Der russische Präsident Wladimir Putin hat Vorwürfe einer Aggressivität Russlands zurückgewiesen. „Russland verhält sich in der Außenpolitik nicht aggressiv, es verteidigt lediglich beharrlich seine Interessen“, sagte Putin am Freitag bei einer Diskussion am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg.


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„Wir blieben im Laufe von Jahrzehnten ruhig und schlugen diverse Elemente der Zusammenarbeit vor. Aber schrittweise wurden wir immer weiter zurückgedrängt bis zur Linie, die wir nicht überschreiten können... Es kommt nicht darauf an, die Welt neu zu gestalten. Jeder soll den anderen achten und mit ihm kooperieren, nach der Lösung gemeinsamer Probleme suchen. Russland erhebt keinen Anspruch auf Hegemonie oder auf den ephemeren Status einer Supermacht“, sagte der Präsident.

Russland hoffe auf gleichberechtigte Beziehungen zu den USA, Europa und Ländern Asiens und werde danach bestrebt sein, mehr Freiheiten in der Wirtschaft durchzusetzen. „Das ist das, wovon wir in erster Linie ausgehen werden. Wir sind gewillt, auf dem internationalen Schauplatz Prinzipien des Völkerrechts und seine fundamentalen Grundlagen auf der Basis der UN-Charta zu verfechten“, betonte Putin.