Stürme
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Cloud Lightning

Schwere Gewitter treffen den Süden Deutschlands

Umgeknickte Strommasten, entwurzelte Bäume, demolierte Autos: Der Süden Deutschlands erlebt Unwetter - und die Gefahr ist noch nicht gebannt. Auf einer Straße ereignete sich ein tödlicher Unfall.
umgeknickter strommast
© Bernd MärzUmgeknickte Strommasten in Velburg: Ein Wetterumschwung hat in Teilen Bayerns für Unwetter gesorgt.
Nach der Sommerhitze hat ein Wetterumschwung in Teilen Bayerns zahlreiche witterungsbedingte Einsätze ausgelöst. Heftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen entwurzelten Bäume, Strommasten knickten um und Autos wurden beschädigt, wie die Polizeipräsidien mitteilten.

Drei Strommasten wurden durch das Unwetter an der Autobahn 3 bei Velburg (Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz) abgeknickt, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Hochspannungsleitungen hingen dadurch tiefer als normal, hieß es. Laut einem Sprecher der Autobahnpolizei wird der Schaden bereits behoben. Autofahrer auf der A3 müssten nicht mit nennenswerten Verkehrsbehinderungen rechnen.

Zwei Tote in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg kam es infolge eines Unwetters zu einem tödlichen Unfall. Auf regennasser Straße sind zwischen Bruchsal und Heidelsheim zwei Menschen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben kam ein Auto wegen Aquaplanings in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Fahrzeug zusammen. Feuerwehr und Rettungsdienst sowie ein Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Cloud Precipitation

Schneesturm legt weite Teile Russlands lahm

yamalo-nenets
© Screenshot/ YouTube
In weiten Teilen von Russland gab es noch einmal einen sehr starken Schneefall am 10. Mai. Darunter war der autonome Kreis der Jamal-Nenzen. Der Schneefall zu dieser Zeit ist ungewöhnlich, auch wenn er in Sibirien fiel.


Bizarro Earth

Italien: Extremwetter löst höchste Warnstufe in Teilen Italiens aus

Das schlechte Wetter hat Italien fest im Griff. In diversen Regionen sind Schnee, Dauerregen und Unwetter Ursachen für Überschwemmungen. In Teilen von Mittel- und Süditalien herrscht Warnstufe Rot.
schnee capracotta
© Facebook/ Comune di CapracottaCapracotta
Unwetter, kalter Wind und Schneestürme: In Italien herrscht Wetterchaos. In zahlreichen Regionen in Mittel- und Süditalien gilt der Ausnahmezustand. Besonders betroffen sind weite Teile der Abruzzen, Molise und Apuliens. Hier gilt mit der Warnstufe Rot die höchste Unwetterwarnung.

Diese Unwetterfront ist das Ergebnis des Aufeinandertreffens der skandinavischen Polarluft mit den gemäßigten Luftströmungen aus Nordafrika. Heftige Gewitter fegen in der Folge über weite Teile Mittel- und Süditaliens. An den exponierten Küsten der mittleren Adria und lokal auf den größeren Inseln ist mit Sturmfluten zu rechnen.

Schnee in Italiens Bergen: Neuschnee fällt in Capracotta

Während das Wetter an Ostern in Deutschland einen rasanten Temperaturanstieg verzeichnen soll, hat der Winter in Mittel- und Süditalien eindrucksvoll zurückgeschlagen. Zwischen den Abruzzen und Molise fielen oberhalb von 1.000 Metern bis zu einem Meter Neuschnee, wobei es sogar in den Hügeln schneite - ein außergewöhnliches Ereignis für diese Jahreszeit.

Snowflake Cold

Mehr als eine Million Haushalte in den USA wegen Wintersturms ohne Strom

Im Süden und im Mittleren Westen der USA sind wegen eines Wintersturms inzwischen mehr als eine Million Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. In mehr als 20 Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen.

Heavy snow and ice to impact millions as winter storm sweeps across US
Laut dem Portal poweroutage.us sind insbesondere die Bundesstaaten Texas, Louisiana und Mississippi betroffen. Im ganzen Land wurden seit gestern mehr als 15.000 Flüge gestrichen. An großen Flughäfen wie in Washington, New York und Philadelphia fielen fast alle Flüge aus. Außerdem sind Autobahnen aufgrund gefährlicher Straßenbedingungen teilweise gesperrt. Die Gesundheitsbehörde von Louisiana berichtete von zwei Menschen, die in der Region Caddo Parish an Unterkühlung starben.

Schnee und Eisregen haben mittlerweile auch die Ostküste erreicht, darunter New York und Washington. Viele Bundesstaaten im Norden und Osten bereiten Notfall-Maßnahmen vor. Meteorologen sagen eine Rekordkälte von bis zu minus 40 Grad voraus.

Ambulance

Historische Schneemassen treffen auf Kamtschatka

Ganze Viertel sind abgeschnitten, Brot wird knapp, Menschen müssen sich freischaufeln: Historische Schneestürme stürzen den Osten Russlands in einen Ausnahmezustand.

Kamtschatka schneechaos
Die russische Halbinsel Kamtschatka versinkt im Schnee. Meterhohe Verwehungen legen ganze Städte lahm. Besonders schwer getroffen ist Petropawlowsk-Kamtschatski, die Hauptstadt der Region Kamtschatka in Russlands Föderationskreis Fernost. Hier türmt sich der Schnee teilweise bis zu einer Höhe von neun Stockwerken auf, wie Aufnahmen zeigen.

Zahlreiche Wohnhäuser sind von außen nicht mehr erreichbar. Bewohner können ihre Wohnungen nur noch über höhergelegene Fenster und Balkone verlassen und betreten - Türen und Eingänge sind zugeschüttet.

Meteorologen sprechen von den schlimmsten Schneestürmen der vergangenen 30 Jahre. Bereits im Dezember hatten die Schneemassen das Dreifache der üblichen Norm erreicht. Ein Zyklon vom Ochotskischen Meer brachte am 13. und 14. Januar mehr als die Hälfte der durchschnittlichen monatlichen Niederschlagsmenge binnen eines Tages. Inzwischen ist die Lage so dramatisch, dass die Stadtverwaltung den Notstand ausgerufen hat. Denn der Schneefall hört nicht auf.

Kommentar:




Better Earth

Wintereinbruch in Ontario, Kanada: 370.000 Menschen ohne Strom

Im Zentrum Kanadas hat am Wochenende ein Eissturm für zahlreiche Stromausfälle gesorgt. Laut Netzbetreiber sollen die Menschen jedoch schon bald wieder Elektrizität haben. 31.03.2025, 09.59 Uhr
More than 390K still without power in Ontario after weekend ice storm
Über Kanada ist am Wochenende ein heftiger Eissturm hinweggefegt. Nach Angaben des Stromversorgers Hydro One waren über 300.000 Kanadier in Teilen Ontarios von Stromausfällen betroffen.

Die kanadische Umweltbehörde Environment Canada gab eine Warnung vor gefrierendem Regen für Ottawa, Teile von Québec und Ontario heraus.

»Die Stromausfälle werden größtenteils durch Äste und Zweige verursacht, die durch den gefrierenden Regen umgestürzt sind«, erklärte Hydro One auf seiner Webseite und wies darauf hin, dass in Zentralontario auch die Gefahr von Überschwemmungen besteht.

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Cloud Precipitation

Hunderttausende nach Sturm Éowyn weiter ohne Strom

Der Sturm war in der Nacht zum Freitag auf Irland und Teile Großbritanniens getroffen und hatte massive Schäden verursacht. Die Aufräumarbeiten dürften dauern.

A series of weather warnings are in place
© Met Office
In Großbritannien und Irland sind die Folgen von Sturm Éowyn weiter zu spüren. Rund 402.000 Haushalte, Bauernhöfe und Unternehmen in der Republik Irland sowie 140.000 weitere im britischen Nordirland hatten laut dem Energieversorger ESB Networks am Samstagabend weiter keinen Strom.

Berichten zufolge hatten rund 120.000 Menschen in der Republik Irland zudem kein fließendes Wasser, die Wasserversorgung für weitere 400.000 war demnach gefährdet. Der Wasserversorger Uisce Éireann arbeitete nach eigenen Angaben an einer Wiederherstellung seiner Dienste. Die Insel Irland war von dem Sturm am Freitag besonders heftig betroffen.

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Tornado1

Hurrikan "Milton": Einer der stärksten Hurrikane in der Geschichte der USA steuert auf Florida zu

Das US-Hurrikanzentrum spricht von einer "extrem ernsten Bedrohung": Die Menschen in Florida stellen sich auf gewaltigen Wind und massive Regenfälle ein. Viele sind bereits auf der Flucht. An Tankstellen wird das Benzin knapp.
hurrikan milton
Nur etwa eineinhalb Wochen nach einem schweren Sturm zieht erneut ein gefährlicher Hurrikan auf Teile der USA und Mexikos zu. "Milton" steuert im Golf von Mexiko mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von rund 240 Kilometern pro Stunde auf den südlichen US-Bundesstaat Florida zu. Damit lag er nur knapp unterhalb der Schwelle zur höchsten Hurrikan-Kategorie 5, die er zwischendurch bereits erreicht hatte.

"Milton" soll am Mittwoch (Ortszeit) als Hurrikan der Kategorie 4 in Florida auf Land treffen. Für viele Anwohner, die sich in Sicherheit bringen wollen, hat ein Wettlauf gegen die Zeit begonnen: Die Autobahnen sind verstopft, an den Tankstellen geht das Benzin aus.

Cloud Lightning

Hurrikan Helene: Mindestens 180 Tote

Fast eine Woche nachdem der Tropensturm "Helene" Staaten im Südosten der USA verwüstete, reist Präsident Biden heute in die Region. Viele Menschen sind weiter ohne Strom und auf Hilfe angewiesen. Die Zahl der Toten steigt.
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Mit unglaublicher Wucht traf Hurrikan "Helene" in der vergangenen Woche im Südosten der USA auf Land. Laut jüngsten Zählungen der US-Sender CNN kamen durch das Unwetter mindestens 180 Menschen ums Leben. Die US-Regierung befürchtet, die Zahl der Toten könnte noch deutlich nach oben gehen, bis zu 600 Menschen werden vermisst.

Mehr als eine Million Menschen ohne Strom

Der Sturm, der als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie vergangenen Donnerstag im Nordwesten Floridas auf Land getroffen war und sich dann etwas abgeschwächt nördlich bewegt hatte, hinterließ in sechs Bundesstaaten immense Verwüstungen. Gestern Nacht waren noch rund 1,3 Millionen Menschen ohne Strom, davon allein fast eine halbe Million in South Carolina, wie aus Daten der US-Website PowerOutage hervorging.

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Cloud Precipitation

Österreich: Schweres Unwetter sorgt für Erdrutsch

Extrem-Wetter im Alpenland. Durch starke Regenfälle werden Orte überschwemmt, Straßen durch Erdmassen versperrt. Insbesondere in Tirol und Niederösterreich.
mure österreich
© BFV LANDECKEin Nobel-Ort in Trümmern: Bei einem schweren Unwetter in der Nacht auf Samstag (17. August) gingen mehrere Muren auf St. Anton am Arlberg ab und der Steißbach schwoll zu einem reißenden Fluss aus Schlamm an.
St. Anton - Über 90 Einsätze in Tirol, Hunderte in Niederösterreich. Bei schweren Unwettern hatten die Feuerwehren im Alpenland in der Nacht auf Samstag (17. August) alle Hände voll zu tun. Gewitter mit Starkregen lösten Überschwemmungen und Erdrutsche aus.

Dramatische Wetter-Szenen vor allem am Arlberg im Westen von Österreich. Die Gemeinde St. Anton, auch bekannt als "Wiege des alpinen Skilaufs", stand tief unter Wasser. Mehrere Bäche waren über die Ufer getreten, Keller und Garagen liefen voll. Dazu ging laut Tiroler Tageszeitung auch noch eine gewaltige Mure am Jungbrunntobel ab. "Es schaut schlimm aus", sagte Bürgermeister Helmut Mall dem Blatt.