Wissenschaft und Technologie
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Solar Flares

Die Sonne bringt es an den Tag: Was die Erdtemperaturen wirklich bestimmt - Teil 1

erde sonne planet
© unbekannt
Verzweifelt versuchen die Aktivisten der globalen Erwärmung, allen voran das IPCC und deren angeschlossenen Institute/Wissenschaftler eine Theorie zu retten, die von Beginn an nicht den Anspruch erfüllen konnte, für den sie benutzt wurde, weil ihr weitgehend die physikalischen Grundlagen fehlen und, ihr die Realität hartnäckig die Gefolgschaft verweigert. Die realen Temperaturen wollen einfach nicht den Vorgaben der Treibhauspostulate folgen. So wird es weltweit seit 15 Jahren kälter. Die Wintertemperaturen in Deutschland bereits seit fast 30 Jahren (EIKE berichtete hier und hier). An dieser Tatsache können auch manipulatorische Tricks, wie die Änderung der Messwertzeiten, sowie die Verlagerung der Messstationen, Zusehens in Wärmeinseln, wie Flughäfen und/oder städtische Gebiete, nichts ändern. Sie verschleiern lediglich die längst begonnene Abkühlung, die anhand der solaren Parameter (Kowatsch, Kämpfe, Leistenschneider berichteten auf EIKE) für die nächsten 60 - 70 Jahre anhalten wird. Nur Personenkreise, die blind sind für Realitäten und/oder an der Hype bestens verdienen, halten eine Fahne hoch, die längst ausgedient hat. So wundert es nicht, dass deutsche Journalisten, einmal mehr, auf die Kassandrarufe der Klimaaktivisten hereingefallen sind und schreiben "Ende des Temperatur-Stillstands? Fataler Wärmeschub: El Niño könnte das Weltklima auf den Kopf stellen. Deutsche Forscher prognostizieren, dass noch in diesem Jahr ein El Niño einsetzen könnte. Damit hätte die Stagnation der Klima-Erwärmung wahrscheinlich ein Ende. Die Folgen für die Erde wären katastrophal." Dieser Bericht wird wissenschaftliche Klarheit bringen und zeigen, was es damit auf sich hat.
People 2

Die Geschichte des Werwolf-Syndroms

Neben dem physiologischen Syndrom der extrem starken Körperbehaarung, der sogenannten Hypertrichose, gilt auch die psychologische Ausprägung der Vorstellung, dass der eigene Körper mit Fell und klauenartigen Finge- und Fußnägeln bedeckt sei und man sich selbst in einen Wolf verwandele - oder sich in einen solchen verwandele, als reales Vorbild für viele Legenden rund um den Mythos vom Werwolf. Ein niederländischer Psychiater hat sich nun auf die historische Spurensuche der seltenen Wahnvorstellung begeben.
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Werwolf-Darstellung aus "The Werewolf Howls" (Weird Tales, 1946).
Groningen (Niederlande) - Wie der Psychologie-Assistenzprofessor Dr. Jan Dirk Blom von der Rijksuniversiteit Groningen in der Märzausgabe der Fachzeitschrift History of Social Sciences berichtet, wurde er selbst erst durch einen aktuellen Fall auf das psychologische Werwolf-Syndrom, das als klinische Lykanthropie (altgr. Lykos = Wolf, anthropos = Mensch) bezeichnet wird, aufmerksam.
Newspaper

Computerprogramme ersetzen bereits Journalisten

erdbebenkarte
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Diese Erdbebenkarte vom US Geological Survey (USGS) zeigt Ort und Intensität des Bebebs am 29.03.2014 bei Brea in Orange County, Kalifornien, USA. Zu einigen Themen wie Erdbeben produzieren Computer heute bereits eigenständig Nachrichtentexte.
Börse, Wetter oder Erdbeben - zu einigen Themen produzieren Computer heute bereits eigenständig Nachrichtentexte. Für Leser ist der Unterschied manchmal kaum erkennbar.

Wenn in seiner kalifornischen Heimat nachts die Erde bebt, kann sich Los Angeles Times-Reporter Ken Schwencke noch einmal umdrehen. Denn die erste Nachricht verfasst für ihn eine Maschine. Der «Quakebot» schreibt auf, wie schwer der Erdstoß war.

Vor kurzem wurde die erste von dieser Software automatisch erstellte Meldung online veröffentlicht. Der Computer arbeitet mit den Daten, die die Erdbebenwacht USGS über das Internet herausgibt. Die Software fügt die Informationen in Sekunden in ein Meldungsformular ein. Fertig ist die Nachricht.

Ähnlich wie ein Beben könnte dieser Roboter-Journalismus an Teilen der Medienwelt rütteln. «Überall, wo die gleichen Textbausteine benutzt werden und sich nur die Datenlage ändert, bietet sich das an», sagt der Berliner Social-Media-Experte Frederik Fischer. Schreibende Software werde sich langfristig in der Medienlandschaft etablieren. Die Branche arbeitet in Nischen schon mit automatischen Nachrichten - etwa bei den Themen Börse, Wetter oder Sport.
Hardhat

Treibendes Vulkangestein gefährdet Schiffe

Meer
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Immer wieder treiben meterdicke und Tausende Quadratkilometer große Teppiche porösen Vulkangesteins auf dem Meer. Entdeckt und gemeldet werden die bei Eruptionen am Meeresboden entstehenden Ansammlungen bisher meist zufällig. Ein Computermodell soll dies ändern.

Für einen 400 Quadratkilometer großen Bimssteinteppich habe das neue Modell die Route gut vorhergesagt, berichten Forscher. Auf Basis solcher Daten könne es frühe Warnungen für Schiffe und Häfen vor den scharfkantigen Brocken geben.

Die Wissenschaftler um Martin Jutzeler vom National Oceanography Centre in Southhampton (Großbritannien) hatten ihr Computermodell nach einem besonders eindrucksvollen unterseeischen Vulkanausbruch erprobt: der Eruption des Havre im Südwestpazifik im Juli 2012. Innerhalb eines Tages entstand die Hunderte Quadratkilometer umfassende, bis zu 60 Zentimeter hohe Ansammlung schwimmender Bimssteine.
Blackbox

Mysteriöse Energiewellen geben Astronomen Rätsel auf

Arecibo-Observatorium
© afp
Signale aus fernen Welten: In Puerto Rico steht das Arecibo-Observatorium, was nun auch ungewöhnliche Radiowellen dokumentiert hat.
Was außerhalb unserer Galaxie passiert, lässt sich nur mit hochempfindlichen Radioteleskopen erforschen. Ein südamerikanisches Observatorium bestätigt nun die Signalmessung australischer Kollegen.

In den Jahren 2011 und 2012 empfingen Astronomen an einem australischen Observatorium eine Reihe von kurzen aber kräftigen Funksignalen. Die Signale wurden nirgendwo anders registriert, sodass schnell Zweifel an ihrer Herkunft aufkamen. Jetzt aber hat auch das Aricebo-Observatorium auf Puerto Rico Daten aufgezeichnet, die eine reale Existenz der Signale nahelegen.

Bislang hatte nur das Parkes-Radio-Teleskop in New South Wales (Australien) die energiereiche Strahlung gemessen. Die Salven von etwa zwölf Signalen kamen vermutlich aus einer Region außerhalb unserer Galaxie. Innerhalb von nur wenigen Millisekunden entlud jede Funksalve so viel Energie wie die Sonne in 300.000 Jahren abgibt.
Meteor

Schweigen wird endlich gebrochen: Kosmische Bomben krachen ständig auf die Erde

meteorit komet planet weltall
© colourbox
Geschwindigkeiten von Meteoriten sind enorm. Treffen sie auf die Erde können sie eine enorme Zerstörungskraft haben.
Die Gallier hatten, zumindest den Asterix-Comics zufolge, nur vor einem Angst: Dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. So unrealistisch ist die Gefahr von oben nicht: In den vergangenen 14 Jahren ist die Erde von mindestens 26 großen Asteroiden getroffen worden.

Die Erde ist seit der Jahrtausendwende von mindestens 26 großen Asteroiden getroffen worden. Die kosmischen Bomben hätten eine Sprengkraft zwischen einer und 600 Kilotonnen TNT gehabt (eine Kilotonne entspricht 1000 Tonnen), berichtete die Stiftung B612 am Dienstag in Seattle. Die vom amerikanischen Astronauten Ed Lu mitgegründete Stiftung will Geld für ein Frühwarnsystem sammeln.


Kommentar: Sott.net sammelt Medien-Berichte über Kometen und Feuerbälle seit seiner Gründung. Bis jetzt ist dieses Thema in den Massenmedien totgeschwiegen worden, daher ist es erfrischend zu hören, dass jetzt langsam zugegeben wird (wohlgemerkt von privaten Initiativen, und nicht von offiziellen), dass es möglicherweise ernsthafte Zwischenfälle nicht nur ein Mal in einer Million Jahre gab, sondern sogar 26 Mal in nur 13 Jahren. Sott.net's Motivation, so viel wie möglich Daten darüber zu sammeln, basiert auf Laura Knight Jadczyk's Nachforschungen in dieses Thema, die hier nachzulesen sind: "Kometen und Katastrophen" Artikel-Serie von Sott.net

Bulb

Experte: "Deutschland ist auf einen "Strom-Blackout' nicht vorbereitet"

Bernd Benser
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Bernd Benser, Geschäftsführer Gridlab in Cottbus
Die Energiewende stellt Deutschland vor enorme Herausforderungen und birgt angesichts fehlender Stromleitungsnetze die Gefahr von flächendeckenden Stromausfällen. Andreas Wendt sprach mit Bernd Benser, Geschäftsführer der Gridlab GmbH in Cottbus, über die Folgen eines möglichen "Blackout".

Herr Benser, in seinem Roman "Blackout" lässt Autor Marc Elsberg durch Saboteure ganz Europa lahmlegen: Ampeln fallen aus, Menschen sind in U-Bahnen eingesperrt, Fahrstühle bleiben stecken - der Stromausfall löst eine Kettenreaktion aus. Wie realistisch ist das Szenario, das er in seinem Thriller heraufbeschwört?

Das ist sehr realistisch, bedauerlicherweise. Das Bewusstsein für die Gefahren einer solchen Situation ist leider nicht sonderlich ausgeprägt in Deutschland. Das ist ein Punkt, da mache ich mir persönlich auch Sorgen, wenn man weiß, was im Zuge eines solchen flächendeckenden Stromausfalls passieren kann - sechs Tage sind da Minimum, bis das Netz wieder aufgebaut ist.
Network

Börse: Wie man Milliarden mit Millisekunden macht

Börse
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Der Handelsraum einer Börse als fairer Umschlagplatz von Wertpapieren? Von wegen, warnt Michael Lewis. Manipulierte Märkte, die Ausnutzung von Millisekunden Vorsprung und ein Wettrüsten um Programmierer und Rechenleistung kennzeichnen die heute fragmentierten Börsenplätze.
Mit ein paar Millisekunden Vorsprung werden Märkte von Turbohändlern manipuliert, warnt Bestsellerautor Michael Lewis in seinem Buch "Flash Boys"

Zeit ist Geld, gerade an der Wall Street. Beim Handel mit Aktien, Währungen oder Anleihen ist auch sehr wenig Zeit sehr viel Geld wert. Warum sonst sollte ein Investor knapp 300 Millionen Dollar für das Verlegen von Glasfaserkabel zwischen Chicago und New Jersey ausgeben, damit die Daten um nur einige Tausendstel einer Sekunde schneller ankommen? Wieso müssen Infos zwischen New Jersey und Chicago in 12,5 Millisekunden reisen?

Um andere, langsame Investoren abzuzocken, lautet die Antwort von Michael Lewis in seinem Buch Flash Boys - Revolte an der Wall Street. Geht es nach dem populären Bestsellerautor, sind die Finanzmärkte längst manipuliert, und räuberische Turbohändler verdienen Milliarden auf Kosten einfacher Privatanleger und institutioneller Investoren wie Fonds oder Banken. Denn wenn ein Kleinanleger bei seiner Direktbank eine Order über 10.000 Dollar abgibt oder ein Investmentfonds 100.000 Aktien von General Electric verkaufen möchte und seine Order an Börsenplätze wie die Nyse oder Bats schickt, wird er von den Turbohändlern überholt - und bekommt einen schlechteren Preis gestellt. Laut Studien kann allein das systematische Ausnutzen von Preisunterschieden zwischen Chicago und New York jährlich 20 Milliarden Dollar an Profiten bringen.
Blue Planet

Exoplaneten: Milliarden Erden in der Milchstraße!

exoplanet
© dpa
Künstlerische Darstellung eines Planetensystem um einen Roten Zwerg. Astronomen schätzen, dass allein in unserer Milchstraße Milliarden solcher Zwergsterne von erdähnlichen Planeten umkreist werden.
Mehrere Milliarden erdähnliche Planeten vermuten Forscher in der Milchstraße. Auf einigen davon könnte es schon länger Leben geben als auf unserem Heimatplaneten. Und die nächste Erde liegt vielleicht gleich um die Ecke.

In der Milchstraße wimmelt es einer neuen Analyse zufolge von erdähnlichen Planeten. Selbst in unserer unmittelbaren kosmischen Nachbarschaft sollte es solche Welten geben. Das schließen Forscher aus einer Analyse von Daten des Weltraumteleskops „Kepler“.

Das Forscherteam um Courtney Dressing vom Harvard-Smithsonian-Zentrum für Astrophysik (CfA) stellte seine Untersuchung am Mittwoch im US-amerikanischen Cambridge vor. „Wir haben immer gedacht, wir müssten unermessliche Entfernungen durchkämmen, um auf einen erdähnlichen Planeten zu stoßen“, so Dressing. „Jetzt erkennen wir, dass eine weitere Erde wahrscheinlich schon in unserer kosmischen Nachbarschaft darauf wartet, entdeckt zu werden.“
Cassiopaea

Supernovae sind die Produzenten der Grundbausteine des Lebens

cassiopeia supernova
© Nasa, dpa
Supernovae (hier Cassiopeia A) sind die Produzenten der Grundbausteine des Lebens
Erstmals haben Astronomen eine Phosphor-Fabrik im All aufgespürt. Was lange vermutet wurde, ist nun bewiesen: Das chemische Element, das zu den sechs Grundbausteinen des Lebens gehört, wird in Sternexplosionen gebacken.

Die Wissenschaftler um Bon-Chul Koo von der Nationaluniversität in Seoul beschreiben ihre Untersuchung der Explosionswolke Cassiopeia A im US-Fachjournal Science. In diesem Supernova-Überrest liegt das Verhältnis von Phosphor zu Eisen hundertmal höher als im Schnitt der Milchstraße. Phosphor gehört mit Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel zu den unverzichtbaren Elementen des Lebens, wie wir es kennen.
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