Heftige Unwetter haben auf der spanischen Urlaubsinsel Gran Canaria grosse Schäden hinterlassen. Am schwersten getroffen wurde nach Angaben der Behörden die Gemeinde Telde im Osten der Insel, wo die Wassermassen unter anderem auch schwere Autos mit sich rissen. 
© Cabildo de Gran CanariaÜberschwemmungen und Erdrutsch im Gebiet von El Rincon in Las Palmas auf Gran Canaria gegen 21.00 Uhr.
Madrid - In der 105'000-Einwohner-Stadt, in der auch der internationale Flughafen von Gran Canaria liegt, seien am Freitag
105 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, hiess es am Samstag.
Allein in Telde habe es unter anderem 18 Erdrutsche, Stromausfälle, mehrere Baum- und Mauereinstürze sowie 15 vom Unwetter verursachte Verkehrsunfälle gegeben. Zahlreiche Strassen und Häuser seien überflutet worden. Mehrere Autofahrer hätten aus ihren Fahrzeugen befreit werden müssen. Es sei allerdings nur Sachschaden entstanden, ernsthaft Verletzte gebe es nicht, erklärte ein Sprecher der Stadt, die den Notstand auf der niedrigsten Stufe eins ausrief.

© SWROhne nasse Füße ging es am Wochenende leider nicht...
Am schwersten hat es die Gemeinde Telde im Osten der spanischen Insel getroffen. Heftiger Regen hat dort für Überschwemmungen gesorgt. Die Wassermassen rissen Autos mit sich. Die Behörden berichten außerdem von vielen Erdrutschen, Stromausfällen und Mauereinstürzen.
Matschfüße gehörten noch zu den kleineren Problemen der Einwohner.
Wetter bessert sichSchwere Überschwemmungen und andere Zwischenfälle gab es den Angaben zufolge unter anderem auch in der Inselhauptstadt Las Palmas de Gran Canaria im Nordosten.
Für das Wochenende wurde nach mehreren Regentagen und dem sintflutartigen Unwetter vom Freitag besseres Wetter angekündigt. In Telde wurden am Samstag nur schwächere Regenschauer gemessen.
(bg/sda)
Kommentar: Laut
Wikidedia ist die durchschnittliche jährliche Regenmenge in der Gegend 111 Liter pro Quadratmeter. Hier ist also
innerhalb weniger Stunden fast die Regenmenge eines ganzen Jahres gefallen. Normal wäre 9 Liter pro Quadartmeter im Oktober und 20 Liter pro Quadartmeter im November. Extremes Wetter wie dieses ist in den letzten Wochen immer häufiger zu beobachten gewesen, wie man auch im
SOTT Video vom September sehen kann. Wenn die Temperaturen nur um ein paar Grad fallen, dann kommt dies nicht als Regen, sondern als Schnee herunter. Wäre das dann der Beginn einer neuen (kleinen) Eiszeit?
Kommentar: Laut Wikidedia ist die durchschnittliche jährliche Regenmenge in der Gegend 111 Liter pro Quadratmeter. Hier ist also innerhalb weniger Stunden fast die Regenmenge eines ganzen Jahres gefallen. Normal wäre 9 Liter pro Quadartmeter im Oktober und 20 Liter pro Quadartmeter im November. Extremes Wetter wie dieses ist in den letzten Wochen immer häufiger zu beobachten gewesen, wie man auch im SOTT Video vom September sehen kann. Wenn die Temperaturen nur um ein paar Grad fallen, dann kommt dies nicht als Regen, sondern als Schnee herunter. Wäre das dann der Beginn einer neuen (kleinen) Eiszeit?