Die Welle 3
Gesundheit & Wohlbefinden
Im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Ernährung ist der Begriff Nährstoff völlig üblich. Doch Anti-Nährstoffe sind den wenigsten Menschen bekannt: Aktuell gibt es dazu nicht einmal einen Eintrag in der deutschen Wikipedia. Was ist das also?
Anti-Nährstoffe sind genau das, was der Begriff nahelegt: Stoffe, die den Menschen nicht nähren, sondern teilweise sogar andere Nährstoffe unbrauchbar machen. Diese antinutritiven Substanzen sind Pflanzenstoffe wie Phytinsäure, Saponine, Lektine oder auch Tannine. Eine erhöhte Aufnahme führt zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfügbarkeit. Hier eine kurze Übersicht über einige verbreitete Anti-Nährstoffe:
Die Grundsätze der Paleo Diät im Detail
#1 Zucker
Zucker ist ein Kohlenhydrat, das im Körper sehr schnell verdaut wird und den Blutzuckerspiegel entsprechend schnell und stark ansteigen lässt. Das führt zu einer ebenso heftigen Erhöhung des Insulinspiegels.
Insulin ist ein Hormon, ein sogenanntes Speicherhormon. Es sorgt dafür, dass Energie - in diesem Fall Blutzucker - gespeichert wird und gleichzeitig dafür, dass keine bereits gespeicherte Energie freigesetzt wird.
Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel ist die Ursache vieler Krankheiten, angefangen mit Hyperinsulinismus, Insulinresistenz und Diabetes über Bluthochdruck bis hin zu Herzkrankheiten, Demenz und Alzheimer.
Wer also große Mengen schnell verfügbarer Kohlenhydrate wie Zucker oder auch weißes Mehl zu sich nimmt, der sorgt einerseits dafür, dass sein Körper weiter Energie (auch in Form von Körperfett) speichert statt die Fettspeicher abzubauen. Zugleich steigt die Anfälligkeit für die zahlreichen, sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Diabetes usw.
Richtig ist, dass die industrielle Massentierhaltung keinesfalls erstrebenswert und als Modell abgeschafft gehört. Nicht nur um den Tierschutz zu gewährleisten, sondern auch, weil die damit verbundenen Umweltprobleme wie exzessiver Energieverbrauch, Kotentsorgung oder Geruchsbelästigung umgehend beseitigt werden sollten.
Die Folge muss jedoch nicht der Verzicht auf Rindfleisch sein. Eine Umstellung des Produktionsmodells ist ebenso denk- wie durchführbar. Rinder sind als Wiederkäuer nicht dafür gemacht, Getreide zu fressen (wozu sie in der Massentierhaltung gezwungen werden), sondern sie gehören auf die Weide. Das bedingt die Natur, die Evolution, die artgerechte und naturgerechte Haltung.
Zuckerhaltige Limonaden sind alles andere als gesund: Sie sollen an mehr als 180.000 Todesfällen weltweit schuld sein. Denn die beliebten Getränke fördern Übergewicht, Diabetes und damit auch Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das berichten US-amerikanische Forscher auf einer Tagung der American Heart Association in Dallas. Ihrer Studie nach haben diese Getränke dabei die verheerendsten Folgen nicht in den reichen Industrieländern, sondern vor allem in Ländern mit geringem oder nur mittlerem Durchschnittseinkommen.
Ob Limonade, Eistee, gezuckerter Energydrink oder Fruchtsaft - all diese Getränke haben eines gemeinsam: Sie enthalten viel Zucker. Ein Liter Eistee beispielsweise kann bis zu 24 Stück Würfelzucker enthalten. Selbst im vermeintlich gesunden Orangensaft verstecken sich noch sieben Zuckerstücke pro Glas. Und das ist alles andere als gesund. Denn Zucker enthält viele Kalorien. Wer ständig seinen Durst mit gezuckerter Limonade löscht, wird daher leicht dick, selbst wenn er gar nicht so viel isst. Das wiederum zieht weitere Gesundheitsfolgen nach sich, es fördert Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar einige Krebsarten, wie Gitanjali M. Singh von der Harvard School of Public Health in Boston und seine Kollegen erklären.
Kommentar: Am besten ist es wohl, überhaupt kein Zucker zu sich zu nehmen. Weitere Artikel zu Zucker:
- "Die giftige Wahrheit über Zucker": US-Forscher warnen in "Nature" vor Fruktose
- Giftiger Zucker und Leptinresistenz: Warum wir mehr essen als wir sollten - und krank dadurch werden
- Zucker - die unerkannte Droge
- Ist alles gut, was süß schmeckt?
- Milch, Zucker und Getreide: Die wahren Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 und 2
Kommentar: Eine Paleo Ernährung hat schon vielen Menschen beim abnehmen geholfen:
Das ergab eine umfangreiche neue Studie, die im American Journal of Medicine veröffentlicht wurde. Danach altern Menschen, die sich vornehmlich »westlich« ernähren, also viel Gebratenes und Gezuckertes, verarbeitetes Getreide und andere Toxine essen, schneller und sterben auch früher als andere, die eine gesündere Kost wählen.
Doch in den modernen westlichen Kulturen entdeckt man erst jetzt die unglaubliche heilende Kraft, die der Kurkuma inzwischen den Ehrentitel »Königin der Gewürze« eingebracht hat. Und in dem Maße, wie sich die wissenschaftlichen Hinweise mehren, gilt sie als Jungbrunnen-»Supergewürz« mit fast wundertätigem Potenzial in der modernen Medizin.
Bei einer wissenschaftlichen Untersuchung an der University of Arizona zeigte sich eine zunehmende Resistenz von Schädlingen, sogar gegen die modernsten chemischen Pflanzenschutzmittel. Die neue Studie, deren Ergebnisse in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurden, erklärt, wie Multitoxin-Gen-Pflanzen sehr schnell die Fähigkeit verlieren, sich vor Schädlingen zu schützen. Das könnte schon bald ein komplettes Scheitern der GVO bedeuten, wenn nichts Entscheidendes geschieht.
Jung, Single, weiblich, Stadtmensch - so sieht der typische Vegetarier aus. Das ist kein Vorurteil, sondern das Ergebnis von Studien, die sich damit beschäftigen, wie gesund Vegetarier im Vergleich mit ihren Fleisch essenden Zeitgenossen sind.
Schaut man dabei auf die körperliche Gesundheit, schneiden die Vegetarier in der Regel sehr gut ab. Bei Untersuchungen zur psychischen Gesundheit dagegen wird es schwierig. Zum einen gibt es bislang nur sehr wenige aussagekräftige Studien.
Zum anderen haben eben jene nicht gerade Schmeichelhaftes herausgefunden. Vegetarier hatten in den sieben relevanten Studien deutlich häufiger als Fleischesser depressive Störungen, ebenso Essstörungen und verschiedene Angststörungen.
Das Problem dabei ist allerdings: Alle diese psychischen Erkrankungen betreffen generell deutlich häufiger junge Frauen als Menschen anderer Bevölkerungsgruppen. Und diese jungen Frauen wiederum sind auch häufiger Vegetarier.
Kommentar: Der Begriff Fleischesser ist uneindeutig. Bei dieser Untersuchung kann von einer gemischten Diät ausgegangen werden, die Fleisch enthält. Weitere Spezifikationen wurden in der Studie nicht gegeben. D.h. eine Diät mit Milch, Brot, Zucker und Fleisch.
Zum Thema Vegetarismus können Sie die folgenden Artikel lesen und es zeichnet sich ein Bild ab, dass sich diese Ernährungsform negativ auf die Gesundheit auswirkt:
- Leben ohne Fleisch, Feminismus und die Verzerrung der Weiblichkeit
- Mythos Vegetarismus: Warum Vegetarismus moralisch, politisch, ökologisch und ernährungsbedingt ungesund ist



















Kommentar: Weitere relevante Artikel zum Thema:
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