FINDEN SIE UNS AUF

Puppenspieler


Eye 1

FBI: Überwachung und Aufzeichnung von Internetverhalten und -kommunikation

Überwachung
© jeffschuller / cc by 2.0 flickr.com/photos/jeffschuler/2585181312
Das FBI will auch bei Onlinekommunikation mithören
Internetkommunikation soll bei Bedarf einfach "mitgeschnitten" werden können


Mit beunruhigenden Forderungen lässt erneut das FBI aufhorchen. Überwachung, wie man sie dort heute schon bei Telefonie bedarfsmäßig durchführen kann, soll in einer ähnlichen Form auch auf Online-Kommunikation ausgedehnt werden. Dafür soll die bestehende Gesetzesgrundlage, "CALEA 2" (Communications Assistance Law Enforcement Act) ausgeweitet werden.
Eye 1

Hacker können auf Webcam, Tastatureinagaben und alle persönlichen Daten eines PC-Benutzers zugreifen

Mit Hilfe von Trojanern kann der ganze Rechner in die Kontrolle Dritter gelangen - Webcam inklusive

© sxc.hu/profile/spy-seth
Nutzer merken nicht einmal, wenn sie über die Webcam beobachtet werden
Der australische Sydney Morning Herald berichtete am Dienstag über Gespräche mit einem jungen Hacker, der die Möglichkeit erklärt, mit Hilfe eines Remote Administration Tools (RAT), die Kontrolle über eine Webcam und in weiterer Folge über den gesamten Rechner zu erhalten. Die Software funktioniert dabei wie alle anderen Trojaner und wird vom User selbst installiert.

Wut und Verzweiflung

Autor Andrew McMillen hat dafür die Expertise des 17-jährigen Hackers Alex zu Rate gezogen, der einst selbst Opfer des RAT wurde und dadurch 700 US-Dollar in einem Online-Game verlor. Vor lauter Wut und Verzweiflung begann der damals 14-Jährige sich über das Tool zu informieren und brachte sich selbst bei, das Werkzeug gegen andere einzusetzen. Indem er einen Link in dem Online-Spiel verbreitete, der ihm Zugang zum Rechner der betroffenen Personen verschaffte, löste sich seine Wut in Freude auf.
Stock Down

Zypern IST die Blaupause für alle weiteren Bank-Sanierungen: Ein bitteres Oster-Ei

So ist das an Ostern im Jahr vier nach der Finanzkrise: Die einen suchen Eier, die anderen suchen Einnahmen. Die Konto-Grabscher schieben weltweit an den Feiertagen Überstunden. In der Eurozone sowieso. Aber auch an vielen anderen Orten dieser hoch verschuldeten Welt.

© Unbekannt
Wir wissen inzwischen: Zypern IST die Blaupause für alle weiteren Bank-Sanierungen. Und zwar von Ottawa über Wellington bis hin nach Washington, D.C.

Der aktuelle Beweis: Der niederländische EZB-Vertreter Klaas Knot hat an den Feiertagen bestätigt, dass die Konfiszierung von privaten Bank-Guthaben künftig integraler Bestandteil der „europäischen Liquidierungs-Politik sein“ wird.

Kommentar: Weitere Artikel zum Thema:

Vader

Drohneneinsätze: USA geben Mord an US-Bürgern zu

Die USA haben den US-Bürger Anwar al-Aulaqi im Jemen gezielt durch eine Drohne getötet - ohne dass ihm der Prozess gemacht wurde. Der Tot dreier weiterer US-Bürger wurde bei Drohnenangriffen billigend in Kauf genommen.
Anwar al-Awlaki
© ap
Der US-Bürger Anwar al-Awlaki im Jemen, der mit einer Drohne hingerichtet wurde.
Washington. Die USA haben nach anderthalb Jahren erstmals die Tötung des radikalislamischen US-Geistlichen Anwar al-Aulaqi im Jemen eingeräumt. Aulaqi sei bei einem Anti-Terror-Einsatz im September 2011 gegen Al Kaida und ihre Verbündeten getötet worden, erklärte US-Justizminister Eric Holder am Mittwoch in einem Brief an den Kongress.

Der Drohnen-Angriff - obwohl lange unbestätigt - hatte heftige Debatten in den USA ausgelöst. Denn dabei waren Aulaqi und ein weiterer US-Bürger getötet worden, obwohl sie niemals wegen eines Verbrechens angeklagt worden waren.
Cult

Der neue Papst, ein gewissenloses Monster: Ein weiterer Papst im Dienste von Washingtons Psychopathen

Das vatikanische Konklave hat Kardinal Jorge Mario Bergoglio, der später den Namen »Franziskus« annahm, zum Papst gewählt. Doch wer ist Jorge Mario Bergoglio eigentlich?
© picture-alliance
Im Jahr 1973 wurde er zum »Provinzial« des Jesuitenordens (»Societas Jesu«  -  »Gesellschaft Jesu«) in Argentinien ernannt. In dieser Eigenschaft war Bergoglio unter der Militärdiktatur General Jorge Videlas (1976 - 81) der ranghöchste Jesuit in Argentinien. Später wurde er zum Bischof und anschließend zum Erzbischof der Hauptstadt Buenos Aires berufen. Papst Johannes Paul II. verlieh ihm 2001 die Kardinalswürde.
USA

Amerikas Wirtschaft geht steil bergab, doch die Waffen- und Munitionsindustrie boomt

Präsident Obamas Ordnungs- und Haushaltspolitik wird für die unverändert hohe Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht. Dabei gibt es einen Industriezweig - nämlich die Produktion von Schusswaffen - , in dem tatsächlich sehr viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden, was den Präsidenten aber vermutlich nicht gerade freut.
© Whitehouse
»Schusswaffen und Munition verkaufen sich dieser Tage sehr rege und das hat zur Folge, dass die Hersteller neue Mitarbeiter einstellen. Einige haben sogar Schwierigkeiten, genügend Arbeiter zu finden«, berichtet "CNN Money".
MIB

CIA-Technikdirektor will alle Informationen unbefristet speichern: Vor allem von Personen die man für Feinde Amerikas hält

Nur wenige Tage, nachdem die CIA einen 600 Millionen Dollar schweren Vertrag über so genanntes »Cloud Computing« d.h. über die Auslagerung von Rechenkapazitäten, Datenspeicher etc. in ein externes Netzwerk, die so genannte »Cloud« (»Wolke«) mit Amazon abgeschlossen hatte, räumte der technische Direktor der CIA Gus Hunt ein, seine Behörde versuche, so viele Daten wie möglich zusammenzutragen, unbefristet zu speichern und für zukünftige Analysezwecke vorrätig zu halten.
© Melpomene / Shutterstock
In einer Rede vor Technologieexperten am Mittwoch in New York, die sich dort im Rahmen der vom Internetblog GigaOM veranstalteten Konferenz "Structure: Data conference"mit Problemen und neuen Trends bei der Bewältigung immenser Datenmengen befassten, erklärte Hunt unverhohlen, die Geheimdienste suchten schon seit Längerem nach Möglichkeiten, Daten aus Textnachrichten, Tweets, Facebook-Aktivitäten, Videos und anderen Informationsquellen zu speichern, die von der amerikanischen Bevölkerung absichtlich oder unbeabsichtigt zugänglich gemacht werden.
Cult

Tony Blairs Verbindungen zu den berüchtigten Zusammenkünften in Bohemian Grove

Die Teilnahme an den »Klausurtagungen« auf dem elf Quadratkilometer großen Gelände Bohemian Grove (20601 Bohemian Avenue in der Nähe der kalifornischen Region Monte Rio im Landkreis Sonoma), die dem exklusiven »Bohemian Club« gehört, sollte für den früheren britischen Premierminister Tony Blair doch eigentlich Priorität haben.
© picture-alliance, RussiaToday
Dies schreibt Andrew Knight, Vorstandsmitglied des Rupert Murdoch gehörenden Mediengiganten "News Corp.", in einer E-Mail an den früheren amerikanischen Außenminister General Colin Powell. Diese E-Mail liegt der Redaktion von "Russia Today" vor.
Cell Phone

Gerichtsurteil: Handy-Nutzer haben kein Recht auf den Schutz ihrer Privatsphäre

Nach dem Urteil eines amerikanischen Richters hat jemand, dessen Handy eingeschaltet ist, keine legitime Aussicht darauf, dass die Daten über seinen Aufenthaltsort gemäß dem Vierten Verfassungszusatz geschützt sind. In der Praxis bedeutet das, dass die Strafverfolgungsbehörden Personen ohne richterliche Anordnung orten können.
Handy, Mobilfunk
© Kostenko Maxim / Shutterstock
Richter Gary Brown aus New York entschied zugunsten von Beamten der Behörde für Drogenbekämpfung (DEA, Drug Enforcement Agency), die einen Durchsuchungsbefehl gegen einen Arzt beantragt hatten, den sie verdächtigten, sich für die Ausstellung von Tausenden von Rezepten bezahlen zu lassen. Die richterliche Anordnung hätte den Telefonanbieter des Arztes
dazu verpflichtet, Echtzeit-Ortungsdaten seines Handys zur Verfügung zu stellen.

Zweifellos zur Zufriedenheit der Polizei schrieb Brown in seiner 30-seitigen Urteilsbegründung, wer ein Handy bei sich trage, verzichte praktisch auf das vom Vierten Verfassungszusatz garantierte Recht auf rechtsstaatliche Garantien.
 »Angesichts der Allgegenwart und Bekanntheit der Geolokalisierungs-Technologien hat eine Person keine legitime Aussicht auf Schutz der Privatsphäre, angesichts eines Mobiltelefons, durch welches der oder die Betreffende seine Privatsphäre nicht dadurch schützt, dass er es einfach abschaltet«,
schrieb Brown.
Alarm Clock

Neues Gesetz: Sparer-Enteignung von EU-Bürgern ab 2016

Die EU hat angeblich mit "überwältigender Mehrheit" beschlossen, dass ab 2016 Sparer bei Bankpleiten bluten müssen. Guthaben über 100000 Euro sind dann weg. EU-Rechtsausschuss: Zypern war Vorbild.

Der Rechtsausschus des Europäischen Parlaments hat sich gestern Abend angeblich mit "überwältigender Mehrheit" dafür ausgesprochen, Sparguthaben von über 100000 Euro zu enteignen, falls eine Bank pleite geht. Einem entsprechendem Gesetzesvorschlag stimmte der Rechtsausschus des EU-Parlaments zu. Guthaben unter 100000 Euro sollen angeblich sicher sein.

Ab 2016 sollen große Bankguthaben im Falle einer Pleite eingezogen werden, so sieht es das neue Gesetz vor. Der Plan orientiert sich an der Vorgehensweise in Zypern.