Die Wissenschaft des Geistes
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Heart - Black

Missbrauch und Gewalt an Kindern: Die Täter sind nicht immer nur die armen Opfer, die selbst misshandelt wurden

Geschlagen, missbraucht, ignoriert: Kinder gewalttätiger Eltern werden später oft selbst übergriffig - das bestätigen Statistiken von US-Kinderschutzbehörden. Doch die Zusammenhänge sind weniger eindeutig, als es scheint.
© DPA
Mütter, die ihre Kinder schlagen; Väter, die sich sexuell an ihnen vergreifen; Eltern, die ihrem Nachwuchs kein schützendes Zuhause bieten können. Immer wieder hört man diese Geschichten und immer wieder berichten die Täter, selbst nicht anders groß geworden zu sein. Eltern, die misshandelt wurden, geben ihr Leid an die eigenen Kinder weiter. So scheint es zu sein. Aber stimmt das wirklich?

Eine neue Studie aus den USA hat 900 misshandelte Kinder als Erwachsene mehrfach zu ihrem eigenen Erziehungsverhalten befragt sowie deren Akten der Kinderschutzbehörden (Child Protective Services) gewälzt. Betrachtet man nur die Daten aus den Behörden, lautet das Fazit der Psychologen von der City University of New York zunächst wie vermutet: Wer als Kind von den Eltern geschlagen, sexuell missbraucht oder stark vernachlässigt wurde, hat ein höheres Risiko, selbst einmal die eigenen Kinder zu misshandeln. Bei genauerem Hinsehen ist das Bild jedoch weniger eindeutig.

Kommentar: Durch die psychoanalytische Bewegung hat sich seit Jahrzehnten das Mantra durchgesetzt, dass ein Täter nur deshalb zum Täter wird, weil er in der Kindheit selbst missbraucht wurde. Leider stimmt das nicht: Forschungen an Psychopathen haben das sehr deutlich gemacht. Worauf diese "Opfer-Erklärung" der Täter hinausläuft ist eine Vermeidung von Verwantwortung und das Nähren von Narrativen des Selbstmitleids - all dies zu Gunsten der Personen, die Kindern schaden, und zum Schaden der wirklichen Opfer, der Kinder, selbst. Natürlich gibt es Menschen, die den selbst erlebten Missbrauch über die Generationen weitergeben, doch der springende Punkt sind die gemeingefährlichen pathologischen Täter: Pädophile und Psychopathen. Beide "Spezies" sind alles andere als Opfer, dennoch entkommen sie fast immer der Strafverfolgung, und die Gefahr, die von ihnen ausgeht, wird so gut wie gar nicht diskutiert. Im Gegensatz dazu werden die Medien jedoch vor der so genannten "Terrorgefahr" überschwemmt, so dass alle - nicht denkende - Welt von den wirklichen Gefahren um uns herum abgelenkt wird.


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Denkst du noch oder grübelst du schon wieder? Wie entrinnt man den negativen Gedankenschleifen?

"Bin ich gut genug dafür?" "Wieso bin ich so ein Versager?" Ziellos kreisen die Gedanken, eine Lösung ist nicht in Sicht - und das Risiko für depressive Verstimmungen steigt. Doch das Gedankenkarussell kann man stoppen.
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Grübeln, unaufhörliches Nachdenken, immer wiederkehrende Gedankenschleifen... Das muss nicht sein!
Hamlet war ein Grübler. Als Mann sei er allerdings ein eher untypischer Grübler, denn deutlich häufiger, so Tobias Teismann, grübelten die Frauen. Da ist zum Beispiel die Mutter, die ihr Kind zum Kindergarten bringt. Die anderen Mütter grüßen sie nicht, schnell kommt das Gedankenkarussell in Fahrt: "Warum mögen mich andere nicht?" "Warum bin ich so anders?" "Warum bin ich so eine Versagerin?"

Grübelfragen seien tendenziell unbeantwortbar, sagt Tobias Teismann. Er ist geschäftsführender Leiter des Zentrums für Psychotherapie Bochum und weiß, dass Grübeln wie ein Brandbeschleuniger negativer Gefühle wirkt. Schnell schaukelt sich das Ganze auf - dem Betroffenen fallen immer mehr negative Erinnerungen auf.

"Wir grübeln alle", sagt Teismann, "doch es gibt Menschen, bei denen wird nahezu über alles gegrübelt." Mit Folgen für die Psyche: Grübeleien, die meist um Vergangenheit und Gegenwart kreisen, ziehen depressive Stimmungen nach sich. In zahlreichen Studien wurden sie als ein zentraler Faktor ausgemacht, der dazu beiträgt, dass sich depressive Störungen nicht bessern - oder es zu einem Rückfall nach einer überwundenen Depression kommt.

Flashlight

Chefpositionen sind Magneten für Psychopathen

Ein spezieller Menschenschlag sind sie, die CEOs von Konzernen. So speziell, dass es in den Chefetagen viermal so viele Psychopathen gibt wie im Rest der Bevölkerung. Denn diese sieben Marotten von ihnen sind gefragt, wenn es um Erfolg geht.
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Psychopath - dieses Wort verbindet der Laie mit manischen Mördern, Verrückten in Zwangsjacken und skrupellosen Schurken. Doch auch der Nadelstreifen-Anzug ist ein beliebtes Kleidungsstück des Psychopathen, denn ihr Anteil unter Unternehmern und CEOs ist viermal so hoch wie im Rest der Bevölkerung.

Diesen Wert hat der US-Journalist Jon Ronson für sein Buch Der Psychopathen-Test ermittelt. Sie können aber ruhig bleiben: Viermal so hoch bedeutet, dass nur vier Prozent der CEOs tatsächlich Psychopathen sind.

Gleichwohl gehören zum Krankheitsbild des Psychopathen aber Eigenschaften, die auch erfolgreiche Unternehmer ausmachen - und die sind für den empathischen Leser nicht gerade positiv.

Kommentar: Und die Psychopathen werden dabei viele Opfer hinterlassen. Es ist unseres Erachtens gefährlich Psychopathen positive Eigenschaften zuzuschreiben, denn sie haben keine. Und wie in den Auszügen von dem Buch von Jon Ronson dargestellt, wird es nicht nur Schwarz und Weiß sein, d.h. nicht alle Reichen haben ein Mangel an Gewissen oder zeigen unethisches Verhalten. Lesen Sie dazu auch die folgenden Artike über Psychopathie:


Die

Wölfe im Schafspelz: Psychopathen

Er könnte Pastor sein oder der gütige Leiter eines humanistischen Gymnasiums. Tatsächlich ist der emeritierte Professor der University of British Columbia jedoch der renommierteste Psychopathen-Jäger der Welt. Was Robert Hare antreibt, ist mehr als Neugier. Es ist ein Verantwortungsgefühl gegenüber der Menschheit. Denn keine andere Persönlichkeitsstörung richtet einen ähnlich verheerenden Schaden an wie die Psychopathie.

Die Skrupellosen: ihre Lügen, Taktiken und Tricks. Gewissenlos.

Alltags-Soziopathie ist meines Erachtens ein absolutes Tabuthema dem sich niemand stellen will, weil das Fehlen von Gewissen für den normalen gesunden Menschen einfach unvorstellbar ist. Das Problematische bei Soziopathen ist, dass sie besonders einnehmend und nett erscheinen: nach außen hin. Sie tricksen, tarnen und täuschen in erstaunlich höflicher, nach außen nicht einsehbarer Art und Weise. Welch verstörender Gedanke. Umso mehr, als diese Persönlichkeitsstörung als unheilbar gilt und fast nie festgestellt wird, da der Otto-Normal-Soziopath nur selten serienkillend mit der Kettensäge durch die Nachbarschaft zieht.


Kommentar: Hier sollte eine Unterscheidung zwischen Soziopath und Psychopath getroffen werden, weil es wichtige Unterschiede zwischen diesen beiden Formen gibt. Dazu ein paar Auszüge aus einem anderen Artikel:
Es gibt psychologische Begriffe, die sich still und heimlich in den Alltagsgebrauch eingeschlichen haben. So still und heimlich, dass man sie zwar mit Selbstverständlichkeit verwendet, aber selten darüber nachdenkt, was sie eigentlich genau bedeuten. Der Begriff Psychopath gehört dazu, das Wort Soziopath ebenso. Aber ist das eigentlich das Gleiche? Ganz und gar nicht, sagt der US-Kriminologe Scott Bonn von der Drew University.

[...]

Denn Psychopathen und Soziopathen zeigen oft das gleiche Verhalten: Sie respektieren keine Gesetze oder sozialen Normen, sie erkennen anderen das Recht auf Selbstbestimmung ab, tendieren zu äußerst manipulativem und gewalttätigem Verhalten und zeigen keinerlei Schuld- oder Reuegefühle. Doch die Gründe für diese problematischen Verhaltensweisen sind bei Soziopathen und Psychopathen jeweils andere.

Soziopathen haben durchaus Gefühle. Aber sie bekommen diese einfach nicht unter Kontrolle. Vor allem bei Angst und Wut bekommen sie sich nur schwer in den Griff: Sie werden leicht nervös, fühlen sich ausgegrenzt, beleidigt oder falsch behandelt, und tendieren dann zu äußerst impulsivem und aggressivem Verhalten. Aufgrund dessen leben sie oft am Rande der Gesellschaft, haben keinen festen Job und in der Regel auch keine feste Partnerschaft.

Soziopathen wünschen sich oft engere Bindungen an andere Menschen, schaffen es aber durch ihre emotionale Reizbarkeit nur selten, Beziehungen über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Soziopathen fallen auf - und andere Menschen machen oft intuitiv einen Bogen um sie. Wenn sie Verbrechen begehen, dann geschieht das meist impulsiv und häufig völlig ungeplant.

Ganz anders verhält es sich bei Psychopathen: Sie sind häufig äußerst charmant, chronische Lügner und verfügen auf den ersten Blick über eine große soziale Kompetenz. Ihnen gelingt es durch ihre manipulative Art schnell, das Vertrauen anderer Menschen zu gewinnen - und das, obwohl es ihnen komplett an Mitgefühl oder authentischen Bindungen an andere Menschen fehlt. Psychopathen sind oft hoch funktional, also gut in die Gesellschaft integriert. Sie haben feste Jobs, sind verheiratet und haben Kinder. Sie können vergleichsweise leicht Karriere machen und sogar in Führungspositionen erfolgreich sein.

Kommentar: Und das kann nur mit Hilfe von Wissen geschehen. Lesen Sie dazu die Artikelserie von Sott.net über Psychopathie:


Beer

Trinken nur dumme Männer Alkohol?

Der Griff zur Flasche ist bei vielen jungen Männer Kult - aber vielleicht liegt es auch nur daran, dass sie nicht besonders schlau sind ...
Stockholm (Schweden) - Forscher wollen herausgefunden haben, dass Männer mit einem niedrigen IQ anfälliger für übermäßigen Alkoholgenuss sind. Die Studie wurde in der Online-Ausgabe (März) des Journals Alcoholism: Clinical & Experimental Research veröffentlicht.

„Intelligenz könnte einer der vielen Faktoren sein, die den Alkoholkonsum beeinflussen“, sagte Doktorantin Sara Sjolund vom „Karolinska Institut“ in Stockholm dem US-Sender „CBS“.

Die Untersuchung wertete die Daten von 50 000 schwedischen Männern zwischen 18 und 21 Jahren aus. Alle wurden zwischen 1969 und 1971 zum Militärdienst einberufen. Die Wissenschaftler verglichen die Ergebnisse, die sie in IQ-Tests erzielten, mit den Angaben über ihre Trinkgewohnheiten.

Kommentar:


Green Light

Stark ausgeprägte Eifersucht basiert auf negativer Bindungserfahrung in der Kindheit

Eifersucht gilt als unreifes Gefühl, als Schwäche und Zeichen mangelnden Selbstbewusstseins, so die gängige Meinung. Experten zufolge ist leichte Eifersucht aber ganz normal. Sie kann Experten zufolge sogar als Zeichen der Zuneigung interpretiert werden. Anders verhält es sich jedoch mit starker Eifersucht, die auf negative Bindungserfahrungen in der Kindheit zurückzuführen ist. Die Nachrichtenagentur „dpa“ sprach mit Psychologen und Psychotherapeuten über das Thema Eifersucht in Beziehungen.
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Eifersucht sollte nicht verleugnet oder verdrängt werden

„Eifersucht gilt als unreifes Gefühl. Vermeintlich leidet nur jemand, der unsicher ist, unter Eifersucht", sagt Psychologin und Buchautorin Felicitas Heyne der Agentur im Hinblick auf die gängigen Vorstellungen in unserer Gesellschaft zum Thema Besitzansprüche, die nicht in eine Beziehung gehörten. Wer seinem Partner vertraut, ist auch nicht eifersüchtig.

Psychotherapeuten sind beim Thema Eifersucht jedoch ganz anderer Ansicht. „Eifersucht ist uns in die Gene geschrieben", so Heyne. Betrachtet man das Thema unter dem Aspekt der Evolution, stellt man fest, dass Eifersucht eine wichtige Funktion für beide Geschlechter hatte. Während die Frauen aufpassten, dass sich ihre Männer nicht mit anderen vergnügten, um nicht mit den Kindern sitzengelassen zu werden, wachten die Männer über die sexuelle Treue der Frau, damit sie sicher sein konnten, das der Nachwuchs auch ihr eigener ist. Ein gewisses Maß an Eifersucht sei deshalb ganz normal, so Heyne.

Kommentar:

Eine sichere Bindung - Wichtig für die gesunde Kindesentwicklung


Sun

Eine sichere Bindung - Wichtig für die gesunde Kindesentwicklung

Bindungsbeziehungen entstehen zwischen Baby und Erwachsenen beispielsweise durch: Körperkontakt, miteinander Sprechen, im selben Raum schlafen, und auf die Körpersignale des Säuglings zu reagieren. Hierbei wird das Bindungshormon Oxytozin ausgeschüttet, das ein Gefühl der Vertrautheit vermittelt. Eine sichere Bindung ist psychischer Schutz und ein stabiles Fundament für eine konstruktive Persönlichkeitsentwicklung.
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Eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung ist davon abhängig, wie feinfühlig man mit Babys und Kleinkindern umgeht, sagt der Münchner Kinderpsychiater Karl Heinz Brisch.

Was Eltern für eine sichere Bindung zu ihren Kindern tun können und welche positiven Auswirkungen sie auf unser ganzes Leben hat, erklärt Dr. Brisch im Interview.

Kommentar: Die Arbeit von Karl Heinz Birsch ist nicht nur für das Entstehen des sozialen Verhaltens unseres Nachwuchses interessant, sondern auch für eine tiefenpsychologische Sicht von Paaren. Erwachsene stellen oft fest, dass sie noch einiges an Trauma zu verstehen und bewältigen haben.

Wenn die Masken fallen. Paare auf dem Weg zum Wir


People

Nervenzellen erkennen Berührungen schon bevor sie passieren: Studie belegt neuronale Präkognition

Werden Ratten an ihren Tasthaaren berührt, dann sind Nervenzellen im Gehirn der Tiere bereits vor der Berührung aktiv. Besonders bei Körperkontakt mit Artgenossen ist dieser Effekt stark ausgeprägt, berichten Berliner Forscher und zeigen damit, dass Nervenzellen in der primären sensorischen Hirnrinde, dem sogenannten barrel cortex, eine Berührung schon im Voraus erkennen. Wie genau dies geschieht ist indes noch unklar.

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Bei Berührung senden die Tasthaare von Ratten Informationen an Nervenzellen in der primären sensorischen Hirnrinde.
Berlin (Deutschland) - "Artgenosse oder Rattenfalle? Um diese Frage zu beantworten, nutzen Ratten ihre Tasthaare. Mit ihrer Hilfe können sie auch im Dunkeln verschiedene Objekte und Texturen wahrnehmen", erläutert die Pressemitteilung des Bernstein Zentrums Berlin
an der Humboldt-Universität zu Berlin.

"In unserer Studie haben wir die elektrische Spannung, die über der Zellmembran der Gehirnzellen herrscht, gemessen. Sie ist Grundlage für die Weiterleitung von Signalen und somit quasi die 'Sprache' der Nervenzellen“, erklärt Erstautorin Constanze Lenschow. "Als wir die Membranspannung während der Berührungen der Tasthaare untersuchten, stellten wir fest: Sie ändert sich schon vor der tatsächlichen Berührung. Übersetzt heißt das: Die Nervenzellen fangen zu reden an, bevor sie das Thema des Gesprächs kennen." Dieser Befund widerspricht der bisherigen Auffassung, dass der barrel cortex lediglich Tastinformationen repräsentiert. Als Erklärung für den Beobachteten Effekt schlagen die Neurobiologen nun vor, dass der Hirnbereich noch weitere Sinnesreize verarbeitet.

Cheese

Kuscheln hilft: Durch einen verständnisvollen Partner und ein gesundes soziales Netzwerk können Traumata behandelt werden

Missbrauch kann Spuren im Gehirn hinterlassen und in Genabschnitten "vererbt" werden. Das beste Mittel gegen Langzeitfolgen? Viel kuscheln
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Wien/Innsbruck - Jeder kennt Stress. Menschen geraten in ihrem Leben immer wieder in Situationen, in denen sie überfordert sind und an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stoßen. Das kann in diesem Moment sehr unangenehm sein, manchmal krankmachen, im Regelfall kann der Körper mit Momenten der Überforderung aber umgehen. Kurzzeitig werden Stresshormone ausgeschüttet, die der Körper, sobald er zur Ruhe kommt, wieder abbaut.

Anders verhält es sich, wenn Menschen - vor allem in jungen Jahren - sogenanntem Dauerstress ausgesetzt waren. "Da sprechen wir nicht davon, mal viel um die Ohren zu haben, sondern von andauerndem psychischen oder sexuellen Missbrauch, jahrelanger emotionaler Vernachlässigung oder von schwerem Mobbing", sagt der deutsche Psychiater Ulrich Tiber Egle.

Solche Erlebnisse verursachen einerseits seelische Wunden, für diese Erkenntnis muss man kein Wissenschafter sein. Was neue Ergebnisse aus der Grundlagenforschung aber auch zeigen: Traumata hinterlassen Spuren im Gehirn, sie werden über Generationen weitergegeben und können massive körperliche Auswirkungen haben - bis hin zu einem früheren Tod. Welche Folgen Missbrauch oder Ausgrenzung, eben "Dauerstresssituationen", wie die Mediziner es nennen, im Einzelfall haben, hänge dabei vor allem von einem ab: dem Alter zum Zeitpunkt der Traumatisierung.

Kommentar: SOTT.net empfiehlt Éiriú Eolas, ein erprobtes, erstaunliches Stressabbau und Verjüngungsprogramm, das Sie kostenlos ausprobieren können. Bei diesem Atemprogramm wird ebenso auf natürliche Weise das Kuschelhormon Oxytocin ausgeschüttet.


Books

Grundlegende Unterschiede zwischen kriminellen Soziopathen und Psychopathen

© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. Sechs Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch geborene Psychopathen. Wissen sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Zahlreiche forensische Psychologen, Psychiater und Kriminologen verwenden die Begriffe „Soziopathie“ und „Psychopathie“ synonym. Führende Experten sind unterschiedlicher Meinung darüber, ob aussagekräftige Differenzen zwischen den beiden Zuständen bestehen. Ich behaupte, dass es eindeutige und erhebliche Unterschiede zwischen ihnen gibt.

Die fünfte Ausgabe des Diagnostischen und Statistischen Handbuchs für Psychische Störungen (DSM-5), das 2013 von der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung herausgegeben worden war, erfasst sowohl Soziopathie als auch Psychopathie in der Rubrik Antisozialer Persönlichkeitsstörungen (ASPS). Diese Erkrankungen haben viele gemeinsame Verhaltensmerkmale, die zur Verwechslung zwischen ihnen führen. Schlüsselkriterien, die Soziopathen und Psychopathen miteinander teilen, beinhalten:
  • Missachtung gegenüber Gesetzen und Gepflogenheiten
  • Missachtung der Rechte anderer
  • Unvermögen, Reue oder Schuld zu fühlen
  • Tendenz zu gewalttätigem Verhalten
Neben ihren Gemeinsamkeiten verfügen Soziopathen und Psychopathen auch über ihnen eigene Verhaltenscharakteristika.

Kommentar: Psychopathie ist nicht behandelbar. Den Experten zufolge handelt es sich bei ihnen um Politiker, Richter, Kirchenoberhäupter, Ärzte, selbst Lehrer. Um das Leid zu begreifen, das weltweit von diesen menschenähnlichen Wesen verursacht wird, siehe: Hier finden Sie unsere Artikelserie über Psychopathie.