
Tausende Bibelfragmente des berühmten Funds von Qumran stehen ab sofort hochauflösend im Netz zur Verfügung.
Google trifft Nasa-Technik
Das gemeinsame Projekt der Altertumsbehörde und des Internetkonzerns Google war schon im vergangenen Jahr initiiert worden. Es seien nun aber mehr Fragmente in einer sehr viel besseren Qualität zu sehen, sagte die Sprecherin der Altertumsbehörde, Yoli Shwartz. Etwa 1000 der Fragmente sind mit einer Spezialkamera mit Hilfe von Nasa-Technologie aufgenommen worden. Auf der Website sind Bilder der hebräischen Texte mit englischer Übersetzung sowie Erklärungsvideos und Hintergrundinformationen zu finden.
Junger Hirte fand Jahrtausende alte Dokumente zufällig
Ein jugendlicher Beduinen-Hirte hatte 1947 in einer Höhle nahe der Ruinen-Stätte Qumran am Toten Meer durch Zufall die ersten antiken Manuskripte in einem Tonkrug gefunden. Die Suche ging weiter, und bis 1956 kamen aus insgesamt elf Höhlen 30 000 Fragmente von 900 Schriftrollen ans Licht. Die älteste davon stammt aus dem dritten Jahrhundert vor Christus, die jüngste vom Ende des ersten Jahrhunderts.
saw/dpa











