
Zuvor hatte ein palästinensischer Scharfschütze aus dem Gazastreifen heraus tödliche Schüsse auf einen Israeli abgefeuert. Der Zivilist sei dabeigewesen, im Auftrag der Armee einen Teil des Grenzzauns zu reparieren, sagte eine Armeesprecherin in Tel Aviv.
Die radikale Palästinensergruppe Volkswiderstandskomitees bekannte sich zu dem Anschlag auf den Israeli. Dieser wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er an den Folgen seiner Verletzungen. Nac

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der sich während des Anschlags in dem nahe gelegenen Grenzort Sderot aufhielt, sprach von einem „sehr schwerwiegenden Vorfall“. Israel werde „nicht einfach zur Tagesordnung übergehen“ und hart reagieren.
Kommentar: Das harte Reagieren gehört zur Tagesordnung von Israel und ist keine Seltenheit! Ein paar Beispiele:
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„Es hat zuletzt mehr Anschlagversuche gegeben“, sagte Netanjahu zuvor nach Angaben der Nachrichtenseite „ynet“. „Stehen wir vor einem neuen Palästinenseraufstand?“ Israel werde mit aller Härte gegen jeden Angreifer vorgehen, „damit jeder, der uns attackieren will, es sich vorher zweimal überlegt“.
Zuletzt wurde ein Anstieg von Gewalttaten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt verzeichnet. Am Montag verletzte ein mutmaßlich palästinensischer Täter einen Polizisten im Westjordanland mit einem Messer. Am Sonntag war in einem Stadtbus in der Nähe von Tel Aviv eine Bombe explodiert, dabei wurde allerdings niemand verletzt. Die Polizei vermutet militante Palästinenser hinter der Tat.
dpa




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