Das Kind der GesellschaftS


Fire

Symbolisch? Feuer auf dem Dach des Europa-Centers in Berlin

Brand Europa-Center Berlin,Feuer Europazentrum Berlin
© rbb-online
Auf dem Europa-Center in Berlin ist am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr ist mit 60 Einsatzkräften und sieben Löschfahrzeugen vor Ort. Flammen und starke Rauchentwicklung sind aus der Ferne auf dem Hochhaus am Breitscheidplatz zu sehen.

Auf dem Dach des Europa-Centers in Berlin-Charlottenburg ist am Dienstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Wie ein Pressesprecher der Feuerwehr rbb|24 sagte, sind 60 Einsatzkräfte mit sieben Löschfahrzeugen vor Ort.

Auf dem Dach des Büroturmes schlagen Flammen aus und es ist eine starke Rauchentwicklung zu sehen. Auch über Twitter verbreiten sich zahlreiche Bilder von dem Feuer in der City-West. Es handele sich aktuell um die "Brandstufe 6", wie der Sprecher weiter sagte. Die Flammen würden mit Schaum überdeckt, da dieser eine "abdeckende Wirkung" habe und nicht so hohe Schäden wie das Löschen mit Wasser verursache.

Das Einkaufszentrum, das sich weiter unten im Gebäude befindet, wurde geräumt. Die Tauentzienstraße ist zwischen Nürnberger Straße und Breitscheidtplatz gesperrt.

Die Brandursache ist bislang noch unklar; ebenso, ob es Verletzte gibt. Mehrere Medien berichten von technischen Ursachen des Feuers. Weder Polizei noch Feuerwehr bestätigten dies.

Kommentar: Vielleicht ein Symbol dafür, wie es in Europa und der restlichen Welt steht? Unter dem "Dach der Herrschaft" (Joch) der USA, die überall fleißig zündeln?


Che Guevara

Proteste in Athen: Zusammenstoß wütender Journalisten mit der Polizei wegen massivem Verlust von Arbeitsplätzen

Proteste Athen Griechenland
Mehrere Journalisten sind gestern in Athen mit der Polizei zusammengestoßen. Die Journalisten protestierten gegen die erwartete Schließung mehrerer Fernsehsender. Die Regierung hatte zuvor TV-Lizenzen versteigert. Es wird vermutet, dass außerdem rund 2.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Mitarbeiter privater Fernsehsender haben zudem am Montag einen fünfstündigen Streik abgehalten.

Eine Gruppe der protestierenden Journalisten versuchte eine Polizeikette zu durchbrechen, um zur Villa Maximos, dem Amtssitz des griechischen Ministerpräsidenten, zu gelangen. Der Polizei gelang es aber sie aufzuhalten.

Kommentar:


Flashlight

Selbst gebaute Häuser in China eingestürzt - Mindestens 10 Tote

Ein Block Wohnhäuser ist in Wenzhou City eingestürzt und hat mindestens zehn Menschen getötet. Rettungsmannschaften suchen noch verzweifelt nach möglichen Überlebenden unter den Trümmern.
häusereinsturz china
© CHINA STRINGER NETWORK / REUTERS
Die sechsstöckigen Gebäude waren von ihren Bewohnern selbst errichtet worden. Fünf daneben stehende Häuser werden nun abgerissen, um eine weitere Katastrophe zu verhindern.

Die Trümmer sind rund drei Stockwerke hoch; die Zahl der darunter verschütteten Menschen ist noch unklar. 15 Personen wurden geborgen, allerdings haben nur fünf von ihnen überlebt.

Der Grund für den Einsturz ist noch unklar. Einsatzkräfte graben sich aber so schnell wie möglich durch den Schutt in der Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Smiley

Sie scheiterten kläglich: Nazis versuchten Polizeiwache zu stürmen und Kameraden zu befreien

Rechte Demonstranten haben in Magdeburg versucht, eine Wache der Bundespolizei zu stürmen. Sie wollten einen festgenommenen Gesinnungsgenossen befreien.
bahnhof magdeburg
© JENS KALAENE/DPA
Am Samstag gegen 17 Uhr kam es am Hauptbahnhof Magdeburg zu einem gewalttätigen Übergriff: Dabei verletzte ein 32-Jähriger einen Mann mit einem Kopfstoß, wie die Bundespolizeiinspektion in Magdeburg mitteilte. Die Polizei nahm den Angreifer wegen Verdachts auf Körperverletzung fest.

Schon bei der Festnahme wurden die Polizisten laut eigener Darstellung von mehreren teilweise vermummten Neonazis behindert, die vorher in Dessau-Roßlau an einer Demonstration von Rechtsextremisten teilgenommen hatten. Der Tatverdächtige habe sich der Festnahme widersetzt und versucht, einem Beamten einen Schlagstock zu entwenden, berichtete die Volksstimme. Im Revier habe der Beschuldigte zudem versucht, auf einen Beamten einzuschlagen.

Elf Rechte hätten zudem den Versuch unternommen, zur Wache der Bundespolizei vorzudringen. Sie drohten über die Gegensprechanlage, dass weitere 50 Gleichgesinnte auf dem Weg seien, um bei der Befreiung des Festgenommenen zu helfen. Die neun Männer und zwei Frauen im Alter von 15 bis 33 Jahren konnten schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Camera

Sex mit minderjähriger Schülerin: Lehrer bekommt nur Bewährungsstrafe

Ein Lehrer hatte Sex mit einer 13 Jahre alten Schülerin. Das Landgericht Schweinfurt hat nun eine Bewährungsstrafe gegen den 40-Jährigen verhängt.
polizeiauto, rundumleuchte
© Sebastian Willnow/dpa
Wegen Sex mit einer minderjährigen Schülerin ist ein Lehrer in Bayern verurteilt worden. Das Landgericht Schweinfurt verhängte dabei die höchstmögliche Freiheitsstrafe auf Bewährung: zwei Jahre. Das sagte ein Sprecher des Gerichts. Die Verurteilung erfolgte wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes.


Kommentar: Und für die Tat bekommt der Lehrer nur Bewährung?


Die Anklage hatte dem heute 40-Jährigen vorgeworfen, zwischen den Jahren 2010 und 2011 zweimal mit dem Mädchen geschlafen zu haben. Die Schülerin war zur Tatzeit 13 und 14 Jahre alt. Zwar soll der Sex einvernehmlich gewesen sein, strafbar ist er dennoch. "Denn darauf kommt es bei sexuellem Missbrauch nicht an", sagte der Sprecher.

Kommentar: Sicherlich ist die Auslage des Rechts immer von den weiteren Umständen des Betroffenen abhängig, dennoch ist das Urteil an sich und da es sich um Schutzbefohlene handelt, sehr begünstigend für den Lehrer.


V

Griechenland: Ärzte und Klinikpersonal demonstrieren gegen Gesundheitssystem

Ärztestreik Athen
© dpa
ATHEN. Mit einer großen Demonstration für höhere Investitionen in den Gesundheitssektor haben tausende Krankenhausmitarbeiter am Donnerstag die Athener Innenstadt lahmgelegt. Der Verband der Mitarbeiter staatlicher Krankenhäuser, der zu dem Protest aufgerufen hatte, fordert unter anderem die Rücknahme von Lohnkürzungen sowie eine angemessene Finanzierung des öffentlichen Gesundheitssektors in allen medizinischen Bereichen.

Angeführt von Pferdekutschen zog die "Karawane der Gesundheit" bereits ab Donnerstagmorgen aus vielen Athener Vororten in Richtung des Gesundheitsministeriumsim Stadtzentrum. "Menschen sterben umsonst, weil die Regierung unser Gesundheitssystem zerstört", sagte der Vorsitzende des Verbands, Michalis Giannakos, dem griechischen Fernsehsender Skai.

Life Preserver

Gesundes Arbeiten: Für immer mehr Arbeitnehmer eine Utopie?

Job losses
© Bidness Etc
Arbeitnehmer in Deutschland fühlen sich mehrheitlich gesund. Allerdings plagen teils jeden Zweiten Gesundheitsprobleme im Job. Der neue Arbeitszeitreport Deutschland weist auf die große Rolle der Flexibilität der Beschäftigten hin.

DORTMUND. Insgesamt beurteilen 62 Prozent der abhängig Beschäftigten in Deutschland ihren allgemeinen Gesundheitszustand als (sehr) gut und zwölf Prozent als (sehr) schlecht. Dabei zeigen sich leichte Unterschiede, wenn man nach der Länge der wöchentlichen Arbeitszeit differenziert.

So schätzen sich die mit zehn bis 19 Wochenstunden in kurzer Teilzeit Beschäftigten mit 66 Prozent am gesündesten ein. Der Anteil derjenigen, die ihre Gesundheit (sehr) schlecht einschätzen, ist bei überlanger Vollzeit ab 60 Wochenstunden mit 17 Prozent am größten.

Kommentar:


V

Kolumbien: Studenten bringen Massendemonstrationen für den Frieden ins Rollen

Nach dem überraschenden Nein der Bevölkerung in der Volksabstimmung über den Friedensvertrag zwischen Kolumbiens Regierung und der FARC-Guerilla nehmen junge Bürger das Heft in die Hand. In Massenkundgebungen werben sie für einen "Frieden von unten".
Kolumbien Proteste für den Frieden
© Reuters"Gemeinsam für den Frieden" - Transparent von Unterstützern des Friedensabkommens auf dem Bolivar-Platz in Bogota.
In der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá und in zahlreichen weiteren Städten fanden massenhaft besuchte Schweigemärsche für den Frieden statt. Sowohl Befürworter des "Ja" zur jüngst abgeschlossenen Friedensvereinbarung als auch solche des "Nein" gingen gemeinsam auf die Straße.

Die Mobilisierungswelle sollte vor allem der Vorstellung Ausdruck verleihen, dass das Recht auf Frieden jedem einzelnen und der ganzen Bevölkerung gehöre - und dass er deshalb nicht hinter verschlossenen Türen unter den so genannten Eliten ausgehandelt werden könne.

Kommentar: Kolumbien: Tausende demonstrieren für den Frieden und Ende des Bürgerkriegs


Bomb

Autobombe explodierte in Türkei - Keine weiteren Verletzten

Bei einer Polizeikontrolle in Ankara haben zwei mutmaßliche Attentäter eine Bombe gezündet. Sie starben, verletzten aber sonst niemanden. Verdächtigt wird die PKK.
türkei
© APForensische Ermittler untersuchen die Stelle, an der sich die mutmaßlichen Attentäter in die Luft gesprengt haben
Zwei mutmaßliche Selbstmordattentäter haben sich am Stadtrand von Ankara während einer Polizeikontrolle in die Luft gesprengt. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Samstagmorgen. Das Paar - ein Mann und eine Frau - starb bei dem Attentat, sonst wurde niemand verletzt. Den Mann konnten Ermittler umgehend identifizieren, die Frau dagegen nicht, wie Gouverneur Erkan Topaca bekannt gab.

Laut Anadolu sagte Topaca außerdem, es sei wahrscheinlich, dass der Mann der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) angehört habe. Die Materialien, aus denen die Bombe gebaut war, sowie die Bauart des Sprengsatzes und die Vorgehensweise deuteten auf die PKK hin.

Kommentar: Dahinter könnte auch Natos-Geheimarmee stecken, um die Türkei weiter zu terrorisieren.


Airplane Paper

Abschuss oder Absturz? Hubschrauber in Afghanistan abgestürzt

H225M  Caracal helicopter
Symbolfoto
Beim Absturz eines Militärhubschraubers in der nordafghanischen Provinz Baglan sind mindestens acht Armeeangehörige ums Leben gekommen. Der Sprecher des einheimischen Verteidigungsministeriums, Dawlat Waziri, teilte mit, dass sich an Bord der Maschine fünf Crewmitglieder und drei Soldaten befunden hatten. Ihm zufolge sei das Unglück auf ein technisches Versagen zurückzuführen.

Die Taliban behaupteten dagegen, den Hubschrauber abgeschossen zu haben.