Wie schon die bereits bekannte Struktur mit einem Durchmesser von rund 60 bis 70 Metern, so soll auch das zweite, jedoch kleinere vermeintliche "Objekt" eine lange "Schleifspur" aufzeigen.
"Es stimmt", so Peter Lindberg von Ocean Explorers (oceanexplorer.se) auf Anfrage unserer Redaktion, "wir haben auf unserer Fahrt - und nicht wie in einigen Medienberichte behauptet, auf unterschiedlichen Suchfahrten - insgesamt zwei Anomalien, etwa 200 Meter voneinander entfernt, gefunden. (...) Allerdings sind die Aufnahmen der kleineren Struktur aufgrund von Störungen während unserer Überfahrt von schlechterer Qualität - deswegen haben wir diese Bilder auch bislang nicht im gleichen Maße publiziert, wie jene der großen Struktur. Wir können diese Bilddaten lesen, aber für Laien geben sie wahrscheinlich nicht viel her."

Um alle weiteren Fragen rund um die noch rätselhaften Strukturen am Grunde der Ostsee beantworten zu können, planen die Forscher noch in diesem Jahr eine direkte Tauchfahrt zu den die Sonarbilder verursachenden Strukturen und suchen hierfür noch Sponsoren.
"Was da unten liegt, können wir derzeit noch nicht sagen", so Arnsberg abschließend. "Nur so viel: Wir haben etwas Vergleichbares noch nie auf unseren Aufnahmen gesehen. Jeder Vorschlag dazu, was es tatsächlich ist, ist bislang genau so gut, wie jeder andere. Erst wenn wir da hinuntergehen, werden wir mehr wissen."
Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / oceanexplorer.se





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