Die Wissenschaft des Geistes
Karte


Wolf

Der "ermächtigte" Archetyp der Hure zerstört das Weibliche

© unbekannt
Frauen: Was zum Teufel ist geschehen?
Die Massenmedien sind zu invasiv und haben zur Zerstörung des weiblichen Aspekts westlicher Kultur geführt - einst repräsentierte dieser Aspekt Weisheit und Erziehung, und er wurde durch einen "ermächtigten" Huren-Archetyp ersetzt, wie z.B. der retuschierte, nymphomanische Abschaum in Shows wie Sex and the City. Dies hat die westliche Gesellschaft vom Begriff der weiblichen Weisheit aus der Bahn bringen lassen zu einer vollkommen oberflächlichen, narzisstischen Klunker-Kultur-auf-Herpes-Medikamenten in schwerer Max Factor (ein Kosmetikhersteller AdÜ) Verpackung. Denn dies ist wie der heutige psychopathische Mainstream Frauen sieht.

Die Gesellschaft sollte weiblich sein - zur Zeit ist sie psychopathisch männlich in Bezug darauf, was sie uns allen vorsetzt.

Dies schädigt sowohl Männer als auch Frauen - da heutzutage die meisten Männer von einer Frau erwarten, eine Schlampe zu sein, und viele Frauen suchen und heiraten plastische Chirurgen in der Hoffnung, nicht ausrangiert zu werden. Die westliche Gesellschaft ist also zusehends frauenverachtend geworden, trotz des Erfolgs von Frauenrechtsbewegungen und dergleichen. Ein Mann kann keine Frau heiraten, die intelligent, liebend und umsorgend ist, wenn sie nicht auch "heiß" ist - ebenso wird Frauen eingetrichtert, nach Männern zu suchen, die ihre Medien-getriebenen Trugbilder davon, was es heißt schön zu sein, finanzieren. Der Rest von uns wird ausrangiert dafür, dass wir nicht oberflächlich genug sind. Psychopathen kontrollieren die Massenmedien und dieser Wahnsinn hat eine große Anzahl der Bevölkerung dahingehend entstellt, dass dieser Pathologie als der neuen Norm nachgeeifert wird.
Gear

Gehirn stemmt sich gegen das Vergessen

Laufen gewohnte Gedankengänge nicht mehr reibungslos, entwickelt das Gehirn offenbar neue Kommunikationsstrategien. Hirnregionen, die an der Lösung einer bestimmten Aufgabe bislang nur wenig beteiligt waren, verstärken ihre Kooperation.

Andere Bereiche des Gehirns, die auch im Normalfall an der Problemlösung arbeiten, erhöhen ihre Aktivität deutlich. Mit diesem Kniff versucht unser Denkorgan, weiterhin optimal zu funktionieren.

So zögert das Gehirn womöglich die verheerenden Folgen des Zerfalls hinaus, wie sie zum Beispiel bei Alzheimer auftreten. Das zeigt eine neue Studie der Jülicher Forscherin Dr. Heidi Jacobs, basierend auf Untersuchungen, die sie an der Universität Maastricht durchgeführt hat. Die Ergebnisse erscheinen am 31. Januar 2012 in der renommierten Zeitschrift Neurology.

Kommentar: Das Scheitern der offiziellen Alzheimer-Forschung

Heart

Studie: Menschen verhalten sich auch ohne Regeln sozial

Auch ohne vorgegebene Regeln verhalten sich Menschen grundsätzlich sozial und eher "gut" als aggressiv. Das ist zusammengefasst das Ergebnis einer Studie des Instituts für Wissenschaft komplexer Systeme an der MedUni Wien, bei der das Verhalten von über 400.000 Teilnehmern des "Virtual Life"-Spiels "Pardus" im Web analysiert wurde.

Für die Studie hat ein Forscherteam unter der Leitung von Stefan Thurner und Michael Szell Millionen menschlicher Interaktionen ausgewertet: Handlungen wie Kommunikation, Freundschaften schließen und beenden, Handel von Gütern, schlafen, bewegen, aber auch Feindschaften, Angriffe und Bestrafung. Das - doch etwas überraschende - Ergebnis: Nur zwei Prozent aller Handlungen sind aggressiv, obwohl das Spiel etwa auch kriegerische Attacken mit Raumschiffen ganz einfach ermöglichen würde.

Fast alle Aktionen sind positiv

Das von Szell entwickelte Online-Game "Pardus" gibt keinerlei Regeln vor, jeder kann mit seinem Avatar - also mit seiner Spielfigur in der virtuellen Welt - leben, wie es ihm beliebt. "Und dennoch wird keine Anarchie gelebt", so Thurner. "Die Teilnehmer organisieren sich selbst als soziale Gruppe mit gutem Willen. Fast alle Aktionen sind positiv."

Kommentar: Im Gegensatz zu einem mit einem Gewissen ausgestatteten Menschen, hat ein Psychopath kein inneres Werte- und Regelsystem, was ihn in Machtpositionen so gefährlich für unsere Gesellschaft macht. Für detailliertere Informationen empfehlen wir die Artikelserie Der Psychopath und Politische Ponerologie - Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke.

Gift

Warum wir auch tagsüber träumen

Auch wenn wir einfach nur unsere Gedanken schweifen lassen, ist unser Gehirn aktiv. Möglicherweise fördert das die Kreativität und ermöglicht uns vorausschauendes Denken

Tagträumen, das ist was für Menschen ohne geistige Disziplin. Ein kindischer Zug, von dem Experten sogar dachten, er könne neurotisch machen. Sigmund Freud warnte: "Tagträume sind die nächsten Vorstufen hysterischer Symptome." Doch nun kommen Forscher dem Sinn der Träumerei auf die Spur. Jonathan Schooler, Professor für Psychologie an der University of California in Santa Barbara, erzählt, wozu Tagträume gut sind.

Welt am Sonntag: Manchmal flieht unser Gehirn vor der Realität, und wir beginnen, vor uns hinzuträumen. Was soll das?

Jonathan Schooler: Unsere Gedanken springen zwischen internen und externen Angelegenheit hin und her. Sie konkurrieren um unsere Aufmerksamkeit: Auf der einen Seite gibt es Ziele, die wir erreichen wollen, Pläne, die dafür geschmiedet werden müssen, und einfach Dinge, die uns unklar sind und über die wir nachdenken müssen. Auf der anderen Seite stehen die externen Angelegenheiten: also das, womit wir uns im Hier und Jetzt eigentlich beschäftigen sollten, E-Mails checken zum Beispiel. Wenn diese Aufgaben uns nicht so viel abverlangen, reagiert unser Gehirn effizient: Es schaltet unsere Gedanken um, auf die Dinge, die uns innerlich beschäftigen. Andererseits kann es natürlich auch sein, dass unser Geist nur eine Pause braucht. Tagträumereien sind eine gute Möglichkeit zur Erholung.
Bulb

Eine Entdeckungsreise in die Welt des Unbewussten

timothy wilson
© unbekannt
Timothy Wilson
Das Buch "Gestatten, mein Name ist Ich" von Timothy D. Wilson unternimmt eine Entdeckungsreise in die Welt des Unbewussten. Auf dem Boden neuer Erkenntnisse geht der Autor der Intelligenz des Unbewussten nach und bricht eine Lanze für das immer wieder zitierte "Bauchgefühl".

Das Unbewusste im Sinne Sigmund Freuds war spektakulär, attraktiv, hinterlistig und munitioniert seit Sophokles' "König Ödipus" große Literatur - aber es war ziemlich düster. Freud sah im Unbewussten ein System verdrängter Bewusstseinsinhalte, ein Reich unaufgeklärter, vor allem sexueller Triebe. Tiefenpsychologen arbeiten bis heute mit der Freudschen Theorie.

Anders der amerikanische Sozialpsychologe Timothy D. Wilson. Er entwickelt in Gestatten, meine Name ist Ich ein Konzept des Unbewussten - er nennt es das "adaptive Unbewusste" -, das ohne Verdrängung funktioniert. Für Wilson spielen sich viele Vorgänge im Geist/Gehirn außerhalb des Bewusstseins ab, weil das schlicht "die effizientere Lösung" ist. Auch auf das adaptive Unbewusste haben wir allerdings (wie aufs Freudsche) keinen direkten Zugriff. Wilson führt vor, dass die klassische Innenschau auf der Couch weniger zur Selbsterkenntnis verhilft als die Beobachtung unserer Handlungen in und unserer Reaktionen auf die Umwelt.

Das erste Kapitel von Gestatten, mein Name ist Ich heißt zwar "Freuds Genie, Freuds Kurzsichtigkeit", aber Timothy Wilson meidet die theoretische Kampfzone. Als Sozialpsychologe, der sich mit den Auswirkungen sozialer Vorgänge auf Denken, Fühlen und Handeln des Einzelnen beschäftigt, polemisiert er kurz gegen die jahrzehntelange wissenschaftliche Dominanz der Psychoanalyse - bevor er sich jedoch ernstlich mit Freud anlegt, schlüpft er lieber an Freud vorbei und fragt: "Gibt es nicht einfachere Erklärungen für die unbewussten Phänomene, die er erörtert hat?"
Butterfly

Schreib' dich wieder heil!

Pennebaker
© Marsha Miller
Dr. James Pennebaker
Ärger mit dem Freund, Trauer um einen lieben Menschen - viele tragen Kummer dieser Art viel zu lange mit sich herum. Schreiben kann helfen, sich über das Geschehene klar zu werden und mehr Distanz dazu finden.

Wer den Psychotherapeutenspruch „Gut, dass wir darüber geredet haben“ belächelt, weil das Gespräch möglicherweise folgenlos bleibt, findet vielleicht im Schreiben eine Alternative. Das Verfassen von autobiografischen Texten als Teil der Psychotherapie geht schon auf Alfred Adler (1870 - 1937) zurück - und damit auf die frühe Zeit der modernen Psychologie.

Inzwischen hat sich nachweisen lassen, dass dem Schreiben über Erlebnisse, die mit starken Emotionen verbunden sind, geradezu magische heilsame Kräfte innewohnen. Darauf vertrauen auch der Berliner Sozialisationsforscher Lutz von Werder und seine Mitautorinnen, die einen neuen Ratgeber unter dem Titel Die heilende Kraft des Schreibens im Patmos-Verlag (Ostfildern bei Stuttgart) vorgelegt haben.

Schreiben hilft Klären

Das Aufschreiben von Erinnerungen, Gefühlen, Assoziationen ist im 20. Jahrhundert rasch Teil der Psychotherapie geworden. Die Verschriftlichung zwingt den Geist zum Nachdenken, zur Arbeit, zur Klärung verschütteter Vorgänge und Erlebnisse. Durch verschiedene Methoden lässt sich der Prozess vertiefen. So kann man sich etwa einem Duft aus seiner Kindheit aussetzen, um von da aus assoziativ die Gefühls- und Erlebniswelt seiner jungen Jahre zu beschreiben.
Magnify

Multiple Persönlichkeiten: Bin ich viele?

Sie war eine der umstrittensten Diagnosen der Psychiatrie. Die Multiple-Persönlichkeitsstörung faszinierte und entzweite die Fachwelt ebenso wie Laien. Können in einem Menschen Dutzende oder gar Hunderte Persönlichkeiten leben? Heute debattieren Forscher leiser - und suchen noch immer nach Erklärungen.

Am Anfang waren es nur zwei - die ängstliche Shirley und die lustige Peggy Lou. Die Woche darauf stellte sich Vicky in der psychoanalytischen Praxis vor und berichtete wiederum von Peggy Ann. Doch die Therapeutin Cornelia Wilbur fragte immer weiter: Gibt es noch mehr Persönlichkeiten? Was ist sonst noch in Ihrer Kindheit passiert? Und so zählte Wilbur schließlich 16 verschiedene Persönlichkeiten, die alle im Gehirn ihrer zu Beginn der Therapie 30-jährigen Patientin Shirley Mason lebten und sich abwechselnd zu Wort meldeten. Sie seien entstanden, so vermutete Wilbur, als Reaktion auf bizarre Misshandlungen und sexuelle Übergriffe in der Kindheit.

Die Geschichte von "Sybil" - so das Pseudonym der Patientin - wurde eine der berühmtesten und einflussreichsten Erzählungen der modernen Psychiatrie. Ihr Leben wurde als Roman und als Spielfilm unter das Publikum gebracht. Vermutlich trugen die Werke mit dazu bei, dass die sogenannte Multiple Persönlichkeitsstörung 1980 Eingang in den offiziellen psychiatrischen Diagnosekatalog fand und dann eine steile Karriere machte: Bis 1980 fanden sich in der Fachliteratur gerade einmal 200 Fälle, deren Symptomatik unter Umständen zu der neuen Erkrankung passen könnte. Sechs Jahre später waren allein in den USA 6000 Menschen als gespaltene Persönlichkeiten diagnostiziert.
Radar

Die interne Landkarte des Hirns ist nach Norden ausgerichtet

Deutsche Forscher sind dem System auf die Spur gekommen, wie das Gehirn die räumliche Struktur einer vertrauten Umgebung verarbeitet: Offenbar ist der Anhaltspunkt für die Orientierung der Norden - es ist also, als ob wir eine imaginäre Landkarte vor Augen hätten.

Die Wissenschaftler um Julia Frankenstein vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen führten ihre Experimente mit 26 Einwohnern der Stadt Tübingen durch. Die ortskundigen Probanden wurden mit einem fotorealistischen virtuellen Modell ihrer Heimatstadt konfrontiert. Sie trugen dazu einen Helm, der ihnen dreidimensionale Straßenansichten Tübingens direkt vor die Augen projizierte, so dass sie das Gefühl hatten, vor Ort zu sein. Die Aufnahmen stammen aus dem Projekt „Virtuelles Tübingen“, für das Wissenschaftler des MPI das Zentrum der Stadt dreidimensional am Computer neu entstehen ließen. So ist es möglich, die Stadt virtuell zu erkunden und Untersuchungen zum Orientierungssystem des Menschen durchzuführen.
Sherlock

Schmerz des Mitfühlens: Forscher gehen Empathie auf den Grund

WIEN. Was passiert im Gehirn eines Menschen, wenn er sieht, wie eine andere Person gerade Schmerzen ertragen muss? Mit der Fähigkeit zum Mitfühlen - der Empathie - beschäftigen sich Wissenschafter der Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien im Rahmen eines dreijährigen Projekts.
Empathie
© colourbox.com

Durch Manipulation des körpereigenen Opiatsystems wollen die Forscher Informationen darüber sammeln, ob beim Mitfühlen die gleichen Mechanismen ablaufen wie beim direkten Schmerzerleben.

Der Ansatz folgt der Annahme, dass im Gehirn einer Person, die einen anderen Menschen mit Schmerzen beobachtet, ähnliche Prozesse ablaufen, wie bei der Person, die die Schmerzen tatsächlich erleidet, erklärte der Neurowissenschafter und Psychologe Claus Lamm vom Institut für Psychologische Grundlagenforschung und Forschungsmethoden der Uni Wien.

Die Forscher wollen sich diesen Mechanismen über das Opiatsystem im Gehirn annähern. Dieses System setzt körpereigene Neurotransmitter im Gehirn frei, die an den synaptischen Übergängen zwischen Nervenzellen die Übertragung von Schmerzen unterdrücken. Dabei handelt es sich wahrscheinlich um einen Schutzmechanismus des Körpers, der dazu dient, die Reaktionen auf Belastungen zu dämpfen. Die Wissenschafter wollen nun die Rolle, die dieses System im Hinblick darauf spielt, wie sehr man mit anderen Personen mitfühlen kann, untersuchen.
Bug

Menschen und Ekelgefühle

spinne, kind
© unbekannt
Ob vor fauligem Gestank, vergammeltem Essen oder tierischem Gewürm - Ekelgefühle sind für die Menschheit überlebenswichtig, behaupten Forscher.

Die Menschheit hat ausgerechnet ihren Ekelgefühlen einem Forscher zufolge viel zu verdanken. "Der Mensch hat im Lauf der Evolution die Neigung entwickelt, sich mit bestimmten emotionalen Reaktionen vor wiederkehrenden Bedrohungen aus der Umwelt zu schützen. Und so ist das auch beim Ekel", sagte der Kognitionswissenschaftler Jason Clark.

An der Universität Bielefeld leitet der Osnabrücker Forscher Clark noch bis Samstag die Tagung "Die Evolution von Ekel - von Oral zu Moral". Zu Gast sind Philosophen, Psychologen und Anthropologen.

Ekel warnt den Körper vor Bedrohungen

Der Ekel vor Spinnen oder vergammeltem Essen warne den Körper beispielsweise vor Bedrohungen wie einer Vergiftung. Aber auch die Funktion von Ekel bei moralischen Urteilen werde häufig mit einem evolutionären Nutzen erklärt.
Top