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Massengräber in der Ostukraine werden exhumiert: »Hände mit Klebeband gefesselt, Schusswunden«

Massengräber mit Leichen, die deutliche Anzeichen eines gewaltsamen Todes aufweisen, und trauernde Angehörige der bereits identifizierten Opfer: Mit dieser grauenerregenden Szene sah sich ein Aufnahmeteam von Russia Today in der Ortschaft Nyschnia Krynka, etwa 35 Kilometer von der Stadt Donezk in der gleichnamigen Region im Osten der Ukraine konfrontiert.
Insgesamt vier Leichen waren dort zuvor in zwei Granatkratern hinter einem ausgebrannten Kohlebergwerk entdeckt worden. Maria Finoshina von RT berichtete direkt von dem Fundort: »Die ganze Anlage, die Sie hier sehen können, wurde bereits vor längerer Zeit aufgegeben. Es handelt sich um ein abgelegenes Gebiet und offenbar wollten diejenigen, die für diese Taten verantwortlich sind, verhindern, dass die Leichen gefunden wurden.«
War Whore

"Für Frieden und Demokratie": Amerikanische Luftschläge töten erneut Zivilisten

Im Kampf gegen den selbst ins Leben gerufenen Terrorismus müssen wieder einmal Zivilisten im US-Bombenhagel sterben. Nach Angaben von Human Rights Watch sollen bei einem Angriff von US-Kampfjets auf vermeintliche al-Nusra-Stellungen sieben Zivilisten getötet worden sein, darunter fünf Kinder.
© Flickr / US-Army CC-BY 2.0
Zimperlich waren die Amerikaner noch nie, wenn es um die Bekämpfung ihrer Feinde ging. Um das Leben von Zivilisten schert man sich im Pentagon ohnehin wenig. Sie sind allesamt "Kollateralschäden" die man in Kauf nimmt. Auch im "Krieg gegen den Terror", dessen Ziel angeblich die Zerstörung der Stellungen von IS-Milizen und der al-Nusra-Front ist, scheint man sich - wie schon in Afghanistan, Jemen und Somalia - nur auf vage Vermutungen zu verlassen. Dementsprechend gibt es auch schon erste zivile Opfer des alliierten Bombenhagels auf syrisches Territorium.

So beruft sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch auf drei Augenzeugen, wonach die völkerrechtswidrigen Luftschläge der USA und deren arabischer Verbündeten gegen Stellungen der islamistischen al-Nusra-Front im Norden Syriens insgesamt sieben Zivilisten das Leben kostete. Darunter befanden sich auch fünf Kinder. Demnach sollen bei den Angriffen in einem Dorf in der Nähe der Stadt Idlib auch Wohnhäuser bombardiert worden sein.
Vader

Erneute Beweise: Kiew unterstützt das Morden von Zivilisten

Die OSZE hat in der Nähe von Donezk drei Massengräber entdeckt. Bei dem größten Grab wurde eine Plakette gefunden mit der Aufschrift „Gestorben für Putins Lügen“. Die Gräber liegen in einem Territorium, welches zur Zeit des Todes der Opfer von ukrainischen Milizen kontrolliert wurde. Die Milizen kämpfen an der Seite der ukrainischen Armee gegen die Rebellen. Die Regierung in Kiew, die von der EU und den USA unterstützt wird, müsse die Verbrechen aufklären, fordert der Linke-Politiker Andrej Hunko.
© dpa
Die an der Seite der ukrainischen Armee kämpfenden Milizen sind offenbar mit besonderer Grausamkeit vorgegangen. Die OSZE bestätigt die Entdeckung von Massengräbern in der Nähe von Donezk.
Das russische Außenministerium hat in Erfahrung gebracht, dass es in der Ostukraine Hinweise auf Massengräber gäbe.

Ein Sprecher der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine bestätigte den Deutschen Wirtschafts Nachrichten die Existenz solcher Gräber. Der Sprecher sagte, dass die OSZE von der Rebellengruppe auf die nicht markierten Gräber hingewiesen worden waren. Daraufhin begaben sich die Mitarbeiter an die angegebenen Orte.

Kommentar:

Star of David

Der Krimi über MH17 und das Schweigen der westlichen Medien über die vorliegenden Beweise

Binnen Stunden nach dem Unglück des malaysischen Flugs MH17 am 17. Juli, und während die Wrackteile und Körper der Opfer noch qualmten, wussten die westlichen Politiker bereits, was passiert und wer dafür verantwortlich war. Diese Tatsache allein ist äußerst suspekt und erinnert an die 9/11-Anschläge, als binnen einer Stunde, nachdem das erste Flugzeug das Gebäude des Welthandelszentrums (WTC) getroffen hatte, westliche Politiker und Medien-Experten Osama bin Laden zum wahrscheinlichen Täter gemacht haben. Lasen sie in beiden Fällen ein vorbereitetes Skript ab?
MH17
© RIA Novosti. Andrei Stenin

Ungeachtet dessen, was Sie gehört haben könnten oder glauben gehört zu haben, gibt es keine offizielle Stellungnahme zu dem, was mit Flug MH17 passierte. Wenn Sie 'wissen', dass Russland dafür verantwortlich war, dann sind Sie den Lügen und der anti-russischen Propaganda des Westens zum Opfer gefallen.

twitter mh17

Fünf Stunden nach dem Crash von Flug MH17 hat US-Vizepräsident Biden verkündet, dass dies "kein Unfall" war und dass das "Flugzeug abgeschossen wurde". Woher wollten sie das gewusst haben?
Alarm Clock

Israelische Kollaborateure, provozierende Raketenabschüsse und zynische Waffenruhen

Hat sonst noch jemand die völlig unerwartete "Waffenruhe" in Gaza bemerkt? Die Experten beider Seiten haben sie durch "Kriegsermüdung" erklärt, doch die genaue Ereignisreihenfolge, die zu der Waffenruhe führte, hat mich doch etwas verblüfft.

Am Montag, den 18. August, wurde die 72-stündige Waffenruhe als Ergebnis der Verhandlungen in Kairo verkündet. Am Tag darauf reiste die israelische Delegation um 16 Uhr ab, genau zu dem Zeitpunkt, als Hamas laut israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) mehrere Raketen in Richtung Beerscheba abfeuerte und dadurch die "Waffenruhe brach".

Israel nutzte die Gelegenheit, um das Haus der Familie al-Dalou zu attackieren, in dem sich angeblich der mutmaßliche Hamas-Militärchef Mohammed Deif aufhielt. Deif, der teilweise gelähmt und auf seinen Rollstuhl angewiesen sein soll (als Ergebnis von fünf früheren Mordanschlägen durch Israel), war anscheinend nicht da, wie die Hamas behauptet (laut Israels Aussagen befand sich Deif im Haus); es wurden also nur seine Frau, seine dreijährige Tochter Sara und sein jüngster Sohn umgebracht, als die IDF fünf tonnenschwere Bomben auf das Haus abwarf. Zwei Tage später, am Donnerstag, hat die IDF bekanntgegeben, drei Hamas Funktionäre bei mehreren Raketenangriffen in Rafah, Süd-Gaza, umgebracht zu haben.
Pirates

Rassistische Kirche: Das Tragen von Kopftüchern kann untersagt werden

Bundesarbeitsgericht räumt kirchlichen Trägern Sonderrecht ein / Verhandelte Fall einer Muslimin an das Landgericht Hamm überwiesen

Erfurt. Kirchliche Einrichtungen dürfen ihren Mitarbeiterinnen in der Regel verbieten, im Dienst ein islamisches Kopftuch zu tragen. Das hat das Bundesarbeitsgericht in Erfurt am Mittwoch entschieden. Die Richter stellten das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen damit über das individuelle Recht auf Religionsfreiheit. Mitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen seien mindestens zu neutralem Verhalten verpflichtet, erklärte eine Gerichtssprecherin.

Damit sei das Kopftuch als Symbol des islamischen Glaubens in der Regel nicht vereinbar, entschied der Fünfte Senat (Az.: 5 AZR 611/12). Im Einzelfall könne eine Entscheidung aber auch anders ausfallen, zum Beispiel wenn jemand in einem Labor arbeite und wenig Kontakt zu Außenstehenden habe, sagte die Sprecherin. Die konkrete Klage einer muslimischen Krankenschwester verwiesen die Richter allerdings zurück an das Landesarbeitsgericht Hamm.
Cardboard Box

Gorbatschow lobt Russlands Politik und benennt die wirklichen Kriegstreiber: "Größte 'Seuche', die wir haben, ist Amerika und sein Anspruch auf die Führungsposition"

Gorbatschow und Putin
© Unbekannt
Ex-UdSSR-Präsident Michail Gorbatschow sieht vorerst nur „Anzeichen“ eines Kalten Krieges zwischen Russland und den USA. „Einen Kalten Krieg gibt es noch nicht, Anzeichen dafür sind aber da“, sagte er in einem Interview für den russischen Radiosender RSN.

„Einen Kalten Krieg darf es nicht geben. Er würde sich Jahrzehnte hinschleppen. Ich bin dafür, dass nach einem Ausweg aus der jetzigen nicht normalen Situation gesucht wird.“

Nach Ansicht Gorbatschows hat die russische Staatsführung eine richtige Position bezogen. „Man darf nicht den Kopf und den gesunden Verstand verlieren. Wir sind eine starke Nation. Wir haben etwas zu sagen und auch das, worauf wir uns stützen können.“

Auf die jüngste Uno-Rede von Barack Obama eingehend, in der der US-Präsident die „russische Aggression in Europa“ neben der Terrorgruppierung IS und der Ebola-Seuche als die drei größten globalen Bedrohungen bezeichnet hatte, meinte Gorbatschow: „Die größte ‚Seuche‘, die wir haben, ist Amerika und sein Anspruch auf die Führungsposition. Die Ukraine und andere Dinge dienen dabei nur als Vorwand.“
Hearts

Außenminister Lawrow: "Böse Terroristen sind nur jene, die die Amerikaner selbst töten"

In der vergangenen Woche haben alle UN-Mitgliedsstaaten, einschließlich Russlands, eine Resolution zur weltweiten Terrorbekämpfung unterstützt. Das Dokument verurteilt gewaltsamen Extremismus und fordert alle ausländischen Untergrundkämpfer dazu auf, „die Waffen niederzulegen, keine Terroranschläge mehr zu verüben und an keinen Militärkonflikten mehr teilzunehmen“.

Ein Mann mit Grips: Der russische Außenminister Sergej Lawrow
Die Resolution ruft auch die UN-Mitgliedstaaten dazu auf, die Kooperation zu verstärken, um die Verbreitung ausländischer Terroristen zu verhindern. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Rande der UN-Generalversammlung alle vernünftigen Kräfte der Welt erneut dazu aufgerufen, sich gegen Terror zu konsolidieren.
„Wenn wir gegen Terror kämpfen, müssen wir ihn überall und immer bekämpfen. Dabei gibt es keine „guten“ und „bösen“ Terroristen, wie die Amerikaner glauben. „Gute“ Terroristen sind also jene, die helfen, einen unerwünschten Machthaber zu stürzen, obwohl er legal gewählt wurde und Staatschef eines UN-Mitgliedstaates ist. „Böse“ Terroristen sind aber jene, die die Amerikaner töten. Wieso konnten die Amerikaner diese Bedrohung nicht früher erkennen? Weil sie bei der Terrorbekämpfung Doppelstandards aufwiesen. Und sie ignorierten unsere Aufrufe dazu, gemeinsam vorzugehen und der syrischen Regierung mit der patriotischen Opposition zu helfen, eine einheitliche Front gegen Terroristen zu schaffen.“

Kommentar:

Gold Seal

Iranischer Präsident macht ausländische Kräfte für IS verantwortlich - "Geheimdienste haben Verrückte mit Waffen versorgt"

Britisches Parlament genehmigt Luftschläge gegen IS.

Rouhani
© Reuters / Mike Segar
Der iranische Präsident Hassan Rohani.
Islamisten aus den USA und Frankreich haben nach Angaben des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi aus dem Irak heraus Anschläge in ihren Heimatländern geplant. Der irakische Geheimdienst habe nach der Festnahme mehrerer Männer entsprechende Informationen weitergeleitet, sagte Abadi laut Agentur Bloomberg am Donnerstag in New York.

Heute Freitag gab das auswärtige Amt aktualisierte Sicherheitshinweise bekannt. So sollen 38 Staaten in Nahost, Afrika und Asien besonders von den Anschlagsdrohungen betroffen sein. Aber auch Europa wird oft dabei in Zusammenhang gebracht.

Briten stimmen Kampfeinsatz zu

Großbritannien schließt sich einem internationalen Militärbündnis gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) im Irak an. Das Unterhaus gab der Regierung von Premierminister David Cameron am Freitag mit großer Mehrheit grünes Licht für den Militäreinsatz. 524 stimmten für den Regierungsantrag, 43 stimmten dagegen.

Kommentar:

Überwachung und Kontrolle: Bundesregierung möchte Ausweise "Terror-Verdächtiger" markieren - Du bist Terrorist
Angstverbreitung und Rechtfertigung für Krieg: Mann enthauptet Arbeitskollegin in Amerika - Angebliche Verbindung zu IS

Stop

Überwachung und Kontrolle: Bundesregierung möchte Ausweise "Terror-Verdächtiger" markieren - Du bist Terrorist

Die Bundesregierung prüft eine Markierung oder den Entzug von Personalausweisen, um potenzielle Extremisten an der Ausreise zu hindern. Beide Möglichkeiten seien im Gespräch, sagte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums in Berlin. Erforderlich wären dafür allerdings jeweils Gesetzesänderungen.

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Du bist Terrorist.
Bund und Länder suchen seit einiger Zeit nach Möglichkeiten, gewaltbereite Islamisten an der Ausreise nach Syrien oder in den Irak zu hindern. Dieser Vorgang habe durch die UN-Resolution zum Kampf gegen den IS "einen neuen Impuls" und "eine neue Dringlichkeit" bekommen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert.

Das Innenministerium wies auf die bereits bestehende Möglichkeit hin, den Reisepass zu entziehen und anzuordnen, dass auch der Personalausweis nicht zum Verlassen des Landes berechtigt. "Es gibt aber das Problem, dass das an der Grenze nicht sichtbar ist", sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch gebe es bislang keine Möglichkeit für einen entsprechenden Vermerk im Schengen-Informationssystem für Grenzkontrollen. Ein Ausweg wäre eine Markierung der Personalausweise von betroffenen Extremisten, was das Personalausweisgesetz aber bislang nicht zulässt.

Kommentar:



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