Die Welle 3
Die Wissenschaft des Geistes
Boston (USA) - Wie die Forscher um Dr. Gaëlle Desbordes vom Massachusetts General Hospital (MGH), Dr. Eric Schwartz von der Boston University (BU) und anderer Forschungszentren aktuell im Fachmagazin Frontiers in Human Neuroscience berichten, kamen im Rahmen der Studie zwei Meditationsarten zur Anwendung, die jeweils unterschiedliche Reaktionen in der Amygdala-Hirnregion hervorriefen, die eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Emotionen und Erinnerung spielt. "Es ist das erste Mal, dass gezeigt werden konnte, dass Meditationstraining die Verarbeitung von Emotionen auch dann beeinflusst, wenn sich das Hirn selbst nicht in einem meditativen Zustand befindet", so die Forscher.
Der Geruch des Angstschweißes kann womöglich auch bei anderen Menschen Angst auslösen. Hinweise darauf liefert ein Experiment niederländischer Psychologen. Nachdem sie Schweiß von verängstigten oder auch angeekelten Männern gerochen hatten, zeigten Versuchsteilnehmerinnen ihrerseits eine Mimik, die typische Elemente von Angst oder Ekel enthielt.
Lassen Sie mich vorneweg den betreffenden Ausschnitt aus dem Film V wie Vendetta zitieren. Die Bezeichnung "das letzte Bisschen" stammt (lediglich meiner Meinung nach) aus einer der wichtigsten Szenen im Film, in der dem Publikum ein Rückblick auf vergangene Ereignisse in Form einer Autobiographie gewährt wird. Der Autor der Autobiographie, Valerie, schreibt folgendes:
Unsere Integrität hat so einen geringen Preis; aber eigentlich sie ist alles, was wir wirklich haben. Sie ist das allerletzte Bisschen von uns; aber innerhalb dieses Bisschens sind wir frei. [...] Ich werde hier sterben. Jedes Bisschen von mir wird zugrunde gehen. Jedes Bisschen. Bis auf eins. Ein Bisschen. Es ist klein und zerbrechlich und das einzige in der Welt, das das Leben lebenswert macht. Wir dürfen es niemals verlieren oder verschenken. Wir dürfen niemals dulden, dass sie es uns wegnehmen.Was ist Integrität und warum ist sie so wichtig?
Es sei nicht gerade leicht gewesen, an die Probanden heranzukommen, sagt Nigel Blackwood, forensischer Psychiater am King's College in London. Vier Jahre hat es gedauert, bis sie die 50 Männer zusammenhatten: allesamt Schläger, Mörder oder Vergewaltiger.
"Die Männer waren alle schon wieder auf freiem Fuß, wurden aber noch in speziellen Heimen in London betreut. Wir haben ihnen gesagt, dass wir uns für ihre Geschichte interessieren - und für ihr Gehirn. Da war viel Überzeugungsarbeit nötig. Diese Männer sind von Natur aus nicht gerade hilfsbereit, kreisen hauptsächlich um sich selbst. Aber wir haben es geschafft. Sie sind zu uns ans King's College gekommen, und wir haben uns ihre Gehirne im Kernspintomografen angeschaut."
Kommentar: In dieser Studie wurden nur Kriminelle untersucht. Robert Hare, einer der bekanntesten Psychopathieforscher, sagte Sinngemäß aus: "Würde ich meine (psychopathischen) Klienten nicht aus dem Gefängnis bekommen, würde ich mich an der Börse umschauen". Dies weist auf einen sehr wichtigen Punkt hin. Nicht alle Psychopathen sind Verbrecher, auch wenn sie einen Großteil aller Gewalttaten und Verbrechen begehen. So beschrieb Salekin et al. in einer Studie, dass über psychopathische Eigenschaften ebenso "Ehemänner, Eltern, Chefs, Anwälte [und] Politiker, um nur ein paar zu nennen" verfügen können (zitiert nach Bursten 1973; Stewart 1991). Robert Hare bezeichnete die Psychopathen, die im Gefängnis sind, auch als gescheiterte Psychopathen. Das heißt, es gibt weit aus geschicktere, die das Gesetz umgehen können und sich nicht im Gefängnis befinden.
Lesen Sie dazu auch die Artikelserie von Sott.net über Psychopathen. Sie sind weit mehr als nur rohe Gewalttäter. Was sie nicht ungefährlicher macht und viele Menschen unter ihnen zu leiden haben.
Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Vernunft
Der Psychopath - Teil 2: Psychopathen in der New Age Bewegung
Der Psychopath - Teil 3: Was ist ein Psychopath?
Der Psychopath - Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen
Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen
Der Psychopath - Teil 6: Wie man mit Psychopathen umgeht
Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie
Für eine makrosoziale Betrachtung empfehlen wird das Buch Politische Ponerologie, das vor allem politische Systeme und deren Führer analysiert.
Nashville/ USA - Geht es um Voodoo, so genügt bei Gläubigen oft schon der in Anwesenheit des Opfers ausgesprochene Fluch, um diesen wahr werden zu lassen. Doch auch ohne direkten Zauberfluch kam es zu mysteriösen Todesfällen.
Bristol (Großbritannien) - Anhand einer aktuellen Studie kommen britische Biologen nun zu der Vermutung, dass es für den Placebo-Effekt eine evolutionäre Erklärung gibt und dass unser Immunsystem einen Ein- und Ausschalter hat, der von unserem Verstand kontrolliert wird um körpereigene Ressourcen zu schonen. "Unsere Theorie beginnt schon mit der Beobachtung, dass sich ein dem Placebo ähnlicher Effekt auch schon bei viele Tieren beobachten lässt", erläutert Peter Trimmer von der University of Bristol.
Übersetzung de.sott
Am 11. September im letzten Jahr wurden 1 Million Menschen aus Lower Manhattan übers Wasser "in einem aufkommenden Netzwerk von Wasserfahrzeugen aus privatem und öffentlichem Besitz" evakuiert - "eine zuvor ungeplante Aktivität". Es handelte sich um ein amerikanisches Dünkirchen, wie die epische Rettung der britischen Armee 1940 in Dünkirchen durch eine Armada von ähnlichem Geschick.
Sehr wahrscheinlich jedoch haben Sie dieses erstaunliche Ereignis, von dem Professor Kathleen Tierney letzten Monat beim jährlichen Treffen der American Sociological Association berichtete, nie im Fernsehen gesehen oder in den Druck-Medien darüber gelesen.
Tierney, die Leiterin des Disaster Research Centers an der Universität von Delaware, erörterte, dass die Reaktion der Menschen am World Trade Center derjenigen entsprach, die man aus der Forschungsliteratur über Verhalten in Katastrophenfällen der letzten 50 Jahre erwarten würde. "Soziale Bindungen verblieben intakt und das Verantwortungsbewusstsein anderen gegenüber - Familienmitgliedern, Freunden, Mitarbeitern, Nachbarn und sogar wildfremden Personen gegenüber, blieb stark...Menschen suchten nach Informationen voneinander, erkundigten sich und sprachen übers Handy mit Nahestehenden, engagierten sich im kollektiven Treffen von Entscheidungen und halfen einander dabei sich in Sicherheit zu bringen. Als die Twin Towers evakuiert wurden, erfolgte die Evakuierung in einer ruhigen und geordneten Weise."
Kommentar: Der obige Artikel scheint im Vorfeld des ersten Jahrestags von 9/11 geschrieben worden zu sein.
Es handelt sich um sehr interessante Forschung, denn sie offenbart den Kontrast dazwischen, wie der psychopathische Verstand die Welt sieht (wunschdenkend glaubend, dass normale Menschen es auch so sehen, indem sie ihr hysterisches, paranoides Netz weit und breit über die Medien werfen) und wie der inhärent soziale Mensch seine Umwelt wahrnimmt und wie er auf sie reagiert. Wir bemerken jedoch mit Trauer, dass die menschliche Neigung "nach Informationen voneinander zu suchen und sich zu erkundigen" sich nicht weit genug ausgedehnt hat, um zu hinterfragen, was am 11. September wirklich geschah.
Vielleicht liegt eine andere Art es zu betrachten darin, dass: ja, die Menschen stellen Fragen, doch ihr geistiges Niveau wurde schon seit langem durch miserable Ernährung heruntergeschraubt und durch die tägliche Dosis an Lügen überwältigt - was kombiniert zu einer Untergrabung dieser natürlichen pro-sozialen Merkmale in Richtung von Unterstützung von unnatürlichem Krieg und Folter von Mitmenschen geführt hat.
Frauen werden durch negative Nachrichten in den Medien stärker beeinflusst als Männer. Sie reagieren danach schneller gestresst und erinnern sich auch einen Tag später noch besser an die negativen Inhalte. Das zeigt ein Experiment kanadischer Forscher. Wurden Frauen nach der Lektüre negativer Meldungen einer stressigen Situation ausgesetzt, produzierte ihr Körper deutlich mehr Stresshormone als nach neutralen Meldungen. Bei Männern habe es diesen Unterschied nicht gegeben, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "PloS ONE".
Warum beide Geschlechter so verschieden auf negative Nachrichten reagieren, sei noch unklar. Möglicherweise hänge dies mit der biologischen Mutterrolle zusammen, mutmaßen die Forscher. Frauen reagierten gegenüber potenziell bedrohlichen Situationen meist stärker, weil sie instinktiv den Nachwuchs schützen wollten. Zudem besäßen sie auch ein besseres emotionales Gedächtnis. Die genauen Gründe müsse man aber nun in weiteren Studien klären.
Cambridge (USA) - "Es war ein Ort voller Schmetterlinge, voller Freude und fluffiger rosafarbener Wolken", so der Hirnchirurg in seinem Buch Proof of Heaven (Der Beweis für den Himmel), der zuvor vergleichbaren Berichten skeptisch ablehnend gegenüberstand.
Seine eigene Nahtoderfahrung während seines Komazustands in Folge einer bakteriellen Meningitis, während dessen er sieben Tage lang keine Hirnaktivität aufzeigte, machte den Mediziner jedoch vom Saulus um Paulus.
"Das erste, an was ich mich sozusagen während des Komas erinnerte, war eine Perspektive, die ich als 'Regenwurm-Perspektive' bezeichne", so Alexander in einem TV-Interview (SCI, s. Video): "Alles war schlammig, braun, rötlich und dunkel. Ich erinnere mich buchstäblich an Wurzeln über meinem Kopf und es fühlte sich so an, als sei ich hier eine wirklich lange Zeit gewesen. Ich hatte keinerlei Erinnerungen mehr an mein Leben. Ich hatte keine Worte, kannte keine Sprache mehr und ich erinnerte mich ganz sicher an Nichts mehr im Krankenhauszimmer.


















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