbarmen mit uns"
sagte Jeremiah Ashworth zu KVUE News.


Die Ashworth Familie versucht nun nach dieser Nacht die sie wohl nie wieder vergessen wird, die Dinge aus ihrem Haus zu holen, die noch zu retten sind.

Kommentar: Pierre Lescaudron neues Buch ist hier erhältlich
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© SOTT.net/Red Pill Press


Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle in Brasilien führen zu Todesopfern, Erdrutschen: Teilweise WM-Spiele betroffen

Bei heftigen Regenfällen in Brasilien sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt kam es in 192 Städten zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Betroffen waren vor allem die südlichen Bundesstaaten Paraná und Santa Catarina.
© AFP
Menschen flüchten vor heftigen Regenfällen in Brasilien. Bei Überschwemmungen und Erdrutschen starben mindestens 13 Menschen.
Auch WM-Standorte betroffen

In der Hauptstadt Paranás, Curitiba, starben elf Menschen durch das Unwetter. Dort sollen in den kommenden Tagen vier Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft stattfinden. Am Montag stehen sich dort Iran und Nigeria gegenüber. Auch in der südbrasilianischen WM-Stadt Porto Alegre im südlichsten Bundesstaat Rio Grande do Sul führte der Regen zu Flugverspätungen und Staus. Dort treffen unter anderem Honduras und Frankreich aufeinander. Die noch nicht fertiggestellten Arbeiten am Stadion Beira Rio mussten wegen des Wetters unterbrochen werden.

In der WM-Stadt Natal im Nordosten wurde das Fanfest mit Public Viewing für das Spiel Mexiko gegen Kamerun komplett abgesagt. Zuvor hatten die Fluten einen Erdrutsch auf der Küstenstraße in Natal ausgelöst, in dem fünf Autos und ein Motorrad stecken geblieben waren. Die Straße führt zum Strand Areia Preta, an dem die WM-Quartiere von Mexiko und Kamerun liegen.
Bad Guys

Erneuter Erdfall in Nordhausen gibt Rätsel auf

Mitarbeiter der Firma Machlitt mähten gerade das Gras an der Frauenberger Stiege, als sie am Dienstag das Loch entdeckten. "Es reichte mindestens zwei Meter in die Tiefe", schildert Bauamtsleiter Jens Kohlhause. Und lobt die Geistesgegenwart der Machlitt-Mitarbeiter. Diese hätten den Bereich gleich abgesperrt.
erdfall
© Roland Obst
Zwei Meter tief war die Erde unter der Frauenberger Stiege in Nordhausen einfach verschluckt. Ein Glücksfall, dass niemand hineinfiel.
Nordhausen. "Nicht auszudenken, was hier hätte passieren können", zeigte sich Kohlhause nach einer Besprechung am Morgen froh. Der Rasentraktor hätte in dem Loch verschwinden können. Nur der Verbund der Gehwegplatten habe das Gefüge noch zusammengehalten. Darunter waren einige Kubikmeter Erdreich einfach weg. Wohin, weiß niemand.

Der Erdfall wurde sogleich notdürftig verfüllt. Doch am Morgen sorgte er bei den Steppkes des nahen Frauenberg-Kindergartens und Eltern für Neugier. Bei vielen kamen Erinnerungen an den ungleich größeren Erdfall auf, der sich vor einigen Jahren auf dem Gelände des Katastrophenschutzes in Salza ereignet hatte.

Kommentar: Schauen Sie sich die weltweiten Erdfälle des letzten Monats an:



Cloud Lightning

Schwerstes Unwetter seit Jahren führt zu Verwüstungen und Todesfällen in einem unter Schock stehenden Nordrhein-Westfalen

Ein heftiges Unwetter hat in Nordrhein-Westfalen Verwüstungen angerichtet. Mindestens sechs Menschen kamen ums Leben. Die brisante Wetterlage hält weiter an. Auch in Niedersachsen wütete es stark.
Sturmschäden
© dpa
Die in alle Richtungen verstreuten Überreste eines Flachdaches in Neuss bei Düsseldorf
Ein Bundesland unter Schock: In Nordrhein-Westfalen sind beim schwersten Unwetter seit Jahren mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Allein in Düsseldorf starben drei Menschen in einem Gartenhaus. Weitere Tote wurden aus Essen, Köln und Krefeld gemeldet. An vielen Häusern und Autos sorgten Sturmböen, Blitzeinschläge und Hagel für Schäden. Flugzeuge konnten zeitweise nicht mehr abheben, Züge wurden gestoppt, auf Autobahnen lagen umgestürzte Bäume.

Über das bevölkerungsreichste Bundesland zogen nach Einschätzung des Deutschen Wetterdiensts die stärksten Sturmböen seit dem Orkan "Kyrill" im Jahr 2007.
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