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So, 27 Sep 2020
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Wissenschaft und Technologie
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Nach Veröffentlichung neuer Hinweise auf Leben plant Russland weitere Venus-Mission

Vor ein paar Tagen wurden neue Messergebnisse der Venus-Atmosphäre veröffentlicht, die stark darauf hindeuten, dass Mikroben auf dem Planten existieren. Anscheinend als Reaktion auf diese Nachricht verkündet jetzt die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos eine neue Raumfahrtmission zur Venus.
Venus
© NASA
Russland plant nun - nachdem jüngst Forscher der Universitäten in Cardiff und Cambridge/UK sowie Cambridge/MA/USA in der Atmosphäre des Planeten Venus das Gas Monophosphan (PH3, veraltet als Phosphin bezeichnet) und damit Hinweise auf mögliche biologische Prozesse fernab der Erde als Ursache dafür fanden - eine weitere eigene Raumfahrtmission zu dem uns nächstgelegenen Planeten unseres Sonnensystems, zur Venus.

~ RT Deutsch
Es soll eine Mission unabhängig von der Kooperation mit den USA werden.
Diese Mission würde zusätzlich und unabhängig zur bestehenden Kooperation mit den USA und dem Projekt "Venera-D" angedacht, teilte Dmitri Rogosin, der Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, am Dienstag mit.

Bereits im Jahr 1970 gelang es der Sowjetunion, mit der Venera-7-Mission eine erste Sonde erfolgreich auf dem Nachbarplaneten Venus zu landen und für kurze Zeit Bilder und Daten zur Erde zu übertragen.

Die Russische Föderation ist damit Erbin des ersten und einzigen Landes, das bisher mit mehreren Sonden und erfolgreich auf der Venus war. Laut den Ergebnissen der damals gewonnenen Daten und gelungenen Untersuchungen gleicht der Planet einer Hölle, so kommentierte das jetzt Rogosin.

~ RT Deutsch

Blackbox

1000 Jahre jünger als gedacht? Kontroverse um die Himmelsscheibe von Nebra

Die Himmelsscheibe von Nebra gilt in der offiziellen Geschichtsschreibung als die älteste bekannte Darstellung des Himmels und stellt somit einen der bedeutendsten archäologischen Funde in Deutschland dar. Neue Datierungsergebnisse zweier Archäologen sorgen in der Wissenschaft gerade für Aufruhr, da die Scheibe laut ihren Ergebnissen nicht in der Bronzezeit, sondern rund 1000 Jahre später in der Eisenzeit entstanden ist.
Nebra Sky Disk
© Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt
Die „Himmelsscheibe von Nebra“
Dies widerum hätte bedeutende Auswirkungen für die Bedeutung der Scheibe - wäre sie doch nicht mehr die älteste bekannte Darstellung des Himmels. Andere Archäologen wiedersprechen scharf. Ein Versuch, die Argumente zu ordnen...

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Dr. Rupert Gebhard und Prof. Dr. Rüdiger Krause stellen die bisherige Datierung in ihrer Analyse in Frage, indem sie behaupten, dass es sich "bei der Stelle, die bisher als Fundort galt und die in einer Nachgrabung untersucht wurde, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um die Fundstelle der Raubgräber handelt". Zudem gibt es laut den Wissenschaftlern keine stichhaltigen Beweise dafür, dass die "bronzezeitlichen Schwerter und Beile sowie der Armschmuck ein zusammengehöriges Ensemble bilden". Sie gehen also nicht davon aus, dass die Scheibe zu diesen bronzezeitlichen Funden gehört.

Sun

Durchbruch: Riesenteleskop auf Teneriffa nimmt die schärfsten Bilder der Sonne auf

Wissenschaftlern auf Teneriffa ist es gelungen, die bisher schärfsten und genauesten Bilder der Sonnenoberfläche aufzunehmen. Dazu bauten die Forscher ein Jahr lang an der Optik, Mechanik und Elektronik des größten europäischen Sonnenteleskops namens GREGOR. In den neuen Aufnahmen können Details auf eine Entfernung von bis zu 50 Kilometer beobachtet werden.
Sonne Sun
© Leibniz Institute for Solar Physics
Ein Sonnenfleck in höchster Auflösung. Aufgenommen mit dem GREGOR-Teleskop bei einer Wellenlänge von 430 nm.
Das größte europäische Sonnenteleskop hat hochwertige Bilder unseres Sterns aufgenommen. Mit dem Gerät namens GREGOR können die Forscher Details von nur 50 Kilometern auf der Sonne auflösen. Das Sonnenteleskop wird auf Teneriffa von einem deutschen Konsortium betrieben.

~ RT Deutsch
Während der Ausgangssperre, die auf Teneriffa wegen der Corona-Hysterie verhängt worden war, begannen die Wissenschaftler mit dem Umbau und vertrieben so ihre Zeit äußerst sinnvoll.

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Experiment unterstützt Panspermie-Hypothese: Bakterien können mindestens 8 Jahre im All überleben

Wissenschaftlern ist es anhand von Experimenten mit Bakterien, die an der Außenhülle der ISS angebracht wurden, gelungen, nachzuweisen, das eine Übertragung vom Mars zur Erde möglich ist.
ISS International Space Station
© Public Domain.
Das japanische Kibo-Modul der ISS mit seiner externen Experimental-Containern (r.).
Hachioji (Japan) - Die Frage, ob das Leben selbst originär auf unserem Planeten selbst entstand oder von außerhalb - konkret etwa vom frühen Mars - auf die Erde gelangte, wird seit Jahren von Astrobiologen unter dem Stichwort Panspermie kontrovers diskutiert. Aktuelle Experimente an der Außenhülle der Internationalen Raumstation (ISS) zeigen nun zumindest, dass einige Mikroben die lange Reisedauer durchs All auch ungeschützt überstehen könnten.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Das Experiment begann bereits im Jahr 2015 und wurde unter anderem von den Astrobiologen Akihiko Yamagishi und Yuko Kawaguchi
von der Tokyo University of Pharmacy and Life Sciences im Rahmen der Mission "Tanpopo" (jap.: Pusteblume) der japanischen Raumfahrtagentur JAXA durchgeführt.
Schon 2015 erste Ergebnisse

In ihren Experimenten hatten die Wissenschaftler 2015 getrocknete Aggregate aus Bakterien der stark strahlenresistenten Art "Deinococcal bacteria" in verschiedenen, milimeterdünnen Schichten über und untereinander gelagert, in Containern außerhalb der des japanischen Kibo-Moduls der Internationalen Raumstation (ISS) platziert (siehe Abb.).

Erste Ergebnisse, die 2017 publiziert worden waren, hatten gezeigt, dass die oberen Lagen der Bakterien schon sehr schnell abgestorben waren, untere Schichten aber weiterhin intakt und lebendig waren. Die oberen, abgestorbenen Schichten bildeten sozusagen eine Schutzschicht für die darunterliegenden. Ob allerdings auch diese unteren Bakterienkulturen ein weiteres Jahr überdauern würden, war damals noch unklar.

Jetzt haben die Forscher ihre neusten Ergebnisse im Fachjournal "Frontiers of Microbiology" (DOI: 10.3389/fmicb.2020.02050) veröffentlicht und berichten, dass gerade die abgestorbenen oberen Schichten den darunterliegenden Bakterien genügend Schutz gaben, um seither überlebt zu haben.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Somit unterstützen die neuen Ergebnisse die Panspermie-Theorie, in der davon ausgegangen wird, dass Mikroben von Himmelskörpern wie Asteroiden lebend transportiert werden können und zum Beispiel dadurch auf die Erde gelangen.
Hintergrund

Die Panspermie-Hypothese geht davon aus, dass das Leben einst von einem anderen Planeten in Form der Bausteine des Lebens oder gar direkt durch Mikroorganismen selbst mit Asteroiden zur Erde gelangte, unser Planet also mit Leben von außen befruchtet bzw. infiziert wurde. Ob jedoch selbst extremophile Bakterien - also Bakterienarten, die selbst unter Bedingungen wie extreme Kälte, Hitze, Gifte oder schädliche Strahlung gedeihen können - die extreme Reise von einem Planeten zu seinen Nachbarn überstehen könnten, wird auch unter Astrobiologen selbst bis heute kontrovers diskutiert.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Wissenschaftler kommen jetzt anhand ihrer Ergebnisse zum Schluss, dass eine Bakterienkolonie von mehr als einem Millimeter Dicke im freien All bis zu acht Jahre überleben kann. Diese Zeitspanne könnte jedoch noch größer sein, wenn die Kolonie dem All nicht direkt ausgesetzt ist wie es zum Beispiel der Fall wäre, wenn sie sich im Inneren eines Felsens befindet.

Solar Flares

Laien entdecken fast 100 Braune Zwerge in der "Nähe" unserer Sonne

Hobby-Wissenschaftler sorgen mit der Entdeckung von gleich 95 Braunen Zwergen in Sonnennähe für Verblüffung in der Wissenschaft. Die Laien entdeckten diese "verhinderten Sterne" im Rahmen eines Projektes mit dem Namen "Backyard Worlds: Planet 9". Die meisten der entdeckten Himmelskörper befinden sich in einer Entfernung von nur wenigen Dutzend Lichtjahren von unserer Sonne.
Brauner Zwerg
© NOIRLab/NSF/AURA/P. Marenfeld/Acknowledgement: William Pendrill
Künstlerische Darstellung eines Weißen Zwergsterns, dem Rest sonnenähnlicher Sterne, neben einem Braunen Zwerg – einer Objektkategorie zwischen Gasplanet und Stern (Illu.).
Wie die NASA aktuell berichtet, gelangen die Entdeckungen mit Hilfe des Bürger- bzw Laienwissenschaftsprojekts "Backyard Worlds: Planet 9", innerhalb dessen sich Wissenschaftler und Laien online zusammengefunden haben, um anhand der Daten des NASA-Teleskops "Near-Earth Object Wide-Field Infrared Survey Explorer" (WISE/NEOWISE) von 2010 und 2011 und des Weltraumteleskops "Spitzer" nach bislang unbekannten Welten -darunter auch dem postulierten "Planet Nine" in unserer "kosmischen Nachbarschaft" zu suchen (...GreWi berichtete).

Bei den nun beschriebenen Entdeckungen handele es sich um die größte Sammlung Brauner Zwerge. also kalter Objekte, deren Massen mit unter 75 Jupitermassen nicht ausreichen, um wie in den leichtesten Sternen, sogenannten Roten Zwergen, mit der Wasserstofffusion das sogenannte Sonnenfeuer in ihrem Inneren zu zünden.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Der leitende Wissenschaftler betonte die Wichtigkeit der Mitarbeit von Laien.

Comet 2

Kleiner Asteroid 2020 QG verfehlt Erde: Abstand 2945,1 km

Letzten Sonntag verfehlte der Asteroid 2020 QG nur sehr knapp die Erde mit einem Abstand von nur 2945,1 km. Der Asteroid wurde auch erst - wie so oft - zu spät entdeckt. In diesem Fall als er bereits die Erde passierte. Der Asteroid soll dabei eine Größe von 2 bis 5,5 Metern haben.

A diagram of asteroid 2020 QG
© Minor Planet Center/International Astronomical Union
2020 QG flog mit 12,4 Kilometer pro Sekunde über die südliche Erdhalbkugel hinweg. Hätte 2020 QG aber die Erde nicht verfehlt, so hätte er aufgrund seiner geringen Größe vermutlich keinen großen Schaden auf der Erde angerichtet, sondern wäre nach Expertenmeinung in der Erd-Atmosphäre verglüht. Allenfalls kleinste Teilchen wären auf der Erde aufgeschlagen.

- PC-Welt
Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten und Himmelskörpers allgemein. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper handelt. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.

Bulb

Neue Dinosaurier-Spezies entdeckt

Dino-Knochen, die auf der Insel Isle of Wight in Großbritannien entdeckt wurden, haben sich nach Angaben der Paläontologen von der Universität Southampton als eine neue Spezies von Theropoden-Dinosauriern entpuppt .
Dinosaurier

Symbolbild
Demnach wurden im vergangenen Jahr vier Knochen auf der Insel Wight südlich von England entdeckt, die vom Hals, Rücken und Schwanz derselben Kreatur stammen.

~ Sputnik
Die jetzt auf den Namen "Vectaerovenator inopinatus" getaufte Dinosaurierart soll zur gleichen Dino-Gruppe wie der berühmte Tyrannosaurus rex gehören:
Wie Wissenschaftler später festgestellt haben, geht es dabei um eine neue, bisher unbekannte Dinosaurierart aus der systematischen Gruppe der Theropoden, zu der auch der berühmte Tyrannosaurus rex - aber auch die heutigen Vögel - gehören.

~ Sputnik
Der Dinosaurier soll vor 115 Millionen Jahren während der Kreidezeit gelebt haben und bis zu vier Meter lang gewesen sein.

Bulb

Moderne Alchemie: Wissenschaftler gelingt es, Katzengold in magnetisches High-Tech-Material umzuwandeln

Wissenschaftlern der Universität von Minnesota ist es erstmals gelungen, das absolut nicht magnetische Mineral Pyrit, das auch als Katzen- oder Narrengold bekannt ist, in ein wertvolles magnetisches Material umzuwandeln, das für Hightech-Anwendungen wie Solarzellen und Computerspeicher angewendet werden könnte.
Eisensulfid-Kristall Karzengold
© University of Minnesota
Ein von den Wissenschaftlern künstlich erzeugter Eisensulfid-Kristall von hohem Reinheitsgrad.
Es war der der Traum eines jeden Alchemisten: US-Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, das nahezu wertlose, weitläufig als "Katzen- oder Narrengold" bekannte und absolut nichtmagnetische Mineral Pyrit in ein magnetisches Material umzuwandeln. Das wiederum könnte der erste Schritt sein, aus dem nahezu wertlosen Narrengold ein wertvolles Material für Solarzellen und Computerspeicher zu machen.

Wie das Team um Professor Chris Leighton von der University of Minnesota aktuell im Fachjournal "Science Advances" (DOI: 10.1126/sciadv.abb7721) berichtet, gelang die Umwandlung mit Hilfe leichter elektrische Ladungen.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Die Wissenschaftler haben somit etwas vollbracht, was bisher als unmöglich galt.
"Die meisten Forscherkollegen hätten bislang gesagt, dass es nicht möglich ist, ein nichtmagnetisches Material elektrisch in ein magnetisches umzuwandeln", erläutert Leighton. "Wir haben jetzt aber einen Weg gefunden, bei dem genau das anhand von Eisensulfid, also Katzen- bzw. Narrengold, passiert." Dies sei nicht zuletzt deshalb von großem Interesse, weil das Mineral, das auch ein Nebenprodukt der Erdölproduktion ist, sehr kostengünstig hergestellt und genutzt werden kann, etwa für Solarzellen und in der Computerspeichertechnologie.

~ Grenzwissenschaft Aktuell
Den Forschern gelang es mit Hilfe einer Elektrolyt-Lösung und lediglich einem Volt, das Material nicht nur zu magnetisieren, sondern auch wieder in seinen Ursprungszustand zurückzuversetzen.

Rocket

"Durchhaltevermögen": Nasa bringt erfolgreich neuen Mars-Rover auf dem Weg

Eine "Atlas V"-Rakete ist wie geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet. Mit an Bord ist der Nasa-Rover "Perseverance", der in sieben Monaten auf dem Mars landen soll.
cape canaveral
© Joe Skipper/ REUTERS
Cape Canaveral: Der Raketenstart gelang pünktlich auf die Minute
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat mit "Perseverance" den nächsten Rover zum Mars geschickt. Die Rakete vom Typ "Atlas V" ist wie geplant vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral gestartet.

Das gut eine Tonne schwere Roboterauto an Bord soll den Roten Planeten im Februar erreichen und in einem ausgetrockneten See landen, der bisher noch nie vor Ort untersucht wurde. Zur Ausrüstung von "Perseverance" - auf Deutsch etwa "Durchhaltevermögen" - gehört auch ein kleiner Helikopter, der beweisen soll, dass Flüge auf dem Mars möglich sind. Es wäre der erste motorisierte Flug auf einem anderen Planeten.

Mini-Helikopter hat vier Versuche

"Perseverance" ist eine Art verbesserte Version des 2012 auf dem Mars gelandeten "Curiosity"-Rovers und der längste, schwerste und technisch ausgefeilteste Rover, den die US-Raumfahrtbehörde Nasa je zum Mars geschickt hat. An Bord hat er unter anderem sieben wissenschaftliche Instrumente, zwei Mikrofone, 23 Kameras, einen Laser und einen kleinen Hubschrauber.

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Wir sind in einer der hochwasserreichsten Perioden in Europa seit 500 Jahren: Historische Aufzeichnungen offenbaren Korrelation mit anormaler Kälte

Ein internationales Forschungsprojekt, das von der Technischen Universität Wien koordiniert wird und an dem Forscher der Universität Barcelona beteiligt sind, zeigt zum ersten Mal, dass sich die Hochwassermuster der letzten Jahrzehnte in Europa im Vergleich zu den vergangenen Jahrhunderten verändert haben.
Niyom Kongsan's flooded car in Nong Yai community of Bang Lamung district of Chon Buri, after torrential rain in Pattya and other areas on Wednesday.
© Chaiyot Phupattanapong
Die Studie, die in der Zeitschrift Nature veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass wir uns in einer der hochwasserreichsten Perioden der letzten fünfhundert Jahre in Europa befinden.

Die Studie zeigt, dass innerhalb der letzten Hälfte des Jahrtausends die letzten drei Jahrzehnte hinsichtlich Häufigkeit und Ausmaß der Überschwemmungen in Europa zu den wichtigsten Perioden gehören. Während dieser drei Jahrzehnte haben sich auch die Verteilung der Überschwemmungen sowie die Lufttemperatur und die Hochwassersaisonalität verändert, wobei der Anteil der Überschwemmungen im Sommer höher ist. Was die Lufttemperatur betrifft, so fanden von 1500 bis 1900 die Überschwemmungen in kalten Klimaphasen häufiger statt, während nach 1990 die Überschwemmungen im Zusammenhang mit der postulierten globalen Erwärmung zunahmen.