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Mo, 01 Mai 2017
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Seltsamer Himmel


Cloud Grey

Wolkenatlas mit neuen, seltsamen Wolkenphänomenen vorgestellt

Nach 30 Jahren ist einer neuer Internationaler Wolkenatlas erschienen. Viele Wolkenphänomene lassen sich nun auch offiziell zuordnen. Darunter sind die kuriosen Lochwolken oder dramatische Wolkenwellen.

© Michael Bruhn/ WMO Cloud Atlas
Neu hinzugekommen ist die Wolkenart Voltus - eine horizontale Röhre die vorwärts zu rollen scheint.
Seit mehr als 100 Jahren ist der Internationale Wolkenatlas der WMO (World Meteorological Organisation) die Referenz für Meteorologen, um die verschiedenen Wolken zu bestimmen. Die erste Neuauflage seit 1987 war nötig, um den neuesten Stand des Wissens widerzuspiegeln. Neben unzähligen neuen Fotos enthält er auch einige neue Wolkenarten, Begleit- und Sonderformen. Erstmals ist das Werk komplett im Internet verfügbar.

© Unbekannt
Ein dramatischer Anblick: Ebenfalls neu aufgenommen wurde die Sonderform der Asperitas-Wolke.
Neu hinzugefügt wurde die Wolkenart Volutus- oder Rollenwolke. Sie ist wie eine horizontale Röhre geformt und scheint vorwärts zu rollen. Ebenfalls neu ist die Sonderform der Asperitas-Wolke. Eine dramatische aussehende Formation von Altocumulus oder Stratocumulus. Erst im Jahr 2009 wurde sie zur Aufnahme in den Internationalen Wolkenatlas vorgeschlagen. Der Name bedeutet in etwa "aufgeraut" oder "aufgewühlt".

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Rainbow

Nordlichter über Fehmarn beobachtet

© Screenshot YouTube
Ein für Deutschland eher seltenes Ereignis hat sich in der Nacht zum Dienstag am Himmel abgespielt. Ein schwaches Polarlicht war von der Ostseeinsel Fehmarn aus zu beobachten, wie dieses Zeitraffer-Video eindrucksvoll zeigt. Dabei zogen dort leuchtende Beamer aus grünem, violettem und blauem Licht tief über den Nordhorizont.


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Cloud Grey

Seltene Lenticularis Wolke über der Schweiz aufgenommen

In der Schweiz gabs gestern einen strahlend blauen Himmel. So konnte man in Graubünden eine ganz spezielle Wolke beobachten, die Meteorologen vor ein Rätsel stellte.
In Laax GR konnte man am Mittwoch bei strahlend blauem Himmel eine einzigartige Wolke bewundern. Ein BLICK-Leser fotografierte das Naturphänomen.

Das Bild zeigt eine einsame Wolke mit bemerkenswerten Mustern. Zudem verharrt sie ganz still in der Luft. Das einmalige Gebilde sorgte sogar bei Wetterexperten für Stirnrunzeln. «Wir können uns nicht erklären, wie diese Wolke entstanden ist. Das ist wirklich ein Phänomen», sagt Meteorologe Nicola Möckli dem BLICK nach einer ersten Anfrage.

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Rainbow

Ostfriesland: Halo und zwei Nebenmonde um den Vollmond

© Kevin Rataj
Das Bild des Tages stammt eigentlich gar nicht vom Tage, sondern von letzter Nacht. Bei längerer Belichtungszeit zeigen sich auch im Licht des Vollmondes Farben: Der Himmel wird blau, Wolkenfelder dagegen weißlich gelb. Am meisten überraschen aber die Regenbogenfarben in den leuchtenden Haloerscheinungen.

© Kevin Rataj
Die sogenannten "Nebenmonde" rechts und links des Mondes sind Teil eines deutlich schwächeren und weitgehend farblosen Halokreisbogens, dessen höchster Bereich über dem Mond von einem weißlich schimmernden Gegenbogen berührt wird. Noch höher am Himmel thront in wiederum deutlich wahrnehmbarer Farbenpracht ein Zirkumzenitalbogen über der Szenerie.

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Igloo

Schneewolke zieht über Homberg

Während die meisten Karnevalsverrückten am Donnerstagabend wild feiernd das Faschingswochenende eingeläutet haben, tobte vor den Türen der Narren das Sturmtief „Thomas“. Starke Windböen, Regen und sogar Schnee: Ein einzigartiges Naturspektakel.
© Stephanie Viehl
Homberg/Ohm - Schlecht staunte Stephanie Viehl aus Homberg/Ohm am Freitagmorgen nicht. Auch sie hatte den Sturm vom vorherigen Abend noch deutlich in Erinnerung. Vorbei war er allerdings noch nicht: Vielerorts spielte das Wetter auch am Freitagmorgen noch ziemlich verrückt. Sonne, Regen, Schnee und selbst Hagel - wäre es April, würde der Begriff „Aprilwetter“ passen. Doch neben dem alltäglichen Wetterspektakel gab es auch andere, weitaus seltenere zu sehen.

Camera

Wunderschöne Perlmuttwolken über Lappland aufgenommen

© Mia Stålnacke
Über dem Norden Skandinaviens konnten am Montag spektakulär schillernde Wolken, sogenannte polare Stratosphärenwolken beobachtet werden. Solche offiziell als PSC (polar stratospheric clouds) bezeichnete Wolken sind selten und bilden sich nur, wenn die Temperaturen zwischen 22 und 29 Kilometer Höhe in der Atmosphäre unter minus 78 Grad sinken. Dies geschieht nur in den polaren Gebieten jenseits des 80. Breitengrades. Wegen ihres auffälligen Schimmerns in perlmuttartigen Farben werden diese Wolken auch Perlmuttwolken genannt. Weil in der Stratosphäre kaum noch Wasserdampf enthalten ist, bestehen sie zumeist aus winzigen Schwefelsäure- oder auch Salpetersäurekristallen, an denen Sonnenlicht gebeugt wird.

Rainbow

Grünes Polarlicht erhellt den Himmel über den Lofoten

Das Polarlicht hat den Himmel im hohen Norden Europas erhellt. Auf den zu Norwegen gehörenden Lofoten riss der anfänglich wolkenverhangene Himmel in der Nacht zu Samstag auf und gab den Blick auf das beeindruckende Naturschauspiel frei.
© zumnordlicht.com

Cloud Grey

Bedrohliche Trichterwolke in Rio fotografiert - Kein Tornado, kein Sturm, kein Regen

© Helio C. Vital in Rio.
7. Februar 2017 in Rio de Janeiro.
Diese Fotos zeigen eine Trichterwolke bei Sonnenuntergang vom 7. Februar 2017 in Rio de Janeiro, Brasilien. Es hat keine Berichte über Tornados, Stürme oder Regenfälle gegeben.

Helio C. Vital in Rio de Janeiro, Brasilien hat diese Bilder letzte Nacht (7. Februar 2017) aufgenommen. Er schrieb:
Sie zeigen sehr interessante Wolkenformationen, die Teil einer sich annähernden Sutrmzellfront bei Sonnenuntergang waren. Die bedrohlichen Formationen beinhalteten eine sehr interessante Trichterwolke und auch lentikluläre Wolken.

Die Bilder wurden mit meiner Canon PowerShot SX60 HS mit hohen Zoom-Verstärkern und niedrigem ISO (100-250) aufgenommen. Die Nachbearbeitung betrug entweder 5 zu 1 oder 3 zu 1 und der Kontrast im resultierenden Bild wurde mit PhotoScape verbessert um die Struktur der Wolken über Rio leichter erkennbar zu machen.

Trotz der bedrohlichen Erscheinung der Wolken gab es keine Berichte über einen Tornado, einen Sturm, nicht einmal über Regen.
Danke, Helio!

Sun

Zwei Sonnen leuchten am Himmel bei Heidelberg

© Jürgen Scheuermann / wetteronline
Im Südwesten haben heute gleich mehrere Sonnen am Himmel geleuchtet. Bei dem hellen Fleck links im Bild handelt es sich um eine Nebensonne. Diese entstehen, wenn das Sonnenlicht auf Eiskristalle in Wolken fällt und dabei gebrochen wird. Dann ist ganz in der Nähe der eigentlichen Sonne ein leuchtender Fleck zu sehen, Teile davon leuchten oftmals in bunten Regenbogenfarben. Nebensonnen können sowohl links als auch rechts der Sonne auftreten. Besonders gut zu beobachten sind sie, wenn die Eisteilchen der Wolken plättchenförmig sind, wie beispielsweise in hohen Federwolken (Cirrostratus). Diese Wolken stellen zudem oftmals die Vorboten einer nahenden Wetterfront dar.

Kommentar:


Nebula

Südkorea: Rätselhafte Lichter am Nachthimmel von Busan

Ist es ein Angriff Nordkoreas oder sind es gar außerirdische Raumschiffe? Diese Frage stellten sich die verwirrten und verunsicherten Einwohner, als sie diese rätselhaften Lichter am Nachthimmel über der südkoreanischen Stadt Busan schweben sahen.
© Koreaboo, MBC News
Am 28. Januar erschienen am Himmel über der Küste von Busan zahlreiche Lichter, die für Aufregung unter der Bevölkerung sorgten, da sie diese Objekte nicht einordnen konnten. Entsprechend waren die Menschen beunruhigt, denn sie wussten nicht, ob sie harmlos waren oder eine Gefahr von ihnen ausging - was mit Nordkorea als Nachbarn nicht ganz abwegig gewesen wäre. Wie das koreanische Newsportal »Koreaboo« schreibt, berichteten die Augenzeugen, dass die Lichter etwa 30 Minuten lang am Himmel beobachtet werden konnten und sie über Busans Distrikt Haeundae am deutlichsten zu sehen gewesen wären.

Kommentar: "Seltsame" Geschehnisse dieser Art treten tatsächlich weltweit auf: