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Bundesinnenminister fordert mehr Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen

Minister fordert auch stärkere Polizeipräsenz

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat nach der tödlichen Prügelattacke auf einen 20-Jährigen am Berliner Alexanderplatz eine massive Ausweitung der Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen gefordert. "Ich halte es für richtig, dass an Plätzen oder Straßen, an denen es auffällig viel Kriminalität gibt, mehr Kameras installiert werden", sagte Friedrich der Welt am Sonntag. Videokameras seien ein sehr effizientes Mittel, das auf viele abschreckend und präventiv wirke.

Der Innenminister sprach sich auch für eine stärkere Polizeipräsenz aus, "je mehr umso besser". Mehr Polizeistreifen und mehr Präsenz im öffentlichen Raum trügen ganz wesentlich zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung bei, sagte der CSU-Politiker. Der 20-Jährige war am frühen Sonntagmorgen von Unbekannten angegriffen und mit Tritten gegen den Kopf so schwer verletzt worden, dass er starb.
Dollar Gold

Putin plant weltweit größten Ölkonzern

Der staatliche Energieriese Rosneft will offenbar für mehr als 50 Milliarden Dollar den drittgrößten russischen Ölkonzern TNK-BP kaufen. Es wäre der zweitgrößte Deal in der Geschichte des Erdölgeschäfts. An der Spitze des Konzerns steht ein enger Putin-Vertrauter.
Putin
© imago stock&people
Russlands Präsident Putin begrüßt Arbeiter auf der Rosneft Raffinerie in Tuapse, Russland.
Igor Setschin, Herr über Russlands Staatskonzern Rosneft, ist derzeit auf Einkaufstour. Wie die Financial Times und andere Medien berichten, hat er tief in die Tasche gegriffen. Rund 56 Milliarden Dollar möchte Putins Vertrauter auslegen, um seinem Konzern den Ölproduzenten TNK-BP einzuverleiben. Russlands ohnehin schon größter Ölförderer würde damit den drittgrößten des Landes schlucken und so an die Weltspitze aufsteigen. Es wäre der zweitgrößte Deal in der Geschichte des Erdölgeschäfts, seit Exxon 1999 Mobil übernahm.
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Anschlag im Libanon - Geheimdienstchef getötet und mindestens 80 Verletzte

Eine gewaltige Explosion, Menschen in Panik: Bei der Detonation einer Autobombe in der libanesischen Hauptstadt wurden mindestens acht Menschen getötet - darunter der Leiter des Geheimdienstes.
terror, libanon
© Reuters
80 weitere Menschen wurden durch den Anschlag verletzt.
Um 14.50 bebt am Sassine-Platz die Erde. Eine gewaltige Explosion reißt im christlichen Viertel von Beirut Häuserfassaden ein, Balkone fallen auf die Straße, Fensterscheiben zerplatzen. Vermutlich acht Menschen sterben und mindestens 78 werden verletzt.

Eine Bombe detonierte in einem Auto, das vor der Al-Farah-Bibliothek geparkt war. Unter den Toten ist Wissam al-Hassan, der Leiter des libanesischen Geheimdienstes. Das Attentat muss bis ins Detail geplant gewesen sein und die Täter müssen über Insiderinformationen verfügt haben, denn die Sicherheitsvorkehrungen al-Hassans gelten als streng geheim.
Alarm Clock

Katastrophenübung in Kalifornien vor Erdbeben - 9 Millionen Menschen nahmen daran teil

Rund neun Millionen Menschen haben in Kalifornien geübt, wie man sich im Falle eines starken Erdbebens verhält. Um die Wucht einer solchen Katastrophe nachzuvollziehen, begaben sich die Teilnehmer auch in einen sogenannten Schüttel-Container.

MIB

FBI heuerte "Terroristen" an - Der Fall Ashan Nafis in New York

© AFP/Twitter
Sündenbock Ahsan Nafis
Ein 21-jähriger Islamist will die New Yorker Zentralbank in die Luft jagen. Er wird gefasst, da ihn das FBI an der Nase herumgeführt hat. Die Aussagen des zuständigen Agenten zeichnen das Bild eines Mannes, der Ruhm um jeden Preis will. Und reichlich naiv vorgeht.

Wenn es nicht um jenen Mann ginge, der sich offenbar darauf freute, am 17. Oktober in New York möglichst viele Menschen mit einer Bombe zu zerfetzen, könnte man dem Strafantrag mit der Kennung „DMB:JPL:RMT F.#2012R01575“ des United States District Court in New York noch amüsante Züge abgewinnen.

In dem 21-seitigen Papier berichtet der FBI-Agent John Neas, wie der 21-jährige Bangladescher Quazi Mohammad Rezwanuzl Ahsan Nafis über Monate eifrig Attentatspläne schmiedete, ohne zu merken, dass sein Vertrauter und Helfer ein FBI-Mann war. Dem er auch noch erzählt, was er tun will, falls die Polizei seine Pläne durchkreuzt. Von dem er sich 453 Kilogramm „Sprengstoff“ andrehen lässt, ohne zu merken, dass das Zeug so explosiv ist wie Zucker.

Kommentar: Der Artikel zeigt, wie Sündenböcke angeheuert werden und was eine Standardmethode ist, wenn es um Terror geht.

Dollars

Weitere Erhöhung der Strompreise droht

Die gestiegene Ökostrom-Umlage ist noch nicht verdaut, da droht den Stromkunden der nächste Preisschock: Die Netzbetreiber fordern mehr Geld. Die Gebühren stehen vor einem deutlichen Sprung.
Strom
© dpa/Peter Steffen/Symbol
Die Gebühren für die Netznutzung sollen weiter steigen.
Nicht nur wegen der gestiegenen EEG-Umlage wird Strom im nächsten Jahr teurer. Den Kunden droht noch eine weitere Erhöhungswelle, die die Financial Times Deutschland in ihrer Donnerstagsausgabe berichtet. Demnach planen die Betreiber von Stromnetz eine Entgelterhöhung von bis zu 23 Prozent. Das gehe aus einem ersten Überblick des Energieanbieters Lichtblick hervor. Das Vergleichsportal Verivox bestätigte den Trend. Die ersten Daten deuteten auf eine durchschnittliche Steigerung von zehn Prozent hin, so ein Sprecher gegenüber FOCUS Online. Die Bundesnetzagentur beziehungsweise die Landesregulierungsbehörden müssen der Erhöhung der Netzentgelte allerdings noch zustimmen.
Chess

NATO macht Russland zum Cyberfeind und Russland rüstet sich jetzt auch gegen "Cyber-Krieg"

Russland - Die Nato sieht Russland, China und den Iran als gefährlichste Gegner auf dem Gebiet der Informationssicherheit an, schreibt heute die Zeitung Kommersant unter Berufung auf Quellen im Hauptquartier der Nordatlantikallianz.
© bild.de
Nach Angaben der Zeitung plant die Allianz von 13. bis 16. November eine groß angelegte Militärübung, bei der als fiktiver Aggressor ein „afrikanisches Land“ auftritt, das es auf einen Konflikt mit der Nato hat ankommen lassen.

„Obwohl es sich im Szenario um ein afrikanisches Land handelt, räumen Nato-Vertreter in Privatgesprächen ein: In Wirklichkeit halten sie Russland, China und den Iran für die potentiellen Haupt-Cyber-Aggressoren“, so das Blatt.
Pirates

EU hat Nobelpreis an sich selbst verliehen und die Geschichte des Nobelpreises als ein politisches Werkzeug

Dass sich das Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis für die Europäische Union erneut unglaubwürdig und lächerlich gemacht hat, ist ja nichts Neues. Neu dagegen ist, dass sich mit der Europäischen Union ein Preisträger den Preis quasi gleich selber verleiht. Der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees ist gleichzeitig Generalsekretär des Europarats.
Europarat
Dass der Friedensnobelpreis längst zu einem politischen Werkzeug verkommen ist, ist ja kein Geheimnis. Regelmäßig werden damit global erwünschte Entscheidungsträger oder politische Strömungen bzw. Organisationen gestärkt. Zuvor verlieh das Nobelpreiskomitee den Preis bereits dubiosen Gestalten wie dem globalen Strippenzieher und Bilderberger Henry Kissinger, dem Kriegspräsidenten Barack Obama sowie politischen Provokateuren wie der jemenitischen Oppositionellen und US-Verbündeten Tawakkul Karman. Dabei geht es keineswegs um Verdienste für den Frieden, sondern um politische Zwecke.
War Whore

Drohnen sind Terror - Studie über Auswirkungen zu Drohneneinsätzen Amerikas

Während der Präsidentschaft Barack Obamas haben Drohnenangriffe stark zugenommen. Doch Terrorgruppen wie Al Qaida werden dadurch nicht geschwächt. Stattdessen werden Zivilisten getötet oder terrorisiert. Zu den Ergebnissen kommen amerikanische Forscher in einer jüngst veröffentlichten Studie.
© AP
Nur bei etwa zwei Prozent der Luftschläge mit Drohnen werden nach Angaben der Studie Führungsfiguren des Terrornetzes getötet
Die amerikanischen Drohnenangriffe terrorisieren nach Einschätzung amerikanischer Forscher die dortige Zivilbevölkerung. Die rechtswissenschaftlichen Fakultäten der Stanford University in Kalifornien und der New York University legten eine Studie vor, die zu diesem Ergebnis kommt. Viele Kinder in den betroffenen Gebieten im Grenzgebiet zu Afghanistan blieben der Schule fern, weil sie sich entweder vor Angriffen fürchteten oder weil sie arbeiten müssten, um ausfallende Löhne getöteter Familienmitglieder auszugleichen, heißt es darin.

Die Praxis, Angriffe in zwei Wellen zu fliegen, verbreite besonders viel Angst, weil bei der zweiten Welle auch die Helfer getötet würden, die den Verletzten nach einem ersten Angriff zur Hilfe eilten. Für die Studie „Leben unter Drohnen“ wurden 130 Personen aus den von radikalislamischen Milizen kontrollierten Gebieten in Nordwestpakistan befragt, unter ihnen 69 Überlebende von Angriffen oder Hinterbliebene von Opfern.
Post-It Note

Bundestagsabgeordneter Arnold Vaatz stellt Energiewende in Frage und fordert Abkehr

Vaatz hält Energiewende grundsätzlich für falsch

Unionsfraktionsvize Arnold Vaatz (CDU) hat eine Abkehr vom Atomausstieg und damit eine neuerliche Wende in der Atompolitik gefordert. Zugleich stellte Vaatz im Sender n-tv die von der Regierung beschlossene Energiewende grundsätzlich in Frage. Vaatz begründete seinen Vorstoß damit, dass erneuerbare Energien nicht grundlastfähig seien. Erforderlich sei daher die "sofortige Außerkraftsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)", wenn auch unter Wahrung des Vertrauensschutzes. "Und man müsste Kohle und Gas und auch die Atomkraft beibehalten", sagte er weiter.

afp
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