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Sa, 24 Jun 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Wissenschaft und Technologie
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Bulb

Kryptozoologen hoffen auf DNA-Beweise in Bigfoot-Nestern obwohl es schon welche gibt

Zwei US-Anthropologen wollen mit einem neuen Ansatz einen weiteren Beweis für die Existenz der nordamerikanischen Waldmenschen erbringen, wie sie allgemein als Bigfoot und Sasquatch bekannt sind. Hierzu haben die Wissenschaftler sogenannte Bigfoot-Nester im Visier - große nestartige Strukturen, die immer wieder in den nordamerikanischen Wäldern entdeckt werden und den Nestern von Menschenaffen gleichen. In diesen Nestern wollen die Forscher mit Hilfe neuster DNA-Extrahierungs- und Analysemethoden nach der DNA der sagenumwobenen Waldmenschen fahnden.
© Jeff Meldrum
Künstlerische Darstellung eines Sasquatch bzw. neben einem potentiellen Bigfoot-Nest auf der Olympic-Halbinsel.
Pocatello (USA) - Wie der Anatom und Anthropologe Dr. Jeffrey Meldrum von der Idaho State University (Abb. l. unten) und der Anthropologe Molekularbiologe Dr. Todd Disotell von der New York University (Abb. r. unten) in der Beschreibung ihrer Crowdfunding-Kampagne, mit der sie die kostspieligen Analysen zu finanzieren hoffen, berichten, wollen sie das Verfahren der sogenannten „environmental DNA“ (eDNA) zur Suche nach dem genetischen Bigfoot-Beweis nutzen.

Kommentar: Es wurden eigentlich schon einige DNA Analysen durchgeführt mit bemerkenswerten Ergebnissen. Diese Seite ist Pflichtlektüre wenn es um Bigfoot und diese Beweise geht. Desweiteren sind diese zwei Bücher von David Paulides eine Pflichtlektüre für alle die, die sich für dieses Phänomen interessieren. Auch der verstorbene Forscher John Keel geht in einigen seiner Bücher diesem Phänomen nach. Auch die Informationen in diesen Büchern sind sehr zu empfehlen.


Snowflake

Eis-Lollies: Wissenschaftler entdecken völlig neuartige Eispartikel in den Wolken

Wissenschaftler haben in zwei Kilometern Höhe eine völlig neuartige Eispartikel-Art entdeckt, die die Form von Lollies aufweist.
© University of Manchester
Das britische Forscherteam um Stavros Keppas von der University of Manchester in England fand die »Eis-Lollies« während eines Forschungsfluges über den Britischen Inseln im Nordostatlantik. Zwar hatte sie der Atmosphärenwissenschaft-ler Keppas erstmalig in 2009 entdeckt, doch ihre Ergebnisse wurden erst jetzt im Fachjournal Geophysical Research Letters veröffentlicht, nachdem er sie im September 2016 wiederholt beobachten konnte.

Telescope

Suche nach der Zweiten Erde: ESA gibt grünes Licht für europäisches Weltraumteleskop PLATO

© ESA
Grafische Planstudie zum Weltraumteleskop PLATO (Illu.).
Köln (Deutschland) - Die Europäische Raumfahrtagentur ESA hat grünes Licht für den Bau des Weltraumteleskops „PLATO“ (PLAnetary Transits and Oscillations of Stars) gegeben, mit dem ab 2026 Planeten um andere Sterne als unsere Sonne entdeckt und untersucht werden sollen. Hauptziel der Mission ist die Entdeckung von Planeten, die unserer Erde ähneln und auf denen Wasser vorhanden und damit auch Leben möglich sein könnte.

Wie das den Bau und wissenschaftlichen Betrieb des Teleskops leitende Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), berichtet, sei das erklärte Ziel der Mission, den Radius, die Masse und das Alter der extrasolaren Planeten viel genauer zu bestimmen als es bisher möglich ist: „Mit PLATO kommen wir einer Antwort auf die fundamentale Frage nach Leben außerhalb unseres Sonnensystems näher“, zeigt sich Prof. Hansjörg Dittus, der im Vorstand des DLR für die Raumfahrtforschung und -technologie zuständig ist, schon jetzt von der Mission begeistert.

Mit 26 12-Zentimeter-Teleskopen ausgestattet, soll PLATO mindestens zwei Jahre lang Hunderttausende von Sternen beobachten und dabei Gesteinsplaneten um sonnenähnliche Sterne suchen (...GreWi berichtete) „Mit diesen wissenschaftlichen Daten erweitern wir nicht nur enorm unsere Kenntnisse über extrasolare Planeten, sondern wir werden sehr viel auch über Sterne, deren Entwicklung und damit auch unsere Galaxie lernen“, so die DLR-Wissenschaftlerin Prof. Dr. Heike Rauer.

Battery

Russischer Konzern entwickelt Versuchs-Akku mit 50 Jahren Lebensdauer

© Sputnik/ Ramil Sitdikow
50 Jahre läuft soll ein Akku halten, den der russische Technologiekonzern Rosatom nach Angaben des Portals „Life“ jüngst präsentiert hat.

Noch ist der „Atomakku“ des russischen Konzerns ein Versuchsexemplar. Seine schier endlose Lebensdauer erhält er durch den Einsatz von Isotop Ni-63.

Zwar sei die Leistung der neuen Langzeitbatterie noch recht bescheiden, doch für den Einsatz in Herzschrittmachern würde das absolut genügen, sagte ein Unternehmenssprecher.

Über die Kosten des Akkus lässt sich derweil noch nichts sagen: „Ein Gramm Ni-63 kostet mehrere tausend Dollar. Genauer lassen sich die Kosten noch nicht beziffern, die Batterie ist noch ein Versuchsexemplar“, so der Sprecher.

Vorgestellt wurde der kleine Stromspender laut dem Portal auf der internationalen Fachmesse „Atomexpo 2017“.

Kommentar:


Robot

NASA präsentiert "Valkyrie" Roboter für Missionen auf anderen Planeten

Der von der NASA entwickelte Roboter »Valkyrie« wurde während eines Tests im Lyndon B. Johnson Space Center aufgenommen und das Video nun veröffentlicht.
Der humanoide Roboter Valkyrie (deutsch: Walküre) ist das Ergebnis eines im Oktober 2012 gestarteten Projektes der NASA in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. Im Vordergrund stand die Entwicklung eines Roboters, der beispielsweise bei zukünftigen NASA-Missionen auf anderen Planeten alle Vorbereitungen vor dem Eintreffen der Menschen erledigt oder als Assistent menschliche Teams unterstützt


Telescope

Kepler findet 10 weitere erdgroße Planeten in lebensfreundlichen Zonen um ferne Sterne

© NASA
Grafische Darstellung der bisher von Kepler entdeckten Planeten und Planetenkandidaten innerhalb der „grünen“ habitablen Zonen.
Washington (USA) - NASA-Wissenschaftler haben die neusten Beobachtungsdaten der Fortsetzungsmission (K2) des Weltraumteleskops „Kepler“ veröffentlicht. Unter den 219 neu entdeckten Planetenkandidaten finden sich auch 10 in etwa erdgroße, die ihre Sterne innerhalb deren habitabler, also lebensfreundlicher Zone umkreisen. Hier konnte also auf felsigen Planeten aufgrund gemäßigter Temperaturen flüssiges Wasser - und damit die Grundlage zumindest des irdischen Lebens - existieren.

Wie die NASA aktuell berichtet, handelt es sich um die letzte Datentranche, die das Teleskop im Sternbild Schwan (Cygnus) erstellt hat. Mit ihr bringt es das Planetensucher-Teleskop auf insgesamt 4.034 entdeckte Exoplanetenkandidaten. 2.335 davon konnten bislang bestätigt werden. Rund 30 davon umkreisen ihren Stern innerhalb der habitablen Zone - 20 weitere Kandidaten für potentiell lebensfreundliche Planeten warten noch darauf, von weiteren Beobachtungen als solche bestätigt zu werden.

Nebula

Auswirkungen vom Leben im All: Plattwurm regeneriert plötzlich zwei Köpfe

© Levin et al. / Junji Morokuma/Allen Discovery Center at Tufts University
„Weltraum-Plattwurm“ mit zwei regenerierten Köpfen.
Boston (USA) - Die Szene könnte sich ein Science-Fiction-Horror-Autor wohl kaum besser ausdenken: Ein Plattwurm, der aufgrund seiner ungewöhnlich umfangreichen Regenerationsfähigkeit nahezu sämtlicher Körperteile, dem während Experimenten auf der Internationalen Raumstation (ISS) der Kopf amputiert wurde, regenerierte kurz darauf nicht nur einen, sondern gleich zwei neue und funktionsfähige Köpfe. Selbst die an den Experimenten beteiligten Forscher zeigen sich verblüfft.

Wie das Team um Michael Levin von der Tuft University in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Regeneration (DOI: 10.1002/reg2.79) berichtet, wurden die Experimente zum natürlichen Regenerationsverhalten der Plattwürmer unter Mikroschwerkraft und Schwankungen des geomagnetischen Feldes an Bord der ISS durchgeführt, um mehr über die ungewöhnlich ausgeprägten Fähigkeiten der Tiere zur Regeneration aller Körperteile - sogar inklusive des Kopfes samt Erinnerungen (...GreWi berichtete), sowie über das Leben im All und dessen Auswirkungen auf Zellaktivitäten zu erfahren.

Galaxy

Stern KIC 8462852 sorgt wieder für Aufsehen: Seit einer Woche nimmt die Helligkeit ab

© T. Boyajian, LSU
Die aktuelle Lichtkurve des Sterns KIC 8462852
Erneut erregt der 1480 Lichtjahre entfernte Stern KIC 8462852 Aufsehen und zeigt Anzeichen für ein neues Abdimmungsereignis in seiner Leuchtkraft. Es sind diese teils starken Helligkeitsschwankungen, die nicht nur Laien sondern auch Astronomen kontrovers darüber spekulieren und streiten lassen, was für die einzigartigen Helligkeitsschwankungen des Stern verantwortlich sein könnte. Neben astrophysikalischen Erklärungen, hoffen einige Beobachter sogar, dass es sich um gewaltige Künstliche Strukturen handeln könnte, die in einer Umlaufbahn um den Stern von einer dortigen Super-Zivilisation angefertigt wurden.

Bulb

Neurochirurg: "Durchtrenntes Rückenmark ist reparabel" - Kopftransplantation in Planung

Ein Arzt will in Experimenten mit Mäusen nachgewiesen haben, dass ihm das medizinisch eigentlich Unmögliche gelungen sei: Durchtrenntes Rückenmark wieder erfolgreich zu verbinden.
© CNS Neuroscience & Therapeutics
»Dr. Frankenstein« gibt es tatsächlich, er heißt Dr. Sergio Canavero und propagiert schon lange die Idee, den Kopf eines Menschen auf den Körper eines anderen zu transplantieren. Damit sorgte der italienische Neurochirurg bereits in 2015 für Schlagzeilen, als er verkündete, dass er an dem an Spinaler Muskelatrophie (SMA) leidenden Russen Valery Spiridonov eine Kopftransplantation durchführen wolle (wir berichteten). Vor wenigen Wochen gab er dann bekannt, dass diese Operation nun nicht mehr an Spiridonov, sondern stattdessen an einem chinesischen Patienten durchgeführt wird (wir berichteten).

Nun hat der umstrittene Chirurg am 14. Juni eine Studie veröffentlicht, in der er detailliert beschreibt, wie es ihm im April tatsächlich gelungen sei, das Rückenmark von neun Mäusen zu durchtrennen und anschließend mittels Polyethylenglycol (PEG) wieder erfolgreich zu verbinden. Seine Kritiker hatten ihm stets vorgeworfen, dass seine geplante Kopftransplantation schon deshalb medizinisch unmöglich sei, weil einmal durchtrenntes Rückenmark irreparabel wäre. Deshalb nimmt Canavaro diesen Erfolg als Beleg dafür, dass sie Unrecht haben und sein Plan, die weltweit erste menschliche Kopftransplantation durchzuführen, durchaus realistisch ist. Er will dieses Verfahren zur Wiederherstellung von zerstörten Rückenmarkverbindung in den kommenden Monaten wiederholen - dann aber mit Hunden.

Dennoch stehen Experten seinem hier erwähnten »Erfolg« sehr ablehnend gegenüber, denn Experimente bei einer Maus seien nicht mit denen an einem Menschen vergleichbar. „Ich würde das niemanden wünschen. Ich würde niemandem erlauben, es mit mir zu machen, da es eine Menge Dinge gibt, die schlimmer als der Tod sind“, wird einer der Kritiker, Dr. Jagd Batjer, von der American Association for Neurological Surgeons im Sciene Alert zitiert.

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Blickpunkt Wahrheit: Postmodernes Denken und der Verfall des Westens

Die meisten Menschen haben das Wort "Postmoderne" schon mal gehört. Doch was eher nach einer akademischen oder künstlerischen Randerscheinung klingt, hält die westliche Welt fest im Griff und führt zu einer zunehmenden Auflösung des gesunden Menschenverstands: Logik ist lediglich ein Instrument der Unterdrückung, es gibt keine Wahrheit und keine Moral, alles ist gesellschaftlich konstruiert - und Kommunikation dient nicht etwa des sinnvollen Austauschs zwischen Menschen, sondern ist lediglich ein Machtinstrument, um Interessen durchzusetzen. Das sind einige der Behauptungen der Postmoderne. Politisch ist für die Postmodernisten die Gruppenzugehörigkeit das entscheidende Kriterium, daher auch ihre Liebe zur politischen Korrektheit. Da es wahre Moral nicht gibt, kann jeder tun, was er will. Und weil es keine Wahrheit gibt, kann jeder behaupten und fordern, was ihm gerade in den Sinn kommt. Woher kommt dieses Denken und welche Auswirkungen hat es auf unsere Gesellschaft, auf die politischen Entwicklungen im Westen und auf die Wissenschaft?

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