Bei Razzien in Brüssel sind zehn Menschen festgenommen worden. Die Polizei beschlagnahmte Computermaterialien und Handys. Ein Zusammenhang mit den Anschlägen von Paris bestehe aber nicht.
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Brüssel - Bei Razzien gegen ein Netzwerk mutmaßlicher Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat sind in Brüssel zehn Menschen festgenommen worden. Darüber hinaus seien von den mutmaßlichen IS-Anwerbern Computermaterialien und Handys beschlagnahmt worden, teilte die Bundesstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Sie würden derzeit untersucht. Durch die Polizeiaktion sei festgestellt worden, dass einige Leute wahrscheinlich nach Syrien gegangen seien, um sich der Terrormiliz anzuschließen.


Noch am Dienstag sollte ein Richter entscheiden, ob die Verdächtigen angeklagt werden, wie es hieß. Insgesamt habe es in vier Vororten neun Razzien gegeben. Davon betroffen sei auch Molenbeek. Hier hatten sich viele Extremisten aufgehalten. Die Razzien hätten keine Verbindungen zu der Terrorserie in Paris vom 13. November 2015, hieß es.

red/AP