Zahllose Bücher und Abhandlungen, zu viele um sie einzeln aufzuführen, sichern uns zu: „Niemand ist jemals von einem Meteoriten erschlagen worden.“ [John S. Lewis, University of Arizona]

© Julian Baum
Während der vergangenen paar Jahre hat Sott.net den zunehmenden Strom von in die Erdatmosphäre eindringenden Feuerbällen und Meteoriten verfolgt. Wir waren wechselweise amüsiert und entsetzt über die ignoranten Reaktionen und Erklärungen, die hinsichtlich dieser Vorfälle von den Akademikern und den Medien geliefert wurden. Vor einigen Jahren lasen wir, dass sich so etwas „einmal in hundert Jahren“ ereignet. Dann wurde es auf „einmal im Leben“ herunterkorrigiert. Etwas später, nach häufigeren Sichtungen, wurde das zu „einmal in einem Jahrzehnt“ geändert. In der jüngsten Zeit wurde von einigen Seiten zugegeben, dass Meteoriten tatsächlich auf der Erde einschlagen (im Gegensatz zu einem sicheren Verglühen in der Atmosphäre) -- und das sogar mehrmals pro Jahr! Und natürlich haben wir die Tatsache entdeckt, dass die Regierungen unseres Planeten sehr wohl wissen, dass atmosphärische Explosionen dieser Himmelskörper unzählige Male pro Jahr stattfinden. Wir haben weiterhin in dieser Artikelserie gelernt, dass die zahlreichen Berichte von unüblichem Donner und Beben der Erde oftmals von solchen atmosphärischen Explosionen verursacht werden. Die Medien weigern sich jedoch hartnäckig, dieses Thema ernsthaft anzusprechen, obgleich wir bemerkt haben, dass eine Menge Artikel mit widersprüchlichen akademischen Argumenten erschienen sind, die nur dazu dienen sollen, die Bevölkerung wieder zum 'Schlafen' zu bringen, indem sie ihnen versichern, dass dies nichts Beunruhigendes sei, dass so etwas nur alle 100.000 Jahre vorkommt, und falls doch, dass das „Space Watch“-Programm die möglichen Geschosse finden und beseitigen wird.

Hier sind einige Berichte, die wir auf SOTT.net veröffentlicht haben:

Wissenschaftler fordern eine von Politik befreite Forschung
Führende U.S.-Wissenschaftler forderten am Donnerstag vom Kongress, dass die Handlungen der George W. Bush-Regierung nicht vom nächsten Präsidenten fortgesetzt werden, nämlich das Zensieren, Unterdrücken und Verfälschen von wichtiger Forschung in Umwelt und Gesundheit. [...]

Unter den mehr als 15.000 von der Regierung angestellten Wissenschaftler, die diesen Bericht unterschrieben, sind Harold Varmus -- Präsident des Sloan-Kettering Memorial Krebszentrums und früherer Direktor des National Institute of Health (NIH) -- und Anthony Robbins, Professor für Medizin an der Tufts Universität und früherer Direktor des National Institute for Occupational Safety and Health.

„Die Bush-Regierung war sicher die schlimmste, obwohl nicht die erste und sicher auch nicht die letzte Verwaltung, die die Wissenschaft und die Wissenschaftler missbraucht und übel behandelt hat“, sagt Robbins. Das Weiße Haus war direkt an der Unterdrückung und Verfälschung der Wissenschaft beteiligt, betonte Robbins.

Aber die Einmischung von Seiten des weißen Hauses ist nur ein Teil des Problems, sagt Francesca Grifo, eine ehemalige Forscherin, die von der Regierung angestellt war und jetzt Direktorin der Union for Concerned Scientists (Verband der besorgten Forscher) ist. Die Industrie-Lobbyisten (von der Industrie bezahlte Vertreter, die in der Politik arbeiten) versuchen die Regierungsstellen hinsichtlich der Forschung, die ihre Firmen betreffen könnte, zu beeinflussen. „Diese Interessensvertretungs-Gruppen haben Zugang zur höchsten Regierungsebene.“

„Die Forschungsergebnisse der von der Regierung angestellten Wissenschaftler sind zensiert und verfälscht worden“, sagt Kurt Gottfried, Professor für Physik an der Cornell University und Mitglied der Union of Concerned Scientists. „Der Öffentlichkeit und dem Kongress sind oft genaue und aufrichtige wissenschaftliche Information vorenthalten worden.“

„Die Forschung in einer offenen Gesellschaft hat in Amerika eine lange und erfolgreiche Tradition“, sagt Gottfried. „Unglücklicherweise wurde diese Tradition in den letzten Jahren von der Regierung selber verletzt.“
Ein weiterer Bericht: Forschungsfinanzierung der Regierung fördert Konformität
Hier ist eine Liste der ‚Glaubenssätze‘, die nicht in Frage gestellt werden dürfen, wenn man Finanzierung seitens der Regierung beantragt:
  • Die globale Erwärmung ist von Menschen verursacht
  • AIDS wird von einem Virus hervorgerufen
  • Zigarettenrauch, Bestrahlung und andere Giftstoffe sind gefährlich im Verhältnis zu ihrer Stärke, gleichgültig wie gering die Dosis ist
  • Ursache von Herzkrankheiten sind gesättigte Fette
  • Die Ursache von Krebs sind Mutationen
Das ist ein Teil einer Liste, die von Prof. Donald W. Miller von der Universität von Washington zusammengestellt worden ist. Er ist Herzchirurg am VA Medical Center (Zentrum der Medizin für Veteranen) in Seattle. Miller ist überzeugt, dass alle oben aufgeführten Ideen falsch sein könnten und getestet werden sollten. [...]

Aber die Forschung wird vom Staat finanziert. Einige Leute glauben, der üble Geruch des Vorurteils sei nur mit privaten Geldern verbunden, und der Staat sei davon frei, aber sie irren sich. Der Staat bevorzugt bestimmte Ideen. Um an Fördergelder heranzukommen, muss man die Zustimmung der Wissenschaftler haben, die von der Regierung ausgesucht wurden, und Sie erhalten sie wahrscheinlich nicht, wenn diese glauben, dass Ihre Idee falsch sei.

Miller: „Wenn man sagt, dass schwache Strahlung nicht schadet oder die globale Erwärmung von Veränderungen der Sonne verursacht wird, dann gibt es kein Geld.“

Er meint, dass dem Wissenschaftler Peter Duesberg von der University of California genau dies widerfahren ist, als er die Virustheorie von AIDS in Frage stellte, und auch dem Harvard-Absolvent Willie Soon, der den Einfluss der Luftverschmutzung auf die globale Erwärmung in Frage stellte, und vielen anderen auch. In einer Publikation im Journal of Information Ethics schreibt Miller, dass Konformität ein fixer Bestandteil bei der Verteilung von Staatsgeldern ist. [...]

Im Jahr 2005 veröffentlichte Pollack im Journal Cellular and Molecular Biology ähnliche Gedanken wie Miller. Er schrieb dort, dass aus der amerikanischen Wissenschaft „eine Kultur der Gläubigen“ geworden ist, deren Regel besagt: „Geh lieber auf Nummer Sicher und sichere Dir Deine Fördergelder“.

Das Ergebnis war nicht gut für die Wissenschaft. [...]

Thomas Kuhn, der Wissenschaftsphilosoph, hat bekanntermaßen dargelegt, dass die Wissenschaft in revolutionären Sprüngen fortschreitet, wo das „herrschende Paradigma“ umgewälzt wird. Was aber geschieht, wenn die Anhänger eben dieses vorherrschenden Paradigmas die Förderanträge genehmigen?
Wir können klar sehen, dass das Problem der Meteoriten-, Kometen- und Asteroiden-Einschläge auf unserem Planeten und ihre mögliche Gefahr für jeden Einzelnen von uns der Liste der nicht geförderten Forschungen hinzugefügt werden muss.

Das ist ein sehr gefährlicher Zustand. Victor Clube schrieb in einem Brief an Sott.net:
Zuerst möchte ich sagen, dass Ihr Bezug auf die (kosmisch selbstzufriedene) Gesellschaft der Paläoklimatologen und auf meinen überall sonst ignorierten Bericht an das Europa-Büro der USAF in mir sehr stark widerhallt. Natürlich konnten Victoria Cox und auch Sie nicht wissen, wie dankbar Bill und ich für Gelder der USAF gewesen wären, gerade zu der Zeit als die Forschung, die wir vorantrieben, von dem wissenschaftlichen Establishment in den UK erfolgreich stillgelegt wurde. Angesichts dieser neuen Forschungsrichtung fühlten wir beide uns verpflichtet, unsere Karriere am Royal Observatory, Edinburgh, aufzugeben; das wiederum führte zu unserer Wiedergeburt in einer toleranteren Zufluchtsstätte, nämlich in meiner alma mater (Universität von Oxford).

Obwohl ich Ihren Bemerkungen hinsichtlich der Rolle, die die nationale Elite angesichts der Bedrohung der Erde spielt, im Allgemeinen zustimme, bin ich jedoch ziemlich sicher, dass die Elite SEHR viel „WENIGER weiß, als sie vorgibt“, und dass deshalb die Situation für die Menschheit düster ist. Und welchen Trost Sie auch immer in der entgegengesetzten Meinung finden könnten, erscheint mir das als vollständig unangebracht. Obwohl die weltweit bescheidenen Anstrengungen, die Bedrohung durch NEO (engl. Near Earth object, Erdnahes Objekt) mittels Teleskopen zu erfassen -- was einige halberleuchtete Verwaltungen unternehmen (z.B. USA) oder auch private Unternehmen (z.B. Bill Gates) -- sicherlich lobenswert sind, sehe ich die NEO-Gefahr als grundsätzlich periodisch auftretend und daher diese Maßnahmen von mehr oder weniger symbolischem Wert, wohingegen es dringender wäre, den weitgehend nicht erfassten einfließenden NEO-Strom von kleineren Massen zu entdecken, der nachweisbar klimatologische Folgen hat. Diese spezifische Bedrohung (nachweislich Ursache für die Entwicklung der Eiszeit-ähnlichen Zustände unseres Planeten im Verlauf der vergangenen 3 Millionen Jahre) wird grundsätzlich vom Körper der Wissenschaft ignoriert und daher auch vom Großteil der Menschheit.
Und so scheint es, dass wir hier bei Sott.net und mit uns noch einige tapfere Seelen, die das Wohl der Menschheit sich zu Herzen nehmen, in Opposition zu den Regierungen alleine dastehen, die sich angeblich um das Wohl ihrer Bevölkerung kümmern.

Natürlich erhebt sich jetzt die Frage, was zu der allgemeinen und fast vollständigen Blindheit der Leute geführt hat, von denen wir eigentlich eine Interpretation und Erklärung unserer Wirklichkeit erwarten? Wie können diese Leute, die Lehrbücher schreiben, in Schulen und sogar an Hochschulen unterrichten, so ignorant sein? Die Folgen dieser Ignoranz sind jedoch aus mehreren Gründen schwerwiegend für Jedermann; nicht zuletzt das nackte Überleben in einer eher feindlichen Umwelt.

Die Ereignisse, von denen soweit in dieser Serie berichtet wurde, führten uns zu der Erkenntnis, dass die Erde -- oder Teile der Erde -- im Laufe der Zeit schon mehrmals von Meteoriten oder von explodierenden Kometen-Stücken bombardiert wurde. Das geschah zu Zeiten großer Belastungen der Umwelt und der Menschheit allgemein. Dem Klimawandel folgten Überflutungen, Dürre, extreme Temperaturen, Verlust der Ernte und Hungersnot. Diese Belastungen könnten die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung gegen Krankheiten verringert haben und man vermutet auch, dass diese Bombardierungen von außerhalb der Erde selbst Krankheitserreger mit sich trugen. Diese Einschläge auf die Erdkruste könnten die geologischen Formationen derart belastet haben, dass ausströmende Gase aus den Bruchstellen, im Meer oder in Seen, eine große Zahl von Menschen vergiftete, um nicht die im Moment in Frage gestellten Berichte von Tsunamis zu erwähnen. Wissen wir zum Beispiel, dass das kürzliche, an Weihnachten ausgelöste Erdbeben in der Nähe von Malaysia, das den Tsunami verursachte, vielleicht durch einen Kometeneinschlag ausgelöst wurde? Nein, das können wir nicht wissen. Und wir können weder auf unsere Regierungen noch auf die Medien vertrauen, dass sie uns die Wahrheit sagen -- oder auf die Mehrzahl der Akademiker, die ihr Einkommen vom Staat erhalten.

Warum belügen sie uns?

Nun, der Hauptgrund dafür ist ziemlich einfach: Es geht um Kontrolle. Alle diese Ereignisse sind in der Summe eine unerträgliche Belastung für die menschliche Gesellschaft. Dies würde -- wie es typisch für Menschen ist -- eine Vertrauens- bzw. Glaubenskrise zur Folge haben, eine Forderung nach Antworten und Verlangen nach der Beschützung durch den Staat, der es einfach zu teuer findet, die Mittel dafür bereitzustellen.

Wenn die Welt ihre feindliche Seite zeigt und wenn unsere Umwelt uns glauben lässt, dass es keinen Gott gibt und die Menschheit in einem lieblosen Kosmos schwimmt, dann können das viele Menschen einfach nicht ertragen: Sie versuchen verzweifelt, ihren Glauben wiederherzustellen, dass es „da draußen“ etwas gibt, das sie retten wird; und wenn es das nicht gibt, dann bedeutet das, dass jemand für diese Katastrophen verantwortlich sein muss: ein Sündenbock. Die korrupten Regierungen wollen natürlich nicht schuld daran sein und suchen daher einen anderen Schuldigen und überzeugen die Menschenmassen, dass dieser ‚Andere‘ die Hauptursache allen Terrors ist. Und die Menschenmassen fallen auf diese Manipulationen natürlich immer wieder herein, denn wenn man jemanden oder etwas als Urheber dieser Desaster beschuldigen kann, dann kann man weiter in der Illusion leben, dass „Gott im Himmel ist und -- mit Ausnahme der Übeltaten des Sündenbocks -- alles in Ordnung ist mit der Welt“. Sonst wären der Stress und die Angst, keine Kontrolle über die feindliche Umwelt zu haben (nicht einmal eine indirekte Kontrolle mittels Gebete oder Rituale) unerträglich. Sie haben sicher auch bemerkt, dass eine solche Einstellung gleichermaßen den Einzelnen von jeder Verantwortung befreit, weswegen dieses Manöver in den verschiedensten Fällen ausgezeichnet funktioniert.

Wir werden dieses Problem noch weiter untersuchen, aber zunächst möchte ich den Leser mit den Tatsachen vertraut machen. Zu diesem Zweck habe ich ‚Die Liste‘ erstellt, die keineswegs vollständig ist. In dieser Liste sind Fälle von Meteoriten-, Asteroiden- oder Kometen-Einschläge aufgeführt, die Tod und Verwüstung verursachten oder der Erde zumindest nahe kamen -- soweit ich das erforschen konnte. Ein großer Teil der Liste besteht aus der Arbeit von John S. Lewis, Professor für Planetologie am „Lunar and Planetary Laboratory“, Co-Direktor des „NASA/University of Arizona Space Engineering Research Center“ und Mitglied der „Arizona State Space Commission“, insbesondere aus seinen Büchern Rain of Iron and Ice und Comet and Asteroid Impact Hazards on a Populated Earth. Im letzteren Buch schreibt er:
Das am intensivsten studierte Phänomen von Einschlägen, die Einschlags-Kraterbildung, ist aufgrund der Rarität und den großen dazwischenliegenden Zeitabständen nur von beschränkter Bedeutung. Die Größe fast aller Objekte, die Eigentum zerstören oder Tod verursachen, liegt unter 100 Meter Durchmesser, von denen die meisten in der Atmosphäre explodieren -- ausgenommen die größten und stärksten. [...] Daher müssen wir den Schluss ziehen, dass das komplexe Verhalten der kleineren Objekte für die Bedrohung, die tatsächlich für die heutige Bevölkerung besteht, äußerst relevant ist.
Basierend auf seinen gesammelten Daten bemerkt Lewis weiter:
Auf einer Zeitskala von Jahrhunderten sind Feuerstürme und direkte Explosionsschäden durch seltene, solide und tief eindringende Objekte die häufigste Gefahr für menschliches Leben mit durchschnittlich 250 Todesfällen pro Jahr. [...] Auf einer Zeitskala von Jahrtausenden ist es ein einziges Ereignis, normalerweise eine 10 bis 100-Megatonnen-Tunguska-artige Explosion, das für die meisten tödlichen Unglücksfälle in diesem Zeitraum üblicherweise verantwortlich ist. Auf längeren Zeitskalen sind durch regionale Einschläge ausgelöste Tsunamis die gefährlichsten Vorfälle. [...] Der genaue Schwellenwert für die Größe der einschlagenden Objekte, ab welchem globale Effekte verursacht werden, ist immer noch unklar definiert. [...]

Vielleicht am interessantesten ist der Umstand, dass die Mehrzahl der todbringenden Zwischenfälle (nicht die Anzahl der dabei umgekommenen Menschen) von Objekten verursacht wird, die so klein und zahllos sind, dass die Kosten, sie aufzuspüren, vorherzusagen und aufzufangen weit größer wären, als die Kosten des Schadens, der entsteht, wenn diese Objekte ignoriert werden.

[Lewis, 1999]
Unglücklicherweise war Professor Lewis weder mit der Information von Mike Baillies Buch New Light on the Black Death vertraut, noch erwog er die globalen Ereignisse, die vor 12.000 Jahren stattfanden, und die in dem Werk The Cycle of Cosmic Catastrophes: How a Stone-Age Comet Changed the Course of World Culture der unkonventionellen Wissenschaftler Firestone, West und Warwick-Smith erläutert werden. Hätte er die geschätzte Anzahl der Todesfälle dieser Zwischenfälle in seine Berechnungen mit einbezogen, wäre es wohl nicht dazu gekommen, dass die kleinen und zahllosen Objekte so einfach ignoriert werden. Ich denke, dass durch die Einbeziehung ALLER Daten die durchschnittliche Anzahl der Todesfälle pro Jahr weit über 250 liegt. Über Einschläge in der Geschichte berichtet Lewis im Buch Comet and Asteroid Impact Hazards on a Populated Earth:
Viele antike Quellen von vielen Kulturen beschreiben die Kometen als buchstäbliche, physikalische Vorboten des Unterganges. Diese Phänomene, wie zum Beispiel brennende Städte, von himmlischen Ereignissen verursachte zerfallende Häuser und Mauern, werden oft in lateinischen, hebräischen, griechischen und chinesischen Texten erwähnt, aber es gibt keine Indizien für das physikalische Verständnis dieser bombardierenden Objekte und ihrer Folgen -- bis vor kurzer Zeit. [...]

Es gibt in der Tat Probleme, die Sprache der antiken Berichte zu verstehen, aber das ist wohl hauptsächlich eine Frage des Mangels an angemessenem technischem Wortschatz in den alten Schriften. [...] An bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten, besonders im mittelalterlichen Europa, wurden alle ungewöhnlichen Himmelserscheinungen als Zeichen Gottes interpretiert. Daher betonen die überlebenden Berichte sehr stark den moralischen Zweck dieser Ereignisse und nicht deren physikalische Natur. Fundamentale Informationen wie das genaue Datum und die Zeit, der exakte geographische Ort, der Ort des Erscheinens des Phänomens am Himmel, seine Dauer und physikalische Ausdehnung, Helligkeit, genaue Angaben des verursachten Schadens und Ähnliches, wurde im Allgemeinen als unwichtig erachtet und daher selten aufgezeichnet. [...] Selbst in den Zeitungen des 20. Jahrhunderts werden Explosionen von Boliden oft nur als „mysteriöse Explosion“, atmosphärische Explosion, Aerolithen, Boliden, Erdbeben, Feuerbälle, Meteoriten, Meteore, Donner, Erdstöße usw. beschrieben (und katalogisiert). [...]

Berichte von Meteoritenschauern mit Folgeschäden reichen zurück bis zu Malchus’ Chronik von Paros im Jahre 1478 v. Chr., in der „fallende Donnersteine in Kreta“ beschrieben wurden. Die früheste biblische Quelle, der Bericht von einem tödlichen Regen von Steinen ist in ... Joshua 10,11. [...]

Weitere antike Berichte im Westen findet man in den Schriften des Pausanius, Plutarch, Livius, Pindar, Valerius Maximus, Caesar und vielen anderen. Ein anderer Bericht handelt von einem großen Niederschlag schwarzen Staubes in Konstantinopel 472 v. Chr., der vielleicht das Ergebnis einer Explosion in großer Höhe war und von Procopius, Ammianus Marcellinus, Theophanes und anderen dokumentiert wurde.

Colonel S. P. Worden machte mich auf die folgende Stelle in Geschichte der Franken von Bischof Gregor von Tours aufmerksam:
580 n. Chr. in Louraine, noch vor der Morgendämmerung, sah man ein großes Licht den Himmel durchqueren, das dann im Osten niederfiel. Im ganzen Land wurde ein Geräusch vernommen, als sei ein Baum umgefallen, aber es konnte sicherlich kein Baum gewesen sein, denn man hörte es sogar über 50 Meilen weit entfernt [...] die Stadt Bordeaux wurde von einem Erdbeben stark erschüttert [...] ein übernatürliches Feuer zerstörte Dörfer rund um Bordeaux. Es verbreitete sich so schnell, dass Häuser und sogar der Dreschboden mit Getreide eingeäschert wurden. Da es keine andere offensichtliche Ursache für das Feuer gab, musste es göttlicher Wille gewesen sein. Die Stadt Orleans wurde auch durch ein so großes Feuer zerstört, dass selbst die Reichen beinahe Alles verloren.
Astronomen, die auf der Suche nach dokumentarischen Beweisen antiker astronomischer Phänomene waren (Eklipsen, Kometen, Feuerbälle, etc.), entdeckten, dass Aufzeichnungen in Ost-Asien den europäischen Aufzeichnungen jahrhundertelang überlegen waren. Kevin Yau suchte in chinesischen Aufzeichnungen und fand viele Berichte von Todesfällen und Verletzungen [Yau et al., 1994]. Die chinesischen Berichte von tödlichen Einschlägen enthalten unter anderem den Tod von 10 Menschen durch einen Meteoriteneinschlag im Jahr 616 n. Chr.; einen „Eisen-Regen“ im O-chia-Gebiet aus dem 14. Jahrhundert, der Menschen und Tiere tötete; Verletzungen mehrerer Soldaten durch den Fall eines „großen Sterns“ in Ho-t‘ao im Jahr 1369, und viele andere Geschehnisse. Am erstaunlichsten ist aber ein Bericht vom Beginn des Jahres 1490 aus Ch‘ing-yang, Shansi, der besagt, dass viele Menschen getötet wurden, als Steine „wie Regen vom Himmel fielen“. In einer von den drei Aufzeichnungen, die bis heute überlebt haben, lesen wir, dass „über 10.000 Menschen“ starben und in einem anderen, dass „einige Zehntausende“ umkamen.

Ein Meteoritenfall in Cremona, Lombardei, Italien, am 14. September 1511, tötete Berichten zufolge einen Mönch, einige Vögel und ein Schaf. Im 17. Jahrhundert finden wir einen Bericht aus Mailand, Italien, wo ein Mönch von einem Meteoriten getroffen wurde, der seine Oberschenkelarterie verletzte und er dadurch verblutete. Wir lesen weiters, dass zwei Matrosen auf einem Schiff im Indischen Ozean durch einen Meteoriteneinschlag getötet wurden.

Zusätzlich zu diesen tödlichen Ereignissen auf dem Schiff gibt es zahlreiche bemerkenswerte Berichte von Einschlägen in der Nähe von Schiffen. Um Mitternacht am 24. Februar 1885, auf 37 Grad nördlicher Breite und 107 Grad und 15 Minuten östlicher Länge im nördlichen Pazifischen Ozean, beobachtete die Mannschaft der Barke Innerwich auf der Fahrt von Japan nach Vancouver wie sich der Himmel feurig Rot färbte:
Ein massives Feuer erschien über dem Schiff, das die Beobachter beinahe erblinden ließ; und als diese Masse ins Meer fiel, ca. 50 Meter nach Lee, verursachte das ein zischendes Geräusch, das noch lauter war als die Explosion rüttelte das Schiff als Ganzes durchrüttelte. Kaum war es verschwunden, sah man eine weiß-schäumende Wassermasse auf das Schiff zukommen. Das Geräusch dieser Wassermasse wurde als ohrenbetäubend beschrieben. Das Schiff wurde seitwärts nahe des Stern getroffen aber ehe wir uns festhalten konnten, waren die Segel wieder gefüllt und die schäumende Welle war uns voraus.
Nur zwei Jahre später wurde ein auffallend ähnlicher Vorfall von der entgegengesetzten Seite der Welt berichtet. Kapitän C. D. Swart der holländischen Barke J. P. A. schrieb in dem American Journal of Meteorology 4 (1887), dass am 19. März 1887, ca. 5 Uhr nachmittags auf Koordinaten 37 grad 39 min. Nord und 57 grad West, während eines starken Sturms, in dem es „so dunkel wie in der Nacht“ war, „zwei strahlende Feuerbälle wie in einem feurigen Meer erschienen. Ein Objekt „fiel ins Wasser, sehr nahe am Schiff mit lautem Donner und verursachte enorme Wellen, die über das Schiff spülten. Eine erstickende Atmosphäre trieb den Schweiß auf die Gesichter der Mannschaft und alle rangen nach frischer Luft. Sofort danach fielen feste Eisstücke aufs Deck und alles auf Deck und die gesamte Takelage war vereist, obwohl das Thermometer immer noch 19 Grad Celsius registrierte.“

Auf der Reise von England erreichte der Dampfer Cambrian den Hafen von Boston im Jahre 1907 mit einem in gleicher Weise außerordentlichen Bericht. Einige Hundert Meilen südlich von Kap Race, bei Neufundland, erschien unter einem klaren Himmel ein brillianter Feuerball nahe dem nordöstlichen Horizont und „stürmte durch den Himmel wie eine Rakete. Im nächsten Augenblick raste er mit lautem Donner über den Toppmast des Schiffes und durchpflügte das Meer nur 50 Meter vom Schiff entfernt. Das aufgewühlte Meer war bedrohlich, aber das Schiff wurde nicht beschädigt.“ Dieser Bericht wurde in der New York Times veröffentlicht.

Etwas später, nach der Meldung der Times, am 13. September 1930, stürzte ein Feuerball in der Nähe von Eureka, Kalifornien, ins Meer und verfehlte knapp den Schlepper Humboldt, der den norwegischen Dampfer Childar aufs offene Meer hinausschleppte. Man braucht keine große Vorstellungskraft, um sich die Folgen eines direkten Treffers auszumalen. Es hätte sicher Todesfälle gegeben und möglicherweise den Verlust des Schiffes mit der gesamten Mannschaft. [Lewis, 1999]
Nun, das gibt Ihnen wohl einen Vorgeschmack der Dinge, die uns erwarten. (Behalten Sie die hervorgehobene Nachricht über den Fall von Eisbrocken im Gedächtnis.). Ohne weitere Verzögerung folgt nun hier die Liste:

DIE LISTE: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen

10.000 - 11.000 v. Chr. (10.700) -- Die früheste Katastrophe, die wir von historischen oder mythologischen Überlieferungen her kennen, ist natürlich die legendäre Sintflut von Atlantis. Die Beschreibung des Unterganges von Atlantis durch Platon in den Dialogen Timaeus und Critias zeigt erstaunliche Ähnlichkeit mit den Erkenntnissen vieler Wissenschaftler, die heute übereinstimmend diese Katastrophe als die Folge des Einschlages eines zerfallenden Kometen oder großen Asteroiden ins Meer verstehen. Der daraus resultierende „Tsunami“, oder die Springflut, muss unschwer eine Höhe von sechs bis siebenhundert Metern erreicht haben, als er sich der Küste näherte und jegliche Küstensiedlungen ausradierte. Die Tradition der „Sintflut“, wie wir sie in Hunderten von Legenden und Mythologien aller Völker weltweit finden, könnte aus dieser Sicht sehr wohl eine Variation von Platons Bericht sein, und könnte Geschichten aktueller Beobachtungen oder Augenzeugen-Berichte derselben oder ähnlicher Katastrophen sein. Es ist vermutlich die Begebenheit, die Firestone, West und Warwick-Smith in ihrem Buch The Cycle of Cosmic Catastrophes; How a Stone-Age Comet changed the Course of World Culture (etwa "Der Zyklus kosmischer Katastrophen; Wie ein Steinzeit-Komet den Lauf der Weltkultur änderte") beschreiben. Wie ich in meinem Buch The Secret History of the World erörtert habe, passt der nord- und südamerikanische Kontinent in der westlichen Hemisphäre sehr zu den Beschreibungen von „Atlantis“, und es ist sehr wahrscheinlich, dass die Katastrophe, die vor ca. 12000 Jahren zum Aussterben von circa 30 Spezies großer Säugetiere führte, die Quelle der Legenden von Atlantis und möglicherweise der Legenden einer weltweiten Sintflut war: Noahs Sintflut. Schauen wir uns einige der Beschreibungen der Folgen eines derartigen Ereignisses an. Aus meinem Buch:
In den Vierzigerjahren leitete Dr. Frank C. Hibben, Professor für Archäologie an der Universität von New Mexiko, eine Expedition nach Alaska, um nach menschlichen Überresten zu suchen. Er fand keinerlei menschlichen Überreste; er fand jedoch kilometerlange eisige Schlammhaufen vollgepackt mit Mammuts, Mastodonten, und verschiedenen Arten von Bisons, Pferden, Wölfen, Bären und Löwen. Etwas nördlich von Fairbanks, Alaska, beobachteten die Mitglieder der Expedition mit Schrecken wie Bulldozer halbgeschmolzenen Schlamm in eine Spühlrinne schoben, um Gold auszuwaschen. Stoßzähne und Knochen von Tieren rollten vor der Schaufel her „wie Späne von einem riesigen Hobel“. Die Kadaver der Tiere wurden in unterschiedlichen Todeszuständen gefunden; die meisten „waren auseinandergerissen, wie von einer unerklärlichen frühhistorischen katastrophalen Kraft“. [Hibben, Frank, The Lost Americans, (New York, Thomas & Crowell Co. 1946)]

Das Schlachtfeld erstreckte sich in jeder Richtung für hunderte von Kilometer. [ibid.] Bäume und Tiere, Schichten von Moos und Torf waren ineinander geschlungen und durcheinander gerührt, als ob eine kosmische Mischmaschine vor ca. 12000 Jahren diese in sich hineingesogen und zu einer soliden Masse augenblicklich eingefroren hätte. [Sanderson, Ivan T., Riddle of the Frozen Giants, Saturday Evening Post, No. 39, 19. Januar 1960.]

Etwas nördlich von Sibirien findet man ganze Inseln aus Knochen von Tieren aus dem Pleistozän, die nach Norden in den eisigen arktischen Ozean gefegt wurden. Es wird geschätzt, dass rund zehn Millionen Tiere entlang der Flüsse im Norden von Sibirien begraben sein könnten. Tausende und Abertausende von Stoßzähnen der eingefrorenen sibirischen Mammuts und Mastodonten wurden die Grundlage eines enormen Elfenbeinhandels für die Meisterschitzer Chinas. Das berühmte Beresovka Mammut zeigte erstmals deutlich auf, wie rasch der Prozess des Einfrierens erfolgt sein musste, als gefrorene Butterblumen in dessen Maul gefunden wurden.

Was für eine Katastrophe überraschte diese Kreaturen an einem einzigen Tag? Die Funde deuten auf einen enormen Tsunami hin, der über das Land raste und Tiere und Bäume vor sich her wirbelte, um diese dann rapide für die nächsten 12000 Jahre einzufrieren. Aber das Aussterben war nicht nur auf die Arktis begrenzt, auch wenn uns die Überreste dieses Naturereignisses in den kälteren Zonen durch Einfrieren bewahrt worden sind.

Der Paläontologe Georg G. Simpson nannte das Aussterben der Pferde in Nordamerika während des Pleistozän eines der mysteriösesten Zeitalter in der Geschichte der Zoologie und gesteht, dass „keiner die Antwort kennt“. Er ist auch ehrlich genug einzugestehen, dass es noch eine viel größere Frage mit der gleichzeitigen Ausrottung mancher anderen Spezies in Amerika gibt. [Simpson, George G., Horses, New York: Oxford University Press, 1961]. Das Pferd, die Riesenschildkröten der Karibik, das Riesenfaultier, der Säbelzahntiger, das Glyptodon und Toxodon. Das waren alles tropische Tiere. Diese Kreaturen starben nicht auf Grund einer „allmählich“ einsetzenden Eiszeit, „es sei denn man sei bereit anzunehmen, dass eisige Temperaturen am Äquator herrschten, was natürlich äußerst fragwürdig ist“. [Martin, P. S. & Guilday, J. E., "Bestiary for Pleistocene Biologists", Pleistocene Extinction, Yale University, 1967]

Massive Knochenhaufen von Mastodonten und Säbelzahn-Tigern wurden auch in Florida entdeckt. [Valentine, zitiert von Berlitz, Charles, The Mystery of Atlantis (New York, 1969)] In Venezuela wurden Mastodonten, Toxodonten, Riesenfaultiere und andere Tiere tiefgefroren in einem Gletscher gefunden. Wollhaarige Rhinozerosse, Riesen-Armadillos, Riesenbiber, Riesenjaguare, Bodenfaultiere, Antilopen und zahllose andere Arten wurden zur gleichen Zeit, am Ende des Pleistozän, vor ca. 12.000 Jahren, vollständig ausgerottet.

Das war ein globales Ereignis. Die Mammuts in Sibirien starben zur gleichen Zeit aus wie das Riesen-Rhinozeros in Europa, das Mastodon in Alaska, der Bison in Sibirien, der Elefant in Asien und das amerikanische Kamel. Es ist offensichtlich, dass die Ursache dieses Aussterbens die gleiche auf beiden Hemisphären war, und dass dies nicht „allmählich“ geschah. Eine „gleichförmige Vergletscherung“ hätte nicht dieses Aussterben verursacht, da die verschiedenen Tiere einfach zu besseren Weidegründen ausgewandert wären. Was wir jedoch beobachten können, ist ein überraschendes Ereignis von unkontrollierter Heftigkeit. [Leonard R. Cedric, Appendix A in: A Geological Study of the Mid-Atlantic Ridge, Special Paper No. 1 (Bethany: Cowen Publishing 1979)]

Mit anderen Worten: Vor 12.000 Jahren passierte etwas Grauenvolles -- etwas so Schreckliches, dass beinahe alles Leben auf der Erde an einem einzigen Tage ausgelöscht wurde.

Harold P. Lippman räumt ein, dass die schiere Masse der Fossilien und Stoßzähne, die im sibirischen Permafrost liegen, eine „unüberwindbare Schwierigkeit“ für die Theorie des Uniformitarismus bietet, da kein allmählicher Prozess zur Konservierung von Zehntausenden von Stoßzähnen und ganzen Tieren führen kann, „selbst wenn sie im Winter gestorben wären“. [Lippman, Harold P., "Frozen Mammoth", in Physical Geology (New York 1969)] Insbesondere, wenn diese Tiere unverdaute Gräser und Blätter in ihren Mägen hatten. Der Pleistozän-Geologe William R. Farrand von dem Lamont-Doherty Geological Observatory, der ein Gegner des Katastrophismus jeglicher Art ist, bemerkt: „diese kraftvollen, gesunden Tiere mit ihren gefüllten Mägen starben plötzlich ... die Tiere waren kräftig und gesund als sie starben. “ [Farrand, William R., "Frozen Mammoth and Modern Geology", Science, Vol. 133, No. 3455, März 17, 1961] Unglücklicherweise war dieser arme Kerl trotz seiner Beobachtungen nicht in der Lage, der Realität einer weltweiten Katastrophe ins Auge zu sehen, die ganz genau am Ende des Pleistozän Millionen von Knochen auf dem ganzen Planeten deponierte. Hibben fasst die Situation mit einer einzigen Feststellung zusammen: „Das Zeitalter des Pleistozän endete im Tod. Das war kein normales Aussterben innerhalb irgendeiner schlecht definierten geologischen Periode, das zu einem unbestimmten Ende führte. Dieser Tod war katastrophal und allumfassend.“ [Hibben, op. cit.]

[Zitiert aus The Secret History of the world]
Firestone, West und Warwick-Smith schreiben:
Bis vor kurzem stand die astronomische Gemeinschaft der Riesenkometen-Hypothese von Clube und Napier äußerst kritisch gegenüber. Nach dem Einschlag des Kometen Shoemaker-Levy 9 auf Jupiter im Jahre 1994 veränderte sich diese Einstellung jedoch. Dieser Komet, weltweit von Sternwarten beobachtet, brach in 20 Stücke, die dann im Laufe von mehreren Tagen auf verschiedenen Orten des Planeten einschlugen. Es muss wohl kaum erwähnt werden, dass ein ähnlicher Treffer auf der Erde zweifellos katastrophal gewesen wäre.
Die Carolina Bays [kleine, seichte Seen im US-Staat Carolina, AdÜ], werden auf die gleiche Zeitperiode datiert. Die Carolina Bays sind mysteriöse Gebilde in der Landschaft, in denen oft Bäume wachsen und andere Marschvegetation. Aufgrund ihrer ovalen Form und parallelen Orientierung vermuten einige Experten, sie seien die Folge eines großen Meteorschauers, der vor ca. 12.000 Jahren stattfand. Aber das Erstaunlichste ist ihre Anzahl: Es gibt mehr als 500.000 dieser seichten Dellen entlang der Küstenebene von Georgia bis nach Delaware. Das ist eine furchterregende Menge.

Ich möchte das wiederholen: es gibt 500.000 dieser seichten Dellen.

© Unknown
"Carolina Bays": Sie sind an der Ostküste der USA anzutreffen aber sind nicht wirklich Bays (Buchten)
Fortsetzung aus Secret History of the World:
Anders als fast alle anderen Seen oder Landschaftsformen folgen diese topographischen Gebilde einem verlässlichen und unmissverständlichen Muster. Die Carolina Bays sind runde, typisch ellipsenförmige Vertiefungen in der Erde, die in ihrer Hauptachse von Nordwesten nach Südosten ausgerichtet sind. Sie sind außerdem durch einen erhöhten Rand aus feinem Sand charakterisiert, der sie umgrenzt. [...]

Robert Kobres, ein unabhängiger Forscher aus Athens, Georgia, hat die Carolina Bays beinahe 20 Jahre lang im Rahmen seines Hauptinteresses, der Gefahr von Einschlägen aus dem Weltraum, studiert. Seine vor kurzem selbst veröffentlichten Forschungen haben fundamentale Konsequenzen für die Erforschung der Carolina Bays und bieten ernsthafte, erhebliche und bisher nicht untersuchte Daten, die die Wissenschaft zu weiteren Studien herausfordert. Der Kern der Theorie von Kobres ist, dass die Suche nach „Bruchstücken“ und der Vergleich der Carolina Bays mit „traditionellen“ Einschlagkratern eine falsche und naive Annahme darstellt, nämlich jene die besagt, dass nur runde Krater, die außerirdisches Material enthalten, terrestrische Beweise für Objekte sind, die in die Erdatmosphäre eindrangen.

Kobres geht aber noch einen logischen Schritt weiter. Er nimmt an, dass die Kräfte, die mit diesen eindringenden Objekten verbunden sind -- vor allem intensive Hitze -- auch auf der Erde sichtbare Spuren hinterlassen würden. Und schließlich, dass die Physik nicht fordert, dass unbedingt eine „Kollision“ mit diesen Objekten erfolgen muss, um tiefgreifende Veränderungen auf der Erde hervorzurufen. Um zu beweisen, dass solche Ereignisse außerhalb des Physiklabors möglich sind, müssen wir nur den sogenannten „Tunguska-Vorfall“ betrachten (siehe auch Artikel Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben)

Im Epizentrum der Explosion liegt nicht ein riesiger Krater mit „Felsen“, wie wir vermuten würden, sondern nichts weiter als eine Anzahl von „normalen ovalen Mooren“. Die Tunguska-Literatur erwähnt in der Regel diese Moore nur beiläufig, da die Wissenschaftler, die das Areal untersuchten, außerstande waren, irgendwelche Anzeichen eines Meteoriten zu finden und einfach dazu übergingen, andere Aspekte der Explosion zu untersuchen. [The Secret History of the World]
Nun, wie viele menschliche Opfer können wir diesem Ereignis zurechnen? Wie von Firestone et al. diskutiert, waren die Auswirkungen global, und man findet geologische Hinweise auf eine massiv reduzierte Population, nicht nur von Tieren, sondern auch von Menschen. Aber wie groß war die gesamte menschliche Population? Welche Größenordnungen können wir in die Gleichung von Lewis einsetzen? Ehrlich gestanden wissen wir das nicht. Ohne Zweifel kamen mehrere Millionen Menschen um, parallel mit dem Aussterben von vielen Tierspezies. Sicher ist, dass das Hinzufügen dieser Zahlen in die Schätzungen von Lewis eine signifikante Veränderung der „durchschnittlichen Anzahl der Todesfälle pro Jahr“ bewirken würde. Natürlich war das ein äußerst außergewöhnliches Ereignis, und solche geschehen nicht alle Jahre, oder Jahrhunderte. Sie kommen in der Größenordnung von Jahrtausenden vor, und ein solches Ereignis hat in den letzten 12.000 Jahren nicht stattgefunden.

9100 v. Chr. - Aussterben des wollhaarigen Mammuts

7500 v. Chr. - Ende der Eiszeit

5900 v. Chr. - Funde von „natürlich“ geschmolzenen Metallen, was zum Aufkommen der Verhüttung von Metallen durch Menschen führte

4300 v. Chr. - Natürliche Schmelze von Metallen; Beginn der homerischen „Religionen“. Mögliche Periode für ein Ereignis, auf dem ein Teil der Exodus-Geschichte gründet.

3195 v. Chr. - Umweltkatastrophe, die sich in Baumringen niederschlägt. Welche Hinweise existieren, dass um 3100 v. Chr. etwas Außergewöhnliches geschah, außer der Tatsache, dass das Jahr Null des Maya-Kalenders angeblich auf das Jahr 3114 v. Chr. fällt?
  • Bau von Newgrange
  • Flut in paläoklimatischen Daten
  • Stonehenge Nummer Eins
  • Die Vereinigung von Ägypten
  • Methan-Maximum (Feuer)
  • Kaltes Klima wie es bei bestimmten Kieferarten nachgewiesen werden kann
  • Hinkelsteine an der Küste der Bretagne
Obwohl jeder dieser Hinweise für sich genommen nicht ungewöhnlich wäre, lässt uns doch das Zusammenfallen all dieser Ereignisse innerhalb eines Zeitrahmen von nur 100 Jahren vermuten, dass etwas Außergewöhnliches im Gange war. Die folgenden ca. 1.000 Jahre waren auf globaler Ebene sehr unruhige Zeiten.

Die vermuteten Bombardierungen und Staubwolken um das Jahr 3195 v. Chr. -- ein weiteres bekanntes und eng begrenztes Baumring-Datum -- müssen Chaos und Verwüstung sowohl auf lokaler wie auch auf globaler Ebene angerichtet haben. Jede der betroffenen Kulturen muss Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte gebraucht haben, um sich davon zu erholen. Der schiere Schrecken, den viele Feuerbälle der Größe von Tunguska auf die Völker dieser Zeit ausgeübt haben müssen, würde sie verständlicherweise mit einer gewissen Dringlichkeit dazu motiviert haben, Observatorien in jeder Form zu bauen, um zukünftige Meteoritenschauer oder -stürme voraussagen zu können.

Stonehenge könnte sehr wohl gebaut worden sein, um bei der Beobachtung von Kometen behilflich zu sein. Wie schon gesagt, wir haben keine Zahlen über die menschlichen Opfer, die wir in die Berechnungen einsetzen können, aber sie müssen enorm gewesen sein.

3123 v. Chr. - 29. Juni - Deutschland - „Die Tontafeln, die uns erzählen, wie ein Asteroid vor 5.000 Jahren Sodom vernichtete
Eine Tontafel, die Wissenschaftler seit mehr als ein Jahrhundert vor ein Rätsel stellt, ist nun als Augenzeugenbericht identifiziert worden, der beschreibt, wie ein Asteroid die biblischen Städte von Sodom und Gomorra vor 5.000 Jahren zerstörte.

Wissenschaftler vermuten, dass die Symbole der Tontafel einen detaillierten Bericht darüber geben, wie ein kilometerlanger Asteroid die Region traf, was Tausende von Opfern kostete und mehr als eine Million Quadratkilometer verwüstete.

Der Einschlag, der einer Explosion von mehr als 1.000 Tonnen TNT entsprach, hat vermutlich einen der größten je erfolgten Erdrutsche zur Folge gehabt.

Die Geschichte im Alten Testament beschreibt, wie Gott die „frevlerischen Sünder“ von Sodom mit Feuer und Schwefel zerstörte, er aber Lot, dem einzigen guten Menschen der Stadt, erlaubte, mit seiner Familie zu fliehen.

Diese Theorie ist das Werk von zwei Raketen-Ingenieuren -- Alan Bond und Mark Hempsell -- die die letzten acht Jahre damit verbracht haben, das archäologische Puzzle zusammenzufügen.

Das Herzstück dieser Theorie besteht aus einer Tontafel, die Planisphäre genannt wird. Sie wurde vom viktorianischen Archäologen Henry Layard in den Trümmern der Bibliothek des königlichen Palastes in Nineveh gefunden.

Mit Hilfe von Computern, die den nächtlichen Sternenhimmel vor tausenden von Jahren nachbilden können, gelang es ihnen, die Beobachtung, die auf der Tafel -- eine Kopie von 700 v. Chr. von Notizen über den nächtlichen Sternenhimmel aus der Sicht eines sumerischen Astrologen, aus einer der frühesten Zivilisationen der Welt -- festgehalten ist, auf kurz vor dem Sonnenaufgang des 29. Juni des Jahres 3123 v. Chr. zu datieren.

Die eine Hälfte der Tontafel beschreibt Planetenpositionen und Wolken, während die andere Hälfte den Verlauf eines Objektes beschreibt, welches mit hoher Geschwindigkeit durch den Himmel zog und wie eine „Steinkugel“ aussah.

Diese Beschreibung passt gut zu einem Typ von Asteroiden, der Aten-Typ genannt wird, und der die Sonne in der Nähe der Erde umkreist. Seine Flugbahn muss ihn auf Kollisionskurs mit dem Ötztal gebracht haben. [In Österreich. Mit anderen Worten, diese Geschichte hatte mit Abraham und Lot in Palästina nichts zu tun!]

„Dieser Asteroid kam in einem ganz flachen Winkel herein -- nur rund sechs Grad -- und streifte die Spitze des Berges „Gamskogel“, der ca. 11 km von Köfles entfernt ist,“ sagte Hempsell.

„Dies führte zur Explosion dieses Asteroiden und verwandelte ihn in einen Feuerball, als er weiter das Tal hinunter raste.“

„Als er in Köfles einschlug, erzeugte dies eine enorme Druckwelle, die den Felsen pulverisierte und den Erdrutsch auslöste. Aber weil er nicht solide war, entstand kein Krater.“

„Die Explosion muss eine Pilzwolke erzeugt haben, mit einer Staubfahne, die hunderte von Kilometer weit sichtbar gewesen sein muss.“

Hempsell meinte weiterhin, dass ein anderer Teil der Tontafel, welche einen Durchmesser von 18 cm aufweist und wie eine Steinkugel geformt ist, eine Staubfahne in der Morgendämmerung des darauffolgenden Tages beschreibt.

„Man muss den Zusammenhang kennen, bevor man sie übersetzen kann,“ sagte Hempsell von der Universität in Bristol.

Geologen haben das Alter des Erdrutsches auf ungefähr 9.000 Jahre geschätzt, sehr viel früher als die sumerische Aufzeichnung. Nach Meinung von Hempsell, der ein Buch über diese Theorie herausgegeben hat, könnten Verunreinigungen in den Proben des Asteroiden frühere Versuche der Datierung verfälscht haben.

Verschiedene Wissenschaftler haben diese Befunde, welche in dem Buch A Sumerian Observation of the Köfel’s Impact Event erschienen sind, kritisiert.

John Taylor, ein pensionierter Experte in Nahost-Archäologie am Britischen Museum, meinte „dass es keine Beweise dafür gibt, dass die Sumerer in der Lage waren, solch präzise astronomische Aufzeichnungen zu machen, während unsere Kenntnisse der sumerischen Sprache unvollständig sind.“

„Ich bin von diesen Resultaten nicht überzeugt,“ fügte er hinzu.
2345 v. Chr. - Umweltkatastrophe in der Levante, wie aus Baumring-Untersuchungen hervorgeht. Das Ende der alten Ägyptischen Dynastie?
Im Juli 1997 präsentierte die französische Archäologin Marie-Agnes Courty bei der Konferenz der Society for Inter-Disciplinary Studies an der Cambridge Universität eine Publikation, in welcher sie als erstes die Funde der Ausgrabungstätte, Tell Leilan, im Norden von Syrien detailliert beschrieb. Es war das erste Mal, dass eine Ausgrabung mit dem Hauptziel der Erforschung der stratigrafischen Befunde der Region aufgenommen wurde, um nach Spuren von „verbrannter Erde“ im Hinblick auf eine vermutete Episode einer terrestrischen „Feuerball-Bombardierung“ zu suchen.

Zusammen mit ihrem Team fand sie eine große Anzahl von mikroskopischen Glaskügelchen, die typisch für geschmolzenen Sand und Fels sind, welche durch die intensive Hitze eines Asteroiden-Einschlages oder einer Detonation in der Luft verursacht werden. Sie empfahl weitere Grabungen an demselben und an anderen Orten. Es würde Sinn machen, das Hauptaugenmerk auf Stätten zu richten, die zu den Zeiten besiedelt waren, in denen die Baumring-Chronologie Hinweise auf einen abrupten Klimawandel gibt -- so wie im Falle von Tell Leilan im Norden von Syrien, wo das „Brandereignis“ durch Courty auf kurz vor 2345 v. Chr. datiert worden ist, einem „schmalen Baumring“-Datum.
Wiederum ein Ereignis ohne Opferzahlen in den Berechnungen.
Wissenschaftler haben die ersten Spuren eines verheerenden Meteoren-Einschlages im Mittleren Osten gefunden, der den mysteriösen Untergang von Zivilisationen vor mehr als 4.000 Jahren verursacht haben könnte.

Untersuchungen von Satellitenaufnahmen vom Süden von Irak haben eine etwa drei Kilometer weite runde Vertiefung gezeigt, von der Wissenschaftler meinen, dass sie alle Merkmale eines Einschlagkraters besitzt. Wenn sich das bestätigt, muss man annehmen, dass der Mittlere Osten von einem Meteor mit der Vernichtungskraft von einigen hundert Atombomben getroffen worden ist. Der heutige Krater liegt in einer Landschaft, die vor 4.000 Jahren aus einem seichten Meer bestand. Ein Einschlag muss verheerende Feuer und Überschwemmungen ausgelöst haben. Ein solch katastrophaler Effekt könnte eine Erklärung für das Rätsel sein, warum viele frühe Kulturen um das Jahr 2300 v. Chr. plötzlich untergingen. Die schwachen Konturen dieses Kraters wurden durch Dr. Sharad Master, Geologe an der Witwatersrand-Universität von Johannesburg, auf Satellitenaufnahmen der Al’Amrah-Region etwa 15 Kilometer im Nordwesten des Zusammenflusses von Tigris und Euphrat gefunden. Diese Region ist die Heimat der Marschland-Araber. [Robert Matthews, Science Correspondent, The Telegraph - London, 11-4-1]
1628 v. Chr. - „Der Exodus“ - Bibelgelehrte diskutieren schon Jahrhunderte lang das Datum des sogenannten Exodus. Die letzten Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass kein Exodus, wie er in der Bibel beschrieben ist, stattgefunden hat. Vielmehr wurde all dies von Priestern nach dem Exil erfunden, um eine „Historie“ zu kreieren, die ihren Elitestatus und ihre Privilegien rechtfertigen würde. Mehr noch wird vermutet, dass aufgrund historischer Erkenntnis über die Art und Weise, wie solche Angelegenheiten dazumal gelenkt wurden, diese Priester vermutlich mit den Menschen, die „nach Babylon verschleppt“ wurden, nicht einmal verwandt waren. Somit erscheint es logisch anzunehmen, dass die Hintergrundinformation in der Exodus-Geschichte -- und andere damit verbundenen Geschichten in der Bibel, wie der Kollaps von Jericho und die Zerstörung von Sodom und Gomorra -- Legenden von Ereignissen sind, die etwa im Zeitrahmen des Vulkanausbruch auf Thera stattgefunden haben, welcher ziemlich genau auf das Jahr 1600 v. Chr. plus oder minus 50 Jahre datiert worden ist. Mark Baillie berichtet, was immer im Zeitabschnitt dieser ungeheuren Eruption stattgefunden hat, war von globalem Ausmaß, wie in Baumring-Chronologien nachgewiesen werden konnte. Mit anderen Worten: Es steckt mehr dahinter als ein bloßer Vulkanausbruch. Wiederum haben wir kein Zahlen der Opfer, die wir in die Gleichung einsetzen können, obwohl wir viele antike Berichte von Plagen und Massensterben haben, sowie ägyptische Aufzeichnungen von seltsamen Himmelserscheinungen, Wetter und Plagen.

1159 v. Chr. - Kollaps der Shang- und mykenischen Kulturen. Kollaps der Bronzezeit im Mittelmeerraum. Möglicher Ursprung von weiteren „Exodus“-Geschichten, die mit älteren Legenden ähnlichen Inhaltes vermischt wurden. Wikipedia sagt uns:
Der Kollaps der Bronzezeit ist ein Ausdruck, der von Historikern geprägt wurde, die den Übergang von der späten Bronzezeit in die frühe Eisenzeit als gewalttätig, plötzlich und kulturell zerstörend betrachten - auf dem Hintergrund des Kollapses der ägäischen und anatolischen Palastwirtschaften, die nach einer gewissen Zeit durch die isolierten Dorfkulturen des frühen Mittelalters im alten Mittleren Osten ersetzt wurden.
Mike Baillie weist darauf hin, dass eine Serie von Einschlägen und atmosphärischen Explosionen das seit langem bestehende Problem des Endes der Bronzezeit im östlichen Mittelmeerraum im 12. Jahrhundert v. Chr. viel besser erklären würde. In dieser Zeit wurden zahlreiche -- unzählige -- wichtige Stätten zerstört und vollständig abgebrannt. Dies ist immer wieder den übernatürlichen „Seevölkern“ in die Schuhe geschoben worden. Wenn das der Fall gewesen wäre, wenn es sich tatsächlich um Invasion und Eroberung gehandelt hätte, dann müssten wenigstens gewisse Hinweise gefunden werden, wie z.B. tote Krieger oder Zeichen der Verwüstung ... doch in den meisten Fällten fehlen diese vollständig. Es wurden kaum menschliche Überreste gefunden, und keine wertvollen Gegenstände, mit Ausnahme von versteckten Gegenständen, als ob jemand erwartet hätte, zu diesen zurückzukehren, oder er keine Zeit mehr hatte, diese Gegenstände abzuholen. Die Personen die flohen -- extra-terrestrische Phänomene bringen oft Vorboten und Warnungen mit sich, da ein Komet für eine gewisse Zeit vorher schon beobachtet werden kann -- und sind vermutlich auf der Flucht umgekommen. Das Resultat war ein völliges Verlassen und die totale Zerstörung dieser Städte.

John Lewis hat dies in seinen Berechungen ebenfalls nicht berücksichtigt.

207 v. Chr. - Wissenschaftler sagen, dass ein Komet 200 Jahre v. Chr. in Süddeutschland einschlug
Ein Komet oder Asteroid schlug vor circa 2.200 Jahren ins heutige Deutschland ein, was zur Entfesselung von Energien vergleichbar mit einigen tausend Atombomben führte, wie Wissenschaftler am Freitag berichteten.

Krater Chiemgau
© Chiemgau Impact Research Team
Der größte Krater im Chiemgau-Bereich in Bayern ist der mit Wasser gefüllte Tuttensee, in der Nähe von Marwang. Der Tüttensee hat 1,200 Fuß im Durchmesser, aber der ursprüngliche Krater könnte doppelt so groß gewesen sein.
Der Felsen mit einem Durchmesser von 1,1 Kilometer schlug ins südöstliche Bayern ein, was ein „außerordentliches Feld“ von Meteoriten- und Einschlagskratern hinterließ, der vom Städtchen Altötting bis zu einem Gebiet um den Chiemsee reicht, berichteten Wissenschaftler in der neuesten Ausgabe des amerikanischen Magazins Astronomy.

Durch die Kollision mit der Erdatmosphäre mit einer Geschwindigkeit von mehr als 43.000 km pro Stunde, brach dieser Fels aus dem All vermutlich in einer Höhe von 70 Kilometer auseinander.

Der größte Brocken schlug mit einer Energie, die 106 Millionen Tonnen TNT, oder 8.500 Hiroshima-Bomben entspricht auf dem Boden auf.

„Der Wald unterhalb des Einschlages geriet vermutlich sofort in Brand, bis die Druckwelle des Einschlages diese Feuersbrunst ausblies“, sagten die Wissenschaftler.

„Staub könnte in die Stratosphäre gelangt sein, wo er auf einfache Weise um den Globus transportiert worden wäre ... Die Region muss für Jahrzehnte vollständig verwüstet gewesen sein.“

Der größte Krater ist nun ein runder See mit dem Namen Tüttensee, der einen Durchmesser von 370 Meter aufweist.

Zahlreiche kleinere Krater und andere Meteoriteneinschläge können in einem elliptischen Umfeld gefunden werden, die von anderen Trümmern erzeugt wurden.

Die Studie wurde vom Chiemgau Impact Research Team geführt. Unter den fünf Mitgliedern sind ein Mineraloge, ein Geologe und ein Astronom. [...]

Zusätzliche Hinweise kommen von lokalen Funden von keltischen Artefakten, welche auf einer Seite verkohlt zu sein scheinen.

Dies half dabei, den Einschlag auf einen Zeitraum zwischen 480 und 30 v. Chr. zu datieren.

Diese Spanne kann noch weiter auf etwa 200 v. Chr. verfeinert werden, wenn Baumring-Daten von erhaltenen irischen Eichen mit einbezogen werden, die ein vermindertes Wachstum um das Jahr 207 v. Chr. zeigen.

Dies könnte durch einen Staubschleier in der Atmosphäre hervorgerufen worden sein, der das Sonnenlicht filterte.

Zusätzlich berichten römische Autoren zu jener Zeit über Steinschauer, die vom Himmel fielen und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzten.

Dieses Objekt war vermutlich eher ein Komet als ein Asteroid, angesichts der Länge der Ellipse und des verstreuten Schuttes, führt der Bericht weiter aus.

[...]
44 v. Chr. - Plinius berichtet, dass „unheilvolle und lange andauernde Sonnenfinsternisse auftraten, wie diejenige nach dem Mord des Diktator Cäsar ...“ Doch waren keinerlei Sonnenfinsternisse im Römischen Reich zwischen dem Februar 48 v. Chr. und Dezember 42 v. Chr. sichtbar. Es erschien jedoch ein tagsüber sichtbarer Komet im Jahre 44 v. Chr., der vermutlich der bekannteste Komet der Antike war. Ein Staubschleier verdunkelte den Himmel über Italien im Frühling des Jahres 44 v. Chr. der oftmals mit einem (unbestätigten) Ausbruch des Vulkans Etna in Verbindung gebracht wurde. Man findet Sulfatniederschläge in Eiskernen aus Grönland, die diesem Jahr entsprechen und es gibt Hinweise in Baumringen aus Nordamerika, die auf einen Klimawechsel in den späten 40er Jahren v. Chr. deuten. Was genau einschlug und wo der Einschlag stattfand, ist noch nicht bestimmt worden, und ob an anderen Orten auf der Welt ebenfalls Tod und Zerstörung auftraten, ist ebenfalls unbekannt.

John S. Lewis schließt diese Episode ebenfalls nicht in seine Berechnungen ein.

60 - 70 n. Chr. - Die Zerstörung Jerusalems
Die Berichte die Josephus aus den sechziger Jahren überliefert hat, berichten von Hunger, sozialen Unruhen, den Zusammenbruch der Institutionen, bittere interne Konflikte, Klassenkämpfe, Banditentum, Aufstände, Intrigen, Verrat, Blutvergießen und die Verstreuung der Juden über ganz Palästina. ... Es gab Kriege, und Gerüchte über Kriege, für etwa zehn Jahre, und Josephus berichtet von Omen, einschließlich einem hellem Tageslicht in der Mitte der Nacht! [Burton Mack, A Myth of Innocence: Mark and Christian Origins, 1988, 2006]
Wir erinnern uns an das helle Tageslicht in der Nacht vom Tunguska-Ereignis.

Josephus berichtet von mehreren Vorzeichen des Bösen, das Jerusalem und den Tempel befallen würde. Er beschreibt einen Stern, der einem Schwert gleicht; einen Kometen; ein helles Licht im Tempel; eine Kuh, die ein Lamm gebiert just in dem Moment, wo sie im Tempel von Jerusalem geopfert werden sollte; Armeen, die am Himmel kämpfen; und eine Stimme aus dem Innersten Heiligtum, die sagt: „Wir reisen ab“ [Josephus, Der Jüdische Krieg 6.3]. (Offensichtlich war die Stimme apokryph.)

Einige dieser Omen werden auch von anderen zeitgenössischen Historikern, zum Beispiel von Tacitus, erwähnt. Jedoch geißelt Tacitus im fünften Buch seiner Historien die abergläubischen Juden, die die Omen nicht erkannten und keinerlei Opfer erbrachten, um die drohende Katastrophe abzuwehren. Er schreibt die Zerstörung Jerusalems der eigenen Dummheit und mutwilligen Ignoranz der Juden zu, die keinerlei angemessene Opfer dargereicht hatten.
Da war ein Stern, der einem Schwert glich, welches über der Stadt [Jerusalem] hing, und ein Komet, der das ganze Jahr durch sichtbar war ... [Josephus, Der Jüdische Krieg 6.3]
Kurz gesagt, es könnte wohl sein, dass die eschatologischen Schriften des Neuen Testaments, der eigentliche Ursprung des Mythos Jesus, auf einem Kometenereignis zu dieser Zeit basierte, einschließlich einer Erinnerung des „Stern im Osten“. Die Zerstörung des Tempels in Jerusalem könnte ebenfalls sehr wohl ein „Gottesakt“ gewesen sein, wie Markus in seinem Evangelium beschreibt.

312 n. Chr. - Italien - Ein Team von Geologen glaubt den Krater eines eingeschlagenen Himmelskörpers gefunden zu haben. Die Datierung lässt vermuten, dass die Entstehung dieses Kraters mit der Himmelserscheinung korrespondieren könnte, die angeblich einen späteren römischen Kaiser zum Christentum übertreten ließ. Der kleine runde "Cratere del Sirente" im Zentrum von Italien ist unzweifelhaft ein Einschlagskrater, berichten die Geologen, weil dessen Form dazu passt und er auch von zahlreichen kleineren sekundären Kratern umgeben ist, die durch herumfliegende Trümmer hervorgerufen wurden, wie dies auch durch Einschlagsmodelle prognostiziert wird.

Laut Radiokarbon-Datierung ist die Entstehung dieses Kraters zu einer Zeit entstanden, dass er auch von Konstantin erlebt worden sein könnte. Um die sekundären Krater herum findet man magnetische Anomalien -- möglicherweise hervorgerufen durch magnetische Fragmente des Meteoriten. Dieser muss mit der Kraft einer kleinen Atombombe in die Erde eingeschlagen haben, welche etwa einer Kilotonne Sprengkraft entsprach. Der Einschlag muss wie eine Atomexplosion ausgesehen haben, mit einer Pilzwolke und Schockwellen.

476 n. Chr. - I-hsi und Chin-ling, China - „Donnernde Streitwagen“ fielen zur Erde „wie Granit“; Vegetation wurde verkohlt.

526 n. Chr. - Grosses Erdbeben von Antiochia
... diejenigen, die in der Erde unterhalb von Gebäuden gefangen wurden, verbrannten, und Feuerfunken erschienen in der Luft und verbrannten alle die davon getroffen wurden wie ein Blitz. Die Oberfläche der Erde kochte und die Grundmauern von Gebäuden wurden von Blitzen getroffen, von Erdbeben in die Höhe geschleudert und durch Feuer eingeäschert ... es war ein gewaltiges und unglaubliches Wunderwerk mit Feuer, das Regen heraus stieß; Regen, der aus gewaltigen Öfen fiel; Flammen, die sich in Schauer auflösten ... in Folge dessen Antiochia verwüstet wurde ... in diesem Terror verstarben bis zu 250.000 Menschen. [John Malalas, zitiert von Jeffreys, E., Jeffreys, M und Scott, R. 1986, „The Chronicle of John Malalas“, Byzantina Australiensa, Australian Assoc. Byzantine Studies 4, Melbourne]
536 - 545 n. Chr. - vermindertes Sonnenlicht, Sprühregen oder „trockene Nebel, Missernte, Hungersnöte in China und Mittelmeerraum und Seuchen.

Der prätorianische Präfekt Magnus Aurelius Cassiodorus Senator schrieb einen Brief, der diese Verhältnisse dokumentierte.
Alle von uns sehen, gleichsam, eine blau gefärbte Sonne; wir wundern uns über Körper, die zur Mittagszeit keine Schatten schlagen, und bei diesem Ausmaß äußerster Hitze extreme und betäubende Lauheit erreichen ... Wir hatten einen Winter ohne Stürme, einen Frühling ohne Milde, einen Sommer ohne Hitze ... Die Jahreszeiten haben sich verändert weil es keine Unterschiede mehr gibt; und was aus der Vermischung mit Regen hervorzukommen pflegte, kann aus der bloßen Trockenheit nicht gewonnen werden.
Procopius von Caesarea, ein Byzantiner, schrieb:
Und es trat in diesem Jahr ein unheimliches Omen auf. Denn die Sonne gab uns während des ganzen Jahres ihr Licht ohne Helligkeit, wie der Mond; und sie schien geradewegs so zu sein wie während einer Sonnenfinsternis, denn die Strahlen, die sie von sich gab, waren nicht so klar, wie gewöhnlich der Fall.
Johannes von Ephesos, ein Geistlicher und Historiker, schrieb:
Die Sonne war dunkel und diese Dunkelheit dauerte achtzehn Monate; jeden Tag schien sie für etwa vier Stunden; und dennoch war dieses Licht nur ein fahler Schatten ... die Früchte wollten nicht reifen und der Wein schmeckte wie saure Reben.
Als Folge dieser unerklärlichen Dunkelheit fiel die Ernte aus und es trat eine Hungersnot auf. Und danach, die Pest. Doch hier meinen wir „Pest“ im Sinne von Jacme d’Agramont, einem Arzt, der 1348 diese in Bezug auf den „Schwarzen Tod“ beschreibt.
... d’Agramont beschreibt nichts in Bezug auf den Begriff epidemia, sondern was er unter pestilencia versteht. Er gibt diesem Begriff eine sehr seltsame Etymologie in Verbindung mit Wissen, welches Isidor von Sevilla (570 - 636) in seiner Etymologiae entwickelt hat, und die im Mittelalter weithin in Europa anerkannt war. Er teilte den Term pestilencia in drei Silben auf: pes = 'tempesta', 'Sturm'; te = 'temps', 'Zeit'; lencia = 'clardat', 'Helligkeit', 'Licht'; somit scloss er daraus, dass die Pestilencia „die Zeit der Stürme“ war, „die durch das Licht der Sterne hervorgerufen wurden“. [Jon Arrizabalaga, siehe Teil Eins dieser Artikelserie, New Light on the Black Death: The Cosmic Connection]
Während der Ära von Justinian verwüstete diese „Pestilenz“ Europa und verminderte die Bevölkerung des Römischen Reiches um etwa ein Drittel, brachte vier Fünftel der Bevölkerung von Konstantinopel um und reichte im Osten bis nach China und im Nordwesten bis nach Großbritannien. Johannes von Ephesos dokumentierte die Ausbreitung dieser „Pestilenz“ in Konstantinopel in den Jahren 541 - 542 n. Chr., wo die Stadtbehörden nach 230000 (Zweihundertdreißig Tausend) Opfern es aufgaben, die Opfer zu zählen:
Die Stadt stank nach Kadavern, da es weder Bahren noch Totengräber gab, und die Leichenhaufen lagen in den Straßen. Es konnte geschehen, dass eine Person auf den Markt ging um Lebensmittel zu kaufen, und während sie dastand und redete oder ihre Münzen zählte, das Ende plötzlich über den Käufer hier oder den Verkäufer dort kam, während die Ware mit der Bezahlung in der Mitte lag, ohne dass ein Käufer oder ein Verkäufer diese auflesen würde.
Dies war auch die Zeit, die dem legendären König Artus, dem Verlust des Grals und dem Auftreten der mittelalterlichen „Einöde“ zugeschrieben wird. Obwohl die Geisteswissenschaftler den historischen König Artus ins fünfte Jahrhundert legen, wird von seinem Tod im Jahre 539 n. Chr. berichtet. Nach Angaben von Mike Baillie, fällt die Metaphorik der Artus-Legende mit dem Auftreten eines Kometen und der darauffolgenden Hungersnot und Pest zusammen, der legendären „Einöde“. Die irischen Geschichten um den Heiligen Patrick beinhalten ebenfalls eine Einöde. Und obwohl dem Heiligen Patrick nachgesagt wird, er hätte Irland von Schlagen befreit, müssen wir in Betracht ziehen, dass es in Irland niemals Schlangen gegeben hat, und dass Schlangen und Drachen Bilder sind, die mit Kometen assoziiert werden.

Bis zu diesem Zeitpunkt kontrollierten die Briten das post-römische Britannien und unterdrückten und isolierten die Angelsachsen. Nach dem Abzug der Römer hielten die Briten den Status quo aufrecht, lebten in Städten, mit gewählten Beamten und trieben Handel mit dem Rest des Reiches. Nach 536 n. Chr., dem Jahr vom „Tod von König Artus“, verschwanden die Briten und ihr kymrisches Reich, welches sich in seiner Blütezeit von Cornwall im Süden bis Strathclyde im Norden erstreckte, und wurden durch die Angelsachsen ersetzt. Es wird viel in den Kreisen der Wissenschaftler diskutiert, ob die Angelsachsen alle Briten umgebracht oder diese assimiliert haben. Wir müssen hier ebenfalls in Betracht ziehen, dass sie Opfer von Kometenexplosionen gewesen sein könnten, die einen Großteil der europäischen Bevölkerung ausradierten und Europa ins „finstere Mittelalter“ stürzte, welches angeblich wirklich FINSTER war -- von einem atmosphärischen Standpunkt aus gesehen.

Flagge von Wales

Die Flagge von Wales
Aus dem Buch The European 'Dark Age' And Welsh Oral Tradition:
Das Rätsel um die Herkunft des Symbols des Roten Drachen, welches heute die Flagge von Wales ziert, hat schon viele Historiker, Schriftsteller und Romantiker verwirrt, und die archäologische Gemeinschaft hat im Großen und Ganzen es unterlassen, Kommentare über dieses höchst ungewöhnliche Emblem abzugeben, mit der Begründung, dass dies sie nicht betreffe. In der alten walisischen Sprache wird dieses als „Draig Goch“ -- „Roter Drachen“ -- bezeichnet, und in „Y Geiriadur Cymraeg Prifysgol Cymru“, dem „Walisischen Wörterbuch der Universität von Wales“ (Cardiff, University of Wales Press, 1967, S. 1082) findet man verschiedene Übersetzungen für das Wort „draig“. Gebräuchliche Bedeutungen lassen sich als „Drachen“ übersetzen, doch in vergangenen Zeiten wurde dieses Wort auch benutzt, um „Mellt Distaw“ -- Wetterleuchten -- zu bezeichnen, aber auch „Mellt Didaranau“ -- Blitz ohne Donner.

Der interessanteste Gebrauch des Wortes in früheren Zeiten -- nach Angaben dieses Referenzwerkes -- ist „Maen Mellt“, das Wort für „Meteorit“. Und das macht auch Sinn, da das walisische Wort „Maen“ als „Stein“ übersetzt wird, während das walisische Wort „Mellt“ als „Blitz“ übersetzt wird -- wortwörtlich also ein „Blitz-Stein“. Dass die alte Sprache der walisischen Druiden Worte beinhaltet, die heute noch im Gebrauch sind und die in alten Zeiten dazu verwendet wurden, um sowohl einen Drachen, als auch einen Meteoriten zu bezeichnen, hilft uns sehr dabei, den zerstörerischen „Pfad des Drachen“ zu verfolgen, der in den frühen walisischen „Rätsel-Gedichten“ beschrieben worden ist. [...]

Die genaue Natur und Sequenz der Ereignisse in der Mitte des 6. Jahrhunderts n. Chr., die zur Periode führte, die wir gemeinhin als das „finstere Mittelalter“ bezeichnen, ist immer noch Stoff für Spekulationen für Historiker und Archäologen. In den letzten 20 Jahren haben gewisse Paläoklimatologen damit begonnen, ihre Befunde mit denen von Archäologen und Astronomen zu vergleichen. Interessanterweise haben viele -- aufgrund fehlender schriftlicher Aufzeichnungen -- damit begonnen, den Mythologien etwas mehr Beachtung zu schenken in ihren Bemühungen, die Befunde ihrer Forschungen zu bestätigen. Während ein Großteil dieses interdisziplinären Brainstormings sich auf den Beginn des „finsteren Mittelalters“ im 6. Jahrhundert n. Chr. konzentriert hat, sind frühere Daten für diejenigen, die in diesem „Paradigmenwechsel“ verwickelt sind, von großem Interesse. [...]

In den vergangenen Jahren haben gewisse Astronomen immer häufiger den Umstand gewürdigt, dass in den Folkloren und Mythologien vieler Kulturen genaue Beobachtungen antiker Himmelsbeobachter verborgen sind. Fast alle erzählen von Zeiten, in denen Tod und Zerstörung vom Himmel kam -- Ereignisse, oftmals porträtiert sind als „himmlische Schlachten“ zwischen etwas, das als „die Götter“ bezeichnet wurde. Interessanterweise haben die Bilder in diesen Mythen viele gemeinsame Merkmale, sogar zwischen Mythologien, die in Zeit und Ort weit voneinander entfernt sind.

[The European 'Dark Age' And Welsh Oral Tradition]
Was auch immer draußen in den asiatischen Steppen im Jahre 536 geschah verursachte politische Unruhen. Die auf Pferden basierende Wirtschaft der kriegerischen Avaren kollabierte, und sie wurden von ihren Vasallen, den herdentreibenden Türken, gestürzt. Von ihren Steppen vertrieben, verbündeten sich die Avaren mit den Slawen in Ungarn, am Rande des Römischen Reiches.

Gildas, der um das Jahr 540 n. Chr. schrieb, sagt, dass die Insel von Britannien in Flammen stand, von Meer zu Meer „... bis sie fast die gesamte Oberfläche der Insel verbrannt hatten und dabei waren, den westlichen Ozean mit ihren scharfen roten Zungen zu lecken.“ [5] In „The Life of St. Teilo“, welches in den Llandaf-Urkunden von St. Teilo (der kurz davor zum Bischof der Llandaf-Kathedrale in Morganwg, Süd-Wales, ernannt worden war) beinhaltet ist, kann man lesen:
„ ... jedoch konnte er nicht lange bleiben, aufgrund der Pestilenz, die nahezu die gesamte Nation zerstörte. Man nannte sie „die gelbe Pestilenz“, da alle Personen, die davon betroffen waren, gelb und ohne Blut wurden. Sie erschien den Menschen als die Säule einer wässrigen Wolke, die ein Ende dem Boden nachschleifte und das andere Ende oben, in der Luft fortschritt, und diese Wolke durch das ganze Land zog, wie Schauer am Grunde eines Tales. Jede Kreatur, die von ihrem pestförmigen Strahl berührt wurde, starb entweder auf der Stelle, oder siechte zu Tode ... und diese Zerstörung wütete durch die gesamte Nation auf eine Weise, dass das Land fast vollständig entvölkert war.“
Den Aufzeichnungen zufolge soll der Heilige Teilo Süd-Wales nach Britannien verlassen haben, um der „gelben Pestilenz“ zu entfliehen, und dass diese 11 Jahre lang wütete.

Im Jahre 540 begann im Jemen der große Damm von Marib auseinanderzubrechen und zu kollabieren. Dieses Bauwerk war um das siebte Jahrhundert v. Chr. gebaut worden, und war eines der Wunderwerke der antiken Welt und zentraler Bestandteil der südarabischen Zivilisation. Um das Jahr 550 n. Chr. war der Damm vollständig zerstört und Tausende von Menschen zogen in eine andere Oase auf der Arabischen Halbinsel: Medina. Die arabischen Völker, durch diese sie heimsuchenden Umweltkatastrophen traumatisiert, begannen aus Überlebensgründen über Eroberungen nachzudenken. Im Jahre 610 n. Chr. wurden sie von einem neuen Führer vereinigt: Mohammed.

Obwohl im siebten Jahrhundert viele historische Veränderungen stattfanden -- zum Beispiel die römischen Kriege in Persien, der Aufstieg des Islams, Rebellion und Bürgerkrieg im Römischen Reich und der Vorstoß der Slawen, die durch die Avaren angetrieben wurden -- kann man sagen, dass die Samen dieser Umwälzungen, der Zerstörung des Alten, das dem Neuen Platz macht, auf die Umweltkatastrophe von 536 n. Chr. zurückverfolgt werden können.

In John Lewis’ „durchschnittlicher Anzahl von Todesfällen durch Kometen“ findet man keinerlei Schätzungen, die Tod und Zerstörung miteinkalkuliert hätten, die in jener Zeit verursacht wurden.

580 - Frankreich - Großer Feuerball und Explosion; Orleans und naheliegende Städte brannten nieder.

588 - 25. Juni - China - Ein „rotes Objekt“ fiel mit „donnergleichem Getöse“ in einen Ofen; explodierte; mehrere Gebäude brannten nieder.

616 - 14. Januar - China - Zehn Todesfälle durch Meteoritenschauer wurden gemeldet; ein Belagerungsturm wurde zerstört.

679 - Coldingham, England - Ein Kloster wurde durch „Feuer vom Himmel“ zerstört, wie in der Angelsächsischen Chronik berichtet wurde.

764 - Nara, Japan - Ein Meteor schlägt in ein Haus ein.

810 - Obersachsen - Das Pferd von Karl dem Großen wurde durch einen Meteor aufgeschreckt und warf ihn vom Sattel.

1000 - Alberta, Kanada - Das Datum dieses Meteoreinschlages ist geschätzt.

„Was von den lokalen Jägern in Whitecourt während Jahren als eine Doline angesehen wurde, ist in Wirklichkeit ein Krater, der durch den Einschlag eines Meteors vor eintausend Jahren verursacht worden war, und der nun das Interesse von internationalen Wissenschaftlern angezogen hat.

... Der Krater hat eine Weite von 36 Metern und ist sechs Meter tief, was für einen Krater sehr klein ist, ... Herd meint, dass der Meteor vom Asteroidengürtel stammte und etwa einen Meter im Durchmesser hatte. Wissenschaftler haben jedoch bis heute 74 verschiedene Fragmente des ursprünglichen Meteors gefunden -- der Meteorit genannt wird, sobald er in den Boden eingeschlagen hat -- die um den Krater herum verstreut liegen, einige bis zu 70 Meter entfernt.“ [Canada: Northern Alberta meteor crater identified]

1064 - Chang-chou, China - Feuerball am helllichten Tag, Meteoriteneinschlag; niedergebrannter Zaun.

1178 - 18. Juni des Julianischen Kalenders, 25. Juni des Gregorianischen Kalenders
In diesem Jahr, am Sonntag vor dem Fest des Heiligen Johannes dem Täufer, wurden fünf oder mehr Männer Zeuge eines wunderbaren Phänomens, als sie nach Sonnenuntergang den aufgehenden Mond betrachteten. Es fand sich gerade ein heller Neumond, und wie üblich in dieser Phase waren dessen Hörner nach Osten gekippt. Doch plötzlich spaltete sich das obere Horn in zwei Teile. Vom Mittelpunkt der Spaltung entsprang eine flammende Fackel, die über eine beachtliche Distanz Feuer, heiße Kohlen und Funken ausspie. Zur gleichen Zeit krümmte sich der darunterliegende Mond wie in Furcht und -- um es in die gleichen Worte zu fassen wie diejenigen, die dies mir berichteten und es mit ihren eigenen Augen gesehen hatten -- krümmte sich wie eine verwundete Schlange. Nach einer Weile nahm er wieder seine gewohnte Form an. Dieses Phänomen wiederholte sich ein Dutzend Mal oder mehr, wobei die Flamme willkürlich verschiedene sich drehende Formen annahm und der Mond danach wieder zu seiner gewohnten Form zurückkehrte. Nach diesen Verwandlungen nahm der Mond von Horn zu Horn, das heißt entlang seiner gesamten Länge, einen schwärzlichen Schein an. Der jetzige Schreiber hat diesen Report von mehreren Männern erhalten, die dies mit eigenen Augen gesehen haben, und die bereit sind, ihre Ehre unter Eid aufs Spiel zu setzen, dass sie keinerlei Ergänzungen oder Verfälschungen im obengenannten Bericht vorgenommen haben. [Gervase von Canterbury]
1321 - 1368 - O-chia Distrikt, China - Eiserner Regen bringt Menschen und Tiere um und beschädigt Gebäude.

1347 - 1348 - Der Schwarze Tod -- ebenfalls in Lewis’ Berechnungen fehlend -- brachte etwa die Hälfte der westeuropäischen Bevölkerung um. Die Auswirkungen dieses Ereignisses waren möglicherweise global, obschon die Anzahl der Toten weltweit unbekannt sind.

1348 - 25. Januar - Erdbeben in Kärnten: 16 Städte wurden zerstört, Feuer fiel vom Himmel, über 40.000 Menschen starben. John Lewis hat dies in seinen Berechnungen auch nicht einbezogen.

1369 - Ho-T’ao, China - „Ein großer Stern“ schlug ein, entfachte ein Feuer, Soldaten wurden verletzt.

1430 - Juni - Neuseeland - Ein riesiger Komet schlug weniger als hundert Meilen von der chinesischen Flotte von Zhou Man ins Meer ein. Man zählte 173 Wracks, die durch dieses Ereignis zerstört wurden. Der Komet verbrannte viele der Schiffe und schleuderte die brennenden Wracks auf die neuseeländische Südinsel, die Ostküste von Australien und über den pazifischen und indischen Ozean. Chinesische und mayanische Astronomen beschreiben einen großen blauen Kometen, der im Sternbild des Kleinen Hundes während 26 Tagen sichtbar war -- ein Datum welches mit Professor Bryants Befunden (1410-1480) in Einklang stehen. Im November 2003 erklärten Dallas Abbott und ihr Team, dass sie die Einschlagstelle des Kometen gefunden haben -- zwischen Campbell Island und Neuseelands Süd-Insel. Anzahl der Toten? Vermutlich in den Tausenden.
In Südostasien schlug vor 700 Jahren ein Mega-Tsunami ein, der mit dem tödlichen Tsunami von 2004 vergleichbar war, wie zwei Teams von Geologen berichteten, nachdem sie in Sedimenten von küstennahen Moorgebieten entsprechende Hinweise fanden.

Thailändische und indonesische Wissenschaftler haben in zwei Artikel in Nature geschrieben, dass der Tsunami kurz vor 1400 einschlug, lange bevor historische Aufzeichnungen über Erdbeben in der Region begannen.
Womit sich natürlich die Frage stellt: War der 2004 Mega-Tsunami das Resultat eines Kometen-/Asteroiden-Einschlages?

1490 - 3. Februar - Ch’ing-yang, Shansi, China - Steine fielen vom Himmel wie Regen, mehr als 10.000 Opfer.

1492 - Einsheim, Elsass - Einschlag eines 130 Kilogramm schwerer Meteoriten; im selben Jahr berichtete Kolumbus von „einem herrlichen Feuerast“ der ins Meer fiel, als er den Atlantik überquerte.

1511 - 14. September - Cremona, Lombardei, Italien - Ein Mönch wurde zusammen mit mehreren Vögeln und einem Schaf getötet.

1516 - Mai - Nantan, China - „Im Mai des Sommers von Jiajings elften Jahres fielen Sterne aus nordwestlicher Richtung, fünf bis sechs Fuß lang, die sich krümmten sie Schlangen und Drachen. Sie waren so hell wie Blitze und verschwanden innerhalb von Sekunden“. Viele davon wurden von ortsansäßigen Bauern 1958 gefunden, als China Stahl für den von Mao Tse Tung propagierten „großen Sprung vorwärts“ benötigte. Diese Steine hatten eine grob oktaedrische Form und bestanden aus 92,35% Eisen und 6,96% Nickel, nach Angaben der IIICD-Klassifikation von Wasson et al (1980). Die meisten der Nantan-Meteoriten wiegen zwischen 150 und 1.500kg. Aufgrund der feuchten Bedingungen sind kleinere Stücke, die im Boden der tiefer gelegenen Tälern vergraben waren, ausgiebig verwittert und zu Limonit oxidiert worden.

1620 - Punjab, Indien - Heißes Eisen fiel vom Himmel und verbrannte Gras; dieses Material wurde zu einem Dolch und zwei Schwertern verarbeitet.

1631 - Der Fall von Magdeburg, Deutschland
[Ein] großer Sturmwind kam auf und die Stadt stand in Flammen an mehreren Stellen, sodass jede noch so kleine Hilfe sehr geschätzt wurde ... dann sah ich die ganze Stadt Magdeburg in Schutt und Asche stehen, mit Ausnahme des Domes, des Klosters und des neuen Marktes, nachdem das Feuer nur 3 oder 3 ½ Stunden gewütet hatte; aus dieser Tatsache leitete ich Gottes seltsame Allmacht und Strafe ab. [Geoffrey Mortimer, German Life and Letters, 54:2, „Style and Fictionalisation in Eyewitness Personal Accounts of the Thirty Years War“).
Eine „zweite Sonne“ war um den 29. Mai 1630 herum sichtbar, und am 20. Mai 1631, also ein Jahr später, fiel die Stadt Magdeburg wie oben beschrieben. Die übliche historische Beschreibung des Falles der Stadt Magdeburgs lautet folgendermaßen:
Der Fall von Magdeburg entsetzte Europa. Die Stadt war zuerst ausgehungert und danach gnadenlos bombardiert worden. Der Artilleriebeschuss war dermaßen schlimm, dass die Stadt in Flammen aufging. Mehr als 20.000 Bewohner kamen bei der Belagerung und dem darauffolgenden Inferno um. Die Stadt brannte vollständig nieder. Diese brutale und sinnlose Zerstörung markierte einen neuen Tiefpunkt, einen Akt, der von einer Generation, die an Gewalt sehr gewohnt war, zutiefst verabscheut wurde.
1639 - China - Ein großer Stein fällt in einen Markt; Dutzende Menschen kamen um; Dutzende Häuser wurden zerstört.

1648 - Schiff in der Nähe von Malakka - Nach Berichten zufolge wurden zwei Seeleute auf einem Schiff auf der Fahrt von Japan nach Sizilien getötet.

1654 - Mailand, Italien - Berichten zufolge wurde ein Mönch von einem Meteoriten erschlagen.

1661 - 9. August - China - Meteorit schlägt in ein Dach ein; keinerlei Verletzte.

1670 - 7. November - China - Meteorit schlägt ein und zerstört einen Dachbalken.

1761 - Chamblan, Frankreich - Haus von Meteoriten getroffen, verbrennt.

1780 - Kanada?
19. Mai 1780: Dunkelheit zu Mittag umfällt Neuengland

Inmitten des Revolutionskrieges, brach um die Mittagszeit Dunkelheit über Neuengland herein. Viele Menschen glauben, dass das Jüngste Gericht gekommen sei. Dieser Tag wird als "Neuenglands dunkler Tag" erinnert.

Tagebucheinträge der vorangegangenen Tage erwähnen Rauch in der Luft und eine rote Sonne am Morgen und Abend. Zur Mittagszeit desselben Tages trat verfrüht die Dunkelheit ein: die Vögel sangen ihr Abendlied, die Tiere auf dem Feld kehrten zu ihren Schlafplätzen zurück und die Menschen waren verwirrt.

Einige gingen in die Kirche, viele suchten Trost in den Wirtshäusern, und manch einer am Rande dieser dunklen Zone machte eine Bemerkung über die seltsame Schönheit dieses übernatürlichen Lichtes. Eine Person bemerkte, dass poliertes Silber die Farbe von Kupfer angenommen hatte.

Am dunkelsten war es im Nordosten von Massachusetts, im südlichen New Hampshire und im Südwesten von Maine, aber Dämmerung brach über den größten Teil von Neuengland herein, bis hinunter nach New York. In Morristown, New Jersey, beschrieb dies General George Washington in seinem Tagebuch.

In den dunkelsten Landstrichen mußten die Menschen ihr Mittagsmahl bei Kerzenlicht einnehmen. Ein Bewohner von Massachusetts bemerkte: “An gewissen Stellen war die Dunkelheit so stark, dass die Menschen nicht in der Lage waren, draußen normale Schrift zu lesen.“ In New Hampshire schrieb eine Person: „Ein weißes Blatt Papier in einem Augenabstand von einigen Zentimetern war ebenso unsichtbar wie dunkelster Samt.“

In Hartford, opponierte Oberst Abraham Davenport gegen die Vertagung des Landtag von Connecticut mit der Bemerkung: „Das Jüngste Gericht kommt entweder oder nicht. Wenn es nicht kommt, gibt es keinen Grund zur Vertagung. Wenn es kommt, dann möchte ich gerne bis dahin meine Pflicht getan haben.“

Als es Nacht wurde, vermochte der volle Mond keinerlei Licht zu bringen. Sogar Landstriche, die tagsüber eine fahle Sonne gesehen hatten, sahen absolut keinen Mond. Keinen Mond, keine Sterne: Es war die dunkelste Nacht, die je gesehen worden war. Manche konnten nicht schlafen und warteten all diese langen Stunden darauf, ob die Sonne jemals wieder aufgehen würde. Sie wurden Zeuge ihrer Rückkehr am Morgen des 20. Mai. Viele begingen ein Jahr später einen Gedenktag mit Fasten und Gebeten.

Professor Samuel Williams von Harvard sammelte Berichte von all den betroffenen Gebieten, um eine Erklärung zu finden. Eine Stadt weiter im Norden berichtete von „schwarzer schaumartiger Asche“, die sich auf dem Regenwasser in den Sammelbecken fand. Ein Beobachter in Boston bemerkte, dass die Luft wie in einem „Malzhaus oder einem Kohlebrenner“ roch. Williams fand heraus, dass der Regen in Cambridge „dick, dunkel und rußig“ vom Himmel fiel und nach „schwarzer Asche von verbrannten Blättern“ roch und schmeckte.

Wie von einem Waldbrand weiter im Norden? Ohne Eisenbahn oder Telegraphen konnten die Menschen das nicht wissen: Keine Nachricht konnte schneller ankommen als durch Pferde übermittelt, angenommen, dass das Feuer in der Nähe einer europäischen Siedlung in dieser weitläufigen Wildnis ausgebrochen war.

Doch wissen wir heute, dass die Dunkelheit mit etwa 25 Meilen pro Stunden sich nach Südwesten ausbreitete. Und wir wissen, dass Waldbrände in Kanada in 1881, 1950 und 2002 dichte Rauchwolken über den Nordosten der Vereinigten Staaten trieben.

Eine definitive Antwort erfolgte im Jahre 2007. In der internationalen Zeitschrift Journal of Wildland Fire kombinierten Erin R. McMurry und ihr Team von der forstwirtschaftlichen Abteilung der Universität von Missouri schriftliche Berichte mit Befunden von Feuernarben im Algonquin Provincial Park im östlichen Ontario, um damit einen massiven Waldbrand zu dokumentieren, der im Frühling von 1780 die „wahrscheinliche Quelle für den berüchtigten Dunklen Tag von 1780 war“.
Das hört sich sehr nach einem Meteoriten-Einschlag an.

1790 - 24. Juli - Barbotan und Agen, Gascogne, Frankreich - Ein Meteorit zerstört ein Bauernhaus und tötet den Bauern und einige Tiere.

1794 - 16. Juni - Siena, Italien - Die Kappe eines Kindes wird getroffen, das Kind bleibt unverletzt.

1798 - 19. Dezember - Benares, Indien - Ein Gebäude wird von einem Meteoriten getroffen.

1801 - 30. Oktober - Suffolk, England - „Das Wohnhaus eines Müllers namens Woodrosse, wurde in der Nähe der Mühle von Horringer von einem Meteor in Brand gesetzt und brannte vollständig mit den anliegenden Ställen nieder.“

1803 - 4. Juli - E. Norton, England - Das White Bull Public House wurde getroffen, der Rauchfang wurde zerlegt, Gras verbrannt, Flug des Objekts beinahe horizontal.

1803 - 13. Dezember - Massing, Tschechien - Gebäude wird von einem Meteoriten getroffen.

1810 - Juli - Shahabad, Indien - Ein großer Stein fiel vom Himmel und zerstörte fünf Dörfer; mehrere Todesopfer.

1811 - 1812 - Von einem Leser zugssandt: Vom Buch The Comet Book - A Guide For the Return of Halley’s Comet von Robert D. Chapman und John C. Brandt, erschienen 1984
Im Dezember 1811 traten Erdbeben auf, die eine Fläche von mehr als dreihundert tausend Quadratmeilen im Osten von Nordamerika erschütterten. Das große Erdbeben von New Madrid war bloß eines in einer ganzen Reihe von Ereignissen am Ende des Jahres 1811 und im Jahre 1812, welche kurz nach dem großen Kometen von 1811 auftraten. Der Komet, der erstmals in Amerika am Ende des Jahres 1811 beobachtet worden war, wurde als hell und -- einschließlich seines Schweifes -- als etwas kleiner als der Mond beschrieben. Die Zeitungen der jungen Republik griffen das Thema dieses Kometen auf und interpretierten ihn als ein Omen für schlimme Zeiten. Tatsächlich folgten ihm eine Reihe von natürlichen und anderen Katastrophen.

Obwohl das Epizentrum des Erdbebens in der Nähe einer kleinen Stadt am Fluss Mississippi lag -- in New Madrid, Missouri -- konnten die zahlreichen Erschütterungen noch in New York und Florida gespürt werden. Nach Angaben einer Quelle wurden Richmond, Virginia und Boston am 16. Dezember dermaßen heftig erschüttert, dass die Kirchenglocken läuteten. Es wird auch berichtet, dass an einigen Stellen der Fluss Mississippi rückwärts floss.

Der große Naturforscher John James Audubon war in Kentucky als die erste Erschütterung auftrat. Er dachte anfänglich, dass das Getöse von einem Tornado herkam und flüchtete in einen Schutzraum. Audubon und andere berichteten von seltsamen Verdunkelungen und Aufhellungen des Himmels.

Jared Brookes, ein Einwohner von Lousiville, Kentucky, führte genau Buch über alle Erschütterungen die er bemerkte. Zwischen Dezember 1811 und Mai 1812 notierte er über Zweitausend separate Beben. Aufgrund von historischen Hinweisen schätzte Charles Richter (der Erfinder der Richter-Skala), dass in dieser Zeit mindestens drei schwere Beben von einer Stärke von mehr als 8 auf seiner Skala auftraten. Das New Madrid Erdbeben war eines der schwersten, wenn nicht das schwerste, Erdbeben, welches in der amerikanischen Geschichte aufgezeichnet worden ist.

Doch das New Madrid Erdbeben war nicht die einzige Katastrophe, die 1811 und 1812 auftrat. Am 26. Dezember 1811 brach ein Feuer im neuen Theater von Richmond aus, welches bis auf den letzten Platz besetzt war. Der Gouverneur und nahezu achtzig andere starben. Die Ereignisse, die zum Krieg von 1812 führten, marschierten unaufhaltsam vorwärts: Die Schlacht von Tippecanoe; der Vorfall von Guerriere bei welchen die Briten einen amerikanischen Seemann von einem amerikanischen Schiff zum Dienst auf eines ihrer eigenen Kriegsschiffe, der Guerriere, zwangsrekrutierten. Um das Maß vollzumachen plagte schlechtes Wetter die junge Republik. Alles in Allem war 1812 kein gutes Jahr.

Ein interessanter Kontrast zu den Desastern von 1811-1812 kommt aus der Welt des Weines. Das Jahr 1811 brachte einen besonders guten Jahrgang heraus. Zu Ehren des großen Kometen wurde dieser Wein als vin de la comète (Kometenwein) bezeichnet. Nicht alles aus diesem Jahr war schlecht!
Dieser Artikel diskutiert die Möglichkeit, dass das New Madrid Erdbeben mit dem Kometen von 1811 verknüpft sein könnte. Der Artikel konzentriert sich mehrheitlich darauf, eine Einschlagszone für dieses Ereignis zu finden. Die Befunde scheinen unbestimmt zu sein, doch aufgrund von dem, was ich gelesen habe, könnte das ein falscher Ansatz sein, um die historischen Daten zu verstehen, da Kometen die Tendenz haben, in der Atmosphäre zu explodieren und dadurch schweren Schaden auf dem Boden anzurichten. Tatsächlich scheint es Aussagen von Augenzeugen zu geben, die dieses Ereignis durchlebten, dass eine kohlenartige Substanz auf die Erde fiel und Wellenbewegungen auf der Erdoberfläche sichtbar waren.

Ein Augenzeuge berichtet:
„ ... die Erde hatte den Anschein, als ob Wellen von einigen Fuß Höhe über sie rollten, mit sichtbaren Vertiefungen dazwischen. Wieder und wieder konnte beobachtet werden, wie diese Wellen oder Schwellungen zersprangen und große Mengen von Wasser, Sand und einer Art Kohle auswarfen ...“
Diese Berichte könnten eine atmosphärische Explosion vermuten lassen, die ebenfalls einige dieser Erdbeben in der Region auslöste.

Ein weiterer Punkt sollte über den Zusamenhangs mit menschlichen Konflikten gemacht werden. Offensichtlich dient der Krieg von 1812 zwischen der amerikanischen Republik und den Briten als herausragendes Beispiel. Ein anderes ist Napoleons Einmarsch nach Russland und seine schlussendliche Niederlage während eines abnormal kalten Winters.

Eine Äußerung innerhalb des oben erwähnten Links:
„Als Napoleon in Russland mit einer Armee von siebenhundert Tausend einmarschierte, bildete der große Komet [von 1811] einen Schweif von einer Million Kilometer Länge. Nach anfänglichen Siegen überforderte sich Napoleon. Nach der Invasion von Moskau gingen ihm die Vorräte aus, und der Winter erwies sich als unüberwindbar. Hundert Tausende starben während der Komet seine beängstigende Akrobatik aufführte und in zwei Teile zerbrach.
Dies mag wohl mit Victor Clube’s Analyse der Verbindung zwischen Kometen und Turbulenzen innerhalb der menschlichen Gemeinschaft einhergehen.

1823 - 10. November - Waseda, Japan - Meteorit schlägt in ein Gebäude ein.

1825 - 16. Januar - Oriang, Indien - Berichten zufolge wurde durch einen Meteoriteneinschlag ein Mann getötet und eine Frau verletzt.

1827 - 27. Februar - Mhow, Indien - Ein Mann wird am Arm getroffen und ein Baum zerbricht durch einen Meteoriten.

1835 - 13. November - Belley, Dept. de l’Ain, Frankreich - Ein Feuerball setzt eine Scheune in Brand.

1836 - 11. Dezember - Macaé, Brasilien - Mehrere Wohnhäuser werden durch einen Kometen beschädigt, und mehrere Ochsen getötet.

1841 - Chiloe Archipel, Chile - Ein Meteor verursacht einen Brand.

1845 - 6. Mai - Ch’ang-shou, Szechwan, China - Ein Stein-Meteorit beschädigt mehr als Hundert Gräber.

1847 - 14. Juli - Braunau, Böhmen - Ein 37 Pfund schwerer Eisenklumpen kracht durch das Dach eines Hauses.

1850 - 17.Oktober - Szu-mao, China - ein Meteorit schlägt durch das Dach eines Hauses.

1858 - 9. Dezember - Ausson, Frankreich - ein Gebäude wurde durch einen Meteoriten getroffen.

1860 - 1. Mai - New Concorde, Ohio - ein Fohlen wird von einem Meteoriten erschlagen.

1868 - 8. August - Pillistfer, Estonien - Gebäude wurde getroffen.

1869 - 1. Januar - Hessle, Schweden - Mann wird nur um wenige Meter von Meteor verfehlt.

1870 - 23. Januar - Nedagolla, Indien - Mann wurde von einem Meteoriten „überrascht“ (Ich weiß nicht, ob das heißt, dass er „verblüfft“ war, oder ob er physisch von ihm getroffen und bewusstlos geschlagen wurde).

1871 - 8. Oktober - Großes Feuer von Chicago - Siehe Comet Biela and Mrs. O’Leary’s Cow (Ein weiteres Beispiel welches John Lewis nicht in seine Berechnungen mit einbezogen hat).

1872 - Banbury, England - Ein Feuerball fällt Bäume und zerstört eine Mauer.

1874 - 30. Juni - Chin-kuei Shan, Ming-tung Li, China - Unwetter; ein riesiger Stein fällt vom Himmel, zerstört ein Haus und tötet ein Kind.

1876 - 16. Februar - Judesegeri, Indien - Wassertank wird von einem Meteoriten getroffen.

1877 - 3. Januar - Warrenton, Missouri - Mann wird knapp von Meteoriten verfehlt.

1877 - 21. Januar - De Cewsville, Ontario - Mann wird knapp von Meteoriten verfehlt.

1879 - 14. Januar - Newtown, Indiana - Leonidas Grover wurde Berichten zufolge in seinem Bett von einem Meteoriten erschlagen (mögliche Zeitungsente in der Paducah Daily News).

1879 - 31. Januar - Dun-le-Poelier, Frankreich - Farmer wurde Berichten zufolge von einem Meteoriten getötet.

1879 - 12. November - Huan-hsiang, China - Steinregen; manche Häuser wurden beschädigt; Schwefelgestank.

1881 - 19. November - Grossliebenthal, Russland - Mann wurde Berichten zufolge von Meteoriten verletzt.

1887 - 19. März - Bericht vom Dreimaster J. P. A., Nordatlantik - Ein Feuerball „fiel ganz in der Nähe ins Wasser“

1893 - 22. November - Zabrodii, Russland - Gebäude von Meteoriten getroffen.

1897 - 11. März - New Martinsville, West Virginia - Berichten zufolge wurde ein Mann getroffen, ein Pferd getötet und eine Mauer durchbrochen.

1906 - 4. November - Diep River, Südafrika - Gebäude von Meteoriten getroffen.

1907 - 5. September - Hsin-p’ai Wie, Wenig-Li, China - Stein fällt vom Himmel und erschlägt eine ganze Familie.

1907 - 7. Dezember - Bellefontaine, Ohio - Meteorit entfacht ein Feuer und zerstört ein Haus.

© Unknown
Bäume, die durch den Tunguska-Luftstoß umgeblasen wurden
1908 - 30. Juni - Tunguska-Tal, Sibirien - Zwei Todesopfer und mehrere Verletzte bei der Tunguska-Explosion.

1909 - 29. Mai - Shepard, Texas - Meteor fällt durch ein Hausdach.

1910 - 27. April - Mexico - Gigantischer Meteor explodiert und schlägt in eine Bergkette ein; entfacht einen Waldbrand.

1911 - 16. Juni - Kilbourn, Wisconsin - Meteor schlägt in eine Scheune ein.

1911 - 28. Juni - Nakhla, Ägypten - Hund von Meteoriten getroffen und erschlagen.

1912 - 19. Juli - Holbrook, Arizona - Gebäude getroffen; 14.000 Steine fielen vom Himmel; Mann knapp verfehlt.

1914 - 9. Januar - West-Frankreich - Meteoriten-Explosion zerbricht Fenster.

1914 - 22. November - Batavia, New York - Meteorit beschädigt eine Farm.

1916 - 18. Januar - Baxter, Missouri - Gebäude getroffen

1917 - 3. Dezember - Strathmore, Schottland - Gebäude getroffen

1918 - 30. Juni - Richardton, North Dakota - Gebäude getroffen

1921 - 15. Juli - Berkshire Hills, Massachusetts - Meteor entfacht ein Feuer in Berkshires.

1921 - 21. Dezember - Beirut, Libanon - Gebäude getroffen

1922 - 2. Februar - Baldwyn, Mississippi - Mann knapp um drei Meter verfehlt.

1922 - 24. April - Barnegat, New Jersey - Wackelnde Gebäude, zerbrochene Fensterscheiben, Wolken von giftigen Gasen - Atmosphärische Explosion eines Meteoriten-Fragmentes.

1922 - 30. Mai - Nagai, Japan - Person wurde knapp verfehlt.

1924 - 6. Juli - Johnstown, Colorado - Mann knapp um einen Meter verfehlt.

1927 - 28. April - Aba, Japan - Mädchen von „dubiosem“ (?) Meteoriten getroffen und verletzt.

1929 - 8. Dezember - Zvezvan, Jugoslawien - Meteor schlägt in eine Hochzeitsgesellschaft ein und tötet eine Person.

1930 - 13. August - Brasilien - Das „Rio-Curaca-Ereignis“. Brasilianisches „Tunguska-Ereignis“; Feuer und „Bevölkerungsverlust“

„Ein ohrenzerreißendes „pfeifendes“ Geräusch, welches als Ausdruck der elektrophonischen Phänomene aufgefasst werden könnte, die im WGN über die letzten Jahre hinweg diskutiert worden sind; die Sonne erscheint „blutrot“ vor der Explosion. Dieses Ereignis fand etwa um 8 Uhr Lokalzeit statt, sodass der Bolide vermutlich von der sonnenzugewandten Seite der Erde kam. Falls das Objekt Staub und Meteoriten hervorbrachte -- also von einem Kometen entstammte -- könnte es sein, dass aufgrund der Tatsache, dass exzentrische Orbits mit niedriger Inklination Radianten nahe der Sonne produzieren, die Verfärbung des Sonnenlichtes (welche aufgrund dieser Erklärung auch anderswo miterlebt worden wäre) durch Staub im Sichtstrahl der Sonne hätte hervorrufen werden können. Oder anders gesagt: Die Sonne befand sich im Schweif eines kleinen Kometen. Kurz vor der Explosion fiel ein Niederschlag von sehr feiner Asche, die die umliegende Vegetation in einen weißen Schleier hüllte.

1931 - 10. Juli - Malinta, Ohio - Explosion, Krater, Schwefelgestank, zerbrochene Fensterscheiben in einem Bauernhaus, vier zerbrochene Telephonmasten, zerrissene Kabel, atmosphärische Explosion eines Kometen-Fragmentes.

1931 - 8. September - Hagerstown, Maryland - Meteor schlägt durch das Dach eines Hauses.

1932 - 4. August - Sao Christovao, Brasilien - Einschlag zerstört das Dach eines Lagerhauses.

1932 - 10. August - Archie, Missouri - Bauernhaus getroffen, Person knapp um einen Meter verfehlt.

1933 - 24. Februar - Stratford, Texas - Heller Feuerball, Einschlag einer vier Pfund schweren metallischen Masse, verbranntes Gras.

1933 - 8. August - Sioux Co, Nebraska - Mann knapp verfehlt

1934 - 18. Februar - Pilot fliegt Ausweichmanöver, um einen Zusammenstoß mit einem Feuerball zu vermeiden.

1934 - 28. September - Sevilla, Spanien - Haus getroffen und niedergebrannt

1934 - 28. September - Kalifornien - Pilot entrinnt einem Feuerball-Schauer (was vermutlich heißt, dass er Ausweichmanöver geflogen hat)

1935 - 11. August - Briggsdale, Colorado - Mann knapp von Meteoriten verfehlt

1935 - 11. Dezember , 21 Uhr Lokalzeit - British Guayana - 2 Grad 10 Minuten nördlicher Breite, 59 Grad 10 Minuten westlicher Länge, in der Nähe der Marudi-Berge. Ein Bericht von Serge A. Korff der Bartol Research Foundation des Franklin Institutes (Delaware, USA) vermutete, dass die Fläche der Zerstörung weit größer als diejenige des Tunguska-Ereignisses sein könnte. Augenzeugen berichteten von einem großen Meteoriten-, respektive kleinen Asteroiden-Einschlag, der damit verbunden war, dass das Objekt in der Atmosphäre mit einem schrecklichen Getöse (vermutlich aufgrund elektrophonischer Effekte) vorbeizog, danach Erschütterungen hervorrief und den Himmel erleuchtete wie am hellichten Tag. Ein lokaler Luftfahrt-Unternehmer, Art Williams, berichtete von einer Waldfläche im Ausmaß von mehr als 32 Kilometer, welche zerstört worden war. Er stellte später fest, dass der zerstörte Dschungel eher langgezogen als kreisförmig war, ähnlich wie in Tunguska, und im Einklang mit der atmosphärischen Explosion eines einfallenden Objektes in einem Winkel von 45 Grad (dem typischen Einfallswinkel für alle kosmischen Projektile).

1936 - 14. März - Red Bank, New Jersey - Meteorit schlägt durch ein Scheunendach

1936 - 2. April - Yurtuk, UdSSR - Gebäude getroffen

1936 - 19. Oktober - Neufundland - Fischerboot durch Meteoriten in Brand gesetzt

1938 - 31. März - Kasamatsu, Japan - Meteorit durchschlägt das Dach eines Schiffes.

1938 - 16. Juni - Pantar, Philippinen - Mehrere Gebäude von Meteoriten getroffen

1938 - 24. Juni - Chicora, Pennsylvania - Kuh getroffen und verletzt

1938 - 29. September - Benld, Illinois - Garage und Fahrzeug von vier Pfund schwerem Stein getroffen.

1941 - 10. Juli - Black Moshannon Park, Pennsylvania - Person knapp um einen Meter verfehlt.

1942 - 6. April - Pollen, Norwegen - Person knapp um einen Meter verfehlt.

1940er Jahre - Katar - In der Nähe von Dukhan wurde ein Krater gefunden, von dem vermutet wird, dass er durch den Einschlag eines Meteors erzeugt wurde. Sheikh Salman bin Jabor al-Thani, Vorsitzender der astronomischen Abteilung des Qatar Scientific Club teilte gestern mit, dass der Club vermutet, dass der Meteor Qatar in den vierziger Jahren getroffen hat. Der Club begann vor drei Jahren aufgrund von Geschichten über einen „fallenden Stern“ nach entsprechenden Hinweisen zu suchen. Der Club nahm dazu die Hilfe von Google Earth in Anspruch. Es gelang ihnen fünf Krater zu lokalisieren, die knapp an der Erdoberfläche sichtbar waren.

1946 - 16. Mai - Santa Ana, Nuevo Leon - Meteorit zerstört mehrere Häuser, verletzt 28.

1946 - 30. November - Colford, Gloucestershire, UK - Telefonnetz bricht zusammen, Knabe von Fahrrad geschleudert.

1947 - 12. Februar - Sikhote Alin, Vladivostok - Ein eiserner Meteorit, welcher in einer Höhe von ca. fünf Meilen zerbrach, regnete Eisen auf die Erde nieder. Er erzeugte rund 100 Krater, wovon der größte einen Durchmesser von ca. 30 Metern hatte. Das Trümmerfeld bedeckte eine Fläche von etwa 2 Kilometer. Es wurden keine Feuer oder vergleichbare Schäden, wie sie in Tunguska gefunden wurden, festgestellt. Es handelte sich vor allem um zerfetzte Bäume und abgebrochene Äste. Es wurden insgesamt 23 Tonnen des Meteoriten wiedergefunden, dessen gesamte Masse auf etwa 70 Tonnen geschätzt wurde, bevor er in der Atmosphäre zerbrach.

1949 - 21. September - Beddgelert, Wales - Gebäude getroffen

1949 - 20. November - Kochi, Japan - Heiße meteoritische Steine schlagen durch ein Fenster in ein Haus ein.

1950 - 23. Mai - Madhipura, Indien - Gebäude getroffen

1950 - 20. September - Murray, Kentucky - Mehrere Gebäude getroffen.

1950 - 10. Dezember - St. Louis, Missouri - Fahrzeug getroffen.

1953 - 3. März - Pecklesheim, BRD - Person knapp um einige Meter verfehlt.

1954 - 7. Januar - Dieppe, Frankreich - Meteorit verursacht eine Explosion in einem Gebäude und zerbrochene Fensterscheiben.

1954 - 28. November - Sylacauga, Alabama - Mrs. Annie Hodges wurde von einem 4 Kilogramm schweren Meteoriten getroffen, der durch das Dach schlug und ein Radio zerstörte.

1955 - 17. Januar - Kirkland, Washington - Zwei Eisenstücke durchschlagen den Dom des Observatorium eines Astronomie-Amateurs und verursachen ein Feuer.

1955 - Einer der wenigen dokumentierten Fälle, wo eine Person von einem Meteoriten getroffen wurde (www.universetoday.com/11062/whats-up...).

1956 - 29. Februar - Centreville, S. Dakota - Gebäude getroffen

1959 - 13. Oktober - Hamlet, Indiana - Gebäude getroffen

1961 - 23. Februar - Ras Tanura, Saudi-Arabien - Ladedock getroffen

1961 - 6. September - Bells, Texas - Meteorit schlägt in Hausdach ein.

1962 - 26. April - Kiel, BRD - Gebäude getroffen

1963 - Massachusetts - Meteoriteneinschlag

1965 - 24. Dezember - Barwell, England - Zwei Gebäude und ein Fahrzeug getroffen.

1967 - 11. Juli - Denver, Colorado - Gebäude getroffen

1968 - 12. April - Schenectady, New York - Gebäude getroffen

1969 - 25. April - Bovedy, Nord-Irland - Gebäude getroffen

1969 - 7. August - Andreevka, UdSSR - Gebäude getroffen

1969 - 16. September - Suchy Dul, Tschechoslowakei - Gebäude getroffen

1969 - 28. September - Murchison, Australien - Gebäude getroffen

1971 - 8. April - Wethersfield, Connecticut - Haus von Meteoriten getroffen

1971 - 2. August - Havero, Finnland - Gebäude getroffen

1972 - 10. August - Utah, USA; Alberta, Kanada - Der große Feuerball von 1972 (US19720810) - Ein Meteorit passierte um 20:29 UTC am 10. August 1972 die Erdoberfläche in knapp 57 Kilometer Entfernung (oder 1,01 Erdradien vom Zentrum der Erde). Er trat bei hellem Tageslicht (14:30 Lokalzeit) über Utah in den Vereinigten Staaten in die Erdatmosphäre ein, zog nordwärts weiter und verließ die Atmosphäre über Alberta in Kanada. Dieses Ereignis wurde von zahlreichen Personen gesehen, gefilmt und von Raumsonden aufgezeichnet. Die Analyse seines Auftretens und seiner Flugbahn ergab, dass der Meteorit mit einem Durchmesser von 2 bis 10 Meter hatte, zur Apollo-Asteroidenklasse gehörente und in einem Orbit, der diesen wiederum im August 1997 in Erdnähe bringen würde. Im Jahr 1994 analysierte Zdenek Ceplecha die Daten erneut und vermutete, dass der Vorbeiflug die Masse des Meteoriten vermutlich um etwa einen Drittel oder die Hälfte seiner Ursprungsmasse vermindert hätte. Der 100 Sekunden lange Durchflug des Meteoriten durch die Erdatmosphäre muss seine Geschwindigkeit um ca. 800 Meter pro Sekunde verringert haben und veränderte die Inklination seines Orbits signifikant von 15 auf 8 Grad.

1973 - 15. März - San Juan Capistrano, Kalifornien - Gebäude getroffen

1973 - 27. Oktober - Canon City - Gebäude getroffen

1974 - 18. August - Naragh, Iran - Gebäude getroffen

1977 - 31. Januar - Louisville, Kentucky - Drei Gebäude und ein Fahrzeug getroffen.

1979 - 7. Juni - Cilimus, Indonesien - Meteorit fällt in einen Garten.

1979 - 22. September - Das Vela-Ereignis (manchmal auch als „South Atlantic Flash“ oder „Blitz im Südatlantik“ bekannt) - Ein Blitz wurde am 22. September 1979 um 00:53 GMT von einem amerikanischen Vela-Satelliten, welcher spezifisch zur Registrierung von nuklearen Explosionen entwickelt wurden, aufgezeichnet. Der Satellit meldete den charakteristischen Doppelblitz (ein sehr kurzer und sehr heller Blitz gefolgt von einem längeren und schwächeren) einer atmosphärischen Atomexplosion von zwei bis drei Kilotonnen im indischen Ozean, zwischen der Bouvet-Insel und den Prinz-Edward-Inseln bei 47 Grad Süd und 40 Grad Ost. Hydrophone der amerikanischen Marine (US-Navy) zeichneten der Nähe der Prinz-Edward-Inseln ein Signal auf, welches mit dem einer kleinen nuklearen Explosion auf oder knapp unterhalb der Wasseroberfläche übereinstimmte. Das Radioteleskop von Arecibo in Puerto Rico zeichnete zur selben Zeit eine sich bewegende ionosphärische Störung auf. „Es ist bis heute unklar, ob dieser südatlantische Blitz im September 1979, welcher durch die optischen Sensoren des Vela-Satelliten eine nukleare Explosion war, und wenn ja, zu wem sie gehörte.“

1981 - 13. Juni - Salem, Oregon - Gebäude getroffen

1982 - 8. November - Wethersfield, Connecticut - Hausdach durchschlagen

1984 - 15. Juni - Nantong, VR China - Mann knapp um 7 Meter verfehlt

1984 - 30. Juni - Aomori, Japan - Gebäude getroffen

1984 - 22. August - Tomiya, Japan - Zwei Gebäude getroffen

1984 - 30. September - Binnigup, Australien - Zwei sonnenbadende Personen knapp um fünf Meter verfehlt.

1984 - 5. Dezember - Cuneo, Italien - Starke Explosion, Blitzschlag in ein Gebäude, zerbrochene Fensterscheiben; Feuerball am hellichten Tage, so „hell wie die Sonne“.

1984 - 10. Dezember - Claxton, Georgia - Briefkasten von Meteoriten zerstört

1985 - 6. Januar - La Criolla, Argentinien - Dach eines Bauernhauses durchschlagen und Türe eingeschlagen; 9,5 Kilogramm schwerer Stein verfehlt Frau um nur 2 Meter.

1985 - 26. Juni - Hartford, Connecticut - Eine 1.500 Pfund schwere Eisplatte -- sechs Fuß Länge (183 cm) und 8 Zoll Dicke (20 cm) -- zerdrückte einen Zaun. Der Boden bebte durch den Einschlag. Ein 13-jähriger Knabe und sein Freund standen in nur 10 Fuß Entfernung.

1986 - 29. Juli - Kokubunji, Japan - Mehrere Gebäude wurden getroffen

1988 - 1. März - Trebbin, DDR - Gewächshaus von Meteoriten getroffen

1988 - 18. Mai - Turin, Italien - Gebäude getroffen

1989 - 12. Juni - Opotiki, Neuseeland - Gebäude getroffen

1989 - 15. August - Sixiangkou, VR China - Gebäude getroffen

1990 - 7. April - Enschede, Niederlande - Haus wurde vermutlich von einem Fragment des Asteroiden Midas getroffen.

1990 - 2. Juli - Masvingo, Zimbabwe - Person knapp um 5 Meter verfehlt

1991 - Tahara, Japan - Meteorit schlägt in das Dach eines Fahrzeug-Transportschiffes ein und hinterläßt einen Krater.

1991 - 31. August - Noblesville, Indiana - Meteoriteneinschlag verfehlt 2 Knaben um 3,5 Meter.

1992 - 14. August - Mbale, Uganda - 48 Steine fallen vom Himmel; Dächer wurden beschädigt und ein Knabe am Kopf getroffen.

1992 - 9. Oktober - Peerskill, New York - Der Kofferraum und Boden eines Fahrzeuges wurden von einem Meteoriten getroffen.

1994 - 18. Januar - Cando, Spanien - Eine Explosion ereignete sich in Cando, Spanien, am Morgen des 18. Januar 1994. Es gab keine Verletzten bei diesem Ereignis, welches als „kleines Tunguska-Ereignis“ beschrieben wurde. Augenzeugen behaupteten fast eine Minute lang einen Feuerball am Himmel gesehen zu haben. Ein möglicher Explosionsort wurde ermittelt, nachdem ein lokaler Einwohner die Universität von Santiago de Compostela anrief und eine unbekannte Furche in einem Hügel in der Nähe des Dorfes meldete. Es fehlten fast 200 m³ Boden, und entwurzelte Bäume wurden 100 m weiter talwärts gefunden.

1994 - 16. Juli - Fragmente des Kometen Shoemaker-Levy beginnen in Jupiter einzuschlagen.

1994 - 20. Oktober - Coleman, Michigan - Meteorit durchschlägt das Dach eines Hauses (1997)

1995 - Neagari, Japan - Meteorit durchschlägt den Kofferraum eines Fahrzeuges.

1996 - 26. November - Honduras - Nach Angaben von Associated Press: „Ein Meteorit schlug letzten Monat in eine dünn besiedelte Gegend von Honduras ein, versetzte die Bevölkerung in Angst und Schrecken und hinterließ einen Krater mit einem Durchmesser von 165 Fuß (67 m) , wie Wissenschaftler am Sonntag bestätigten. Dies geschah in der Nähe von San Luis, in der westlichen Provinz von Santa Barbara.“

1997 - 11. April - Chambrey, Frankreich - Meteorit durchschlägt das Dach eines Fahrzeuges und setzt es in Brand.

1998 - 13. Juni - Portales, New Mexico - Meteorit durchschlägt Scheunendach

1998 - 12. Juli - Kitchener, Ontario - Meteorit verfehlt einen Golfer nur knapp um einen Meter

2000 - Januar - Kanada - Ein 150 Tonnen schwerer Meteorit erhellte den Himmel über Whitehorse und explodierte über einem See etwa 100 Kilometer südlich des Städtchens. Der Tagish-Lake-Meteorit brachte eine Fülle von wertvollen Informationen über eine sonst seltene Meteoritenart.

2000 - Januar - Iberische Halbinsel - Eisblöcke mit einem Gewicht von bis zu 6,6 Pfund regneten auf Spanien nieder und verursachten ausgedehnte Schäden an Autos und industriellen Lagerhallen. Anfänglich glaubten die Wissenschaftler, dass dieses Phänomen sich auf Spanien beschränkt hätte. In den letzten 3 Jahren jedoch haben sie wichtige Hinweise gesammelt, dass Megacryometeore auf der ganzen Welt niederfallen. Mehr als 50 Einschläge sind bestätigt worden, und Forscher glauben, dass diese nur ein Bruchteil der tatsächlichen Zahlen sind, da andere in unbewohnte Gegenden einschlagen oder schmelzen könnten, bevor sie entdeckt werden. Die meisten Megacryometeor-Einschläge finden im Januar, Februar und März statt. Megacryometeore weisen die typisch zwiebelartige Schichtung auf, wie sie in Hagelkörner nachgewiesen werden kann. Sie beinhalten ebenfalls Staubpartikel und Lufteinschlüsse. Sie werden jedoch in einem wolkenfreien Himmel gebildet, was der Forschung über die Bildung von Hagelkörnern widerspricht.

2001 - 25. Juli bis 23. September - Kerala, Indien - Roter Regen fiel sporadisch und verfärbte Kleidungsstücke mit einer blutroten Farbe. Gelber, grüner und schwarzer Regen wurde ebenfalls gemeldet. Diese Regenschauer stammten von der atmosphärischen Zertrümmerung eines Kometen, wie eine Studie der School of Pure and Applied Physics der MG Universität unter der Leitung von Dr. Godfrey Louis und seines Studenten Santosh Kumar ergab. Der rote Regen war frei von DNA, was auf einen extra-terrestrischen Ursprung hinweist. Die Forschungsergebnisse, die in der internationalen Zeitschrift Astrophysics and Space Science publiziert wurden, ergaben, dass das Fragment des Kometen dichte Ansammlungen von roten Zellen enthielt.

2002 - 6. Juni - Asteroiden-/ Kometen-Explosion über dem Mittelmeer. Mit einem geschätzten Durchmesser von 5 bis 10 Meter, setzte dieser Komet einen Energiestoß frei, welcher der Atombombe von Hiroshima, Japan entsprach.

2002 - 24. September - In der Nähe von Bodaibo (Bodaybo) in der Umgebung von Irkutsk, Sibirien - 01:50 Uhr - Augenzeugenberichten zufolge fiel in der Nähe von Bodaibo in Sibirien ein großes und helles Objekt auf die Erde. Jäger in der Region berichteten ebenfalls von einem Krater, der von verbranntem Wald umgeben sei, was vermuten lässt, dass dort ein Einschlagsereignis stattfand. Dieses Ereignis wurde durch nahegelegene Geophone als mittleres Erdbeben aufgezeichnet. Das Ereignis wurde ebenfalls von einem amerikanischen Raketenabwehr-Satelliten registriert. Es wurden einige Versuche gemacht, die Größenordnung der Explosion zu ermitteln. Amerikanische Militär-Analytiker berechneten das Ereignis auf zwischen 0,2 - 0,5 Kilotonnen, während der russische Physiker Andrey Olkhovatov es auf 4 - 5 Kilotonnen schätzte. Informationen über dieses Ereignis erschienen in den Massenmedien und unter Wissenschaftlern nach nur einer Woche. Ein anderer Bericht datierte dieses Ereignis auf den 25. September um 22 Uhr.

2004 - Juni - Auckland, Neuseeland - Ein Meteor schlägt durch das Dach eines Hauses und beschädigt ein Sofa. Der Meteorit war ein vier Milliarden Jahre alter Stein von 1,3 Kilogramm. „Plötzlich gab es diesen lauten Knall und eine Wolke von Staub und Schutt fegte durch den Raum. Ich dachte, ein Auto wäre in das Haus gefahren.“ Im einzigen Bericht aus Neuseeland über einen Meteoriten, der auf ein Haus fiel, schlug der Brocken aus dem Weltraum ein Loch durch das Dach der Familie Archer, prallte vom Sofa ab an die Decke und fiel zurück auf das Sofa, bevor er auf dem Boden landete.

2004 - 3. September - Ein kleiner Asteroide explodierte in der Stratosphäre über der Antarktis und hinterließ vermutlich genug Mikrometer kleine Staubpartikel, um zu einer „lokalen Abkühlung“ und zu vielen Spekulationen über die möglichen Auswirkungen auf die Ozonschicht zu führen.

2004 - 26. Dezember - Südostasien - Um 00:58:53 UTC ereignete sich ein Unterwasser-Erdbeben mit Epizentrum nahe der Westküste von Sumatra, Indonesien. Es wurde vermutet, dass dieses Erdbeben aufgrund von Subduktion entstand und eine Reihe von zerstörerischen Tsunamis auslöste, wobei ein Kometen- oder Asteroiden-Einschlag nicht ausgeschlossen werden kann. Entlang der Küste der elf Länder, die den Indischen Ozean umrahmen, kamen insgesamt 225.000 Menschen um. Küstengebiete wurden von Flutwellen mit bis zu 30 Meter Höhe überflutet. Es war eines der tödlichsten Naturkatastrophen der Geschichte. Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand waren am härtesten betroffen. Siehe: Mega-tsunami hit southeast Asia 700 years ago und vergleichen Sie dies mit den Ereignissen von 1430, wie weiter oben beschrieben.

2006 - 1. Februar - Kanada - Am 1. Februar berichteten 20 Personen in Calgary, dass sie einen Feuerball, einen außergewöhnlich hellen Meteor, gesehen hätten, wie er kurz vor 07:00 über den Himmel zog -- was einige Sekunden dauerte -- bevor er in mehrere Fragmente zerbrach. Es wurde vermutet, dass die Überreste des Meteoriten circa 400 Kilometer weiter südlich von Calgary, etwa zwei Minuten nachdem sie als Feuerball aufgetreten waren, irgendwo in Montana landeten.

2006 - 1. Februar - Bangladesh - Gestern Nachmittag fiel ein „Meteor“ aus dem All mit einem großen Knall in ein Feld im Dorf Singpara des Distriktes Sadar Upazila, was Panik und Neugierde in der Bevölkerung zur Folge hatte. Es wurden keine Verletzten gemeldet. Nach Informationen zufolge eilte der Polizeiinspektor Khandker Golam Farooq zur Einschlagstelle und wies seine Begleiter und einige Dorfbewohner an, die Erde in der Nähe des Hauses eines gewissen Fazlur Rahman aufzugraben, von wo immer noch Rauch austrat. Zu ihrem Erstaunen fanden sie ein bleiartiges schwarzes Material etwa einen Meter unter der Erdoberfläche. Nach Angaben von Augenzeugen sah das heiße und etwa 2,5 kg schwere dreiecksförmige Material aus wie das Geschoß eines Minenwerfers. Der Meteor wurde auf der Polizeistation von Thakurgaon sichergestellt.

2006 - 17./ 20. Februar - Schottland - Es wird nach den Einschlagsorten von zwei Meteoren in der Nähe des Schlosses Stirling gesucht. Wissenschaftler sind durch die Berichte von spektakulären „Feuerbällen“ aufmerksam gemacht worden, die in der Region niedergefallen waren. Sollten sie gefunden werden, wären sie die ersten bestätigten Meteoriten in den letzten 100 Jahren, die nördlich der „Grenze“ eingeschlagen hätten. Diese Ereignisse, von mehreren Augenzeugen berichtet, fanden am Abend des 17. Februar und am folgenden Montag, dem 20. Februar statt. „Obwohl Einschläge von Meteoriten überall selten sind, scheint es so zu sein, dass Schottland außergewöhnlich glimpflich davongekommen ist. Es gibt nur 4 Meteoriten, die in Schottland gefunden worden sind, im Gegensatz zu mehr als 18 in England und Wales. Statistisch gesehen, ist ein anderer Einschlag schon längst überfällig.“

2006 - 12. April - Australien - Ein Astronom aus Perth meint, dass die spektakuläre Lichtshow am Himmel des 12. März ein Meteor war. Diese wurde bis hinunter nach Albany im Süden und weiter im Landesinneren im Weizengürtel gesehen. Er erhellte Hunderte von Kilometer im Südwesten der westaustralischen Landschaft. Augenzeugen berichteten, dass sich der Himmel um circa 21:00 AEDT erhellte, und dass das Licht von einem Donnergrollen gefolgt wurde, welches Gebäude erbeben ließ.

2006 - 4. Mai - Texas - Astronomen berichteten, dass ein großer Meteorschauer kurz vor 21:45 am Donnerstag des 4. Mai geradewegs über El Paso hinweg schoss. Einer der Meteore war so groß, dass er ein orangefarbenes Glühen über den Bergen erzeugte. „Die Tiere wurden wild, die Pferde scheuten und die Hunde bellten und jaulten, als plötzlich über meinem Haus ein großes helles Licht erschien und dann ein „Rums“! Und dieses Licht erleuchtete die fünf Morgen Land um uns herum. Ich bedeckte meine Augen, weil es so hell war, und sobald er vorbei war, sah ich diesen Schwanz und er verschwand mit einem „Wusch“ hinter die Huesco-Berge.“

2006 - 2. Juni - Minnesota, Wisconsin, North Dakota und Kanada - Ein Feuerball wurde schätzungsweise 20 Meilen oberhalb der Erdoberfläche gesichtet. Ein Überschallknall wurde in der Gegend von Lake of the Woods, Minnesota gehört, was darauf hindeutet, dass mehrere Kometenstücke den Einschlag überlebt haben könnten.

2006 - 25. Juni - Pennsylvania - Bewohner des Tuscarawas Tals, die um circa 00:40 am Montag, dem 19. Juni einen ohrenbetäubenden Knall vernahmen und vor ihr Haus traten, sahen vermutlich was eine Person als „einen wunderbaren Feuerball mit roten Streifen am Himmel“ beschrieb. Es handelte sich vermutlich um einen Meteor, der in die Atmosphäre eingedrungen war. Zahlreiche Anrufer berichteten von einem großen roten Feuerball. Mehrere davon berichteten, dass ihr Haus dabei gebebt habe. Die Polizei von New Philadelphia sagte, dass sie Berichte von mehreren Anrufern bekommen hätten, die den Feuerball sahen oder den Knall hörten. Eine Frau beschrieb es als „ein blaues Licht, das den Himmel erleuchtete und dann niederfiel“. Die Polizei in Dover meldete, dass mehrere Anrufer berichteten, dass sie einen lauten Knall vernahmen und etwas an ihren Fenstern rüttelte. Die Flugaufsichtsbehörde in Washington, D.C. bestätigte, dass das Kontrollzentrum in Cleveland daran sei, Nachforschungen über einen Meteorschauer in ihrem Luftraum anzustellen.

2006 - 10. Juli - Südafrika - Ein Eisball, der in Douglasdale, Südafrika, landete, könnte einer der ersten „Megacryometeore“ sein, die in Afrika verzeichnet worden sind. Der Eisball, welcher auf der Straße im Vorort Douglasdale landete, hatte etwa die Größe eines Mikrowellenherds. Der Einschlag des Eisballs verursachte einen kleinen Krater im Asphalt, welcher mit Stücken von zerbrochenem Eis übersät war. Obwohl diese Eisbälle mehrere chemische Eigenschaften mit Hagelkörner gemeinsam haben, werden sie bei klaren atmosphärischen Verhältnissen gebildet. Eisbälle werden seit dem 19. Jahrhundert aufgezeichnet. Sie haben das Potential, Menschen, Gebäude und Fahrzeuge zu beschädigen, doch wurden keinerlei Verletzungen von diesem Ereignis berichtet.

2006 - 14. Juli - Norwegen - Am 14. Juli um 10:20 saß ein Busfahrer aus Ås südlich von Oslo im Toilettenhäuschen seiner Ferienhütte in der Nähe von Rygge, als er einen enormen Knall vernahm. Kurz danach regneten Partikel eines Meteors, der über Oslo explodiert war, draußen nieder. Er sagte, dass er zunächst diesem erstaunlichen Knall nicht allzu viel Beachtung geschenkt hätte, da er dachte, dass es sich um eine Übung am nahegelegenen Militärflugplatz von Rygge handelte. Doch er meinte, dass der Knall und das darauffolgende Beben schrecklich waren. Er war gerade dabei, die Türe einzuhängen, als er ein weiteres Geräusch vernahm, eine Art pfeifenden Ton, welcher von einem weiteren Knall gefolgt wurde, der von einigen Aluminiumplatten herrührte, die in der Nähe des Toilettenhäuschens herumlagen. Es handelte sich dabei um Partikel eines Meteor, der am Freitagmorgen irgendwo über dem Osloer Fjord explodiert war. Astronomen bestätigten Martinsen’s erstaunlichen Fund von Meteoritenpartikel auf seinem Grundstück. „Es handelt sich hier um Norwegens vierzehnten Meteoriten, jedoch haben wir noch nie von einem gehört, der so nahe bei einer Person gelandet ist.“ -- eine Familie von Moss, südlich von Oslo, kehrte von den Sommerferien zurück und fand einen Meteoriten in ihrem Garten. Es handelt sich dabei um ein weiteres Überbleibsel des Meteors, der am 14. Juli über dem Osloer Fjord explodiert war. Astronomen in Norwegen halten die Funde der Meteoren im Südosten von Norwegen als „unglaublich“ und rufen die Bevölkerung auf weiter Ausschau zu halten. „Zwei Äste an unserem Pflaumenbaum waren gebrochen. Ich las sie auf und darunter lag dieser Stein.“ Er hinterließ ein Loch mit einem Durchmesser von rund 7 Zentimeter im Rasen.

2006 - 12. September - Neuseeland - Ein kleines Stück Stein, welches in einem Feld in Neuseeland gefunden wurde, könnte Teil eines Meteoriten sein, der am Dienstag, dem 12. September, durch den Himmel raste und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte und die Notrufnummern heiß laufen ließ. Ein Bauer fand heute ein 10 x 5 cm großes Stück eines „fast gewichtslosen“ Steins in seinem Felde in der Nähe von Dunsandel, südlich von Christchurch. Es ist dem New Zealand’s National Radiation Laboratory zur Analyse übergeben worden. Der Meteorit schoss am Nachmittag über den Himmel der nördlichen Hälfte der Südinsel und hinterließ einen hellen, brennenden Schweif und verursachte einen Überschallknall, welcher Häuser rappeln und den Boden erbeben ließ. Er zerbarst dann allem Anschein nach in einem Feuerball, der dicke Rauchschwaden von sich gab. Als die Menschen den Knall hörten, wurden sie aus den Häusern und Büros gescheucht, aus Angst, die Gebäude würden einstürzen. Der Überschallknall wurde auf Erdbeben-Registriergeräten aufgezeichnet. Der Knall lässt vermuten, dass der Meteorit vermutlich „sehr niedrig“ durch den Himmel schoss. Der Meteorit war vermutlich von der Größe eines Basketballs und wurde bei einer Geschwindigkeit von ca. 40.000 km/h zu einem „terminalen Feuerball“. „Wenn das in der Nacht geschehen wäre, hätte dies die ganze Gegend erhellt.“

2006 - 10. Oktober - Deutschland - Ein Feuer, dass eine Hütte in der Nähe von Bonn zerstörte, war vermutlich von einem Meteor entfacht worden. Augenzeugen sahen einen Bogen von gleißendem Licht am Himmel, wie die Polizei am Freitag erklärte. Burkhard Rick, Sprecher der Polizei in Siegburg östlich von Bonn sagte, dass das Feuer bei diesem Ereignis vom 10. Oktober die Hütte vollständig niederbrannte und Hände und Gesicht eines 77-jährigen Mannes schwer verbrannte.

2006 - 1. Dezember - NASA Bericht - Meteoriten schlagen weit häufiger als erwartet in den Mond ein. Dies ist die vorläufige Schlussfolgerung von Bill Cooke, Leiter des NASA Meteoroid Environment Office, nachdem sein Team beobachtete, wie zwei Meteore des Leonidenschauers am 17. November 2006 in den Mond einschlugen. „Wir haben nun elf oder möglicherweise sogar zwölf Einschläge in den Mond beobachtet, seit wir vor einem Jahr begonnen haben, ihn zu überwachen,“ sagte Cooke. „Das sind in etwa viermal mehr Einschläge, als unsere Computermodelle vorausgesagt haben.“

2007 - Januar - Altai-Region, Russland - Eine weitere Expedition ist in der Altai-Republik eingetroffen, um nach Meteoriten zu suchen, die diesen Januar gefallen sind, und um mit Leuten zu sprechen, die Augenzeugen dieses Ereignisses waren. Mitglieder der Expedition werden die Distrikte von Uglovsky und Egorievsky besuchen, wo ein unbekannter Himmelskörper gefallen ist. Späterer Bericht: Die russische Sozialwissenschafts- und Forschungsexpedition „Kosmopoisk“ hat vier Meteoritenfragmente in ein Moskauer Laboratorium gesandt, welche im Altai gefunden worden sind. Forschungen, die vor Ort durchgeführt worden waren, lassen mit hoher Wahrscheinlichkeit den Schluss zu, dass es sich bei zwei von den vier Steinen um echte Meteoritenfragmente handelt. Die Expedition fand einen Meteoritenkrater etwa 1,5 Kilometer von ihrem Lager entfernt, doch verhinderten schlechte Wetterverhältnisse eine detailliertere Untersuchung dieses Kraters.

2007 - Januar - Tampa, Florida - Ein 200 Pfund schwerer Eisklumpen schoss durch den klaren Himmel von Florida und landete auf dem Rücksitz eines schönen roten Mustangs. Das Fahrzeug wurde vollständig zerstört.

2007 - 4. Januar - Die Behörden versuchen ein mysteriöses metallisches Objekt zu identifizieren, welches durch das Dach eines Hauses im östlichen New Jersey krachte. Niemand wurde verletzt, als das Golfball-große Objekt, das fast so schwer wie eine Suppendose ist, Dienstagnacht das Haus traf und in einer Mauer stecken blieb.“ Etwa 20 bis 50 steinerne Objekte fallen jeden Tag auf den Planeten Erde, sagte Carlton Pryor, Professor für Astronomie an der Rutgers Universität. „Es ist nicht allzu ungewöhnlich, dass Steine vom Himmel regnen,“ meinte Pryor, der das Objekt, welches in das Haus in Monmouth County einschlug, nicht gesehen hat. „Sie sind entweder aus Stein oder aus einer Mischung aus Metall und Stein.“

2007 - 10. Januar - Russland - Ein Meteorit fiel im Januar im Altai-Gebiet im südlichen Sibirien, und Forscher fanden eine außerirdische Substanz, die ein Fragment eines Meteoriten sein könnte. „Wir haben etwa 50 Proben gesammelt, und Glaskapillaren (Spuren von Kometenmaterial) konnten unter dem Mikroskop gefunden werden.“ Lokale Fahrer und Bewohner wurden Augenzeugen des Einschlages eines Feuerballs, welcher schlussendlich mit einem lauten Knall, ähnlich einer Explosion, endete.

2007 - 24. Januar - Virginia, USA - Die Bewohner von Giles County waren nach einem erdbebenähnlichen Ereignis etwas erschüttert, während andere sagten, sie hätten einen lauten „donnerähnlichen“ Knall gehört. Forscher von der Virginia Tech sagten, sie hätten zur gleichen Zeit wie die Beben mehrere Anrufe über die Sichtung eines Meteors bekommen. Das bizarre Ereignis fand etwa um acht Uhr abends statt. Forscher sagten, dass die seismische Station im Giles County ein kurzes, aber sehr intensives seismisches Signal aufgezeichnet hätte.

2007 - 31. Januar - Türkei - Die Polizei wurde regelrecht von Anrufern von Didim bis Bodrum überschwemmt, nachdem sie einen großen Knall und einen Lichtblitz am Himmel wahrgenommen hatten. Die aufblitzenden grünen, gelben und roten Lichter stammten von einem Meteor, welcher durch die Erdatmosphäre hindurch schlug und in Yesilkent landete. Ein verblüffter Mann erzählte, dass der Stein ein Loch in den Boden im Grün-Park-Komplex in Yesilkent geschlagen und ihn knapp um 10 Meter verfehlt habe. Die Polizei berichtete, dass Personen von Bodrum, Milas und Didim um 17:30 einen lauten Knall vernommen und ein aufblitzendes Licht am Himmel beobachtet hätten.

2007 - 4. Februar - Amerikanischer Mittlerer Westen - Scharen von Leuten im gesamten amerikanischen Mittleren Westen berichteten davon, am Sonntag in der Nacht Flammen und heftige Explosionen am Himmel wahrgenommen zu haben. Vom südöstlichen Wisconsin bis hinunter nach Des Moines, Iowa und St. Louis berichteten Personen davon, am Sonntag in der Nacht Feuerbälle, möglicherweise Meteore, am Himmel gesehen zu haben. „Wir hatten einen Piloten, der berichtete, einen Meteor gesehen zu haben.“ Die Berichte stammten von Bewohnern im Zentrum von Missouri, Illinois, Kansas, Wisconsin und Minnesota.

2007 - 15. Februar - Ohio - Etwas geschah um etwa 9 Uhr abends, das viele Menschen hörten. Aber niemand schien eine Ahnung zu haben was es war. „Es“ war ein lauter Knall, laut genug, um in der ganzen Gegend gehört zu werden und laut genug, um kleinere Objekte im Haus in Bewegung zu versetzen. Gerüchte reichten von einem Erdbeben bis zu einem Meteoreinschlag, von einem Überschallknall bis zu etwas in Verbindung mit Eis. Obwohl wir nie mit Gewissheit die Wahrheit kennen werden, glaubt zumindest ein Wissenschaftler, dass ein Meteor die Antwort sein könnte. Es gibt keinerlei Hinweise dafür, dass ein Erdbeben für den Knall verantwortlich war, besonders nicht über dem bezeichneten Gebiet. Ein Mann sagte, er hätte einen Meteor, mit einem relativ langen Schweif mit roter, grüner und goldener Verfärbung, gesehen. Er bewegte sich von Ost nach West und es dauerte etwa drei Sekunden; danach verschwand er und der Überschallknall rollte über ihn hinweg. „Ich sah ihn zuerst. Es war das gespensterhafteste, coolste, beängstigendste, wunderbarste Schauspiel. Man konnte nur diesen Drachenschwanz am Himmel sehen. Und plötzlich knallte es.“

2007 - 22. Februar - Rajasthan, Indien - Drei Menschen wurden am Donnerstag von einer mysteriösen Explosion in einem Dorf im nordindischen Bundesstaat Rajasthan getötet und vier weitere verletzt. Dorfbewohner behaupteten, dass diese durch einen Meteoriten verursacht wurde, wie in Nachrichtenmeldungen berichtet. Bewohner des Dorfes Banchola im Distrikt Bundi, etwa 200 Kilometer südlich von Rajasthans Hauptstadt Jaipur, sagten aus, die Opfer hätten mit irgendwelchen Metallabfällen in einem Feld gesessen, als das „Objekt“ vom Himmel fiel und sie traf, wie die IANS Nachrichtenagentur berichtete.

2007 - 23. Februar - Panama - Panamaische Geologen haben einen Meteoriten bei Rio Hato, einer Küstenstadt im Westen der Hauptstadt Panama City gefunden. Der Meteorit fiel am Freitag auf den Strand von Rio Hato. Die Landung wurde von einem Sicherheitsbeamten gesehen, welcher sie als einen Feuerball, der vom Himmel auf den Sand fiel, beschrieb. Das 4,2 kg schwere, rote Objekt mit einem Durchmesser von etwa 20 cm soll mit Röntgenstrahlen auf weitere Details untersucht werden. Der Meteorit wies außen Verbrennungsmarken auf und schien vornehmlich aus einer Kohlenstoffbasis zu bestehen, im Gegensatz zur Mehrheit der Meteoriten, die vor allem aus Eisen bestehen.

2007 - 15. März - Was Richard Yip-Chuck am Sonntag Abend in sein Feld stürzen sah, glich einem langen, weißen Ball mit organgefarbenen Funken, die aus dem Hinterteil schossen. Der Bewohner von Holland Landing war mit seiner Frau Ele und seinen Söhnen Kyle, 12, und dem 10-jährigen Dylen, auf dem Highway 7, als sie einen Feuerball sahen, der zur Erde fiel.

2007 - 29. März - Flammende Trümmer eines möglichen Meteor trafen beinahe ein Flugzeug. Die Piloten eines chilenischen Passagierflugzeuges berichteten, dass sie flammende Trümmer neben ihrem Flugzeug niederfallen sahen, als sie sich im Endanflug auf den Flughafen von Auckland in Neuseeland befanden. Der Kapitän „machte visuellen Kontakt mit glühenden Fragmenten wenige Kilometer entfernt“. Die Piloten meldeten diese Beinahekollision der Flugaufsicht, indem sie vermeldeten, dass der Lärm der Trümmer, die die Schallgrenze durchbrachen über dem Heulen der Triebwerke gehört werden konnte.

2007 - 10. Mai - Spanien - Feuerball in Zentralspanien gesichtet. Wissenschaftler vermuten, dass einige Fragmente in der Gegend von Ciudad Real niedergefallen seien. Ein Feuerball durchquerte das Zentrum des Landes am Donnerstagabend, was in Cuenca, Toledo, Ciudad Real und Valladolid gesehen werden konnte. Wissenschaftler nehmen an, dass es sich um einen Meteoriten handelte und sagen, dass dies ein ziemlich normales Phänomen sei, möglicherweise ein Fragment eines Kometen, der aus der Erdumlaufbahn gefallen sei.

2007 - 14. Mai - Hubbardton, Vermont - Ein Erdbeben von der Stärke 2,1 auf der Richterskala trat um 04:10 auf. Ein Bewohner von Hubberdton, der um 4 Uhr Morgens wach war, sagte aus, dass er nicht nur das Erdbeben gespürt habe, sondern auch sah, wodurch es verursacht wurde. Er meinte, dass er etwas am Himmel im Nordosten des Hortonia See gesehen habe. Er glaubte, dass er einen Meteorit sah, welcher das Erdbeben ausgelöst habe. „Es sah aus wie ein Feuerstreifen. Ich habe schon früher Meteoreinschläge gehört, und das war wonach es sich anhörte. Das war kein Erdbeben, es war ein Meteor.“

2007 - 26. Mai - Woburn, Massachusetts - Meteor schlägt ein Loch durch das Dach eines Warenhauses.

2007 - 7. Juni - Norwegen - Ein großer Meteorit schlug diese Woche im Norden von Norwegen ein und landete mit einem Einschlag, den ein Astronom mit der Atombombe von Hiroshima verglich. Der Meteorit erschien als Feuerball kurz nach 02:00 am Mittwoch, dem 7. Juni, und konnte mehrere hundert Meilen im Umkreis am hellichten Sommerhimmel über dem nördlichen Polarkreis gesehen werden. „Ich sah einen hellen Lichtblitz am Himmel, der sich in ein Licht mit einem Rauchschweif verwandelte. Ich vernahm den Knall sieben Minuten später. Es hörte sich an, wie wenn man eine Dynamitladung in einem Kilometer Entfernung zündet.“ Der Meteor schlug in einen Bergrücken in Reisadalen ein. Der führende Astronom des Landes sagte, dass dies vermutlich der größte Meteoreinschlag in der modernen Geschichte sein könnte, sogar noch größer als der 198 Pfund schwere Alta- Meteorit von 1904. „Falls der Meteor so groß war wie es scheint, können wir ihn mit der Atombombe von Hiroshima vergleichen. Natürlich ist ein Meteorit nicht radioaktiv, aber seine explosive Kraft könnte wohl mit der Bombe verglichen werden.“

2007 - 10. Juni - Sri Lanka - Die seltsamen Objekte, die den Nachthimmel am 10. Juni erhellten, sind nun als Meteore bestätigt worden. „Dies ist das erste Mal, dass Meteore dieser Größe auf Sri Lanka gefallen sind. Die Schockwellen und Vibrationen konnten im gesamten Land wahrgenommen werden, von Galle bis nach Puttalam. Ein Berater glaubt, dass es sich um zwei große Meteoriten handelte, die in die Erdatmosphäre eintraten, wobei der größere sich in zwei Fragmente teilte und der kleinere in etwa 25 Fragmente zersplitterte. Der laute Knall wurde durch die Explosion von einigen dieser Fragmente in einer Höhe von circa 50 bis 100 Kilometer hervorgerufen. In Kovinna, Andiambalama, bemerkte eine Frau um 21:05 am 10. Juni etwas Seltsames am westlichen Himmel. Ein helles Licht, fast so groß wie der Vollmond, schien auf einer weiten Bahn sich ihr zu nähern. Mit dem Gedanken, dass es sich dabei um terroristische Luftangriffe handeln könnte, rief sie ihren Nachbarn. Zusammen beobachteten sie angsterfüllt, wie sich dieses glühende Objekt stetig näherte, über das Dach hinwegzog und dann vollständig verschwand. Einige Minuten später begann die Luft mit einer lauten Explosion zu vibrieren. Am nächsten Tag entdeckten sie, dass Teile der Asbestbedeckung des Daches verkohlt und rissig waren. Ein paar Steinbrocken und Sand lagen um die beschädigte Stelle verstreut. Vergleichbare Ereignisse wurden in dieser Nacht im ganzen Land gemeldet. Mehrere Personen im Gegenden wie Puttalam, Maho und Bingiriya nahmen das helle Licht am Himmel ebenso wahr wie die laute Explosion. In Kimbulapitiya beobachtete eine Frau, wie ein flammendes Objekt auf einem Haus landete und hörte kurz darauf den Knall. In Campbell Place, Dehiwala, wurden die Dächer von zwei Gebäuden beschädigt, und ein lauter Knall vernommen. „Vierundzwanzig Asbestplatten wurden zerbrochen.“

2007 - 6. Juli - Cali, Kolumbien - Ein einfliegendes Objekt zerbrach mit einem Trio von furchterregenden Explosionen in der unteren Atmosphäre, die Fensterscheiben zertrümmerten und den Boden stark erbeben ließen. Augenblicke später regneten Steine vom Himmel und prasselten auf die Häuser der armen Barrios an der Peripherie der Stadt. Einige schlugen durch die Dächer der Behausungen. Bei den gefundenen Objekten handelte es sich um chondritische (steinerne) Meteoriten.

2007 - 26. Juli - Iowa - 05:30 - Eine Frau aus Dubuque sagte aus, dass sie sich glücklich schätzen kann, noch am Leben zu sein, nachdem ein 50 Pfund schwerer Klumpen aus weißem Eis durch das Dach ihres Hauses schlug und etwa 5 Meter von ihr entfernt landete. Sie meinte, dass es sich anhörte, als ob eine Bombe explodiert sei, als der massive Eisball ihr Dach traf. Andere Eisklumpen sind in dieser Stadt im Nordosten von Iowa vom Himmel gefallen und haben nahegelegene Bäume getroffen. Zur Zeit der Einschläge herrschte klarer Himmel über Dubuque.

2007- 1. August - Indien - Das Dorf Hotipur (Sangrur) in der Nähe von Khanauri machte Schlagzeilen, als am Mittwoch in der Nacht ein Meteorit in ein Feld einschlug und die Bewohner verdutzte. Die Polizei hat den 8 cm großen Meteoriten beschlagnahmt, um ihn einem Dreierteam vom Geological Survey of India zu übergeben. Neugierige Dorfbewohner standen im Feld Schlange, um das „himmlische Objekt“ zu besichtigen, während der Bauer, der der einzige Augenzeuge dieses Feuerballs war, sagte: „Ich bekam einen Schreck vor dem großen Feuerball, der um 20:45 am Mittwochabend auf mich zuraste. Ich rannte weg, da ich dachte, dass er auf mich niederfallen würde.“ (Es könnte sich um eine Zeitungsente handeln).

2007 - 11. August - 00:09 - Vertreter des Sonora Polizeikommissariat und des Tuolumne als auch des Calaveras County Sheriff’s Department bestätigten, dass sie am Morgen zahlreiche Anrufe in Bezug auf einen „lauten Knall“ und „bebenden Gebäude“ entgegengenommen hätten. Es gab auch mehrere Anrufe von Bewohnern, die meinten, dass sie ein „blaues Licht“ kurz vor dem „lauten Knall“ wahrgenommen hätten. Dieses Ereignis fand angeblich um 00:09 statt. Das Polizeikommissariat bemerkte ferner, dass sie auch einen Anruf von einer Frau aus Tuolumne erhalten hätten, die berichtete, dass sie etwas beobachten konnte, was wie ein Feuerwerk aussah, gefolgt von etwas, das über ihrem Haus eine spiralförmige Bahn zog. Vermutungen der Polizeibehörden zufolge handelte es sich bei dem lauten Knall um das Resultat eines Meteorschauers.

2007 - 15. September - Peruanisches Hochland - Der Einschlag des Meteoriten schleuderte Trümmer bis zu 250 Meter weit weg. Ein Teil des Materiales landete auf dem nahegelegenen Haus, das sich 120 Meter vom Krater entfernt befand. Bewohner der Gegend, die den Krater besichtigten, klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit.

2007 - 3. Oktober - Minnesota - Kurz nach 14 Uhr berichteten Einwohner der Twin Cities, dass sie ein „metallisches“ Objekt oder einen „Flammenball“ vom Himmel hätten stürzen sehen. Rundfunksender und Notrufstellen bekamen Hunderte von Anrufe von Personen, die ein Objekt von Nordosten nach Südwesten ziehen sahen. Bewohner des Lyon County im südwestlichen Minnesota meldeten einen lauten Knall, der mit der Sichtung der Twin Cities verbunden sein könnte. Ein Mann aus der Nähe von Amiret erklärte, dass der Knall sein ganzes Haus erbeben ließ und sich wie der Knall einer F-14 anhörte, welche ganz in der Nähe die Schallgrenze durchbricht. Zufälligerweise mussten Fahrer in der Innenstadt der Twin Cities zur gleichen Zeit Trümmern ausweichen, die mitten auf der Fahrbahn der Interstate 94 lagen. Einige der Fahrer berichteten, dass die Trümmer am Mittwoch kurz nach 14 Uhr vom Himmel gefallen seien.

2008 - 31. Januar - Didim, Türkei - Die Polizei wurde von Anrufern von Didim bis nach Bodrum überflutet, nachdem sie einen starken Knall und einen Lichtblitz am Himmel wahrgenommen hatten. Ein verdutzter Abdullah Arıtürk offenbarte, dass der Stein, welcher ein Loch in den Boden im Grün-Park-Komplex in Yeşilkent schlug, ihn nur knapp um zehn Meter verfehlte.

2008 - 19. Februar - Amerikanischer Nordwesten - Ein angeblicher Meteor streifte am Dienstag in der Früh über den Himmel des pazifischen Nordwestens, was Meldungen über helle Lichter und Überschallknalle in Teilen von Washington, Oregon und Idaho nach sich zog. Obwohl ein Augenzeuge gesehen hat, wie das Objekt in einem abgelegenen Teil des Adams County im südöstlichen Washington in die Erde schlug, ist es immer noch nicht gefunden worden. Personen in Washington, Oregon, Idaho, Montana und British Columbia berichteten, den hellen Feuerball am Himmel um etwa 05:30 gesehen zu haben. Mindestens eine Person berichtete, wie das Objekt beim Einschlag im östlichen Teil von Washington explodierte, und ein anderer Bericht aus dem südöstlichen Washington gab an, dass jemand ein Beben von diesem Einschlag gespürt habe.

2008 - 5. März - Ontario, Kanada - Die Physik- und Astronomieabteilung der Western Universität unterhält ein Netzwerk von Kameras im Süden von Ontario, die den gesamten Himmel nach Meteoren überwachen. Assistenzprofessor Peter Brown, der in der Erforschung von Meteoren und Meteoriten spezialisiert ist, sagte aus, dass am Mittwoch Abend (5. März) um 22:59 EST diese Kameras einen großen Feuerball aufgenommen hätten und dass die Abteilung außerdem noch Anrufe und Emails von Personen erhielt, die das Licht tatsächlich gesehen hatten.

2008 - 8. März - Türkei - Ein Bewohner von Yaka sagte aus, dass er am Tag an dem der Meteorit einschlug um 11:20 ein lautes dröhnendes Geräusch vernommen habe, das so sich anhörte, als ob „ein Flugzeug abgestürzt sei“.
“Wir waren verblüfft einen dermaßen kleinen Stein nach einem solchen donnerhaften Knall zu finden. Er war schwarz und etwa 40 Zentimeter im Durchmesser, mit einem Gewicht von etwa drei Kilogramm“, meinte ein anderer und fügte hinzu, dass der Meteorit einen kleinen Krater in den Boden geschlagen und eine Staubwolke verursacht habe.
2008 - 10. März - Sudbury, Kanada - Große Feuerbälle wurden gesichtet, wie sie vom Himmel fielen. Während die Mehrzahl der Sichtungen um 13:30 aus der Nähe von Sudbury, Hagar, dem Highway 69 North und North Bay berichtet wurden, entdeckte Wayne Lachance am früheren Morgen etwas am Himmel. Lachance war nach einer Nachtschicht bei Vale Inco Ltd. auf dem Weg nach Hause, als etwas um 07:30 seine Aufmerksamkeit erregte. „Ich dachte, es wäre ein sehr heller Stern“, sagte er. „Er wurde immer heller und gab Funken von sich.“ Zu Hause angekommen blickte Lachance aus seinem Schlafzimmerfenster hinaus, von wo er „Rauchspiralen“ niederfallen sah.

2008 - 13. März - Mond - Meteorit auf Video aufgenommen, wie er in den Mond einschlägt.

2008 - 6. April - Argentinien - Der Stein aus dem Weltall schlug angeblich am späten Sonntag irgendwo in der Provinz Entre Rios, etwa 260 Meilen nordwestlich von Buenos Aires, ein, wie die Zeitung Clarin berichtete, die einen Augenzeugen, Milton Blumhagen, einem Studenten und Amateurastronomen, zitierte: “Ich sah etwa drei bis vier Sekunden lang ein Objekt in Flammen, welches seine Farben veränderte, bis es blau wurde, als es sich dem Boden näherte.“ Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, der Einschlag sei im Umkreis von mehreren Meilen gespürt worden. Es wurden keinerlei Schäden gemeldet.

2008 - 15./ 16./ 18. April - Illinois - Vielleicht hatten wir den Einschlag eines oder mehrerer Kometenfragmenten im Zeitraum von mehreren Nächten? Oder vielleicht eine Explosion in der Atmosphäre gefolgt von einem Einschlag in den Boden? Dies würde die Knalle, Erdbeben und Lichter am Himmel über die drei Tage erklären. Lesen Sie die nachfolgenden Meldungen und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:

Schadensbegrenzung: Mysteriöses Donnern, Lichter über Indiana waren bloß F-16
Die Bewohner in der Gegend von Kokomo berichteten, am Mittwoch in der Nacht ein Überschallknall gehört und Feuerbälle und flammende Trümmer gesehen zu haben. Das veranlasste die Polizei von Howard County eine zweistündige Suchaktion nach einem abgestürzten Flugzeug durchzuführen.

Wie es sich aber herausstellte, handelte es sich um Leuchtkugeln, die von F-16 des 122. Fighter Wing abgeschossen wurden, einer Indiana National Guard Einheit, die am Fort Wayne International Airport stationiert ist. [...]

Staff Sgt. Jeff Lowry vom Hauptquartier der Indiana National Guard in Indianapolis erklärte, dass es den Jets, die am Training teilnehmen, untersagt ist, die Schallgrenze zu durchstoßen - was etwa 760 mph entspricht - weil Überschallgeschwindigkeiten Überschallknalle verursachen.

Er sagte, dass der Kommandant der 122er, Col. Jeff Soldner, untersuchen wird, warum mindestens ein Jet am Mittwoch in der Nacht Überschallgeschwindigkeit über Howard und Tipton County erreichte, wie auch am Dienstag in der Nacht über der Region von Logansport, was den Boden zum Erschüttern brachte.

Er erklärte, dass das Training der F-16 oftmals das Abfeuern von Leuchtkugeln von einer Höhe von über 10.000 Fuß beinhalte, einer Technik, die es den Jets erlaube im Kampf hitzesuchenden Raketen auszuweichen ...

Der Polizeichef von Logansport, A.J. Rozzi, erklärte, er habe am Dienstag in der Nacht einen lauten Überschallknall gehört und danach weit oben den Schall eines Jets. Er sagte auch, dass Bewohner meldeten, Feuerstreifen am Himmel gesehen zu haben.

Er sagte weiterhin, dass es üblich für die 122er ist, in der Gegend Kampfaufträge auszuführen und er glaubt, dass trainierende F-16 fast sicher die Lichter und Geräusche erklären.

„Sie führen dieses Training seit einiger Zeit durch. Ich weiß nicht, was für Manöver sie durchführen, aber sie schießen tatsächlich Leuchtstreifen ab“, sagte er.
Erdbeben der Stärke 5,4 lässt Illinois erbeben; wurde in 350 Meilen Entfernung gespürt.
Ein Erdbeben der Stärke 5,4, mitunter eines der stärksten Beben, die in dieser Gegend aufgezeichnet wurden, hat am frühen Freitagmorgen die Menschen in einem Umkreis von 350 Meilen aufgeweckt. Dies hat die Bewohner erstaunt, die solche starken mittelwestlichen Beben nicht gewohnt sind.

Das Beben kurz vor 04:37 hatte sein Zentrum 6 Meilen von West Salem, Ill., und 66 Meilen von Evansville, Ind. entfernt. Es wurde in weit entfernten Städten wie Chicago, Cincinnati und Milwaukee, 350 Meilen nördlich des Epizentrums gespürt, doch es wurden keine Berichte über Verletzungen oder signifikante Schäden bekannt. [...]

„Man konnte ein dröhnendes Geräusch vernehmen und das ganze Motel bebte, was die Gäste aufweckte,“ sagte Vibha Ambelal, der Manager des Super 8 Motels in Mount Carmel, Illinois, in der Nähe des Epizentrums, in einem Telefoninterview.
NACHTRAG! Erdbeben der Stärke 4,5 trifft Illinois, setzt Serie fort
Ein Erdbeben der Stärke 4,5 traf das südliche Illinois am Montag und setzte damit die Serie von Nachbeben fort, die durch das Erdbeben mit Stärke 5,2 am Freitagmorgen ausgelöst worden waren, wie U.S. Geological Survery (USGS) informierte.

Dies war das 18. Erdbeben in dieser Serie und dessen Epizentrum befand sich etwa 6 Meilen in der Tiefe und etwa 37 Meilen (60 Kilometer) nord-nordwestlich von Evansville, Indiana, oder etwa 131 Meilen (211 Kilometer) östlich von St. Louis, wie der USGS mitteilte. [...]

Die 18 Nachbeben, die dem Hauptbeben am Freitag folgten, haben nicht mehr als 3,9 auf der Richterskala gemessen, doch war das erste Erdbeben das stärkste in über 40 Jahren, das die Region, die Illinois Becken - Ozark Dom genannt wird, getroffen hat.
2008 - 16. April - Argentinien - Die Asociación Entrerriana de Astronomía (AEA) [Entre Rìos Astronomische Gesellschaft, Argentinien] hat berichtet, dass am Mittwoch, dem 16. April 2008 um etwa 19:30 ein sehr helles Objekt, welches alle Merkmale eines Boliden besaß, beobachtet wurde. Dieses Objekt wurde in Paranà, Oro Verde und San Benito gesichtet. Nach Angaben von Zeugen war der Bolide von einer intensiven Helligkeit, mit Farben, die zwischen Grün, Gelb und Rot fluktuierten.

Er folgte grob einer Flugbahn von Nordost nach Südwest, in einem Winkel von 75 Grad. Ein Beobachter erklärte, dass der Bolide explodierte, bevor er verschwand.

Es ist unmöglich auszuschließen, dass dieser Meteor mit einem ähnlichen Fall zusammenhängt, welcher letzte Woche über dem Zentrum der Provinz Entre Rìos auftrat, und der in weiten Teilen von Argentinien beobachtet wurde. Die AEA bekam außerdem über die letzten Tage hinweg viele Berichte von Sichtungen von sehr hellen Objekten in verschiedenen Teilen des Landes, zum Beispiel von Mar del Plata, Tucumàn, Zàrate, Concordia, Ituzaingò (Provinz de Corrientes) etc.

2008 - 17. April - Argentinien - (Es könnte sich hier um den selben Bericht wie der vorangegangene vom 16. April handeln). Ein Feuerball fiel irgendwo in oder nahe von Entre Rìos, 260 Meilen nordwestlich von Buenos Aires. Mariano Peter von der Asociación Entrerriana de Astronomía (AEA) sagte, dass es Berichte von 4 Zeugen gibt. Einer von ihnen beschrieb „ein starkes Licht, das mit hoher Geschwindigkeit tief am Himmel in südlicher Richtung vorbeiraste und in einiger Distanz niederfiel.“ Ein anderer Zeuge berichtete, dass „es sehr hell war, und es änderte die Farbe zwischen Grün und Rot.“

Der erste Feuerball in Entre Rìos wurde am 6. April 2008 gemeldet (siehe weiter oben). Ein Zeuge berichtete: „Während drei bis vier Sekunden sah ich das Objekt in Flammen, mit sich verändernder Farbe, bis es blau wurde, als es sich dem Boden näherte.“ Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, der Einschlag sei im Umkreis von mehreren Meilen verspürt worden. Am nächsten Tag wurde ein Fragment eines Felsbrockens aus dem All sichergestellt.

Und nun: Rauch erstickt Argentiniens Hauptstadt
Buenos Aires, Argentinien - Rauch hüllte am Freitag die argentinische Hauptstadt ein, als angeblich vorsätzlich entfachte Buschfeuer Tausende Morgen Land in den Provinzen Buenos Aires und Entre Rìos verzehrten.

Der Rauch von den rund 300 Feuern wird zumindest teilweise für mindestens zwei tödliche Unfälle verantwortlich gemacht, die acht Todesopfer forderten.

Teilstrecken der wichtigsten Autobahnen und der Flughafen von Buenos Aires, einer der verkehrsreichsten der Welt, mussten geschlossen werden. In den Jorge Newbery Airpark ankommende Flüge mussten umgeleitet werden.

Die argentinische Regierung macht Bauern, die Land für Anbau und Viehzucht roden wollen, für die Feuer verantwortlich, die vermutlich 70.000 Hektaren umfassen.

„Dies ist das größte Feuer dieser Art, das wir je gesehen haben“, sagte Argentiniens Innenminister Florencio Randazzo am Donnerstag.

Randazzo nannte die Situation „eine Katastrophe“.

Bis zum Freitagmorgen sind wenige Fortschritte im Kampf gegen die Feuer verzeichnet worden. [...]
2008 - 20. April - Russland - Eine weitere atmosphärische Explosion? Zwei Todesopfer, 300 wurden obdachlos durch die Feuer in Russlands Fernen Osten
Zwei Personen wurden getötet und weitere 325, einschließlich 18 Kindern, wurden obdachlos, nachdem Feuer die Region Amur im Fernen Osten Russlands verwüsteten, wie lokale Notfalldienste berichteten.

Die Feuer begannen am Sonntagabend und dauerten bis Montagmorgen in sieben Distrikten der Region an. Ortsansäßige hätten trockenes Gras in Brand gesetzt, um Land zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung zu gewinnen. Die Flammen seien durch starke Winde ausgeweitet worden, berichtete eine Polizeiquelle der RIA Novosti.

Es sind 104 Häuser zerstört worden. Einer, der in den Feuern verstarb, war ein behinderter Mann, der nicht in der Lage war, sein Haus zu verlassen.

Insgesamt 50 Retter sind bei den Feuerlöschaktivitäten eingesetzt worden. Personen, die in den Feuern verletzt worden sind, werden 20.000 Rubel (600 Euro) als Kompensation erhalten, berichteten lokale Behörden.

Über 11.000 Hektaren sind in vermutlich 59 Waldbränden zerstört worden, die zurzeit in Russlands Fernen Osten wüten, wie das Ministerium für Bodenschätze mitteilte.
Interessant, wie dieser Bericht dem, was vor einigen Tagen in Argentinien geschehen ist, ähnelt. Bauern, die alle am selben Tag beschlossen haben, Gras anzuzünden und starke Winde sind für die ausgedehnten Schäden und beachtlichen Zerstörungen verantwortlich gemacht worden. Man kann nur gespannt sein, welche Ausreden die Behörden erfinden werden, wenn solch ein Ereignis in einer nicht-landwirtschaftlichen Zone auftritt.

~~~

Wie gesagt, diese Liste ist nicht erschöpfend, obwohl ich selber erschöpft vom übertragen und zusammensuchen der Daten bin! Zusätzlich zur Ergänzung dieser Liste aus anderen Quellen die nächsten Tage über, hoffe ich, dass die Leser ihre Funde mir senden werden, so dass wir die kompletteste Liste von allen haben, mit Ausnahme der Information natürlich, die sich unter Verschluss befinden, und die wir von unserer Regierung nicht erhalten werden.

Mittlerweile beginnen wir zu verstehen, warum Bill Gates -- ein vormals normaler Typ der sich in einen Elitisten verwandelt hat -- in seine Samenbank investiert hat.

Ah, die Freuden, an der Spitze zu sein, und die Gefahren, am Boden der Pyramidenhierarchie dieses Planeten zu sitzen!