
Das Erdloch klafft ca. drei Kilometer vom Ort Solikamsk und liegt über einer alten, aufgegeben Mine. So sei die Gefahr für die Bevölkerung recht klein, sagen Vertreter der Betreiber Uralkali. Betroffen seien aufgegebene Gartenanlagen.
Wie «Russia Today» berichtet, ist wenige Tage zuvor die Kalimine Solikamsk-2 wegen Wassereinbruchs evakuiert worden. Diese Mine liegt ebenfalls rund 3 Kilometer vom Erdloch entfernt. Ob zwischen dem Wassereinbruch und dem Erdloch über der alten Mine ein Zusammenhang besteht, ist unklar.
«Das Erdloch wird nur geringfügig grösser werden, 50 mal 60 Meter maximal», wird der Gouverneur der Region Perm im Bericht zitiert.
Dennoch macht der Wassereinbruch in Solikamsk-2 den Einwohnern Sorgen. Diese Mine ist mit Solikamsk-1 unterirdisch verbunden. Und Solikamsk-1 liegt genau unter der Stadt. Zwar ist die Verbindung zwischen beiden Minen seit Jahren zugemauert, doch befürchten Bewohner, der Wasserduck könnte den Mauern zusetzen.
Für die Region ist es nicht das erste Mal, dass solche riesigen Erdlöcher entstehen. 2006 musste die älteste Mine von Uralkali wegen Wassereinbruchs geschlossen werden - bald darauf fiel auch hier der Boden weg und es entstand ein riesiger Trichter im Boden.
(ent)





Kommentar: Es passiert häufiger als wir hierzulande hören, daß sich irgendwo die Erde auftut. Sehen Sie sich selbst an, wo es im letzten Monat Erdfälle gab: