Pasadena (USA) - UPDATE: Wir haben unseren ursprünglichen Text korrigiert. Zuvor hieß es, dass die Kritiker der NASA-Erklärung nicht erklären könnten, warum das "Leuchten" nur auf den Aufnahmen der jeweils rechten Navcam zu sehen ist. Zumindest im Fall der Aufnahme von 3. April kann dies nun doch erklärt werden. Die entsprechende Textstelle finden Sie im folgenden fett markiert.
Die Aufnahmen selbst wurden erst vor wenigen Tagen, am 2. und 3. April 2014 von der derzeitigen Position des Rovers, einer Region, die die NASA-Forscher "Kimberly" nennen, mit dem Kamerasystem der Navigations-Kameras (Navigation Cameras, Navcams) gemacht. Tatsächlich hat es zunächst den Anscheint, als befinde sich am vorgelagerten Horizont eine nicht gerade schwache Lichtquelle.




Beim Anblick beider Bilder verweisen Kritiker einer solchen Erklärung jedoch auf den Umstand, dass sich das Leuchten auf beiden Aufnahmen, zwar nicht an gleicher Stelle, aber doch entlang des vorgelagerten dunklen Horizonts zeige und dies, obwohl die Bilder unterschiedliches Terrain zeigen und im Abstand von einem Tag zueinander gemacht wurden. Wäre das Leuchten also das Ergebnis eines durch kosmische Strahlung verursachten Pixelfehlers, so wäre diese örtliche Übereinstimmung schon ein recht großer Zufall. Statt dessen habe es den Anschein, als habe sich die Lichtquelle entlang des Horizonts bewegt. Auch läßt sich erklären, warum da Leuchten auf den Aufnahmen vom 2. April nur auf einer der beiden Stereo-Kameras zu sehen ist: Aus dem Blickwinkel der anderne Kamera wird die Position des Lichts von einem Hügel verdeckt. Diese Erklärung trifft jedoch nicht auf die Aufnahme vom 3. April zu...
"Statistisch betrachtet ist (ein solcher Zufall) durchaus möglich", erläutert Ellision auf Anfrage von DailyGrail.com. "Es gibt 100.000de dieser Bilder. So etwas kommt eben vor. (...) Der Umstand, dass (das Leuchten) nur auf einem der jeweils zwei (simultanen) Stereoaufnahmen zu sehen ist, spricht ganz klar dafür, dass es sich um ein Bildartefakt handelt."





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