Feuer am Himmel
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Fireball 4

Sott-Exklusiv: Weitere Feuerbälle, "mysteriöse" Himmelserscheinungen und "unerklärliche" Knallgeräusche im Februar

© Martin Linz
Auch im Februar ging es mit dem kosmischen Geballer weiter. Der Meteorstrom der Virginiden begleitet uns seit Januar. Was geht vor über unseren Köpfen? Nicht immer erfahren wir es. Aber es wird immer häufiger, dass jemand merkt, dass etwas über unseren Köpfen geschieht. Und dann geht es mit Erklärungsversuchen los. Zum Beispiel das Himmelsereignis vom 23./24. Februar. War das eine chinesische Rakete oder doch etwas anderes? Verzweifelt werden "normale" Erklärungen gesucht, weil man wohl immer noch nicht sehen möchte, dass einiges für einen außerirdischen Ursprung der zunehmenden Häufigkeit der Feuerbälle spricht. Auch die unerklärlichen Donner und Knallgeräusche gingen weiter. Der Ursprung dieser Knallgeräusche könnten durchaus elektromagnetische Entladungen im Untergrund der Erde sein und/oder explodierende Feuerbälle am Himmel oder manchen Fällen auch ganz normale Donner. Wir verzeichnen jedoch in der Tat immer mehr dieser Knallgeräusche, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Könnte der dramatische Anstieg an Feuerball-Ereignissen damit direkt in Verbindung stehen? Oder ist das unabhängig voneinander zu sehen?


Lassen Sie sich überraschen

Feuerbälle erhellen den Himmel über dem südindischen Staat Kerala
27.2.2015 ca. 22:30 Uhr - Kolenchery, Paravur, Kottayam, Kochi, Thrissur, Ernakulam, Palakaad, Kozhikode, Malappuram, Kerala, Südindien (Quelle, 2. Quelle, Video)

Leute überall im Staat waren der Panik nahe als Feuerbälle in jener Freitagnacht über den Himmel zogen. Die Feuerbälle wurden nach 10 Uhr abends gesehen und an vielen Orten von leichten Beben und Donnergeräuschen begleitet, was die Befürchtungen der Leute eskalieren ließ. Eine Person schrieb in einem Tweet, dass ein Ball aus Feuer über Kochi gefallen sei. An vielen Orten berichteten die Leute, dass sie eine bläuliche Flamme gesehen hätten, welches charakteristisch für Meteoriten sei. Bei dem Dorf Karimalloor im Ernakulam Distrikt wurde ein mutmaßlicher Einschlagkrater entdeckt. Die Ortsansässigen sagten aus, dass sie Beben gespürt und Geräusche gehört hätten, als das "Objekt" vorbeiflog. Sie sahen einen Feuerball wie einen Meteor. Die Türen und Fenster fingen an zu wackeln. Einige dachten irgendwo hätte es eine Explosion gegeben.

Die Theorien, dass das Objekt eine auseinander brechende chinesische Rakete oder Weltraumschrott gewesen sein könnte sind angesichts der Tatsache, dass das Radarsystem der Luftfahrtkontrolle alles irgendwie Metallisches aufgezeichnet hätte, nicht sehr wahrscheinlich.

Erdbebenaufzeichnungsgeräte von sechs Distrikten, die ISRO und Aufzeichnungsgeräte der Navy konnten jedoch nichts Ungewöhnliches feststellen. "Laut den Beschreibungen wird vermutet, dass die Feuerbälle auseinanderbrechende Meteore gewesen sein könnten", sagte Dr. K. Mohan Kumar, Professor in der Abteilung Atmospheric Sciences, CUSAT

© Manorama News
© Twitter
Feuerball in Kerala

Fireball

Verursacht durch einen Feuerball? US Air Force rätselt über Satelliten-Explosion

Was geschah mit DMSP F-13? 20 Jahre lang umkreiste der Satellit der US Air Force die Erde, jetzt fliegen in seiner Umlaufbahn nur noch 43 Trümmerteile. Etwas Ähnliches passierte schon einmal.

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© U.S. Air Force
Wettersatellit des US-Militärs: Aufgelöst in 43 Stücke
Warum explodiert plötzlich ein weitgehend ausrangierter US-Wettersatellit im All? Vor dieser Frage stehen Militärs und Experten der Raumfahrtbranche. Fast genau 20 Jahre nach dem Start löste sich der militärische Wettersatellit "DMSP F-13" (Defense Meteorological Satellite Program) plötzlich in zahlreiche Trümmerteile auf.

Der Satellit umkreiste in etwa 800 Kilometer Höhe die Erde. Die Raumfahrtabteilung der US-Luftwaffe spricht von 43 Einzelstücken, die nun als Weltraumschrott im All fliegen.

Kommentar: Ist es nicht interessant, dass gerade in den letzten Jahren immer mehr dieser Satelliten Abstürze und Explosionen stattfinden? Neben dieser Tatsache fällt uns auch auf, dass Raketen dazu verwendet werden um Feuerball Ereignisse zu vertuschen. Die Kräfte an der Macht wissen längst über die Gefahr von Feuerball Ereignissen Bescheid, und fahren weiter damit fort, uns Lügengeschichten aufzutischen, damit wir auch weiterhin schlafend unseren Alltagsgeschäften nachgehen und keine Fragen stellen. Interessant ist auch, dass der Weltraumschrott sich immer mehr zum Problem entwickelt.

Wurde diese Satelliten Explosion in Wirklichkeit von einem Feuerball ausgelöst? Dazu die neuesten Daten von der "American Meteor Society":
Und hier einige dieser Feuerball Ereignisse auf unserer Karte:




Comet 2

Feuerball über großen Teilen Amerikas gesichtet

In den USA sorgt mysteriöses fliegendes Objekt für wilde Spekulationen

Mehr als 150 Menschen sahen ein leuchtendes Objekt am Firmament, das sich nur langsam fortbewegte. Doch was genau sie dort beobachteten, ist ungewiss.
Handelte es sich um eine Leucht- oder Wettererscheinung in der Erdatmosphäre oder vielmehr um einen Himmelskörper mit mehreren Kilometern Durchmesser? Nach der Sichtung des unbekannten Phänomens gingen die Vermutungen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Daily Mail Online will aufgedeckt haben, dass es sich bei dem nächtlichen Licht am Himmel höchstwahrscheinlich um einen chinesischen Raketenantrieb handelte. Dieser habe sich womöglich von dem eigentlichen Flugobjekt abgeteilt, erklärte Martin O’Donnell, Sprecher des Strategischen Kommandos der Vereinigten Staaten. Bei dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre könne es aufgrund bestimmter Wetterkonditionen dazu kommen, dass eine Rakete von der Erde aus betrachtet heller als gewöhnlich wirke. Bereits am 27. Dezember 2014 soll die Rakete von China aus gestartet sein.

Kommentar: Das es sich um eine chinesische Rakete handeln soll, wird eher Schadenskontrolle sein. Realistischer ist, dass es sich hierbei um einen Kometen oder Meteor handelte. Anderen Berichten zufolge wurde das Objekt von Arizona bis Kanada gesichtet.




Comet 2

Sott-Exklusiv: Lauter Knall über dem Saarland - Eine Meteoriten-Explosion?

Kürzlich nutzte ein aufmerksamer Leser die E-Mail Adresse unserer Redaktion unter [email protected], um uns einen Augenzeugenbericht über ein Knallphänomen zukommen zu lassen, welches sich in der Nähe von Düppenweiler im Saarland am 09.02 gegen 16 Uhr ereignet hat. Nach Angaben des Lesers wurde das Knallphänomen von anderen Zeugen ebenso bestätigt, die ebenfalls im Saarland leben. Das Bemerkenswerte dabei war, dass sich dieses Phänomen zweimal ereignete: Zuerst wurde ein Donner wahrgenommen und wenige Minuten später ein weiteres, jedoch viel intensiveres Geräusch, das teilweise Scheiben und Gegenstände zum Wackeln brachte. Eine kurze Referenz zu diesem Knallgeräusch findet sich auf der Webseite der Bürgerinitiative gegen Fluglärm, wobei dort die profane Erklärung des Überschallknalls eines Kampfjets angeführt wird. Jedoch scheinen die Details eher auf etwas anderes hinzudeuten.

Wir würden es begrüßen, wenn noch mehr Leser die Möglichkeit nutzen, uns über Ereignisse zu berichten, die nicht von den Medien aufgegriffen werden. Unser Team freut sich auf Ihre Leserbriefe.

Der Leser beschrieb das Phänomen folgendermaßen:

Question

Feuerball? Gewaltiger Knall erschüttert Wolfsburg: „Es war unglaublich laut“

Gab es gestern Morgen eine Explosion im Handwerkerviertel? Kurz vor 7 Uhr hörten hier zahlreiche Anwohner einen ganz lauten Knall, so mancher fiel vermutlich fast aus dem Bett. Die Feuerwehr war vor Ort, stellte aber nichts fest. Ähnliche Fälle gab es zuletzt auch in Braunschweig.
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Die erste Meldung klang dramatisch: Explosion auf der Baustelle in der Lessingstraße! Die Berufsfeuerwehr rückte mit einem Löschzug an, auch Notarzt und Polizei waren mit ihren Einsatzfahrzeugen in der Lessingstraße. Die Einsatzkräfte suchten nach dem Unglücksort. „Wir haben aber nichts gefunden“, sagte später ein Feuerwehr-Sprecher zur WAZ.

Bleibt die Frage: Was war denn nun? Anwohner Heinz Rischow: „Ich habe den Krach in meiner Wohnung gehört, mein Nachbar auch. Es war unglaublich laut!“ Rischow wohnt hunderte Meter von der Baustelle entfernt.

Eine weitere Anwohnerin (38) sagt: „Jeder hat das gehört. Das war nicht nur ein lauter Böller!“ Nicole Pitschke arbeitet in der Bäckerei Steinecke gleich neben der Baustelle, auch sie hatte sich sehr erschreckt. „Es gab einen riesengroßen Knall“, so Pitschke.

Die vermeintliche Detonation lockte auch Schaulustige aus einem nahen Bürogebäude zur Baustelle. Investor dort ist Harald Vespermann. Gestern Mittag war er zu einer Begehung vor Ort. Er versichert hinterher: „Es ist nichts passiert, alles ist in Ordnung.“

Ohrenbetäubende Knallgeräusche ohne erkennbaren Ursprung gibt es auch seit Wochen in Braunschweig - die Theorien reichen von Riesenböllern bis zum Überschallknall.

Kommentar: Der Ursprung dieser Knallgeräusche könnten auch durchaus elektromagnetische Entladungen im Untergrund der Erde sein und/oder explodierende Feuerbälle am Himmel: Wir verzeichnen in der Tat immer mehr dieser Knallgeräusche, nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.
Könnte also der dramatische Anstieg an Feuerball-Ereignissen, damit direkt in Verbindung stehen?

Dazu die neuesten Daten von der "American Meteor Society":




Comet

Sott-Exklusiv: Leuchtende Himmelsereignisse und sehr viele "unerklärliche" Donnerschläge im Januar

Es gibt gleich zwei Meteorströme im Januar - die Quadrantiden und die Virginiden. Die letzteren werden uns noch bis Mitte April begleiten.
Das neue Jahr beginnt genauso wie das alte Jahr geendet hat. Es gab viele Meteorite, Feuerbälle und laute donnerartige Geräusche, bei denen keiner sagen konnte was der Ursprung war. Besonders der Norden Amerikas war davon immer wieder betroffen.

"Experten" versuchen immer noch die Tatsache, dass immer mehr Feuerbälle gesichtet werden, entweder zu ignorieren oder wegzuargumentieren. Wenn dann ein Feuerball doch nicht mehr wegerklärt werden kann, weil sein Erscheinen zu öffentlich und offensichtlich ist, erklärt man die Sichtung zur seltenen Ausnahme, obwohl die Daten eine sehr klare und andere Sprache sprechen:
Auch auf unserer SOTT WorldView Plattform, lässt sich deutlich erkennen, dass solche Ereignisse in der Tat keine Seltenheit mehr sind:


Mittlerweile häufen sich sogar die Sichtungen am selben Tag. Sind es jedoch immer die gleichen Phänomene die beobachtet werden können?

Auf jeden Fall bleibt es spannend...

Drei Sonnen in den Alpen
Januar 2015 - Alpen (Quelle)

Auf einem Skihang in den Alpen zeigt sich ein sogenanntes "Antarktisches Eisnebelphänomen": Sonnenlicht wird dabei an den feinen Eiskristallen gefrorenen Nebels gebrochen und gespiegelt und dabei in seine Farbbestandteile zerlegt.
© dpa

Comet 2

Feuerball über Melle, Norddeutschland gesichtet und fotografiert

Leser und Photograph Oliver Schratz berichtete über folgenden Meteoriten, den er am 03.02.15 um 2:24 Uhr über Melle/Norddeutschland , Blickrichtung Süden, gesehen und fotografiert hat.

© Oliver Schratz/blendeneffekte.de
Foto von Oliver Schratz

Fireball 5

Meteorit über Heilbronn verunsichert Menschen

In der Nacht auf Mittwoch ist bei der Polizei in Heilbronn und Möckmühl ein Feuerball am Nachthimmel gemeldet worden. Bei dem "Ufo" habe es sich wahrscheinlich um einen verglühenden Meteoriten gehandelt, so die Polizei.


Heilbronn - Ein großer Feuerball am nächtlichen Himmel über Heilbronn hat in der Nacht zum Mittwoch Aufsehen erregt. Innerhalb weniger Minuten alarmierte erst ein Heilbronner die Polizei, dann rief ein Augenzeuge aus dem nahe gelegenen Möckmühl deswegen an. In beiden Fällen sei das „Ufo“ mehrere Sekunden zu sehen gewesen und dann in südöstliche Richtung verschwunden, teilten die Beamten mit.

Bei der Polizeihubschrauberstaffel und den Flugsicherungsstellen waren zu den angegebenen Zeiten keine Flugbewegungen gemeldet. Die Polizei geht daher davon aus, dass es sich um Meteoriten handelte, die beim Eintritt in die Atmosphäre verglühten. „Das war aufgrund des klaren Himmels deutlich zu sehen und wahrscheinlich sah es durch eine optische Täuschung so aus, als würden sie sich erdnah bewegen.“

SIR/dpa

Fireball 2

Feuerball? Salzburger staunen über grünen Streifen am Himmel

Ein lang gezogener grüner Streifen am Himmel hat im Salzburger Pinzgau für staunende Gesichter gesorgt. Fotograf Roland Hölzl fing das Phänomen von Zell am See aus in Blickrichtung Ferleiten ein. Doch worum handelte es sich da? Salzburger Experten versuchen das Phänomen zu erklären...
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© Unbekannt
Ein grüner Streif am Himmel über dem Pinzgau, diesen Anblick ist man nicht gewöhnt. Durch das farbige Band hindurch kann man die zahlreichen Sterne erkennen. Der Fotograf, der das Himmelsphänomen in der Nacht auf Donnerstag einfing, glaubt an ein Polarlicht, ausgelöst durch einen Sonnensturm.

Meteor

Sott-Exklusiv: Himmlische Feuerwerke vor und nach Weihnachten

Im Dezember sind die Geminiden, der stärkste Meteorstrom des Jahres mit einem Maximum um den 14. Dezember, zu sehen. Daneben wurde so einiges an Feuerbällen, Meteoriten und auch ein sonderbares Wolkengekritzel gesehen. Es wurden auch einige unerklärte Explosionen gehört - dabei könnte es sich um am Himmel explodierende Meteoriten gehandelt haben oder auch um etwas anderes. Und am Weihnachtsabend überraschte ein Nordlicht die Briten.

Die Show ging auch im Dezember weiter...

Aurora Borealis - Nordlichter - am Heiligen Abend über Nordengland gefilmt
24.12.2014 - Bamburgh Castle in Northumberland, Nordengland (Quelle, Video)

Das Video zeigt spektakuläre Nordlichter, die am Weihnachtsabend über Teilen der Skyline von Großbritannien gesichtet wurde. In den frühen Stunden erschienen pinkfarbene und grüne Lichter der Aurora Borealis über dem Strand nahe Bamburgh Castle in Northumberland. Gewöhnlich kann dies nur von Orten nahe des Nordpols beobachtet werden. Experten sagen, es ist ziemlich ungewöhnlich ein solches Schauspiel in solcher Deutlichkeit in Großbritannien zu sehen.