Bei einer Schießerei an einem College in Kentucky sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Der mutmaßliche Täter stellte sich der Polizei. Unterdessen diskutiert das Land über eine Verschärfung der Waffengesetze,
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US-Medien zufolge will Obama unter anderem ein Verbot von Sturmgewehren und eine stärkere Kontrolle von Waffenkäufern erreichen.
Bei einer Schießerei an einem US-College sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann habe am Dienstag mit einer halbautomatischen Waffe das Feuer auf einem Parkplatz des Hazard Community and Technical College im Bundesstaat Kentucky eröffnet, teilte die Polizei mit. Dabei seien ein etwa 50-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau getötet worden, eine Jugendliche sei verletzt worden.

Der 21-jährige mutmaßliche Täter stellte sich den Angaben zufolge der Polizei. Das College wurde rund zwei Stunden lang geschlossen. Der Unterricht wurde für Mittwoch abgesagt. Der Vorfall habe "nichts mit der Schule zu tun", sagte der Polizeichef von Hazard, Minor Allen.

Nach dem Amoklauf von Newtown ist in den USA wieder die Diskussion über eine Verschärfung der Waffengesetze entbrannt, die von Kritikern als zu lax betrachtet werden. Am 14. Dezember hatte ein 20-Jähriger in einer Grundschule im Ort Newtown im Ostküstenstaat Connecticut 20 Kinder und sechs Erwachsene erschoss. Der Täter, der zuvor zuhause auch seine Mutter ermordet hatte, tötete sich anschließend selbst.

Am Mittwoch will US-Präsident Barack Obama seine Pläne für ein schärferes Waffenrecht vorstellen. US-Medien zufolge will Obama unter anderem ein Verbot von Sturmgewehren und eine stärkere Kontrolle von Waffenkäufern erreichen.