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Mehr Amerikaner melden sich arbeitslos

Die Situation auf dem US-Arbeitsmarkt schien sich zuletzt zu entspannen - doch nun melden sich wieder mehr Amerikaner arbeitslos. Die Zahl der Erstanträge auf staatliche Hilfe hat in der vergangenen Woche überraschend stark zugelegt.
occupy, polizisten
© DPA
Occupy-Protest-Banner in Los Angeles: Weiter hohe Arbeitslosigkeit

Washington - Die Lage auf dem Arbeitsmarkt der größten Volkswirtschaft der Welt hat sich verschlechtert: Erstmals seit einem Monat ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA wieder über die Marke von 400.000 geklettert. Vergangene Woche stieg sie laut dem Arbeitsministerium um 6000 auf 402.000 Anträge. Werte unter 400.000 gelten als Hinweis auf eine sinkende Arbeitslosigkeit. Der Vierwochenschnitt hatte noch Mitte November so tief gelegen wie seit sieben Monaten nicht mehr, nun scheint sich der Trend wieder umzukehren.

Die Privatwirtschaft in den USA hat im November laut der privaten Arbeitsagentur ADP 206.000 neue Stellen geschaffen. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote bei neun Prozent verharrt. Die hohe Arbeitslosigkeit steht einem kräftigen Aufschwung der US-Wirtschaft im Weg, die zu mehr als zwei Dritteln von den privaten Konsumausgaben abhängig ist.
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Wetter und Wirtschaft sorgen für Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland auf den tiefsten Wert in einem November seit 1991 gefallen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren vor allem Wetter und Wirtschaft für die Entwicklung verantwortlich.

Dank ungewöhnlich milden Wetters und robuster Wirtschaft ist die Arbeitslosigkeit im November noch einmal deutlich gesunken. Die Zahl der offiziell als arbeitslos gemeldeten Menschen nahm im Vergleich zum Vormonat um 24 000 auf 2,713 Millionen ab, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Das ist der niedrigste November-Wert seit 1991.

Im Vergleich zum Vorjahr betrug der Rückgang 214 000. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 6,4 Prozent. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) erklärten, sie erwarteten eine weiter positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.

Unter Herausrechnung saisonaler Effekte ging die Arbeitslosigkeit im November ebenfalls erneut zurück, und zwar um 20 000.
MIB

Los Angeles: Verdeckte Ermittler spionierten Waffen im Occupy-Lager aus

Bevor das Lager der Protestbewegung „Occupy Los Angeles“ geräumt wurde, waren bereits verdeckte Ermittler der Polizei im Einsatz. Sie suchten in den Zelten der Aktivisten vor allem nach Waffen und wurden offenbar fündig.
polizisten, demonstrant, usa
© Reuters

Fast ein Dutzend verdeckter Ermittler sollen das Lager der Occupy-Bewegung in Los Angeles ausgespäht haben, berichtete die Los Angeles Times. Die Zeitung bezog sich auf eine anonyme Quelle innerhalb der Polizei, der zufolge die Ermittler aber nicht in dem Lager übernachtet hätten. Die Beamten hätten herausfinden wollen, ob die Demonstranten planten, Widerstand zu leisten oder Waffen gegen die Beamten einzusetzen. Der „City News Service“ berichtete, einige Aktivisten hätten Bambusspeere und andere potenziell gefährliche Waffen vorbereitet, die dann aber nicht eingesetzt wurden.

Die Polizei verwies darauf, dass die Occupy-Treffen öffentlich gewesen seien. Der Demonstrant Mario Brito sagte der Zeitung, er sei nicht überrascht über die Enthüllung, die „der McCarthy-Ära der 50er-Jahre“ entspreche.
V

Berlin: Occupy-Aktivisten treten freiwillig den Rückzug an

Nach wenigen Stunden haben die Occupy-Aktivisten das besetzte Haus wieder geräumt. Mitglieder der Berliner Occupy-Bewegung hatten am Dienstag das "Haus der Statistik" in Mitte besetzt.

Gegen 14.30 Uhr waren nach eigenen Angaben rund 20 Demonstranten mit Bannern in das leer stehende Gebäude in der Otto-Braun-Straße eingedrungen.

Nach Rücksprache mit dem Hauseigentümer hätten die Protestler am Dienstagabend freiwillig den Rückzug angetreten. "Wir mussten nicht tätig werden", sagte ein Polizeisprecher. Hintergründe zu der Absprache konnte er nicht nennen.

Der freiwillige Rückzug kam überraschend. Noch am Nachmittag hatten die Aktivisten erklärt, dass sie dauerhaft in dem leerstehenden Haus der Statistik bleiben wollten. Die Demonstranten schlugen im achten Stock ein Lager auf und hissten Transparente. "Wir wollen dauerhaft bleiben und ein weiteres öffentliches Forum für einen demokratischen Austausch errichten", sagte Daniel Mützel, Mitglied im Presseteam.
Heart - Black

Welthungerhilfe prangert Lebensumstände für Millionen an

Berlin - Die Welthungerhilfe will im 50. Jahr ihres Bestehens das soziale Bewusstsein für menschenunwürdige Lebensumstände schärfen. Zu diesem Zweck seien beispielsweise ein neuer Fernsehwerbespot und eine bundesweite Plakat- und Anzeigenkampagne entwickelt worden, teilte die Organisation am Donnerstag in Berlin mit. Zwar gehe der prozentuale Anteil der Armen und Hungernden an der Weltbevölkerung seit Jahren zurück, sagte Präsidentin Bärbel Dieckmann. Dass aber immer noch 930 Millionen Menschen nicht über ausreichendes Essen und Einkommen verfügten, sei "ein Skandal, den wir nicht akzeptieren können".

Nach Angaben der Organisation lebt jeder siebte von Armut und Hunger betroffene Mensch in ländlichen Regionen, der überwiegende Rest in den Metropolen - vor allem in Südasien, Afrika und Lateinamerika. Diese Tendenz werde sich weiter verschärfen, glaubt Dieckmann. Zumal eine der Hauptursachen für Hunger und Armut der Energiemangel auf dem Land sei. Und der werde sich in Zukunft weiter verschärfen.

Scharfe Kritik übte Dieckmann an der deutschen "Wegwerfmentalität". Jedes Jahr würden hierzulande 20 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt, während in Entwicklungsländern durch mangelnde Kühl- und Konservierungsmöglichkeiten 30 bis 40 Prozent der Ernte verrotteten. Diese Ressourcenverschwendung auf beiden Seiten sei auch ein ökologisches Problem, mahnte Dieckmann.
Cult

Scientology-Kirche sperrt Frau für 12 Jahre auf ein Schiff

Die Australierin Valeska Paris sagte kürzlich zu ABC News Lateline, dass David Miscavige, der Führer der Scientology-Kirche, sie für 12 Jahre auf das Schiff „The Freewinds" gesperrt habe.

Paris erinnert sich daran, dass sie eine Gefangene des Schiffes für zwölf volle Jahre war. Die Frau wurde in der Schweiz in eine Scientology-Familie hineingeboren und verbrachte ihr bisheriges Leben in dieser "Kirche".

Im Alter von sechs Jahren, zog sie mit ihrer Familie in das Scientology-Hauptquartier nach Großbritannien, und mit 14 Jahren, unterschrieb sie einen Vertrag, welcher sie an die Scientology-Kirche für nicht weniger als "eine Milliarde Jahre" band.

Als Valeskas Mutter auf einem französischen Fernsehsender die Scientology-Kirche anprangerte, wurde sie als unwürdig erachtet, ihre Tochter zu erziehen. Daraufhin beschloss die Organistion die Erziehung von Valeska gleich selbst in die Hand zu nehmen.
Heart - Black

Studie zu Bushs Amtszeit: Weiße werden häufiger begnadigt

Eine Studie offenbart tiefen Rassismus in der Justiz der USA. Denn ob ein Gnadengesuch angenommen oder abgelehnt wird, hängt entscheidend von der Hautfarbe des Antragstellers ab.

Weiße Straftäter in den USA haben einer Studie zufolge in den vergangenen Jahren eine deutlich höhere Chance auf eine Begnadigung durch den Präsidenten als Nicht-Weiße gehabt. Die Washington Post zitierte aus der Studie der Redaktion "ProPublica", welche die Amtszeit von Ex-Präsident George W. Bush untersuchte.

Bush hatte bei seinem Amtsantritt entschieden, sich in dieser Frage fast ausschließlich auf die Empfehlungen eines Anwaltsbüros zu verlassen, das die Gnadengesuche prüfte. Der Studie zufolge erhielt Bush zwischen 2001 und 2008 mehr als 1900 Begnadigungsanträge, meist in Fällen von Drogen- und Finanzdelikten.
Chalkboard

Wenn Erde rutscht, wird Alarm ausgelöst!

Würzburg - Es liegt tatsächlich nicht etwa an einem kaputten Hörgerät, das funktioniert noch ganz ausgezeichnet. Warum die ältere Anwohnerin in der Randersackerer Straße den Straßenlärm nicht mehr hört, hat einen anderen Grund - der heißt Flüsterasphalt. Rund 3,1 Millionen Euro beträgt das Gesamtvolumen der Baumaßnahme zwischen der Felix-Dahn-Straße und der Conradistraße. Neben dem Flüsterasphalt wurden weitere Besonderheiten eingebaut. Einmalig in der Stadt ist ein Erdfall-Messsystem. Auf einer Länge von 65 Metern wurde in einem besonders gefährdeten Bereich eine unterirdische Betonplatte eingebaut die Sicherheit bei Erdfällen gewährleistet. 191 Glasfaserextensometer liefern Messdaten, die Bewegungen im Untergrund auswerten und im Ernstfall Alarm schlagen. Auch optisch wurde die Randersackerer Straße aufgewertet. Mit 29 Bäumen auf einer Länge von etwa 650 Metern.

Die Bauarbeiten werden mit rund 360.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II gefördert, Baubeginn war im April 2010, die ersten Überlegungen zur Umgestaltung reichen bis ins Jahr 1996 zurück.
Bell

Besonders viele Psychopathen gibt‘s in Frankfurt

Region Rhein-Main - TV-Forensiker Mark Benecke und seine Frau, Psychologin Lydia haben in ihrem neuen Buch „Aus der Dunkelkammer des Bösen“ Psychopathen unter die Lupe genommen. Im Gespräch mit dem EXTRA TIPP erklären sie, warum das Rhein-Main-Gebiet ein Sammelbecken für Psychopathen zu sein scheint.
Mark Benecke, Lydia
© benecke.com
Mark Benecke ist eine international anerkannte Kapazität der Forensik. Kaum jemand kennt sich besser mit Leichen aus, als er. Seine Frau Lydia Benecke ist renomierte Psychologin und beschäftigt sich mit kriminellen Psychopathen.

Extra Tipp: Ist ein Psychopath nicht eigentlich immer ein Serienmörder?

Lydia Benecke: Psychopathen sind Menschen, denen egal ist, was andere Menschen fühlen. Ihnen fehlt Empathie, soziale Verantwortung und sie haben einfach kein Gewissen.

Extra Tipp: Sie behaupten, dass besonders häufig Manager Psychopathen sind. Dann müsste es in Frankfurt und der Region ja besonders viele geben.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel über Psychopathie:

Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Vernunft

Das 1x1 der Ponerologie: Lobaczewski und die Wurzeln der Politischen Ponerologie

Und um einen Einblick in das Geschehen von Politik zu bekommen, empfehlen wir das Buch Dr. Andrzej Łobaczewski:

Politische Ponerologie, link
© de.pilulerouge.com
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke


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