Die Welle 3
Verborgene Geschichte
Er galt als Prinzenmörder und wahrer Schurke unter den englischen Königen: Der 1483 gekrönte Richard III. war zu Lebzeiten umstritten und nach seinem Tode verfemt. Sein Grab blieb mehr als 500 Jahre lang unbekannt - bis jetzt. DNA- und Knochennaalysen haben jetzt geklärt, dass ein im September 2012 unter einem Parkplatz in der Stadt Leicester entdecktes Skelett tatsächlich das des englischen Königs ist. Schwere Wunden in seinem Schädel passen gut zu den Berichten über seinen Tod auf dem Schlachtfeld.
Für William Shakespeare war der englische König Richard III. der Inbegriff eines Schurken: Er beschreibt ihn in seinen Werken als Buckligen mit einem verkümmerten Arm und als gewissenlosen Mörder zahlreicher Rivalen um den Thron, darunter auch zwei jungen Prinzen. Tatsächlich aber war der 1483 gekrönte König weitaus besser als sein späterer Ruf. Ob Richard III. die beiden Prinzen, Söhne seines älteren Bruders Edward IV., tatsächlich ermorden ließ, ist bis heute umstritten. Als diese jedoch 1483 unter ungeklärten Umständen aus dem Tower von London verschwanden, nutzten dies seine Gegner, darunter sein späterer Nachfolger Henry Tudor, um ihn des Mordes zu beschuldigen und begannen eine Rebellion.
Die letzten Neandertaler Europas könnten doch schon verschwunden sein, bevor sie in Kontakt mit den neu einwandernden modernen Menschen kamen. Denn die jüngsten Neandertalerfossilien der Iberischen Halbinsel sind keine rund 35.000 Jahre alt, wie bisher angenommen, sondern mehr als 46.000 Jahre. Das zeigt eine systematische Nachdatierung der Relikte durch ein internationales Forscherteam. Wie sie im Fachmagazin Proceedings of the National Academy of Sciences berichten, seien Kontaminationen schuld an den zuvor zu jungen Datierungen.
Die Iberische Halbinsel gilt als letztes Refugium der Neandertaler, unsere urzeitlichen "Vettern". Zahlreiche Funde sowohl von Neandertalerknochen als auch von Relikten des aus Afrika einwandernden modernen Menschen deuteten darauf hin, dass beide Menschenarten vor rund 35.000 bis 40.000 Jahren in dieser Region sogar gleichzeitig existiert haben könnten. Einige Forscher vermuteten sogar, dass die Neandertaler noch bis vor 34.500 Jahren im bewaldeten Süden der Halbinsel lebten, und dass erst eine Klimaabkühlung dem modernen Menschen das Vorrücken dorthin ermöglichte. Wichtigstes Indiz dafür war die Datierung der Funde. Doch genau diese stellt sich jetzt als falsch heraus.
Wie das erste höhere Säugetier aussah und wann es lebte, war bisher alles andere als klar. Jetzt hat ein internationales Forscherteam unserem ersten Urahn erstmals ein Gesicht verliehen - und festgestellt, dass er nicht, wie bisher angenommen, ein Zeitgenosse der Dinosaurier war. Stattdessen entwickelte er sich erst nach dem Massenaussterben, das vor 65 Millionen Jahren die Kreidezeit beendete. Der kaum mausgroße Insektenfresser profitierte wahrscheinlich vom Verschwinden vieler Konkurrenten und der radikal veränderten Umwelt, berichten die Forscher im Fachmagazin Science.
Aus der Frühzeit der Säugetier-Evolution gibt es nur wenige Fossilien. Forscher behelfen sich deshalb damit, die Evolution unserer Vorfahren anhand genetischer Daten zu rekonstruieren. Die DNA-Stammbäume schienen darauf hinzudeuten, dass die Hauptgruppen der Säugetiere schon vor 100 Millionen Jahren existierten - zeitgleich mit den Dinosauriern. Um dies zu überprüfen, haben Maureen O'Leary vom American Museum of Natural History in New York und ihre Kollegen nun in sechs Jahre langer Arbeit 4.500 körperliche Merkmale von lebenden und ausgestorbenen Säugetieren verglichen und diese mit DNA-Daten zu einem neuen Stammbaum rekombiniert.
Kaum zu glauben: Der »weltliche Grund« des Judentums sei »das praktische Bedürfnis, der Eigennutz«, der »weltliche Kultus« der »Schacher«, der weltliche Gott das Geld. »Eine Organisation der Gesellschaft, welche die Voraussetzungen des Schachers, also die Möglichkeit des Schachers aufhöbe, hätte den Juden unmöglich gemacht«. Diese Zeilen schrieb nicht etwa ein Obernazi wie Adolf Hitler,sondern Karl Marx in seiner Schrift Zur Judenfrage aus dem Jahr 1843. Davon haben Sie noch nie etwas gehört? Nun, das liegt wahrscheinlich daran, dass man es Ihnen nicht erzählt hat.
Schon während der Eiszeit ergänzten unsere Vorfahren ihren Speiseplan mit geangelten Fischen. Das belegen 12.300 Jahre alte Angelhaken aus Knochen und Mammut-Elfenbein, die Archäologen in der Wustermark in Brandenburg entdeckt haben. Sie belegen, dass auch die eigentlich hoch spezialisierten Rentierjäger damals bereits begannen, in den neu entstehenden Seen und Flüssen zu angeln - und damit diese Technik des Fischfangs deutlich früher entwickelten als bisher angenommen, wie die Forscher im Fachmagazin "Journal of Archaeological Science" berichten.
Amsterdam (Niederlande) -Auch wenn dieser Beitrag die Mondlande-Kontroverse nicht beilegen wird, so eröffnet Collins, in dem er ein Argument der Verfechter einer Fälschung der Aufnahmen einfach umkehrt, eine erfrischend neue Perspektive in der Diskussion um die Apollo-Mondlandungen.
Kurz vor Kriegsende, praktisch nach Einstellung der Kampfhandlungen durch die geschlagene deutsche Wehrmacht, verwandelten die anglo-amerikanischen Luftstreitkräfte in vier heimtückischen Angriffen die Stadt Dresden in eine Feuerhölle, die Hiroshima und Nagasaki in nichts nachstand. Mit einem Regen aus Spreng-, Phosphor- und Brandbomben, die orkanartige Feuerstürme mit Temperaturen von 1.600 º Celsius verursachten, wurden mindestens 500.000 Zivilisten, Verwundete, Vertriebene und Flüchtlinge aus dem Osten des Deutschen Reiches, die nach langen Trecks Schutz im deutschen „Elbflorenz“ gesucht hatten, unter furchtbaren Qualen lebendig gebraten und eingeäschert. Nachdem in der Nacht die Masse dieser ahnungs- und wehrlosen Menschen zu lebenden Fackeln entzündet, von giftigen Rauchgasen erstickt und zu Brandleichen von der Größe eines Hundes verschmort worden waren, wurden am Morgen des folgenden Tages Zehntausende Überlebender im Großen Garten u. auf den Elbwiesen von Tieffliegern eiskalt zusammengeschossen und niedergemäht.
Wie Witterungsspuren sehen sie aus, die Kerben und Punkte in den kleinen Tontafeln. Doch es handelt sich um bis zu 5.000 Jahre alte Zeugnisse vergangener Kulturen, geschrieben in Keilschrift. Was von ca. 3200 vor bis ca. 75 nach Christus im Vorderen Orient mit dem Griffel in feuchten Ton gedrückt oder auch in Stein gemeißelt wurde, waren Verwaltungstexte, Kaufurkunden, Königsinschriften, diplomatische Korrespondenz, literarische Werke und sogar erste Lexika. "Sumerisch, die älteste Keilschriftsprache, wurde schon um 2000 vor Christus zur Kult- und Gelehrtensprache", sagt Prof. Dr. Manfred Krebernik von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. "Im Alltag wurde es durch das Akkadische ersetzt", ergänzt der Altorientalist, der zu den profundesten Kennern der Keilschriftsprachen gehört. Er weist darauf hin, dass diese Sprache bis heute nicht völlig erloschen ist, da einige Wörter von damals bis in Sprachen der Gegenwart überlebt haben.
Frühe Jäger und Sammler waren weitaus effektiver organisiert als bisher gedacht. Das zeigen neue Ausgrabungen an einem der größten urzeitlichen Erdbauwerke Nordamerikas, dem Mound A am Poverty Point in Louisiana. Bisher dachte man, dass die Menschen, die vor 3.200 Jahren diesen riesigen künstlichen Hügel aufschütteten, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte dafür benötigten. Doch jetzt zeigt sich: Die vermeintlich so primitiven Nomaden errichteten den gigantischen Bau in weniger als 90 Tagen - eine nahezu unglaubliche Logistikleistung.


















Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel, der auf ein paar andere Details eingeht:
Faszinierend: Steinzeit-Höhlenkünstler verwendeten Grundlagen der Trickfilmanimation um den Eindruck bewegter Bilder zu erzeugen