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Auch Indien zeigt Interesse der Freihandelszone der Eurasischen Wirtschaftsunion beizutreten

Das Gegenstück zur EU, die im Westen (noch) wenig beachtete Eurasische Wirtschaftsunion, findet immer mehr Anklang. Nach China hat auch Indien Interesse an einem Freihandelsabkommen mit dem Wirtschaftsblock.
Neu-Delhi Indische Regierung
© iha.com.de
Indische Regierung in Raj Path, Neu-Delhi
Nachdem China großes Interesse an einem Freihandelsabkommen mit der Eurasischen Wirtschaftsunion bekundet hat, hat sich auch Indien zu Gesprächen bereiterklärt. In den kommenden sechs Monaten sollen diesbezügliche Verhandlungen beginnen, sagte Indiens stellvertretender Minister für Handel und Industrie, Rajeev Kher.

Da sich die meisten entwickelten westlichen Staaten in einer Wirtschaftskrise befinden, bemühen sich viele Schwellenländer um eine Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehungen, meldet TASS. Aktuell hat der im Januar 2015 gegründete Wirtschaftsblock vier Mitglieder: Russland, Weißrussland, Armenien und Kasachstan. Kirgistan beabsichtigt diesem ebenfalls beizutreten. Vor einigen Wochen hat China ein Freihandelsabkommen mit der Wirtschaftsunion vorgeschlagen.

Kommentar:
Russland gründet Eurasische Wirtschaftsunion
Russland an Europa: Lasst die USA fallen und schließt euch der Eurasischen Wirtschaftsunion an
Das Gegengewicht wird schwerer: China schlägt Russland eurasische Freihandelszone vor
USA, oder China und Russland: Neue Partner für Griechenland?

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"Dieser Krieg wurde von unseren Gegnern ausgelöst" - Interview mit Viktor Janukowytsch ein Jahr danach

Lange ist es still um Wiktor Janukowytsch geworden. Deshalb ist es interessant, die Meinung des im Exil lebenden Präsident der Ukraine ein Jahr nach dem gewaltsamen Putsch sich anzuhören. Denken wir zurück. Am 21. Februar 2014 wurde eine Vereinbarung zwischen der ukrainischen Regierung und der Opposition in Kiew unterzeichnet, die von den Aussenministern der drei EU-Länder Polen (Radoslaw Sikorski), Frankreich (Laurent Fabius) und Deutschland (Frank-Walter Steinmeier) vermittelt wurde. Aber am nächsten Tag war die Vereinbarung schon nichts mehr wert, denn Präsident Janukowytsch musste flüchten, da bewaffnete Nazi-Schergen die Regierungsgebäude gewaltsam gestürmt und übernommen hatten. Es kam die von Washington ausgesuchte Marionette Arsenij Jazenjuk als Ministerpräsident danach an die Macht. Im russischen Exil hat der Journalist Alexander Balitsky mit dem gestürzten Präsidenten ein Interview geführt.
janukowytsch
B: Wie fühlt es sich an, ein Präsident im Exil zu sein, und sind sie bereit in die Ukraine zurückzukehren, und was möchten Sie den Ukrainern sagen, wenn sie zurückgehen?

J: Ich habe viele schlaflose Nächte verbracht. Ich möchte nicht viel sagen. Wenn Gott mein Leben gerettet hat, wenn Gott mir die Gelegenheit gibt zu tun was heute notwendig ist, um die Rechte der Menschen zu verteidigen, sie von dem Chaos und der Rechtlosigkeit zu verteidigen, was jetzt im Land stattfindet, werde ich alles in meiner Macht tun.

B: Exakt ein Jahr ist vergangen seit dem Moment, als Sie gezwungen wurden das Land zu verlassen. Genug Zeit, um alle Entscheidungen abzuwägen, die Sie während der Ereignisse des Maidan gefällt haben. Warum bis zum letzten Moment, als die Regierungsgebäude bereits erobert waren, als die Strassen und Plätze besetzt waren, warum haben die Sicherheitskräfte keinen Befehl bekommen, Gewalt anzuwenden, oder haben sie?


Kommentar:

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Will Kiew den Plan zum Abzug schwerer Waffen kippen?

Vertreter der Ukraine versuchen, den ausgehandelten Plan zum Abzug schwerer Waffen durch die Konfliktparteien zu kippen. Das geht aus einer am Mittwoch in Donezk veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der bevollmächtigten Vertreter von Donezk und Lugansk zu den Minsker Verhandlungen, Denis Puschilin und Wladislaw Dejnego, hervor.

© REUTERS/ Gleb Garanich
„Kiew will den vom Gemischten Kontroll- und Koordinierungszentrum erstellten und von den Konfliktseiten unterschriebenen Plan für ungültig erklären. Seit dem 22. Februar haben wir knapp 400 Stück schwere Technik abgezogen, und wir würden diese nun ungern auf früheren Positionen wieder in Stellung bringen müssen. Wir hoffen, dass der Fehler bei dem für diesen Donnerstag geplanten Treffen der Kontaktgruppe behoben wird“, zitierte die Donezker Nachrichtenagentur DAN aus der Erklärung.
USA

Netanjahu-Rede: USA und Israel in der Beziehungskrise bzw. im Machtkampf?

  • Am 3. März soll Israels Ministerpräsident Netanjahu vor dem US-Kongress sprechen. Hierzu hat ihn - hinter dem Rücken von Präsident Obama - der republikanische Repräsentantenhaus-Sprecher Boehner eingeladen.
  • Doch nicht nur der Konflikt zwischen Republikanern und Demokraten macht den Besuch zum diplomatischen Desaster - auch die bevorstehenden Neuwahlen in Israel und die laufenden Atomverhandlungen mit Iran tragen zum Debakel bei.
  • Obama und weitere Regierungsmitglieder stehen für Treffen mit Netanjahu nicht zur Verfügung. Der israelische Regierungschef lehnte dafür ein Gespräch mit zwei demokratischen Senatoren ab.
  • US-Sicherheitsberaterin Rice sagte in einem Interview, die Einladung Netanjahus durch den Kongress schade der Beziehung zwischen den USA und Israel.
© Bloomberg
Im März 2014 empfängt US-Präsident Obama Israels Premierminister (links) im Oval Office. Ein ähnliches Bild wird es von Netanjahus kommender USA-Reise nicht geben.
Selten kommen beim Auslandsbesuch eines eigentlich befreundeten Politikers so viele innen- und außenpolitische Konfliktlinien zusammen wie bei der USA-Reise von Israels Premier Benjamin Netanjahu. Der israelische Wahlkampf, das Kräftemessen von Republikanern und Demokraten, der Nahostkonflikt, die Atomverhandlungen mit Iran - das alles spielt eine Rolle, wenn der israelische Regierungschef kommende Woche vor dem Kongress spricht. Schon die Einladung durch John Boehner, den republikanischen Sprecher des Repräsentantenhauses, war eine Provokation gegenüber der demokratischen Regierung. Weitere Brüskierungen, Reaktionen und Reaktionen auf Reaktionen ließen den Konflikt weiter eskalieren. Das diplomatische Desaster im Überblick:

Kommentar: Obama und sein Klicke und Netanjahu und seine Regierung, scheinen mit Machtspielchen zwischen einander beschäftigt zu sein. Beide haben in den letzten Jahren jedoch bewiesen das Sie wahrscheinlich nicht besonders viel Mitgefühl besitzen. Schaut nach einem Machtkampf zwischen zwei rivalisierenden machthungrigen Parteien aus.

Bomb

Sott-Exklusiv: Mythos Bin Laden - Wie die CIA euch verarscht hat

Osama bin Laden 911

Fürchtet Mich!
Mal im Ernst, wer glaubt denn heute noch an das Märchen der bärtigen Männer, die ihre finsteren Pläne in den staubigen Höhlen von Afghanistan schmieden, um dann mit geballter Macht der größten Militärmaschinerie der Welt eine schallende Ohrfeige zu verpassen? David mit einem Blasrohr bringt Goliat-mäßig ganze Hochhäuser zum Einsturz.... eine wirklich gute Geschichte.

Merkel
Es war schon schwer zu glauben, als die Geschichten verbreitet wurden, welche mit der Zeit nur noch unglaubwürdiger wurden. Bin Laden als Megamind und Alibaba und seine 1000 Räuber als willige Schergen seiner dunklen Majestät. "Ach geh doch heim, Otto, und lies weiter deine Bild Zeitung" möchte man da schreien, doch Jahr um Jahr trug eine kleine Gemeinde, auch genannt "Truther for 911", den Stein immer wieder auf's Neue den Berg hinauf und erfuhr, wie sich Sisyphus sein Leben lang gefühlt haben muss. Denn sie waren es, als ganz Gallien unter der Herrschaft Roms lagen.... halt, ganz Gallien? Nein, dieses kleine Dorf aus gesund denkenden Menschen bewahrte sich den klaren Blick und widerstand den Horden tumber Diffamierungen von Otto-Normal-Bildzeitugsleser, den pseudo-intellektuellen Spiegel Lesern, den Focus und Man's Health Geschädigten und allen anderen, denen das Hirn durch den Glotzkasten, ARD und ZDF auf Rosinengröße geschrumpft wurde.

"Bin Laden ist der böse schwarze Mann (mit zotteligem Bart) und schon längst an seinen Leber- und Nieren-Leiden in einer Privatklinik in Afghanistan zu Allah gefahren. Die Bilder, Videos und Aussagen des schwarzen Mannes sind gefälscht, eine CIA-Operation, ein Witz! Er war ein gern gesehener Gast bei den hohen und fetten Politschranzen, hielt gute Kontakte zu Bush und Konsorten und war auch sonst mehr ein westlich eingestellter Nutznießer der Waffenlieferungen seiner Geheimdienstfreunde."
Bullseye

Lawrow kritisiert Gehirnwäsche durch die Medien und Verletzung aller Regeln und moralischen Prinzipien

Russlands Außenminister Lawrow kritisierte internationale Nachrichtenagenturen und all jene “mit großen finanziellen und technischen Möglichkeiten”, die sich Nachrichten zusammenspinnen, Gehirnwäsche betreiben und dadurch die politischen Beziehungen zwischen souveränen Ländern vergiften.
lawrow
Russlands Außenminister Sergej Lawrow warnte vor einer Vergiftung der Beziehungen zwischen den Ländern durch den tobenden Informationskrieg. Er forderte internationale Nachrichtenagenturen dazu auf, die Redefreiheit nicht zur Manipulation ihrer Berichte zu missbrauchen.

“Die internationale Atmosphäre wird stark durch den wachsenden Informationskrieg, die globalen Massenmedien, das Internet und die sozialen Netzwerke vergiftet”, sagte Lawrow während einer Sitzung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. ”Dieser Krieg wird durch die Verletzung aller Regeln und moralischer Prinzipien von jenen geführt, die über sehr große finanzielle und technische Möglichkeiten verfügen”, fügte er hinzu.

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Question

Militärinvasion: NATO Aufmarsch in Estland?

Das folgende Video zeigt eine endlose Kolonne an Truppentransportern, gepanzerten Fahrzeugen und Panzern der verschiedenen NATO-Länder, wie sie durch die Stadt Narva in Estland am Montagabend gefahren sind.

Wahrscheinlich hat dieser gigantische Aufmarsch an Militärfahrzeugen mit dem 24. Februar 1918 zu tun, dem Unabhängigkeitstag Estlands.


Nur, wie unabhängig ist das Land, wenn so viele fremde Soldaten mit so vielen Panzern in Estland stationiert sind? Die meisten davon sind Amerikaner. Wissen die Estländer nicht, wenn man die Amis mal als "Gäste" im Hause hat, dann wird man sie nie mehr los? Siehe besetztes Südkorea, Japan und Deutschland!

Kommentar:

Vader

Wozu liefern die USA jetzt 14 Kampfjets und 3000 Raketen an Israel? Heftige Kritik seitens US-Bürgern

Die Vereinigten Staaten werden 14 Kampfjets und weiteres technisches Equipment im Wert von knapp 3 Milliarden Dollar an Israel liefern. Die US-Regierung sieht in Israel einen wichtigen strategischen Partner, viele US-Bürger kritisieren dies jedoch scharf.
Illustration connivence israélo-étasunienne
© Latuff
Laut einem am Wochenende unterzeichneten Deal im Wert von 2,82 Milliarden Dollar werden die USA 14 Kampfjets des Typs F-35 von der Firma Lockheed Martin an Israel liefern, wie israelische Offizielle am Sonntag laut einem Al Arabiya-Bericht meldeten.

Die Kosten belaufen sich auf 110 Millionen Dollar je Kampfflugzeug, desweiteren sind “weitere technologische Elemente” sowie Ausbildungen in verschiedenen Bereichen in dem Paket enthalten. Israel erwartet, dass die Kampfjets bis Ende des nächsten Jahres ausgeliefert werden. Die Vereinigten Staaten stellen Israel rund 3 Milliarden US-Dollar Militärhilfe jährlich zur Verfügung, was etwas mehr als 8,5 Millionen Dollar pro Tag entspricht.
Hearts

Putin über die Vorstellungen, Aussagen und Taten der ukrainischen Führung und ihrer US-Meister: "Die Welt will die Wahrheit nicht sehen!"

putin, video, youtube
23. Februar 2015. Russlands Präsident Wladimir Putin im Interview für den russischen Sender "Rossija1" über die Ukraine-Krise.


Quelle:
kremlin.ru

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Heart - Black

Doppelmoral: Merkel und die Unverletzlichkeit der Grenzen

Merkel wiederholt ständig die Mantra von der Unverletzlichkeit der Grenzen, wenn es um die Ukraine geht, und beschuldigt damit Russland, das Völkerrecht verletzt zu haben. Das ist das einzige Argument, welches vorgebracht wird, um Russland mit Sanktionen zu bestrafen. Wenn man sich aber die Geschichte der "Nachkriegsordnung" anschaut, dann sind in den vergangenen 70 Jahren viele Grenzen "verletzt" oder neu gezeichnet worden. Auf was Merkel sich beruft ist Kokolores, oder in einfachen Deutsch, unsinniges und törichtes Geschwätz, oder noch deutlicher gesagt, stink freche Lügen. Die Liste der Länder dessen Grenzen die USA, EU und NATO in den letzten 70 Jahren neu gezeichnet haben, entweder durch politische und wirtschaftliche Manöver, oder direkt durch einen Bombenkrieg, ist ziemlich lang.

Anlässlich der 51. Münchner Sicherheitskonferenz hat Merkel gesagt: "Vor 40 Jahren wurde die KSZE-Schlussakte in Helsinki unterzeichnet. Mit ihr wurden die Unverletzlichkeit der Grenzen, die friedliche Regelung von Streitfällen und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten anerkannt. Das war ein wichtiger Meilenstein auf dem langen Weg zur Überwindung des Kalten Krieges."

Kommentar:

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