Wissenschaft und Technologie
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Better Earth

Rätselhafte Erdwerke im Amazonas sind älter als der Regenwald

Weitflächige Rodungen haben es offen gelegt: quadratische, gerade Linien und ringförmige Gräben und Erdwerke prägen den bolivianischen und brasilianischen Amazonas und sind - das zeigt eine neue Untersuchung der künstlichen Strukturen - älter als der Regenwald selbst. Wozu die Anlagen einst errichtet wurden ist bis heute unbekannt. Die Erkenntnis wirft die Frage auf, wie stark die Ureinwohner die Amazonas-Landschaft schon vor der Ankunft der Europäer prägten und zeichnet ein neues Bild der frühen Amazonas-Kulturen und ihres Lebensraums.
© reading.ac.uk
Kreisförmiges Erdwerk nahe Laguna Granja im Amazonasgebiet des nordöstlichen Boliviens.
Reading (England) - Wie das Team um Dr. John Carson von der University of Reading aktuell im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences berichtet, ging man bislang davon aus, dass der heutige Regenwald urzeitlicher Herkunft und ungestörte Wildnis war. Doch durch unfangreiche Rodungen traten in den vergangenen Jahren hunderte von künstlichen Bodenstrukturen unter dem dichten Dschungel zutage.
Better Earth

Einzigartiger Fund: Tausende Dinosaurierspuren in Alaska entdeckt

Abdrücke belegen Verbreitung der Dinosaurier selbst im hohen Norden

Einzigartiger Fund: Im Denali-Nationalpark in Alaska haben Paläontologen tausende von Fußabdrücken von Entenschnabel-Dinosauriern entdeckt. Sie sind so gut erhalten, dass sogar die Hautstruktur der Füße noch erkennbar ist. Die Abdrücke sind nicht nur die nördlichsten ihrer Art, sie stammen zudem von Dinosauriern aller Altersstufen und geben damit einen einzigartigen Einblick in ihre Herdenstruktur, wie die Forscher im Fachmagazin "Geology" berichten.
Dino
© Heinrich Harder
Hadrosaurier an einem flachen Ufer
Während der späten Kreidezeit bildete Alaska eine wichtige Brücke zwischen dem nordamerikanischen und dem asiatischen Kontinent. Zahlreiche Fossilien zeugen von einer reichen urzeitlichen Tierwelt dieser Region. Im Gebiet des Denali-Nationalparks lag damals ein ausgedehntes Flussdelta mit vielen Wasserarmen und Sandbänken. Jetzt haben Paläontologen um Anthony Fiorillo vom Perot Museum of Nature and Science in Dallas in Ablagerungen aus dieser Zeit erstmals ein ganzes Feld aus Dinosaurier-Fußabdrücken entdeckt.
Sherlock

Die "Federhosen" des Archaeopteryx: Nur Schmuck oder doch zum Fliegen gedacht?

Neues Fossil zeigt zuvor unbekannte Gefiederdetails und bestätigt Funktion der Federn als Schmuck

Gefiederte Beine und Gabelschwanz: Ein in China entdecktes Fossil liefert neue Informationen zum Gefieder des Urvogels Archaeopteryx. Er trug demnach Federhosen ähnlich wie heutige Greifvögel und nutzte seinen Schwanz als Auftriebshilfe. Gleichzeitig aber bestätigt der Fund die Vermutung, dass die Federn der ersten Urvögel und gefiederten Dinosaurier eher dem Schmuck als dem Flug dienten, so die Forscher im Fachmagazin "Nature".
Archaeopteryx
© Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie
Lebendrekonstruktion des Urvogel Archaeopteryx im Flug
Wozu entwickelten die vogelähnlichen Dinosaurier und ersten Vögel ihre Federn? Dienten sie zunächst nur als wärmende Hülle, als Körperschmuck oder Laufhilfe - oder waren sie schon von Beginn an für das Fliegen gemacht? Diese Fragen beschäftigen Paläontologen schon seit Jahrzehnten, vor allem Funde fossiler Urvögel in China sorgen dabei immer wieder für Überraschungen. Auch vom Archaeopteryx sind Federabdrücke im Gestein erhalten, aus ihnen schließen viele Forscher, dass der ikonische Urvogel eher ein schlechter Flieger war.

Kommentar: Es gibt berechtigte Zweifel an der Evolutionstheorie, die im Mainstream propagiert wird und somit auch über die gemeinhin angenommene Evolution von Dinosauriern und sogenannten Urvögeln:

Ice Cube

Der Klimaschwindel kurz und knapp: Menschengemachte Erderwärmung gibt es nicht

Fernsehkritik.TV hat in seiner 38. Folge über Global Warming berichtet und hier sehr interessante Fakten gebracht, die dieses Thema hinterfragen.


Kommentar:

Music

Schimpansen bevorzugen afrikanische und indische Musik

Menschenaffen bevorzugen afrikanische Rhythmen gegenüber westlicher und japanischer Musik

Wechselnde Rhythmen statt stampfender Beats: Typisch westliche Musik verschreckt Schimpansen, für abwechslungsreiche afrikanische und indische Rhythmen haben sie jedoch eine Vorliebe. US-Forscher haben herausgefunden, dass die Affen solche Musik sogar lieber hören, als im Stillen zu hocken. Ein Sinn für Musik könnte damit ein weiteres Merkmal sein, dass Menschen und Primaten miteinander verbindet, schreiben die Wissenschaftler.
© Yerkes National Primate Research Center, Emory University
Schimpansen-Weibchen Tara bevorzugt afrikanische und indische Musik.
Musik ist etwas, das alle Menschen verbindet, auch wenn jede Kultur ihre eigenen unterschiedlichen Melodien und Rhythmen entwickelt hat.


Kommentar:
"Musik ist etwas, das alle Menschen verbindet..."
Dies scheint nicht den Tatsachen zu entsprechen:

Menschenaffen dagegen musizieren nicht selbst - sie haben aber sehr wohl einen gewissen Sinn für Musik, wie frühere Studien herausgefunden haben. Bestimmte Vorlieben ließen sich bei den Primaten bislang allerdings nicht zuverlässig erkennen, abgesehen davon, dass sie langsamere Rhythmen zu bevorzugen schienen. In allen bisherigen Studien vermieden die Affen die Musik jedoch gänzlich, wenn sie die Möglichkeit hatten.
Nebula

Entdeckung: Drei einander umkreisende supermassereiche Schwarze Löcher

Astronomen haben ein System von gleich drei einander umkreisenden supermassereichen Schwarzen Löcher in einer fernen Galaxie entdeckt. Es handelt sich dabei um das bisher kleinste gefundene Trio solcher Objekte. Die Entdeckung lässt vermuten, dass derartige Systeme weitaus häufiger vorkommen als bisher angenommen.
supermassereiche schwarze löcher
© Roger Deane (großes Bild); NASA Goddard (Inset unten links, gegenüber der Vorlage verändert)
Szenario mit drei supermassereichen Schwarzen Löchern, von denen sich zwei in extrem geringem Abstand voneinander umkreisen. Durch den Einfluss des nahen Begleiters wird dabei die Richtung, in die Materiejets abgestrahlt werden, verändert (helikale Kurve in Blau). Das dritte Schwarze Loch ist ebenfalls Teil des Systems, aber in wesentlich größerem Abstand. Die Richtung der dort abgestrahlten Jets (in Rot) wird daher nicht verändert.
- Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Presseinformation des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie in Bonn, mpifr-bonn.mpg.de

Bonn (Deutschland) - Ein internationales Forscherteam, darunter Hans-Rainer Klöckner (MPIfR), hat VLBI-Beobachtungen bei mehreren Frequenzen durchgeführt, um die beiden eng benachbarten Schwarzen Löcher im Detail zu untersuchen. Bei diesen Beobachtungen war das Radioteleskop Effelsberg im Rahmen des Europäischen VLBI-Netzwerks (EVN) beteiligt.
Saturn

Mysteriöse "magische Insel" auf dem Saturnmond Titan entdeckt

Auf neuen Radar-Aufnahmen der NASA-Saturnsonde "Cassini" haben US-Astronomen im zweitgrößten Meer des Mondes Titan ein mysteriöses geologisches Objekt entdeckt, das zuvor an selbigem Ort noch nicht vorhanden war. Während es sich bei diesem Objekt wissenschaftlich gesprochen um ein "kurzlebiges Merkmal" zu handeln scheint, sprechen die Forscher scherzhaft von einer "magischen Insel" - obwohl noch nicht einmal bekannt ist, was diese "Insel" überhaupt ist.
© NASA/JPL-Caltech/Cornell
Vorher-Nacher-Vergleich: Die "magische Insel" wurde erst auf Aufnahmen vom 10. Juli 2013 (unten). Entdeckt.
Ithaca (USA) - Mit einer dichten Atmosphäre, Bergen, Dünen, Seen, Meeren, Flüssen und einen atmosphärischen Flüssigkeitskreislauf gleicht der größte der 62 bekannten Saturnmonde unserer Erde wie kein zweites Objekt im Sonnensystem. Allerdings ist es auf Titan nicht Wasser sondern flüssige Kohlenwasserstoffe wie Methan und Ethan, die die Gewässer füllen und vom Himmel regnen.
Galaxy

Mindestens zwei weitere große Planeten in unserem Sonnensystem? Existenz von Planet X immer wahrscheinlicher

Extrem exzentrische (elliptische) Umlaufbahnen von Zwergplaneten wie Sedna und "2012 VP113" deuten einige Astronomen als Beleg für die Existenz eines noch deutlichen größeren Himmelskörpers bzw. Planeten im äußeren Sonnensystem. Neue Berechnungen spanischer Astronomen gehen nun sogar noch einen Schritt weiter und sehen in den bisherigen Daten Belege für zwei noch unbekannte große Planeten.
© NASA
Symbolbild.
Madrid (Spanien) - Erst im vergangenen März hatten Astronomen um Scott Sheppard von der Carnegie Institution of Sciences zwei neue Zwergplaneten im äußeren Sonnensystem entdeckt, deren Umlaufbahnen zudem auf die Existenz eines bislang noch unbekannten großen Planeten hindeuten könnten.

Chalkboard

Berner Geologe bringt es auf den Punkt: Die Mainstream-Naturwissenschaft ist total korrumpiert!

Ein Stück Holz hat den Berner Geologen Christian Schlüchter in Konflikt mit der Klimaforschung gebracht.
© Adrian Moser
« Die Zeit, die wir betrachten, ist doch viel zu kurz »: Geologe Christian Schlüchter will den Klimawandel nicht dramatisieren.
Herr Schlüchter, Sie haben aufgrund der Analyse von Holzfunden im Vorfeld von Gletschern herausgefunden, dass Hannibal bei der Überquerung der Alpen meist durch den Wald, aber nie über Gletscher ging.
Das ist pointiert ausgedrückt. Mit Hannibal wurde ich im Laufe meiner Forschungen aber tatsächlich konfrontiert. Ein Freund sagte mir, dass ich die Öffentlichkeit darauf vorbereiten sollte, vom hehren Bild der Alpen mit Gletschern im Abendrot Abschied zu nehmen - zugunsten einer «hannibalistischen Welt».
Was meinen Sie mit «hannibalistischer Welt»?
Die Waldgrenze lag viel höher als heute, Gletscher gab es kaum. In keinem der detaillierten Reiseberichte aus der Römerzeit werden Gletscher erwähnt.
Beaker

Der wissenschaftliche Wahnsinn hat Methode: Forscher entwickeln Spanische Grippe im Labor

Anfang des letzten Jahrhunderts starben gegen 50 Millionen Menschen an der Spanischen Grippe. Nun haben Forscher zu Studienzwecken ein beinahe identisches Virus entwickelt.

© Photograph: AP/Centers for Disease Control/C Goldsmith
Der Vogelgrippe Virus H5N1, gold eingefärbt. Seit 2003 sind mindestens 386 Menschen daran gestorben.
Grippeviren gibt es viele. Die meisten zirkulieren in Wildvögelpopulationen - beispielsweise bei Hühnern oder Enten. Doch hin und wieder mutieren die Erreger, so dass sie auch dem Menschen gefährlich werden können. So wie das Vogelgrippe-Virus, das nach Angaben der WHO 2003 mindestens 386 Leben kostete.

Nun hat ein internationales Forscherteam um Yoshihiro Kawaoka von der Universität Wisconsin verschiedene Vogelgrippe-Viren analysiert. Dabei identifizierte es acht Gene, die denen der Spanische Grippe sehr ähnlich sind. Die Wissenschaftler kombinierten diese im Hochsicherheitslabor und erschufen so ein Virus, das nur 3 Prozent von dem abweicht, das 1918 für die Spanische Grippe verantwortlich war.

Kommentar: Offenbar ist dieses Forschungsexperiment mit gefährlichen Pathogenen kein Einzelfall. Mehr zum Thema auf de.sott:

  • USA und Russland halten Pocken-Viren am Leben
  • Pandemiegefahr: Supervirus im Labor entwickelt - Forschungsergebnisse sollen nicht veröffentlicht werden
  • Bio-Terrorismus: Abwehrzentrum gegen tödliche Krankheitserreger gegründet - was wird verschwiegen

Es stellt sich die Frage, ob hinter solchen Experimenten grenzenlose Dummheit oder sogar bösartige Absicht steckt. Eine mögliche Erklärung bietet die Wissenschaft der Ponerologie. Eine weitere Möglichkeit ist die der Ablenkung von der Gefahr durch die Pathogene, die von Kometen und Meteoriten auf die Erde gebracht werden:

Sott.net vermutet seit vielen Jahren und auf der Forschung von Mike Baillie basierend, dass es eine kosmische Verbindung gibt:
  1. Himmelskörper löschten zur Zeit der Pest den Großteil der Bevölkerung aus und
  2. Himmelskörper haben generell Krankheiten auf die Erde gebracht, gegen die die Menschen keine Immunität besitzen
Dies ist besonders interessant in Bezug auf den momentanen Ebola-Ausbruch in Guinea. Lesen Sie dazu besonders die folgenden Artikel:

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