Auf der Insel Borneo im Malaiischen Archipel in Südostasien haben Wissenschaftler Malereien, die in einer Höhle bereits in den 1990er Jahren teilweise entdeckt wurden, auf ein Alter von mindestens 40.000 Jahren datiert. Da bei diesen Bildern Tiere dargestellt sind, handelt es sich dabei um das älteste figurative Gemälde eines wirklich existierenden Objektes, das man bisher entdeckt hat.

Es gibt zwar deutlich ältere Malereien, die z. B. in Afrika entdeckt und auf ein Alter von rund 73.000 Jahre datiert worden sind, jedoch wurden bei diesen Darstellungen angeblich nur "abstrakte Muster" verwendet, die dem Anschein nach keinen Bezug zu realen Objekte zu haben scheinen.
Höhle auf Borneo.
© Luc-Henri Fage, Nature 2018
Die älteste figurative Darstellung in der Höhle auf Borneo.
Im Gegensatz zu diesen noch älteren Mustern ist auf der Höhlenmalerei in Borneo ein Tier zu sehen, von dem die Wissenschaftler aber noch nicht genau wissen, welche Spezies es darstellt:
Wie die Forscher um Dr. Maxime Aubert von der australischen Griffith University aktuell im Fachjournal Nature berichten, sind sie sich nicht sicher ganz, welches Tier hier genau dargestellt wurde - vermuten jedoch, dass es sich um einen Banteng, einem Wildrind handelt, das heute noch in der Region lebt. Die Darstellung in der Höhle ist 1,5 Meter breit.


~ Grenzwissenschaft Aktuell
Mit diesem Alter sind die Malereien auf Borneo nur wenig älter als die bekannten Felsmalereien aus Frankreich und Spanien, die auf 33.500 - 37.000 Jahre datiert wurden.
Interessanterweise entstanden somit die ersten figurativen Darstellungen auf beiden Kontinenten in etwa zur gleichen Zeit. Zur Entstehungszeit der ältesten Darstellungen war die heutige Insel Borneo noch mit dem südasiatischen Festland verbunden.

Anhand der unterschiedlichen Abbildung in der Höhle konnten die Forscher um Aubert erstmals auch eine grobe Zeitleiste der unterschiedlichen Darstellungsformen erstellen: "Nachdem zunächst Tiere im Großformat dargestellt wurden folgten menschliche Handabdrücke. Erst dann, vor rund 14.000-20.000 Jahren gingen die Künstler zu Darstellungen der menschlichen Welt, wie tanzende Menschen mit großen Haar- und Kopfschmucken über (s. Abb.l.). Eine ähnliche Folge finden wir auch in den europäischen Höhlen."

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Eine weitere interessante Tatsache, auf die weder die Wissenschaftler eingehen, die diese Datierungen vorgenommen haben, noch die überwiegende Mehrheit der Forscher in der wissenschaftlichen Gemeinde als Ganzes, ist die Darstellung von Händen, die auch in dieser Höhle entdeckt wurden.
Hände Höhle

Cueva de las Manos, Argentinien - (die Höhle der Hände)
Diese äußerst realistischen Handdarstellungen in Höhlenmalereien findet man rund um den Globus. Tatsächlich stellt dieses Merkmal eines der häufigsten Elemente der Felskunst weltweit dar. Um diese Darstellungen zu erschaffen, wurden anscheinend verschiedenste Techniken angewendet, darunter das Auflegen der Hand auf den Felsen, das Besprühen der umgebenden Felsstruktur mit Farben und das Bemalen der Hand an sich sowie das darauffolgende Aufdrücken auf den Fels. Dabei wurden die Hände von Männern, Frauen und Kindern verwendet.

Warum jedoch findet man dieselben Darstellungen auf der ganzen Welt, in Felsmalereien, die Zehntausende von Jahren alt sind? Die konventionelle Erklärung lautet wahrscheinlich, dass "Frühmenschen" rund um den Globus psychologisch ähnlich waren und dadurch unabhängig voneinander zur gleichen Zeit auf die selbe Idee kamen. Vielleicht bestand jedoch bereits irgendeine Art Kontakt zwischen diesen Menschen, entweder zu dieser oder in vergangenen Zeiten, durch den sich auch die Handkunst global etablierte?

Die letzte Möglichkeit würde jedoch den gesamten wissenschaftlichen Konsens über die lineare und durch die darwinistische Evolution geprägte Menschheitsgeschichte über den Haufen werfen. Deshalb ist es für Wissenschaftler ein Tabu, diese Möglichkeit auch nur in Betracht zu ziehen. Zwar bedeutet dies nicht, dass diese Mutmaßung zutreffen muss, dennoch ist es erstaunlich, dass nicht zumindest diese logische Schlussfolgerung als Möglichkeit in Betracht gezogen wird.

Übrigens existieren so viele Widersprüche und unangenehme archäologische Funde in der offiziellen Geschichte der linearen Entwicklung der Menschheit (vom Affen zum Höhlenmensch, zum Mensch und zu den ersten Zivilisationen vor ca. 5000 Jahren), dass es absolut erstaunlich ist, dass die etablierte Wissenschaftswelt immer noch ihre Theorien unhinterfragt blind akzeptiert.

Siehe dazu unter anderem folgende Arbeiten: Es wäre durchaus möglich, dass auf der Erde schon viele menschliche Hochzivilisationen existiert haben, die uns vielleicht auch weit überlegen waren und ein globales Ausmaß erreichten, aber durch kosmisch induzierte und zyklische globale Katastrophen wie Kometeneinschläge vernichtet wurden.

Siehe dazu unter anderem folgende Arbeiten: Vielleicht waren die Maler dieser Strukturen Nachfahren einer solchen globalen Zivilisation und haben deshalb noch gemeinsame Überreste von Bräuchen und Künsten dieser Zivilstation auf ähnliche Weise überall auf der Erde durch Überlieferungen erhalten und erzeugt?

Ein hypothetischer Gedankenzug, der viele Wissenschaftler leider kalt zu lassen scheint.