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Mi, 10 Feb 2016
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Wissenschaft und Technologie
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Sheeple

Forscher züchten Chimären, die menschliche Spenderorgane liefern sollen

US-Wissenschaftler haben Mensch-Tier-Hybriden erschaffen, um die stetig wachsende Nachfrage nach Spenderorganen befriedigen zu können.

© Mark Kolbe/Getty Images
Um Transplantationspatienten zu helfen, die oft viele Jahre auf ihr Ersatzorgan warten müssen, gehen die Wissenschaftler immer ungewöhnlichere Wege. Um der stetig wachsenden Nachfrage gerecht werden zu können, müssen sie nach neuen Ideen suchen. Eines der vielversprechendsten Pläne hat tatsächlich das Potential, dieses Problem vollständig lösen zu können. Das Konzept: Man injiziert menschliche Stammzellen in ein Tier-Embryo mit dem Ziel, darin menschliche Organe wachsen zu lassen, die man später bei Bedarf für Transplantationen entnehmen kann, sobald das Tier erwachsen ist. Wie im »MIT Technology Review« berichtet wird, wurde es vergangenes Jahr bereits von verschiedenen Universitäten an rund 20 Tieren durchgeführt. Diverse US-Wissenschaftler haben Tierfarme eingerichtet, wo unter anderem Schweine und Schafe gezüchtet werden, die zukünftig als Organspender für uns Menschen dienen sollen.

Kommentar: Was ist das für eine Wissenschaft, die Lebewesen zum Zweck der Ausschlachtung heranzüchtet und ihnen von Anfang an keine Würde zugesteht? Das zeugt von einem enormen Mangel an moralischem Denken und Empfinden, wie er nur in einer von Psychopathen beeinflussten Gesellschaft möglich ist...
  • Britische Labors erzeugen heimlich 155 Tier-Mensch-Hybride
  • Das irrsinnige Ausmaß der Korruption in Wissenschaft und Religion und warum es uns alle betrifft



X

Unverdiente Auszeichnungen: Wie Irrtümer in der Wissenschaft mit dem Nobelpreis belohnt wurden

Immer wieder liest man, dass Wissenschaftler gezwungen werden, ihre Theorien oder Thesen zu überarbeiten oder sogar als gescheitert zu verwerfen, weil sie in Teilen oder im Ganzen wiederlegt wurden. Doch es gibt auch Forschungsarbeiten, die sogar mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurden und sich hinterher als falsch herausstellten, weil sie vor der Verleihung scheinbar nicht sorgfältig genug auf ihren Wert geprüft wurden.
© Nobel Media AB/Helena-Paulin Strömberg
So erhielt im Jahre 1926 der dänische Forscher Johannes Fibinger den Medizin-Nobelpreis für die Entdeckung des Fadenwurms Spiroptera, ein Parasit, der angeblich verantwortlich gewesen sein soll, bei seinen Laborratten Krebs auszulösen. Dem Nobelpreiskomitee war das eine gebührende Ehrung wert, schließlich war man zu jener Zeit verzweifelt darum bemüht, nach den Ursachen des heimtückischen Krebs zu suchen. Leider stellte es sich wenige Jahre später als vollkommen falsch heraus und die mutmaßlichen Krebstumore seiner Ratten waren gar nicht bösartig, sondern lediglich gutartige Geschwülste, wie sie bei starkem Vitamin A-Mangel auftreten. Vermutlich hatte er sie zu einseitig und falsch ernährt.

Kommentar:


Nebula

Neuer Rekord gemessen - Extrem energiereiche Gammastrahlung vom Krebspulsar

© P. C. Marco, MPP
Mit seinem enorm starken Magnetfeld (weiße Linien) rotiert der Krebspulsar dreißig Mal pro Sekunde um die eigene Achse. Dabei werden energiereiche Elektronen freigesetzt. Grün bzw. blau unterlegt sind die Regionen, die für die Beschleunigung der Teilchen auf extrem hohe Energien in Frage kommen. Der grün markierte Bereich liegt in der Nähe des Magnetfelds, der blaue könnte bis zu 100.000 km vom Pulsar entfernt sein
Der Pulsar im Krebsnebel ist der Überrest einer Super­nova-Explosion aus dem Jahr 1054. Der Neutronen­stern hat einen Durch­messer von etwa zehn Kilo­metern und rotiert etwa dreißig Mal pro Sekunde um die eigene Achse. Wie ein Leucht­turm sendet er dabei Strahlungs­pulse aus, die sich über das gesamte elektro­magne­tische Spektrum erstecken - von langen Radio­wellen über sicht­bares Licht bis hin zu kurz­welligen, energie­reichen Gamma­strahlen. Mit Hilfe des MAGIC-Tele­skops hat ein Forscher­team nun Photonen vom Krebs­pulsar nachge­wiesen, deren Energie um ein Viel­faches höher liegt als bisher beobachtet.

Bis vor wenigen Jahren ging man davon aus, dass die höchste Energie am Krebs­pulsar bei 6 GeV liegt. Im Jahr 2008 registrierte das MAGIC-Teleskop dann Photonen mit einer Energie von über 25 GeV. Und 2012 über­trumpfte das Observa­torium sein eigenes Ergebnis mit Messungen von 400 GeV. Jetzt hat MAGIC sogar Gamma­strahlen bis zu 1,5 TeV gemessen. Aller­dings können die Forscher noch nicht erklären, wie die geladenen Teilchen, die diese Strahlung erzeugen, auf derart hohe Energien beschleunigt werden.

Bei der Erzeugung energiereicher Teilchen spielt das für Neutronen­sterne enorm starke Magnet­feld eine zentrale Rolle, das seiner­seits extrem starke elek­trische Felder erzeugt“, sagt Razmik Mirzoyan, Sprecher des MAGIC-Kolla­boration und Projekt­leiter am MPI für Physik. „In der magnetisch geladenen, komplexen Atmo­sphäre des Neutronen­sterns werden Elektronen und ihre Antiteilchen, die Positronen, auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt, bevor sie zerstrahlen.“ In diesem Modell lässt sich Gamma­strahlung bis zu wenigen Giga­elektronen­volt als Synchrotron- und Krümmungs­strahlung erklären. Für die jetzt beobach­teten Gamma­pulse von über 1,5 TeV muss es aber einen anderen Mecha­nismus geben.

Magnify

Nano-Drohnen aus Gold, angetrieben durch Licht

Spätestens seit große Versandhändler angekündigt haben, ihre Pakete in Zukunft mit Drohnen aus­liefern zu wollen, sind kompakte Multi­kopter-Drohnen den meisten Menschen ein Begriff. Solche Flug­geräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie selbst komplexe Manöver mit äußerster Präzision aus­führen können. Rechner­gesteuerte Regel­mechanismen spielen dabei eine entschei­dende Rolle. Bert Hecht und sein Team von der Uni Würz­burg wollen diese Prinzipien nun auf die Nano­meter­skala über­tragen. Winzige Nano-Drohnen sollen mit polari­sierten Laser­strahlen sowohl gesteuert als auch mit Antriebs­energie versorgt werden.

© B. Hecht & G. Razinskas, U. Würzburg
Nano-Drohnen aus einkristallinem Gold reagieren unterschiedlich auf linear und zirkular polarisiertes Licht.
Wenn das gelingt, stünde eine neue Klasse von Nano-Werk­zeugen bereit, die sich hoch­präzise durch Flüssig­keiten steuern lassen. Profi­tieren würden davon sowohl die Nano­technologie als auch die Lebens­wissen­schaften. So könnten beispiels­weise Nano­teilchen in drei Dimen­sionen abge­tastet und ange­ordnet oder Objekte im Inneren von Zellen mani­puliert werden. Hechts Idee: Die Nano-Drohnen, die aus ein­kristallinem Gold herge­stellt werden, sollen Laser­licht unter­schiedlicher Polari­sation absor­bieren und die Anregung an plasmo­nische Wellen­leiter weiter­geben. Diese Wellen­leiter können dann ent­sprechend geformt werden, um mit Hilfe von an ihren Enden emittierten Photonen einen Rück­stoß zu erzeugen.

Moon

Forscher rätseln weiterhin über Ceres und ignorieren die elektrischen Eigenschaften des Universums

Die NASA hat neue Aufnahmen von Kratern auf dem Zwergplaneten Ceres in bislang höchster Bildauflösung veröffentlicht. In einigen davon findet sich auch das mysteriöses helles Material, das besonders durch die sogenannten „Ceres-Lichter“ im Occator-Krater (von dem bislang aber noch keine hochauflösenden Aufnahmen vorliegen) schon seit Langem für Spekulationen über seine Natur und Herkunft anregt. Obwohl die Aufnahmen die Krater mittlerweile in der höchstmöglichen Auflösung zeigen, rätseln die Missionswissenschaftler immer noch darüber, um was es sich bei dem hellen Material tatsächlich handelt.
© NASA/JPL Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Der Kupalo-Krater auf Ceres, aufgenommen am 21. Dezember 2015.
Köln (Deutschland) - Die neuen Aufnahmen der NASA-Sonde „Dawn“ zeigen die Oberflächenmerkmale von Ceres mittlerweile aus einer Distanz von nur noch 385 Kilometern und erreichen dadurch eine Bildauflösung von 35 Metern pro Bildpunkt (Pixel).

Zu den neuen Aufnahmen erläutert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Dawn-Team: „Es gibt vollkommen unterschiedliche Krater, stellenweise ist die Oberfläche auch schon wieder ausgeglichen und es gibt rätselhaftes helles Material. Uns Planetenforschern stellen sich jede Menge Fragen.“


Kommentar: Natürlich wenn man die elektrischen Eigenschaften unseres Universums so konsequent ignoriert...:

Kommentar: Volltreffer - Remote Viewer erklärte die Entstehung der weißen Flecken auf Ceres bereits im Mai


Nebula

Kursierende Gerüchte: Physikern soll der Nachweis von Gravitationswellen gelungen sein

Die Kurznachricht eines US-Wissenschaftlers sorgt derzeit für Aufsehen und Kontroversen, behauptet der Physiker doch, Kollegen hätten erstmals Beweise für die Existenz sogenannter Gravitationswellen erbracht. Eine offizielle Bestätigung liegt bislang jedoch noch nicht vor und die an den Experimenten beteiligten Wissenschaftler bitten um Geduld.
© NASA
Visualisierte Umsetzung des Konzept von Gravitationswellen (Illu.)
New Orleans (USA) - Prof. Laurence Kraus ist ein besonders in den USA bekannter bis populärer theoretischer Teilchenphysiker an der University of Arizona, Autor zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, Kommentator und wissenschaftlicher TV-Moderator. Mit einer Kurznachricht auf Twitter hat Kraus erst gestern weltweit für Aufsehen gesorgt, erklärte er hier doch, dass ihm gegenüber „Gerüchte über die Entdeckung von Gravitationswellen mit dem Laser Interferometer Gravitational Wave Observatory (LIGO) an der Louisiana State University von unabhängigen Quellen bestätigt“ wurden.

Kommentar:


Rocket

Mögen Sie "längere Reisen"? NASA sucht neue Astronauten

© DPA
Astronautentraining im Gebirge: Bis zum 18. Februar ist noch Zeit, sich zu bewerben.
Grundschüler haben sich schon beworben, auch ein Förster: Die Nasa sucht wieder Astronauten. Die neuen Mitarbeiter sollen Pioniere werden.

Höhenangst sollten die Bewerber nicht haben. Auch "weitere und längere Reisen" gehören zur Jobbeschreibung. Die US-Weltraumbehörde Nasa sucht derzeit nach neuen Astronauten - zum ersten Mal wieder seit 2011.

Damals hatten sich mehr als 6100 Weltraumbegeisterte auf acht Kandidatenplätze beworben. Wie hoch die Nachfrage dieses Mal ist und wie viele Astronauten letztlich ausgebildet werden, ist unbekannt.

Wer den oft seit Kindertagen gehegten Wunsch verwirklichen will, muss ein vielstufiges, mehr als ein Jahr dauerndes Auswahlverfahren bestehen. Die Ausschreibung verbreitet sich unter dem Hashtag #BeAnAstronaut im Internet: Stolz posten sogar Grundschüler ihre Bewerbungsessays.

Cassiopaea

Spuren der ersten Sterne in uralter Gaswolke

Blick zurück in eine Zeit nur 1,8 Milliarden Jahre nach dem Urknall
© Britton Smith, John Wise, Brian O'Shea, Michael Norman und Sadegh Khochfar
Anteil der schweren Elemente in der Gaswolke LLS1249 - je blauer und violetter, desto metallärmer.
Blick ins Urgas: Astronomen haben eine Gaswolke im fernen Kosmos aufgespürt, die noch Spuren der allerersten Sterne in sich trägt. Denn sie enthält nur sehr wenige schwere Elemente - und diese könnten erst durch die Supernovae dieser ersten Sternenpopulation in die Wolke gelangt sein. Spannend ist dies deshalb, weil diese sogenannten Population III-Sterne bisher nicht direkt beobachtbar sind und man daher kaum etwas über sie weiß.

Kommentar:


Bulb

Die Glühbirne könnte zurück kommen: Neu entwickelte Technik macht's möglich

Neue Technik könnte Lichtausbeute von Glühlampen auf rund 40 Prozent steigern
© abcdz2000/ freeimages
Eine klassiche Glühbirne erzeugt Licht und Wärme durch einen glühenden Wolframdraht.
Dank Nanotechnologie könnte die klassische Glühbirne ein Comeback erleben. Denn US-Forschern ist es gelungen, die unerwünschte Wärmestrahlung solcher Lampen gewissermaßen zu recyceln: Sie wird abgefangen, auf den Glühdraht zurückgeworfen und trägt zu seinem Glühen bei. Dadurch erhöht sich die Lichtausbeute solcher Glühbirnen auf bis zu 40 Prozent - das ist mehr als bei manchen LEDs oder Energiesparlampen, wie die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature Nanotechnology berichten.

Viele trauern der guten alten Glühlampe nach. Denn das von einem glühenden Wolframdraht erzeugte Licht hat eine besonders warme, volle Farbqualität, die Energiesparlampen Halogenleuchten und LEDs nicht erreichen. Doch die Glühbirne hat leider einen großen Haken: Sie ist extrem ineffektiv und strahlt mehr als 90 Prozent ihrer Energie als Wärme ab, statt als sichtbares Licht. Aus diesem Grund wurde 2009 der Verkauf von Glühbirnen in Deutschland schrittweise verboten.


Kommentar: Der wahre Grund, warum Glühbirnen nicht mehr verkauft werden dürfen liegt woanders: Glühbirnen sind an sich billig herzustellen. Da es bei unserem debitistischen System jedoch immer darum geht, mehr Geld in Umlauf zu bringen und zu verdienen, während die Herstellung von Energiesparlampen, LEDs usw. viel aufwändiger und teurer in der Herstellung sind, lässt sich damit natürlich mehr Gewinn machen - und dazu noch unter dem Deckmantel vom sogenannten "Umweltschutz":

Jet5

Verrückte Ideen - Flugzeug mit Atomantrieb: Die Superwaffe der Sowjetzeit

© Sputnik/ Ilya Pitalev
Mit einem Atomantrieb wäre ein Bomber zu sehr langen Flügen fähig - und es gelang sowjetischen Konstrukteuren, die Aufgabe technisch zu meistern. Auch heute wirken die Ausmaße jenes Projekts beeindruckend.

Da die Raketen in den 1950er Jahren noch nicht so fortgeschritten waren, wurde sowohl in Moskau als auch in Washington damals an anderen Optionen getüftelt, um nukleare Sprengsätze zu transportieren. In dieser Hinsicht kamen atomgetriebene Bomber in Betracht. Nun berichtet der russische Sender Swesda über einige Einzelheiten jenes sowjetischen Projekts.

Ein Regierungsdekret aus dem Jahr 1955 schrieb vor, mit den entsprechenden Entwicklungsarbeiten zu beginnen. Das erste technische Problem bestand darin, einen kleinen Reaktor zu bauen. Der Flugzeugkonstrukteur Tupolew sagte den zuständigen Atomforschern unzufrieden: „Euer Reaktor ist groß wie ein Haus. Ihr solltet aber wissen: Häuser fliegen nicht.“ Letztendlich gelang es doch, die Aufgabe zu meistern. Der konstruierte Reaktor war nicht größer als ein Schrank.

Kommentar: Man kann nur hoffen, dass niemand wirklich auf die Idee kommt, einen Atomreaktor in ein Flugzeug zu bauen um damit echte Kriegseinsätze zu fliegen. Nicht auszudenken was passiert, würde dieses Flugzeug abgeschossen. Fukushima lässt grüßen.