EU-Kommissar John Dalli, Hardliner in Sachen Antiraucherpolitik, ist von seinem Amt zurückgetreten.

Mittlerweile sind die Zeiten vorbei, wo man die Menschen mit Begriffen wie “Nichtraucherschutz” belogen hat - nun zeigt die EU langsam auch offen ihr wahres Gesicht. Ganz im Sinne der WHO spricht John Dalli aus Malta (siehe Bild), der konservative EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz aus, um was es geht: “Das Ideal ist ein rauchfreies Europa”. Und: “Wir müssen unsere Bemühungen im Kampf gegen das Rauchen verstärken”.

Dalli will diesen “Krieg gegen den Tabak”, den die WHO mit gefälschten Studien und Lügen vom Zaun gebrochen hat, weiterführen - bis zum Endsieg. Dazu fordert er unter anderem die brutale Durchsetzung rauchfreier Zonen wie ein “komplettes Rauchverbot” in allen öffentlichen Räumen, am Arbeitsplatz und in allen Verkehrsmitteln - wozu auch das private Auto gehört.

Für Dalli steht augenscheinlich der Gesundheitsfaschismus an erster Stelle. Nach seiner Ansicht geht nichts über eine staatlich verordnete Zwangsgesundheit - und das betrifft nicht nur Zigaretten. Hier wird die Türe weit aufgestoßen, um auch andere Genussmittel zu verbieten. Denn gesundheitsschädlich ist fast alles, was wir zu uns nehmen, in letzter Konsequenz sogar das Leben, denn es endet immer mit dem Tod. Fast unbemerkt schob er seine Forderung nach, den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen zu erleichtern.

Interessant ist, dass die Forderungen Dallis bei den meisten Menschen massiv auf Protest stoßen. In Kommentaren unter den Nachrichten von Dallis weiteren Verbotswahnforderungen spricht sich die überwiegende Mehrheit gegen weitere Verschärfungen und Hexenjagden gegen rauchende Menschen aus. Nur die Grünen sehen sich in ihren unsinnigen Verbotsphantasien bestätigt. Sie jubeln ob diesem Versuch, Freiheit und Selbstbestimmung weiter einzuschränken. So trompetete die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Anja Siegesmund, in die Mikrofone der Medien: “In ganz Europa wird der Einfluss der Tabaklobby eingeschränkt, während die Thüringer Landesregierung das Nichtraucherschutzgesetz erst kürzlich aufgeweicht hat”.

In einem englischsprachigen Blog wird Dalli als “überführter Lügner” bezeichnet. Und Heike Modenhauer von den “Friends of the Earth” (eine Umweltschutzorganisation) bezeichnete Dalli als “Politiker, dem man nicht trauen kann” (Quelle). Dalli war, so verschiedene Berichte, unter anderem in den sogenannten Daewoo-Skandal verwickelt. Daewoo gehört mittlerweile komplett zu General Motors und steht daher als Geldgeber für empfängliche Politiker nicht mehr zur Verfügung, aber die WHO springt allem Anschein nach gerne als Geldgeber für Lobbyisten ein.