Die Wissenschaft des Geistes
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Im Tiefschlaf wird unbewusst Gelerntes in aktives Wissen umgewandelt - besonders bei Kindern

Eine Studie deutscher Psychologen und Neurologen belegt, dass unser Gedächtnis während der Nachtruhe unbewusst Gelerntes in aktives Wissen umwandelt - bei Kindern sogar effektiver als bei Erwachsenen.
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Archiv: "Zwei schlafende Mädchen auf der Ofenbank", von Albert Anker (1895, s. Kunsthaus Zürich).
Tübingen (Deutschland) - Wie die Forscher um Dr. Ines Wilhelm vom Institut für Medizinische Psychologie der Universität Tübingen mit Kollegen aus Deutschland und der Schweiz aktuell im Fachmagazin Nature Neuroscience berichten, sei schon aus Studien an Erwachsenen bekannt, "dass Schlaf nach dem Lernen von Gedächtnisinhalten deren dauerhafte Speicherung im Gedächtnis unterstützt." Während des Schlafes würden Gedächtnisinhalte in eine Form umgewandelt, die zukünftiges Lernen erleichtere: "Aus implizitem wird explizites Wissen gebildet und damit die Übertragbarkeit des neu erworbenen Wissens auf andere Bereiche ermöglicht."

Arrow Down

Menschliche Intelligenz nimmt kontinuierlich ab - Kollektive Verdummung durch genetische Mutationen

Drängt sich Ihnen nicht auch immer wieder der Eindruck auf, Sie seien nur von Idioten umgeben? Ein führender Genetiker der Universität Stanford glaubt nun, die Antwort auf diese Frage gefunden zu haben, und die schlechte Nachricht dabei lautet: Die Lage wird sich wahrscheinlich nicht zum Besseren wenden.
© Sergey Nivens/Shutterstock
Dr. Gerald Crabtree hat nun eine Studie veröffentlicht, mit der er der Entwicklung der Intelligenz des modernen Menschen auf die Spur kommen wollte. Wie sich zeigte, führten ihn seine Forschungsergebnisse zu der Schlussfolgerung, dass sich die kollektive Intelligenz der
Menschheit seit bereits einiger Zeit in einem stetigen Niedergang befindet.

Aufgrund seiner Forschungen, die in zwei Bänden veröffentlicht wurden, von denen der erste unter dem Titel Unser empfindlicher Verstand, Teil 1 in englischer Sprache erschien, geht Dr. Crabtree davon aus, dass unvermeidliche Veränderungen unseres genetischen Aufbaus in Kombination mit dem modernen technischen Fortschritt die Menschen, sprechen wir es offen aus, verdummen lassen.

Bell

Chefs können Psychopathen sein - Politiker auch

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Psychopathen regieren unsere Welt: 6% der Weltbevölkerung sind geborene genetische Psychopathen -> Können Sie sich vorstellen, was das für den Rest von uns bedeutet?
Karriere. Vorgesetzte und lästige Kollegen könnten durchaus eine "dunkle Triade" aus psychopathischen Neigungen, manipulativen Verhalten und narzisstischen Egoismus in sich vereinen.


Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich die Kollegen in der Arbeit ständig gegen Sie verschwören, dann könnte ihr Verdacht durchaus mehr als nur Paranoia sein. Eine neue Studie ergab, dass Büros voll mit gestörten Persönlichkeiten sind. So seien psychopathische Chefs, die um Dominanz und Aufmerksamkeit wetteifern und auf ihren Mitarbeitern herumtrampeln, keine Seltenheit, wie der britische Telegraph berichtet.

Gefährliche Mischung

Oliver James, ein Psychologie und Rundfunksprecher bei der BBC, hat die aggressiven Persönlichkeiten am Arbeitsplatz in drei Gruppen eingeteilt. Seine Analyse ergab folgende Typen: der Psychopath, der Machiavellist und der Narzisst. Noch bedenklicher sei allerdings eine Mischung aus allen dreien. Jemand der ohne Einfühlungsvermögen, dafür hinterhältig und selbstsüchtig an die Spitze eines Unternehmens kommt, ist laut Mr. James tatsächlich gefährlich.

Kommentar: Leider wird nicht erwähnt, dass selbst die Politik mit Psychopathen besetzt ist. Lesen Sie auch die folgenden Artikel:


Das 1x1 der Ponerologie: Lobaczewski und die Wurzeln der Politischen Ponerologie


Candle

Nachruf: Ingo Swann, "Erfinder" des Remote Viewing, ist verstorben

Der vielleicht bekannteste "Fernwahrnehmer" und zugleich sozusagen Erfinder des modernen "Remote Viewing", Ingo Swann ist im Alter von 79 Jahren verstorben. Zu Lebzeiten bezeichnete sich Swann selbst nie als "Medium", sondern als "Bewusstseins-Forscher". Aufgrund seiner zahllosen Teilnahmen an wissenschaftlichen experimentellen Studien gilt er dennoch allgemein als eines der meistuntersuchten PSI-Medien.

- Im Folgenden veröffentlichen wir eine Rückschau auf Ingo Douglas Swanns Leben und Arbeit die von Greg Taylor auf "dailygrail.com" veröffentlicht wurde.


Ingo Swann, 1933 - 2013
Washington (USA) - Swanns Interesse und Teilnahme an der Erforschung parapsychologischer Phänomene begann 1969, im Alter von 36 Jahren. In den folgenden 20 Jahren arbeitete er ausschließlich unter kontrollierten Laborbedingungen und mit wissenschaftlichen Forschern. Obwohl er auch weitläufig über die Bedeutung von übersinnlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten referiert hatte, hatte er selbst seine eigenen Fähigkeiten nie öffentlichkeitswirksam demonstriert. Aufgrund seiner Teilnahme an unzähligen experimentellen Versuchen, bezeichnete ihn Martin Ebon dennoch als das "meist getestete Versuchskaninchen der Parapsychologie", während die Medien ihn oft als das "wissenschaftliche Medium" (the scientific psychic) bezeichneten.

Pocket Knife

Multitaskingfähigkeit kann Selbsttäuschung sein

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© sxc
Alles auf einmal oder parallel? Oder doch besser nur eine Sache?
Wer meint, ein guter Multitasker zu sein, täuscht sich wahrscheinlich: Denn ausgerechnet diejenigen, die gerne und häufig mehrere Dinge gleichzeitig tun, sind darin nicht sonderlich gut. Sie neigen nur deshalb dazu, vieles parallel zu tun, weil sie sich leicht ablenken lassen. Menschen, bei denen die Multitasking-Fähigkeiten tatsächlich gut ausgeprägt sind, nutzen diese im Alltag dagegen eher selten, wie US-amerikanische Forscher im Fachmagazin "PloS ONE" berichten.

Die Fähigkeit zum Multitasking gilt heute meist als erstrebenswert und effizient. Wer mehrere Dinge gleichzeitig abarbeiten kann - E-Mails beantworten, telefonieren und nebenbei noch Termine koordinieren - soll besonders leistungsfähig sein. Dass das so nicht unbedingt stimmt, haben in letzter Zeit schon mehrere Studien angedeutet. Forscher der University of Utah haben nun untersucht, ob diejenigen, die sich für besonders multitaskingfähig halten, dies auch wirklich sind.

Mathe und Buchstaben zugleich

An der Studie des Teams um die Psychologen David Sanbonmatsu und David Strayer nahmen 310 Studenten teil. Diese sollten zunächst sollten in Fragebögen angeben, wie häufig sie beim Autofahren telefonieren und wie oft und für wie lange sie mehrere Medien - Druckerzeugnisse, Fernsehen, Videos, Musik, andere Audiomedien, Computerspiele, Telefone, SMS, E-Mails und Ähnliches - nutzen. Dann baten die Forscher sie, ihre persönliche Multitasking-Kompetenz auf einer Skala von eins bis hundert einzuschätzen, wobei ein Wert von 50 für den Durchschnitt stand. Zudem nahmen alle Probanden an einem einfachen Persönlichkeitstest teil.

Pyramid

COINTELPRO: Der Kult der überzeugenden Lüge

“Man sollte niemals Dinge auf Bösartigkeit zurückführen, die man mit Dummheit erklären kann.” Das ist ein bedeutender und auch notwendiger Satz: Er hält die Leute davon ab, paranoid zu werden. Daraus ergibt sich allerdings ein Folgesatz, den die meisten Leuten nicht kennen: „Man KANN Dinge auf Bösartigkeit zurückführen, die mit Dummheit nicht erklärt werden können,“ ~Robert Canup
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Da immer wieder Briefe zum Thema COINTELPRO bei uns eintreffen, wurde eine ganze Reihe Fragen aufgeworfen - hauptsächlich darüber, wie man Wahrheit von Lüge unterscheiden kann - und ich dachte, dass ich mir an diesem Morgen ein wenig Zeit nehmen sollte, einige Aspekte dieses Themas zu behandeln.

Ich habe viele Aspekte dieses Themas hin und wieder auf unseren Webseiten behandelt, aber seit Google sichergestellt hat, dass wir bei Suchanfragen unterdrückt werden, ist vielen Leuten diese Sammlung von Beobachtungen, Beweisen und Belegen bislang entgangen. (Hinsichtlich Google haben wir nun schon seit über einem Jahr Daten gesammelt und Experimente gemacht und werden demnächst einige der Ergebnisse veröffentlichen. Erwarten Sie jedoch nicht, dass Google ihnen groß Beachtung schenken wird!)

Oscar

Dunning-Kruger-Effekt: Die Mehrzahl der Menschen neigt zu Selbstüberschätzung

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Die Mehrzahl der Menschen überschätzt sich.
Ob beim Autofahren, im Beruf oder bei der Partnersuche: Die Mehrzahl der Menschen neigt dazu, sich selbst zu überschätzen. Oft ist die Strategie sogar erfolgreich - aber sie kann auch in die Katastrophe führen.

Wer möchte schon gerne Durchschnitt sein? In unserer Leistungsgesellschaft gilt die Bezeichnung „durchschnittlich“ geradezu als Schimpfwort. Kein Wunder, dass wir glauben möchten, wir seien besser als die anderen - leistungsfähiger, intelligenter oder auch einfach netter.

Eine kanadische Studie hat zum Beispiel gezeigt, dass die meisten Autofahrer überzeugt sind, besser zu fahren als der Durchschnitt. 94 Prozent der amerikanischen College-Professoren glauben laut einer Umfrage, mehr zu leisten als ihre Kollegen. Und eine ebenfalls in den USA durchgeführte Megastudie kam zu dem Ergebnis: Von einer Million befragten Oberschülern halten sich 70 Prozent für überdurchschnittlich gut.

Health

Hirnscans: Kognitive Verhaltenstherapie verändert das Gehirn

© Hemera
Übersteigerte Hirnaktivität von Patienten mit Panikstörungen geht auf Normalmaß zurück

Psychotherapie ist mehr als nur Blabla: Kognitive Verhaltenstherapie kann bei Panik-Patienten sogar konkrete, mittels Hirnscan messbare Veränderungen im Gehirn verursachen. Sie regelt zuvor übererregte Hirnareale herunter und stutzt zuvor anormal verstärkte Verknüpfungen auf ein Normalmaß zurück. Das zeigt die Studie eines internationalen Forscherteams. Die neuen Erkenntnisse könnten auch dazu beitragen, psychotherapeutische Verfahren künftig noch effektiver zu machen, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Biological Psychiatry“.

Bandaid

Traurigkeit und Trübsinn verleiten zu sofortiger Belohnung und somit kurzsichtigen Handlungen und Entscheidungen

Den meisten Menschen fällt es schwer, auf einen größeren Profit in der Zukunft zu warten, wenn sie stattdessen sofort einen kleineren Vorteil nutzen können. In gedämpfter Stimmung ist diese Neigung noch deutlich stärker.
© iStockphoto/Peter Brutsch
Wer traurig gestimmt ist, wartet nicht gern auf eine größere Belohnung, wenn stattdessen ein kleinerer Trost sofort verfügbar ist.
Es ist das ewige Taube-oder-Spatz-Problem: Schnappt man sich die schnelle Belohnung, oder wartet man auf eine größere Prämie? Den meisten Menschen fällt es schwer, sich zu disziplinieren, obwohl das meist die vernünftige Wahl wäre. Und wer traurig gestimmt ist, wie nun Psychologen um Jennifer Lerner von der Universität Harvard berichten, den drängt es noch mehr drauf, sich für die schnelle Belohnung zu entscheiden - selbst wenn diese mit Kosten verbunden ist. Trübsinn verleite zu kurzsichtigen Handlungen und Entscheidungen, fassen die Forscher zusammen (Psychological Science, online).

Books

Placebo-Effekt in Wissenstests: Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten lässt Wissen besser abrufen

Eine aktuelle Studie an der Universität Witten/Herdecke belegt: Der Glaube an die eigenen Fähigkeiten macht Wissen besser abrufbar. Die Wissenschaftler vergleichen den in Experimenten nachgewiesenen Effekt mit dem aus der Medizin bekannten Placebo-Effekt.
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Symbolbild: "Der Denker" (Auguste Rodin)
Witten (Deutschland) - "Wer Angst vor Prüfungen hat, schneidet schlecht ab - wer entspannt Fragen beantworten kann, schneidet besser ab." Auf diese, allen Prüflingen aus der Praxis wohl bestens bekannte kurze Form kann man die Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Ulrich Weger.